Folge dem Video um zu sehen, wie unsere Website als Web-App auf dem Startbildschirm installiert werden kann.
Anmerkung: Diese Funktion ist in einigen Browsern möglicherweise nicht verfügbar.
Das Alpinforum ist erfolgreich auf die neue Forensoftware XenForo umgezogen. Benutzerkonten und Foreninhalte wurden übernommen, sodass ihr euch wie gewohnt anmelden könnt.
Schaut euch gerne um und probiert die neuen Funktionen aus. Solltet ihr Fehler oder Unstimmigkeiten entdecken, meldet sie bitte im entsprechenden Thema.
Alle Informationen zur Migration und zum neuen Forum findet ihr hier:
Viel Spaß im neuen Alpinforum!
Euer Alpinforum-Team
Titlis-Piste auf ewiges Eis gelegt
Pro Natura und WWF setzen sich durch
Die Entlastungspiste «Sulzli» im Skigebiet Titlis darf nicht gebaut werden. Das Bundesgericht hat die Beschwerde von Pro Natura und WWF gutgeheissen. Laut den Lausanner Richtern wurde dem Schutz von Fauna und Flora zu wenig Gewicht beigemessen.
Die Bergbahnen Engelberg-Trübsee-Titlis hatten 2002 das Baugesuch für eine Entlastungspiste im Gebiet «Sulzli» und einen Schlepplift im Gebiet Rindertitlis-Stäubi-Schlächtismatt eingereicht. Die Nidwaldner Baudirektion hatte 2003 unter Auflagen die raumplanungsrechtliche Ausnahmebewilligung erteilt.
Nidwaldner Regierung für Piste
Die Gemeinde Wolfenschiessen bewilligte kurz darauf das Baugesuch. Die Einsprachen von WWF, Pro Natura und der Stiftung Landschaftsschutz Schweiz wies sie ab. Der Nidwaldner Regierungsrat bestätigte die Bewilligungen 2005, Beschwerden der Umweltorganisationen ans Verwaltungsgericht blieben erfolglos.
In letzter Instanz siegreich
Das Bundesgericht hat ihnen nun Recht gegeben und sowohl die Ausnahmebewilligung als auch die Baubewilligung verweigert. Laut dem Urteil der Lausanner Richter ist vom Projekt ein Gebiet betroffen, das als eidgenössisches Jagdbanngebiet ausgeschieden wurde und damit grösstmögliche Schonung verdient.
Verwaltungsgerichts-Entscheid unzureichend
Die vom Verwaltungsgericht vorgenommene Interessenabwägung sei unzureichend: Dem Erhalt der Artenvielfalt habe es zu wenig Gewicht beigemessen, dafür den wirtschaftlichen Interessen einen zu grossen Stellenwert eingeräumt. Der Lebensraum der ansässigen Tierarten werde durch das Projekt stark in Mitleidenschaft gezogen.
Schneehase und -huhn beschützen
Schwere Beeinträchtigungen der Winterplätze von Schneehase und Schneehuhn seien sehr wahrscheinlich. Auch mit Absperrungen, Markierungen und Informationen der Skifahrer könne der Schutz der Tiere vor Störung und der Erhalt ihres Lebensraums nicht ausreichend gewährleistet werden.
Unter dem Aspekt der Lawinengefahr müsse die Entlastungspiste ebenfalls als sehr problematisch eingestuft werden. Es liege auf der Hand, dass die zahlreichen nötigen Lawinen-Sprengungen den Lebensraum der Tiere zusätzlich gefährden würden.
, dort geht es weiter!Wir verwenden essentielle Cookies, damit diese Website funktioniert, und optionale Cookies, um den Komfort bei der Nutzung zu verbessern.
Siehe weitere Informationen und konfiguriere deine Einstellungen