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Top 5 Skigebiete

Chense schrieb:
Naja soooo unrecht hat er auch ned ... und er hat ja nicht gesagt böse oder dumme ... Ich war 7 Jahre in einem Skigebiet in dem in Spitzenzeiten 80% der Gäste ungarischer Herkunft waren ... Wir haben beim Lift immer gesagt "Wahnsinnig liebe Menschen, aber Skifahren und Autofahren können sie nicht" - Und ja die können auf ner vollen Piste ganz schön nerven ;)

Genau, aber der Ali bei uns nebenan ist auch total nett...

Das Geld nimmt man aber gern und dass die Osteuropäer gerade für die österreichischen Skigebiete ein Segen sind, weil ohne diese der Skisport in Österreich schon längst auf dem absteigenden Ast wäre, will man nicht zugeben. Gleichzeitig aber modernste Anlagen haben wollen, die am Besten mit EU-Geldern bezahlt werden, aber Osteuropäer bitte schön nicht benutzen sollen.

Mich nerven gelegentlich auch die vielen Anfänger, erst Recht wenn die sich auf die schwarzen Pisten beweisen wollen und die neuerdings aufkommende übertriebene Rücksichtnahme auf Anfänger in den SKigebieten (s. Alpendorf sperrt vormittags eine Piste wegen "Vereisung"), aber das kann man nicht an einer Nation oder Herkunft festmachen.

[/offtopic]
 
Kreon100 schrieb:
Chense schrieb:
Naja soooo unrecht hat er auch ned ... und er hat ja nicht gesagt böse oder dumme ... Ich war 7 Jahre in einem Skigebiet in dem in Spitzenzeiten 80% der Gäste ungarischer Herkunft waren ... Wir haben beim Lift immer gesagt "Wahnsinnig liebe Menschen, aber Skifahren und Autofahren können sie nicht" - Und ja die können auf ner vollen Piste ganz schön nerven ;)

Genau, aber der Ali bei uns nebenan ist auch total nett...

Das Geld nimmt man aber gern und dass die Osteuropäer gerade für die österreichischen Skigebiete ein Segen sind, weil ohne diese der Skisport in Österreich schon längst auf dem absteigenden Ast wäre, will man nicht zugeben. Gleichzeitig aber modernste Anlagen haben wollen, die am Besten mit EU-Geldern bezahlt werden, aber Osteuropäer bitte schön nicht benutzen sollen.

Mich nerven gelegentlich auch die vielen Anfänger, erst Recht wenn die sich auf die schwarzen Pisten beweisen wollen und die neuerdings aufkommende übertriebene Rücksichtnahme auf Anfänger in den SKigebieten (s. Alpendorf sperrt vormittags eine Piste wegen "Vereisung"), aber das kann man nicht an einer Nation oder Herkunft festmachen.

[/offtopic]

Na gut einmal Offtopic muss ich jetzt auch noch sein:

Natürlich nimmt man das Geld gerne und wie gesagt als Angestellter bzw. Touristiker bin ich wahnsinnig froh drüber, dass immer mehr Osteuropäer kommen und gerade Ungarn, Slowenen, Slowaken sind wahnsinnig nette Leute und als Gäste viel angenehmer als Österreicher oder Deutsche, auch wenn man oft wirklich witzige Szenen mit denen am Lift erlebt ... Aber hey dafür ist man ja angestellt, um auf die Gäste aufzupassen egal woher sie kommen.

Als Skifahrer fällt einem aber schon teilweise auf, dass Osteuropäer auf den Pisten stellenweise "problematisch" sein können. Einerseits (und das verstehe ich schon auch ... wenn der Urlaub schon vergleichsweise teuer ist kann man sich halt keinen Skilehrer mehr leisten) fahren Sie halt sehr gerne ohne jegliche Kenntnis des Skifahrens "gleich mal rauf aufn Berg" und sind dadurch noch unberechenbarer als Anfänger, die wenigstens einen Skikurs hatten oder "am Kinderlift" geübt haben. Andererseits fällt mir schon auf, dass gerade bei den Osteuropäern gerne mal das "Schuss und irgendwie brems ich dann schon durch hinfallen lassen" eher verbreitet ist als bei anderen. KANN nerven ... andererseits muss man eh umsichtig fahren von daher ist es meist kein Problem
 
Chense schrieb:
Kreon100 schrieb:
Chense schrieb:
Naja soooo unrecht hat er auch ned ... und er hat ja nicht gesagt böse oder dumme ... Ich war 7 Jahre in einem Skigebiet in dem in Spitzenzeiten 80% der Gäste ungarischer Herkunft waren ... Wir haben beim Lift immer gesagt "Wahnsinnig liebe Menschen, aber Skifahren und Autofahren können sie nicht" - Und ja die können auf ner vollen Piste ganz schön nerven ;)

Genau, aber der Ali bei uns nebenan ist auch total nett...

Das Geld nimmt man aber gern und dass die Osteuropäer gerade für die österreichischen Skigebiete ein Segen sind, weil ohne diese der Skisport in Österreich schon längst auf dem absteigenden Ast wäre, will man nicht zugeben. Gleichzeitig aber modernste Anlagen haben wollen, die am Besten mit EU-Geldern bezahlt werden, aber Osteuropäer bitte schön nicht benutzen sollen.

Mich nerven gelegentlich auch die vielen Anfänger, erst Recht wenn die sich auf die schwarzen Pisten beweisen wollen und die neuerdings aufkommende übertriebene Rücksichtnahme auf Anfänger in den SKigebieten (s. Alpendorf sperrt vormittags eine Piste wegen "Vereisung"), aber das kann man nicht an einer Nation oder Herkunft festmachen.

[/offtopic]

Na gut einmal Offtopic muss ich jetzt auch noch sein:

Natürlich nimmt man das Geld gerne und wie gesagt als Angestellter bzw. Touristiker bin ich wahnsinnig froh drüber, dass immer mehr Osteuropäer kommen und gerade Ungarn, Slowenen, Slowaken sind wahnsinnig nette Leute und als Gäste viel angenehmer als Österreicher oder Deutsche, auch wenn man oft wirklich witzige Szenen mit denen am Lift erlebt ... Aber hey dafür ist man ja angestellt, um auf die Gäste aufzupassen egal woher sie kommen.

Als Skifahrer fällt einem aber schon teilweise auf, dass Osteuropäer auf den Pisten stellenweise "problematisch" sein können. Einerseits (und das verstehe ich schon auch ... wenn der Urlaub schon vergleichsweise teuer ist kann man sich halt keinen Skilehrer mehr leisten) fahren Sie halt sehr gerne ohne jegliche Kenntnis des Skifahrens "gleich mal rauf aufn Berg" und sind dadurch noch unberechenbarer als Anfänger, die wenigstens einen Skikurs hatten oder "am Kinderlift" geübt haben. Andererseits fällt mir schon auf, dass gerade bei den Osteuropäern gerne mal das "Schuss und irgendwie brems ich dann schon durch hinfallen lassen" eher verbreitet ist als bei anderen. KANN nerven ... andererseits muss man eh umsichtig fahren von daher ist es meist kein Problem

Recht hast Du und das ist ja auch schon eine sehr viel differenziertere Sichtweise.
 
Kreon100 schrieb:
Hochzeiger schrieb:
nach den letzten Tagen wird auch meine Liste mal ein bisschen aktualisiert:


1) Serfaus-Fiss-Ladis - massenhaft attraktive Wiederholungspisten, moderne Liftanlagen, tolle Landschaft, sehr gute Restaurants, großes Angebot für Nichtskifahrer; leider hohe Wartezeiten
2) Zillertal 3000 - attraktive Wiederholungspisten an Rastkogel, Eggalm und Horberg, moderne Liftanlagen, Panorama
3) Obertauern - optimal erschlossen, sehr schneesicher, moderne aber recht kurze Liftanlagen
4) Stubaier Gletscher - tolle Landschaft, lange attraktive Wiederholungspisten, größtes Gletscherskigebiet
5) Zillertalarena - tolle Landschaft, attraktive Wiederholungspisten (v.a. Königsleiten & Gerlosplatte)

B) mittelgroße Skigebiete

1) Scuol - tolle Landschaft, attraktive Wiederholungspisten, sensationelle Pistenpräparierung, für Schweizer Verhältnisse sehr günstiger Skipass, großes Angebot für Winterwanderer
2) Hochzeiger - attraktive Wiederholungspisten, sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
3) Nauders - attraktive Wiederholungspisten, sehr gute Pistenpräparierung, sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
4) Tuxer Gletscher - tolle Landschaft und tolle Pisten am Kaserer und Tuxerjoch
5) Zugspitze - attraktive Pisten, tolle Landschaft, sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

Z) schlechtestes Skigebiet

1) Schlossalm-Stubnerkogel - fürchterliche Pistenpräparierung, teils veraltete Liftanlagen, massenweise des Skifahrens unkundige Osteuropäer die die ganzen Pisten verstopfen
2) Schmittenhöhe - massenweise Osteuropäer, schlechte Pistenpräparierung, unfreundliches Liftpersonal, viele stark alkoholisierte Skifahrer
3) Damüls - langweilige Pisten, schlechte Präparierung
4) Ifen - zu kleines Skigebiet, oben zu flach, unten zu eisig
5) Lenk-Betelberg - langweilig und ziemlich schmale, eisige Pisten (Wallegg, Talabfahrten ...)

Da hat aber jemand was gegen Osteuropäer. Finde ich grenzwertig so ein Kommentar. Ist daneben eine tumbe Begründung für die Qualität eines Skigebietes. Stell Dir vor, ich habe am Berg auch schon jede Menge grölende und besoffene Pistensäue sowie Anfänger aus Österreich gesehen.

Mein lieber Kreon,

erstens: ich hab nix gegen Osteuropäer! Sind nette Menschen und haben meist sehr hübsche Frauen.
zweitens: hab ich den Verdacht, dass du hier versuchst gegen mich zu hetzen, weil ich dein absolutes Lieblingsskigebiet in Gastein zum Allerschlechtesten meiner insgesamt etwa 50 gefahrenen Skigebiete in den Alpen mache.

Das Topic hier soll schließlich Unterschiede bezüglich Qualität (sicherlich subjektiver Wahrnehmung jedes Einzelnen) von besuchten Skigebieten auseinanderdividieren. Möglicherweise fehlt dir da auch die Kenntnis von Skigebieten in Tirol / Vorarlberg oder der Schweiz, damit du hier überhaupt mitreden kannst, bzw. verstehst, warum einige, wahrscheinlich sogar sehr viele Skigebiete qualitativ viel besser sind als dein hochgelobtes Gastein!

Ich habe einiges an Skigebieten (gerade im Salzburgerland oder der Steiermark) erlebt, wo man sich auf den Pisten nicht mehr sicher fühlte.

Beispiel: Hauser Kaibling - samstags, Ende Januar 2016: im Gegensatz zur Planai tummelten sich hier gefühlt 10000e Tschechen (vermute ich jetzt mal wegen der Sprache). Es war brechend voll und einige meinten, mit 100 km/h quasi mit Schuss Slalom durch das ganze Gewühl zu fahren, andere fuhren in Schrittgeschwindigkeit quer vom einen Rand der Piste zum nächsten, und wieder zurück. Am Quattralpina-Hang wusste ich gar nicht mehr wie ich fahren sollte. Hatte eh schon ne lädierte Schulter, und dann fuhr mir noch ne absolute Anfängerin genau vor die Füße, was mich erneut zu Fall brachte. Die Überforderte war nicht mal in der Lage einen am Boden liegenden Ski zu greifen...

Beispiel: Kitzsteinhorn - Vorweihnachtswoche 2014: das ganze Gebiet voll mit Russen, die in der Pendelbahn einen Vodka nach dem anderen kippten - es stank fürchterlich! Bereits um 10 Uhr kam pausenlos der Helikopter, um einige dieser Bruchpiloten abzutransportieren. Alkohol und Skifahren finde ich eh grenzwertig (zumindest während des Skifahrens!). Glaube kaum, dass sich einer von uns mit 2 Promille noch ins Auto steigt um weiterzufahren, hier wären beim Skifahren mal Kontrollen angebracht, denn der "normale" Skifahrer will schließlich nicht von solchen Idioten umgefahren werden (passiert leider immer noch zu häufig!)

Beispiel Schmittenhöhe 2009 im Februar: ähnliches Bild wie am Kitzsteinhorn, dazu brauchen osteuropäische Anfänger auf den Pisten einfach viel mehr Platz als z.b. Einheimische, Deutsche oder Niederländer. Warum weiß ich nicht, aber das Bild, das sie abgeben, ist überall gleich. Schräg am Hang vom linken zum rechten Pistenrand und wieder zurück. In Schrittgeschwindigkeit. Hat auf roten Pisten einfach nix zu suchen meiner Meinung nach! Besser Skikurs machen, dann lernt man auch Skifahren!

Beispiel Schlossalm 2005 März: Schon in der Auffahrt mit den beiden Schlossalmbahnen kam man sich vor wie in der Moskauer oder Warschauer U-Bahn. Ein Unterhaltungs-Lautstärkepegel, dass man besser Ohrstöpsel getragen hätte! Dazu ähnlich wie auf der Schmittenhöhe Anfänger Querfahrten noch und nöcher. Die Pisten sahen um halb 10 aus wie ein Rübenacker.
Seitdem hat mich und wird mich Gastein nie wieder sehen! Zumindest nicht im Winter! War echt grausam.

Gibt genügend Beispiele, die das Gegenteil beweisen. Hochzeiger, Eggalm, Tuxer Gletscher, Scuol, Zugspitze, Nauders, Serfaus-Fiss, Adelboden-Lenk, Obertauern, Königsleiten-Gerlosplatte, Stubaier Gletscher, Gurgl, Flims-Laax, Lenzerheide uvm.

Und dass es auch gute und vernünftige Skifahrer aus osteuropäischen Ländern gibt, will ich ja gar nicht bestreiten. Aber wo diese in Massen als Anfänger oder Pistenrowdies auftreten, werde ich ja wohl kritisieren dürfen!!!
 
Chense schrieb:
Als Skifahrer fällt einem aber schon teilweise auf, dass Osteuropäer auf den Pisten stellenweise "problematisch" sein können. Einerseits (und das verstehe ich schon auch ... wenn der Urlaub schon vergleichsweise teuer ist kann man sich halt keinen Skilehrer mehr leisten) fahren Sie halt sehr gerne ohne jegliche Kenntnis des Skifahrens "gleich mal rauf aufn Berg" und sind dadurch noch unberechenbarer als Anfänger, die wenigstens einen Skikurs hatten oder "am Kinderlift" geübt haben. Andererseits fällt mir schon auf, dass gerade bei den Osteuropäern gerne mal das "Schuss und irgendwie brems ich dann schon durch hinfallen lassen" eher verbreitet ist als bei anderen. KANN nerven ... andererseits muss man eh umsichtig fahren von daher ist es meist kein Problem

genau diese Unberechenbarkeit ist das, was ich kritisiere.
Danke Chense für deine Ausführungen. Sehr es nämlich ganz genau so.
 
Hochzeiger schrieb:
Gibt genügend Beispiele, die das Gegenteil beweisen. ...Tuxer Gletscher...

Da muss ich mal Einspruch einlegen. Am Hintertuxer Gletscher gibts eine nicht zu kleine Menge an osteuropäischen Touristen, schau dir einfach mal die Kennzeichen auf dem Parkplatz an oder hör in der Gondel mal zu. Ich war dieses WE erst wieder dort und es waren sehr viele Tschechen da.
 
Hängt sicherlich auch von der Reisezeit ab, wann viele oder eben weniger Touristen aus welcher Nation auch immer vorherrschen. Ich bin am Tuxer immer in der Vorweihnachtswoche und da verteilt es sich recht gut. Da waren natürlich auch Osteuropäer, die konnten aber Skifahren und fielen daher nicht negativ auf.

Außerdem gibts auch jede Menge meiner positiv aufgezählten Skigebiete mit osteuropäischen Touristen, die aber Skifahren können und es daher überhaupt keine Probleme gibt. Hatte auch mal letzte Saison ein ganz positives Erlebnis am Grubigstein mit 4 netten Russen, die waren super drauf aber weder alkoholisiert noch blockierten sie durch ihren unberechenbaren Fahrstil irgendwelche Pisten.

Am krassesten war es für mich halt in Gastein sowie am Hauser Kaibling. Und das werde ich auch weiterhin kritisieren. Und künftig meiden!

Dass Kreon mir hier Ausländerhass unterstellt, finde ich ne ganz große Frechheit! Wenn man Zusammenhänge nicht versteht, sollte man sich einfach seine Kommentare sparen!!!

Im Gegensatz zu vielen anderen hier im Forum schreibe ich wenigstens warum ich welches Skigebiet gut finde und welches nicht.
 
Hochzeiger schrieb:
Mein lieber Kreon,

erstens: ich hab nix gegen Osteuropäer! Sind nette Menschen und haben meist sehr hübsche Frauen.

Lieber Hochzeiger,

danke für die Stellungnahme, angesichts der langen offtopic-Diskussion wäre das ja mal was für einen eigenen Thread. Es tut mir leid, wenn Dich mein Post getroffen hat, aber die oben nachträglich dargelegten Motive ergeben sich eben nicht aus Deiner ersten Bewertung, wo Du als Begründung für die Qualität eines Skigebietes schlicht die Zahl der Osteuropäer angibst. So etwas stößt mir auf und ich bin beim besten Willen kein Freund von "political correctness".

Tatsächlich hatte ich gerade wegen Deiner Negativliste mit Gastein noch überlegt, ob ich das besser nicht poste, hatte mich dann aber dafür entschieden. Ich kann das mit Gastein nicht nachvollziehen, wen wunderts, ist das Gasteinertal doch in meinen Top 5. Wenn Du da nicht mehr hinfährst, soll es mir aber recht sein, mehr Platz für mich ;-)

Ich kenne Hochzeiger nicht, werde da aber nach Möglichkeit mal hinfahren, wenn ich in die Ecke komme. Mit Sicherheit will ich hier aber nicht hetzen oder etwas unterstellen. Ein solcher Post mit so einer Begründung spricht für sich selbst und man sollte sich vielleicht vorher überlegen, ob man fremdenfeindliche Gründe angibt, bevor man sich beschwert, dass andere böswillig etwas unterstellen (um dann selbst gleich andere Sachen zu unterstellen). Wenn man es so nicht meint, sollte man es so auch nicht schreiben. Deine nachträgliche Begründung kann ich teilweise immer noch nicht nachvollziehen (zu viele osteuropäische Sprachen in zu lauten Gesprächen wie in einer russischen Metro? Wodurch hast Du denn erkannt, dass die 100 km/h Raser Tschechen waren, haben die bei ihrer Schussfahrt die Nationalhymne gesungen?). Ich selbst bin auch ein Anhänger von 0,0 Promille beim Skifahren (ich wundere mich immer, wie man nach 2 Bier und 1 Schnapps noch gescheit auf der Kante stehen will), aber nur weil ein paar Leute in der Gondel saufen, lehne ich doch nicht gleich ein ganzes Skigebiet und eine ganze Nation ab. Dann müsstest Du ja auch was gegen Schweden, Finnen, Engländer und Holländer haben. Mit so einer Begründung könnte man auch schreiben, "Ich fahre nie wieder nach Jesolo, weil mir da zu viele Österreicher sind."

Auch ich komme locker auf 50 Skigebiete, in denen ich in den letzten 45 Jahren schon war, zieht sich am gesamten Hauptkamm entlang bis nach Südfrankreich und Andorra, einzig Italien und Osteuropa kenne ich noch nicht, werde ich demnächst ändern. Sofern sich deine Begründung dann aber doch nur auf die rücksichtslose Fahrweise von Anfängern beziehen soll, die Du vornehmlich in der Bevölkerungsgruppe der Osteuropäer ausmachst, so muss ich sagen, dass seit 2005 sich einiges verändert hat. Wahrscheinlich wäre Dein Erlebnis aus 2005 auf der Schlossalm Dir so oder so ähnlich in fast allen Skigebieten mit gewisser osteuropäischer Tradition widerfahren. Aus St. Moritz habe ich damals jedenfalls das gleiche gehört. Das hat sich deutlich geändert, ist ja schon über 10 Jahre her. Ich habe diese Saison am Berg sehr viele nette, herausragend gute Skifahrer aus der Tschechei kennengelernt und bin den Nachmittag oder ein zwei Abfahrten mit denen gemeinsam gefahren, echte Sportsmänner. Schau's Dir noch mal an (kommende Saison gibt es auch eine neue Gondel) oder lass es bleiben. So ein Nationen-Bashing kann ich jedenfalls nicht nachvollziehen.
 
Kreon100 schrieb:
Ich habe diese Saison am Berg sehr viele nette, herausragend gute Skifahrer aus der Tschechei kennengelernt und bin den Nachmittag oder ein zwei Abfahrten mit denen gemeinsam gefahren, echte Sportsmänner.

Hier vllt. noch etwas aus meiner Erfahrung: Gerade die Tschechen und teils auch die Slowaken und Slowenen (und interessanterweise auch Rumänen) passen am wenigsten in das Schema des unfähigen Osteuropäers. Die haben einfach auch eine gewisse Wintersporttradition!

Am "schlimmsten" vom Skifahren her sind eindeutig die Ungarn -> Wie bereits vorhin gesagt ... die kommen halt oft (und das ist nicht despektierlich gemeint! ich mag sie als Gäste sehr gerne) mit einem alten Passat mit Rostflecken, Ski aus der Prä-Carving-Ära und Massen an mitgebrachtem Essen zum ersten Skiurlaub und können sich dann keinen Skikurs leisten. (So in etwa hat mir das auch ein Ungar den ich vor Jahren im Lachtal kennengelernt habe erklärt) Die erkennt man auch ganz leicht an der Sprache da braucht man nur 3 Worte hören :D (dafür sind sie übrigens hervorragende Schachspieler :D)
Vom "Benehmen" her muss ich leider auch sagen, dass es die größten Probleme mit Polen und Russen gab, allerdings waren das auch Einzelfälle (eine polnische Reisegruppe hat es geschafft "Skigebietsverbot" zu bekommen so wie die sich aufgeführt haben und die einzigen 2 mir bekannten Fälle von Fahrerflucht im letzten Winter waren tatsächlich angetrunkene Russen mit jeweils einer Gruppe die allgemein schon negativ aufgefallen war) ... Gibt allerdings auch genug Österreicher, die sich benehmen wie die letzte Sau die treten nur meines Ermessens seltener in Gruppen, sondern als Einzelpersonen auf, deswegen fallen sie auch ned so auf
 
Als Skifahrer fällt einem aber schon teilweise auf, dass Osteuropäer auf den Pisten stellenweise "problematisch" sein können. Einerseits (und das verstehe ich schon auch ... wenn der Urlaub schon vergleichsweise teuer ist kann man sich halt keinen Skilehrer mehr leisten) fahren Sie halt sehr gerne ohne jegliche Kenntnis des Skifahrens "gleich mal rauf aufn Berg" und sind dadurch noch unberechenbarer als Anfänger, die wenigstens einen Skikurs hatten oder "am Kinderlift" geübt haben. Andererseits fällt mir schon auf, dass gerade bei den Osteuropäern gerne mal das "Schuss und irgendwie brems ich dann schon durch hinfallen lassen" eher verbreitet ist als bei anderen.
In Österreich bzw. den Alpen sind mir solche Leute bisher wenig aufgefallen, aber in Russland/Kirgisien haben wir solche Leute tatsächlich mehrfach erlebt. Andererseits sind mir die fast lieber als die Skischulkurse, die immer über die ganze Pistenbreite hin und her queren, egal wie breit die Piste ist ..
 
Kreon100 schrieb:
Lieber Hochzeiger,

danke für die Stellungnahme, angesichts der langen offtopic-Diskussion wäre das ja mal was für einen eigenen Thread. Es tut mir leid, wenn Dich mein Post getroffen hat, aber die oben nachträglich dargelegten Motive ergeben sich eben nicht aus Deiner ersten Bewertung, wo Du als Begründung für die Qualität eines Skigebietes schlicht die Zahl der Osteuropäer angibst. So etwas stößt mir auf und ich bin beim besten Willen kein Freund von "political correctness".

Tatsächlich hatte ich gerade wegen Deiner Negativliste mit Gastein noch überlegt, ob ich das besser nicht poste, hatte mich dann aber dafür entschieden. Ich kann das mit Gastein nicht nachvollziehen, wen wunderts, ist das Gasteinertal doch in meinen Top 5. Wenn Du da nicht mehr hinfährst, soll es mir aber recht sein, mehr Platz für mich ;-)

Ich kenne Hochzeiger nicht, werde da aber nach Möglichkeit mal hinfahren, wenn ich in die Ecke komme. Mit Sicherheit will ich hier aber nicht hetzen oder etwas unterstellen. Ein solcher Post mit so einer Begründung spricht für sich selbst und man sollte sich vielleicht vorher überlegen, ob man fremdenfeindliche Gründe angibt, bevor man sich beschwert, dass andere böswillig etwas unterstellen (um dann selbst gleich andere Sachen zu unterstellen). Wenn man es so nicht meint, sollte man es so auch nicht schreiben. Deine nachträgliche Begründung kann ich teilweise immer noch nicht nachvollziehen (zu viele osteuropäische Sprachen in zu lauten Gesprächen wie in einer russischen Metro? Wodurch hast Du denn erkannt, dass die 100 km/h Raser Tschechen waren, haben die bei ihrer Schussfahrt die Nationalhymne gesungen?). Ich selbst bin auch ein Anhänger von 0,0 Promille beim Skifahren (ich wundere mich immer, wie man nach 2 Bier und 1 Schnapps noch gescheit auf der Kante stehen will), aber nur weil ein paar Leute in der Gondel saufen, lehne ich doch nicht gleich ein ganzes Skigebiet und eine ganze Nation ab. Dann müsstest Du ja auch was gegen Schweden, Finnen, Engländer und Holländer haben. Mit so einer Begründung könnte man auch schreiben, "Ich fahre nie wieder nach Jesolo, weil mir da zu viele Österreicher sind."

Auch ich komme locker auf 50 Skigebiete, in denen ich in den letzten 45 Jahren schon war, zieht sich am gesamten Hauptkamm entlang bis nach Südfrankreich und Andorra, einzig Italien und Osteuropa kenne ich noch nicht, werde ich demnächst ändern. Sofern sich deine Begründung dann aber doch nur auf die rücksichtslose Fahrweise von Anfängern beziehen soll, die Du vornehmlich in der Bevölkerungsgruppe der Osteuropäer ausmachst, so muss ich sagen, dass seit 2005 sich einiges verändert hat. Wahrscheinlich wäre Dein Erlebnis aus 2005 auf der Schlossalm Dir so oder so ähnlich in fast allen Skigebieten mit gewisser osteuropäischer Tradition widerfahren. Aus St. Moritz habe ich damals jedenfalls das gleiche gehört. Das hat sich deutlich geändert, ist ja schon über 10 Jahre her. Ich habe diese Saison am Berg sehr viele nette, herausragend gute Skifahrer aus der Tschechei kennengelernt und bin den Nachmittag oder ein zwei Abfahrten mit denen gemeinsam gefahren, echte Sportsmänner. Schau's Dir noch mal an (kommende Saison gibt es auch eine neue Gondel) oder lass es bleiben. So ein Nationen-Bashing kann ich jedenfalls nicht nachvollziehen.

1. habe ich bei meiner Liste kein Nation gebasht, sondern allgemein von "Osteuropäern" gesprochen. Finde ich jetzt nicht verwerflich. Und wenn du genau hingeschaut hättest, steht in meinem Post "des Skifahrens unkundige Osteuropäer, die die ganzen Pisten verstopfen". Das sollte als Erklärung ausreichen, hätte natürlich auch 2 Seiten an Begründung für diese Aussage darin posten können. Und bislang hat sich außer dir auch niemand an der Aussage gestoßen.

In Haus war der ganze Parkplatz voll mit Autos bzw. Bussen aus Tschechien und in Gastein damals dasselbe mit polnischen Autos. Könnten natürlich auch rein theoretisch Österreicher gewesen sein, die sich die Autos einfach nur geborgt hatten und sich den Rest des Tages in osteuropäischen Sprachen unterhielten...

Und dass sie am Hauser Kaibling gefahren sind wie die letzten Säue, kannst du nicht wegdiskutieren. Das Erlebnis in Gastein hat in mir so eine negative Bewertung des Gebiets hervorgerufen, dass ich seitdem solche Gebiete meide. Dorfgastein-Großarl war übrigens mehrfach okay.

Gerne werde ich dein Angebot annehmen und mir mal irgendwann Gastein wieder anschauen, aber erst wenn die Sesselbahnen an der Schlossalm auch modernisiert sind. Eine neue Zubringerbahn alleine ist für mich kein Grund für eine Auswahl eines Skigebietes.
 
Grössere Gruppen fallen schnell mal negativ auf, unabhängig von der Nation. Vor allem dann, wenn sie besoffen, laut, stinkend oder drängelnd auftreten.
 
Eben, es gibt genug Gegenden wo auch Deutsche Sauftouristen oft negativ auffallen :roll: .

Wenn sich jemand über die beschwert, dann ist das ja auch in Ordnung. Von daher seh ich jetzt kein Problem wenn man sich über andere Gruppen beschwert, und es geht bei solchen Beschwerden ja nie um ALLE Deutschen oder ALLE Osteuropäer. Es gibt sicher selbst in den einschlägigen Gebieten ne Reihe normaler, unauffälliger osteuropäischer Skifahrer. Gegen die hat auch keiner was gesagt.
 
Und die eigenen Landsleute sind ja immer die Peinlichsten...
 
Ich habe mir mal die Zeit genommen und alle 11 Seiten von diesem Thema durchgelesen.
Zusätzlich habe ich mir eine Strichliste gemacht.

Fazit:
Das Skigebiet, welches am häufigsten auf der Position 1 steht und auch am häufigsten in den Top 5 vertreten ist, ist mit weitem Abstand Dolomiti Superski (insbesondere die Sellaronda)!
Zermatt, Ischgl, 3 Vallees, der Arlberg sowie das Zillertal (wenn man es als ein einziges Skigebiet sieht) sind ungefähr gleich oft in den Top 5 vertreten.
Die 3 Vallees stehen jedoch öfters auf den vorderen Plätzen.

Mit etwas Abstand folgen SFL und SHLF.
Beide werden in etwa gleich oft genannt und sind von den Platzierungen auch ziemlich identisch.


Kommen wir zu meinen Top 5 in den Alpen:

1. Skiwelt (Bin ich mit groß geworden, Talabfahrten!)
2. Kitzbühel (gleicher Grund wie Skiwelt)
3. Ischgl
4. Arlberg
5. 4 Berge

In nächster Nähe von meinem Wohnort befinden sich Winterberg und Willingen.
Seit der neuen 8KSB (K1), steht Willingen für mich vor Winterberg.
 
Danke für die Strichliste. Schon fast repräsentativ ;-) und ganz sicher besser als jeder Skigebietstest.
 
Seltsam, dass ich hier noch nie was geschrieben habe.
Ich mag kleinere Skigebiete, auch wenn einige wieder lächeln werden. Aber ich mag es ruhiger und übervolle Pisten und ein agressives Publikum hasse ich.

1. Carezza, ruhig und entspannt. Mit Laurin 2 und Paolina auch rassige Pisten. Witzige Talabfahrt. Aber die Atmosphäre ist das was es ausmacht. Einfach entspannend.
2. Passo Pellegrino. Die beste schwarze Abfahrt in den Alpen und ein herrliches Panorama. Meist reichlich Schnee und top Bedingungen. Wenig Leute, aber oft kalt.
2. San Martino di Castrozza, alt und neu dicht neben einander. Einige extrem gute Abfahrten. Dazu das schönste Panorama der Welt. macht glücklich!
3. Skicenter Latemar, für ein kleiners Gebiet extreme Bandbreite an Abfahrten. Sehr gepflegt. Viele schnelle Lifte. Aber inzwischen oft ein bisschen zu voll.
4. rund um die Sella, aber nicht die Sella Ronda Pisten. Ich meide alles, soweit möglich, was mit der Runde zu tun hat. Ansonsten findet man eine Fülle hervorragender Pisten ohne viel Betrieb.
5. Alpe Lusia, ja sehr klein und teils sehr blau. aber auch rassig schwarz. Herausragende Pistenpflege und auch sonst top.


Gruß!
der Joe
 
Von mir gibt es zwei mal eine Top 5: Zum einen sind viele sehr gute Gebiete einfach zu klein, um dort komplett eine Woche zu verbringen. Damit müsste ich sie schlechter bewerten, obwohl sie für nur ein paar Tage eigentlich besser als die großen Gebiete wären, welche wiederum dann schlechter bewertet werden müssten. Es fehlen natürlich die Gebiete in denen ich noch nicht war (z.B. Zermatt, Verbier, Alpe d'Huez, Schladming).

Meine Top 5 Skigebiete für eine Woche
1) 3 Vallees (9.5/10) - Sehr großes, weitläufiges, vielseitiges, modernes und hohes Gebiet. Die sind Unterkünfte quasi alle direkt an der Piste und quasi jeder Ort ist zentral im Gebiet gelegen. Bräuchte aber vereinzelt bessere Lift und bessere Beschneiung.
2) Sella Ronda (9/10) - Die schönste Landschaft, sehr großes, vielseitiges, modernes und perfekt beschneites Gebiet. Leider nicht so kompakt wie 3V und dadurch teilweise Verbinungspisten und Verbinungsbahnen oder Fußwege. Anders als in Frankreich sind die meisten Unterkünfte nicht direkt an den Pisten.
3) Portes du Soleil (8/10) - Sehr großes, vielseitiges Gebiet mit extrem vielen Liften und Teilgebieten. Leider viele langsame Lifte auf Schweizer Seite und teilweise nicht optimale Beschneiung auf geringer Höhenlage. Auch hier teilweise Verbinungspisten und Verbinungsbahnen oder Fußwege. Ebenfalls viele Unterkünfte nicht direkt an den Pisten.
4) Paradiski (7/10) - Relativ großes, vielseitiges, meist modernes und hohes Gebiet. Fühlt sich jedoch durch die Verbinungsbahn wie zwei getrennte Gebiete an. Leider teilweise noch langsame oder überlastet Lifte und viele Pisten (auch rote) werden konsequent nicht präpariert.
5) Espace Killy (5/10) - Mittelmäßig großes, vielseitiges, teilweise modernes und hohes Gebiet. Noch viele sehr alte und langsame Lifte im Gebiet gerade in Tignes. Für eine Woche dann doch zu klein.

Meine Top 5 Skigebiete für einen paar Tage
1) Arlberg (9/10) - Tolle Landschaft, sehr großes, weitläufiges, vielseitiges, teilweise modernes und zumeist hohes Gebiet. Vereinzelt noch alte langsame Lifte (Madloch, Rendl) und Verbinungsbahnen oder Fußwege.
2) Serfaus (8.5/10) - Relativ großes, weitläufiges, vielseitiges, modernes und zumeist hohes Gebiet mit vielen top präparieren Steilhängen. Leider oft Wartezeiten an wichtigen Bahnen (Schönjoch, Alm, Sattel, Plansegg, Lazid).
2) Ischgl (8.5/10) - Relativ großes, vielseitiges, sehr modernes und hohes Gebiet mit großen Höhenunterschieden und alles quasi komplett ohne Wartezeiten. Perfekt trassierte Pisten und morgens darüber hinaus top präparierte und leere Talabfahrten. Negativ ist nur, dass es nicht noch größer ist.
4) Saalbach (8/10) - Sehr großes, weitläufiges, modernes und perfekt beschneites Gebiet mit zwei schönen Nebengebieten. Leider relativ niedrig gelegen und keine spektakulären Gipfel sowie kaum schwere Abfahren. Leider noch Fußwege durch den Ort nötig.
5) Sölden (7.5/10) - Mittelmäßig großes, vielseitiges, modernes, sehr hohes Gebiet mit perfekter Kombination aus Winter- und Gletscherskigebiet. Sehr großer Höhenunterschied von fast 2000 Metern über eine Abfahrt. Leider noch stellenweise Wartezeiten (Silberbrünnl, Langegg, Schwarze Schneid). Sonst auch hier nur negativ, dass es nicht größer ist (Stichwort Pitztal).

Neben dieser Top 5, haben manche Skigebiete definitiv noch eine Erwähnung verdient, da ich diese oft oder regelmäßig besuche und stets einen tollen Skitag dort verbringe. Hier also 5 weitere Top-Gebiete:
Zillertal-Arena, Mayrhofen, Silvretta Montafon, Arosa-Lenzerheide, Kronplatz
 
So wieder 2 Saisonen vorbei ... langsam wird es bei mir auch Zeit das ganze in eine Groß- und eine Kleingebieteliste aufzusplitten, wobei ich die Definition von groß und klein nicht so streng ziehen will sondern eher subjektiv nach dem "hmmm könnte man auch mal länger als nen Tag bleiben"-Gefühl

Größere Gebiete:

5: Plose - Eigentlich eher ein Gebiet für mich in dem ich nur einen Tag bleiben mag ... Heuer nach vielen Jahren mal wieder dort ... viel hat sich verändert - ABER hier finde ich die Neuerungen sogar ganz cool bis auf den leider weggefallenen Trametsch 4er ... könnte mich innerhalb einer Woche auch 2 oder 3 mal begeistern
4: Nauders - Hier gehts mir ähnlich ... wobei ich durch die etwas vielfältigeren Liftanlagen hier sogar 2-3 Tage am Stück schaffen würde und in Verbindung mit Schöneben das ich leider bis heute nicht kenne wohl auch eine Woche drin wäre
3-2: Sella Ronda mit Alta Badia, nachdem ich das ganze inzwischen meist verbinde (Start an der Gran Risa - Ronda + Marmolata oder Gran Risa - Ronda - Vallon - Masarei) gehört es für mich zusammen ... besonders stark für mich Arabba mit Fodoma und Co. und ich liebe die lange Hintenrumabfahrt nach Kassian
1: Cortina: Ist für mich einfach nochmal einen Tacken besser ... von den Pisten her wohl gleich aber durch das noch schönere Panorama liegt es vorne, wobei ich Cortina immer in Verbindung mit Cinque Torri Lagazuoi sehe und das ganze ja nächstes Jahr eh zusammenwächst

Kleinere Gebiete:

5: Bödele - Ich liebe die 3 genialen Schlepper Hochälpele, Alpenblick und Halde einfach ... und dazu die tolle ehemalige Weltcupabfahrt
4: Macucnaga - Leider der letzte Besuch schon wieder zu lange her und mir fehlt immernoch die Meccia ... dann ein ernsthafter Platz 1 Anwärter
3: Pfänder - Wäre eigentlich auf Platz 2 aber da heuer zu war reicht der "Meer"blick nicht gegen
2: Andelsbuch - Allein schon für die coole Aktion heuer die beiden DSB ohne Skibetrieb zum Spottpreis aufzusperren und dann dort oben mit 30 Leuten skizufahren während sie sich anderswo in den Weihnachtsferien fast totgetreten haben
1: Lachtal - Nein es sind nicht die Höhenunterschiede, Nicht die Pisten, Nicht das Panorama alleine ... aber kein Gebiet hat es geschafft mich bei etwa 180 Skitagen nicht zu langweilen ... ich fahre heute noch gerne hin


Und zu guter letzt der Grund warum wir das eigentlich alle machen ;) Die schlimmsten 5:

5: Kreischberg - Und immernoch erinnere ich mich mit Grausen an den übergroßen Idiotenhügel
4: Gitschberg-Jochtal - Eigentlich hatte ich das Jochtal in guter Erinnerung ... der Gitschberg macht das ganze kaputt v.a. da die Verbindung einfach nur besch... ist und wenn jetzt der Kurvenschlepper wegkommt wäre nichts mehr da was mich hinzieht ... gut Schneeregen und Whiteout und kaputter Ski mögen mitgespielt haben ;)
3: Ski Amade - Auch wenn es da nette Ecken gibt ... Ecken wie Flachau und Kleinarl mit ihrem Prolo-Massen-Scheissdrecks-wasauchimmer-Tourismus sind abschreckend genug
2: Grasgehren - Selten so das Gefühl gehabt dass man nur mein bestes will ... und viel fehlt auch nicht zu Platz 1
1: Damüls-Mellau - Ich habe selten ein Gebiet gesehen, das derart konsequent scheisse geplant war ... laufen laufen laufen schieben gehen tragen ... unübersichtliche gefährliche Kreuzungen ... überfüllt ... man will die Leute immer nur von einem Ende ans andere haben ... für Wiederholungsfahrten total ungeeignet ... nein nichtmal der echt schöne Suttis-Bereich rettet das.
 
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