• Willkommen im neuen Alpinforum!

    Das Alpinforum ist erfolgreich auf die neue Forensoftware XenForo umgezogen. Benutzerkonten und Foreninhalte wurden übernommen, sodass ihr euch wie gewohnt anmelden könnt.

    Schaut euch gerne um und probiert die neuen Funktionen aus. Solltet ihr Fehler oder Unstimmigkeiten entdecken, meldet sie bitte im entsprechenden Thema.

    Alle Informationen zur Migration und zum neuen Forum findet ihr hier:

    Zur ausführlichen Ankündigung

    Viel Spaß im neuen Alpinforum!

    Euer Alpinforum-Team

Vom Kronplatz ins Fassatal

ah, o.k. also an einem guten Tag (wenn die Familie nicht dabei ist; ist natürlich ein schlechter Tag, da ich lieber mit meinen Kindern fahre, aber sportlich gesehen) komme ich so auf 17.000 bis 18.000 Höhenmetern (gemessen über skiline.cc). Ich fahre dann auch gerne z.B. die große Skicircus-Runde mit Zell-am-See, Leogang, Fieberbrunn und zurück mit ein paar Wiederholungen an der Trass und am Schattberg, konditionell alles prima. Das Problematischste sind ja aber immer die Zeiten im Lift und die Betriebszeiten. Meine einzige Sorge ist dabei eben, dass man "stecken bleibt", also bei Liftschluss in einem Nachbartal hängen bleibt, von wo aus man dann nicht mehr mit dem Skibus zurück zum Auto kommt.

Deine "crazy-Runde" ist auch ganz nach meinem Geschmack, hört sich nach gutem sauberen Spaß an. Mich fasziniert dabei nicht nur das Höhenmeterfressen per se, sondern die Strecke, die man auf Skiern zurücklegt und wie schnell man -quasi als Verkehrsmittel- von einer Region in die andere kommt, wenn man auf der Falllinie abkürzt ;-)

Das mit der grünen Runde habe ich auch schon gelesen und tatsächlich ist das auch noch ein Wackelkandidat, wegen der langwierigen Lifterei, auf der anderen Seite will man irgendwie beide mal kennen lernen "um Mitreden zu können". Meinst Du denn, der Ausflug nach Fassatal mit Volcano lohnt sich oder reicht nicht auch die Talabfahrt von Ciampac nach Penia runter?
 
Der lohnt sich definitiv :ja:.

Marmolada würde ich aber lassen wenn nicht Nebensaison ist, da stehste locker ne Stunde an und macht alle Pläne zunichte.
 
Fassatal lohnt sich definitiv. Ein paar weitere verrückte Ideen findest Du möglicherweise in unseren Berichten von 2015, 2016 und 2018: https://www.alpinforum.com/forum/viewtopic.php?f=48&t=59031. Dieses Jahr waren wir von La Villa aus sogar zwei Mal im Fassatal.
Um die Sorge bei solchen Sachen, hängen zu bleiben, nicht zu haben, hat sich unsere Taktik einer „Marschtabelle“ sehr gelohnt. Absolut beruhigend. Findest Du ebenfalls in meinen Berichten. Einfach noch dran denken, dass im Februar viel los ist!
 
Boah, eine Stunde Wartezeit, nee danke. Gibt es da eine Webcam oder so, wo man schon in Arraba checken kann, was da an der Marmolada los ist?
 
ski-chrigel schrieb:
Fassatal lohnt sich definitiv. Ein paar weitere verrückte Ideen findest Du möglicherweise in unseren Berichten von 2015, 2016 und 2018: https://www.alpinforum.com/forum/viewtopic.php?f=48&t=59031. Dieses Jahr waren wir von La Villa aus sogar zwei Mal im Fassatal.
Um die Sorge bei solchen Sachen, hängen zu bleiben, nicht zu haben, hat sich unsere Taktik einer „Marschtabelle“ sehr gelohnt. Absolut beruhigend. Findest Du ebenfalls in meinen Berichten. Einfach noch dran denken, dass im Februar viel los ist!

Ist sich das ausgegangen? Weil bei Col Gallina 15:15 -> SL Armentarola 15:50 hab ich meine Zweifel, die Lagazuoi-PB kann böse Wartezeiten haben, und unten beim Parkplatz muss man auch ggf. auf die Abfahrt des Pferdeschleppers bzw. des Sammeltaxis warten.
 
Wenn du in La Villa wohnst, geht sich die chrigelsche Marschtabelle selbst in den Weihnachtsferien aus. (Liftschluss früher)
Wir standen in den letzten Weihnachtsferien um 15.21 Uhr oben am Lagazoi und haben es noch bis nach Wolkenstein geschafft (1min vor Schluss durch das Drehkreuz Plans-Frara :mrgreen: )
Es ist dann eben kein Mensch mehr unterwegs, dementsprechend kannst du heftig Strecke machen. An der Piz-Sorega Gondel kann man dann bis nach vorne durchgehen, die Brücke ohne Menschen hatte ich vorher noch nie erlebt.
Man sollte natürlich schonmal Riesenslalomschwünge gefahren sein und keine Angst vor Vollgas auf verbuckelter Piste haben.
Der Tag war ein Traum, Wolkenstein bis Cortina inkl. 2x Wiederholung auf der Tofana und wieder zurück, nur ein "entspannter" Skitag geht halt anders...
 
Also ich finde auch, dass sich das Fassatal lohnt, würde ich auf jeden Fall mitnehmen. Waren letztes Mal auch 2 x dort, die Pisten sind natürlich wie überall wetterabhängig, aber morgens sind in der Regel beide Schwarzen ein Traum. Die Vulcano war beim 1. Mal bis in den Nachmittag hinein noch super, das ist aber meistens eine Frage der Frequentierung: wenig Leute, Piste hielt selbst als sie aufgefirnt war richtig gut, beim 2. Mal deutlich mehr Leute, entsprechend schneller war sie auch zerfahren. Aber das ist sicher eine Binsenweisheit. :)

Und ja, Marschtabellen sind sinnvoll und helfen gegen Fehleinschätzungen. Da hat ski-chrigel absolut Recht. :top:

Im Übrigen finden wir solche Touren die zum Schluss etwas knapp werden sind das Salz in der Suppe! :biggrin: Und bisher sind wir immer ohne Taxi an unseren Ausgangspunkt zurückgekommen. Meine einzige Sorge ist immer, dass irgendwo mal ein Lift ausfällt, da bist dann natürlich machtlos. Aber sonst kann es doch nichts schöneres als etwas Nervenkitzel geben, wenn man schon im Lift die Brille zurecht rückt, die Stöcke bereits einfädelt und dann raus und soweit möglich im Schuss menschenleere Abfahrten runter brettert! :bindafür:

Manche werden sagen :echtkrank:, aber das stört uns nicht.

Deshalb haben wir ja in der Vergangenheit hier auch schon drüber diskutiert, dass manche neue Lifte 2, 3 Minuten länger brauchen als die alten. Weil die Minuten dann zum Schluss entscheidend sein können. :lach:
 
Ah jetzt verstehe ich Dein „Problem“ mit der neuen EUB resp. deren Zeitverlust in der Mittelstation. Die ist dann am Schluss schuld, wenn der letzte Lift nicht mehr reicht. :lol:
 
Genau! :top: :grinsevil:

Weil wir einen Teil unseres Urlaubs in einem Hotel in Kastelruth verbringen starten wir da morgens von Monte Pana aus. Müssen also abends auch wieder dahin zurück. Dazu nehmen wir im Normalfall die letzte Gondel von Gralba auf den Piz Sella. Wenn wir dann vorher aus Richtung Sella Joch kommen reicht das meistens nach der Auffahrt mit dem Sole nochmal die Waldabfahrt runter nach Gralba, dann mit dem Piz Seteur hoch, nochmal runter nach Gralba und dann die Gondel um 16.30 bzw. 17.00 Uhr. Ist schon irgendwie ein bisschen ein Ritual. :)

Da wir keinen Stress wollen :biggrin: :lach: ist die zusätzliche Abfahrt runter nach Gralba und die nochmalige Auffahrt mit dem Piz Seteur als Karenzzeit immer eingeplant. Und man weiß ja, wie lange so was dauert. Und dann plötzlich die neue Bahn: braucht die doch mind. 3 Minuten länger als der alte Sessellift. :wall: :unfair: Klar, dass es da knapp werden kann, oder? :tongue:

Wie hat dazu hier jemand geschrieben: "Leute gibt 's". Recht hat er, aber uns gefällt es so! Und es gibt nichts Schöneres als nach Betriebsschluss aller Bahnen oben zu stehen, ins Tal zu schauen und sich auf die letzte Abfahrt zu freuen. :freude:

Wer schon mal bei leichtem Schneefall und Dämmerung durch den verschneiten Wald runter nach Pana gefahren ist weiß, warum wir darauf nicht verzichten wollen!
 
schwabenzorro schrieb:
Wie hat dazu hier jemand geschrieben: "Leute gibt 's". Recht hat er, aber uns gefällt es so! Und es gibt nichts Schöneres als nach Betriebsschluss aller Bahnen oben zu stehen, ins Tal zu schauen und sich auf die letzte Abfahrt zu freuen. :freude:

Wer schon mal bei leichtem Schneefall und Dämmerung durch den verschneiten Wald runter nach Pana gefahren ist weiß, warum wir darauf nicht verzichten wollen!

Genau das ist es, was mich immer reizt, ad ultimo zu fahren. Jetzt wird es etwas off-topic: Also wenn man so ziemlich die letzte Gondel der Senderbahn in Angertal/Gastein bekommt, dann stellt das Liftpersonal wegen des anstehenden Feierabends die Bahn irgendwann auf Höchstgeschwindigkeit (weiß nicht, ob das woanders auch so ist, habe das bisher nur dort so empfunden). Dann rast man auf einmal wie ein startender Düsenjet durch die Baumwipfel gen Gipfel. Gleichzeitig, werden dann ja schon in der Mittelstation die Gondeln garagiert. Es dauert also nur noch ein paar Minuten, bis die Liftanlagen abgestellt werden und man steht am Gipfel und auf einmal ist absolute Ruhe, kein Brummen, kein Rattern, kein Surren mehr. Es überkommt einen das Gipfelgefühl, das einem im Trubel des Skizirkus manchmal abhanden kommt. Dann noch etwas gewartet und ein letzter Blick auf die umliegenden Berge und dann ab in die Falllinie, kein Mensch auf den Pisten, den ganzen Hang für einen selbst, full-speed oder doch ausschweifende Genussfahrt, immer einen freundlichen Gruß an die bereit stehenden Lumpensammler der Pistenkontrolle. Das ist ein perfekter Abschluss für einen perfekten Skitag. Wird Zeit, dass es wieder so weit ist....
 
Kreon100 schrieb:
Es überkommt einen das Gipfelgefühl, das einem im Trubel des Skizirkus manchmal abhanden kommt. Dann noch etwas gewartet und ein letzter Blick auf die umliegenden Berge und dann ab in die Falllinie, kein Mensch auf den Pisten, den ganzen Hang für einen selbst, full-speed oder doch ausschweifende Genussfahrt, immer einen freundlichen Gruß an die bereit stehenden Lumpensammler der Pistenkontrolle. Das ist ein perfekter Abschluss für einen perfekten Skitag. Wird Zeit, dass es wieder so weit ist....

Endlich mal jemand der mich versteht ! :top: :hallo: :knuddel: :biggrin:
 
Zurück
Oben