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Selten so gelacht.Tiob schrieb:Was Whistlercarver damit sagen wollte ist dass Seilbahnen die Alpen nicht verschandeln, sondern bereichern!
Oder anders ausgedrückt: Langsam wirds echt peinlich.Natürlich stehe ich zu meiner Meinung. Oder herrscht in diesem Forum Meinungszwang wie in einer Partei?j-d-s schrieb:Du stellst hier deine persönliche Meinung (Seilbahnen sind grundsätzlich erstmal nicht positiv) als Faktum dar, was jeder so sieht.
Warum sollen denn nur die reinen Zahlen etwas aussagen? Qualität misst sich nicht an der Quantität. Immer mehr Touristen suchen die Qualität.Wenn man sich aber die Zahlen ansieht, dann gibt es viel mehr Tourismus dort wo mehr "Verbaut" ist, als dort wo wenig "Verbaut" ist.
Ich lehne sie nicht ab, aber ich zeige auf, das verschiedenste Grenzen erreicht sind und die Natur und Landschaft nicht weiter ausgebeutet werden dürfen, sonst ist das Kapital für den Tourismus nämlich auf ewig verloren. Ein paar Bahnen in einer zerstörten Landschaft zieht sicher keine Gäste mehr an (Costa del Sol Effekt). Ein Sinneswandel ist nötig - Qualität vor Quantität ist gefragt - in Anbetracht der Finanznöte wäre das schon längst fällig gewesen.Es steht dir zwar frei, die Marktwirtschaft abzulehnen, jedoch halte ich sie für das beste Wirtschaftskonzept das wir haben.
.. und das ist eine grauenhafte Übersetzung eines englischen BegriffsNaturbahnrodler schrieb:Das ist ein urbanes Gerücht.
Seilbahnen als Bereicherung der Alpen anzusehen, das ist nicht nur nach meiner Meinung peinlich. Als begeisterter Berggänger, Schneeschuhwanderer und Skitourengänger kann ich bei einer solchen Aussage nur den Kopf schütteln.j-d-s schrieb:Nein, aber du musst es dann eben auch als deine Meinung darstellen und nicht als Fakt. Du hast hier ja eine dir widersprechende Meinung als "peinlich" bezeichnet.
Qualität ist das einzige nachhaltige Kriterium für Weiterentwicklung. Das sage nicht nur ich. Nochmals: Ganz viele Grenzen sind erreicht - da braucht es dringend andere Konzepte als Quantität.Das hängt auch damit zusammen, dass es eben viele Menschen gibt, die sich "Qualität" gar nicht leisten können. Und von denen die es könnten, wollen viele nicht.
Lehn du nur ab - es zeigt mir aber, dass du von Denken in Zusammenhängen offenbar wenig hälst. Und wer Städtetourismus in den selben Topf wirf, wie einen Aufenthalt in den Alpen, hats wirklich nicht begriffen. Übrigens: Städte will ich in den Alpen keine - und Disney erst recht nicht.Ich würde auch Grundsätzlich ablehnen, dass Natur und Landschaft das Kapital des Tourismus seien.
Ja klar doch. Eben weil die Entwicklung in eine falsche Richtung läuft, braucht des den Sinneswandel.Ad Sinneswandel: Genau da kommen wir zu dem Punkt: Du räumst ja im Prinzip ein, dass das, was du schreibst, derzeit nicht der Fall rein, marktwirtschaftlichen Gesellschaft richten sich die Unternehmen an den Bedürfnissen der Kunden aus - nicht die Kunden an dem Angebot der Unternehmer; du forderst es lediglich ein.
Keine Ethik? Keine Verantwortung für Mit- und Umwelt? Einfach Dampfwalze ungeachtet der Auswirkungen zum reinen Profit? Ja dann - gute Nacht der Aufprall an der Wand wird hart sein.Wenn selbst nach einem völlig unsinnigen oder gar schädlichen Produkt eine Nachfrage besteht, dann wird es auch irgendjemand liefern.
Darum geht es ja gar nicht.Tiob schrieb:Schon mal in den Sinn gekommen dass nicht jeder Bock hat auf Schneeschuhwandern und Skitouren ?
Behaupten kann man viel und von sich auf die sogenannte "überwiegende Mehrheit" schliessen auch. Für mich kein wirkliches Argument.Die Überwiegende Mehrheit wünscht sich Lawinengesicherte sowie mit modernen Liften und Schneekanonen ausgerüstete Wintersportgebiete.
Darum ging es bisher aber gar nicht. Das Stichwort Ökologie habe ich in einem anderen Zusammenhang erwähnt.Das mit dem Öko-Tourismus in den Bergen ist nur Marketing Schwachsinn welcher von Orten und Regionen propagiert wird die die Entwicklung verpasst haben und keine andere Wahl haben als sich jetzt so zu verkaufen um noch überhaupt irgend jemanden anzulocken.
Zum x.ten Mal unterstellt man mir, ich wolle gar keine Skigebiete mehr. Lest ihr eigentlich, was ich schreibe und interpretiert ihr einfach so frei daher? Es ging und geht mir die ganze Zeit um die Weiterentwicklung, um die Zukunft, wie weiter. Und DA sage ich, dass es so nicht mehr so weitergehen kann wie bisher. Und zum x.ten Mal gesagt: "Dank" den knapp werdenden Finanzen muss zum Glück jetzt ein Denkprozess in Gang kommen, wie weiter. Einmal mehr regiert das Geld und nicht die Vernunft.NeusserGletscher schrieb:Ist es nicht besser, wenn sich die Massen an wenigen Orten konzentrieren, während die Naturliebhaber dann auf die flächenmässig durchaus noch in mehr als ausreichender Zahl vorhandenen unberührten Flächen ausweichen?
Ist doch ganz klar. Aber auch zu x.ten Mal geschrieben. Dieses nötige "Wachstum" muss eben viel breiter überdacht und durchdacht werden - zB Qualität statt Quantität. Wachstum allein mit noch mehr Bahnen, Pisten, Beschneiungsanlagen und Infrastruktur geht so nicht mehr.[/quote]Die lautet nämlich Wachstum um jeden Preis. Sobald die Wirtschaftsdaten auch nur den Anschein von Stagnation (Verharren auf hohem Niveau) andeuten bricht doch schon überall die nackte Panik aus. Wobei mathematisch versierten Menschen in der Regel klar ist, dass unbegrenztes exponentielles Wachstum eine Illusion ist.
Das ist keine Behauptung sondern die Realität. Vergleiche zum Beispiel doch mal das Safiental mit Flims-Laax-Falera direkt nebenan. Während letztere Destination gut ausgerüstet ist mit modernen Liften und Schneekanonen, ist im Safiental nichts bis auf einen popeligen Solarskilift. Und jeden Winter ziehen die Blechkolonnen hoch nach Flims-Laax und nicht ins Safiental, es ist ganz eindeutig dass eine Mehrheit der Touristen offensichtlich eine gute Infrastruktur am Berg schätzen.Illhorn schrieb:Behaupten kann man viel und von sich auf die sogenannte "überwiegende Mehrheit" schliessen auch. Für mich kein wirkliches Argument.
Das mit dem "Qualität statt Quantität" ist nichts weiter als eine Leere Floskel. Und der Zusammenhang mit der Infrastruktur ist falsch denn moderne und kapazitätsstarke Lifte und Schneekanonen führen gerade zu einer höheren Qualität des Angebotes...Illhorn schrieb:Ist doch ganz klar. Aber auch zu x.ten Mal geschrieben. Dieses nötige "Wachstum" muss eben viel breiter überdacht und durchdacht werden - zB Qualität statt Quantität. Wachstum allein mit noch mehr Bahnen, Pisten, Beschneiungsanlagen und Infrastruktur geht so nicht mehr.
Etwas wolkig. Was meinst du damit. Tourismus nur noch für Reiche?von Quantität zur Qualität
Das hat der Club of Rome in seiner Studie "Die Grenzen des Wachstums" schon vor Jahrzehnten geschrieben. Und? Stillstand ist für viele immer noch gleichbedeutend mit Rückschritt. Skigebiete, die nicht investieren und modernisieren, verlieren auf Dauer den Anschluss. Alternative Konzepte finden in ihrer Niesche durchaus ihre Abnehmer, aber die Masse interessiert nicht die Natur und oft nicht einmal das Skifahren. In manchen Skigebieten kommt das Gros der Leute, um Party zu machen. Und manch einer hält es nicht einmal für nötig, eine ordentliche Skitechnik zu lernen. Wozu auch für 2-5 Abfahrten am Tag, weil man die überwiegende Zeit am Tresen steht?Illhorn schrieb:Und DA sage ich, dass es so nicht mehr so weitergehen kann wie bisher.
Illhorn schrieb:Ich bin ja zum Glück nicht der einzige, der sich über die Weiterentwicklung des Tourismus Gedanken macht. Nein, die Zukunft liegt definitiv nicht in "modernen und kapazitätsstarken Lifte und Schneekanonen".
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