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Wallis SkiCard 2011

Nachdem ich die letzten Jahre nur immer im Sommer oder Herbst zum Wandern und Bergsteigen und Verwandtschafts-besuchen im Wallis war, wurde es nach 4-5 Jahren mal wieder Zeit einen Ski-Trip in die 2. Heimat zu machen. Analog zu meiner FkSS 2010/2011 (Fieschers kleine Skisafari http://www.alpinforum.com/forum/viewtopic.php?f=45&t=37586) in Oberbayern entschied ich mich für den Kauf der Walliser Ski-Card, denn im März sind anläßlich einer Familien-Feier auch nochmals 2 Ski-Tage geplant und die 10 % Rabatt oder 50 Franken Reduktion bei der höchsten Punktzahl haben mich zu diesem Kauf animiert. 8 bis 9 Ski-Tage waren im Vorfeld geplant, die Schneesituation war leider nicht grade die beste, so daß dann vor Ort noch bischen umgeplant wurde. Aber jetzt will ich Euch nicht länger mit dem Vorwort langweilen und ich hoffe, daß Ihr trotz der Tatsache, daß die Berichte 4 Wochen alt sind (ich hatte bisher leider keine Zeit zum Photos bearbeiten und schreiben), trotzdem ein bischen Gefallen an meiner Ski-Safari habt, nachdem im Alpinforum das Wallis auch immer etwas unterrepräsentiert ist.

Tag 1 der Wallis Ski-Card: Dienstag 11.01.2011 - Bellwald (Goms) - Zum letzten Mal

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Vor 5 Jahren war ich das letzte Mal bei recht schlechtem Wetter in Bellwald wo ich aber mehr negatives als positives vorgefunden hatte. Gut für das Wetter konnten sie damals nix, aber da ich erst am Montag abend in Lax eintraf und der Wetterbericht für den Dienstag nur schönes Wetter am Vormittag prognostizierte sollte mein Auftakt in Bellwald erfolgen.

Anfahrt:
Lax - Bellwald in ca. 25 Minuten

Wetter:
vormittags Kaiser-Wetter, ab mittag zog es dann zu, um 14 Uhr fing es dann an zu schneien. Temperatur ca. 5 Grad plus

Schneehöhe:
Tal: ca. 20 - 30 cm
Berg: bis 80 - 100 cm
Natur + Kunstschnee

Geöffnete Anlagen und Pisten:
- alle

Geschlossene Anlagen und Pisten:
- keine

Wartezeiten:
- keine

Gefallen:
- Wetter am Vormittag
- wenig los an den Liften und auf den Pisten
- neue 4 KSB Steibeskreuz mit schöner Talstation

Nicht Gefallen:
- Überteuerter Skipass
- schlechte Präparierung auf 50 % der Pisten, zu oft viel zu große Übergänge und "Rinnen"
- die schwarze Piste unterhalb der 4 KSB teilweise steinig und schlecht präpariert
- stures Festhalten an Betriebszeiten
- wenig Abwechslung im Skigebiet
- Teure Parkgebühr

Wertung:
3 von 6

Um 8:30 Uhr kam ich auf dem Parkplatz oberhalb der Sesselbahn im Dorf an und nachdem ich im angrenzenden Restaurant Kleingeld für den Parkautomaten gewechselt hatte, schnallte ich an der Piste die Ski an und fuhr die paar Meter zur Talstation der 2 KSB. Dort waren die Kassen noch zu, aber die Bahn wurde schon eifrig ausgaragiert. Die nette Dame an der Kasse hängte erst die Aushänge an der Talstation um bevor Sie dann um 8:50 Uhr die Jalousien für mich hochzog während nebenan die Bahn ausgaragiert war und die Mitarbeiter schon auf dem Weg nach oben waren. Für 450 Franken kaufte ich mir die Wallis-Ski-Card und freute mich angesichts Aussicht in Richtung Berg
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auf die ersten Schwünge im Walliser Schnee.

Inzwischen hatten sich auch 2 weitere Schulklassen sich an den Drehkreuzen eingefunden, aber anstatt diese zu öffnen wurde die Bahn nochmals für 20 Minuten abgestellt um dann um Punkt! :twisted: 9:15 Uhr die KSB wieder zu starten und die Drehkreuze freizugeben. Sowas finde ich eine Frechheit und ist auch nicht mit der "Walliser Sturheit" zu entschuldigen. Bellwald ist zwar ein kleines Skigebiet, aber sowas habe ich noch nicht erlebt. In Österreich wird sogar manchmal 15 Minuten früher geöffnet und hier wird der Kunde vergrault.

Der erste ärgerliche Blick am frühen Morgen in die Talstation
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Dann gabs endlich die erste Bergfahrt (das Photo ist aber später entstanden)
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Da über Bellwald, auch von ATV schon ausführlich geschrieben wurde, gibt es jetzt noch ein paar Bilder von meinem 1. Skitag.

Bergstation der 2 KSB Bellwald - Richinen, im Hintergrund ist der Skilift Fleschen zu sehen
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Unterhalb der Mittelstation surrt der Trainerlift und im Schatten erkennt man Bellwald und im Talgrund Ernen
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Talstation der 2 jahre alten 4 KSB "Golden-Rabbit"
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Die Bergstation am Steibenkreuz dieser Bahn, von hier oben werden 3 Pisten-Varianten erschlossen
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Blick zur Fiescheralp und Eggishorn
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Piste an der 4 KSB, welche am besten präpariert war
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Die schwarze Piste oberhalb der Alpe Richinen, leider sieht man nicht die steinigen Stellen auf dem Bild
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Die Talstation der ehemaligen 2 SB Steibenkreuz wird jetzt als Raupen-Garage genutzt
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Talstation des Skilift Fleschen
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In der Trasse des selbigen, der von "Von Roll" gebaut wurde
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Blick in Richtung Goms
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auch der etwas wehmütige Blick zum gegenüberliegenden LSAP-Gebiet Erner Galen oberhalb von Mühlebach
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Tiefblick auf Fiesch, ist das Dorf in den letzten 15 Jahren groß geworden
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Blick zur Mittelstation, am Horizont ist schon die aufziehende Wetterstörung zu sehen
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Die letzte Abfahrt des Tages, es wurde schon diesig
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Mein Fazit fiel auch beim 2. Besuch auf dem Sonnenplateau des Goms wieder negativ aus. Denn 49 Franken für eine Tageskarte (im benachbarten Aletsch-Gebiet zahlt man im Vergleich nur 58 Franken und nur für die Fiescheralp die 3 x so groß ist auch nur 4 Franken mehr)finde ich einfach nur Wucher und eine Frechheit, denn dafür ist das Gebiet einfach zu klein und mit 2 Hauptpisten auch viel zu eintönig. Ein weiterer Kritikpunkt habe ich schon weiter oben mit dem Sturen festhalten an den Zeiten trotz Kunden (es waren ca. 30 Leute) angeprangert und auch die Präparierung und Beschneiung ist in den 5 Jahren nicht besser geworden. Auch wenn man sich mit den wenigen Gästen an dem Vormittag unterhielt fahren viele lieber auf der benachbarten Fiescheralp als in Bellwald, auch wenn sie dort Ihre Unterkunft haben. Ich war für die nächsten Jahre zum letzten Mal unterhalb vom Risihorn Skifahren, und hoffte mal daß das Wetter für die nächsten Tage nicht zu schlecht wird.
 
Erst einmal ein grosses Danke für deine Berichte.
@Förderband Tanzbode: Klar, der alte SL war besser, aber man kann ja einfach zur Blausee-Sesselbahn durchs Dorf fahren. Das geht 3x schneller und man muss nicht mal bergauf stapfen.
@Zermatt: Einfach ein tolles Gebiet.
@Rothwald: Idyllisches Kleinskigebiet, nix los, direkt neben der Strasse mit dem Schlepper los fahren - einfach genial!
 
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Der Lift ist übrigens Mechanisch ein Heilloses Gebastel aus verschiedenen Herstellern. Tal und Bergstation sowie Stütze 2 und 3 von Borer, Stütze 1 und der Rest von Küpfer, Rollenbatterien von Städeli, Gehänge von Von Roll-Habegger und der Elektroantrieb anstelle des Borertypischen Hydrostat hat sonstwer geliefert. :lol:
 
ATV schrieb:
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Der Lift ist übrigens Mechanisch ein Heilloses Gebastel aus verschiedenen Herstellern. Tal und Bergstation sowie Stütze 2 und 3 von Borer, Stütze 1 und der Rest von Küpfer, Rollenbatterien von Städeli, Gehänge von Von Roll-Habegger und der Elektroantrieb anstelle des Borertypischen Hydrostat hat sonstwer geliefert. :lol:

Danke für die interessanten Infos :D . Ich hab nur das Hersteller-Schild an der Talstation gesehen und bin vom Küpfer ausgegangen, denn ich hatte auf Rothwald meine Küpfer-Premiere. Und im Vergleich zu Deutschen Lift-Herstellern, die ich inzwischen alle auf einen (ersten) Blick zuordnen kann, reicht mein Wissen zu den Schweizern leider noch nicht.
 
Hallo Fiescher, du scheinst ja ein Experte für das Wallis und somit auch für die Aletscharena zu sein ;-) . Momentan sind aus Schneemangel einige Pisten geschlossen, dh faktisch alles zwischen Bettmerhorn und Moosfluh. Dadurch sind dann gerade mal noch 71 von 104 Pisten km offen. Was meinst du, lohnt es sich trotzdem hinzufahren ? Oder ist damit ein zu interessanter Teil nicht offen ?
 
Vielen Dank für den ersten (?) Teil deiner Berichterstattung. Bin gespannt, wie und wo es weiter geht...

VR1985 schrieb:
Ich würde gerne einmal selber eine Saison im "Skigebiet" Wallis verbringen. Jeden Tag woanders. Leider ist das schwer zu organisieren, da man ja auch immer eine neue Unterkunft braucht und oft sehr weite Strecken zwischen den Gebieten zurücklegen muss.
Ich persönlich kenne neben Zermatt, den 4 Vallées, Portes du Soleil und CMA eher die kleinen Skigebiete des französischsprachigen Teils des Wallis, da wir früher viele Tagestouren dorthin gemacht haben. Für jeweils einen Skitag sind wirklich zu empfehlen, da auch kleine Gebiete durchaus ihre Reize haben können und bei weitem nicht so überlaufen sind.
Da kann ich mich nur anschliessen. Es ist erstaunlich, wie es v.a. im Unterwallis so viele ganz unterschiedliche Skigebiete gibt, die fast alle zu Überzeugen wissen. Bis jetzt wurde ich eigentlich nur in Saas Almagell enttäuscht, Unterbäch auch noch. Ansonsten hat man aber die Qual der Wahl. :wink:
 
Ich hab letzte Woche wie so oft eine Wallisrundfahrt gemacht. Ideal ist eine Unterkunft mitten im Rhonetal, hat den Vorteil, dass man sehr günstig übernachten kann, sehr Nahe an Einkaufszentern, Arbeiterrestaurants usw. Und trotzdem auch schnell in den einzelnen Gebieten ist. :wink:
 
ATV schrieb:
Ich hab letzte Woche wie so oft eine Wallisrundfahrt gemacht. Ideal ist eine Unterkunft mitten im Rhonetal, hat den Vorteil, dass man sehr günstig übernachten kann, sehr Nahe an Einkaufszentern, Arbeiterrestaurants usw. Und trotzdem auch schnell in den einzelnen Gebieten ist. :wink:

Am Freitag geht es mit dem 5. Tag meiner Wallis-Ski-Card-Safari weiter und es werden noch 3 Berichte folgen.
Und vorab sei schonmal verraten, es geht ins Unterwallis.
Als Base im Unterwallis bietet sich sicher irgendein Ort um Sierre oder Sion an, denn von dort müsste man alles recht schnell erreichen können.
Fürs Oberwallis ist sicher eine Unterkunft im Raum Brig/Visp sinnvoll, denn von dort ist man auch recht zügig überall.
Ich persönlich habe meine Homebase im Goms, was halt leider bei zukünftigen Aufenthalten etwas längere Fahrzeiten in Richtung Unterwallis zur Folge hat. Eine andere Unterkunft kommt dann für mich nur für/in Zermatt (3-4 Tage am Stück sind dort auch mal geplant) oder maximal in der PdS in Betracht, ansonsten werde ich halt immer im Goms starten.

Mich freut es, daß Euch meine Berichte gefallen und sage schonmal Danke fürs Feedback und wenn Petrus dann Ende nächster Woche mitspielt wird es Mitte März dann den Teil 2 von der Wallis-Ski-Card geben.
 
vielen Dank für die schönen Berichte :D
auch wenn ich mit deinem Bellwald Bericht nicht ganz einverstanden bin, Bellwald hat sich im Vergleich zu früher um einiges gebessert, aber die neue Bahn hat halt Geld gekostet und dies schlägt sich halt auch auf dem Abo Preis nieder , aber sie sind teuer das steht ausser Frage, aber im Gegensatz zu den LSAP Ernergalen oder dem Hungerberg investiert Bellwald wenigstens noch, nicht das sie das selbe Schicksal ereilt, da die Konkurrenz nebenan wirklich Mächtig ist, finde ich das sich Bellwald nicht schlecht schlägt besonders da es nicht so ein "Mainstream" Gebiet ist und Tagestouris eigentlich fehlen...
aber natürlich ist dies Ansichtssache :wink:
 
Glünamylove schrieb:
Hallo Fiescher, du scheinst ja ein Experte für das Wallis und somit auch für die Aletscharena zu sein ;-) . Momentan sind aus Schneemangel einige Pisten geschlossen, dh faktisch alles zwischen Bettmerhorn und Moosfluh. Dadurch sind dann gerade mal noch 71 von 104 Pisten km offen. Was meinst du, lohnt es sich trotzdem hinzufahren ? Oder ist damit ein zu interessanter Teil nicht offen ?

Naja, Experte fürs Wallis ist definitiv zuviel gesagt. Im Aletsch kenn ich mir schon recht gut aus, da kann ich mir sicher auch ne Aussage erlauben. Die 104 KM musst mal auf ca. 90 runterechnen, weil die beiden Talabfahrten von der Fiescheralp sind da auch mit reingerechnet und die sind ja seit Weihnachten wegen Schneemangel schon zu.

Die Piste Aletsch vom Bettmerhorn über den Grat über dem Bettmersee ist recht schön, man hat auch einen schönen Ausblick an manchen Stellen auf den Gletscher, aber jetzt nix, wo man einen Trip von abhänig machen soll.
Der Osthang an der Moosfluh kann man auch vernachlässigen, die direkte rote Piste zur neuen Bahn am Blausee und weiter Richtung Bettmeralp vom Moosfluh ist Attraktiver.
Was eventuell ein kleines Kriterium sein könnten, zwecks Attraktivität ist die Tunnelpiste Bettmerhorn, zu der ich aber nix sagen kann, da ich diese seit deren Bau noc nie gefahren bin. Entweder wegen Lawinengefahr oder Schneemangel geschlossen. Alles in allem würde ich jetzt einen Trip nicht an diesen 3-4 Pisten festmachen, das Gebiet bietet auch sonst sehr viel. Ich bin wenns Wetter mitspielt nächsten Samstag wieder oben, aber man muss es für sich selbst entscheiden, ob ja oder nein, und ich weiß jetzt bei Dir persönlich nicht, ob Du schonmal im Aletsch-Gebiet warst. Die Bedingungen müssten noch gut sein, und die Hauptabfahrten sind auch offen und gut in Schuss.
 
Tag 5 der Wallis Ski-Card: Montag 17.01.2011 - St. Luc-Chandolin - Positiv Überrascht im Land der Kurvenschlepplifte

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Nach 30 Jahren auf Oberwalliser Skipisten gab es heute endlich mit dem Besuch des ersten Unterwalliser Skigebietes eine persönliche Premiere. Im Vorfeld stand die Frage, aber wohin??
Arolla hatte ich fest für diese Safari auf meiner Liste und nachdem dort im Laufe der Woche 2 Anlagen geschlossen wurden und ich Arolla vom Plan strich, hieß es erstmal am Montag früh beim Frühstück kurzes Teletext-Studium um die Lage der Betriebsituation im Französischsprachigen Teil des Wallis zu checken. Die Wahl fiel dann recht schnell auf St. Luc-Chandolin am Eingang des Val d´Anniviers oberhalb von Sierre, da einerseits mich das Gebiet schon seit 10 Jahren auch durch wenig Aussagekräftige Panoramen in diversen Ski-Atlanten interessierte und dort die größten Möglichkeiten von offenen Pisten und Anlagen bestand. Da Sierre mitten im Wallis liegt, ist die Anfahrt auch noch akzeptabel und so startete ich nach dem Frühstück um kurz nach 7 im Obergoms.
Da das Val d´Anniviers hier durch diverse User schon ausführlich vorgestellt wurde, gibt es einen vielleicht etwas anderen persönlichen, aus meiner eigenen Sicht gesehenen Skigebiets-Bericht aus einem Ski-Gebiet das sich in die Top 5 meiner persönlichen Rankliste befördert hat und mich auf alle Fälle wieder sehen wird....

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Anfahrt:
Lax - St. Luc Parking Funiculare in ca. 1:15 Stunden

Wetter:
ich denke die Bilder sagen alles! Wieder Kaiserwetter, aber immerhin kam jetzt die 0 Grad - Grenze wieder etwas herunter und es sollte kälter werden.

Schneehöhe:
20 - 100 cm Kunst + Naturschnee

Geöffnete Anlagen und Pisten:
- alle bis auf

Geschlossene Anlagen und Pisten:
- Teleski Bella Tola (wegen Schneemangel und Pistenpräparation)
- Teleski "le Cret de-la-Motte" (braucht man aber nicht unbedingt)

Wartezeiten:
- keine, okay mit viel Pech 1 Bügel oder Sessel

Gefallen:
- geschickte und weitläufige Erschließung mit wenigen Anlagen
- Top Schnee und Pistenverhältnisse trotz warmer Temperaturen und geringer Schneehöhe
- Panorama (aber wo hat man das nicht im Wallis :D ?)
- unmodellierte, lange, anspruchsvolle und schnelle Pisten
- Kurvenschlepplifte aller möglichen Hersteller und Varianten
- wieder mal Stangenschlepplifte gefahren
- Piste Prilep

Nicht Gefallen:
- Teleski Bella-Tola geschlossen :cry: (ich denke das I-Tüpfelchen im gesamten Gebiet)
- Restaurant Le Tsapé (schlechter Service)

Wertung:
5 von 6 weil der Bella Tola leider geschlossen war, sonst wäre es perfekt gewesen.

Auf der 2. Abfahrt des noch jungen Tages, gegenüber auf der anderen Talseite ist das Grimentz?
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Auch heute gabs wieder eine Hersteller-Premiere: Teleski "Par di Mozdes" von Baco
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5 lange Jahre musste ich auf diesen Moment warten :D , endlich wieder Stangenschlepper zu fahren
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Also auf geht´s im Teleski "de la Foret" hinauf in die Sonne
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Wo der "Waldlift" gleich mal mit zwei Kurven aufwartete bevor linkerhand auf dem Kamm endet
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Da es hier auch noch User im AF gibt, die noch keine Stangenschlepper gefahren sind, will ich hier mal die Umlekung zeigen. Die Bergstation der 3 SB "du Roze" liegt noch im Schatten
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Am Illhorn oberhalb von Chandolin schien die Sonne, also nix wie dorthin
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Zuvor aber noch die ersten Schwünge in den jungfräulichen Schnee der Piste Rotze zu ziehen....
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Um dann mit der 4 KSB Le Tsape von Leitner in Richtung Illhorn zu starten...
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...mit Blick auf Chandolin in der aufziehenden Sonne und dem Tiefblick ins Rhonetal
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Wieder über der Baumgrenze gibts dann nur Weiß in Weiß und den ein Stück paralell verlaufenden Tellerlift "les Etables"
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Die Talstation und eine Niederhalterstütze dieses "Bastel-Liftes" Von welchem Hersteller??
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Die ehemalige Bergstation des Vorgängers der KSB wurde zur Raupen-Garage umfunktioniert
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Bergstation der Hauptanlange in Chandolin - ich finde farblich gut getroffen -
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Der Teleski "Illhorn" ein fast 2 Kilometer langer Kurven-Stangenschlepper in der totalen
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Die dazugehörige Piste lud zum Carven ein und wurde gleich mehrfach gefahren. Gegenüber liegt das Skigebiet von Anzere, ein Ziel, vielleicht in 2-3 Jahren??
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Vom der Bergstation unterhalb des Illhorn hat man einen tollen Blick ins Rhonetal...
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... und aufs restliche Skigebiet von Chandolin, St. Luc liegt hinter dem Bergrücken
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Interessante Lage und Kontruktion der Talstation des Teleski "le Cretes de-la-Motte", der in der Nebensaison normalerweise nicht läuft und eigentlich auch nicht gebraucht wird.
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Mit der Telesiege "du Roze" ging es dann wieder zurück nach St. Luc
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wo man von dessen Bergstation einen super Blick auf den Teil oberhalb von St. Luc hat
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Und im nächsten Stangenschlepper; im Teleski "du Pas du Boeuf" rechts außen gelegen...
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Blick hinüber zum Skilift "Du Col" einem Müller-Kurven-Schlepplift
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hier im oberen Teil des Pas du Boeuf, mit 2100 und 3 Kurven der längste Schlepplift im Gebiet
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von der Bergstation gabs dann erstmal einen sensüchtigen Blick zum Bella Tola, der heute leider geschlossen blieb, im oberen Teil kann man die Raupe beim Schneeschieben erkennen.
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Der Blick nach Zinal :?: (Ich kenn mich da hinten überhaupt nicht aus)
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Der Skilift Bella-Tola in der Totalen, alleine deswegen muss ich da nochmals hin...
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Die Rückbringer-Piste vom Bella-Tola und Pas du Boeuf, keine Menschenseele zu sehen...
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Und als nächster Skilift wurde dann gleich noch der Teleski "du Col" gefahren
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Und wen wunderst, auch er wurde als Kurven-Lift damals von der Fa. Müller konzipiert
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Von der Bergstation hat man einen schönen Blick auf Leukerbad und sein Skigebiet
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aber auch auf Crans-Montana auf der anderen Seite des Rhonetals
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Von oben gibt es auch eine schöne "Hintenrum-Abfahrt" die "Col Liasion"
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die vorbei am Teleski "la Cretes de-la-Motte"
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unteranderem mit Hilfe des "Trainerliftes" zum Dreh- und Angelpunkt "Le Tsarpe" führt
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Zum Mittagessen kehrte ich ins dortige Restaurant ein, aber die Portion Pommes serviert auf einem Kaffee-Unterteller ohne Ketchup und Mayo, obwohl bestellt, waren ein schlechter Witz und somit fiel meine Pause, die ohnehin recht kurz geplant war, noch kürzer aus....

Zum Einfahren danach wurde noch der letzte verbleibende Lift im Anfänger-Areal genommen, denn irgendwie konnte ich es mir nicht verkneifen, auch wenn sich jetzt der ein oder andere hier schlapp lacht... :mrgreen: :biggrin:
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Zurück in St. Luc wurde noch die Mittelstation mit der Raupen-Armada festgehalten
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und noch die Talabfahrt unter die Lupe genommen
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bevor es dann zum Abschluß des Tages zuerst mit dem Teleski "Tignoussa"
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zum Teleski Pas de Boeuf und in den hintersten Winkel des Gebietes
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zur Piste Prilep und damit mit einer wunderschönen und langen Talabfahrt der Ski-Tag zu Ende ging....
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Ja, St.Luc war sicher keine schlechte Wahl. :wink:

Fiescher schrieb:
- geschickte und weitläufige Erschließung mit wenigen Anlagen
- Top Schnee und Pistenverhältnisse trotz warmer Temperaturen und geringer Schneehöhe
- Panorama (aber wo hat man das nicht im Wallis :D ?)
- unmodellierte, lange, anspruchsvolle und schnelle Pisten
- Kurvenschlepplifte aller möglichen Hersteller und Varianten
- wieder mal Stangenschlepplifte gefahren
Kann man so unterschreiben. :D

Ein paar Hinweise:
Die von dir angesprochene Talabfahrt heisst Prilet und nicht Prilep.

Die dazugehörige Piste lud zum Carven ein und wurde gleich mehrfach gefahren. Gegenüber liegt das Skigebiet von Anzere, ein Ziel, vielleicht in 2-3 Jahren??
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Gleich gegenüber ist nicht Anzère, sondern Vercorin. Eines jener wenigen Skigebiete, die hier im Forum ganz selten auftauchen.

Der Blick nach Zinal :?: (Ich kenn mich da hinten überhaupt nicht aus)
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Das ist das Skigebiet von Grimentz, gut zu sehen immer die Standard-Talabfahrt mit ihrer Schneise.
 
Tag 6 der Wallis Ski-Card: Dienstag 18.01.2011 - Wiler-Lauchernalp - Einmal reicht.....

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Geplant war heute ein Trip ins Matter- oder Saastal, da aber der Wetterbericht am Mittwoch von schlechtem Wetter in den nördlichen Tälern des Wallis sprach, entschied ich mich heute fürs Lötschental, auch ein Gebiet, daß bei mir schon seit mindestens 10 Jahren auf der To-Do Liste steht, und durch die Nordlage und dem engen Lötschental auch sicher gute Bedingungen bietet. Der Tag begann schonmal verkorkst weil ich meine Ski-Handschuhe erst in der Wohnung vergaß und im Grengiols den Fehler bemerkte und nochmals umdrehte. Dann kam in Wiler der nächse Schock, die wollten sage und schreibe 7!! Franken Gebühr für den Luftseilbahn-Parkplatz, der mehr schlecht als recht geräumt war. Die Vorzeichen waren schonmal nicht die besten, aber ganz so schlimm kam es dann doch nicht...

Anfahrt:
Lax - Gampel - Wiler in 1 Stunde

Wetter:
am morgen bewölkt, später zugezogen und leichter Schneefall am nachmittag sonnig und fast wolkenlos und endlich wurde es kälter. 0 Grad-Grenze lag heute bei knapp 3000 Metern.

Schneehöhe:
30 - 100 cm Kunst + Naturschnee

Geöffnete Anlagen und Pisten:
- alle

Geschlossene Anlagen und Pisten:
- Piste Hockenhorn

Wartezeiten:
- keine nennenswerten bei der Bergfahrt ca. 10 Minuten auf die nächste Bahn

Gefallen:
- anspruchsvolle Pisten
- Schneequalität
- EUB Hockenhorngrat


Nicht Gefallen:
- unverschämte Parkplatzpreise bei der Luftseilbahn
- alte und langsame Hauptförderanlagen im unteren Bereich
- Talabfahrt endet im "Nichts" am Ende vom Dorf ca. 1,5 Kilometer von der Bahn weg
- teure Gastronomie-Preise
- Skigebietsgröße

Wertung:
3 von 6

In der Luftseilbahn Wiler-Lauchernalp
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Blick ins verschneite aber auch im Januar sonnenlose Lötschental
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Als Hauptzubringer zum eigentlich Skigebiet fungiert die kurze DSB Stafel und Skilift rechts.
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Die beiden Anlagen aus dem Hause Städeli und Müller?? sollten als nächstes ersetzt werden
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Die Städeli 4 KSB erschließt die Hauptpisten des Gebietes
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Auf der schwarzen Piste "Ärba" wurden am Wochenende davor die Walliser Schülermeisterschaften ausgetragen, daher war diese noch vom Sprühbalken sehr griffig
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Für schwächere Skifahrer steht die "National" zur Verfügung
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Das Bietschorn wie auch die Lötschenlücke waren am Vormittag noch in Wolken gehüllt
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Im oberen Teil des Skigebietes auf dem Gandegg
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beginnt die Gletscherbahn zum Hockenhorngrat und endet der Skilift Märwig
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Warum man vor ein paar Jahren, als man die Gletscherbahn gebaut hat, diese nicht gleich von der Lauchernalp oder vom Stafel mit Mittelstation gebaut hat, erschließt sich mir nicht so ganz. Dort oben passt sie zwar gut ins Landschafts-Bild
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aber für eine EUB ist sie eigentlich fast zu kurz!

Immerhin ist die schwarze Diretissima "Petersgrat" eine richtig steile und schöne Carving-Piste
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und an die schwächeren Ski-Fahrer wird mit der blauen "Umfahrung" Schilthorn gedacht.
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Mit dem Fels-Vorsprung hat man noch eine Panorama-Kanzel die mit Ski erreichbar ist, aber das hält sich im Lötschental eigentlich in Grenzen, obwohl man vom Hockenhorngrat ins Wallis wie auch ins Berner Oberland schauen kann.
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Am Nachmittag gab es dann durch dieses Ereignis noch ein bischen Aufregung
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Gegen 15 Uhr hatte ich dann genug gesehen und da ich abends noch eine Verabredung hatte, fuhr ich dann auch mit der LSB wieder ins Tal und schenkte mir den 1,5 Kilometer langen Marsch durchs Dorf....
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Mein Fazit von der Lauchernalp fällt nicht ganz so positiv aus, denn einerseits sind die Parkgebühren eine Frechheit, der Gipfel war dann noch, daß ich am Nachmittag nicht ohne Hilfe von den Eisplatten auf dem Parkplatz loskam und dafür nimmt man 7 Franken! Desweiteren hatte ich mir vom Skigebiet mehr versprochen, es gibt ein paar steile und schöne Abfahrten und Hockenhorn-Bahn ist auch ganz nett, aber die 2 Sesselbahn-Sektionen gehören in den nächsten Jahren ersetzt und das ganze Skigebiet ist im Prinzip in einer Linie mit 2 langen Pisten erschlossen. Da gibt es weitaus interessantere Skigebiete. Irgendwann in der Zukunft werde ich sicher nochmals ins Lötschental fahren, aber momentan ist mein Bedarf an der Lauchernalp gesättigt.
 
piano schrieb:
Gleich gegenüber ist nicht Anzère, sondern Vercorin. Eines jener wenigen Skigebiete, die hier im Forum ganz selten auftauchen.
War ich letzte Woche das erste mal im Winter. Jetzt weis ich auch wieso. Auf den ersten Blick schaut es relativ abwechslungsreich aus, aber beim genauen hinsehen wird man merken, dass 6 Lifte nur gerade 2 oder 3 verschiedene Abfahrten erschliessen. :(

Zina und Grimentz und auch St Luc-Chandolin haben hier ganz klar die Nase vorne. War ich letzte Woche auch. Bisschen Antroiebe angucken. :biggrin:
 
ATV schrieb:
piano schrieb:
Gleich gegenüber ist nicht Anzère, sondern Vercorin. Eines jener wenigen Skigebiete, die hier im Forum ganz selten auftauchen.
War ich letzte Woche das erste mal im Winter. Jetzt weis ich auch wieso. Auf den ersten Blick schaut es relativ abwechslungsreich aus, aber beim genauen hinsehen wird man merken, dass 6 Lifte nur gerade 2 oder 3 verschiedene Abfahrten erschliessen. :(
Vercorin ist halt ein Schlechtwetter-Skigebiet. Wenns an anderen Orten Nebel hat, kann man dort im Wald immer noch bei akzteptabler Sicht fahren. Aber einmal dort gewesen sein reicht völlig aus.
 
Interessante Lage und Kontruktion der Talstation des Teleski "le Cretes de-la-Motte",
Yup, ist wirklich eine interessante Anlage.
Abspannung im Tal sieht man bei einem Stangenschlepper nicht so häufig. Und dass die fliegende Umlenkstation und das Tellermagazin auch noch so weit auseinanderliegen ist erst recht ein Kuriosum.

Die beiden Anlagen aus dem Hause Städeli und Müller?? sollten als nächstes ersetzt werden
Die DSB ist von Küpfer und der Skilift von Städeli.

Die Städeli 4 KSB erschließt die Hauptpisten des Gebietes
Ist eine 3KSB von Garaventa.

7!! Franken Gebühr für den Luftseilbahn-Parkplatz, der mehr schlecht als recht geräumt war.
7 Franken sind wirklich deftig. Aber ich wage mal zu behaupten dass diese exorbitanten Parkgebühren nicht freiwillig erhoben werden. Aber zum Thema Parkgebühren in der Schweiz gibt es schon genügend Diskussionen. :twisted:
 
In Vercorin der Skilift Sigeroulaz und der Skilift Tracuit sowie der Skilift petit Mont Bonvin II in Aminona auch. Wer es sehen will Mail an mich.

@Piano: War bei bescheidenem Wetter, trotzdem ist es relativ schnell Langweilig. Hatte den Berichten Hier in Forum auch nicht geglaub. :wink:
 
TPD schrieb:
Interessante Lage und Kontruktion der Talstation des Teleski "le Cretes de-la-Motte",
Yup, ist wirklich eine interessante Anlage.
Abspannung im Tal sieht man bei einem Stangenschlepper nicht so häufig. Und dass die fliegende Umlenkstation und das Tellermagazin auch noch so weit auseinanderliegen ist erst recht ein Kuriosum.

Die beiden Anlagen aus dem Hause Städeli und Müller?? sollten als nächstes ersetzt werden
Die DSB ist von Küpfer und der Skilift von Städeli.

Auweia, einmal komplett daneben gegriffen. Ich hab mir die Hersteller nicht aufgeschrieben und hab bis auf ein paar Infos die ich direkt im Gebiet gemacht habe, gestern abend alles auf dem Kopf geschrieben...
Danke für die Berichtigung!

Die Städeli 4 KSB erschließt die Hauptpisten des Gebietes
Ist eine 3KSB von Garaventa.

Danke, irgendwie war ich da überhaupt gedanklich nicht beim Berichte-schreiben. Denn ich hätte ja über Quellen nachschlagen können. Schande über mich!

7!! Franken Gebühr für den Luftseilbahn-Parkplatz, der mehr schlecht als recht geräumt war.
7 Franken sind wirklich deftig. Aber ich wage mal zu behaupten dass diese exorbitanten Parkgebühren nicht freiwillig erhoben werden. Aber zum Thema Parkgebühren in der Schweiz gibt es schon genügend Diskussionen. :twisted:

Darüber will ich auch nicht diskutieren, denn damit hab ich als Eidgenosse kein Problem, aber wenn ich in Fiesch 4 Franken für den ganzen Tag zahle und in Wiler 7 Franken für 5 oder 6 Stunden, dann passt da irgendwas nicht!
 
piano schrieb:
Ja, St.Luc war sicher keine schlechte Wahl. :wink:

Fiescher schrieb:
- geschickte und weitläufige Erschließung mit wenigen Anlagen
- Top Schnee und Pistenverhältnisse trotz warmer Temperaturen und geringer Schneehöhe
- Panorama (aber wo hat man das nicht im Wallis :D ?)
- unmodellierte, lange, anspruchsvolle und schnelle Pisten
- Kurvenschlepplifte aller möglichen Hersteller und Varianten
- wieder mal Stangenschlepplifte gefahren
Kann man so unterschreiben. :D

Ein paar Hinweise:
Die von dir angesprochene Talabfahrt heisst Prilet und nicht Prilep.

Die dazugehörige Piste lud zum Carven ein und wurde gleich mehrfach gefahren. Gegenüber liegt das Skigebiet von Anzere, ein Ziel, vielleicht in 2-3 Jahren??
DSCN20110048.JPG
Gleich gegenüber ist nicht Anzère, sondern Vercorin. Eines jener wenigen Skigebiete, die hier im Forum ganz selten auftauchen.

Der Blick nach Zinal :?: (Ich kenn mich da hinten überhaupt nicht aus)
DSCN20610080.JPG
Das ist das Skigebiet von Grimentz, gut zu sehen immer die Standard-Talabfahrt mit ihrer Schneise.

Danke für die Berichtigung! Keine Ahnung wie ich auf Anzere kam, mir ist bewusst daß es Vercorin ist, auch schon als ich die Bilder gemacht habe, warum ich dann Anzere schreibe, daß auf der anderen Seite vom Rhonetal liegt? No, way, aber ich will jetzt auch nicht mehr im Bericht editieren, daher lasse ich es so stehen.

Zinal liegt dann weiter links hinten im Tal?? Ich kenn mich wie gesagt bisher 0 im Annivier aus, von daher war ich mir nicht ganz sicher, ob Grimentz oder Zinal ist.
Aber St. Luc war die positivste Überraschung in den letzten Jahren (in dieser Größenordnung), okay in Zermatt wusste man ja schon vorher was einen erwartet.
 
Yup, Zinal ist weiter links.
Vercorin reizte mich sowohl vom Pistenplan als auch vom Blick ausm Zimmer nullkommanull, was mich ja im nachhinein bestätigt.
Aber Chandolin/St.Luc ist schon ne Wucht und dank der fast ausschlieslichen Erschliessung mit Schleppern sind auch wenige und wenn dann nur gute Snowboarder (keine Pistensitzer) anzutreffen :lach:
Grimentz lohnt übrigens auch :!:
 
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