WIEN: Seilbahn auf den Kahlenberg?

das wird in hundert jahren nix und geld dafür ist in wien jetzt sowieso keines mehr da.
 
Ums Geld gehts da nicht, denn das Projekt soll privatfinanziert werden.

In Wien hat man eben ein Problem mit Neuem. Man erhält lieber eine teure Kopfsteinpflasterstraße durch den Wiener Wald, über die täglich hunderte Autos donnern, als eine Seilbahn hinzustellen. Bloß nicht, es könnte sich ja etwas ändern.
 
nein mit neuem hat man in wien überhaupt kein problem (siehe donauplatte, hauptbahnhof, seestadt und diverse stadterweiterungen).
eher steht der finanzier nicht auf der liste der günstlinge der stadtregierung.
und dass in wien mal was gemacht wird, was nicht von der stadtregierung kommt und woran nicht die üblichen verdächtigen unter
den günstlingsfirmen profitieren und das womöglich noch erfolg hätte, ja sowas geht in wien natürlich nicht.
so und jetzt geh i auf an spritzwein, prost, mahlzeit ;)
 
stavro_ schrieb:
..... und jetzt geh i auf an spritzwein, prost, mahlzeit ;)
um 12:04!
Das ist aber selbst für einen echten Wiener noch sehr zeitig für den ersten Spritzer (=Spritzwein= Weissweinschorle).. :bia:

Ich vermute mal das die ganze Diskussion ein nettes Gesprächsthema beim Heurigen blieben wird und nicht mehr!
Zum Wohl!
 
L&S schrieb:
um 12:04!
Das ist aber selbst für einen echten Wiener noch sehr zeitig für den ersten Spritzer
findest? na ja du wirst ja auch ab und zu mal zum mittagessen ein bier trinken, oder eben einen wein. ;)

noch länger gibt es übrigen auch schon die diskussion über eine verlängerung der ubahn (u4) in den westen.
das ist insofern interessant, als da aus kostengründen auch über eine realisierung als eub oder als cable liner diskutiert wurde.
 
Das Projekt ist kompletter Schwachsinn. Man müsste quer über die Bebauung fahren, und das bekommt man nie durch. Ich war auch kein Freund der Kahlenbergidee, so wie sie geplant war (unnötig lange und damit teuer), aber die wäre wenigstens realistisch gewesen.
 
Glaube auch, dass das Projekt scheitern muss, weil man unzählige Wohnhäuser queren müsste. Und da wird es Proteste, Klagen, etc. geben, egal ob es Gesetzlich erlaubt wäre. Lärmbelästigung durch die Stützten, dann werden etliche Leute klagen weil sie sich beobachtet fühlen..usw.

Und bei den österreichischen Gerichten könnte das schon durchgehen. Da halte ich die 2 Bahn vom Hauptbahnhof entlang der Gleise zur Autobahn und dann Richtung Praterstadion realistischer da man da nur öffentliche Flächen oder Industrieflächen betroffen wären.
 
Bist du sicher, dass man da nicht über Wohnbebauung fahren muss?
 
Für die umstrittene Seilbahn auf den Kahlenberg ist keine Umweltverträglichkeitsprüfung nötig. Das hat ein Feststellungsverfahren des zuständigen Ministeriums ergeben. Das bedeutet aber noch nicht, dass es Grünes Licht für das Projekt gibt.
Quelle: Kahlenberg-Seilbahn ohne UVP
 
Abgesehen von der umstrittenen Trassenführung - was will man mit diesem Projekt eigentlich erreichen?
Macht für mich nur dann Sinn, wenn die Höhenstraße für Privat-PKW gesperrt wird. Das ist aber wohl ausgeschlossen.
Und außerdem, gibt die heutige oder projektierte Besucherfrequenz einen ökonomischen Betrieb überhaupt her?
 
Weiter gehts, jetzt plötzlich doch wieder alles anders:

Die geplante Seilbahn auf den Kahlenberg muss möglicherweise doch einer Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) unterzogen werden. Das Bundesverwaltungsgericht hat den Bescheid der Stadt Wien aufgehoben, nachdem keine UVP-Pflicht besteht. Die Stadt muss nun erneut prüfen.
https://wien.orf.at/stories/3277817/
 
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