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Val Thorens, 3 Vallées || 15.-22. 3. 2003

Bericht Trois Vallées: 15.-22. März 2003-03-24

Anreise:
München-Lindau-Zürich-Bern-Yverdon-Lausanne-Genf-Annecy-Albertville-Moutiers-Val Thorens:
6.00 Uhr München Brunnthal-Kreuz, Ankunft Val Tho 15.15 Uhr, Stau vor Annecy auf der Landstraße, ansonsten o.k.
Rückfahrt:
9.15 Uhr Abfahrt Val Tho, Ankunft zu Hause 19.30 Uhr (noch zwei Mitfahrer abgeliefert). Stau vor den Mautstellen bei Chambéry, sonst nicht, aber allein die Talfahrt von Val Tho nach Moutiers dauerte gut eine Stunde.

Wetter:
6 Skitage nur Sonnenschein und blauen Himmel. Am Montag leichte Schleierwolken (keine Beeinträchtigung), am Freitag Nachmittag Schichtwolken (etwas diffuses Licht), aber nur geringe Beinträchtigung. Insgesamt in 5 Besuchen die besten Wetterverhältnisse in den Trois Vallées, sonst war immer mind. ein Schlechtwettertag dabei (Schneefall, starker Sturm).

Schnee:
Deutlich mehr als letztes Jahr, die Schneehöhen finde ich nicht so aussagekräftig. In St.Martin und Menuires war dieses Jahr an Stellen Schnee die vor genau einem Jahr völlig aper waren.

Pistenverhältnisse:
Stark wechselnd, je nach Tageszeit, Hangausrichtung, Höhenlage, bis auf Ausnahmen aber hervorragend. Auf allen Nordhängen über 2000 Meter Pulver satt, vor allem natürlich bei den „üblichen Verdächtigen“ Cime Caron, Glacier Péclet, Chavière, Grand Fond, Pointe Bouchet, Boismint, La Masse, Mont de la Chambre, Roc de Trois Marches, Mont de la Challe, Tougnete, Saulire.
Unten natürlich firnig bis sulzig, aber selten richtig unangenehme Sulzhaufen, dagegen oft toll hart-griffige Unterlage und schön aufgefirnt und wenig befahren, besonders auf Nebenstrecken.
Gefahren: bei weitem nicht alle, aber an wichtigen Bereichen nur Réberty nie gefahren. Hauptstrecken und besonders gute Sachen mehrfach gefahren.
Gesperrte Pisten: Pierre Lory existiert als Piste nicht mehr, Mont de la Chambre wegen Skimeisterschaften, Le Verdet, Südhänge in Méribel am Rocher de la Loze, Nicht beschneite Talabfahrten nach Tania und Le Praz. Schade!

Lifte:
Hersteller: Poma, Doppelmayr, Montaz-Mautino, von Roll, Skirail, Leitner
Gefahren: alle PBs, alle Funitels, die wichtigsten EUBs, alle KSBs, alle fixen SBs in Val Tho/Orelle, sonst nur wo unbedingt notwendig, dasselbe bei SLten.
Wer will bekommt genaue Aufstellung!

Frequentation:
Besonders stark in Val Tho, große Wartezeiten an der PB Caron (jedes Mal eine gute ½ h!), weitere neuralgische Punkte: Mont Vallon, Plan de Mains, Pas du Lac, Chanrossa, Rosael. Richtig lang dauerts aber nur am Caron und der ist es wert. Merkwürdigerweise wartet man z.B. an der 4 KSB Boismint 5 min. hat aber die tolle 800 Hm-Nordabfahrt gleichen Namens völlig für sich allein!

Photos:
Sehr viele! Werde die besten posten. Habe bei weitem nicht alle Lifte drauf, zusammen mit thomasg und downhill werden wirs aber vielleicht schaffen. Wer bestimmte Sachen will soll sich bitte melden!

Gefallen:
Unglaubliche Größe, Weitläufigkeit und Vielseitigkeit des Gebietes, das dennoch mit einiger Kenntnis schnell zu durchqueren ist, weil alles gut zusammenhängt. Wir waren z.B. um 15.30 Uhr noch in St. Martin oder um 16.00 Uhr in Mottaret und haben noch in Val Tho die letzten Bahnen erwischt! Viele Verbindungsabfahrten sind gleichzeitig Spitzenabfahrten, z.B. Lac de la Chambre, Sittelle, Combe Saulire, Allamands.
Sehr viele schnelle Seilbahnen und unschlagbare 30 KSBs! Man fährt praktisch den ganzen Tag nur Express-Anlagen. Dazu starke Beschäftigungs-Anlagen (4 oder 3 SBs), die überall sonst Hauptlifte wären, hier laufen sie unter „ferner liefen“, z.B. 3 SB Creux Noirs in Courchevel. Die Förderleistung ist echt beeindruckend. Selbst an langen Schlangen ist man nach 5-7 min. durch (Pas du Lac).
Das Funitel Grand Fond ist zwar unbequem, fährt aber echt mit 7 m/s beeindruckend schnell und erschließt wirklich vier-fünf tolle Nordabfahrten.
Konsequente Verbesserungen: neue 6 KSB Plan de Mains kein lahmer Engpass mehr, 8 EUB St. Martin 1 erlaubt schnelle Anbindung ans Dorf auch bei Schneemangel und spart sehr viel Zeit! Neue Piste Niverolles in Val Tho toll für Anfänger, leider stehen immer noch zu viele auf der Falaises und Chamois weil es keine Verbindung von Rosael zur Niverolles gibt. Die Abfahrt Fouine in Mottaret wurde beschneit. Die Abfahrt Martre in Mottaret umgestaltet und ist nun flüssiger zu fahren!
Die letztes Jahr neu erschlossenen Abfahrt Bouchet und die dieses Jahr neue Abfahrt Coraia an der Epaule de Bouchet sind jetzt als Pisten angelegt und werden präpariert. Zu diesem Zweck stehen große Stahldreicke mit Ketten in der Landschaft, damit die Raupen sich an der Seilwinde hinauf ziehen können. Vor allem die Piste Coraia ist echt vorzüglich, die Aussicht gigantisch, der Schnee trotz Südlage auf 3200 Meter super pulvrig und nicht viel los. Außerdem sind ein paar nette Steilstücke drin...
Tolle Pisten, die teilweise menschenleer sind und man sich die ganze Zeit fragt, ob da nicht was faul ist, weil man total allein ist: z.B. Blaireau-Lièvre am Freitag-Nachmittag in Méribel, beste Verhältnisse, ewig breit, 1000 Hm, und außer uns kaum jemand, das haut einen echt um! Weitere Beispiele: Folyères nach Tania, Loze bleu nach Courchevel, praktisch alle Abfahrten in C 1650, die Val Tho-Abfahrten ganz in der Früh und am späten Nachmittag.
Trotz vieler Leute findet man praktisch IMMER ruhige Ecken, Lifte, und Pisten, die Masse verläuft sich sehr schnell!
Vielseitige und riesenhaft weite Landschaft. Nur ein Bruchteil des riesigen Belleville-Tals ist verbaut und ihr wisst wie viele Betten und Lifte und Pisten dort stehen!

Nicht gefallen:
61 Euro Parkgebühr in Val Tho, das ist echt totaler Nepp!
Hauptpisten leider sehr voll und sehr gefährlich! Stichwort: Lac de la Chambre, die dieses Jahr mies präpariert war (bin sie um 9.45 Uhr dreimal gefahren!) und noch voller als sonst!
Pistenpräparierung: die Halfpipe wird ohne blöd die ganze Nacht präpariert, super Abfahrten wie Portette, Rhodos, Médaille, Variante und Falaise etc. werden aber nur jede 2. Nacht gemacht. Am Funitel Péclet machens z.B. nur 2 von 4 Abfahrten pro Nacht, am Grand Fond ebenfalls. Andere Hauptstrecken sind hingegen jede Nacht präpariert worden.
Sperrung toller Abfahrten für Rennzwecke – Stichwort „Stade de Slalom“
Beschneiung in Le Praz und La Tania (Jockeys, Murettes, Moretta blanche und Jean Blanc) verbesserungswürdig. Auch die David Douillet, die bis zur Talstation 6 KSB Mont de la Chambre verlängert und präpariert wurde, müsste zumindest bis zur Wendung in den Nord-Westhang beschneit werden, da unten wirklich viele Steine und braune Stellen. Nächste Woche ist sonst Schluss (letztes Jahr ging schon nichts mehr, nur mehr Steine!). Auch die Boismint und Tetras-Abfahrten in Val Tho sollten beschneit werden.
Das neue Funitel Bouquetin erschließt die tollen DSB Bouquetin-Buckelvarianten nicht mehr und ist auch nicht DIE Lösung des Rücktransportproblems von Val Tho, obwohl die Förderleistung immerhin 1.000 p/h mehr betragen wird, nächstes Jahr.
Die beiden 4 SBs Peyron und Bouchet hätten echt kuppelbar gebaut werden müssen. Meine Hoffnung: irgendwann müssen sie ersetzt werden und dann bekommen sie die Genehmigung für eine lange EUB mit Mittelstation, weil das Gebiet dann ja "bereits erschlossen" ist.

Insgesamt: Volle 6 von 6 Smilies! Eine paradiesische Woche. Ich war jetzt zum 5. Mal dort und habe diesmal wirklich richtig kritisch (geschärft durch Forums-Kenntnisse… LOL) alles angesehen. Und obwohl jeden Tag 10.000 Hm fällig waren, haben wir wie jedes Mal neue Lifte und neue tolle Abfahrten kennen gelernt, die wir früher aus irgendwelchen Gründen nie gefahren waren.
 
@thomasg: wir meinen beide das Selbe... :D Ich meinte mit Schlusshängen die beiden Anfangssteilstücke, habe den falschen Begriff gewählt...
 
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Oberer Bereich der 4 KSB St. Martin 2.

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Bergstation der neuen 8 EUB St. Martin 1. Hersteller Poma, aber sehr bequeme und geräumige 8er Kabinen. Förderleistung noch bei weitem nicht ausgereizt, liegt momentan bei 1800 p/h, Endausbau bei 2800 p/h. Entscheidene Verbesserung, da man bei Schneemangel nun einfach ins Tal fahren kann. Früher musste man zur alten 3 SB hinauflaufen oder ähnliches. Außerdem spart die hohe Geschwindigkeit sehr viel Zeit.

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Talstation 4 KSB St. Martin 2, Hersteller Poma.

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Neue 8 EUB St. Martin 1, dahinter im Zoom Les Menuires und der Cime de Caron.

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Talabfahrt nach St. Martin. Dank Beschneiung, flachem Relief und wenig Frequentation auch am Nachmittag noch sehr gut zu fahren (Westhang). Die letzten Hundert Meter sind dann sogar Nordwesthang, was man der Schneequalität sofort anmerkt.

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Blick vom Tougnetegipfel nach Méribel und auf die 6 EUB Tougnete. Man erkennt auch die Mittelstation. Im Vordergrund die schwarze Combe de Tougnete, die aber nur ganz oben so verbuckelt und abgefahren war.

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SL Grand Lac im oberen Bereich. Oben der Roc de Trois Marches mit den Bergstationen 6 EUB Plattieres und 3 SB Allamands. Grand Lac soll 2004/2005 durch eine 6 KSB ersetzt werden - hoffentlich aber mit längerer Trasse, so dass man ihn direkt von der Tougnete aus anfahren kann.
 
Nachdem meine Uni-Prüfungen vorbei sind, habe ich wieder Zeit für angenehmere Dinge: hier sind die Photos vom 3. Skitag in den Trois Vallées, Mittwoch, 18. März 2003 (ist das schon wieder lang her...)

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DSB Bouquetin, seine letzte Saison. Von der Trassierung her einer meiner absoluten Lieblings-SBs!

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Die praktisch fertige Talstation des Funitels Bouquetin (Jig-back)

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Wartezeiten in der Früh am 4 SB Trois Vallées 2. Der schaufelt aber an sich recht gut, so dass man um 9.45 Uhr nur 5 Minuten steht. Wie es später am Tag ist, weiß ich leider nicht.

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6 KSB Plan de Mains (Leitner). Eine deutliche Verbesserung in diesem Bereich!
 
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12 EUB Mont Vallon. Geht 800 Hm ziemlich steil hinauf, bis auf über 2900 Meter und Nordhang. Die Kabinen sind echt unbequem, aber man ist recht bald oben. Das Maximum, das ich gezählt habe, waren 11 Leute in einer Kabine.

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Die herrliche "Combe de Vallon" am Mont Vallon, eine der besten Pisten der Alpen für mich - in diesem Zustand, am frühen Morgen und wenn man geschickt den größeren Gruppen ausweicht, was durchaus möglich ist. Letztes Jahr wars unten eisig, heuer nur Pulver pur!

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Blick auf die "Combe" in die andere Richtung, nach Mottaret, das von hier direkt via langem Ziehweg erreichbar ist.

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Das selbe Motiv, etwas weiter nach rechts versetzt.

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Ein Beitrag zum Thema "Landschaftsästhetik": Blick vom Mont Vallon in den Vanoise-Nationalpark mit dem langen Glacier de Gebroulaz und dem Massif de Péclet ganz hinten. Wenn man am Col de Thorens nach Norden aufsteigt kann man über den Col de Gebroulaz hier hinunter nach Mottaret fahren.

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Auch wenn hier am Plan de Mains einige Leute stehen - der 6er packt das ganz schnell. Die Kap des Liftes wird bald auf 3600 p/h weiter erhöht.

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in Courchevel gings weiter:

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4 KSB Coqs

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4 KSB Biolley mit den Muster-Carving-Hängen. Rechts die 8 EUB Verdons, im Hintergrund Saulire und Vizelle. Man beachte wie leer die linke Piste ist!

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Vizelle und Saulire mit den gleichnamigen Bahnen. Man sieht auch die tollen Steilabfahrten, z.B. links die "M". Die Buckelvarianten direkt neben der EUB Vizelle werden gar nicht als Pisten ausgewiesen und sind sicherlich weitere gute Möglichkeiten.

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Mittags: Talabfahrt nach Courchevel 1550, entlang der 4 EUB Grangette, eine "Eier"-Gondel ältester Provenienz! Die Abfahrt ist beschneit, Nordosthang, um diese Zeit kaum gefahren und völlig leer und oben aufgefirnt. Ein Traum! Im Hintergrund Champagny en Vanoise, das schon zu La Plagne gehört.

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Zoom nach Champagny und auf den Sommet de Bellecote, den Hausberg von La Plagne. Mit bloßem Auge sieht man gut die Sessellifte auf der Plagne-Süd/Sonnenseite.

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Courchevel 1850 von der Piste "Dou du midi", dahinter 1650.

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"Dou du midi" mit der völlig leeren 4 KSB Plantrey und dem verwaisten Funpark, der noch von zwei SLten bedient wird. Hang aufgefirnt und niemand unterwegs!

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Le Praz = Courchevel 1300 von der Piste "Brigues", bestens beschneit, und mittags völlig leer und exzellent zu fahren. Das sind die großen Trümpfe der Trois Vallées.

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4 EUB Foret in Le Praz. Musterbeispiel für eine "Ostereier"-Bahn. Die Stütze im Vordergrund ist ganz schön hoch!

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4 EUB Praz, selbes Modell.
 
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Traumpiste "Folyères" nach La Tania! Eine meiner absoluten Topfavoriten weshalb wir sie zwei Tage später nochmals gefahren sind. Die Beschneiung bringts einfach.

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Herrliche Landschaft am Col de la Loze. Im Hintergrund Grande Casse und Glaciers de la Vanoise. Im Vordergrund der DSB Col de la Loze, der sage und schreibe 77 Hm schafft!

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DSB Col de la Loze (klassischer Poma) mit Blick in Richtung Méribel.

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An der 160er PB Saulire keine Wartezeiten, einfach durchgehen und die nächste Gondel nach oben, wie im Viehtransport... :D

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Positive Überraschung. Die "Georges Mauduit" ist präpariert und unten beschneit. Hier der oberste Bereich in der Combe de Saulire. Die Felsen oben sind schon super, dann war die Abfahrt hier total platt planiert (Nachmittag!) und total pulvrig. Unten dann Spitzenfirn und ganz unten Buckel.

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Roc de Fer und Plan de l´Homme gesehen von der Georges Mauduit im Sektor Burgin. Man sieht die Olympiaabfahrt Damen 1992 in voller Länge und den übel steilen Buckelhang, der bezeichnenderweise auch "Bosses" betitelt ist...
 
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4 SB Roc de Fer. Niemand unterwegs. Das Stade de Slalom wie immer bestens beschneit und präpariert, und auch niemand unterwegs.

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4 SB Plan de l´Homme. Klassischer moderner fixer Poma-SB. Leider sehr lang und langsam. Die hier geplante 6 KSB wird das Gebiet sicherlich sehr aufwerten!

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6 EUB Tougnette, Talstation und 1. Sektion. Hier sieht man wie gut die Piste "Lièvre" selbst am Nachmittag noch war, kein Vergleich zu letztem Jahr!

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6 EUB Burgin-Saulire 1. Sektion mit dem untersten Teil der "Georges Mauduit" (beschneit), die leider schon sehr weich war. Hätten wir früher am Tagen fahren sollen.

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12 EUB Rhodos (von Roll). Leider wie alle 12er Stehgondeln sehr unbequem, fährt aber nur sehr kurz, deshalb hier akzeptabel.

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SLte Roc de Tougne mit den zwei super Nordabfahrten "Bartavelle" und "Lagopède", die beide echt steil sind. Hier wäre eine KSB auch nicht fehl am Platze, die SLte sind ein wichtiger Verbindungslift und auch sehr steil.

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Nachmittags in Val Tho noch schnell das Funitel Péclet genommen, die letzte Gondel und fast allein die "Tete ronde" hinunter, eine sehr schöne, easy-going Abfahrt, auf der man die Größe der Landschaft richtig gut bewundern kann. Wie man sieht, war sie trotz 16.50 Uhr noch kaum abgefahren.

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Nochmals die "Tete ronde". Bin die vorher nie gefahren (gabs 1997 auch noch nicht!), und bin sehr positiv überrascht. Das mächtige Péclet-Massiv und der blaue Himmel... 8)

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Die "Tete ronde" endet dann in die Allerweltspiste "Dalles". Wie man sieht, aber selbst um 17 Uhr nachmittags nur kleine Schneehaufen, die sich leicht durchcarven oder umfahren lassen.
 
da kommen mir ja fast die :tear:
aber hilft ja nix. freue mich schon aufs nächste jahr. :freude:
 
Dann könnte es bis Ostern reichen mit der Talabfahrt in Méribel!
Wegen nächstem Jahr: weiß noch nicht, ob zum 3. Mal in Folge 3 Vallées.
Was sagst du zu den Combe de Vallon-Bildern? War das bei dir genauso?
 
die combe du vallon war ganz ok. sind die einmal morgens um ca. 10.30 uhr gefahren. im oberen bereich super-schnee, aber ziemlich voll. weiter unten dann war es relativ eisig, so dass man ziemlich aufpassen musste, wo man den schwung ansetzt. dafür bin ich 3 mal die campagnol runter, denn die war nicht so voll und meiner meinung nach so gut wie nie. auch über die lac de la chambre kann ich nix sagen, denn auf deinen rat hin sind wir die gleich am ersten tag morgens um 11 uhr gefahren und da war es ein traum. am nachmittag war es halt wie immer, aber durch die sperrung der mont de la chambre blieb einem ja fast nix anderes mehr übrig, wenn man am nachmittag von valtho zurück wollte.
wenn bei mir nix größeres dazwischenkommt, werde ich nächstes jahr zum 8 mal dort sein. jedes jahr überlege ich zwar, ob ich mal was anderes machen soll, aber die 3v sind halt nicht zu übertreffen. hab auch schon mal überlegt, ob ich eine woche la plagne und eine 3v machen soll, aber da habe ich immer die befürchtung, dass mir in la plagne langweilig wird und in den 3v die zeit wieder nicht reicht. naja, schaun mr mal.
 
Der 4. Skitag, 19.3. 2003

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Blick von der Bergstation DSB Bouquetin auf die Bergstation 4 SB Trois Vallées, den Col de la Chambre und die wahnsinnig vielen Leute, die sich an diesem absoluten Knotenpunkt in der Früh aufhalten.

02-Betonfundamente%20der%20Bergstation%20Funitel%20Bouquetin%20klein.jpg


Hier sieht man die Betonfundamente des im Bau befindlichen Funitels Bouquetin. Rechts davon sieht man die Bergstation der 3 SB Col de la Chambre. Der Standort der Bergstation ist also doch ideal für Verbindungen in die 3 Vallées.

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Der Mont de la Chambre.

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Blick in das Vallée de Méribel. Diese Aussicht!
 
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8 EUB Pas du Lac in Mottaret.

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Wartezeiten an der Pas du Lac-Bahn. Hat aber keine 10 Minuten gedauert, zwischen 5 und 7 Minuten.

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An der Bergstation Grand Fond auf 3000 Meter. Blick ins Vallée de Bouchet und auf den riesigen Steilhang der ehemaligen Piste "Pierre Lory", die ziemlich genau in Bildmitte von der Epaule de Bouchet nach links unten verlief. Man sieht die Buckel mit bloßem Auge.

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Der Steilhang im Zoom. Damit man die Dimension erfasst: das sind ca. 400 Höhenmeter!

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Das Funitel Grand Fond und die Faces Nord. Schneewüste.

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Das Plateau und der untere Abschnitt Funitel Grand Fond. Schon cool wenn die Talstation auf 2460 m. Höhe liegt.
 
Jetzt kommen die coolsten Photos dieses Tages! Aufgenommen im Funitel Grand Fond, Blickrichtung Tal!

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Was hier toll sieht, wie weit die beiden "Berg-auf"-Seile durchhängen. Wenn man in Richtung Tal schaut, sieht man während der Fahrt auch wie sehr das Funitel nach oben und unten schwankt, was man aber nicht merkt, wenn man nicht zufällig nach unten schaut.
 
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Cime de Caron und Faces Nord gesehen von der Bergstation Péclet.

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Panorma weiter nach rechts. Dieser dunstige Wolkenschleier im Hintergrund! Herrlich!

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Der Glacier de Péclet im Abendlicht. Leider war die 3 SB schon außer Betrieb, sonst wäre ich natürlich nochmal ganz rauf.

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Zoom auf die 3 SB Glacier (Bergstation). An der letzten Stütze sieht man eine Abflachung. Auf dieser Stütze war eine Stütze der DSB "3300" montiert, die nächste stand dann auf den ausgeaperten Felsen weiter links oben. Ganz oben am Kamm sieht man auch noch Spuren der Bergstation und der letzten Stützen "3300". Aus dieser Perspektive sieht man auch, dass es realistisch 200 Höhenmeter zwischen Bergstation Glacier und 3300 sind. Und steil ist ja sowieso in diesem Bereich.
 
super bilder! aber da fällt mir eine frage an die technik-experten ein: warum schwanken manche bahnen teilweise so stark nach oben und unten? liegt das an der länge der spannfelder oder ist das einfach so? mir fallen da gerade die 6eub valisera/silvretta nova und das funitel grand fond ein, wobei das natürlich bei den eubs und ksbs viel mehr auffällt, aber im gegensatz zu marius treibt es mir bei der grand fond immer den schweiss auf die stirn, denn mein magen bemerkt die schwankungen sehr deutlich. :grosseaugen: auch an diversen sbs, die ja deutlich langsamer sind, gibts dieses phänomen, also kann die geschwindigkeit nicht ausschlaggebend sein. vor allem schwanken die immer an der gleichen stelle, egal ob kurz vorher gestoppt wurde oder nicht. falls es jemand weiss, bitte posten. interessiert mich einfach.
 
hmh.. endlich mal zeit gehabt, mir die Bilder anzusehen :-)

Was mir noch so für Fragen einfallen:

- Wie lang fährt man jeweils von/zu den weitest entfernten Punkten? Direkt, ohne Umwege .. kann man das so in etwa mit Skiwelt/Serfaus vergleichen, also so um die 17km Luftlinie (und die Größe der 3V erstreckt sich eher in die Breite als in die Länge) und locker in einem Tag zu schaffen oder doch mehr?

- Gibt's da (so wie in den großen österreichischen und italienischen Skigebieten) so 'ne Art "Rundkurse", die auf Panoramakarten markiert sind und auch im Skigebiet mit Schildern geführt werden? (Biespielsweise wie die Sellarunde oder die 3 Runden in der Skiwelt)
 
theoretisch kommt man vom plan du bouchet, wo der westlichste punkt ist, nach courchevel 1650, wo der östlichste punkt sein dürfte, mit 5 liftfahrten. wie lange man dafür braucht, ist natürlich eine frage der wartezeiten und der geschwindigkeit. obwohl ich es noch nicht ausprobiert habe, würde ich ohne wartezeiten mal 1-1,5 stunden schätzen. in der gegenrichtung muss man mind. 7 lifte fahren und dürfte daher etwas länger brauchen. wie weit in kilometern das ist, weiss ich nicht, aber es ist weiter wie von hopfgarten nach going in der skiwelt. zu schaffen ist das an einem tag auf jeden fall. je nach startpunkt kann man überall an einem tag hin und wieder zurück. da wir immer in mottaret wohnen, ist es gar kein problem, morgens gleich nach courchevel zu wechseln oder nach les menuires, denn da braucht man nur jeweils einen lift. nach val thorens sind es 2, was aber auch ruckzuck geht. und wenn man dann gegen mittag genug hat, ist man mit 2-3 liftfahrten von courchevel im belleville-tal oder umgekehrt und kann dort noch einige zeit verbringen, denn man ist ja mit 1-2 liftfahrten wieder an einem punkt, von wo man direkt nach mottaret abfahren kann.
rundkurse gibt es nur in kleinen broschüren, wo jeweils einer für schwächere und einer für bessere skifahrer beschrieben ist. hab ich aber noch nicht vermisst, denn gerade zwischen meribel und belleville-tal gibt es so viele wechselmöglichkeiten, dass man sich kurzfristig immer wieder umentscheiden kann, wenn irgendwo wartezeiten sind oder einem die piste nicht gefällt. meiner meinung nach mit der skiwelt, wo man, um zu wechseln, doch immer wieder die gleichen lifte benutzen muss, nicht zu vergleichen.
 
thomasg hat das allermeiste schon gesagt, stimme da vollkommen zu. Was sich bei uns bewährt hat, ist die Taktik Teilgebiete systematisch abzugrasen, also meinetwegen, so wie wir es dieses Jahr gemacht haben:
1. Tag: Val Tho und Maurienne
2. Tag: Cime de Caron, Les Menuires bis nach St. Martin (wir waren um 15.30 Uhr noch in St.Martin und mussten einige ewige Schlepper noch fahren, einer von uns ist auch rausgefallen und wir mussten Grand Lac nochmals rauf, war aber trotzdem kein Problem, dank der 6 KSB Mont de la Chambre)
3. Tag: Mont Vallon, Courchevel 1550, 1850, Le Praz, La Tania, Méribel
4. Tag: wollten wir nach C 1650, sind aber wegen eines Unfalls von Mottaret mittags wieder nach Val Tho und den Rest des Tages dort
5. Tag: Courchevel 1650, Vizelle, La Tania, Méribel
6. Tag: Mont de la Challe, St. Martin, Méribel

Man darf sich in den 3 Vallées nicht nach den "österreichischen" Uhrzeiten richten, und die Panik bekommen, wenn es 12 Uhr ist. Da die Lift erst um 9.30 Uhr auf sind, verschiebt sich der Tag nach hinten. Ganz normal ist es um 16.45 Uhr in Val Tho noch mal auf den Glacier de Péclet zu fahren, die letzten KSBs laufen bis 17.15 Uhr. Dann ist allerdings Schluss weil die Liftleute anscheinend einen strikten 8-Stunden-Tag haben (wollen).
Man braucht also bei gutem Wetter und guten Skikenntnissen wirklich rund eine Woche, bis man jedes Teilgebiet erkundet hat. Da aber die meisten Lifte nicht nur eine, sondern zwei oder mehrere Abfahrten erschließen, ist es in einer Woche wirklich unmöglich alles zu fahren. Wie gesagt, ich bin beim 5. Besuch einige Lifte und viele Abfahrten zum aller ersten Mal gefahren! (was natürlich an gefestigten "mental maps" liegt)
Natürlich muss man viele Verbindungslifte und Abfahrten mehrfach fahren, aber selbst da gibt es viele Möglichkeiten, z.B. die "Venturon" nach Mottaret anstatt der "Lac de la Chambre". Apropos, die "Bouvreuil" von der Talstation 4 KSB Cote brune zum Plan de Mains war diesmal phantastisch zu fahren, da müssens irgendetwas gemacht haben. In naher Zukunft soll dort auch alles beschneit werden, besonders die Südhänge (einer der wenigen echten Südhänge der 3 Vallées).
 
das mit den bouvreils-pisten ist mir auch aufgefallen. sowohl die rote als auch die blaue waren den ganzen tag über super zu fahren. bei der blauen bin ich mir fast sicher, dass die verbreitert wurde und deshalb auch weniger die rote runter sind. beschneiung wäre natürlich ideal, denn wer weiss, wieviel schnee es nächstes jahr hat.
 
merci..

wie schauts in france eigentlich mit dem Mittagessen aus, so wie in de/at, daß man um 11 Uhr schon was zum Essen kriegt, oder so wie im italienischen Italien, wo die Restaurants das normale Essen erst ab Punkt 12 Uhr ausgeben ..?

Noch ne blöde Frage, sorry, war halt noch nie so richtig in France :) Haben die mitteleuropäische oder südeuropäische Toiletten? Sprich, kann man sitzen oder nicht ... :)
 
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