• Willkommen im neuen Alpinforum!

    Das Alpinforum ist erfolgreich auf die neue Forensoftware XenForo umgezogen. Benutzerkonten und Foreninhalte wurden übernommen, sodass ihr euch wie gewohnt anmelden könnt.

    Schaut euch gerne um und probiert die neuen Funktionen aus. Solltet ihr Fehler oder Unstimmigkeiten entdecken, meldet sie bitte im entsprechenden Thema.

    Alle Informationen zur Migration und zum neuen Forum findet ihr hier:

    Zur ausführlichen Ankündigung

    Viel Spaß im neuen Alpinforum!

    Euer Alpinforum-Team

Zukunft der Mobilität!?

Ich habe vor kurzem auch noch gelesen, dass die Unfallzahlen in den letzten Wochen deutlich gesunken sind. Ist ja auch logisch, wenn die Straßen deutlich leerer sind und insgesamt weniger Verkehrsteilnehmer mit dem Auto unterwegs sind.
Mich würde im Gegenzug aber mal interessieren ob sich die Zahl der Radfahrunfälle wiederum erhöht hat. Bei sovielen, die die aktuelle Situation für einige Radtouren genutzt haben wäre das wiederum auch nicht verwunderlich.

Ich finde ja, dass man wenn man vom Verbannen der Autos aus der Stadt spricht mit Intelligenz vorgehen sollte. Es gibt viele Bereiche in denen es absolut Sinn ergibt, den Autoverkehr tatsächlich draußen zu halten, aber eben auch Bereiche in Städten in denen es durchaus Sinn macht diese für Autos offen zu lassen. Z.B. ein Gewerbegebiet mit Möbelhaus...ich nehme kein Regal auf dem Fahrad oder in den Bus mit :lol:
Und hier bei mir in der ländlicheren Gegend ist ein Hauptproblem der meisten Orte doch der Transitverkehr, der Verkehr in und aus dem Ort selbst wäre locker tragbar, verstopft sind doch hauptsächlich die Transitrouten.
 
Julian96 schrieb:
Mich würde im Gegenzug aber mal interessieren ob sich die Zahl der Radfahrunfälle wiederum erhöht hat. Bei sovielen, die die aktuelle Situation für einige Radtouren genutzt haben wäre das wiederum auch nicht verwunderlich.

Für meine Heimatregion Saarland ein ganz klares Ja wenn man in die Unfallstatistik reinschaut. Vor Allem E-Bikes stehen auf der Liste recht weit oben. Wundert mich wiederum gar nicht weil die Menschen die normale Fahrräder nicht mehr bewegen können in die Lage versetzen wieder zu radeln, es aber besser sein lassen sollten. Das erlebe ich auf den Radwegen wirklich beinahe täglich.Ich musste dieses Jahr selber sogar schon den Sanka rufen weil ein wirklich betagter Radler die Kurve nicht gekrigt hat und sich das Bein gebrochen hat. Eine Häufung von E-Bikeunfällen war allerdings auch schon vor der Coronakrise zu beobachten. Aber die Gesamtzahl stieg im letzten Monat schon an. Allerdings waren das mehr Unfälle ohne Beteiligung von Kraftfahrzeugen
 
Ich gehe auch von mehr Unfällen von Radfahrern aus, alles andere wäre statistisch auch völlig unlogisch. Was ich mir hingegen vorstellen könnte, ist eine Abnahme der schweren Radunfälle. Die schweren Unfälle sind vielfach im Zusammenhang mit PKW und LKW zu finden (Kollisionen, Auffahrunfälle, tote Winkel beim Abbiegen, Ausweichmanöver, etc), einfach weil die Wucht und Masse von P/LKW eine ganz andere ist. Selbstunfälle von Radfahrern gehen häufig etwas glimpflicher aus, mit Schürfungen oder einfacheren Brüchen zB.
Die E-Bike-Unfälle nehmen seit Jahren konstant zu, ist aber auch logisch, da die Zahl an E-Bikes ja explodiert... und zusätzlich auch Leute eigentlich viel zu schnell unterwegs sind. Beim gewöhnlichen Radfahren gibt vielfach das eigene Können resp. die eigene Fitness die Geschwindigkeit vor, bei E-Bikes ist das nicht mehr so direkt der Fall.
 
Kreon100 schrieb:
Sauerland_6_CLD schrieb:
... Ich bin aber auch der Meinung, dass der ÖPNV viel attraktiver, sauberer und günstiger werden muss als jetzt, damit die Leute das Angebot auch gerne nutzen.

Ich will jedenfalls niemand sein Auto verbieten und gerne auch was aus Zuffenhausen oder Untertürkheim. Es wird aber eben keine 4 spurigen Stadt Schnellstraßen mehr geben, das ist meine Hoffnung . Wer dann immer noch lieber im Stau steht anstatt mit der Bahn in 15 Minuten in die City zu fahren, Glückwunsch!

Und hier ist das Problem ... man ist doch in Deutschland teilweise nichtmal in Städten wie München in der Lage einen halbwegs vernünftigen ÖPNV anzubieten. Ja die Hauptachsen funktionieren - U- und S-Bahn auch die Tram, wobei es bei der schon Einschränkungen gibt ... aber gerade die Gewerbegebiete?

Bsp. 1: Ich habe eine zeitlang als Werkstudent in Gräfelfing gearbeitet (Gewerbegebiet mit etwa 5000 Arbeitsplätzen) normalerweise bin ich mit dem Auto mitgefahren - Fahrzeit inkl. Stau max. 30 Minuten
Wenn meine Mutter Urlaub hatte hab ich im Sommer dann das Rad genommen - Fahrzeit 45 Minuten obwohl man schon einen Umweg gefahren ist damit man nicht die ganze Zeit an der HVS entlangfährt.
Mit Öffis: 4 Mal Umsteigen - Fahrzeit geplant 55 Minuten - realistisch 1h15 weil der Anschluss zmd. morgens NIE erreicht werden konnte.
Inzwischen zahlt dort Philipp Morris einen Bus damit es einen Anschluss an die S-Bahn gibt der den Namen verdient.

Bsp. 2: Helmholtz-Zentrum ... das habe ich im Zuge meiner Diplomarbeit untersucht. Dort arbeiten bis zu 3000 Menschen + Unmengen an Besuchern. Nebendran ist noch der Bayern-Campus mit bis zu 500 Schülern. Die würden gerne öffentlich fahren statt an der gefährlichen Landstrasse entlangradeln zu müssen oder mit dem Auto zu kommen. Ergebnis ist dass man einen nicht unerheblichen Betrag (zahlen darf ich keine nennen) jährlich zahlt um wenigstens unter der Woche einen annähernden Stundentakt mit dem Bus angeboten zu bekommen. Der Radweg entweder nach Fröttmaning oder in die Dülferstrasse durchs Naturschutzgebiet wird nicht genehmigt. Ergebnis davon ist wiederum: Derzeit reisen etwa 10-15% mit dem ÖPNV an - nach Umfragen würden 80% einen anständigen ÖPNV zmd. ab P+R nutzen ...
 
Chense schrieb:
Und hier ist das Problem ... man ist doch in Deutschland teilweise nichtmal in Städten wie München in der Lage einen halbwegs vernünftigen ÖPNV anzubieten. Ja die Hauptachsen funktionieren - U- und S-Bahn auch die Tram, wobei es bei der schon Einschränkungen gibt ... aber gerade die Gewerbegebiete?
[...]
Bsp. 2: Helmholtz-Zentrum ... das habe ich im Zuge meiner Diplomarbeit untersucht. Dort arbeiten bis zu 3000 Menschen + Unmengen an Besuchern. Nebendran ist noch der Bayern-Campus mit bis zu 500 Schülern. Die würden gerne öffentlich fahren statt an der gefährlichen Landstrasse entlangradeln zu müssen oder mit dem Auto zu kommen. Ergebnis ist dass man einen nicht unerheblichen Betrag (zahlen darf ich keine nennen) jährlich zahlt um wenigstens unter der Woche einen annähernden Stundentakt mit dem Bus angeboten zu bekommen. Der Radweg entweder nach Fröttmaning oder in die Dülferstrasse durchs Naturschutzgebiet wird nicht genehmigt. Ergebnis davon ist wiederum: Derzeit reisen etwa 10-15% mit dem ÖPNV an - nach Umfragen würden 80% einen anständigen ÖPNV zmd. ab P+R nutzen ...

Zunächst mal, in der Sache hast Du definitiv Recht, da müsste viel mehr getan werden.

Zum Beispiel Helmholtz-Zentrum: Wir hatten das Thema ja an sich privat schon ein Stück weit, und deine Diplomarbeit ist ja auch schon eine Weile her. Insofern ein paar Ergänzungen: ich kann sagen, dass sich in den letzten Jahren die Öffi-Anbindung zum Helmholtz Zentrum (HMGU) erheblich verbessert hat. Im Jahr 2012 noch gab es tagsüber einen Stundentakt der Linie 294 zwischen "München Am Hart" (U2) und "Garching-Hochbrück" (U6), im Berufsverkehr einen 20min-Takt. Alternierend dazu gab es einen Verstärker-Pendelbus, der nur zwischen "Am Hart" und "HMGU" gependelt ist. Mittlerweile verkehrt die Linie 294 tagsüber durchgehend im 20-min-Takt. Zusätzlich gibt es die Line 295 von "Am Hart" nach "Oberschleißheim" (S1), diese verkehrt zur Hauptpendelzeit alle 20min, und tagsüber immerhin stündlich. Der große Pluspunkt hierbei ist tatsächlich die Anbindung an die S-Bahn.

Weiter gibt es natürlich schon Verbesserungspotential: eine direkte Anbindung des HMGUs an die innerstädtische U6 wäre meiner Meinung nach wirklich sinnvoll, z.B. vom/zum Kieferngarten. Eine Verbindung Kieferngarten - Oberschleißheim wäre eine schöne Tangentiale, und würde sicher für einige Leute die notwendigen Umstiege minimieren. Das Problem ist aber, dass man von/nach "Am Hart" den 10-min-Takt zur Hauptverkehrszeit schwer wegnehmen kann, denn 15-20min-Warten, wenn man nen Anschluss verpasst hat, ist wohl nicht wirklich zumutbar. Insofern müsste diese Verbindung ein Zusatzangebot sein.

Meines Wissens ist zumindest eine längere Tangentiale in diesem Bereich auch in Planung, je nachdem in welche Planungsunterlagen man guckt. Es soll z.B. ein Expressbus vom Arabellapark (U4) über die U6 und das HMGU bis Oberschleißheim geführt werden. Bis so etwas eingeführt wird, fließt aber sicher noch viel Wasser die Isar runter. Allgemein ist das ambitionierte Öffi-Programm des neuen Münchner Stadtrates durchaus zu begrüßen. Es könnte nur sein, dass beim Finanziellen und der Psychologie Corona dem ein Stück weit entgegen wirkt - leider.
 
Ich weiß nicht ob wir das hier schonmal hatten, aber auf Phoenix kam gerade eine Doku zur Wasserstofftechnologie. Wie ich grade auf Youtube gesehen habe ist die Doku schon einige Monate alt, aber ich dachte ich verlink sie einfach trotzdem mal. :D
 
scratch schrieb:
Bin gespannt, wie sich das TSB in Zukunft entwickeln wird. Irgendwie aber traurig, dass China da mal wieder die Vorreiterrolle übernimmt.
https://transportsystemboegl.com/erstes-zwei-sektionen-serienfahrzeug-auf-dem-weg-nach-china/

Irgendwie halte ich vom TSB nicht wirklich viel ... die Platzsparenden Fahrzeuge und tollen Leistungsdaten kommen durch einen nahezu vollständigen Verzicht auf Sitzplätze zustande ... Sardinenbüchse lässt grüßen - Denke wenn man sich in Europa damit durchsetzen will werden die Daten deutlich schlechter und dann ist die Frage ob man gegen Stadtbahnen ankommt. Und soweit ich es sehe muss der Fahrweg aufgeständert werden? Damit hat man einen großen Nachteil gegenüber bodengebundenen Schienenfahrzeugen und Seilbahnen weil man Fläche verbraucht (Stadtbahnen werden natürlich heute auch meist auf eigenem Trassee geführt - dennoch) Lasse mich aber gerne eines besseren belehren.
 
Wie geschrieben, ich weiß es auch nicht, wie sie ankommen wird und bin gespannt. Es läuft ja jetzt auch eine Studie in München dazu an.
Allerdings denke ich, dass vor allem in Großstädten ein Sitzplatz überbewertet wird, da man dort ja häufig nur paar Stationen weiterfährt und die Verweildauer im Zug relativ gering ist. Außerdem weiß ich nicht, ob das Innenleben so wirklich "final" ist oder ob man da bisher nur noch nicht mehr reingesteckt hat, wenn man nicht weiß, wie groß welcher Bedarf ist.

Die Bahn muss nicht zwangsläufig aufgeständert werden. Sie kann auch ebenerdig oder unterirdisch fahren, von dem her ist sie recht flexibel. Dazu halt noch äußerst leise und ohne Zugführer.
 
Öffentlicher Verkehr ist einfach viel zu unkomfortabel, als dass der eine Alternative zum Auto wäre. Beim Rad ist es ähnlich, v.a. bei schlechtem Wetter.

Ich plädiere daher für die autogerechte Stadt, das ist Fortschritt. Ein Minus an Komfort wie bei Rad und ÖV wäre dagegen ein Rückschritt.
 
j-d-s schrieb:
Ich plädiere daher für die autogerechte Stadt, das ist Fortschritt.

UUfffff.... :lach:
Und wo willst du den zusätzlichen Platz herbekommen für die zusätzlichen Autos - im Fahren und im Stehen?
 
Skitobi schrieb:
j-d-s schrieb:
Ich plädiere daher für die autogerechte Stadt, das ist Fortschritt.

UUfffff.... :lach:
Und wo willst du den zusätzlichen Platz herbekommen für die zusätzlichen Autos - im Fahren und im Stehen?

Ich bin ja auch Autofahrer und mag den ÖPNV nicht, aber nimm ihn doch nicht so ernst 8)
 
Skitobi schrieb:
j-d-s schrieb:
Ich plädiere daher für die autogerechte Stadt, das ist Fortschritt.

UUfffff.... :lach:
Und wo willst du den zusätzlichen Platz herbekommen für die zusätzlichen Autos - im Fahren und im Stehen?

Tiefgaragen, Parkhäuser, Straßen mit mehreren Etagen (bspw. Brücke über bestehender Straße). Gehsteige, Radwege, Busspuren und Parkplätze am Straßenrand zu Fahrspuren umfunktionieren.

Freilich dürfen Neubauten von Wohnungen und Geschäften nur dann genehmigt werden, wenn ausreichend Stellplätze vorhanden sind. Im Gegenzug kann man Wärmedämmvorschriften reduzieren, was Baukosten spart.
 
Ihr wisst, dass ich ja auch absolut kein Fan von Öffis bin. Das hat aber nichts damit zu tun, dass diese grundsätzlich schlecht sind und das Auto grundsätzlich in allen Belangen die Lösung für alles ist.
Es ist für mich einfach eine persönliche Präferenz...ich wähle nunmal das Auto, weil mich die paar Punkte die mich am ÖPNV stören eben so enorm stören, dass ich niemals das Auto stehen lassen würde (außer es wird mir eines Tages verboten).

Autogerechte Stadt, Fahrradgerechte Stadt, Autofreie Stadt was auch immer. Ich denke es wird noch lange bei irgendwas dazwischen bleiben.
Die Sache mit den Tiefgaragen wird in neueren Baugebieten tatsächlich immer mehr verfolgt. Ich kenne einige Wohngebiete mit großen Mehrfamilien Häusern die jeweils eine eigene Tiefgarage für alle Bewohner unter dem Haus haben. Ich finde das eine gute Sache, grade in eher ländlicheren Gebieten.
Schaut euch mal an, wie viel Boden in einer Stadt versiegelt ist durch Straßen, daneben eine Parkreihe und dann noch ein Rad- oder Gehweg, das ist enorm viel, oft mehr als die eigentlich mit Häusern bebaute Fläche.
Würde man die Autos konssequent unter den Häusern parken, könnte man eine Menge Boden an der Oberfläche freigeben. Man hätte auch keine verdeckten Radfahrer und Fußgänger mehr hinter Parkreihen.

Die Frage ist halt wer bezahlt das wieder alles, aber die Idee ansich finde ich eigentlich komplett richtig. Das Auto steht immerhin die meiste Zeit nur rum, mit einer Tiefgarage hat man es die meiste Zeit aus dem Weg geschafft und hat es dennoch wenn man es will/braucht. :D

Zu den anderen Punkten sage ich mal nichts :lol:
 
Tiefgarage und günstige Wohnungen passen schlecht zusammen.
Sehr viele neue Ein-/Zweifamilienhäuser werden ohne Keller gebaut, weil alles was eingegraben wird, ist teuer. In die Höhe bauen darf man meist auch nicht, da müssten zuerst die gesetzlichen Rahmenbedingungen angepasst werden.

Die Frage ist doch eher, warum man in (Groß-)Städten überhaupt ein Auto benötigen sollte bzw. was muss gemacht werden, damit dies eben dort nicht mehr benötigt wird.
Das wir auf dem Land noch länger darauf angewiesen sind, ist für mich auch klar. Unsere nä. Einkaufsmöglichkeit ist 5km weg und mit Bus kaum zu erreichen. Aber so wie bei der Energie sollte man auch die Mobilität für jeden Landkreis, jede Stadt, jede Gemeinde für sich betrachten und das optimale versuchen, umzusetzen. Nur wir brauchen viele verschiedene, auch neue und zukunftsfähige Ansätze, Möglichkeiten und auch den Willen, was zu ändern. Aber da der Mensch von sich aus faul ist wird er immer erst handeln, wenn es akut und überfällig ist. In manchen Stadtteilen ist es schon soweit, in vielen aber auch noch nicht, deshalb glaubt man noch, man könne so weitermachen und alles wird gut.
 
die Frage bezüglich Tiefgarage ist doch eher, wer soll für den Bau und "Betrieb" der Parkfläche zahlen.
Bei uns in Tirol werden alle mir bekannten Mehrparteienwohnanlagen mit Tiefgarage gebaut - zu wenig Platz für Parkplätze oberirdisch und dieser wäre auch zu teuer. Aber in Tirol ist die Anzahl Parkplätze je Wohnung, die dann zur Verfügung gestellt werden müssen, meines Wissens nach anders definiert als in Deutschland. Und an der Straße parken ist hier nicht erlaubt. Hier kann man keine Anlage mit 20 Wohnungen bauen und dann 1 Parkplatz nur vorsehen.
In Deutschland ist der Bau der Wohnanlage günstiger, dafür muss dann einerseits die Allgemeinheit Parkplätze an Straßen bauen und diese unterhalten.
Da ist mir die tiroler Lösung lieber.
 
Ich weiß es nicht, wer dafür zahlen soll, vermutlich die selben Personen, die auch die Kosten für die ganzen vorgeschriebenen Dämmungen tragen müssen :wink:

Ne mal im ernst keine Ahnung, ich finde nur die Vorgehensweise an sich nicht verkehrt, eine vernünftige Lösung hab ich auch nicht, aber man kann ja auch einfach mal eine Idee gut finden :lol:
 
In Deutschland gibt es einerseits die Bauordnung der einzelnen Bundesländer, andererseits können vom Landkreis/Gemeinde noch weitere Auflagen gemacht werden. Aber es müssen bei uns genauso Stellplätze nachgewiesen werden und da zählen öffentliche Verkehrsflächen nicht dazu.
Tiefgaragen werden natürlich anteilig von den Parteien der Wohnanlage mitbezahlt (sowohl Bau als auch Betrieb). Entweder als zusätzliche Miete oder umgelegt auf den Miet-/Kaufpreis. Kosten für die Dämmung sind eher geringfügig, vor allem wenn man den Unterhalt über die Jahre noch mit einberechnet, lasst euch da von gewissen Leuten keinen Bären aufbinden.

Aber wie geschrieben, für mich würde es mehr Sinn machen, wenn man in der Stadt gar kein eigenes Auto mehr benötigen würde. In erster Linie ÖPNV/Fahrrad und nur bei größeren Besorgungen oder Notwendigkeit ein Auto über Carsharing-Dienste oder Mietwagen. Viele in der Stadt können sich ja jetzt eh schon kein Auto mehr zusätzlich leisten, selbst wenn sie Platz hätten. Die Lebensqualität (Luft, Lärm, Versiegelung, Staus, Unfallgefahren) würde auch eine ganz andere werden.
 
Zurück
Oben