@oli: Ich kann dir noch kurz schildern, wie es bis vor zwei oder drei Jahren ging, zum DSV-Skilehrer zu kommen:
Zunächst mal brauchte man nen Skiverein mit eigener DSV-Skischule (dafür müssen die Mitglied in diversen Sportverbänden auf Landesebene und im DSV sein). Wenn die dich für gut genug befunden haben, konntest du - über den Verein - an einem Übungsleiter-Anwärterlehrgang teilnehmen, mit anschliessender Prüfung. Wenn du diese Prüfung bestanden hast, hattest du den "Übungsleiter Grundstufe", bekamst nen entsprechenden Wisch etc. und warst (zumindest eingeschränkt) berechtigt, Skikurse zu geben. Danach konntest du an Lehrgang und Prüfung zum "Übungsleiter Oberstufe" teilnehmen und schliesslich, wenn du auch das bestanden hast, Lehrgang und Prüfung zum DSV-Skilehrer machen.
Inzwischen hat sich das geändert, es gibt nicht mehr diese Grund- und Oberstufe, dafür wurde der "DSV Instructor" eingeführt - ist alles viel komplexer geworden. Schau einfach mal was du bei dem Link noch findest, den ich oben gepostet hab.
Nach dieser Ausbildung, die sich normal über mehrere Saisonen hinzieht, bist du dann normalerweise als Skilehrer in deinem Verein tätig - dafür übernehmen die zumindest einen Teil der Kosten deiner Ausbildung.
So ist zumindest mein Wissensstand, der sich auf die Vereine aus meiner Gegend bezieht.
Es gibt neben dem DSV-Skilehrer auch noch die Möglichkeit der Ausbildung zum staatlich geprüften Skilehrer. Das läuft glaube via Deutscher Sportbund oder so, genau bin ich da aber nicht informiert.
Ich würde mir das mit dem DSV-Skilehrer gut überlegen, denn die verlangen verdammt viel (skifahrerisches Können), es reicht nicht, nur subjektiv gut skifahren zu können, deine Technik muss auch mit dem übereinstimmen was die vom Verband fordern. Wenn du diese Technik nicht von Anfang an gelehrt bekommen hast, kannst du dich verdammt schwer tun - ich spreche aus Erfahrung

Allerdings soll es "im Norden" von den Anforderungen her etwas einfacher sein als z.B. in BaWü und Bayern - hab ich mal gehört...
