Pilatus
Disteghil Sar (7885m)
Am 11. März wird über die Zweitwohnungsinitiative abgestimmt. Die Initiative will verbieten, dass eine Gemeinde mehr als 20% Zweitwohnungen aufweisen darf. Bestehende Wohnungen sind von der Regulierung nicht betroffen. Orte, wo die 20% schon übertroffen wurden, kommt es zu einem Baustopp. Nehme an, das dürfte dann alle grösseren Wintersportorte der Schweiz "erwischen".
Man wirbt dabei mit diesem Bild (wer erkennt die Gebäude?
Die zwei auffälligsten Überbauungen sind zumindest in Aminona und Montana zuhause...)
Die Initianten erhoffen sich damit eine Einschränkung der Zersiedlung. Das dürfte durchaus zu erreichen sein. Dass die Kosten für die Dorfbewohner hingegen sinken sollen, ist allerdings eine Behauptung, die ich nicht teile. Da auf die bestehenden Wohungen ja nicht irgend eine Strafsteuer entrichtet werden muss, dürften die Immobilienpreise ja eher steigen. Ausser man baut im grossen Stil weiter, darf die Immobilien aber nicht mehr als Zweitwohnungen verkaufen.
Ich persöhnlich werde die Initiative wohl annehmen. Ich bin zwar eigentlich gegen solche Eingriffe des Staates, aber gerade im Unterwallis wurden leider ganze Landstriche ruiniert. Hier haben sich ein paar Fritzen in der Bauwirtschaft eine goldige Nase verdient, doch der Nutzen der in der Folge durch die Infrastruktur generiert wird, hätte man wohl auch mit viel weniger, besser ausgelasteten Wohnungen erreichen können.
Man wirbt dabei mit diesem Bild (wer erkennt die Gebäude?
Die Initianten erhoffen sich damit eine Einschränkung der Zersiedlung. Das dürfte durchaus zu erreichen sein. Dass die Kosten für die Dorfbewohner hingegen sinken sollen, ist allerdings eine Behauptung, die ich nicht teile. Da auf die bestehenden Wohungen ja nicht irgend eine Strafsteuer entrichtet werden muss, dürften die Immobilienpreise ja eher steigen. Ausser man baut im grossen Stil weiter, darf die Immobilien aber nicht mehr als Zweitwohnungen verkaufen.
Ich persöhnlich werde die Initiative wohl annehmen. Ich bin zwar eigentlich gegen solche Eingriffe des Staates, aber gerade im Unterwallis wurden leider ganze Landstriche ruiniert. Hier haben sich ein paar Fritzen in der Bauwirtschaft eine goldige Nase verdient, doch der Nutzen der in der Folge durch die Infrastruktur generiert wird, hätte man wohl auch mit viel weniger, besser ausgelasteten Wohnungen erreichen können.