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Umfrage Zweitwohnungsinitiative

Wie wirst Du am 11. März abstimmen ?

  • Ich bin schweizer Stimmbürger und werde die Initiative annehmen

    Stimmen: 5 20,8%
  • Ich bin schweizer Stimmbürger und werde die Initiative ablehnen

    Stimmen: 3 12,5%
  • Ich bin schweizer Stimmbürger und werde mich der Stimme enthalten

    Stimmen: 1 4,2%
  • Ich bin schweizer Stimmbürger und habe mich zur Zeit noch nicht entschieden

    Stimmen: 1 4,2%
  • Ich bin nicht stimmberechtigt und finde die Initiative eine gutde Idee

    Stimmen: 7 29,2%
  • Ich bin nicht stimmberechtigt und finde die Initiative eine schlechte Idee

    Stimmen: 2 8,3%
  • Ich bin nicht stimmberechtigt und würde mich der Stimme enthalten

    Stimmen: 0 0,0%
  • Ich bin nicht stimmberechtigt, aber ich weiss zur Zeit noch nicht wie ich abstimmen würde

    Stimmen: 2 8,3%
  • Meine politische Meinung geht niemanden etwas an.

    Stimmen: 3 12,5%

  • Umfrageteilnehmer
    24
  • Umfrage geschlossen .
Neue Liste mit 440 Gemeinden die keine Zweitwohnungen bauen dürfen.

Zum dritten Mal seit Inkrafttreten der Zweitwohnungsverordnung am 1. Januar 2013 passt der Bund die Liste im Anhang der Verordnung an.

Quelle: Bundesamt für Raumentwicklung Pressemitteilung vom 11.11.2014
 
@Nachfrageflaute bei Nuebaueinheiten: Das ist eigentlich ein Phänomen, dass es auch in den Städten geben kann.
Wenn man sich anschaut, in welch schlechten Lagen teils hochwertigste bis luxoriöse Wohneinheiten entstehen, dann kann man sich schon erklären, warum die geforderten Preise nicht bezahlt werden. Das gilt sowohl für Feriendestinationen als auch die urbanen Gebiete.
Das Thema "Lage", fehlt im Artikel meines Erachtens.
 
Ich denke die Rechtsunsicherheit ist das grösste Problem.
Einerseits weiss man noch nicht so genau wie die Initiative umgesetzt wird.
Andererseits haben ja bereits vor der Abstimmung einige Berggemeinden "den Kampf" gegenüber den Zweitwohnugsbesitzern bzw. kalten Betten angesagt, indem sie neue Steuern und Gebühren eingeführt haben.
Sowas ist natürlich Gift für potentielle "Investoren".

Und an einigen Orten wurde sicher zuviel und zu teuer gebaut. Das kann nicht gut gehen.
 
Laut «Schweiz am Sonntag» will die Hälfte der Hoteliers in Zermatt ihr Geschäft aufgeben. In anderen Ferienorten sei die Lage gar noch schlimmer.

Hausgemachte Probleme

Am Abwärtstrend sei aber nicht nur der starke Franken Schuld, sagen kritische Zermatter Hoteliers. Viele Probleme seien hausgemacht. Einerseits habe die Gemeinde jahrelang einen exzessigen Zweitwohnungsbau gefördert und damit den Sommertourismus und die Hotellerie kaputt gemacht, so Hotelinhaber Manfred Julen zur «Schweiz am Sonntag».
Quelle: http://www.1815.ch/wallis/aktuell/fast-die-haelfte-der-hoteliers-will-aufgeben-168031.html
 
Zum ersten Beratungstag im Nationalrat über das Gesetz zur Zweitwohnungsinitiative.

Drei Zugeständnisse bei der Beratung zur Zweitwohnungsinitiative die FDP möchte so rasch wieder bauen können. Die SVP hat Angst vor einer Referendumsabstimmung den würde das Stimmvolk sehen wie sie mit einem Volksentscheid umgehet der ihr nicht passt.

Infos: http://www.luzernerzeitung.ch/nachr...cherheit-bei-Zweitwohnungsbau;art46447,495702
 
Mal schauen was das dann noch mit den Touristisch genutzten Wohnungen wird. Das mit den kommerziellen Plattformen würde schon viele Schlupflöcher bieten, aber evt. kommt noch was damit Wohnungen möglich sind wenn sie über die lokale Tourismusorganisation angeboten werden. Wobei, Wohnungen hat es ja eigentlich genug und das wird nur wenige Orte betreffen, die meisten Orte bräuchten ja mehr Hotelbetten. Zu den Wohnungen die zu einem Hotel ähnlich geführten Betrieb gehören wird leider nichts gesagt.

Das mit den Hotels kann vielleicht so gelten lassen, wobei mir hier ein Umnutzungsverbot lieber gewesen wäre.

Das dritte ist für mich persönlich das Wichtigste, ist auch das einzige was mich persönlich betrifft. Alle geschützten oder ortsbildprägenden Bauten sollen umgenutzt werden dürfen. Da bin ich sogar fein raus, denn bei mir sagen sogar die Linken Verbände dass das bei mir zutreffe, beim Umbaugesuch mitredcen wollten sie jedenfalls.
Würde dieser Passus nicht kommen würde die Sache aber auch richtig interessant, denn erben werde ich die Wohnung so oder so. Vielleicht müsste ich mir dann eine näher Arbeit suchen damit ich dort wohnen kann, denn Ferien machen dürfte ich darin dann ja nicht, zumindest offiziell.
 
Auch Ständerat winkt Zweitwohnungs-Deal durch

Verfassungsmässig fragwürdig

Umstritten war, in welchem Umfang bestehende Wohnungen erweitert werden dürfen. In dieser Frage hatten die Initianten keine Zugeständnisse herausschlagen können. Mit 25 zu 15 Stimmen blieb der Ständerat darum bei der Lösung, dass Gebäude um 30 Prozent erweitert werden dürfen, ohne eine Beschränkung auf 30 Quadratmeter. SP, Grüne und Bundesrätin Leuthard warnten vergeblich, dass die flächenmässig unbegrenzte Erweiterung im Widerspruch zur Verfassung stehe.

Einige Differenzen verbleiben. Nicht übernommen hat der Ständerat beispielsweise den Entscheid des Nationalrats, dass touristisch bewirtschaftete Wohnungen nicht als Zweit-, sondern als Erstwohnungen gelten. Weiter hielt die kleine Kammer daran fest, dass alle Gemeinden jährlich ein Wohnungsinventar erstellen müssen. Und schliesslich lehnte sie es ab, dass Zweitwohnungen gebaut werden dürfen, wenn das Baugesuch bis Ende 2012 eingereicht worden ist.

Die Vorlage geht nun wieder an den Nationalrat. Dessen Kommission will sich am Mittwochnachmittag damit befassen, ins Plenum kommt das Zweitwohnungsgesetz voraussichtlich am Donnerstag. Die von der Nationalratskommission vorgeschlagene Dringlichkeit steht nicht mehr zur Diskussion. Die Vorlage soll aber noch in der laufenden Session bereinigt werden.
Quelle: http://www.20min.ch/schweiz/news/story/Auch-Staenderat-winkt-Zweitwohnungs-Deal-durch-14990645
 
Das System der Schweiz krankt halt daran, dass man kein eigenes Verfassungsgericht hat, welches über die Umsetzung der Referendenergebnisse wachen würde. So machen die Politiker was sie wollen und dann wird der Wille des Volkes auch mal ignoriert.
 
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