Also ich habe mich noch einmal mit dem Thema befasst. Am Wochenende konnte ich meinen fabrikneuen ELAN SLX Fusion mal richtig befeuern und auch da hatte ich auf sehr eisigen und steilen Hängen immer wieder das Problem der ruckelnden Skikante. Das hat mich derart genervt, dass ich kurz davor war, meine Kante nachschleifen zu lassen, zu brechen oder polieren zu lassen. Eine Recherche im Internet hat mir folgendes aber aufgezeigt:
Man nennt das Phänomen "die Kante rupft". Und nach allem was ich so gelesen habe, scheiden sich die Geister. Es gibt die eine Gruppe die meint, mann müsse die Kanten brechen und dann gibt es diejenigen, die für eine Anpassung der Fahrtechnik plädieren. Vor allem Skilehrer neigen wohl zur letzteren Variante (surprise, surprise!). Was mich aber gegen eine Nachbehandlung der Kante überzeugt hat, ist die Tatsache, dass die Carving-Skier mit gebrochener Kante dann ja leider auch die "Bissigkeit" beim Carven verlieren, weil die "Schneide" der Kante verkürzt wird.
Daher habe ich mich gegen eine Nachbehandlung der Kanten entschieden. Ich war am Sonntag den ganzen Tag auf einer steilen, teilweise "blau gefrorenen" Eispiste (Senderabfahrt Gastein) unterwegs und habe den Ski geprügelt, bis er endlich ruhig da lag. Und tatsächlich, mit einer Mischung aus konstanter Belastung, Vorlage und dynamischer Schwungeinleitung ging es wieder und ich bin froh, dass ich mir die Kante nicht habe brechen lassen. Auf eisiger, nicht so steiler Piste frisst sich der Ski nach wie vor wunderbar in den Schnee selbst durch Eisplatten hindurch. Aber ich verliere mich zu einem Beitrag "Skitest Elan SLX" ... :lol: