valdebagnes
Feldberg (1493m)
- Registriert
- 17. Jan. 2005
- Beiträge
- 1.720
- Reaktionspunkte
- 722
Die Zeiten haben sich nunmal geändert, früher hatte man sich evtl. weniger Sorgen um die Zukunft gemacht, da man tendenziell von einer schlechteren Ausgangslage (nicht mehr Autos als Personen im Haushalt, die Urlaube wurde eher durch das Geld und nicht durch die Anzahl Urlaubstage begrenzt) oft nach und nach in bessere Verhältnisse kam.
Wie leben doch auf einem höheren Niveau (das heutige Existenzminimum hätte unsere Großeltern zu gefühlt wohlhabenden Leuten gemacht) und die Sorge, davon etwas abzugeben ist größer und natürlcih auch wahrscheinlicher geworden.
Ein großes Problem ist für mich nach wie vor die Tatsache, dass gerade die Frau (die nun mal zwingend eine Pause im Arbeitsleben einlegen muss) oft vor dem Problem steht, das sie sich zwischen Kindern und Job entscheiden muss.
Gerade im höher qualifizierten Bereich wird vom Arbeitnehmer eine hohe Flexibilität verlangt, die sich nicht mit Teilzeit und festen Kindergartenöffnungszeiten vereinbaren lässt. Zudem ist es durch die höhere Mobilität immer seltender, dass man auf die Eltern in der Nähe zurückgreifen kann.
Da muss nur mal der Kleine krank sein, der Kindergarten nimmt ihn dann nicht an und schon muss man bei seinem Chef anrufen, das man heute nicht kommen kann. Wird leider nicht allerorten akzeptiert und gelebt.
Die Kinderfreundlichkeit ist zwar in Deutschland wieder besser geworden, steht aber oft noch lediglich auf dem Papier und nicht in den Köpfen der Menschen.
(Plakatives Beispiel: warum muss ein Gericht feststellen, dass man im Emmissionsschutzgesetz zwischen Flughafen und Kindergarten unterscheiden zu unterscheiden hat.)
Aus der seit ein paar Monaten neu gewonnenen Erfahrung mit Kind kann ich nur sagen: man gewinnt mehr als mal verliert. Klar, wäre ich auch im letzten Winter wie in den vorangegangenen, gerne 2-3 mal zu Skifahren gefahren. Aber ich hätte dann nie die Erkenntniss erlangt, dass neben dem lächelnden Blick seines Kindes selbst der frisch verscheinte Pulverschneehang bei strahlend blauem Himmel um einiges blasser erscheint...
Wie leben doch auf einem höheren Niveau (das heutige Existenzminimum hätte unsere Großeltern zu gefühlt wohlhabenden Leuten gemacht) und die Sorge, davon etwas abzugeben ist größer und natürlcih auch wahrscheinlicher geworden.
Ein großes Problem ist für mich nach wie vor die Tatsache, dass gerade die Frau (die nun mal zwingend eine Pause im Arbeitsleben einlegen muss) oft vor dem Problem steht, das sie sich zwischen Kindern und Job entscheiden muss.
Gerade im höher qualifizierten Bereich wird vom Arbeitnehmer eine hohe Flexibilität verlangt, die sich nicht mit Teilzeit und festen Kindergartenöffnungszeiten vereinbaren lässt. Zudem ist es durch die höhere Mobilität immer seltender, dass man auf die Eltern in der Nähe zurückgreifen kann.
Da muss nur mal der Kleine krank sein, der Kindergarten nimmt ihn dann nicht an und schon muss man bei seinem Chef anrufen, das man heute nicht kommen kann. Wird leider nicht allerorten akzeptiert und gelebt.
Die Kinderfreundlichkeit ist zwar in Deutschland wieder besser geworden, steht aber oft noch lediglich auf dem Papier und nicht in den Köpfen der Menschen.
(Plakatives Beispiel: warum muss ein Gericht feststellen, dass man im Emmissionsschutzgesetz zwischen Flughafen und Kindergarten unterscheiden zu unterscheiden hat.)
Aus der seit ein paar Monaten neu gewonnenen Erfahrung mit Kind kann ich nur sagen: man gewinnt mehr als mal verliert. Klar, wäre ich auch im letzten Winter wie in den vorangegangenen, gerne 2-3 mal zu Skifahren gefahren. Aber ich hätte dann nie die Erkenntniss erlangt, dass neben dem lächelnden Blick seines Kindes selbst der frisch verscheinte Pulverschneehang bei strahlend blauem Himmel um einiges blasser erscheint...
werden einfach als zum Leben gehörend akzeptiert. Die Amis problematisieren offenbar weniger. "Wird schon werden" ist das Motto.
. 