hatten wir das schonmal?
Stilblüten aus der Schadenkorrespondenz der Elvia-Reiseversicherung und Allianz
( Vollversion )
Ø Bitte lassen Sie es mich wissen, wenn Sie dieses Schreiben nicht erhalten haben. Danke.
Ø Liebe Elvira, heute schreibe ich Ihnen das erste und das letzte Mal. Wenn Sie dann nicht antworten, schreibe ich Ihnen gleich wieder.
Ø Ich bin versicherungsmäßig leider nicht vorgebildet. Da bleibt wohl nichts anderes übrig, als wahrheitsgemäß zu antworten.
Ø Sie brauchen mir keine Versicherungsbedingungen schicken. Die sind so langweilig. Ich habe schon 3 davon.
Ø Seit der Trennung von meinem Mann wurde jeder notwendige Verkehr von meinem Rechtsanwalt erledigt.
Ø Gepäck: wer mir die Geldbörse gestohlen hat, kann ich nicht sagen, weil aus meiner Verwandtschaft niemand in der Nähe war.
Ø Unfall: sofort nach dem Tod meines Mannes bin ich Witwe geworden.
Ø Haftpflicht: Ich habe gestern Abend den Zaun vor dem Hotel umgefahren. Ich will Ihnen den Schaden nur melden, zahlen brauchen Sie nicht, denn ich bin wieder einmal unerkannt entkommen.
Ø Kranken: Ich war drei Tage in Tschad, das ist in Westafrika, im Krankenhaus wegen Darmbeschwerden. Ihr Assistance Arzt meint, das kommt vom Wasser. Ich glaube, dass die Katze, die ich gegessen habe, schlecht war.
Ø Methode Zuckerl: im übrigen habe ich von Ihrem Hause eine sehr gute Meinung, nachdem Sie mir in den letzten 3 Jahren 7 Schäden anstandslos zahlten. ...
Ø Methode Drohung: ... und überlege noch, ob ich die Sache mit dem Gepäckschaden nicht zum Thema meiner nächsten Predigt machen soll. Als Pfarrer fühle ich mich nicht an Ihre Bedingungen gebunden, sondern einzig und allein meinem Gewissen, das sagt: zahlen.
Ø Reue: Ich kann nicht schlafen, weil ich die Elvia betrogen habe. Dann schicke ich anonym 500 DM. Wenn ich dann immer noch nicht schlafen kann – schicke ich den Rest.
Ø Akademiker: Ich bin Zoologe und glaube deshalb, den Zustand meiner Frau sachverständig beurteilen zu können.
Ø Anwalt: Sehr geehrte Damen und Herren, in obiger Sache erlaube ich mir auf folgendes hinzuweisen: Es ist nicht richtig, dass mein Mandant die deutsche Sprache nur unvollständig beherrscht. Er hat nach dem Unfall, als er ausstieg, vor Zeugen als erstes gesagt: „Dir habe ich gezeigt, dass ein Mercedes nicht immer Vorfahrt hat“. Daraus ergibt sich, dass unser Mandant nicht nur deutsch spricht, sondern auch offensichtlich auch deutsch denkt. Hochachtungsvoll
Ø Verzweifler: Ich habe nun so viele Formulare ausfüllen müssen, dass es mir bald lieber wäre, mein geliebter Theo wäre überhaupt nicht gestorben.
Ø Zweifler: Ich glaube, dass keines der Autos Schuld hatte. Wenn aber einer Schuld hatte, dann auf jeden Fall der andere.
Ø Zweifler: Da ich keinerlei Schaden hatte, werden Sie mich sicher übers Ohr hauen und nicht zahlen.
Ø Zweifler: Zunächst sagte ich der Polizei, ich sei nicht verletzt, aber als ich den Hut abnahm, bemerkte ich den Schädelbruch.
Ø „Als ich die Wohnung von Einbrechern durchwühlt vorfand, habe ich die Polizei deswegen erst nach zwei Stunden verdächtigt, da ich zuerst glaubte, mein Mann hätte wieder einmal seine Manschettenknöpfe gesucht.“
Ø „Ihre Argumente sind schwach, sehr schwach. Für solche faule Ausreden müssen Sie sich einen Dümmeren suchen, aber den werden Sie kaum finden.“
Ø ... ich habe einer mir fremden Frau, die auf dem Heimflug Istanbul war, ein paar kg abgenommen, sie hatte Übergewicht.
Ø ... am 22.09. war ich mit meiner Frau nach Tunesien gefahren. Wir benutzten hin und zurück die S-Bahn.
Ø Den Hundehalter kenne ich nicht. Ich habe den Biss der Polizei gemeldet. Doch der Wachtmeister grinste nur.
Ø Ich fuhr mit meinem Wagen gegen die Leitschiene überschlug mich und prallte gegen einen Baum. Dann verlor ich die Herrschaft über den Mietwagen.
Ø Ihr Reiseversicherungspaket mit Haftpflichtversicherung brauche ich nicht. Ich bin zur Zeit in Haft und kann daher darauf verzichten.
Ø Beim Tirolerabend kam es zum bekannten Holladi-Hoppsassa Tanz. Ich sprang übermütig nach oben, wobei mich mein Tanzpartner kräftig unterstützte. Dabei kam mir die Kellerdecke schneller als erwartet entgegen.
Ø Ich habe fünf kleine Kinder im Alter von zwei bis acht Jahren und kann wegen Rheumatismus auch nicht mehr so wie früher.
Ø Bei dem Autounfall wurde mein Schwiegersohn nicht verletzt, denn er war gar nicht mitgefahren.
Ø Mein Name ist Schweisser. Ihr Computer hat an der falschen Stelle gespart und bei Schweisser das w weggelassen.
Ø Der Fußgänger hatte anscheinend keine Ahnung, in welche Richtung er gehen sollte – und so überfuhr ich ihn.
Ø Schon bevor ich ihn anfuhr, war ich davon überzeugt, dass dieser alte Mann nie die andere Straßenseite erreichen würde.
Ø Die Polizisten, die den Unfall aufnahmen, bekamen von meiner Braut alles gezeigt, was sie wollten.
Ø „Der Dieb, ein hemmungsloses Subjekt, mit einem stark gestörten Verhältnis zu fremdem Eigentum, betrat das Depot der Skischule, sah sich aus listeigen Augen nach ein paar hochwertigen Skistiefeln der Größe 43 um, fand an meinen fast neuen Schuhen großen Gefallen, schloss sie in sein verdorbenes Herz und schnallte meine schönen Skistiefel mit flinken Diebesfingern an seine krummen Füße.“
Ø Ich habe noch Schmerzen bei jedem Wetterumschwung und bei jedem Fehltritt.
Ø Muss ich einen Alterszuschlag zahlen? Ich bin zwar schon 65 Jahre, sehe aber 10 Jahre jünger aus.
Ø Ich wollte zwei raufende Hunde trennen und wurde gebissen. Ich lief sofort in die Apotheke, da biss mich der Apothekerhund.
Ø Wenn ich oft krank werde, geht Sie das gar nichts an. Sie haben bloß zu zahlen, sonst verzichte ich in Zukunft im Urlaub auf das Kranksein.
Ø Das Polizeiauto gab mir ein Signal zum Anhalten. Ich fand einen Brückenpfeiler.
Ø Vermutlich war sein Herz sofort nach dem Tod stehen geblieben.
Ø Da ich verheiratet bin, bitte ich, das Geld nicht zu überweisen, sondern eiligst einen Barscheck zu senden.
Ø Unser Kater Charly biss dem Nachbarkater das Ohr ab. Jetzt will der Nachbar Schadenersatz. Ich frage: bin ich haftpflichtversichert, und war kostet ein Katzenohr.
Ø Hiermit zeige ich Ihnen an, dass mein Mann am Mittwoch, dem 23.05., wieder nach Hause kam.
Ø Ich hatte mit meinem Freund innigen Kontakt, da verlor ich wohl meine Kontaktlinsen und auch sonst ist etwas verrutscht.
Ø Meine Frau muss zur Kur. Ich befürchte, dass sie jemanden kennen lernt. Meine Frage: Ich brauche eine Kurschattenversicherung. Machen Sie so was auch?
Ø Meine Frau erlitt eine Schädelprellung ohne Hirnbeteiligung.
Ø Um keinen Fehler zu machen, habe ich die Schadenmeldung vorsichtshalber nicht unterschrieben.
Ø Ich habe einen Zeugen, der spricht aber nur ausländisch, weil er kein Deutscher ist.
Ø Bei meinem Schreiben vom 3.5. ist mir leider ein Fehler unterlaufen, den ich hiermit nachhole. Ich habe die Anrede vergessen und bitte dies zu entschuldigen. Hier die Anrede: „Meine sehr geehrten Damen und Herren“
Ø Die attraktive, miniberockte Dame auf dem Bürgersteig war schuld. Wenn Sie ein Mann sind, erübrigen sich weitere Ausführungen, wenn Sie eine Dame sind, kann ich Ihnen sowieso nichts erklären.
Ø Wenn ich Magenschmerzen habe, trinke ich oft einen Cognac. Andere Medizin nehme ich nicht.
Ø ... ergeben sich organisatorische Schwierigkeiten, da Weihnachten auch dieses Jahr wieder auf den 24. Dezember fällt.
Ø Es besteht ein Ausschluss für Schwangerschaften, deren Ursachen und Folgen.
Ø Ich knickte in der Hotelhalle mit dem linken Fuß um. Der Boden war eben, nicht glatt, deshalb auch nicht gestreut.
Ø Während der Vorbereitung eines Beischlafes geriet wie von Zauberhand die Bettdecke in die ca. 1 ½ m neben dem Bett stehende Kerze. Ich kann versichern, dass die weiteren Vorbereitungen zum Beischlaf sofort unterbrochen wurden.
Ø Ich habe in New York im vornehmen Waldorffhotel ein paar neue und hochwertige Schuhe zum Putzen nachts vor die Tür gestellt. Erst am nächsten Tag erfuhr ich, dass in dem vornehmen Hotel die Schuhe vor der Tür nicht etwa geputzt werden, sondern in den Müllschlucker wandern.
Ø Der Gutachter schätzt den Schaden zwischen 500.000 Mark und einer halben Million.
Ø Ich habe noch nie Fahrerflucht begangen, im Gegenteil: ich musste immer weggetragen werden.
Ø Als ich auf die Bremse treten wollte, war sie nicht mehr da.
Ø Bei einem Unfall zahlen Sie bitte die Todesfallsumme nicht aus. Ich will meiner Familie das hinterlassen, was sie verdient haben – nämlich nichts.
Ø Böschung: Wir hielten auf der Böschung zum See. Da kam es zu zwischenmenschlichen Beziehungen, die aber schlagartig aufhörten, als sich die Handbremse löste.
Ø Fensterputzen: Ich wollte Fenster putzen. Damit ich von außen ans Fenster herankomme, legte ich ein Bügelbrett auf die Fensterbank. Mein Mann, schwerer als ich, setzte sich ans andere Ende des Bretts. Plötzlich klingelte es an der Haustür. Als mein Mann öffnete, fand er mich neben der Eingangstür. Knöchelbruch. Wir fragen uns bis heute: wer hat geklingelt?