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Zugspitze - Diskussionsthread

Es gibt ja 2 Varianten da hoch, in Kooperation mit Ehrwald sogar 3. Da könnte man die Revision schon nacheinander durchführen, wenn man denn wollte.

An den Wochenenden ist übrigens für Fussgänger geöffnet. Dann könnte man auch Wochenend-Skibetrieb anbieten.

Und ab 25.11. ist durchgehend Fussgängerbetrieb, Skibetrieb erst ab 01.12..
 
Ehrwald kann man nicht als vollständige Variante sehen, denn egal ob man die TZB oder BZB nimmt, man muss immer mit der Gletscherbahn fahren.
 
Schneefuchs schrieb:
(...)

An den Wochenenden ist übrigens für Fussgänger geöffnet. Dann könnte man auch Wochenend-Skibetrieb anbieten.

Und ab 25.11. ist durchgehend Fussgängerbetrieb, Skibetrieb erst ab 01.12..

Auf der Zugspitze gibt es eine hohe Grundlast an Fußgängern, die da hochfahren wollen. Selbst an verregneten Novembertagen wollen mindestens 500 - 800 Fahrgäste hochfahren, sodass - ginge es nach den Fußgängern - die Seilbahn Zugspitze 365 Tage im Jahr fahren könnte.

Durch die notwendige Revision von 10 Tagen im November muss die BZB auf mindestens 5000 - 8000 Fahrgäste verzichten.

Es muss schon wirklich tosendes Unwetter mit Sturm, Nebel und Hagel sein, damit wenig Betrieb ist, aber selbst an solchen Tagen wollen meistens 100 - 200 Personen hochfahren.

An guten Sommertagen fahren etwa 3000 - 5000 Fahrgäste auf die Zugspitze (ohne Österreich).

___________


Ich selbst bin ja im Sommer auch mehrere Male auf der Zugspitze. Meistens zu Fuß, aber gelegentlich auch mit der Seilbahn. Eine Wanderung im Sommer durch das Höllental auf die Zugspitze ist wirklich ein Traum.

Hier kann man durch das Klicken der Bilder zu Hause am Computer den Weg im Sommer durch das Höllental auf die Zugspitze nachempfinden. Ich finde es witzig, wenn man den Weg im Sommer schon etliche Male gegangen ist, ihn zur Abwechslung mal zu Hause faul am Computer virtuell zu gehen:

https://zugspitze360.com/
 
ThomasK schrieb:
....
Ich selbst bin ja im Sommer auch mehrere Male auf der Zugspitze. Meistens zu Fuß, aber gelegentlich auch mit der Seilbahn. Eine Wanderung im Sommer durch das Höllental auf die Zugspitze ist wirklich ein Traum.

Hier kann man durch das Klicken der Bilder zu Hause am Computer den Weg im Sommer durch das Höllental auf die Zugspitze nachempfinden. Ich finde es witzig, wenn man den Weg im Sommer schon etliche Male gegangen ist, ihn zur Abwechslung mal zu Hause faul am Computer virtuell zu gehen:

https://zugspitze360.com/

Bitte bezeichne die Tour auf die in Zugspitze über das Höllental, hier in Zukunft nicht mehr als Wanderung, denn dieses ist absolut keine Wanderung mehr..!!
Als Wanderung kann man die Tour über das Reintal und die Knorrhütte noch durchgehen lassen, da dort nur der relativ einfache Klettersteig im Gipfelbereich zu bewältigen ist.

Aber eine Bergtour durch das Höllental hat vor allem diesen Sommer alpine Erfahrung und eine Klettersteig Ausrüstung vorausgesetzt..
und eine Bergtour mit einem Klettersteig der Kategorie C ( schwierig ) , ist alles andere als eine Wanderung !

https://www.hoehenrausch.de/berge/zugspitze/

und vor allen Dingen war heuer der Abstand der Randkluft vom Gletscher zum Einstieg in den Klettersteig fast 2 Meter, und nur einzeln mit Seil Sicherung zu überwinden, welches diesen Sommer oft zu langen Staus, auf dieser Bergtour geführt hat...

Höllental1.JPG
 
ThomasK schrieb:
Es bleibt dabei: Wenn etwas erneuert wird, dann wird der Schlepper Weißes Tal durch ein 6er-Sessel ersetzt, aber sonst passiert nichts. Und selbst der Neubau des Lifts Weißes Tal als 6er-Sessel ist keinesfalls sicher.

Am schönsten wäre es, wenn sie die beiden Schlepper Brunntal und Weißes Tal in einen einzelnen Sessellift mit Mittelstation zusammenfassen würden. Das wäre aus meiner Sicht ökologisch vertretbar und würde das Skigebiet ungemein aufwerten. Allerdings teile ich Deine Skepsis, dass da oben überhaupt noch irgendwas passieren wird.
 
Rusty1 schrieb:
ThomasK schrieb:
Es bleibt dabei: Wenn etwas erneuert wird, dann wird der Schlepper Weißes Tal durch ein 6er-Sessel ersetzt, aber sonst passiert nichts. Und selbst der Neubau des Lifts Weißes Tal als 6er-Sessel ist keinesfalls sicher.

Am schönsten wäre es, wenn sie die beiden Schlepper Brunntal und Weißes Tal in einen einzelnen Sessellift mit Mittelstation zusammenfassen würden. Das wäre aus meiner Sicht ökologisch vertretbar und würde das Skigebiet ungemein aufwerten. Allerdings teile ich Deine Skepsis, dass da oben überhaupt noch irgendwas passieren wird.


Meinst du eine vollwertige Mittelstation, bei der die 6er-Sessel in beiden Richtungen langsam durch die Station durchgeführt werden oder lediglich einen bergseitigen Einstieg an der Talstation des heutigen Schleppliftes Weißes Tal?
Falls du eine vollwertige Mittelstation willst, stellst du dir zwei getrennte Zugseilschleifen vor, damit jede Sektion auch separat betrieben werden kann, wenn es die Witterung erfordert?
 
So genau kenne ich mich mit der Terminologie leider nicht aus und Deine Fragen lassen mich die Sinnhaftigkeit natürlich hinterfragen.

Eine vollwertige Mittelstation mit separatem Betrieb der Streckenabschnitte erscheint mir in Anbetracht der oft mäßigen Qualität ins Brunntal die sinnvollere Lösung, obwohl ich ursprünglich natürlich nur eine Zustiegslösung im Kopf hatte. Leider fehlt mir das technische Wissen. Wenn der Antrieb in der Mittelstation sitzt, braucht es an den Endstationen keinen mehr, oder? Und wenn man im anderen Fall die Sessel bei geschlossener Abfahrt einfach leer den weiteren Weg fahren ließe, ist die Energieverschwenung nicht vernachlässigbar, nehme ich an?
 
Rusty1 schrieb:
So genau kenne ich mich mit der Terminologie leider nicht aus und Deine Fragen lassen mich die Sinnhaftigkeit natürlich hinterfragen.

Eine vollwertige Mittelstation mit separatem Betrieb der Streckenabschnitte erscheint mir in Anbetracht der oft mäßigen Qualität ins Brunntal die sinnvollere Lösung, obwohl ich ursprünglich natürlich nur eine Zustiegslösung im Kopf hatte. Leider fehlt mir das technische Wissen. Wenn der Antrieb in der Mittelstation sitzt, braucht es an den Endstationen keinen mehr, oder? Und wenn man im anderen Fall die Sessel bei geschlossener Abfahrt einfach leer den weiteren Weg fahren ließe, ist die Energieverschwenung nicht vernachlässigbar, nehme ich an?


Wenn du nur eine Zustiegslösung bergwärts willst, dann ist der Antrieb an der Talstation oder Bergstation, aber eigentlich nie in der Mittelstation mit Zugstiegsmöglichkeit. In diesem Fall läuft das Förderseil an der Mittelstation einfach durch und wird ggf. abgelenkt.

Hat man zwei Sektionen, dann kann man sich überlegen, ob das Förderseil an der Mittelstation durchlaufen soll. Falls ja, dann ist auch hier wiederum der Antrieb in der Talstation oder Bergstation. Diese Möglichkeit wählt man, wenn der Sessellift auch im Sommer genutzt werden soll oder aber wenn zwischendurch das Personal von der Mittelstation zur Talstation gelangen muss.

Beim Zugspitzplatt gibt es nun die Möglichkeit, dass aufgrund von Schneemangels der Brunntallift nicht fahren kann, aber sehr wohl der Lift Weißes Tal. Umgekehrt gibt es auch die Möglichkeit, dass der Brunntallift fährt, aber wegen Sturm der Lift Weißes Tal außer Betrieb ist. Um für solche Fälle vorbereitet zu sein, braucht man zwei Sektionen mit Durchfahrbetrieb in beide Richtungen und zwei Förderseilschleifen.

Der Energiebedarf ist vernachlässigbar. Viel höher sind die Kapitalkosten für die Liftanlagen und die Personalkosten. Ob die 6er-Sessel beim Liftbetrieb besetzt sind oder nicht spielt auf der Kostenseite bezüglich des Energiebedarfs keine große Rolle.

Man müsste sich den Mehrbedarf angucken, aber ich bezweifele, dass sich das rechnet.

Die einzige Chance, die ich sehe ist, dass man den Lift dadurch rentabel macht, indem man auch im Sommer Geld verdient. Die Talstation des Brunntalliftes liegt zwischen Knorrhütte und dem Gatterl direkt am Wanderweg. Man könnte sich überlegen für die konditionsschwachen Wanderer eine österreichisch-deutsche Zugspitzrundreise anzubieten.

Um auch konditionsschwachen Wanderern die Besteigung der Zugspitze zu ermöglichen, bietet sich folgendes Szenario an:

Die Wanderer könnten dann mit der EUB bis Ehrwalder Alm fahren und dann mit dem 6er-Sessel zum Issentalkopf auch im Sommer fahren. Von der Bergstation der Issentalkopfbahn (6er-Sessel) gehen dann die konditionsschwachen Wanderer über das Gatterl in ca. 90 Minuten zur Talstation des Brunntalliftes. Von dort aus fahren sie dann über das Platt auf den Zugspitzgipfel und mit der 100-PB wieder zurück nach Ehrwald.

Würde man dieses Konzept der österreichisch-deutschen Zugspitzrundreise verfolgen, dann müsste man aber den 6er-Sessellift dergestalt konzipieren, dass man den Brunntallift mit dem Sonnenkarlift verbindet und den 6er-Sessel Weißes Tal separat neu errichtet, da die Sommerfahrgäste den Sonnenkarlift benutzen wollen und nicht den Lift Weißes Tal.

Da auch der Sonnenkarlift in den nächsten 10 Jahren erneuert werden soll, wäre so eine Konzeption mit einem 6er-Sessel Brunntal-Sonnenkar in zwei Sektionen mit Durchlaufbetrieb grundsätzlich denkbar.

Derzeit gibt es dafür aber weder auf der österreichischen noch auf der deutschen Seite Pläne. Momentan spricht alles dafür in ein paar Jahren den Brunntallift abzubauen. An einen Sommerbetrieb des Brunntalliftes und des Issentalkopfliftes denkt momentan niemand.

Die österreichisch-deutsche Zugspitzrundreise könnte - gut vermarktet - im Sommer neue Zielgruppen anziehen, da sie im Gegensatz zur deutschen Zugspitzrundreise (Zahnradbahn, Gletscherbahn, Seilbahn Zugspitze) auch eine 90-Minütige Wanderung in großartiger Hochgebirgslandschaft anbietet. Die österreichisch-deutsche Zugspitzrundreise würde dann sechs Seilbahnen inkludieren:

1. 8-EUB Ehrwalder Almbahn (Heute bereits im Sommerbetrieb)
2. 6-Sessel Issentalkopf (derzeit kein Sommerbetrieb, Lift vorhanden, Sommerbetrieb grundsätzlich machbar)
3. Brunntallift (müsste vom Schlepplift auf einen 6-Sessel umgebaut werden)
4. Sonnenkar (6er-Sessel derzeit ohne Sommerbetriebskonzession)
5. 100-PB Zugspitzplatt - Zugspitze (Heute bereits im Sommerbetrieb)
6. 100-PB Ehrwald - Zugspitze (Heute bereits im Sommerbetrieb)


So viel müsste also gar nicht gemacht werden, um das neue Produkt österreichisch-deutsche Zugspitzrundreise zu kreieren.
Es spricht aber nichts dagegen, dass, wenn die Skifahrer für den langfristigen Erhalt des Brunntalliftes kämpfen, sie sich auch für den Sommerbetrieb als 6er-Sessellift stark machen.
 
Vielen Dank für Deinen ausführlichen Beitrag! Die von Dir beschriebene Sommernutzung ist eine ziemlich geniale Idee. Würde ich sofort nutzen.
 
ThomasK schrieb:
Die österreichisch-deutsche Zugspitzrundreise

Fehlt noch der Weg zurück von Talstation Zugspitzbahn zu Talstation Ehrwalder Almbahn. Da müssten wahrscheinlich (vermutlich eh vorhandene) Busse herhalten. Aber mit Pferdekutsche oder Bimmelbahn durch das Wettersteinbahnen-Gebiet würde vermutlich auch das noch attraktiver werden. :wink:
 
Highlander schrieb:
Bitte bezeichne die Tour auf die in Zugspitze über das Höllental, hier in Zukunft nicht mehr als Wanderung, denn dieses ist absolut keine Wanderung mehr..!!

Ach, das ist doch nichts. Er geht sowieso ohne Ausrüstung auf die Zugspitze, sogar über den Stangensteig-Klettersteig :)
 
Ehe man Weißes Tal durch eine zusätzliche KSB ersetzt, würde es m. E. eher Sinn machen, Weißes Tal und Sonnenkar in einer 8KSB zusammenzulegen. Die alte Sonnenkar könnte man dann auf der Brunntal-Trasse neu aufbauen.

Brunntal und Weißes Tal zusammenzufassen erscheint mir eher wenig sinnvoll, da m. M. n. die attraktivere Piste am Brunntal am Wetterwandeck losgeht.
Aber ohne Begradigung Brunntal macht das alles nicht viel Sinn.
 
barmuc73 schrieb:
Fehlt noch der Weg zurück von Talstation Zugspitzbahn zu Talstation Ehrwalder Almbahn. Da müssten wahrscheinlich (vermutlich eh vorhandene) Busse herhalten. Aber mit Pferdekutsche oder Bimmelbahn durch das Wettersteinbahnen-Gebiet würde vermutlich auch das noch attraktiver werden. :wink:

Busse sind in Ehrwald tatsächlich gut vorhanden. Man könnte aber auch zum Warmwerden von der Zugspitzbahn Talstation zur Ehrwalder Alm Talstation wandern, das geht leicht absteigend ohne Dorfberührung.
 
barmuc73 schrieb:
ThomasK schrieb:
Die österreichisch-deutsche Zugspitzrundreise

Fehlt noch der Weg zurück von Talstation Zugspitzbahn zu Talstation Ehrwalder Almbahn. Da müssten wahrscheinlich (vermutlich eh vorhandene) Busse herhalten. (...)


Die Busse fahren bereits heute. Es gibt verschiedene Buslinien, die im Talkessel zwischen Lermoos, Ehrwald Zugspitzbahn, Ehrwalder Almbahn und Biberwier die Linien abfahren. Die Haltestellen der Busse befinden sich direkt neben der Talstation der Ehrwalder Almbahn bzw. der Tiroler Zugspitzbahn. Man braucht dazu noch nicht einmal umsteigen, da die Busse die beiden Talstationen direkt miteinander verbinden. Die Busse halten auch im Ortszentrum von Ehrwald.

Wie gesagt, es müsste nicht viel gemacht werden, wenn man das Angebot einer österreichisch-deutschen Zugspitzrundreise anbieten will.

Aus der Diskussion wird klar, dass der Wegfall der Schneefernerkopflifte auf dem ehemaligen Gletscher von den Skifahrern akzeptiert wird. Aber mit dem Brunntallift ist offenbar die Schmerzgrenze erreicht. Die drei bestehenden Lifte Wetterwandeck, Weißes Tal und Sonnenkar reichen offenbar nicht mehr aus, um Skifahren auf der Zugspitze attraktiv zu machen.

Da die Klimaerwärmung unerbittlich fortschreitet und es einfach nicht mehr rentabel ist, wenn der Brunntallift irgendwann nur noch 60 Tage im Jahr offen hat, braucht man Konzepte, die sowohl den Interessen der Skifahrer als auch den Interessen der BZB, die rentabel arbeiten will, gerecht werden.



GIFWilli59 schrieb:
Ehe man Weißes Tal durch eine zusätzliche KSB ersetzt, würde es m. E. eher Sinn machen, Weißes Tal und Sonnenkar in einer 8KSB zusammenzulegen. Die alte Sonnenkar könnte man dann auf der Brunntal-Trasse neu aufbauen.

Brunntal und Weißes Tal zusammenzufassen erscheint mir eher wenig sinnvoll, da m. M. n. die attraktivere Piste am Brunntal am Wetterwandeck losgeht.
Aber ohne Begradigung Brunntal macht das alles nicht viel Sinn.


Ich gebe dir recht, dass die Trasse des Skilifts Weißes Tal nicht optimal ist. Falls man den Lift Weißes Tal irgendwann - was nicht sicher ist - neu bauen will, dann könnte man meiner Meinung nach auch gleich Nägel mit Köpfen schlagen und eine neue Trassierung wählen.

Der Schneefernergletscher ist sowieso weg und kommt nicht wieder. Auch die Schneefernerkopflifte werden in ein paar Jahren alle weg sein. Auch der Sessellift auf den Schneefernerkopf ist längst verschwunden.

Ein Kompromiss zwischen der BZB und den Skifahrern könnte wie folgt aussehen.

Um Personalkosten zu sparen, werden von den ehemals acht Liften nur noch die Hälfte, nämlich vier, übrigbleiben und zwar Wetterwandeck, Weißes Tal, Sonnenkar und Brunntal. Bei den neuen Liften wird AURO eingebaut, um die Personalkosten weiter zu senken.

Um den Interessen der Skifahrer entgegen zu kommen, wird der Brunntallift nicht nur erhalten, sondern als 6er-Sessel neu gebaut. Die Rentabilität wird durch den Sommerbetrieb erreicht.
Der Wegfall des ehemaligen Sessellifts auf den Schneefernerkopf und der Wegfall der Schneefernerkopflifte wird dadurch kompensiert, in dem ein neuer 6er-Sessel Weißes Tal, von der heutigen Talstation direkt auf den Schneefernerkopf neu gebaut wird. Hierzu wird auf den letzten 150 Höhenmetern eine schwarze Piste neu errichtet. Da diese schwarze Piste in der Zone A liegt und keine Pflanzen betroffen sind, sollte der Bau der schwarzen Piste vom Schneefernerkopf ins Weiße Tal möglich sein.

Künftig hätte man dann also vier Anlagen:

6er-Sessel Wetterwandeck (nur Winterbetrieb)
6er-Sessel Weißes Tal in neuer Linienführung direkt auf den Schneefernerkopf (Lage der Bergstation unmittelbar neben der Lage der Bergstation des alten Sessellifts, Winterbetrieb, eventuell auch Ganzjahresbetrieb)
6er Sessel Brunntal + Sonnenkar mit Durchlaufbetrieb an der Mittelstation (neu Ganzjahresbetrieb)

Beim 6er-Sessel Weißes Tal mit neuer Linienführung auf den Schneefernerkopf könnte man unmittelbar vor Beginn der schwarzen Piste einen Zwischenausstieg für schwächere Skifahrer einbauen, die die neue schwarze Piste vom Schneefernerkopf nicht fahren können.

Durch das AURO-System sollten vier Personen reichen, alle vier Lifte zu betreiben.

Marktwirtschaft funktioniert nur dann, wenn BEIDE Seiten Vorteile haben. Man sollte nicht einseitig das Angebot immer mehr kürzen, denn dann bleiben irgendwann die Kunden weg.

Wenn man das Skigebiet Zugspitze erhalten will, dann sollte man es auch so gestalten, dass es attraktiv ist. Da die heutigen Lifte viel wirtschaftlicher sind als die alten Anlagen, könnte man mit den vier Liften fast alle Pisten abdecken, die seinerzeit durch die ehemals acht Anlagen erschlossen wurden.

Im Hinblick darauf, dass die Klimaerwärmung dem Skigebiet Garmisch Classic über kurz oder lang an den Kragen gehen wird, ist es wichtig, das Zugspitzplatt attraktiv zu erhalten, wenn man noch an den Skifahrern interessiert ist.
 
GIFWilli59 schrieb:
Ehe man Weißes Tal durch eine zusätzliche KSB ersetzt, würde es m. E. eher Sinn machen, Weißes Tal und Sonnenkar in einer 8KSB zusammenzulegen. Die alte Sonnenkar könnte man dann auf der Brunntal-Trasse neu aufbauen.

Also eine Bergstation davon zu ersetzen oder wie meinst Du das? Bitte nicht! Die haben beide ihre Berechtigung. Als Sonnenkar noch ein Schlepper war, war Weißes Tal wesentlich beliebter als Sonnenkar. Man kann zwar von der Bergstation Weißes Tal zum Sonnenkar queren, aber das nervt doch sehr, wenn man das ständig machen muss.
 
@ThomasK Ich wünschte, Du hättest das Sagen bei der BZB. :bindafür:
 
Rusty1 schrieb:
GIFWilli59 schrieb:
Ehe man Weißes Tal durch eine zusätzliche KSB ersetzt, würde es m. E. eher Sinn machen, Weißes Tal und Sonnenkar in einer 8KSB zusammenzulegen. Die alte Sonnenkar könnte man dann auf der Brunntal-Trasse neu aufbauen.

Also eine Bergstation davon zu ersetzen oder wie meinst Du das? Bitte nicht! Die haben beide ihre Berechtigung. Als Sonnenkar noch ein Schlepper war, war Weißes Tal wesentlich beliebter als Sonnenkar. Man kann zwar von der Bergstation Weißes Tal zum Sonnenkar queren, aber das nervt doch sehr, wenn man das ständig machen muss.
Mir ist nur aufgefallen, dass Weißes Tal und Sonnenkar teilweise ähnliche Pisten bedienen, daher die Idee mit nur einer KSB. Um alles bedienen zu können, müsste die Bergstation natürlich an der aktuellen Bergstation Weißes Tal sein. Ob das sinnvoll/praktikabel ist, vermag ich nach nur einem Vormittag dort nicht sicher zu sagen.

Rusty1 schrieb:
@ThomasK Ich wünschte, Du hättest das Sagen bei der BZB. :bindafür:
Bin selbst überrascht, wie viel Infrastruktur er den Skifahrern noch zugesteht. Das kennt man aus anderen Diskussionen auch anders. ;-)
 
Bergfan schrieb:
Highlander schrieb:
Bitte bezeichne die Tour auf die in Zugspitze über das Höllental, hier in Zukunft nicht mehr als Wanderung, denn dieses ist absolut keine Wanderung mehr..!!

Ach, das ist doch nichts. Er geht sowieso ohne Ausrüstung auf die Zugspitze, sogar über den Stangensteig-Klettersteig :)

Das muss jeder selber wissen wie er dort hoch geht , es gibt ja heute auch noch Skifahrer,
die gehen ohne Helm zum skifahren... :?:

In dem Klettersteig ohne Helm, da reicht ein Stein von oben, dann war es seine letzte 'Wanderung' auf die Zugspitze...
 
Es reicht überall ein Stein, um dem Leben ein Ende zu setzen.
Und psst :der stangensteig ist kein klettersteig... Nur um Missverständnisse hier zu vermeiden, muss das gesagt werden. Es ist der höllental-klettersteig gemeint. Wobei: es täte manch einem gut, selbst den stangensteig mit klettersteig Set zu unternehmen, wenn man sich die totenzahlen da anschaut.
Und ja, ich bin einer der, die ohne Helm fahren. Allerdings mach ich fast nur noch ausschließlich skitouren.und bei den 3 oder 4 malen, die ich im Winter auf piste bin, vergesse ich den Helm schlicht.oder, da ich meist im Frühjahr fahre, ists mir zu warm darunter. Mir unbegreiflich, wie die Menschen es darunter aushalten bei plus 5 und aufwärts. Aber off-topic. Zugspitze muss schnee haben. Viel. Weil:will ich auch machen tun.
 
GIFWilli59 schrieb:
Rusty1 schrieb:
@ThomasK Ich wünschte, Du hättest das Sagen bei der BZB. :bindafür:
Bin selbst überrascht, wie viel Infrastruktur er den Skifahrern noch zugesteht. Das kennt man aus anderen Diskussionen auch anders. ;-)

Einen Moment!

Man sollte schon auch die Fakten und Rahmenbedingungen beachten!

Ich bin strikt dagegen, die Klimaerwärmung einfach zu ignorieren und so zu tun, wie wenn nichts wäre.

Ja, ich bin strikt dagegen, am Jenner oder am Hochfelln den Skibetrieb weiterzuführen, weil die Klimaerwärmung dem sowieso ein Ende bereiten wird. Da nutzt es überhaupt nichts zu versuchen mit Beschneiung und Brachialgewalt das Ende noch 10 Jahre hinauszuzögern.

Wenn die Klimaforscher, die sehr oft Mathematiker, Physiker und Informatiker sind, mit Supercomputern und mittlerweile schon recht guten Mathematikmodellen, ziemlich genau sagen, was in der Zukunft passieren wird, dann ist es doch völlig absurd das alles zu ignorieren und immer wieder auf die Fresse zu fliegen, ehe man beim 100. Mal endlich merkt, dass da eine Wand ist.

Die Klimaforschern sagen ganz klar voraus, dass die ehemaligen Sommer- und Gletscherskigebiete, die sich auf über 3000 m Seehöhe befinden, sich in normale Winterskigebiete umwandeln werden und bei einer Seehöhe von unter 1500 m Schluss sein wird - Beschneiung hin oder her. Zwischen 1500 m und 2000 m Seehöhe wird man mit großem Aufwand noch den Skibetrieb weiterführen können, wenngleich mit einer verkürzten Saison zwischen Mitte Dezember und Ende März.

Auf der Zugspitze stellt sich die Situation völlig anders dar.

Hier ist es so, dass der Skibetrieb durch die Klimaerwärmung keinesfalls gefährdet ist. Zwar ist das Gletscherskigebiet Zugspitze Geschichte, aber ein normaler Skibetrieb ohne Gletscher und ohne Beschneiung kann aufgrund der Höhenlage, die vom Brunntallift einmal abgesehen, sich von 2300 m bis 2874 m (Schneefernerkopf) erstreckt, aufrecht erhalten werden, wenngleich mit einer auf Mitte Dezember bis Ende März verkürzten Saison. Beim Brunntallift ist zu erwarten, dass er, da er ohne Beschneiung betrieben wird, aufgrund der Klimaerwärmung künftig nur noch ca. 60 Tage im Jahr offen sein kann.

Wir reden hier von einer Klimaerwärmung von 3 - 4 Grad, keinesfalls von einer Klimaerwärmung von 10 Grad!

Auf der Zugspitze ist die Situation nun so, dass die Bayerische Zugspitzbahn durch die Sommergäste und Ganzjahresfußgänger mit so viel Geld zugeschüttet wird, dass sie auf die Skifahrer gar nicht mehr angewiesen ist. Im Gegensatz zum Jenner und Hochfelln ist es also keine klimatechnische Entscheidung, sondern eine rein unternehmerische Entscheidung, ob man auf der Zugspitze die Skifahrer noch will.

Die jetzige Strategie, das Skigebiet zu halten, aber langfristig auf drei Lifte zu verkleinern (Wetterwandeck, Weißes Tal und Sonnenkar) halte ich für falsch, da so ein Miniskigebiet für die Skifahrer unattraktiv ist. Man leistet sich dann eine Skifahrerinfrastruktur mit etlichen Pistenraupen für gerade einmal 3 Minilifte, die alle nur zwischen 900 m und 1300 m lang sind.

Da der Schneefernergletscher Geschichte ist, bietet es sich an, das Skigebiet Zugspitze als normales Winterskigebiet ohne Gletscher weiterzuführen und sogar zu attraktivieren, insbesondere auch vor dem Hintergrund, dass langfristig auch Garmisch Classic schließen muss.

Die Voraussetzungen sind sehr günstig:

1. Die Zugspitze ist sehr gut mit der Bahn erreichbar.
2. Durch den Wegfall fast aller Skigebiete in Deutschland wird die Konkurrenzsituation besser.
3. Durch den ausgezeichnet laufenden Sommerbetrieb bietet sich die einmalige Gelegenheit durch Synergieeffekte das Skigebiet zu attraktivieren.
4. Durch die Lage des Schneefernerkopfes in der Zone A kann ohne Probleme an der Ostseite eine neue schwarze Piste, die etwa 400 m lang ist und 200 m Höhenunterschied aufweist, gebaut werden.

Beim Bau so einer Piste werden überhaupt keine Pflanzen zerstört. Noch nicht einmal Gletscherflöhe müssten weichen. Die Abfahrt an der Ostseite des Schneefernerkopfes ins Weiße Tal würde in einer reinen Mondlandschaft gebaut werden ohne das die Natur beeinträchtigt würde.

___________________


Wie ich schon schrieb, kann man nicht alle Skigebiete über einen Kamm scheren. Man sollte sich schon die Rahmenbedingungen anschauen.

Also weiterhin von mir ein klares Nein zu den Skigebieten Jenner und Hochfelln, aber einem Ausbau des Skigebiets Zugspitze steht klimatechnisch, umwelttechnisch, juristisch und ökonomisch nichts entgegen. Das ist eine rein unternehmerische Entscheidung der Bayerischen Zugspitzbahn, ob sie vom Schneefernerkopf eine schwarze Piste bauen will und ob sie den Brunntallift künftig als 6er-Sessel mit Ganzjahresbetrieb neu betreiben will.

Man könnte sich sogar überlegen den Brunntallift und den Sonnenkarlift als 10er-EUB in zwei Sektionen neu zu bauen, falls man den Ganzjahresbetrieb plant.

Die derzeitigen Pläne der BZB ein Miniskigebiet mit nur drei Liften zu betreiben, halte ich für falsch. Da würde ich bei so guten Voraussetzungen ganz anders herangehen. Wie, habe ich oben aufgezeigt.
 
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