Umfrage: Euer Lieblings-Wandergebiet ?

Marius schrieb:
Und wenn, wollen sie nur rüber zum Gipfelkreuz, was dann z.T. gleich richtig gefährlich wird ...
Gottseidank kann man in Hintertux nur mit besserer Ausrüstung zum Gipfelkreuz der Gefrorenen Wand. Ist zwar vom GB3 Bergstation nicht weit, aber mit "Jesuslatschen" sollte man das besser nicht machen.
 
Downhill schrieb:
Ich kenne Teile von den Dolomiten mittlerweile fast auswendig (Seiseralm, Grödnertal und drum herum...)
Ich finde die Bergkulisse dort irgendwie immer noch am faszinierendsten. Und auch in z.T. sehr überlaufenen Gebieten (Extrembeispiel Compatsch, Parkplatz Seiseralm) muss man eigentlich nur ein Stückerl weit zu Fuß laufen, und schon ist man wieder unter sich. Die Bustouris bleiben eigentlich immer schön aufm Haufen :-)

Dem kann ich mich nur anschliessen. Eine Wanderung über das Sella-Massiv ist auch was ganz besonderes...
Dazu noch das Gebiet Rosengarten, Drei Zinnen oder der Naturpark Sennes - einfach nur geil.
Für alle Seilbahn/Dolomiten Freunde natürlich ein Muss: Fahrt und Wanderung auf den Sass Pordoi, den Lagazuoi und in die Langkofelscharte...

Ciao

Chris
 
Meine Lieblingsgebiete sind diejenigen, die von uns aus am leichtesten (und problemlosesten) zu erreichen sind. Für 2-Tages-Touren mit Übernachtung oder längerer Anfahrt reicht meistens die Zeit nicht aus.

-Bayerische Voralpen: trotz etlicher überlaufener Routen, Gipfel, Hütten findet man hier auch seine stillen, abgeschiedenen, idyllischen Ecken. Man muss sie nur kennen und sich manchmal auch mehr anstrengen wollen. Bsp. Rotwand, der Allerweltsberg der Münchner, 1 1/2 h mit Taubensteinbahn, dann Höhenweg oder viel Hm. Von Osten aus (Ursprung-Tal) sind es aber 4 h, immer die Südflanke der Maroldschneid und Auerspitz entlang, immer aussichtsreich auf recht schmalem Pfad, da ist nie viel los.
Oder am Wallberg: leichte Kletterein zum Üben am Plankenstein (Stufe II), und eine völlig einsame Risserkogel-Südflanke (Gemsen en masse!, Gumpen zum Baden!), bei der man allerdings sehr abgelegen an der Valepp-Mautstraße herauskommt.
- Karwendel: für mich eines der schönsten Gebiete der Alpen, praktisch unberührt, die Seilbahnen an den Rändern stören nicht, sondern verkürzen An- und Abstiege, sind also sehr hilfreich. Viele Touren wären sonst an 1 Tag nur unter sehr großen Anstrengungen zu gehen. Zwar ist hier auf an bestimmten Punkten viel los (Eng), viele Biker fahren zur Falkenhütte und zum Karwendelhaus, aber die 1 h Weg zum Mahnkopf (Superblick auf die Laliderer Wände!) gehen die Wenigstens, ganz zu schweige von den 4 h auf die Ödkarspitzen. Im Vomper Loch (zwischen Halleranger und Lamsenjochhütte) waren wir einmal bei bestem Bergwetter Mitten im August 6 h (!!) völlig allein, bis wir den ersten Bergkameraden getroffen haben. Manche Leute meinen, dafür muss man nach Alaska fliegen...
-Rofangebirge: recht hohe Gipfel, auch z.T. sehr alpin, aber fast jeder Gipfel hat eine "schwache Seite" (Hochiss, Rofanspitze, Sonnwendjoch). Die Bergbahnen führen hoch hinauf, aber nicht zu nahe an die Gipfel. Die Aussicht auf Voralpen, Inn- und Zillertal, Zentralalpen und Karwendel ist enorm. Ohne Bahnbenützung sind die Touren allerdings ausnahmslos große Konditionstests.

In den Zentralalpen bin ich auch ab und an, aber da fährt man mind 2 h, ins Ötztal sogar 3 h, obwohls Gegenden wie das Venter Tal wirklich wert sind.
 
*Staubwegblas*

Da muss ich das doch nach 5 Jahren mal ausgraben.

Bei längerem Aufenthalt ganz klar die Dolomiten. Trotz des Dolomiti-Superski-Gebiete drumherum die Landschaft abseits der Hauptwege ist einfach nur genial. Schroffe Felswände und die Marmolada mit ihrem Gletscher, Langkofelgruppe, Schlern, etc. oder wenn man noch einige Autofahrt über die Pässe investiert zu den Drei Zinnen hinter geht von Süden ein breiter und bequemer Wanderweg bis zum Paternsattel, dann wirds etwas schmäler aber alles leicht bis zur Dreizinnenhütte.

In die Zentralalpen bin ich aber auch verschossen, komm da aber nur selten hin. Falls es da mal hingeht, dann sollte es ein leichter 3000er sein und am besten Bergbahn recht nah ran (z.B. beim Furgler).
Auf den Muttler müsste ich aber auch mal rauf, ist jedoch mit 1500hm selbst von Samnaun-Dorf aus ziemlich happig. da gehst locker 4 Stunden rauf

Sehr gern fahr ich in die Münchner Hausberge, weils nicht weit ist und z.B. Benediktenwand kommt man gut per Zug hin. Muss die Überschreitung ab Lenggries (rauf per Brauneckbahn) nach Benediktbeuern (dauert trotz Bergbahn ca. 7 Stunden gesamt) runter nächsten Sommer wieder machen. Landschaftlich sobald man am Kamm oben ist hervorragend und über die Achselköpfe mit würzigen Kraxeleien Richtung Benewand fast hochalpin, trotz der bescheidenen Höhe von max. 1801m.

Ganz nett ist auch die kurze Überschreitung der Brecherspitze (1683m) von Ost nach West. Den Ostanstieg geht keiner, weil schwieriger und steiler und der kleine Abzweig neben der Forststrasse ist recht schwer zu finden. Finds eine super Halbtagestour

Rofan gefällt mir auch ganz gut, muss ich im Sommer mal wieder hoch, auch weil die meisten Berge eine sanfte Seite haben aber trotzdem immerhin bis gegen 2300m gehen.

mFg Widdi
 
Hallo
Meine Wandergebiete sind und waren der Schwarzwald, das Allgäu und Oberbayern. Das beste an den Bayrischen Wanderwegen sind die Prälatenwege, vorallem wenn man noch einen Kinderwagen dabei hat. Bergtouren sind nicht so mein Ding da mich die Höhenangst hindert.
Auch genial war eine Tour am Lake Louis in Kanada. Direkt am see ewig viele leute auf den betonierten wegen. Als der weg in einen breiten und guten Schotterweg übergeht werden die Leute immer weniger bis ab der hälfte vom See man alleine ist bis auf die Tiere des Waldes. Erst nach Stunden haben wir wieder innerhalb von 5min 100 verschiedene Leute getroffen.

Gruß Andreas
 
Nachdem ich das Wandern in den Bergen für mich entdeckte, hab ich weite Teile der Alpen abgegrast.

Ich sage immer die Alpenkrone hat fünf Kronjuwelen, die da sind:
Dolomiten, Oberengadin mit Bergell, Berner Oberland, Zermatt/Saas-Fee, Mt. Blanc Gruppe
Dort treten Höhepunkte gehäuft auf.
 
Ich blogge meine Wanderungen seit letztem Jahr im Übrigen auch... falls es jemanden interessiert... (Allerdings tut sich da jetzt im Winter extrem wenig - ich bin ein bisschen ein Winterwanderweichei.)
 
also ich wander gern mal über die Reeperbahn (dort dann vorzugsweise auf den 3100m hohen äh 3,10 teuren Hesburger oder die 3600m hohe Große Freiheit 36 über den "Best of Three Decades"-Wanderweg). Besonders am Freitag und Samstag abend ist man dort aber nicht allein unterwegs, dafür hört man aber kein "Grüß Gott" :mrgreen:
 
^^ soso, Matterhorn . Ich will unbedingt noch auf den Mont Blanc. Für den Everest wirds wohl nicht langen, weder körperlich noch klettertechnisch. Und für Geld hochtragen lassen will ich mich halt auch nicht

Das einzige was dort noch fehlt sind halt Viertausender. Drum würd ich auch gern mal was in der Schweiz oder somachen (irgendwann steig ich sowieso noch aufs Matterhorn - hab ich mir fest vorgenommen!)

Lange her.....

Ich würde gerne auf die Dufourspitze (4634m) gehen und meine Grezen austesten. Gerne von Alagna aus...
 
Ich bin

angetan von: Oberengadin, Bergell, Nördlicher Gardasee, Kampenwand ;-), Korsika(vorallem für radtouren), Umkreis des Mont Ventoux(vorallem die Dörfer wie zB. La roque-alric und die dentelles-montmirail[besonders gefallen])

nicht angetan von: Kaisergebirge (fand ich langweilig), Ligurischer Appenin(wenig ausgebaute Wanderwege, sehr verzweigt), größtenteils Gegenden in Österreich
 
Mein Lieblingswandergebiet ist der Vinschgau. Ich liebe es das Hochgebierge zu erwandern, ohne Gletscher betreten zu müssen. Und da ist der Vinschgau ideal. Die Seitentäler bieten hochgelegene Ausgangspunkte zwischen 1800 und 2000 Meter, so dass man dort zahlreiche Wanderdreitausender als Tagestouren durchführen kann. Überhaupt dürfte die Dichte an Wanderdreitausender nirgendwo so hoch sein wie in den Gebirgsgruppen rund um den Vinschgau (südliche Ötztaler Alpen, nördliche Ortlergruppe, östliche Sesvennagruppe).

In den letzten Jahren habe ich auch andere Gebiete zu schätzen gelernt. Letzten Sommer habe ich mal einen Wanderurlaub in Bormio "hinter" dem Stilfser Joch gemacht und festgestellt, dass diese Gegend mit dem Vinschgau mithalten kann. 2007 war ich im Oberinntal, wo man im Kaunertal, in Nauders, in Samnaun oder auf der Terasse von Serfaus Fiss Ladis lohnende Touren entdecken kann.

Weitgehend abgewöhnt habe ich mir Tagestouren in den Bayerischen Alpen. Dort sind mir viel zu viele Leute und die Touren bieten längst nicht das gleiche Bergerlebnis wie Wandertouren in den Zentralalpen.
 
^^ Was das Vinschgau angeht kann ich Martin_D voll und ganz zustimmen, in guter Nachbarschaft sehr schön ist auch die Texelgruppe sowie das Passeiertal aber auch die Sarntaler Alpen.

Das Sonnenplateau um SFL habe ich ja auch zum Wandern entdeckt und bietet von den 3.000ern auch tolle Panoramen auf die ganzen umliegenden 3.000er in drei Ländern.

Tagestouren gehen bei mir logischerweise bevorzugt in die Allgäuer Alpen, ein traumhaftes Wanderrevier mit vielen, vielen ruhigen Fleckchen. Man muss nur wissen wo sie sind, also nicht da, wo 0815-Tourist per Seilbahn hinkommt. Für Ruhe und Abgeschiedenheit muss man einfach mal 2-3 Stunden (Oneway) wandern und das ist dann auch sinnvoll investierte Zeit.

Aber jetzt zu sagen, was mir am besten gefällt ist fast unmöglich. Jede Region hat was besonderes, jeder Berg ist anders und verlangt daher auch immer was anderes von einem ab. Nur eines ist gleich, das unbeschreibliche Gefühl der Freiheit, wenn man am Gipfel angekommen ist und die unendliche Ferne genießen kann. Ins Tal schaut und feststellt, wie klein dort unten doch alles ist und dass man letzten Endes auch nur ein Teil von dem ist.

Irgendwie merke ich beim Verfassen der Zeilen, dass ich mich auch wieder auf den Sommer freue :) :wink:
 
@Arlberg-Irrer: Du hast die twin peaks vergessen, die es auf der Reeperbahn auch recht oft zu sehen gibt... :twisted:
 
GMD schrieb:
@Arlberg-Irrer: Du hast die twin peaks vergessen, die es auf der Reeperbahn auch recht oft zu sehen gibt... :twisted:
und tiefe Abgründe, die man selbst in den Alpen nicht findet :?
für manch Höhlenforscher auch ein Paradies :D
 
Ui, ein Uraltthread :D

Auf nen Viertausender hab ich's leider immer noch nicht geschafft, die Westalpen sind einfach zu weit weg für's Wochenende (mehr Urlaub bräuchte man :wink:). Dafür 2007 und 2008 die Sommeraktivitäten im Vergleich zu den Vorjahren erheblich ausgebaut in Form von eher anspruchsvollen Bergtouren sowie ein paar Klettersteigen.
Bin ein bißchen ein Fan geworden von Mark Zahel und seinen Führern, eine Art des Bergsteigens die mir sehr gut gefällt: Hochalpin, anspruchsvoll, aber immer noch im Bereich des "Normalbergsteigens" (max. II./III. Grad), manchmal weglos und oft abseits überlaufener Modetouren auf stille, dennoch nicht minder spektakuläre Grate und Gipfel.
 
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