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starli schrieb:Berliner U-Bahn hätt mich vor der Wende mal interessiert.. Stichwort "Geisterbahnhöfe" auf DDR-Gebiet/Niemandsland ....
Gut erhalten ist dieses knapp 300 m lange Bauwerk gleichwohl, wenn auch etwas verlassen. Einige Stromkabel und Reste der Oberleitungen erinnern noch daran, daß hier einmal von 1897 bis etwa 1914 eine elektrische Tunnelbahn für betriebsinterne Zwecke verkehrte
Man glaubt es kaum, aber in diesem Areal des östlichen Tiergartens, das zeitweilig mehr an einen Schweizer Käse erinnerte, befinden sich noch weitere, geheimnisvolle unterirdische Objekte - genau zwischen dem Straßentunnel der B 96 (unter der Entlastungsstraße) und den Bahntunneln. Es handelt sich dabei um einen U-Bahn- und zwei Straßentunnel, besser: "blinde Tunnel" - Tunnelfragmente aus der Zeit des Dritten Reiches. Die Nationalsozialisten hatten große Pläne mit Berlin.
Durch den Bau der Mauer 1961 fiel der Potsdamer Platz jahrzehntelang in einen albtraumhaften Dornröschenschlaf. Auch die unterirdischen Verkehrsanlagen teilten dieses Schicksal. Der U-Bahnhof verkam zu einer Art provisorischen Abstellkammer, nur den wenigen BVB- (BVG-Ost-) Mitarbeitern zugänglich; der S-Bahnhof mutierte zu einem surrealen Geisterbahnhof; die S-Bahnzüge fuhren hier mit Schritttempo durch, Staub wurde nicht gewischt, um Fluchtversuche frühzeitig zu entdecken.
Berlin im Untergrund -
Eine interaktive Zeitreise unter den Potsdamer Platz:
Der Blick in den Untergrund eröffnet einen neuartigen Blickwinkel auf die deutsche Metropole. In vier Zeitabschnitte gegliedert: 1871-1933, 1933-1945, 1945-1989 und 1990-2001 ermöglichen einzigartige Bildaufnahmen, aktuell recherchierte Audio-Berichte und bisher unveröffentlichte Filmsequenzen eine Begegnung mit einer weitgehend unbekannten facettenreichen Historie. Die CD-ROM führt von den ersten unterirdischen Verkehrsanbindungen bis zu den Luftschutzbunkern des Nationalsozialismus. Sie lädt ein zum Besuch eines "Geisterbahnhofes“ in der geteilten Stadt oder in das moderne und ausgedehnte Verteilergeschoß unter dem Potsdamer Platz. Man klickt sich duch geheimnisvolle Räume, aktiviert Lichtschalter und Lüftungsanlagen - und steht schließlich, nach einem unterirdischen Rundgang, wieder vor dem alten Archivierungsschrank aus den 30er Jahren, der das historische Material beherbergt.
Die Berliner Rohrpost (1865-1976) war mit 90 Rohrpostämtern und einem Strecknetz von knapp 400 km die zweitgrößte ihrer Art nach Paris
...
Bis zu 8 Millionen Sendungen konnte sie jährlich befördern, zeitweilig nahezu rund um die Uhr im Dauereinsatz. Nur etwa eine Stunde benötigten die Rohrpostsendungen vom Absender bis zum Empfänger; eine Beförderungszeit, die heute von den Fahrradkurieren nicht mehr erreicht wird. Diese höchst innovative Technologie ist heute - ungerechtfertigterweise - weitgehend vergessen.
michamab schrieb:Hey, wir in Berlin haben jetzt zum Teil auch wieder unseren Fuhrpark modernisiert. Echt schicke Bahnen sind das, leider nach kurzer Zeit wieder beschmiert und zerkratzt. Die neuen Bahnen sind durchgängig begehbar, da kann man immer gut erkennen, dass ein U-Bahntunnel nie absolut gerade gebaut wird, sondern immer kleine Kurven drin sind.
Achja .. während andere hier als Kind Skigebiete gezeichnet haben, hab ich Straßen- U-bahn und Bus-streckennetzpläne gezeichnet![]()
Hm, also bei mir waren es U-Bahn, S-Bahnnetze, Autobahnkreuze, Brücken und Skigebiete, war damals sehr flexibel, hauptsache ich konnte im großen Umfang planen :lol:
There are about 40 abandoned stations on the Underground network along its entire 255 miles (408Km) of trackway
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