Im Gegensatz zum Radfahren finde ich beim Schifahren, Snowboarden etc. eine Helmpflicht eigentlich sehr vernünftig. Mir ist das mit Schuhmachers Unfall erst wirklich bewusst geworden, wie gefährlich eine Kopfverletzung eigentlich ist.
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becks0815 schrieb:Da ich aber neben der Piste unterwegs bin finde ich eine gesetzliche Regelung bez. Helme dort eher eine Nebensache.
Da möchte ich den Grund erfahren, warum eine Versicherung nicht bezahlen sollte, weil keine Sonde oder Schaufen dabei war. Dem Verunglückten hilft das nämlich wenigbecks0815 schrieb:Ich würde es eher begrüssen wenn Freerider und Skitourengänger gesetzlich verpflichtet werden, das Mindestmass an Sicherheitsausrüstung zu tragen (Schaufel, Sonde, Pieps) und bei einem Unfall ohne diese Ausrüstung wegen grober Fahrlässigkeit keinen Versicherungsschutz bekämen...
Ich denke, da geht es weniger um Risikopotential, sondern eher darum, inwieweit man eine flächendeckende Verrechtung unserer Gesellschaft selbst außerhalb der Zivilisation vorantreiben will.siri schrieb:Ist man da so sicher vor z.B. Felsen oder Bäumen ?becks0815 schrieb:Da ich aber neben der Piste unterwegs bin finde ich eine gesetzliche Regelung bez. Helme dort eher eine Nebensache.![]()
Ha.Sch. schrieb:Grundsätzlich errreicht man meiner Meinung nach mehr wenn man die Helmpflicht nicht als "Pflicht" verkauft sondern als gut gemeinten Rat mit dem auf gut Deutsch jeder machen kann was er möchte.![]()
Nicht ganz. Eltern können leider entscheidungen treffen die nicht im wohlbefinden ihres Kindes sind und dafür sollte die Gesellschaft diese Kinder schützen (nicht persönlich gemeint, ich gehe davon aus, dass du ein guter Vater bist!wellblech schrieb:Aber für mich und meine Kinder kann ich alle Entscheidungen als freier Bürger treffen. Und dafür bin ich verantwortlich.
Völlig einverstanden. Deshalb sollte man sich auch mit solche Sachen beschäftigen und eigentlich auch eine Volksabstimmung machen müssen bevor der Gesetzgeber irgendwas einführt. In diesem Fall ist die Mehrheit aufm Forum schon für die Einführung der Helmpflicht was zumindest Kinder angeht. Gut, man kann natürlich darüber diskutieren, dass man keine Menschen über was abstimmen lässt, wovon man keine Ahnung hat (Helmpflicht für Skifahrer also nur durch Skifahrer wählen lassen), aber das wurde diese Diskussion aus dem Rahmen sprengen lassen.Mt. Cervino schrieb:Naja, genauso wie Eltern falsche oder ungünstige Entscheidungen ihrer Kinder betreffend treffen könnnen, kann dies auch beim Gesetzgeber der Fall sein.
Das passiert in der Medizin lange nicht nur beim Impfen, sondern auch bei Ärtzte, Spezialisten und Chirurgen. Beim Einkauf von Pacemakern, Implantate, Arzneimitteln uzw. spielt Geld eine sehr grosse Rolle. Ein bekannter von mir arbeitet bei einen Pharmakonzern und sagte mir öfters, dass man mit Impfungen keine große Gewinne macht. Da gibt es viel lukrativere Sachen zu verkaufen.Mt. Cervino schrieb:Wer sich mal damit auseinandersetzt hat, wer in der ständigen Impfkomission, die die Impfempfehlungen (keine Impfplicht!) herausgeben, wird schnell sehen, dass diese Komission vornehmlich von direkten oder indirekten Vertretern der Pharmakonzerne und damit Hersteller der Impfstoffe besteht und daher eine objektive, neutrale Empfehlung nicht unbedingt im Mittelpunkt des Interesses steht.
Ganz klar, das verneine ich auch absolut nicht. Versteh mich bitte nicht falsch: Ich lasse mir auch nicht für Gott weiss was alles Impfen. Ich mache nur das mit was mir auch tatsächlich nutzt. Wenn ich aber höre, dass Polio (Kinderlähmung) oder Mazeln mal wieder irgendwelcho sich durchsetzen kann, dann kann ich nur den Kopf schütteln. Solche Impfungen sollten für Kinder einfach pflicht sein, weil man gefährdet nicht nur (unnötig) seine eigene Gesundheit, sondern auch die von andere Menschen. Es ist einfach verrückt wenn manche Eltern sagen können: "Das machen wir nicht mit, weil unseren Glauben spricht dagegen oder irgendein Pseudowissenschaftler hat gesagt...", obwohl es nicht im wohlbefinden des Kindes ist. Erwachsenen können von mir aus tun was sie wollen, solange es mir nicht schadet.Mt. Cervino schrieb:Sicherlich haben viele Impfungen ihre Berechtigung, aber im Einzelfall gibt es durchaus Impfungen die für bestimmet Personengruppen oder in einem bestimmten Alter keinen Sinn machen. Und genau an dieser Stelle möchte ich mir das Recht raus nehmen, das auch selbst zu entscheiden.
Was genau haben die 40 Leute egtl. persönlich davon, wenn sie meinen, anderen einen Helm verordnen zu müssen?A: ich bin für eine allgemeine Helmpflicht und trage selbst einen Helm 23% 23% [ 40 ]
Politik scheut beim Helm den ZwangFreizeitaktivitäten wie Radfahren und Skisport sind nicht ungefährlich. Ein Helm kann seinen Träger beim Sturz vor dem Schlimmsten bewahren. Gesetzlichen Druck zum Schutz gibt es aber nur in Ansätzen.
OliK schrieb:Ach. Und Rad fahren ist weniger gefährlich? Auch interessant.
j-d-s schrieb:Ja, und am Besten verbieten wir auch noch jeglichen Sport (ich sag nur Fußball!), da die bösen Sportler natürlich ein höheres Verletzungsrisiko haben als diejenigen die den ganzen Tag im Büro sitzen, das kann man doch den Beitragszahlern nicht zumuten!![]()
j-d-s schrieb:Aber wie mir scheint hast du sowieso zum Radfahren ne sehr subjektive Einstellung. Du zählst nur auf was die Autofahrer immer falsch machen...
j-d-s schrieb:...dabei ist auf dem Rad das wichtigste, dass man zurückhaltend und vorsichtig fährt und eben gerade nicht auf "seinem guten Recht" besteht. Wenn das Fahrrad mit den Auto zusammenstößt zieht der Radler immer den kürzeren. Und was nützt es mir, wenn ich im Krankenhaus liege, dafür aber im Recht bin? Da gebe ich lieber mal nach und bleibe gesund...
Schneelo schrieb:j-d-s schrieb:Ja, und am Besten verbieten wir auch noch jeglichen Sport (ich sag nur Fußball!), da die bösen Sportler natürlich ein höheres Verletzungsrisiko haben als diejenigen die den ganzen Tag im Büro sitzen, das kann man doch den Beitragszahlern nicht zumuten!![]()
Hmm, ich finde da interpretierst du mein Argument zu radikal. Jede Sportart hat ihr Verletzungsrisiko. Aber wenn man das mit (zumutbarer) Schutzkleidung verhindern kann, sollte dies vorgeschrieben sein. Beispiel: American Footbaal ohne Helm? Nicht gut, oder? Eishockey ohne Helm? Muss auch nicht sein!
[/quote]Schneelo schrieb:j-d-s schrieb:Aber wie mir scheint hast du sowieso zum Radfahren ne sehr subjektive Einstellung. Du zählst nur auf was die Autofahrer immer falsch machen...
Ohoh, wenn ich es richtig sehe, fühlt sich ein Autofahrer auf dem Schlipps getreten. Also zur Klarstellung: Nein, Autofahrer machen nicht alles falsch. In Hamburg sind bei ca. 2/3 aller Unfällen aber die Autofahrer die Hauptschuldigen. Häufigste Ursache: "Vergessener Schulterblick". In anderen Städten sehen die Zahlen teilweise noch deutlicher aus. Die Statistik spricht da klare Worte. Ich bin übrigens selbst vor fast genau einem Jahr von einem Auto erfasst wurden. Der Autofahrer hatte mir die Vorfahrt genommen, obwohl ich deutlich sichtbar war. Trotz Vollbremsung war eine Kollission nicht mehr zu vermeiden.
Dass im Umkehrschluss Radfahrer, keine Fehler machen, habe ich nicht gesagt. Und glaube mir: Ich habe schon so manchen Radfahrer verflucht, der durch rücksichtsloses Verhalten sich, mich und andere gefährdet hat. Und das ein funktionierendes Fahrradlicht in der Nacht bei schwarzer Kleidung ganz sinnvolll ist, wenn man als Geisterfahrer auf der falschen Seite unterwegs ist, würde ich auch dem ein oder anderen gerne erklären. Ist aber nicht meine Aufgabe.
j-d-s schrieb:...dabei ist auf dem Rad das wichtigste, dass man zurückhaltend und vorsichtig fährt und eben gerade nicht auf "seinem guten Recht" besteht. Wenn das Fahrrad mit den Auto zusammenstößt zieht der Radler immer den kürzeren. Und was nützt es mir, wenn ich im Krankenhaus liege, dafür aber im Recht bin? Da gebe ich lieber mal nach und bleibe gesund...
Da gebe ich dir recht. Ein Jahr nach dem Unfall habe ich immer noch leichte Schmerzen. Und dass ich beim Unfall im Recht war, und auch das Schmerzensgeld, bringen da nicht viel. Vorsichtig fahren, ja, im Zweifel auf Rechte verzichten, ja, aber es kann nicht die Grundregel auf der Straße sein, dass der Radfahrer demütig an jeder (gut einsehbaren) Kreuzung Autos die Vorfahrt gewährt.
Andersherum: Autofahrer haben die größere Verantwortung, sie entscheiden durch ihr Verhalten und Fehlverhalten über Leben und tot, daher sollte das vorsichtig fahren, nicht nur den Fahrradfahrern vorbehalten sein. Und wenn du wüsstest, was ich täglich auf der Straße erlebe, solche krassen Sachen... Ich sage nur: Ein Auto fährt frontal auf der falschen Seite auf mich zu (da auf seiner Seite ein parkendes Auto stand), aber mit einer solchen Geschwindigkeit, der Motor war im oberen Drehzahlbereich, der Typ hat mich gesehen, wollte aber vor mir das Hindernis passieren. Der Wagen hat mich knapp verfehlt, da ich in den Straßengraben gefahren bin. Aber gut, es wird zu Off-Topic. Ich wollte nur mal deutlich machen, dass meine negative Sicht bzgl. Autofahrerverhalten, nicht aus meiner Stammkneipe stammt.
Viele Grüße
Schneelo
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