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Welche Skilänge?

skifoan73

Massada (5m)
163mm ein bisschen kurz, 170mm ein bisschen lang. Den Ski gibt’s aber nur in entweder oder :) Was macht man da als sehr gute Skiläuferin mit Körpergröße 166?

DANKE!
 
Wenn ich nur breite Pisten carven würde, vielleicht die längeren. Je mehr es auch mal in die Buckel geht, je agiler Du fährst, desto eher vielleicht die kürzeren.

Und dazu kommt: lange Ski = schwerere Ski. Also, je leichter Du bist, desto eher kürzere Ski, je älter, desto eher die kürzeren. Natürlich kannst Du fortgeschrittenes Alter und geringes Gewicht ein bisschen durch Sportlichkeit und Muskelmasse kompensieren.

Ich würde mal bei einer günstigen Gelegenheit (Skiverleih an der Piste, nur ein Skitag) zwei Ski (idealerweise natürlich das gleiche Modell) ausprobieren und testen, welche Größe Dir mehr Spaß macht. Nichts ist ärgerlicher, als viel Geld in einen Ski investiert zu haben und dann zu denken, dass es besser das größere oder kleinere Modell gewesen wäre. Wenn Du sehr sportlich fährst, wirst Du ja nicht die günstigsten Ski nehmen.

Und vielleicht guckst Du auch mal nach einem Modell, welches es in anderen Größenstufen gibt.
 
Bjoerndetmold schrieb:
Wenn ich nur breite Pisten carven würde, vielleicht die längeren. Je mehr es auch mal in die Buckel geht, je agiler Du fährst, desto eher vielleicht die kürzeren.

Und dazu kommt: lange Ski = schwerere Ski. Also, je leichter Du bist, desto eher kürzere Ski, je älter, desto eher die kürzeren. Natürlich kannst Du fortgeschrittenes Alter und geringes Gewicht ein bisschen durch Sportlichkeit und Muskelmasse kompensieren.

Ich würde mal bei einer günstigen Gelegenheit (Skiverleih an der Piste, nur ein Skitag) zwei Ski (idealerweise natürlich das gleiche Modell) ausprobieren und testen, welche Größe Dir mehr Spaß macht. Nichts ist ärgerlicher, als viel Geld in einen Ski investiert zu haben und dann zu denken, dass es besser das größere oder kleinere Modell gewesen wäre. Wenn Du sehr sportlich fährst, wirst Du ja nicht die günstigsten Ski nehmen.

Und vielleicht guckst Du auch mal nach einem Modell, welches es in anderen Größenstufen gibt.

Danke. Noch mal gute Punkte. Aber Testen ist jetzt irgendwie nicht praktikabel
 
Skimarkus schrieb:
Sehr gute Skilauferin = immer hohes Tempo in allen Bereichen, also immer den längeren Ski.

Wenn man gut = schnell definiert. Was aber ggf etwas kurz gedacht ist. Was ist mit gut = perfekte Kurven?
Die meisten Fahrer, die ich als "gut" definiere, sind meist auf 155 oder 165 SL(R) halt abhängig von W/M unterwegs...

Aber wie groß bist du denn nu? 166 oder 180?
https://www.alpinforum.com/forum/viewtopic.php?p=5381532#p5381532
 
chatmonster schrieb:

Touché. :lol: Damals 170er Ski als Körpergröße minus Zehn, das wirft Fragen auf. Aber man schrumpft ja im Alter. Spaß beiseite: offensichtlich war es dann damals ein 160er Ski.

Und ich merke, dass ich mit zunehmendem Alter -Ende 40 :) :) - einen einfach zu fahrenden, drehfreudigen Ski bevorzuge
Wenn ich das lese, frage ich mich, wie man jetzt drei Jahre später, also Anfang 50, über einen Ski länger als Körpergröße nachdenken kann...

Ich hab heute, Ende vierzig, einen Ski Körpergröße minus Zehn, und könnte gut auch noch auf weitere drei Zentimeter verzichten, um noch ein bisschen beweglicher zu sein. Aber ich fahre auch weder viel im Tiefschnee noch muss ich Geschwindigkeitsrekorde brechen.
 
Versteh' jetzt da das Thema net.
Wenn du eh eine sehr gute Skifahrerin bist, dann wirst ja auch genug Pistentage haben und über genug Erfahrung verfügen und daher wissen was dir taugt..... :wink:

Und wie die vorangegangenen Schreiber schon geschrieben haben, sind deine Angaben ein wenig sehr schmal...... :lol:

lg, da TMK
 
Guck, das erklärt es. :D

Dann geht es möglicherweise um ein Präsent... Wenn es keine Überraschung sein soll, könntest Du sie auch fragen.

Am Ende wirst Du selbst besser wissen als wir, was zu Deiner Tochter passt, und was sie so zu bisherigen Ski geäußert hat.

Und wie sieht's bei Dir selbst aus: hättest Du lieber längere Ski, oder bist Du mit den -10 zufrieden? Da kannst Du vielleicht auch Rückschlüsse für die Anschaffung draus ziehen.
 
Bjoerndetmold schrieb:
Guck, das erklärt es. :D

Dann geht es möglicherweise um ein Präsent... Wenn es keine Überraschung sein soll, könntest Du sie auch fragen.

Am Ende wirst Du selbst besser wissen als wir, was zu Deiner Tochter passt, und was sie so zu bisherigen Ski geäußert hat.

Und wie sieht's bei Dir selbst aus: hättest Du lieber längere Ski, oder bist Du mit den -10 zufrieden? Da kannst Du vielleicht auch Rückschlüsse für die Anschaffung draus ziehen.


Von dem K2 Disruption bin ich total begeistert, aber ich habe ihn leider zu kurz gekauft.
 
chatmonster schrieb:
Wenn man gut = schnell definiert. Was aber ggf etwas kurz gedacht ist. Was ist mit gut = perfekte Kurven?
Die meisten Fahrer, die ich als "gut" definiere, sind meist auf 155 oder 165 SL(R) halt abhängig von W/M unterwegs...

Da würde ich deine eigene Definition überdenken. Niemand und zwar wirklich niemand der tatsächlich gut fährt, von den WC-Leuten und Rennfahrern abgesehen die müssen, fährt freiwillig solche Ski. Es gibt eine kleine Gruppe an Leuten die sich sowas zulegt und dann heillos über den Innenski fährt, weil es sich so carven lässt, das ist aber extremer Raubbau am Körper für Muskeln, Gelenke, Bänder, Sehnen usw. Die wirklich guten Skifahrer egal ob Rennfahrer zum Techniktraining oder demonstrative Augenweiden fahren durch die Bank eine Balance aus möglichst lang (für Buckel und Gelände), möglichst großem Radius (für Carvingschwünge und Laufruhe), hoher Spannung (für den richtigen Rebound, Kontrolle über das Gerät, wiederum Buckel) und einer kleinen Prise Drehfreudigkeit (für den nötigen Druckaufbau und im wirklich steilen Gelände und für gecarvte kurze Radien)- alles das kann ein SL-Ski NICHT vereinbaren.

@skifoan73 zurück zu deiner Frage: im Zweifel immer die längere Länge nehmen, vor allem wenn es nicht nennenswert über Körpergröße geht. Einige wesentliche Eigenschaften habe ich oben schon genannt, aber wenn dein Töchterchen so gut ist wie du meinst, dann wird sie Punkt die einer Laufruhe, Spannung und etwas größerem Radius zuträglich sind sicher zu schätzen wissen. Außerdem, und das vergessen viele, gilt beim Ski ja nicht nur in der Breite sondern auch in der Länge die "Angriffsfläche" im Schnee, also kannst du die ~5cm der Schaufel schon mal guten Gewissens wegrechnen.
 
@chatmonster Pardon, eine Dimension ist mir bei meiner gestrigen Ausführung tatsächlich entfallen, nämlich dass deine Annahme insofern als "richtig" vermutet werden könnte, wenn du in der Schweiz oder Italien skifahrerisch sozialisiert wurdest (keine Ahnung ob das zutrifft). Dort wird nämlich der gecarvte Kurzschwung mit Slalomcarvern als "höchstes Gut" im Skilehrweg (und dementsprechend auch bei Trainings, Demonstrationsfahrten, Werbeaufnahmen respektive Social Media Inhalte, etc.) betrachtet und dementsprechend beorgelt. Das steht im argen Kontrast zu dem weiter verbreiteten Interski-Lehrweg (bei dem Österreich, Frankreich, Slowenien, Deutschland und die alpinaffinen Länder der südlichen Hemisphäre führend sind), der das variable Verfügen verschiedenster Techniken (kurze und lange Radien gecarvt, Gelände in der Form wie es eben daherkommt- Buckel, verspurt, Tiefschnee, Steilhänge etc.) als "Meisterklasse" bewertet. Und dafür ist natürlich ein Ski, wie ich ihn im obigen Post beschrieben habe, weitaus besser geeignet und flexibler einsetzbar.
Und bevor nun die Keule kommt, hier geht es um eine Diskussion zur adäquaten Skilänge und nicht zum Skilehrweg, ja, das mag sein, aber in jedem Demonstrationsvideo, Vergleichswerk (z.B. beim Training) oder Werbevideo wird man danach trachten etwas abzubilden was als "meisterhaft" in dem Land verstanden werden kann, insofern macht der Skilehrweg und die Bilder die er prägt, sehr wohl einen Unterschied.

Kann nun jeder für sich entscheiden was ihm besser gefällt. Für mich persönlich ist das variable Verfügen der spannendere und realistischere Ansatz denn einerseits zeigt es von wirklich vielschichtigem skifahrerischen Können und andererseits bringt es dem Gast eher Erfolgserlebnisse. Kurzschwünge mit Slalomcarvern mögen eine meisterliche Fahrt sein, aber sie sind von zig Faktoren abhängig (leere Piste, Griffigkeit derer, gutes Fahrverhalten sonst gefährlich, Fahrt nur mit genau einer Art von Ski machbar, bändigt der Fahrer den Ski?, usw. usw.) und haben obendrein wenig Gemeinsamkeiten mit anderen "Disziplinen" des Skifahrens (z.B. ist ein SL-Ski viel zu aggressiv und stark tailliert für Buckelpiste).
 
Wir haben uns für den längeren Ski entschieden.

Guest schrieb:
chatmonster schrieb:
Wenn man gut = schnell definiert. Was aber ggf etwas kurz gedacht ist. Was ist mit gut = perfekte Kurven?
Die meisten Fahrer, die ich als "gut" definiere, sind meist auf 155 oder 165 SL(R) halt abhängig von W/M unterwegs...

Da würde ich deine eigene Definition überdenken. Niemand und zwar wirklich niemand der tatsächlich gut fährt, von den WC-Leuten und Rennfahrern abgesehen die müssen, fährt freiwillig solche Ski. Es gibt eine kleine Gruppe an Leuten die sich sowas zulegt und dann heillos über den Innenski fährt, weil es sich so carven lässt, das ist aber extremer Raubbau am Körper für Muskeln, Gelenke, Bänder, Sehnen usw. Die wirklich guten Skifahrer egal ob Rennfahrer zum Techniktraining oder demonstrative Augenweiden fahren durch die Bank eine Balance aus möglichst lang (für Buckel und Gelände), möglichst großem Radius (für Carvingschwünge und Laufruhe), hoher Spannung (für den richtigen Rebound, Kontrolle über das Gerät, wiederum Buckel) und einer kleinen Prise Drehfreudigkeit (für den nötigen Druckaufbau und im wirklich steilen Gelände und für gecarvte kurze Radien)- alles das kann ein SL-Ski NICHT vereinbaren.

@skifoan73 zurück zu deiner Frage: im Zweifel immer die längere Länge nehmen, vor allem wenn es nicht nennenswert über Körpergröße geht. Einige wesentliche Eigenschaften habe ich oben schon genannt, aber wenn dein Töchterchen so gut ist wie du meinst, dann wird sie Punkt die einer Laufruhe, Spannung und etwas größerem Radius zuträglich sind sicher zu schätzen wissen. Außerdem, und das vergessen viele, gilt beim Ski ja nicht nur in der Breite sondern auch in der Länge die "Angriffsfläche" im Schnee, also kannst du die ~5cm der Schaufel schon mal guten Gewissens wegrechnen.
 
Und ich merke, dass ich mit zunehmendem Alter -Ende 40 :) :) - einen einfach zu fahrenden, drehfreudigen Ski bevorzuge

Wenn ich das lese, frage ich mich, wie man jetzt drei Jahre später, also Anfang 50, über einen Ski länger als Körpergröße nachdenken kann...

Es gibt ja heute viele Ski, die viel besser/leichter drehen, mehr Rocker & Taper haben, mein Ripstick 82 in 180 dreht gefühlt besser als mein Head Rally in 163 ...
 
Wooly schrieb:
Und ich merke, dass ich mit zunehmendem Alter -Ende 40 :) :) - einen einfach zu fahrenden, drehfreudigen Ski bevorzuge

Wenn ich das lese, frage ich mich, wie man jetzt drei Jahre später, also Anfang 50, über einen Ski länger als Körpergröße nachdenken kann...

Es gibt ja heute viele Ski, die viel besser/leichter drehen, mehr Rocker & Taper haben, mein Ripstick 88 in 180cm dreht gefühlt besser als mein Head Rally in 163cm ...
 
Warum sollte llte.man Ski nehmen,die länger als bis zum Hals gehen? Egal,wo ich fahre: ich komme am besten mit kurzen Ski zurecht,egal ob Tiefschnee,Piste,steil oder flach
 
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