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Zermatt/​Cervinia/​Valtournenche 2015/16

Das Bachbett ist schon breit u. tief - das kommt auf dem Bild nicht so raus.

Früher als noch zum Wandern in Z war hat mich die tiefe Betonrinne aus optischen Gründen immer gestört. Bis zu jenen Herbsttagen 93 - ein riesiger Südstau brachte 3 Tage Regen NonStop. Da wusste ich warum die Betonrinne - dann war die Rinne voll und in den Kurven schwappte das Wasser über den Rand. Die Fließgeschwindigkeit hatte sich vervielfacht. Rasend u. brüllend, mit meterhohen Wellen tobte das Wasser durch den Kanal. Beängstigend!
Das war die Nacht als in Brig der Fluß Saltina den Ort überflutete und eine 5 m hohen Felsblock in der Innenstadt liegen ließ.

Ich wohnt damals im Herbst immer im Chalet "Zum Steg" schräg gegenüber Bäckerei Biner nah der Brücke zum Steg. Am 2. Niederschlagstag gegen Mitternacht hab ich mich angezogen und bin zu Brücke zum gucken. An der Brücke stand ein Feuerwehrmann. Den hab ich gefragt ob ich packen soll. Der hat mich beruhigt - der Höhepunkt sei erreicht.

Hier ein Bild wo man das Bachbett besser einschätzen kann - da passt schon was rein. Man muss auch die viel höhere Fließgeschwindigkeit einschätzen. Standort ist nahe Brücke zum Steg.

 
Rüganer schrieb:
Immer wieder erstaunlich, wie eng verbaut der Bach ist. Gab es noch keine Hochwasser?
Doch, zuletzt im August 2013. Damals trat der Bach bei der Wiesti-Brücke am Findelenkraftwerk über die Ufer und stattete dem anliegenden Sportgeschäft einen Besuch ab. Problematisch sind dabei wie so oft Brücken über dem Bach, weil sich dort gerne Astwerk und Baumstämme festsetzen und dann das Wasser zusätzlich stauen. Deswegen halte ich die Idee, den Back komplett in eine Röhre zu legen um Platz für eine Ortsbahn zu schaffen, für praktisch nicht durchführbar. Gebirgsbäche sind nun mal was anderes als ein Bach auf dem platten Land. Ich möchte jedenfalls nicht die Röhre wieder freiräumen, wenn sich darin nach einem Wolkenbruch erst mal Tonnen an Geröll und Unrat festgesetzt haben. Mal abgesehen von der Gefahr, dass bei einer Verstopfung der Ort dann richtig überschwemmt würde.

Angesichts der Häufung solcher Wetterereignisse werden sich die Verantwortlichen auch gut überlegen müssen, ob eine Ortsbahn über dem Bach hier nicht weitere Probleme schafft und ob der Trog mittelfristig nicht weiter ausgebaut werden muss. Entweder nach oben oder nach unten.
 
Ich finde das Spezielle an diesem Bachbeet, dass das Wasser innert 10 Minuten von Null auf 100 sein kann, dann hat es zwei Stunden Hochwasser und dann ist es innert Minuten wieder normal. Hab das einmal erlebt...

Ausserdem : Das Hochwasser kann von verschiedenen Seiten kommen. Triftbach, Findelnbach oder Kl. Matterhorn Gebiet. Je nachdem wo die Gewitterzelle grad wütet. Zusammen mit Schneeschmelze immer gefährlich.
 
Ein wenig Deko 10cm + x) ist dazugekommen

 
"bis nach Breuil-Cervinia Valtournenche offen bis Laghi Cime Bianche "

Ist mir jetzt nicht ganz klar... aber vermutlich heisst das "schwarze Pendelbahn" ja, Bontadini Sessel nein, oder?

Wie auch immer, perfektes Timing zum Einläuten der Skisaison 2015/16~ ;)
 
Genau - die schwarze PB ist gemeint.
 
Mal wieder zwei Luftaufnahmen von heute.
Während auf der Matterhornseite Winter herrscht, waren die Beschneiungsversuche auf der Rothornseite für die Katz:
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Super-Aussicht - und es war schon Zeit ne Landepiste zu finden :D odrrrrr?

*

Schneiversuch: Glaub es wurde eher probiert on die Beschneiungsanlage funktioniert.
 
Fab schrieb:
Super-Aussicht - und es war schon Zeit ne Landepiste zu finden :D
Fotoaufnahme: 16.13 Uhr
Ende der bürgerlichen Abenddämmerung: 17.43 Uhr
In der Zeit kommst Du locker durch die ganze Schweiz :D
 
Im Ernst gefragt - wie ist die Vorschrift oder kann man landen wann man will.
 
Das kommt drauf an. Auf einigen Flugplätzen muss man vor Sonnenuntergang landen, bei einigen darf man bis zum Ende der bürgerlichen Abenddämmerung. Diese ist in unseren Breiten etwa 30min nach Sunset. Dafür gibt es weitweit minutengenaue Tabellen. Und einige schränken die Betriebszeit auch noch fix ein.
Und dann gibt es noch Plätze, die beleuchtet sind, nebst natürlich allen grossen Flughäfen gibt es auch kleinere Sportflugplätze, wo man per Funk die Beleuchtung selber einschalten kann. Da kann man, wenn man die entsprechende Nachtsichtfluglizenz hat und das Flugzeug auch entsprechend ausgerüstet ist, bis max. 22 Uhr landen.

War das jetzt OT? Nur ganz wenig, oder? ;D
 
Letzten Samstag auf der italienischen Seite, Ventina-Piste nach Laghi Cime Bianci:






Nahezu perfekte Verhältnisse sowohl auf Zermatter wie auch auf italienischer Seite, nur beim Furggsattel wenige Minuten anstehen. Leider gingen wie üblich die Bahnen auf Z Seite viel zu früh zu... sah sogar einige Leute entlang des Gandegg-Lifts hochlaufen.


Eigentlich sah es von weitem so aus, als ob beim Bontadini auch genug Schnee lag, aber vielleicht wird es ja in den nächsten Wochen was. :)
 
Das sieht mal wieder viel besser aus als in Österreich auf den Gletschern bzw auf der einzigen Piste in Kitzbühel. Zermatt/Cervinia wird wohl wie letztes Jahr das klar beste Gebiet in der Vorsaison..
 
^^ zumal sie das endlich auch selbst so sehen und ordentlich was dafür tun. Jetzt muss nur noch der Wind mitspielen, sonst ist ein Großteil der Pisten wie leider so oft nicht erreichbar.
 
In der letzten Saison gab es 50 Tage wo wegen Wind die Verbindung gesperrt war! Sprich an mehr wie 2 von 3 Tagen ist die eh offen. Wenn die 3S in Zermatt mal steht - wirds noch weniger ein Problem sein. Weil die Seilbahn rauf von Bianchi Lagi fährt auch bei Orkan - und die Gondel dorthin von Plan Maison steht nur sehr sehr selten (auch quasi nur an Orkan Tagen). Das Problem ist vielmehr der MEX bzw die Gondel rauf zum Kleinmatterhorn. Man darf halt nur nicht den Anzeigen vertrauen - weil wenn da steht geschlossen gehts trotzdem fast immer.
Aber klar - ein Gebiet in der Höhe ist viel windexponierter als Gebiete unterhalb 3000m.
 
extremecarver schrieb:
In der letzten Saison gab es 50 Tage wo wegen Wind die Verbindung gesperrt war! Sprich an mehr wie 2 von 3 Tagen ist die eh offen.
Mit zunehmenden Alter habe ich ein gesundes Misstrauen gegenüber den Aussagen von Marketingabteilungen entwickelt. Daher gehe ich davon aus, dass Tage, an denen die Verbindung erst gegen Mittag (für die Gäste unplanbar ohne vorherige Zeitangabe) geöffnet wurde und damit ein sinnvoller Wechsel des Skigebiets nicht mehr möglich war, trotzdem als "offen" gezählt werden.
extremecarver schrieb:
Wenn die 3S in Zermatt mal steht - wirds noch weniger ein Problem sein.
Eher nicht. Denn in den meisten Fällen, in denen ich vergeblich auf TS gefahren bin, war die PB aufs KMH für Fußgänger geöffnet. Die PB verträgt einiges an Wind. Es gibt aber viele Gründe, weshalb die Verbindung nicht aufgeht. Mal ist es Wind, mal Kälte, mal Sicht. Mal kommen die Italiener mit der Pistenpräparation nicht aus dem Quark, mal die Zermatter. Ein Problem ist die exponierte Lage der Traverse auf Testa. Aus Sicherheitsgründen muss die oft geschlossen bleiben. Und manchmal auch, weil sie es nicht vor Betriebsöffnung schaffen, die Verwehungen der letzten Nacht trotz Kaiserwetter wegzuräumen.

BTW, ist eine 3s gegenüber einer PB bei Wind im Vorteil? Die PB kann zur Not balastiert werden, die 3s nicht. Die PB kann flexibler auf Windböen reagieren, weil nur 2 Kabinen an Masten und Einfahrten auspendeln müssen, bei der 3s ist eine flexible Reaktion auf Winböen nicht möglich, weil sich immer eine Kabine in einem kritischen Bereich befinden kann.
 
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