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Umfrage: Wer mag KidStop?

Wie steht ihr zum KidStopp-System (und ähnlichen Systemen)?

  • Das ist eine gute Sache, das sollte jede Sesselbahn haben

    Stimmen: 20 26,3%
  • Das ist mir egal

    Stimmen: 13 17,1%
  • Ich finde das System überflüssig, es geht auch ohne / das System stört mich (unbequem oder andere Gr

    Stimmen: 43 56,6%

  • Umfrageteilnehmer
    76
Dachstein schrieb:
Das Aufreißen des Schließbügels passierte bereits vor der Station. Ein gesicherter Schließbügel geht aber erst nach der Verzögerung bzw. am Ende der Verzögerungsstrecke auf. Ergo, auf Höhe des vorderen Stationsstehers ist der Bügel noch nicht oben und es kann hier keiner zu kippen beginnen.
Ok, das mag ich dann nicht zu beurteilen, ohne es erlebt zu haben.
 
Mal von den Snowboardern abgesehen finde ich das DM System mit den kleinen Dreicken zum Skier abstellen besser als das Leitner, besonders das OHNE Skistützen, bsp. Märchenwiesenbahn Planai, auich wenn die fFahrt kurz ist, da kriegt man gerne mal einen Krampf oder würde gerne mal die Beine etwas abstellen und ausruhen lassen. Ebenso hat man da doch (jedenfalls ich) wenn stärkerer Wind ist Angst, dass einem die Skier wegfliegen... Das DM System könnte von mir aus überall sein.
 
albe schrieb:
irgendwie ist das ein reines Alpenproblem - der Rest der Welt kommt schliesslich ohne diese bloeden Buegel aus:

Das ist ja ein fix geklemmter Lift, der wenn es hochkommt mit 2 m/s (eher 1,5 m/s) fährt - da mag das noch gehen.
Bei einer KSB mit 5-6 m/s sieht das ganze aber schon etwas anders aus - haben auch flinke KSBs im Rest der Welt keine Bügel? Oder fahren die Bahnen dort langsamer?

Wer schon mal einen richtigen Notstop in einer schnellen KSB erlebt hat, wird den Bügel zu schätzen wissen...
5 m/s sind immerhin 18 km/h - ich weiß nun nicht aus dem Kopf, was für einen Verzögerungswert so eine KSB hat - aber bei einem Notstopp steht die Bahn sehr schnell - ohne Sicherheitsbügel fliegt man da raus!
 
@albe:Sind Schließbügel in Europa gesetzlich Pflicht oder rein freiwillige Sache?

@Dachstein:Klar wenn einem soetwas mehrmals passiert denkt man ganz anders darüber,soetwas gehört wirklich nicht in ein Skigebiet.Selbst ich mit musste mich schon von einer Frau (Generation Erbacher) anschreien lassen ,die an der alten Rotadlbahn bereits über dem großen "Loch" vor der Bergstation den Bügel aufreißen wollte,ich aber meine Ski nicht weg tun wollte.Einzelfälle solcher,ich sage jetzt mal dummer,Skifahrer ändern aber meine Meinung nicht das so ein Personenrückhaltesystem nervt!
 
@jens f.:ja Sicherheitsbügel sind gut,solange man sie öffnen kann denn wenn man mal was eingeklemmt hat kriegt man es wieder raus.
Außerdem öffnen viele von denen seeehr spät.

Ich habe das Skifahren in der Generation zw. fixen Sesseln und KSBen gelernt,und hatte nie Probleme mit rausfallen oder ähnlichem.Sowas wie "KidStop" gabs da noch nicht und es ging auch ohne.
 
skier3000 schrieb:
r) anschreien lassen ,die an der alten Rotadlbahn bereits über dem großen "Loch" vor der Bergstation den Bügel aufreißen wollte,ich aber meine Ski nicht weg tun wollte.Einzelfälle solcher,ich sage jetzt mal dummer,Skifahrer ändern aber meine Meinung nicht das so ein Personenrückhaltesystem nervt!

Das Problem an der Sache ist nur leider - es sind keine Einzelfälle, sondern die Mehrheit der Fahrgäste verhält sich meiner Meinung nach falsch und öffnen den Schließbügel viel zu früh... Wenn jeder Fahrgast sich an die Siherheitshinweise halten würde, oder zumindest die Mehrheit, dann hätten sich die Hersteller und die Betreiber vermutlich nicht über ein derartiges Personenrückhaltesystem Gedanken gemacht.

MFG Dachstein
 
Dann musst du gleich sagen die Hälfte der Skifahrer- und das trifft zu..die Fahrweiße vieler Skifahrer ist einfach nicht ok.Da könnte man jetzt ewig diskuttieren was gut und schlecht ist...
und damit sind nicht nur Anfänger und Jugendliche gemeint sondern Skifahrer aller Altersklassen.

Obiger Beitrag von dir,die Bezeichnung Epic Fail triffts gut ;)
 
skier3000 schrieb:
Dann musst du gleich sagen die Hälfte der Skifahrer- und das trifft zu..die Fahrweiße vieler Skifahrer ist einfach nicht ok.Da könnte man jetzt ewig diskuttieren was gut und schlecht ist...
und damit sind nicht nur Anfänger und Jugendliche gemeint sondern Skifahrer aller Altersklassen.

Ich sagte ja schon weiter vorne bzw. im anderen Thread dazu, dass die Bezeichnung KidStop falsch gewählt ist - Personenrückhaltesystem (meinetwegen humanstop ;) ) wäre besser, da das System ja für alle Fahrgäste ein Backupsystem sein soll.

MFG Dachstein
 
albe schrieb:
Ich habe wirklich den Eindruck, hier wird ein Problem geschaffen, das in der Realitaet einfach nicht existiert. Wenn regelmaessig Leute aus Liften fallen wuerden, waeren es die klagewuetigen Amerikaner, die als erste zwangsschliessende Buegel vorschreiben würden.

Wie gesagt: Bei fixen SBs stimme ich Dir zu - bei schnellen KSBs existiert das Problem aber wirklich in der Realität.
Und ja: Es fallen regelmäßig Leute aus Sesselliften. Zum Glück geht es in vielen Fällen glimpflich ab, so dass das gar nicht erst in die Presse kommt.
Ich habe persönlich schon 3 mal erlebt, das Leute, die zu früh den Bügel geöffnet haben, bei einem Notstop/Schnellem Stop kurz vor der Station aus dem Sessel gerutscht sind - zum Glück konnten sie sich entweder an den Fußrasten festhalten, bis die Station erreicht wurde oder es war flach genug bzw. der Schnee weich genug, dass die Leute sich nichts getan haben.

Zu den klagewütigen Amerikaner: Hast Du Dir mal die Ausschlüsse auf dem Liftpass durchgelesen? Bei den Amerikanern kann halt fast alles ausgeschlossen werden - somit hilft das nicht. Klagen gibt es ja nur da, wo der Warnhinweis/Ausschluß fehlte..
 
Zu der Sache mit den Amis:Ich weiß es von meinem Vater der verkauft online,weltweit Wintersportartikel und die müssen z.B. wenn ein Ski in die USA geht Zettel beilegen mit Sätzen wie "Skifahren kann zu ernsthaften Verletzungen führen" oder "Skifahren kann mit [blablabla] Gefahren verbunden sein".

Die nehmen es schon sehr genau.

@Dachstein:Ich meinte eher das es auf der Piste so ist,in Liften ist es dann doch nicht ganz so schlimm...auch wenn mir jetzt Geschichten aus Sesselliften einfallen die auch nicht ok sind...

Man könnte ja mal ein Topic starten mit " Eure dümmsten Sesselliftbegegnungen" oder sowas ;) Da könnten alle mal ihre Geschichten erzählen^^
 
skier3000 schrieb:
Zu der Sache mit den Amis:Ich weiß es von meinem Vater der verkauft online,weltweit Wintersportartikel und die müssen z.B. wenn ein Ski in die USA geht Zettel beilegen mit Sätzen wie "Skifahren kann zu ernsthaften Verletzungen führen" oder "Skifahren kann mit [blablabla] Gefahren verbunden sein".

Die nehmen es schon sehr genau.
Ja - Aber:
Durch das Hinweissystem ermöglichen Sie auch wieder Eigenverantwortung.
In den Alpen entwickelt es sich anders. Da wird eher versucht, Gefährdungen und Eigenverantwortung abzuschaffen.

Was ist besser - Eigenverantwortung per Hinweis auf den Nutzer zu übertragen - oder alle Gefährdungspotentiale zu egalisieren bzw. durch Wegfall von Möglichkeiten zu entfernen?
 
albe schrieb:
jens.f schrieb:
haben auch flinke KSBs im Rest der Welt keine Bügel?
die meisten haben welche, benutzt aber niemand....
unabhängig von Sicherheitsüberlegungen geht mir die freischwebende Baumelei der Haxen in die Knie und auf den Keks - einen bequemen Abstellplatz möchte ich schon haben.
 
3303 schrieb:
Ja - Aber:
Durch das Hinweissystem ermöglichen Sie auch wieder Eigenverantwortung.
In den Alpen entwickelt es sich anders. Da wird eher versucht, Gefährdungen und Eigenverantwortung abzuschaffen.

Was ist besser - Eigenverantwortung per Hinweis auf den Nutzer zu übertragen - oder alle Gefährdungspotentiale zu egalisieren bzw. durch Wegfall von Möglichkeiten zu entfernen?

Prinzipiell hast du recht,faktisch ist das mit den Warnhinweisen aber albern.

Und die Warnhinweiße von irgenwas sollte man eben Ernst nehmen
 
Dachstein schrieb:
Naja, Eigenverantwortung? Wenn man auf einen Kaffeebecher "Caution - HOT" drauf schreiben muss, weil sich darin ein heißes Getränk befindet? Logik, wo bist du? Im Grunde ist es auch logisch, dass man aus einem Sessellift fallen kann, wenn der Bügel offen ist oder sich blöd spielt. Nur da offenbar keine Logik da ist, muss man eben alle möglichen Warnhinweise aufbringen.

MFG Dachstein
Ich sage ja nicht, dass ich das angemessen finde.
Es ging mir um den Grundsatz.

Beispiel:
St. Moritz hat zu dieser Saison die letzte Schwarze Buckelpiste abgeschafft.
Begründung: Die ist ja so steil und die kann man ja nicht präparieren. Wenn da etwas passiert, das geht ja nicht. Deshalb haben wir sie rausgenommen.

Meine Meinung:
1. Es hätte so bleiben sollen, wie es war.
2. Wenn das aber rechtlich nach Glauben des Betreibers nicht mehr funktioniert, hätte ich lieber einen Disclaimer auf dem Skipass - dafür aber die Piste noch, als dass die Piste einfach wegfällt.

Oder auch: Lieber einen heißen Kaffee mit dem (mE bescheuerten) disclaimer als eine lauwarme Brühe ;-)
(Wobei ich den Kaffee vorzugsweise heiß aus einer unbeschrifteten Tasse genieße und finde, dass das auch weiterhin möglich sein sollte)
 
3303 schrieb:
Beispiel:
St. Moritz hat zu dieser Saison die letzte Schwarze Buckelpiste abgeschafft.
Begründung: Die ist ja so steil und die kann man ja nicht präparieren. Wenn da etwas passiert, das geht ja nicht. Deshalb haben wir sie rausgenommen.

Was ich für übertrieben halte. So lange alles entsprechend ausgeschildert ist, hätten die Bergbahnen die Piste so lassen können. Ich denke nicht, dass es hier zu problemen gekommen wäre, wenn die Piste als schwierig gekennzeichnet war und man ev. noch einen Hinweis auf eine Buckelpiste anbringt. Lesen muss der Schigast wohl immer noch selber, sei es einen Disclaimer oder eben den Pistenplan / Pistenkennzeinchung.

MFG Dachstein
 
Pisten weggestrichen wegen zu gefährlich?...

Dann sollte man gleich Sportunterricht abschaffen,in 10 Jahren Skifahren hab ich mich nie verletzt...aber in 1x pro Woche Schulsport hab ich mir heute den Arm gebrochen (und somit gehen mir Skitage flöten :twisted::twisted::twisted::mad:)

Back to Topic:Ein Disclaimer auf Skipässen wäre ebenfalls albern,jeder weiß das man sich beim Skifahren verletzen kann.
 
Auch hierzulande steht es manchmal drauf;) Aber das ist ein ganz gutes Beispiel.

Heißt alles was wir hier schreiben in einem Satz zusammengefasst also:
Man muss die Welt für "dumme" bauen,auch wenn es nicht viele sind ?!
 
Dachstein schrieb:
Es weiß auch jeder, dass man sich an heißem Kaffee verbrennen kann.... Nur trotzdem steht es in den USA drauf. ;)
Das ist aber nicht dem Intelligenzquotienten des Durchschnittsamerikaners sondern der merkwürdigen juristischen Auslegung dortiger Gesetze geschuldet. Ich denk auch, daß jedem Amerikaner klar ist das ein ernsthafter Prozeßversuch wegen eines heißen Kaffeebechers ohne Warnhinweis vor einem nichtamerikanischen Gericht vermutlich in einer, vom Richter angeordneten psychiatrischen Untersuchung enden könnte.

Andererseits kenn ich beispielsweise Elektrogeräte amerikanischer Provenienz bei deren Durchsicht einem nach europäischen Maßstäben bei Verkabelungen etc. schlicht das kalte Gruseln kommt...:ja:
Das lässt in mir aber auch den Verdacht aufkeimen, daß ne elendslange Liste von Warnhinweisen in den Betriebsanleitungen die Hersteller von Überlegungzwängen bez. höherer technischer Sicherheit zumindest teilweise abhält und dies halte ich für kontraproduktiv.
 
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