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Winterberg 2020/21

Status
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Jan Tenner schrieb:
Snowworld-Warth schrieb:
Man kann echt nur hoffen, dass die Notbremse hier keine Auswirkungen hat.
Ein sehr bezeichnender Satz! :naja:
Auch wenn er nicht so gemeint ist, kann man trotzdem in diesen Zeiten mal vorher etwas genauer Nachdenken, bevor man in öffentlichen Foren so etwas zum Besten gibt....

Ohne jetzt auch nur in irgendeiner Form eine Diskussion loszutreten (deshalb im Zweifel gerne diesen Post löschen und nachfolgend wieder rein über die Schneelage und die Fortführung des Betriebs diskutieren), würde mich ja schon interessieren was mit "nicht so gemeint" gemeint ist.

Ich fasse gerne nochmal die aktuellen Maßnahmen in Winterberg zusammen: Limitierung der Gästezahlen, sowieso nur Sessellifte ohne Bubble, Netze zur Regulierung der Anstehbereiche, überall Maskenpflicht (außer auf der Piste) und nur Take-Away. Also insgesamt schon eine Eindämmung aller Risiken bei dieser Freiluft-Individualsportart. Welche Maßnahmen man noch Einführen könnte: Halbierung der Kapazität der Sessel sowie Testpflicht. Ich war nun 155 Tage unter Coronabedingungen in fünf Ländern und zwei Dutzend Skigebieten Skifahren, da kann ich einzelne Coronamaßnahmen gut einschätzen. Letzten Sonntag fühlte ich mich sehr "sicher" in Winterberg und könnte deshalb ein grundloses Zusperren absolut nicht nachvollziehen.
 
Hmm, bin auch irritiert - auf der Seite vom Willinger MTB Park https://www.mtbzone-bikepark.com/willingen/ steht: "K1 UND KABINENBAHN AM WOCHENENDE FÜR BIKER GEÖFFNET", Datum von heute. Leider bekomme ich beim anklicken des Links eine Fehlermeldung.
Nach meinem Verständnis (Inzidenz Waldeck-Frankenberg über 100) dürfte auch dort kein Lift laufen.
 
Die Fuldaer Boulderhalle hat verkündet, dass sie wegen der Notbremse am Montag schließen müssen. Am Wochenende geht es wohl noch...
 
Snowworld-Warth schrieb:
ch fasse gerne nochmal die aktuellen Maßnahmen in Winterberg zusammen: Limitierung der Gästezahlen, sowieso nur Sessellifte ohne Bubble, Netze zur Regulierung der Anstehbereiche, überall Maskenpflicht (außer auf der Piste) und nur Take-Away. Also insgesamt schon eine Eindämmung aller Risiken bei dieser Freiluft-Individualsportart. Welche Maßnahmen man noch Einführen könnte: Halbierung der Kapazität der Sessel sowie Testpflicht.
Man kann genauso gut die jeden Tag beobachtbaren Szenarien in Winterberg zusammenfassen:
Gruppen, die mit vollbesetzten Bullis (Kennzeichen DU, RE u.ä.) anreisen, ohne Masken und hand-ins-feuer-mäßiger Sicherheit nicht aus einem Haushalt kommen; Gruppen, die sich auf die Bänke unten beim Poppenberg-Förderband zusammensetzen und selbst mitgebrachten Willi trinken und sich dabei fröhlich angröhlen; Eine Gruppe von 5 Jugendlichen, die ohne Maske die Köpfe ganz zusammenstecken, um sich gemeinsam auf einem Handy ein Video anzusehen; Szenen beim Skiverleih im Schneewittchenhaus, bei dem sich 12 Leute trotz eingehaltener Kapazitätsbeschränkungen in einer kleinen Sitzecke zusammenballen, weil alle gleichzeitig ihre Skischuhe anprobieren müssen ... uvm. ...

Ich sehe es im übrigen genau so, dass sämtliche Vorsichtsmaßnahmen in Winterberg umgesetzt und engagiert eingehalten werden. Es scheitert aber am Verhalten von (zu vielen) Leuten, das nicht durch Maßnahmen beeinflusst werden kann. Und bei allem Einhalten der Maßnahmen bietet halt so ein Skitag in Winterberg (viel zu oft) den Anlass für coronaförderliches Verhalten.
Das wäre alles zu verschmerzen, wenn die Ansteckungszahlen so niedrig wären, dass das Ansteckungsrisiko nicht so sehr ins Gewicht fallen würde. Aber die Zahlen steigen weiter unermüdlich an, sowohl im HSK als auch in den Einzugsgebieten der Besucher. Die Hoffnung, dass man öffnen könne, ohne dass die Zahlen hochgehen, erfüllt sich halt leider nicht, auch wenn man sich mit den Maßnahmen noch so Mühe gibt.

Demgegenüber steht hier mMn auch nicht eine wirtschaftliche Not der Betreiber gegenüber, die unbedingt wirtschaftlich auf die Skigebietsöffnungen angewiesen sind. Ich würde sehr stark vermuten, dass durch die Kapazitätsbeschränkungen der Betrieb sowieso von Anfang an nicht wirtschaftlich war, sondern eher einen Image- und Marketingeeffekt dient.

Zusammenfassend gibt es da zwei Ebenen der Betrachtungsweise:
Aus einer globaleren Sicht finde ich es absolut Nachvollziehbar, dass man einen offensichtlichen Anlass für pandemietreibendes Verhalten dicht macht.
Für den einzelnen und insbesondere natürlich für diejenigen, die sich vorbildlich an alle Vorsichtsmaßnahmen halten, ist das natürlich extrem schade.
 
War heute in Winterberg. Maske und Abstand vorbildlich, besser geht nicht.
Pisten top, um 9 Uhr gefroren aber griffig. Suerenberg um 12 Uhr Firn, aber kein Sauerlandsulz. Der Rest hervorragend. Ein traumhafter Saisonabschluss.
 
Jan Tenner schrieb:
Snowworld-Warth schrieb:
ch fasse gerne nochmal die aktuellen Maßnahmen in Winterberg zusammen: Limitierung der Gästezahlen, sowieso nur Sessellifte ohne Bubble, Netze zur Regulierung der Anstehbereiche, überall Maskenpflicht (außer auf der Piste) und nur Take-Away. Also insgesamt schon eine Eindämmung aller Risiken bei dieser Freiluft-Individualsportart. Welche Maßnahmen man noch Einführen könnte: Halbierung der Kapazität der Sessel sowie Testpflicht.
Man kann genauso gut die jeden Tag beobachtbaren Szenarien in Winterberg zusammenfassen:
Gruppen, die mit vollbesetzten Bullis (Kennzeichen DU, RE u.ä.) anreisen, ohne Masken und hand-ins-feuer-mäßiger Sicherheit nicht aus einem Haushalt kommen; Gruppen, die sich auf die Bänke unten beim Poppenberg-Förderband zusammensetzen und selbst mitgebrachten Willi trinken und sich dabei fröhlich angröhlen; Eine Gruppe von 5 Jugendlichen, die ohne Maske die Köpfe ganz zusammenstecken, um sich gemeinsam auf einem Handy ein Video anzusehen; Szenen beim Skiverleih im Schneewittchenhaus, bei dem sich 12 Leute trotz eingehaltener Kapazitätsbeschränkungen in einer kleinen Sitzecke zusammenballen, weil alle gleichzeitig ihre Skischuhe anprobieren müssen ... uvm. ...

Ich sehe es im übrigen genau so, dass sämtliche Vorsichtsmaßnahmen in Winterberg umgesetzt und engagiert eingehalten werden. Es scheitert aber am Verhalten von (zu vielen) Leuten, das nicht durch Maßnahmen beeinflusst werden kann. Und bei allem Einhalten der Maßnahmen bietet halt so ein Skitag in Winterberg (viel zu oft) den Anlass für coronaförderliches Verhalten.
Das wäre alles zu verschmerzen, wenn die Ansteckungszahlen so niedrig wären, dass das Ansteckungsrisiko nicht so sehr ins Gewicht fallen würde. Aber die Zahlen steigen weiter unermüdlich an, sowohl im HSK als auch in den Einzugsgebieten der Besucher. Die Hoffnung, dass man öffnen könne, ohne dass die Zahlen hochgehen, erfüllt sich halt leider nicht, auch wenn man sich mit den Maßnahmen noch so Mühe gibt.

Demgegenüber steht hier mMn auch nicht eine wirtschaftliche Not der Betreiber gegenüber, die unbedingt wirtschaftlich auf die Skigebietsöffnungen angewiesen sind. Ich würde sehr stark vermuten, dass durch die Kapazitätsbeschränkungen der Betrieb sowieso von Anfang an nicht wirtschaftlich war, sondern eher einen Image- und Marketingeeffekt dient.

Zusammenfassend gibt es da zwei Ebenen der Betrachtungsweise:
Aus einer globaleren Sicht finde ich es absolut Nachvollziehbar, dass man einen offensichtlichen Anlass für pandemietreibendes Verhalten dicht macht.
Für den einzelnen und insbesondere natürlich für diejenigen, die sich vorbildlich an alle Vorsichtsmaßnahmen halten, ist das natürlich extrem schade.

Was Du beschreibst war manchmal im März wirklich so. Inzwischen ist Nach-Nachsaison, extrem leer. Gestern hatte ich alle Liftfahrten für mich alleine.

Juristisch ist es gerade das Spannungsfeld zwischen "Freizeitanlagen" und "Individualsport im Freien". Schwer zu sagen wie das ausgeht. In Niedersachsen hat das OVG gerade entschieden dass Minigolfplätze Sportanlagen sind und öffnen dürfen.
 
Es geht um die Schneesituation, nicht um Corona. Ach was wäre ich so gerne in mein Lielingshotel gefahren und haette diesen Winter 20 Skitage im Sauerland gehabt. Dazu noch Obergurgl im November, Kuehtai im Dezember, Kleinwalsertal im Januar und 4 Vallees im März und April. Geht halt nicht. Aber schön, dass im Sauerland was ging. Bin übrigens Rentner
 
tauernjunkie schrieb:
Schneefuchs schrieb:
Ich bin dafür Kilian01 zum Fragen vorzuschicken. :wink:

Wenn die "Notbremse" die Lifte stoppen würde wäre das inzwischen wohl schon kommuniziert. Für das Wochenende sieht es doch hoffnungsvoll aus.
Ich würde gar nichts fragen (weder bei den Bergbahnen noch bei Behörden), sondern einfach buchen und hinfahren. Am Ende weckt ihr noch schlafende Hunde.

Ich meinte natürlich nach Anfang Mai fragen, nicht nach Corona.

Bei den Bergbahnen wird kein Hund schlafen. Das Thema muss man ja einfach mitbekommen.
 
Diese Bulli- und Saufszenen gab es im Sauerland, aber bei meinen letzten Besuchen habe ich nicht einen Verstoß dieser Art gesehen. Da waren einfach nur Sportler an der frischen Luft.

In Willingen ist der Bikepark dieses WE ausgebucht. Ab Montag gibt es wieder hunderte Tickets bei Starjack. Würden sie wohl nicht anbieten, wenn die Schließung schon safe wäre, oder?
 
Eben auf Facebook:
"Bis gerade eben (Freitagabend 22 Uhr) haben wir gewartet und uns mit den Behörden ausgetauscht. Leider müssten wir euch mitteilen. Dass das Skigebiet ab Samstag, 24. April geschlossen ist. Es tut uns leid, dass wir euch nicht eher informieren konnten. Wir hatten gehofft, noch bis Sonntag Wintersport anbieten zu können. Aber die neuen Regeln der „Corona-Notbremse“ der Bundesregierung lassen dies nicht mehr zu.
Online gekaufte Tickets können bis vor dem Besuch storniert werden.
Wer nicht mehr stornieren kann, bekommt seine Tickets erstattet.
Für uns ist damit die Saison beendet. Wir wünschen allen Gästen eine gute Zeit bis zum nächsten Winter!"

Edit:
1 Minute später ist er Text wieder weg.
Dafür steht auf er Homepage:
.... Leider müssten wir euch mitteilen, dass das Skigebiet ab Sonntag, 25. April geschlossen ist....
 
Auch gerade auf der Homepage gelesen. :(

Eigentlich war der §28b auch nur schwer anders zu verstehen, aber wenn keine Bestätigung kommt hofft man ja doch.

O.K., der letzte Tag fällt für mich weg, aber insgesamt waren es bei mir 10 Tage (3 x Willingen, 7 x Winterberg). Dadurch lernte ich 2 Gebiete kennen die ich wohl sonst nie erkundet hätte.

Schön war's! :D :D :D
 
Tja, schade, dass es nun vorbei ist, auch wenn diese Notbremse aus meiner Sicht nicht nachzuvollziehen ist, seis drum.

Danke an beide Skigebiete in einer normalen Saison, wäre dass wohl die beste der letzten 10 Jahre gewesen..
Hoffen wir, dass es in der nächsten wieder normaler wird und der Winter ähnlich gut.

Wer weiß, eventuell sind die Winterberger nochmal so verrückt und sperren auf.

Aber ich hoffe man konnte sehen, das Wintersport mit reduziertem Ticketangebot durchaus möglich ist, wobei ich natürlich hoffe, dass wir in der nächsten Saison wieder ohne Maske rumlaufen können..

Danke nochmals an beide Skigebiete, die es überhaupt möglich gemacht haben etwas Normalität in den "Winter" zu bringen!
 
Also ist morgen noch offen, dann fahr ich nochmal hin.

Ticket buche ich aber erst morgen früh...falls sie sich nochmal umentscheiden :mrgreen:
 
Meiner Meinung nach auch unverständlich und sehr schade, wäre gerne nächste Woche nochmal hingefahren. Gerade bei der dann sehr geringen Anzahl an Besuchern ist das sowieso schon geringe Ansteckungsrisiko nochmal kleiner.

Aber immerhin gab es so doch noch einige sehr sehr schöne Skitage und ein Stück Normalität.
 
Ostwestfale schrieb:
das Wintersport mit reduziertem Ticketangebot durchaus möglich ist, wobei ich natürlich hoffe, dass wir in der nächsten Saison wieder ohne Maske rumlaufen können..

Wenn es weiter Tage mit garantiert keinen Wartezeiten gibt, trage ich gerne weiter Spucktuch. Sonst kann man leider nur an wenigen Tagen gescheit fahren in Winterberg.
 
Naja, individualsport bleibt uns ja, sprich, den Berg selber hoch laufen...
 
Ein letztes trauriges Foto von einem phantastischen Tag. Der Schnee hätte locker bis in den Mai gereicht. Kommt gut durch den Sommer.

:( :( :(

DSC01010.JPG
 
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