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Zugspitze 2022/23

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Nunja, dass sie heuer an der Zugspitze erst Anfang Dezember starten, wurde meines Wissens schon im Sommer verkündet. Und ist die logische Konsequenz daraus, dass im Frühjahr nur verhältnismäßig geringe Depots angelegt werden konnten, an denen dann auch noch der Sommer übermäßig gezehrt hat. Da es dort oben keine Beschneiung gibt, muss man also auf Neuschnee warten (welcher aktuell zwar fällt, aber wenn Bergfex recht haben sollte, schifft es zum kommenden langen Wochenende ordentlich rein bzw. rauf bis zur Zugspitze).

Daraus zu folgern, dass dies nun immer so sein wird, halte ich aber für verfrüht. Im vorigen Jahr gab es zum Beispiel jede Menge Depot-Schnee.

Für mich persönlich ist die Zugspitze aber sowieso eher zum Ende der Saison interessant als zum Anfang der Saison. Denn am Anfang der Saison ist das Angebot grundsätzlich auf die Pisten an den beiden Sesselliften beschränkt.
 
barmuc73 schrieb:
Daraus zu folgern, dass dies nun immer so sein wird, halte ich aber für verfrüht. Im vorigen Jahr gab es zum Beispiel jede Menge Depot-Schnee.
Denke ich auch. Das hängt eben vom Schneefall im Vorwinter + Wetter im Sommer ab. Und die Wahrscheinlichkeit, dass es nächstes Mal wieder günstiger ist, halte ich für hoch.

Von den Schneefernerliften abgesehen hat der Gletscherschwund, der anderen Gebieten große Probleme bereitet, an der Zugspitze keine Auswirkungen.
 
barmuc73 schrieb:
Nunja, dass sie heuer an der Zugspitze erst Anfang Dezember starten, wurde meines Wissens schon im Sommer verkündet. Und ist die logische Konsequenz daraus, dass im Frühjahr nur verhältnismäßig geringe Depots angelegt werden konnten, an denen dann auch noch der Sommer übermäßig gezehrt hat. Da es dort oben keine Beschneiung gibt, muss man also auf Neuschnee warten (welcher aktuell zwar fällt, aber wenn Bergfex recht haben sollte, schifft es zum kommenden langen Wochenende ordentlich rein bzw. rauf bis zur Zugspitze).

Daraus zu folgern, dass dies nun immer so sein wird, halte ich aber für verfrüht. Im vorigen Jahr gab es zum Beispiel jede Menge Depot-Schnee.

Für mich persönlich ist die Zugspitze aber sowieso eher zum Ende der Saison interessant als zum Anfang der Saison. Denn am Anfang der Saison ist das Angebot grundsätzlich auf die Pisten an den beiden Sesselliften beschränkt.


Ja, man muss abwarten. Da man aber heuer erstmals im November nur Wochenendebetrieb anbietet und zusätzlich noch zwei Wochen ganz schließt, gehe ich schon von Veränderungen beim Betrieb aus, die nichts mit den Depots zu tun haben.
 
Auf die Frage eines Users auf Instagram, warum heuer der Skibetrieb auf der Zugspitze erst am 2. Dezember startet, schreibt die PR Abteilung der Bayerischen Zugspitzbahn:

zugspitze.de @skitobi_ An der Seilbahn Zugspitze stehen etwas umfangreichere Revisionsarbeiten an.

Ob das so nun vollständig korrekt ist, oder ggf. auch Kostensparmaßnahmen die eigentliche Ursache sind, sei mal dahingestellt. Zumindest aber wäre das nach dieser Lesart dann doch eine eher einmalige Sache. Bislang hat die Zugspitzbahn bei größeren Revisionsarbeiten oft auch recht umfangreich auf Instagram oder auch anderen Kanälen berichtet, in der Regel mit Fotos. Wenn also wirklich was Größeres anstehen sollte, gehe ich davon aus, dass sie dann auch darüber berichten werden. Wobei die Seilbahn Zugspitze ja noch quasi fast nagelneu ist - welche größeren Arbeiten können da jetzt anstehen? Oder sind hier noch irgendwelche technischen Veränderungen geplant? Dann wäre es ein Thema für den Infrastruktur-Thread.

https://www.instagram.com/p/CjAI-6xMch3/?utm_source=ig_web_copy_link
 
Denke, das ist politisch gewollt, um nach dem heißen Sommer den späten Saisonbeginn in Zusammenhang zum Klimawandel darzustellen. Die Kampagne gegen den Wintersport läuft.
 
Die Bayerische Zugspitzbahn hat in der Corona-Zeit in ihrer Öffentlichkeitsarbeit alles andere als "Politisch Korrekt" agiert.
 
Schneeberk schrieb:
Denke, das ist politisch gewollt, um nach dem heißen Sommer den späten Saisonbeginn in Zusammenhang zum Klimawandel darzustellen. Die Kampagne gegen den Wintersport läuft.
Ist ja selbst in Österreich so, dass z. B. am Pitztaler Gletscher dieses Jahr deutlich später aufgemacht wurde, als in den letzten Jahren.
Auch im Mittelgebirge muss der Druck enorm sein, dass statt Anfang manchmal erst Ende Dezember aufgemacht wird...auch auf Beschneiung wird verzichtet, obwohl es der eigentlich geplante Saisonstart dringend gebieten würde.
Beispielsweise in Willingen insgesamt nur 87 Saisontage und viele Tage mit nur wenigen Anlagen...da merkt man den Druck der Klimawandel-Lobby deutlich, die versucht, ihre Ideologie gegen jeglichen Hausverstand durchzudrücken.
 
DJDan schrieb:
Beispielsweise in Willingen insgesamt nur 87 Saisontage und viele Tage mit nur wenigen Anlagen...da merkt man den Druck der Klimawandel-Lobby deutlich, die versucht, ihre Ideologie gegen jeglichen Hausverstand durchzudrücken.

Da hast du dir mit Willingen aber ein wenig passendes Beispiel ausgesucht. Da ging wetterbedingt einfach nicht mehr bzw. es war nicht wirtschaftlich.
 
Ich fordere nur das, was Schneeberk ja auch der Zugspitze abverlangt...die sollen ja nun auch bitteschön öffnen, selbst wenn der Schnee aus den kleinen Depots nicht reicht ;-)
 
Die Zugspitze hinsichtlich des Saisonstarts mit Gletscherskigebieten gleichzusetzen ist mE völliger Unsinn!
Das Gebiet ist mittlerweile ein normales Winterskigebiet - noch dazu in hochalpinem Karstgelände ohne Beschneiung. Um sinnvollen Skibetrieb anbieten zu können braucht es günstige Verhältnisse mit viel Naturschnee. Da dies im Herbst nur selten gegeben ist, ist es nur logisch zukünftig den Saisonstart auf einen den Verhältnissen angepassten Termin zu legen,...erst recht, wenn aus dem Vorwinter keine Depots zur Vefügung stehen um Pisten zu bauen. Man muss sich nur mal anschauen, wann jeweils Brunntal in den letzen Jahren aufgemacht wurde...
Es ist einfach kein Gebiet (mehr) für den Herbst bzw. Frühwinter-Skilauf. Die Stärken liegen ganz klar in der Spätsaison ab März.
 
Was ich allerdings tatsächlich nicht verstehe....warum werden die Depots mit riesigem Aufwand zusammengeschoben, im Anschluss aber nicht abgedeckt?
Gibt es Auflagen, die dies dort oben verhindern?
Wären die Depots im Sommer abgedeckt worden, hätte es selbst dieses Jahr für eine Piste gereicht.
 
^^
Bis jetzt hatten es die Depots immer ohne Abdeckung einigermaßen über den Sommer geschafft. Zumindest blieb soviel übrig, um wenigstens eine Grundlage auszuwalzen. Der letzte Winter war nicht gerade schneereich, entsprechend mager waren die Depots...und der Monstersommer - den man so nicht erwartet hat - hat dann eben den Rest gekillt.
Zudem liegt dort das Hauptaugenmerk auf dem Sommergeschäft. Ein früher Skisaisonstart, möglichst schon im Spätherbst, hat dort schon lange keine Priorität mehr.
 
Depots sind faktisch keine mehr da. Die Zugspitze ist heuer komplett auf Naturschnee von oben angewiesen. Mal sehen, ob es bis zum 2.12 genug gibt. Der Plattlift wird hergerichtet… Stütze für Stütze wird es fahrbar gemacht. Teilweise mit ordentlich Erdarbeiten.

Leute sind auch so genug oben.
 
Wobei man diese Erkenntnis wohl auch schon Mitte September vor den ersten Schneefällen haben konnte...

Apropos Depots: Was wurde auf der Höhe der Kapelle am Schneeferner SL eigentlich vermattet?
(s. Webcam Sonnalpin)
 
GIFWilli59 schrieb:
Wobei man diese Erkenntnis wohl auch schon Mitte September vor den ersten Schneefällen haben konnte...

Apropos Depots: Was wurde auf der Höhe der Kapelle am Schneeferner SL eigentlich vermattet?
(s. Webcam Sonnalpin)


Was du nicht sagst…

Der Schnee hinter der Kapelle ist für das Igludorf.
 
Pistencruiser schrieb:
Die Zugspitze hinsichtlich des Saisonstarts mit Gletscherskigebieten gleichzusetzen ist mE völliger Unsinn!
Das Gebiet ist mittlerweile ein normales Winterskigebiet - noch dazu in hochalpinem Karstgelände ohne Beschneiung. Um sinnvollen Skibetrieb anbieten zu können braucht es günstige Verhältnisse mit viel Naturschnee. Da dies im Herbst nur selten gegeben ist, ist es nur logisch zukünftig den Saisonstart auf einen den Verhältnissen angepassten Termin zu legen,...erst recht, wenn aus dem Vorwinter keine Depots zur Vefügung stehen um Pisten zu bauen. Man muss sich nur mal anschauen, wann jeweils Brunntal in den letzen Jahren aufgemacht wurde...
Es ist einfach kein Gebiet (mehr) für den Herbst bzw. Frühwinter-Skilauf. Die Stärken liegen ganz klar in der Spätsaison ab März.


Ich gehe davon aus, dass die Zukunft des Skisports in Garmisch-Partenkirchen so aussehen wird, dass Garmisch Klassik geschlossen wird und auf dem Zugspitzplatt die Saison nur noch von Weihnachten bis Ende März laufen wird und dann Schluss ist. Der Brunntallift wird abgebrochen, sodass der niedrigste Punkt auf einer Höhe von ca. 2300 m liegt.

So sieht die Klimaerwärmung aus.

Selbstverständlich ist das Zugspitzplatt schon lange kein Gletscherskigebiet mehr.

Das Zugspitzplatt mit den Gletscherskigebieten in Tirol zu vergleichen, ist ungefähr so, wie wenn man den TSV 1860 München mit dem FC Bayern vergleichen würde.
 
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