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neige2 schrieb:Man meint als höchstes Skigebiet in Deutschland hätte man doch ein gewisses Interesse auch die ersten zu sein!
Kann mich erinnern ( weiß nicht ob es immer noch so ist) das die Zugspitze regelmäßig in den Nachrichten kam, wenn sie, eben als erstes Skigebiet in Deutschland, eröffnet haben!
Un Gerade heutzutage könnte man das mit anständigen Depots ziemlich zuverlässig durchzuführen!
SkiPenguin schrieb:icedtea schrieb:Man verdient dort glaube ich genügend Geld ohne Skifahrer![]()
Ich denke auch, dass das Interesse der Verantwortlichen am Skisport auf der Zugspitze nicht besonders hoch ist. Im Sommer ist der Andrang auf der Zugspitze immens und das Geld lässt sich dort mit wesentlich weniger Aufwand verdienen, als mit einem Skigebiet im Winter.
ThomasK schrieb:Der Skibetrieb wird dann künftig nur noch ein Restposten sein, der von Mitte Dezember bis Ende März betrieben wird. Mehr gibt die Klimaerwärmung nicht mehr her.
David93 schrieb:(...)
Nur wenn man so gar kein Interesse mehr an Skifahrern hätte, dann versteh ich nicht warum man vor 10 Jahren den Wetterwandeck mit einem riesigen Aufwand (Baustellenversorgung ausschließlich per Heli und Zahnradbahn) durch die Sesselbahn ersetzt hat.
ThomasK schrieb:_____________________
Das bedeutet nun folgendes:
1. Die Bayerische Zugspitzbahn kann künftig auch im November, Anfang Dezember und im April von den Besuchern der Zugspitze den höheren Sommertarif verlangen. Dadurch werden die wegfallenden Erträge durch die wegfallenden Skifahrer kompensiert.
2. Die weitere Ertragssteigerungen ergeben sich durch den Ausbau des Sommergeschäftes mit dem Neubau der Seilbahn Zugspitze, die zu jährlich 200000 zusätzlichen Sommerfahrgästen führen wird.
3. Durch die Verkleinerung des Skigebiets Zugspitze von 8 auf 3 Lifte erhöht sich die Zahl der Wiederholungsfahrten am Wetterwandeck, sodass die Entscheidung fiel, beide Wetterwandeckschlepper abzubauen und durch einen einzigen 6er-Sessel mit höherer Kapazität zu ersetzen, zumal man dann auch noch Personal einspart, da zwei Lifte durch einen ersetzt werden.
Victorfoxi schrieb:Den Brunntallift aufzugeben wäre eine Katastrophe!
Die Abfahrt ist landschaftlich sehr schön und hat auch sportlich ihren Reiz.
Wenn den Schneekanonen wirklich nicht möglich sind, dann muß man eben das Gelände so anpassen das man nicht unbedingt zwei Meter Schnee braucht um zu öffen.
Das Argument des Naturschutzes zieht in meinen Augen überhaupt nicht- wer unberührte Natur sucht, der fährt wohl kaum auf einen Berg der mit drei Bahnen aus dem Tal erschlossen ist.
ThomasK schrieb:Aber das Skigebiet will man erhalten mit drei drastischen Einschränkungen:
1. Im Zuge der Klimaerwärmung werden die Bereiche zwischen der Bergstation der Zahnradbahn und dem Schneefernerkopf vollständig aufgegeben. Das bedeutet insbesondere das in dem Bereich drei Lifte wegfallen. Heute sind von diesen drei Liften bereits zwei abgebaut. Der dritte Lift wird - Stand heute - vsl. im Sommer 2028 abgebaut werden.
2. Im Zuge der Aufgabe der FIS-Weltcupabfahrt wird auch der Brunntallift mittelfristig abgebaut werden, sodass insgesamt von den ehemals 8 Liften nur noch 3 Lifte übrigbleiben werden.
3. Mittelfristig wird die Skisaison auf dem Zugspitzplatt an die Skisaison Garmisch Classic angeglichen, also synchronisiert. Beide Saisons laufen dann parallel von Mitte Dezember bis Ende März.
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Das bedeutet nun folgendes:
1. Die Bayerische Zugspitzbahn kann künftig auch im November, Anfang Dezember und im April von den Besuchern der Zugspitze den höheren Sommertarif verlangen. Dadurch werden die wegfallenden Erträge durch die wegfallenden Skifahrer kompensiert.
2. Die weitere Ertragssteigerungen ergeben sich durch den Ausbau des Sommergeschäftes mit dem Neubau der Seilbahn Zugspitze, die zu jährlich 200000 zusätzlichen Sommerfahrgästen führen wird.
3. Durch die Verkleinerung des Skigebiets Zugspitze von 8 auf 3 Lifte erhöht sich die Zahl der Wiederholungsfahrten am Wetterwandeck, sodass die Entscheidung fiel, beide Wetterwandeckschlepper abzubauen und durch einen einzigen 6er-Sessel mit höherer Kapazität zu ersetzen, zumal man dann auch noch Personal einspart, da zwei Lifte durch einen ersetzt werden.
Die mittelfristige strategische Planung ist klar:
1. Erhalt des Skigebiets Zugspitze, wenngleich mit nur noch 3 statt 8 Liften, also Wetterwandeck, Weißes Tal und Sonnenkar. Der Rest fällt weg.
2. Synchronisation der Saison Zugspitze mit der Saison Garmisch Classic auf den Zeitraum Mitte Dezember bis Ende März.
3. Ausbau des Sommergeschäftes.
Insofern war der Neubau des 6er-Sessels Wetterwandeck völlig logisch. Ob auch der Schlepper Weißes Tal durch einen 6er-Sessel ersetzt wird, ist noch nicht entschieden. Darüber wird vsl. dann entschieden werden, wenn der Brunntallift abgebaut ist.
Also: Erhalt des Skigebiets Zugspitze langfristig vsl. mit drei 6er-Sessel Wetterwandeck, Weißes Tal und Sonnenkar im Zeitraum Mitte Dezember bis Ende März. Der Rest kommt weg. Die Überlegungen, das Skigebiet Zugspitze komplett zu schließen sind - Stand heute - erst einmal vom Tisch. Mehr konnte man mir auch nicht sagen.
Der Brunntallift liegt in der Zone C des Alpenschutzplanes
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