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Umfrage: Wer mag KidStop?

Wie steht ihr zum KidStopp-System (und ähnlichen Systemen)?

  • Das ist eine gute Sache, das sollte jede Sesselbahn haben

    Stimmen: 20 26,3%
  • Das ist mir egal

    Stimmen: 13 17,1%
  • Ich finde das System überflüssig, es geht auch ohne / das System stört mich (unbequem oder andere Gr

    Stimmen: 43 56,6%

  • Umfrageteilnehmer
    76

trincerone

Jungfrau (4161m)
Das System als solches ist hier ja schon wiederholt diskutiert worden, aber es würde mich persönlich mal interessieren, wie das quantitativ aussieht, daher erlaube ich mir mal eine Umfrage zu starten, die es (glaube ich) bisher hier nicht gab.

Danke fürs mitmachen.
 
Ich stehe zwischen den Stühlen....


Alleine ist mir das wurscht.

Wenn ich mit meinen beiden Kids (3 & 5) unterwegs bin ist das echt angenehm. Würde aber nicht so weit gehen das Sesselbahnen nachgerüstet werden sollen.
 
Seh es ähnlich wie "baeckerbursch"
Wenn ich mit den beiden Lausezwergen im Sessellift fahre, bin ich immer leicht panisch :D und hab die genau im Auge um schnell zupacken zu können.
KidStop ist ein wenig unbequem, aber die Sicherheit geht vor.
 
Trinc: welches System? KidStop ist ja das Leinter System, und da gibt es auch zwei verschiedene Varianten.

Beziehst du es also rein auf das Leitner System, oder generell auf Personenrückhaltesystheme?

Von mir aus: wichtige Anlagen (Verbindungsanlagen) bzw. Anlagen, die von vielen Anfängern benützt werden, damit ausrüsten. Ansonsten brauche ich es nicht unbedingt. Nur das fehlt irgendwie in der Auswahl.

MFG Dachstein
 
Auch wenn ich mich mit dieser Aussage jetzt unbeliebt mache, aber ich bin der Meinung, dass diese Systeme überflüssig sein sollten. Leute, erzieht Eure Kinder richtig, dass diese in einem Sessellift einfach nicht herumhampeln! Wie sind wir hier eigentlich groß geworden? Zu unserer Zeit gab es die Systeme nicht und ich denke, dass keiner von uns aus dem Lift gefallen ist, oder? :twisted:
 
@ bergfuxx: überleg mal logisch: wir haben Schifahren an ESLs, DSBs und Schleppern gelernt. Heute steht fast schon überall eine (K)SB rum. Des weiteren hat sich die Sesselbahn etwas weiterentwickelt (vom ESL zur 8 KSB). Dementsprechend werden heute mehr Personen pro Sessel befördert, dementsprechend sind die gesamten Förderleistungen größer, dementsprechend passieren auch öfter Unfälle, weil ja mehr Passagiere befördert werden. Interessant wäre zu wissen, auf wieviel beförderte Personen ein Unfall kommt.

Btw: weil viele meinen, durch den Schlepper wäre es besser: jüngst am Eichenhof II in St. Johann hat sich ein Fahrgast versucht, auf den Schleppliftbügel zu setzen, obwohl vom Alter her der Gast eigentlich einen Schlepper noch kennen hätte müssen. Für den Zuschauer ein Bild für Götter, für den Betreiber ein Risiko.

MFG Dachstein
 
Natürlich sind die Anlagen heute schneller als in unserer Kindheit. Jedoch (kürzlich mit Stäntn am Venet erlebt) hat wohl die Erziehung einen nicht zu missachtenden Anteil auf das mögliche Unfallrisiko. Während das Kind bei ihm die ganze Fahrt herumgehampelt hat, blieb meins konsequent still sitzen, und das nicht, weil ich vielleicht so furchteinflößend ausschaue.

Wir haben leider mittlerweile eine Gesellschaftsmentalität entwickelt, wo erwartet wird, dass jedes mögliche Unheil von einem genommen wird und somit der Wille zur Eigenverantwortung rapide gesunken ist. Meine Meinung!
 
Die Anlagen sich nicht nur schneller. sondern vor allem kapazitätsstärker.
Ich täte das Ganze nicht nur auf Kinder beziehen (auch wenn es der Name vom System sagt), sondern bin ziemlich sicher, dass das System auch so manchen Erwachsenen vor sich selbst beschützt. Eigentlich ist das KidStop ein Personenrückhaltesystem, wie der Gurt im Auto auch (den jetzt hoffentlich niemand in Frage stellt). ;)

Ich habe übrigens tatsächlich schon einen Erwachsenen von einer Sesselbahn bei der Stationseinfahrt abfliegen gesehen (durch eigene Dummheit übrigens) - passiert ist gottseidank nichts. Wobei ich hoffe, dass sich die Person das gut gemerkt hat.
Übrigens bin ich von einem Fahrgast auf der Trittalpbahn bei der Stationseinfahrt von einem Skigast vom Sessel mitgerissen worden und etwa 2 Meter vor dem eigentlichen Ausstieg sehr unsanft gelandet. Als Dank wurde ich übrigens noch beschimpft. Mit dem Personenrückhaltesystem hätte ich mir diese Episode wenigstens erspart.

MFG Dachstein
 
Dachstein schrieb:
Eigentlich ist das KidStop ein Personenrückhaltesystem, wie der Gurt im Auto auch (den jetzt hoffentlich niemand in Frage stellt). ;)
Auch eine gute Idee, da könnte jeder selbst entscheiden ob er sich festmacht oder nicht 8)
 
Ich mach mich jetzt ebenfalls unbeliebt weil ich Kollegen bergfuxx´s Meinung grundsätzlich teile.

Allerdings muß man in dem Zusammenhang auch anführen, daß meiner Ansicht nach sicherlich ein größerer Teil der Zwischen - und Unfälle auf Kosten der a....glatten Sitzbezüge und des flacher gewordenen Sitzflächenwinkels zurückzuführen ist.
Als Oldtimerfreak hatte ich ja den direkten Vergleich zwischen beispielsweise Wopfnereinersesseln mit ihrer, fast einem groben Schmirgelpapier ähnelnden und dementsprechend rutschhemmenden Sitzoberflächenbeschichtung und modernen Bahnen der "Polsterklasse" wie beispielsweise den KSB´s in Sulden. Als Kind hatte man schon Probleme aus nem Wopfnersessel an der Ausstiegsstelle überhaupt rauszukommen und die bei alten Sesselformen stärker nach hinten geneigte Sitzfläche tat noch das Ihrige dazu.
Insoferne würde ich wenn dann den primären Handlungsbedarf zuerst mal in geänderten Vorgaben bez. des Sitzflächenwinkels und der Sitzoberflächenbeschaffenheit sehen.
 
An blauen Übungspisten kann ich das System nachvollziehen, aber jeder Lift braucht das nicht.
 
Dachstein schrieb:
...Interessant wäre zu wissen, auf wieviel beförderte Personen ein Unfall kommt...

Seilbahnen haben eine Unfallquote von etwa 0,0003 Prozent, Tendenz sinkend. (Auf 1 Milliarde Fahrgäste kommen statistisch gesehen 12 Tote, Tendenz sinkend)
 
Naja bei so manch einer Bahn wäre mir das ja egal aber bei manchen auch nicht ;)

KidStop nervt finde ich,wenn das damit gemeint ist wo der Bügel nichtmehr hochgeht,ist es euch schonmal passiert das die Skihose oder der Stock eingeklemmt wurden?,mir schon,dann nervt das weil du nichtsmehr bewegen kannst...In Jungholz z.B meine ich sind die eingerasteten Bügel

Und jetzt mal ehrlich,wie kann man aus einem Lift fallen? Noch nie gesehen,gehört oder passiert...
 
*bumm, Hoppla, zuviel relaxt!* :lach: ;D

Ich halte KidStop Systeme für nicht zwingend nötig. Für die Skischulen, bei denen 1 Skilehrer 5 Kiddies betreut, kann ich das nachvollziehen, dass es so besser ist (vor allem wenn die Kinder grad das erste Mal auf den Skiern stehen). Aber alle andern Bahnen - ne danke. Gleiche Meinung hab ich zum CS10 Sessel.

Muss mich da der allgemein Meinung von bergfuxx anschließen, Sicherheitsbügel würd ich keinesfalls weglassen. Denn da kann man die Skier so schön relaxend abstellen ... ;)
 
Also ich zB habe auf KSBs Skifahren gelernt (Amadé und Dolomiti Superski) und habe als Kind die KidStopp bestimmt nicht vermisst und heute nerven sie mich aktiv. Insofern gilt das für mich zumindest nicht, dass ich auf SL schifahren gelernt hätte.

Für mich sind die KidStop (genau wie Schließbügelautomatik übrigens) ein No-Go. Wenn ich allein bin, suche ich mir vielleicht eh eher Gebiete ohne KSB (wobei auch das in letzter Zeit seltener, weil es kaum noch welche gibt), aber wenn mit Leuten rausfahr und was organisiere, dann schaue ich schon, dass es ein vernünftiges Gleichgewicht aus neu und alt gibt und an neuralgischen Punkten kapazitätstarke Anlagen stehen. Die Kid-Stop-Bügel hingegen sind bisher bei allen auf so harsche Kritik gestoßen (und nerven mich selbst, wie gesagt), dass ich in der Regel versuche, Gebiete mit diesen Einrichtungen aktiv zu vermeiden.

Oder wie ein Freund von mir aus Wien gesagt hat: "KidStop? Klingt nach Verhütungsmittel!" - wenn man nicht aufpasst mit der Sitzposition, könnte genau diese Wirkung vielleicht bei manchem tatsächlich eintreten... ;)
 
P.S. In Madonna di Campiglio hat uns die Schließbügelautomatik beide Stöcke eines Mitfahrers zerstört, weil der Bügel nicht rechtzeitig zu öffnen war und daher die Stöcke auf dem Schnee des Ausstieg schlicht zerbrachen, ohne dass das irgendwie zu verhindern war. Bei der Liftgesellschaft war man ziemlich unkooperativ, wir wurden von einem Posten zum nächsten geschickt, nicht mal alte Ersatzstöcke gab es irgendwo leihweise (ganz zu schweigen von echtem Ersatz). Ziemlich ärgerlich das ganze!
 
trincerone schrieb:
wenn man nicht aufpasst mit der Sitzposition, könnte genau diese Wirkung vielleicht bei manchem tatsächlich eintreten... ;)
Schauen wir mal wie lange es die Kidstops dann noch gibt wenn sich der erste Ami mal wirklich die "Weichteile" quetscht und vor nem amerikanischen Gericht ne Schadensersatzklage einbringt...
 
Kidstop&Co sind zwar nervig, noch nerviger sind aber die Schließbügel, die nur automatisch zu öffnen gehen, da mir das viel zu spät in der Station ist und ich da nur einen Bruchteil einer Sekunde Zeit hab, meine Stöcke so zu positionieren, dass sie nicht bei der Einfahrt hängen bleiben (siehe Beitrag von Trincerone) und meinen Rucksack zum Ausstieg vor zu bereiten. Zeit, um da eventuell klemmende Teile zu befreien, bleibt da keine mehr. Am allernervgisten ist dann die Variante ohne Fußraster.
 
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