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Tour de France 2011

Arlbergfan

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Seit mittlerweile 6 Tagen ist die Tour de France 2011 am laufen und nachdem ich die Tour auf Grund der vielen Doping-Fälle jahrelang absichtlich ignoriert habe, bin ich heuer mal wieder voll dabei. Grund gibts eigentlich keinen, außer dass ich grad für die Abschlussprüfung lernen muss, und da ist einem ja bekannterweise jede Ablenkung recht. ;-) Und auch wenn der Ausgang der Tour dieses Jahr nicht sonderlich spannend ist und wohl von einem auf Doping positiv getesteten Fahrer gehen wird, hat mich die Lust wieder gepackt und ich werde sie verfolgen. Gibts noch jemand im Forum, der schaut?

Die Tour geht heuer von der Normandie startend zunächst ins Zentralmassiv, dann in die Pyrinäen und anschließend und wirklich schon zum Abschluss in die Alpen. Hier die interessanten Etappen:

  • Etappe 8: Zentralmassiv: Aigurande - Super-Besse Sancy
  • Etappe 12: Pyrinäen: Cugnauy - Luz-Ardiden
  • Etappe 13: Pyrinaen: Pau - Lourdes
  • Etappe 14: Pyrinaen: Saint-Gaudens - Plateau de Beille
  • Etappe 16: Alpen: Saint-Paul-Troix-Chateaux - Gap
  • Etappe 17: Alpen: Gap - Pinerolo
  • Etappe 18: Alpen: Pinerolo - Galibier-Serre-Chevalier
  • Etappe 19: Alpen: Modane - Alpe d`Huez

Also, einiges dabei für uns! Was mich als erstes interessieren würde, ist ein Bericht von Super-Besse im Zentral Massiv! Gibts da nix? Hab nichts finden können...

Grüße,
Arlbergfan
 
Ich schau's ab und zu, die Tour ist bei mir irgendwie untergegangen, genauso wie die Frauen WM :lach: aber das nächste Wochenende kommt bestimmt :biggrin:
 
Hallo,

ich schau die Tour regelmässig, warum auch nicht , ohne Doping kann man keine Tour gewinnen, das war schon immer so und wird auch immer so sein.
Wer was anderes glaubt ist naiv.

Also auf spannende Rennen.

Nitram
 
Ich persönlich schaue die Tour de France auch als Radsportfan nichtmehr wirklich oft an:

Warum? Weil die Profile meiner Meinung nach im Vergleich zu Vuelta und Giro einfach deutlich abfallen. Die Tour hat sich eigentlich seit Einführung der Berge nichtmehr groß geändert ... fast jedes Jahr das gleiche:

Sprintetappen mit ein paar Hügelankünften - Irgendwann vorne raus kurzes MZF oder Prolog - nach der ersten Woche die ersten Bergetappen - Überführung in das im jeweiligen Jahr als 2. gefahrene Bergmassiv via Sprintetappen - Bergetappen - ZF - Paris

Abgesehen davon bevorzugen die Tourprofile auch starke Zeitfahrer zu sehr was zusammen mit den bei der Tour meist im Vergleich zu Giro und Vuelta weniger heftigen Anstiegen (zwar länger aber mit deutlich weniger Rampen) zu relativ blockierten Rennen führt.

Und ausserdem ist die Tour einfach nicht ganz so sehr Schweiss, Kampf und Blut wie der Giro (auch wenn das dieses Jahr sehr makaber klingen mag ... ich glaube ein jeder weiß wie es gemeint ist)
 
Also, dass sich die Tour über Jahre nicht ändert, das stimmt schon. Dem wollten sie dieses Jahr mit dem etwas hügeligeren Etappen in der ersten Woche entgegnen. Aber im Endeffekt sind es doch wieder fast nur Sprinteretappen geworden.

Den diesjährigen Tourverlauf finde ich aber trotzdem etwas spannender, weil zwischen den beiden Hochgebirgen nur eine Etappe liegt und so das ganze hintenraus schon extrem anstrengend werden wird.

Ich hoffe nur, dass es nicht wieder zu einer Contador-One-Man-Show wird und wenigstens Andy Schleck oder vielleicht sogar der Klöden (?) dagegen halten kann!?
 
Arlbergfan schrieb:
Also, dass sich die Tour über Jahre nicht ändert, das stimmt schon. Dem wollten sie dieses Jahr mit dem etwas hügeligeren Etappen in der ersten Woche entgegnen. Aber im Endeffekt sind es doch wieder fast nur Sprinteretappen geworden.

Den diesjährigen Tourverlauf finde ich aber trotzdem etwas spannender, weil zwischen den beiden Hochgebirgen nur eine Etappe liegt und so das ganze hintenraus schon extrem anstrengend werden wird.

Ich hoffe nur, dass es nicht wieder zu einer Contador-One-Man-Show wird und wenigstens Andy Schleck oder vielleicht sogar der Klöden (?) dagegen halten kann!?

Das Profil ist auf jeden Fall besser als die letzten Jahre. Was der Tour eindeutig fehlt ist eine Etappe auf Sterrato ... egal ob Monte Pasci oder die Giroetappen - Es ist einfach geil wie die sich da durch den Dreck quälen.

Was der Tour halt auch noch fehlt ist so ein richtiger "Brecher" oder wenigstens eine Königsetappe die den Namen verdient - Galibier und Co. sind alle schön und gut von den Höhendifferenzen aber in dem Sinne nicht besonders steil. Auch das Plateau de Beille und Luz Ardiden sind eher "flach" (wobei 6,9% auch schon ganz schön reinknallen). Also wird sich alles auf die Tourmalet und Huez - Etappen konzentrieren.

Ich befürchte, dass Contador dieses Jahr nicht schlagbar sein wird - Schleck bräuchte eher "steile Stiche" um seine Qualitäten als Klassikerfahrer ausspielen zu können und den richtigen Bergfahrern fehlen die extremen Rampen.
Und Galibier und Co. sind eben wie gesagt eher flach - Was dem Conti ganz gut gelegen kommen dürfte, weil er auf solchen recht rhytmischen Anstiegen sogar ohne Teamunterstützung das Feld halbwegs kontrollieren kann.
 
Richtig spannend scheint mir eigentlich nur die Etappe über Col d'Agnel (über 2700 m hoch), Col d'Izoard hinauf zum Galibier zu sein. Wie soft sieht man dann aber die selten befahrenen Hochpässe (in diesem Fall der Agnel) nicht in der TV-Übertragung. In den üblichen Bergetappen ist es ja immer dasselbe Spiel - bis zum Schlussaufstieg bleiben die Favoriten zusammen, und dort kontrolliert dann meistens der "Chef im Feld" mit seinem Team das Rennen.
Richtig spannend waren in den vergangenen Jahren ja immer die Etappen in den nördlichen Savoyen, wo 5 bis 6 "kleinere" Pässe jeweils direkt hintereinander befahren wurden - dort gab es oftmals einen Grosskampf. Leider fehlt dieses Jahr diese Etappe.

Abgesehen davon bevorzugen die Tourprofile auch starke Zeitfahrer
Ist ja dieses Mal nicht so sehr der Fall: 1 echtes Zeitfahren, und ein MZF, das so gut wie keine Differenzen schuf, da recht kurz.
 
piano schrieb:
Richtig spannend scheint mir eigentlich nur die Etappe über Col d'Agnel (über 2700 m hoch), Col d'Izoard hinauf zum Galibier zu sein. Wie soft sieht man dann aber die selten befahrenen Hochpässe (in diesem Fall der Agnel) nicht in der TV-Übertragung. In den üblichen Bergetappen ist es ja immer dasselbe Spiel - bis zum Schlussaufstieg bleiben die Favoriten zusammen, und dort kontrolliert dann meistens der "Chef im Feld" mit seinem Team das Rennen.
Richtig spannend waren in den vergangenen Jahren ja immer die Etappen in den nördlichen Savoyen, wo 5 bis 6 "kleinere" Pässe jeweils direkt hintereinander befahren wurden - dort gab es oftmals einen Grosskampf. Leider fehlt dieses Jahr diese Etappe.

Abgesehen davon bevorzugen die Tourprofile auch starke Zeitfahrer
Ist ja dieses Mal nicht so sehr der Fall: 1 echtes Zeitfahren, und ein MZF, das so gut wie keine Differenzen schuf, da recht kurz.

Das Problem ist weniger die Länge der EZF als das Profil: Beim Giro sind es selbst wenns lange ZF sind (wie das 69km lange in 2009(?)) sehr hügelige Zeitfahren oder sowas wie Nevegal was kein richtiges BZF war aber halt auch ned grade flach ;)
Bei der Tour sind die Zeitfahren relativ flach und profilmässig für die Contadors und Klödens besser geeignet um viel Zeit auf die Schlecks zu gewinnen.
 
Hallo,

was tippt Ihr , wer fährt heute in gelb :?:
Denke favoriten bleiben zusammen und Evans wird Gelb übernehmen,oder man lässt eine Aussreisergruppe durch und ein Aussenseiter darf gelb bis zu den Pyrenäen tragen.Wäre kräftesparender für die Favoritenteams.

Gruss Nitram
 
Ich kann es dir nicht genau sagen. Insgeheim hoff ich ja, dass sich der Klöden mal ein Herz nimmt und schon mal ein kleines Zeichen setzt. Der Contador ist auch heiß, den wurmt des, dass er 1,40 Rückstand hat. Das hat man ja schon bei Etappe 5 gesehen, wo er bei dem kleinen Schlussanstieg raussprinten wollte.

By the way: Ich such immernoch einen Bericht von Super-Besse Sancy...
 
War schon eine krasse Etappe. Man kann sich fragen, warum das riesige Feld noch in der ersten Woche eine Etappe hauptsächlich auf hügeligen, verwinkelten Nebensträsschen befahren muss, da sind doch Unfälle vorprogrammiert. Mittlerweile hats ja bald die Hälfte der (Mit-)Favoriten erwischt, diesmal Vinkorouv, Van den Broeck und evtl. Klöden.
Während Contador fast jeden Tag zu Boden muss, sind die beiden Schlecks, die ja sonst auch eher als unsichere Fahrer gelten, bislang verschont geblieben - da macht sich dann die Erfahrung und Klasse der Helfer Voigt, O'Grady und Cancellara bemerkbar, dank letzterem haben sie ja auch im Mannschaftszeitfahren keine Zeit verloren.
 
Also diese Diskussion, ob so enge Straßen denn überhaupt notwendig sind und nicht zwangsläufig zu Stürzen führen hatten sie letzte Woche bei Eurosport auch geführt. Lustigerweise sind die meisten Stürze aber auf großen, breiten Straßen passiert und nicht auf den schmalen. Klar, der Unfall mit dem Auto gestern wäre auf einer breiteren Straße nicht passiert, aber das war einfach ein Fehler vom Servicewagen.
Ich persönlich finde es als Zuschauer interessanter, wenn sie auf schmaleren Straßen unterwegs sind als auf einer ausgebauten Schnellstraße. :wink:

Noch etwas: Das war sogar Stacheldraht, in dem da der Hoogerland reingeflogen ist! http://de.eurosport.yahoo.com/video/11072011/73/tour-hoogerland-erlebt-horror.html
 
Contador verliert schon wieder Sekunden auf die Schleck-Brüder. Voeckler behält für mich überraschend souverän das maillot jaune. Aber bei Contador sieht man ganz genau das der nicht bei 100% ist.
Leider konnten Klöden(nach Sturz) und Martin nicht eingreifen.

PS: Ich suche einen Bericht von La Mongie/Tourmalet. Dort verläuft ja ein Skigebiet. Dort waren heute diverse Lifte(PB,6-KSB von Poma, 4 SB,usw. zu sehen)
 
Stimmt. Contador war heute überraschenderweise nicht wirklich der fitteste, auf der anderen Seite haben es die beiden Schleck-Brüder heute aber auch gut gemacht. Diese wechselnden Angriffe der beiden haben scheinbar doch genug Kraft gekostet. Evans ist aber auch stark derzeit. Von dem erwarte ich noch viel mehr - vielleicht ja schon am Samstag. Wenn Voeckler jetzt ein besserer Zeitfahrer wäre, wäre es noch spannender fürs Gesamtklassement. So, wie der heute mitgefahren ist...

Und ja, ich such auch Berichte, aber irgendwie scheints noch keinem aus dem Forum in die französischen Pyrinäen verschlagen zu haben...
 
Also diese "Königsetappe" der Pyrinäen war irgendwie das anschauen nicht wert. Die Favoriten haben sich bis zum Ende nur belauert und so richtig ist nichts passiert. Jetzt ärger ich mich, dass ich den Nachmittag vorm Fernseher verbracht habe... :naja:
 
Arlbergfan schrieb:
Also diese "Königsetappe" der Pyrinäen war irgendwie das anschauen nicht wert. Die Favoriten haben sich bis zum Ende nur belauert und so richtig ist nichts passiert. Jetzt ärger ich mich, dass ich den Nachmittag vorm Fernseher verbracht habe... :naja:

Hallo, , naja das kann man halt nie wissen, was wirklich passiert, fand es aber auch recht langweilig.
Aber vielleicht sind alle doch bisschen sauberer und die Leistungsdichte gleichmässiger.
Es bleibt aber spannend.

Gruss Nitram

PS. verleiht das gelbe Trikot wirklich Flügel, der gelbe Franzose kam mir schon sehr supekt vor, ganau so seiner grüner Landsmann.
 
Es war hoch zum Plateau de Beille schon iwie langweilig, ich versteh nicht wieso die Schlecks nicht mehr attackierten. Bei ESP sagten sie, dass das nie 100% von den beiden waren.
Mal sehen wie lang Voeckler das Trikot noch hält. Denn wenn es nach Alpe d`Huez und auf den Galibier auch so gefahren wird, na dann kann der es schaffen zumindest bis zum ZF vorn zu sein.
Ich bin auch noch sehr auf Cadel Evans gespannt der im ZF neben Contador wohl stärker ist als die beiden Schlecks.
 
Arlbergfan schrieb:
Also diese "Königsetappe" der Pyrinäen war irgendwie das anschauen nicht wert. Die Favoriten haben sich bis zum Ende nur belauert und so richtig ist nichts passiert. Jetzt ärger ich mich, dass ich den Nachmittag vorm Fernseher verbracht habe... :naja:

Deswegen hab ich lieber British Open geschaut :D

Dass Plateau de Beille langweilig wird war mir fast klar - Zu einfach zu blockieren gewesen der Anstieg.
 
Mal sehen wie lang Voeckler das Trikot noch hält. Denn wenn es nach Alpe d`Huez und auf den Galibier auch so gefahren wird, na dann kann der es schaffen zumindest bis zum ZF vorn zu sein.

Ja wenn er weiter so mit hält sicher. Im zeitfahren gegen evans wird es für ihn aber sicher schwer. mich wundert es aber auch wie gut er auf einmal da vorne mithalten kann. macht ihn nahezu genauso verdächtig wie die ganzen favoriten :-) entweder sind die nämlich wesentlich sauberer, sodass voeckler ihre antritte mitgehen kann oder letzterer genauso voll...
 
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