• Willkommen im neuen Alpinforum!

    Das Alpinforum ist erfolgreich auf die neue Forensoftware XenForo umgezogen. Benutzerkonten und Foreninhalte wurden übernommen, sodass ihr euch wie gewohnt anmelden könnt.

    Schaut euch gerne um und probiert die neuen Funktionen aus. Solltet ihr Fehler oder Unstimmigkeiten entdecken, meldet sie bitte im entsprechenden Thema.

    Alle Informationen zur Migration und zum neuen Forum findet ihr hier:

    Zur ausführlichen Ankündigung

    Viel Spaß im neuen Alpinforum!

    Euer Alpinforum-Team

Zugspitze - Diskussionsthread

Wenn dem so wäre, wieso schiebt man dann überhaupt Schneedepots zusammen?
 
Vielleicht bekommen sie Rabatt auf Diesel, aber nur wenn sie große Mengen abnehmen. 😉
 
Man meint als höchstes Skigebiet in Deutschland hätte man doch ein gewisses Interesse auch die ersten zu sein!
Kann mich erinnern ( weiß nicht ob es immer noch so ist) das die Zugspitze regelmäßig in den Nachrichten kam, wenn sie, eben als erstes Skigebiet in Deutschland, eröffnet haben!
Un Gerade heutzutage könnte man das mit anständigen Depots ziemlich zuverlässig durchzuführen!
 
neige2 schrieb:
Man meint als höchstes Skigebiet in Deutschland hätte man doch ein gewisses Interesse auch die ersten zu sein!
Kann mich erinnern ( weiß nicht ob es immer noch so ist) das die Zugspitze regelmäßig in den Nachrichten kam, wenn sie, eben als erstes Skigebiet in Deutschland, eröffnet haben!
Un Gerade heutzutage könnte man das mit anständigen Depots ziemlich zuverlässig durchzuführen!

Wie jetzt schon mehrfach gesagt: Wenn du kein übermäßiges Interesse an den Skifahrern hast, dann ist dir auch dieser Titel egal. In einem Artikel, den ich leider gerade nicht finde, stand auch ein Statement, dass die Zugspitzbahn sich peu á peu von den Bahnen verabschieden und der Pistenplan immer kleiner werden wird.
 
SkiPenguin schrieb:
icedtea schrieb:
Man verdient dort glaube ich genügend Geld ohne Skifahrer 🤷‍♂️

Ich denke auch, dass das Interesse der Verantwortlichen am Skisport auf der Zugspitze nicht besonders hoch ist. Im Sommer ist der Andrang auf der Zugspitze immens und das Geld lässt sich dort mit wesentlich weniger Aufwand verdienen, als mit einem Skigebiet im Winter.


Deshalb wird mittelfristig auch der Brunntallift wegkommen. Durch die Klimaerwärmung wird der Aufwand zu groß werden, da noch die Piste zu präparieren.

Da auch die Jahre des Schneefernerkopfliftes gezählt sind (nach heutigem Stand wird er im April 2028 das letzte Mal in Betrieb sein) werden dann nur noch drei Lifte übrigbleiben:

Wetterwandeck, Weißes Tal und Sonnenkar.

Der Skibetrieb wird dann künftig nur noch ein Restposten sein, der von Mitte Dezember bis Ende März betrieben wird. Mehr gibt die Klimaerwärmung nicht mehr her.

Die Reduktion des Skibetriebs auf der Zugspitze spielt aber keine Rolle, da durch den Neubau der Seilbahn Zugspitze das Zusatzgeschäft im Sommer deutlich gewachsen ist. Die neue Seilbahn Zugspitze bringt etwa 200000 zusätzliche Sommergäste pro Jahr. Die Entscheidung der Bayerischen Zugspitzbahn, den Skibetrieb Zugspitze nur noch als Restposten nebenherlaufen zu lassen, ist völlig richtig.
 
Wenn sie wollen könnten sie sicherlich schon im Oktober in die Saison starten. Eben mit Schneedepots, die dann halt nicht solche Ausmaße haben dürften wie jetzt, sondern wesentlich größer, vergleichbar mit Kitzbühel auf der Resterhöhe oder diversen Gletschergebieten in AT. Aber das ist ja heute alles nicht mehr so gern gesehen und das erste Skigebiet in den Medien das startet muss nicht immer ein positiv besetzter Titel sein wie man schon gesehen hat.
Nur wenn man so gar kein Interesse mehr an Skifahrern hätte, dann versteh ich nicht warum man vor 10 Jahren den Wetterwandeck mit einem riesigen Aufwand (Baustellenversorgung ausschließlich per Heli und Zahnradbahn) durch die Sesselbahn ersetzt hat.
 
Die BZB ist ein leuchtendes Beispiel für moderne Unternehmensentscheidungen: schnell, präzise und falsch!
Man schaue sich die Timeline an und kann zu keinen anderen Schluss kommen.

Die Neue Welt wurde gebaut um auf der Zugspitze eine höher gelegene Ausweichmöglichkeit für Abfahrtsrennen zu haben.
Genutzt wurde das nie- aber immerhin bekamen die die Skifahrer eine Bahn der ich persönlich bis heute hinterher trauere.

Dann, als der Klimawandel immer deutlich sichtbarer wurde, bauten man den freien Fall in Talnähe.
"Bietet sich unter den gegebenen Umständen ja an" muss man halt nur jedes Jahr über 100.000 EUR investieren um den Schnee dafür zu erzeugen.
Wer entscheidet sowas?

Der Wetterwandeck Doppelschlepplift hatte für das Gebiet eigentlich genug Kapazität, er stand halt nur auf inzwischen nicht mehr vorhandenem Gletschereis.
Die Abfahrt anzupassen und einfacher zu gestalten war aber sicher die richtige Entscheidung.
Jetzt also möchte man das Gebiet auf einer Höhenlage von 2100 bis 2600 Meter aufgeben und dafür dann aber einen neuen fetten Kreuzwankel bauen- der ziemlich genau 1000 Meter tiefer liegt.....Glückwunsch zu soviel Weitsicht!
 
ThomasK schrieb:
Der Skibetrieb wird dann künftig nur noch ein Restposten sein, der von Mitte Dezember bis Ende März betrieben wird. Mehr gibt die Klimaerwärmung nicht mehr her.

In dieser Höhe war die Schneelage Ende März eigentlich noch nie ein Problem und wird es auch in absehbarer Zukunft nicht sein. Wenn man wollte würde es bis weit in den Mai gehen, in günstigen Jahren auch länger.
 
Auch die Zugspitze hat in den letzten Jahren immer weniger Schnee. Und unterschätzt mal nicht die Menge an Schnee, die benötigt wird, um das gebrösel darunter anständig abzudecken, so ganz ohne beschneiung. Würde schon oft erwähnt, macht es aber nicht unwahr er.
 
Unbestritten, es kann lange dauern bis es geht. Irgendwann geht es dann aber doch. Bis die Wärme anfängt nennenswert die Schneemenge abzubauen ist es Ende April, und dann kann man noch ein paar Wochen von der Substanz leben. Der Prozess kann auch von späten Kälterückfällen verzögert weden.
 
David93 schrieb:
(...)
Nur wenn man so gar kein Interesse mehr an Skifahrern hätte, dann versteh ich nicht warum man vor 10 Jahren den Wetterwandeck mit einem riesigen Aufwand (Baustellenversorgung ausschließlich per Heli und Zahnradbahn) durch die Sesselbahn ersetzt hat.


Das ist kein Widerspruch. Die Option das Skigebiet Zugspitze komplett zu schließen wurde zwar immer wieder erwogen, aber dann trotzdem verworfen.

Ursprünglich ging es darum, dass man falls auf der Kandahar nicht gefahren werden kann, man auf dem Zugspitzplatt eine FIS-Weltcupabfahrt als Reserve hat.

Für eine Weltcupabfahrt verlangt der FIS aber einen Höhenunterschied von mindestens 800 Höhenmetern. Deshalb war geplant, die FIS-Weltcupabfahrt auf dem Schneefernerkopf starten zu lassen und neben der Talstation des Brunntalliftes enden zu lassen. Damit hätte man die Anforderungen des FIS erfüllt auf dem Zugspitzplatt einen Abfahrtslauf zu organisieren für den Fall, dass die Kandaharabfahrt ausfällt.

Da auch die Kapazität der Lifte ausreichend war, hätte der FIS dem Abhalten einer Abfahrt zugestimmt.

Ungefähr Ende der Neunziger Jahre (genau weiß ich es nicht mehr) haben dann die Klimawissenschaftler dem Vorstand der Bayerischen Zugspitzbahn eine verheerenden Analyse bezüglich des Schneefernergletschers vorgelegt. In dem Gutachten wurde aufgezeigt, dass der Schneefernergletscher in den nächsten 30 Jahren verschwinden wird. Die Klimawissenschaftler haben der Bayerischen Zugspitzbahn mitgeteilt, dass es eines ganz erheblichen Aufwandes bedarf, gegen die Klimaerwärmung die Option einer FIS-Weltcupabfahrt auf dem Zugspitzplatt langfristig aufrechtzuerhalten. Dazu müsste die Bayerische Zugspitzbahn erhebliche Geldmittel in die Hand nehmen, um nicht nur eine Beschneiungsanlage auf dem Zugspitzplatt zu errichten. Vielmehr wäre der Bau weiterer Lifte vom Brunntal notwendig, um unabhängig vom Gletscherrückgang auf den Schneefernerkopf zu gelangen.

Da fiel dann ungefähr Ende der Neunziger Jahre die Entscheidung der BZB die Pläne für die FIS-Weltcupabfahrt auf dem Zugspitzplatt aufzugeben. Wenn auf der Kandahar nicht mehr gefahren werden kann, dann wird sich Garmisch-Partenkirchen aus dem Weltcup zurückziehen.

_____________________


Stand heute gibt es lediglich die Entscheidung, die Pläne für die FIS-Weltcupabfahrt auf dem Zugspitzplatt aufzugeben.

Aber das Skigebiet will man erhalten mit drei drastischen Einschränkungen:

1. Im Zuge der Klimaerwärmung werden die Bereiche zwischen der Bergstation der Zahnradbahn und dem Schneefernerkopf vollständig aufgegeben. Das bedeutet insbesondere das in dem Bereich drei Lifte wegfallen. Heute sind von diesen drei Liften bereits zwei abgebaut. Der dritte Lift wird - Stand heute - vsl. im Sommer 2028 abgebaut werden.
2. Im Zuge der Aufgabe der FIS-Weltcupabfahrt wird auch der Brunntallift mittelfristig abgebaut werden, sodass insgesamt von den ehemals 8 Liften nur noch 3 Lifte übrigbleiben werden.
3. Mittelfristig wird die Skisaison auf dem Zugspitzplatt an die Skisaison Garmisch Classic angeglichen, also synchronisiert. Beide Saisons laufen dann parallel von Mitte Dezember bis Ende März.

_____________________

Das bedeutet nun folgendes:

1. Die Bayerische Zugspitzbahn kann künftig auch im November, Anfang Dezember und im April von den Besuchern der Zugspitze den höheren Sommertarif verlangen. Dadurch werden die wegfallenden Erträge durch die wegfallenden Skifahrer kompensiert.
2. Die weitere Ertragssteigerungen ergeben sich durch den Ausbau des Sommergeschäftes mit dem Neubau der Seilbahn Zugspitze, die zu jährlich 200000 zusätzlichen Sommerfahrgästen führen wird.
3. Durch die Verkleinerung des Skigebiets Zugspitze von 8 auf 3 Lifte erhöht sich die Zahl der Wiederholungsfahrten am Wetterwandeck, sodass die Entscheidung fiel, beide Wetterwandeckschlepper abzubauen und durch einen einzigen 6er-Sessel mit höherer Kapazität zu ersetzen, zumal man dann auch noch Personal einspart, da zwei Lifte durch einen ersetzt werden.


Die mittelfristige strategische Planung ist klar:

1. Erhalt des Skigebiets Zugspitze, wenngleich mit nur noch 3 statt 8 Liften, also Wetterwandeck, Weißes Tal und Sonnenkar. Der Rest fällt weg.
2. Synchronisation der Saison Zugspitze mit der Saison Garmisch Classic auf den Zeitraum Mitte Dezember bis Ende März.
3. Ausbau des Sommergeschäftes.

Insofern war der Neubau des 6er-Sessels Wetterwandeck völlig logisch. Ob auch der Schlepper Weißes Tal durch einen 6er-Sessel ersetzt wird, ist noch nicht entschieden. Darüber wird vsl. dann entschieden werden, wenn der Brunntallift abgebaut ist.

Also: Erhalt des Skigebiets Zugspitze langfristig vsl. mit drei 6er-Sessel Wetterwandeck, Weißes Tal und Sonnenkar im Zeitraum Mitte Dezember bis Ende März. Der Rest kommt weg. Die Überlegungen, das Skigebiet Zugspitze komplett zu schließen sind - Stand heute - erst einmal vom Tisch. Mehr konnte man mir auch nicht sagen.
 
ThomasK schrieb:
_____________________

Das bedeutet nun folgendes:

1. Die Bayerische Zugspitzbahn kann künftig auch im November, Anfang Dezember und im April von den Besuchern der Zugspitze den höheren Sommertarif verlangen. Dadurch werden die wegfallenden Erträge durch die wegfallenden Skifahrer kompensiert.
2. Die weitere Ertragssteigerungen ergeben sich durch den Ausbau des Sommergeschäftes mit dem Neubau der Seilbahn Zugspitze, die zu jährlich 200000 zusätzlichen Sommerfahrgästen führen wird.
3. Durch die Verkleinerung des Skigebiets Zugspitze von 8 auf 3 Lifte erhöht sich die Zahl der Wiederholungsfahrten am Wetterwandeck, sodass die Entscheidung fiel, beide Wetterwandeckschlepper abzubauen und durch einen einzigen 6er-Sessel mit höherer Kapazität zu ersetzen, zumal man dann auch noch Personal einspart, da zwei Lifte durch einen ersetzt werden.

Es wäre sehr schade, das Brunntal zu verlieren und gleichzeitig die Saison so drastisch zu verkürzen. Zumal das Sonnenkar mit seinen über 20 Jahren in Betrieb sicherlich auch irgendwann ersetzt werden muss.
Ich verstehe nicht, warum man nicht den erhöhten Tarif ganzjährig anbietet, wenn der Skisport momentan so unrentabel ist dort oben. Irgendwas muss man den Gästen und Einheimischen auch in der Region Garmisch skifahrerisch doch anbieten, und da ist doch die Zugspitze die nachhaltigste und sinnvollste Option.
 
Der Preisunterschied Winter/Sommer ist doch relativ gering, 62 zu 68 EUR für die Tageskarte. Und 68 EUR sollten sich für ein Gebiet wie die Zugspitze doch durchsetzen lassen. Am Alpenhauptkamm zahlt man über 70 und hat noch Fahrtkosten für gut 100km pro Richtung.
 
Denke auch dass der Skifahrer eher 68 EUR mit Brunntal und Super G akzeptiert als 62 EUR für ein Rumpfangebot von Weihnachten bis März. Zudem könnte ja auch angenommen werden, dass langfristig durch die Klimaerwärmung die Nachfrage für Skifahren auf dem Zugspitzplatt tendenziell eher steigt und man steht ja jetzt schon in der Hochsaison an den KSBs durchaus mal an.
 
Den Brunntallift aufzugeben wäre eine Katastrophe!
Die Abfahrt ist landschaftlich sehr schön und hat auch sportlich ihren Reiz.
Wenn den Schneekanonen wirklich nicht möglich sind, dann muß man eben das Gelände so anpassen das man nicht unbedingt zwei Meter Schnee braucht um zu öffen.
Das Argument des Naturschutzes zieht in meinen Augen überhaupt nicht- wer unberührte Natur sucht, der fährt wohl kaum auf einen Berg der mit drei Bahnen aus dem Tal erschlossen ist.
 
Victorfoxi schrieb:
Den Brunntallift aufzugeben wäre eine Katastrophe!
Die Abfahrt ist landschaftlich sehr schön und hat auch sportlich ihren Reiz.
Wenn den Schneekanonen wirklich nicht möglich sind, dann muß man eben das Gelände so anpassen das man nicht unbedingt zwei Meter Schnee braucht um zu öffen.
Das Argument des Naturschutzes zieht in meinen Augen überhaupt nicht- wer unberührte Natur sucht, der fährt wohl kaum auf einen Berg der mit drei Bahnen aus dem Tal erschlossen ist.


Auch darüber habe ich mich mit dem Personal unterhalten.

Der Brunntallift liegt in der Zone C des Alpenschutzplanes, woraus folgt, dass Geländeveränderungen für eine Skipiste nicht genehmigungsfähig sind. Der Bund Naturschutz würde gegen eine Geländeveränderung klagen und vsl. vor Gericht gewinnen.

Solange man ohne Beschneiung und ohne Geländeveränderung im Brunntal fahren kann, lässt man den Lift laufen. Wenn es nicht mehr geht, dann wird geschlossen.

Der Brunntallift ist ein Auslaufmodell.

Wenn man im Sommer von der Knorrhütte zum Gatterl geht, dann kommt man auf dem Wanderweg an der Talstation des Brunntalliftes vorbei. Selbst im Sommer sieht man, dass die Jahre der Brunntalpiste gezählt sind.
 
Mir vollkommen unbegreiflich- man baut drei Lifte ab (am Schneefernkopf, mit Neue Welt sogar vier) und darf den bestehenden Brunntallift nicht so ausbauen das er zukunftsfähig in Betrieb bleiben kann? Und was ist am Steine verschieben so ein massiver Umwelteingriff?
Jedes Verständnis das man heute keine neuen Gebiete erschließt wo bisher absolute Ruhe ist, aber die Zugspitze ist Sommers wie Winters eine Autobahn- da so ein Theater zu machen ist in meinen Augen lächerlich.
 
ThomasK schrieb:
Aber das Skigebiet will man erhalten mit drei drastischen Einschränkungen:

1. Im Zuge der Klimaerwärmung werden die Bereiche zwischen der Bergstation der Zahnradbahn und dem Schneefernerkopf vollständig aufgegeben. Das bedeutet insbesondere das in dem Bereich drei Lifte wegfallen. Heute sind von diesen drei Liften bereits zwei abgebaut. Der dritte Lift wird - Stand heute - vsl. im Sommer 2028 abgebaut werden.
2. Im Zuge der Aufgabe der FIS-Weltcupabfahrt wird auch der Brunntallift mittelfristig abgebaut werden, sodass insgesamt von den ehemals 8 Liften nur noch 3 Lifte übrigbleiben werden.
3. Mittelfristig wird die Skisaison auf dem Zugspitzplatt an die Skisaison Garmisch Classic angeglichen, also synchronisiert. Beide Saisons laufen dann parallel von Mitte Dezember bis Ende März.

_____________________

Das bedeutet nun folgendes:

1. Die Bayerische Zugspitzbahn kann künftig auch im November, Anfang Dezember und im April von den Besuchern der Zugspitze den höheren Sommertarif verlangen. Dadurch werden die wegfallenden Erträge durch die wegfallenden Skifahrer kompensiert.
2. Die weitere Ertragssteigerungen ergeben sich durch den Ausbau des Sommergeschäftes mit dem Neubau der Seilbahn Zugspitze, die zu jährlich 200000 zusätzlichen Sommerfahrgästen führen wird.
3. Durch die Verkleinerung des Skigebiets Zugspitze von 8 auf 3 Lifte erhöht sich die Zahl der Wiederholungsfahrten am Wetterwandeck, sodass die Entscheidung fiel, beide Wetterwandeckschlepper abzubauen und durch einen einzigen 6er-Sessel mit höherer Kapazität zu ersetzen, zumal man dann auch noch Personal einspart, da zwei Lifte durch einen ersetzt werden.


Die mittelfristige strategische Planung ist klar:

1. Erhalt des Skigebiets Zugspitze, wenngleich mit nur noch 3 statt 8 Liften, also Wetterwandeck, Weißes Tal und Sonnenkar. Der Rest fällt weg.
2. Synchronisation der Saison Zugspitze mit der Saison Garmisch Classic auf den Zeitraum Mitte Dezember bis Ende März.
3. Ausbau des Sommergeschäftes.

Insofern war der Neubau des 6er-Sessels Wetterwandeck völlig logisch. Ob auch der Schlepper Weißes Tal durch einen 6er-Sessel ersetzt wird, ist noch nicht entschieden. Darüber wird vsl. dann entschieden werden, wenn der Brunntallift abgebaut ist.

Also: Erhalt des Skigebiets Zugspitze langfristig vsl. mit drei 6er-Sessel Wetterwandeck, Weißes Tal und Sonnenkar im Zeitraum Mitte Dezember bis Ende März. Der Rest kommt weg. Die Überlegungen, das Skigebiet Zugspitze komplett zu schließen sind - Stand heute - erst einmal vom Tisch. Mehr konnte man mir auch nicht sagen.

Quelle ?
 
Interessante Spekulationen gibt es hier zu hören...

Der Brunntallift liegt in der Zone C des Alpenschutzplanes

Ist das wirklich so?

Hier die offizielle Karte aus dem LEP, leider ohne Liftinfrastruktur:
https://www.stmwi.bayern.de/fileadm...P_Stand_2018_Anhang_3_-_Alpenplan_Blatt_2.pdf

Der Brunntallift wurde 1983/84 errichtet, damals gab es den "Alpenplan" bereits 12 Jahre. Ich habe niemals bisher von einem Konflikt gelesen, der diesen Lift und den Alpenplan betroffen hätte. Deswegen war ja der Streitfall Riedberger Horn so brisant, weil zum ersten Mal seit 1972 in der Zone C ein Lift gebaut worden wäre.

Ich würde sagen nach Blick ins LEP und den Bayern Atlas, dass der SL Brunntal mit seiner Talstation die Grenze der Zone C gerade erreicht, aber nicht drinnen liegt - denn sonst wäre er nicht genehmigt worden.
 
Zurück
Oben