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Zukunft der Mobilität!?

Chlosterdörfler schrieb:
Der Aerobus ist ein -fast- vergessenes Verkehrssystem. Eine Einschienenbahn, deren Fahrzeuge hängend verkehrten.

Erfunden hat den Aerobus der Schweizer Gerhard Müller dessen Maschinenbau AG mit Seilbahnen erfolgreich war. Die Vermarktung lag bei Aerobus International, Inc. 1970 wurde in der Schweiz die erste Testanlage in Schmerikon am Zürichsee gebaut und 1975 nach Kanada verkauft, wo sie bis 1992 in dem Skigebiet Mont Sainte-Anne der Provinz Québec als Zubringer zu einem Skilift in Betrieb stand. 1974 wurde in Dietlikon eine zweite Teststrecke errichtet.




Zeitbedarf: 5:14 Minuten (Im Film kommen auch Langläufer vor, die auf einem weissen Teppichband laufen?)

Interessant ist auch der Film vom Herr Hagen von Ortloff: https://youtu.be/5zohZup3AXI?si=uCc43EPMMk_VYs1i
Zeitbedarf: 9:09 Minuten
Der Fahrweg des Aerobus war ein doppeltes Tragseil – später durch eine doppelte Aluminiumschiene ersetzt – auf der die Fahrzeuge liefen. Er diente später zugleich als zweipolige Zuführung des Stroms zu den Fahrzeugen. Ursprünglich gab es eine von den Tragseilen getrennte Oberleitung. Im Gegensatz zur Wuppertaler Schwebebahn war die Tragvorrichtung nicht starr montiert, sondern nach dem Prinzip einer Hängebrücke an den Abhängern einer Tragkabelkonstruktion aufgehängt. Diese wiederum werden von Masten getragen. Das Tragseil war nach oben gespannt und senkte sich unter Last in die Waagrechte. Hauptvorteil des Aerobusses ist der grosse Abstand zwischen den Trägern, den die Konstruktion ermöglicht, in Mannheim bis zu 233 m, wodurch der Aufwand für Bauarbeiten und die am Boden erforderliche Fläche gering war.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Aerobus

Ich mein mal gehört zu haben, dass dieses Konzept (dass es im Gegensatz zur Schwebebahn keine starre/unbewegliche Fahrbahn gab) sehr verschleißanfällig war. Und sich deshalb auch nirgends durchgesetzt hat. Die Schwebebahn hat ja schon große Probleme mit dem Verschleiß der Schienen und Fahrwerke. Und da bewegt sich von den Schienen nichts auch noch extra.
 
Magnetschwebebahnen haben den Vorteil, dass es keinen Radverschleiss gibt, und je nach System unterschiedliche Trassierungsmöglichkeiten. Nachteil, die Strecken sind aufwändiger und brauchen entsprechender mehr Unterhalt.

In der japanischen Stadt Nagoya wurde anlässlich der Expo 2005 eine Magnetschwebebahn als Nahverkehrslinie in Betrieb genommen. Die Strecke besitzt neun Stationen und ist 8,9 km lang. Und das gesamte System wird fahrerlos betrieben.

Streckenfahrt Zeitbedarf: 29:11 Minuten






Hersteller: „Japanische Waggonbau-AG“, englisch Nippon Sharyo, Ltd.
Link: https://www.n-sharyo.co.jp/business/tetsudo_e/prod_newtraffic.htm
Betreiber: https://www.linimo.jp/language/en/


Das TSB (Transport System Bögl) ist die einzige Magnetschwebebahn, die noch aktiv in Deutschland entwickelt und erprobt wird. Die Technologie eignet sich als ideale Ergänzung für den Nahverkehr - wobei Fahrzeuge bis zu 150 km/h erreichen können.

Offiziellen TSB-Infobroschüre: https://max-boegl.de/images/downloads/mobilitaet/210301_mb-tsb_imagebroschuere_DE_300dpi.pdf
Entwickler und Hersteller: https://transportsystemboegl.com/

Vorstellung System TSB und Interview mit Herrn Produktmanager Andreas Rau Zeitbedarf: 21:13 Minuten





In China gibt es die Version der Hängeschwebebahn als Skytrain auf der „Maglev”-Technologie basierend, wo kommerziell unterwegs ist. Die Fahrzeuge haben eine Kupplung, können bei Bedarf mit Fahrer bedient werden. Zeitbedarf: 5:05

Infos dazu in Deutsch: https://www.konstruktionspraxis.vog...chnologie-a-77356eb98fdc6fea84235846593ffd2d/





Fernverkehr: Aktuell wird in Japan und China daran gebaut, mit unterschiedlichen Herangehensweisen und Technologien.

Infos am 27.01.2024 abgerufen
 
Betrachtungen zu der Entwicklung von Netze

Schienennetze haben verschiedene Formen. Da gibt es beispielsweise das Radialnetz mit einer oder mehreren punktzentrierten Achsen oder das Stammstreckennetz mit seinen Streckenästen. Eine ganz andere Gestalt nehmen die vermaschten Streckennetze an. Je nach Netzform gibt es betriebliche und verkehrliche Vor- und Nachteile. Ergänzt werden solche Grundnetzformen mit den sogenannten Tangentialstrecken und anderen Streckenelementen.
Auf ein bestehendes Netz entwickeln Entscheidungsträger und Verkehrsplaner einzelne Infrastrukturprojekte weiter. Jede Massnahme stellt einen Beitrag zur langfristigen Entwicklung der jeweiligen Schienennetze dar. Jedes dieser infrastrukturellen Vorhaben erfüllt ganz konkrete Funktionen, nämlich die Funktion einer Erschliessung, einer Verdichtung oder einer Vernetzung. Aber welche Art von Baumassnahme welcher konkreten Funktion entspricht, ist Inhalt in diesem Filmkapitel (Zeitbedarf 13:11 Minuten). Nebenbei findet eine recht vollständige Auflistung von generellen Schieneninfrastrukturprojekten in diesem grundlegenden Bahnkapitel ihren Platz.






Die Magnetschwebebahn in der Stadt Nagoya verbindet zwei bestehende Netzelemente. Auch neu geplante urbane Seilbahnsysteme sind weitere Netzelemente im Nahverkehr. Wie bei der Magnetschwebebahn ist der Umsteigezwang zwischen den bestehenden Verkehrsträgern zu berücksichtigen. Wo Widerstände bei der Projektumsetzung entstehen können. So muss das Projekt durch seine Wirtschaftlichkeit überzeugen. Um nicht vom Bürgermeister abhängig zu sein.
 
AutoFlight macht ersten öffentlichen Flug als Elektro-Lufttaxi.

Der Hersteller behauptet, die weltweit erste öffentliche Elektro-Lufttaxi-Demonstration zwischen zwei Städten abgeschlossen zu haben, indem er seine Prosperity eVTOL über das Perlflussdelta zwischen den chinesischen Städten Shenzhen und Zhuhai fliegt. Die Flugreise, die etwa drei Stunden mit dem Auto dauern würde, dauerte nur 20 Minuten.

Das fünfsitzige Lufttaxi von AutoFlight - für einen Piloten plus bis zu vier Passagiere - voll autonom, ohne Bordpersonal. Das Flugzeug reiste durch ein komplexes Umfeld, in dem 86 Millionen leben, und grenzte an mehrere internationale Flughäfen, darunter den internationalen Flughafen Hongkong (VHHH), den internationalen Flughafen Shenzhen Bao’an (ZGSZ) und den internationalen Flughafen Macau (VMMC)

Die vollelektrischen, emissionsfreien Antriebssysteme des Wohlstands treiben 10 Hub- und drei Schubpropeller an und produzieren nur 65 dBA Lärm während des Hovers - ungefähr das Volumen des Lachens oder des normalen Gesprächs. Dies wird es dem Flugzeug ermöglichen, sich in den typischen Stadtverkehr einzufügen, sagte AutoFlight.

Das Flugzeug wurde von Frank Stephenson entworfen, der Automobilkonzepte für Ferrari, McLaren, Maserati und andere entwickelt hat. Stephenson war auch der ehemalige Leiter des Produktdesigns für Lilium, ein deutscher eVTOL-Hersteller, der einen Elektrostrahl für Premium-Kunden entwarf. Das „spacige und ergonomische“ Interieur des Wohlstands, das über Bordinformationen und Unterhaltung verfügt, spiegelt Stephensons Arbeit für andere High-End-Marken wider.

AutoFlight geht davon aus, dass innerhalb der nächsten zwei Jahre die Zertifizierung von der Civil Aviation Authority of China (CAAC) für bemannte Prosperity-Passagierflüge erhalten wird. Es plant auch, bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris neben anderen eVTOL-Herstellern wie Volocopter Mannschaften Demonstrationen durchzuführen. In Zusammenarbeit mit der Groupe ADP, die internationale Flughäfen in Paris verwaltet, wird das Unternehmen die vertiport-Infrastruktur an fünf Standorten in der Region installieren.

Während AutoFlight den Rekord für den längsten eVTOL-Flug hält, ist ein chinesischer Konkurrent der erste in der Branche, der tatsächliche Passagiere tranportiert.

EHang erreichte den Meilenstein im Dezember, nachdem er einige Monate zuvor das weltweit erste eVTOL-Zertifikat erhalten hatte, das kommerzielle Demonstrationen in Guangzhou und Hefei abschloss. Die Flüge markierten nicht die offizielle Einführung des Routinedienstes, sondern stellten einen wichtigen Schritt zur Kommerzialisierung des selbstflügenden Lufttaxis des Unternehmens dar.

Laut Kommentaren von Mark Henning, Geschäftsführer von AutoFlight Europe, soll die CarryAll die CAAC-Zertifizierung erhalten, wobei Prosperity zwei bis drei Jahre später folgt. Die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) und die FAA-Zulassung für das fünfsitzige Prosperity eVTOL (elektrisch vertikale Start- und Lande) würden ein bis zwei Jahre danach kommen.

Infoquelle: https://www.internationalairportreview.com/news/214920/electric-air-taxi-maker-autoflight-successfully-performs-worlds-first-inter-city-demonstration-flight/

Film Zeitbedarf 54 Sekunden: https://vimeo.com/917425099/4dcbdc4235

Wenn ich mal in der Luft bin, dann stelle ich auch diese Mobilitätskonzepte vor. Der AeroHT (Flugauto) ist ein luxuriöses eVTOL für zwei Personen, von dem sie (Xpeng) hoffen, dass es sehr bald in die Luft gehen wird. Der Preis soll bei ca. ab 130'000 US Doller liegen.



Zeitbedarf: 5:19 Minuten

Das zweite Konzept ist ein Van für die Strasse, der dazu ein Luftmodul geladen hat.




Zeitbedarf: 1:01 Minuten


Demo Sicherheit in der Luft mit Notfallschirme bei 50 Meter über Boden.




Zeitbedarf: 0:21 Sekunden


9. Januar, Las Vegas, Nevada - XPENG AEROHT, das grösste Unternehmen für fliegende Autos in Asien, freut sich, bekannt geben zu können, dass sein revolutionäres modulares fliegendes Auto "Land Aircraft Carrier" ab 2024 Q4 vorbestellt werden kann und ab 2025 Q4 an einzelne Nutzer ausgeliefert wird. Das einzigartige Fahrzeug verfügt über ein zweiteiliges Design, das nahtlos zwischen Land- und Luftmodus umschaltet. Das Luftmodul ermöglicht den Senkrechtstart für Flüge in geringer Höhe, während das Bodenmodul das Luftmodul auf geniale Weise umhüllt und den Transport am Boden ermöglicht.

Der 'Land Aircraft Carrier' zielt darauf ab, das Reiseerlebnis des Nutzers vom Boden auf den Himmel zu erweitern. Über die persönliche Nutzung hinaus hat das modulare fliegende Auto das Potenzial, öffentliche Dienste wie die Notfallrettung zu übernehmen und damit sowohl den öffentlichen als auch den privaten Bedarf zu decken.
Quellen: https://www.aeroht.com/
https://www.aeroht.com/article/article?id=157
abgerufen am 08.03.2024
 
Waymo Robotaxi-Service in Los Angeles zugelassen ohne Sicherheitsfahrer

In L.A. bietet Waymo jetzt 24 Stunden am Tag und 7 Tage die Woche Fahrten in einem Gebiet von Santa Monica bis Downtown L.A. an, das eine Fläche von 63 Quadratmeilen umfasst. Waymo plant, das Gebiet im Laufe der Zeit zu erweitern, ein ähnlicher Ansatz, den es in Phoenix und San Francisco verfolgt hat. Die Fahrten in L.A. werden zunächst kostenlos sein, aber in den kommenden Wochen sollen sie auf kostenpflichtige Fahrten umgestellt werden. Nach Angaben des Unternehmens wird die Flotte in LA aus 50 Robotaxis bestehen.

Waymo testet seinen autonomen Fahrdienst der Stufe 4 in LA seit Ende 2022. Nach Angaben des Unternehmens stehen mehr als 50.000 Menschen auf der Warteliste für LA. Es wies darauf hin, dass dies das erste Mal ist, dass ein vollständig fahrerloser Robotaxi-Service in LA betrieben wird.
Quelle: https://www.therobotreport.com/waymo-robotaxi-service-opens-los-angeles-riders/

Das ist unterdessen in San Francisco passiert

Waymo-Robotaxi-Unfall (07.02.2024) mit Radfahrer in San Francisco zieht behördliche Überprüfung nach sich.

Ein fahrerloses Waymo-Auto ist am Dienstag in San Francisco mit einem Radfahrer kollidiert und hat dabei leichte Verletzungen verursacht, und der Vorfall wird von der staatlichen Kfz-Aufsichtsbehörde untersucht. Alphabets Abteilung für autonomes Fahren, teilte am Dienstag per E-Mail mit, dass sie die Polizei zum Unfallort gerufen hat und auch die zuständigen Behörden über den Vorfall informiert hat.

Das kalifornische Department of Motor Vehicles (DMV) prüft den Vorfall und hat zu diesem Zeitpunkt keinen weiteren Kommentar, sagte es Reuters per E-Mail am Mittwoch.
Waymo sagte, dass sein Fahrzeug an einer Vier-Wege-Kreuzung zum Stillstand kam, als ein grosser LKW die Kreuzung in seine Richtung überquerte. Als das Waymo-Fahrzeug abbog, um weiterzufahren, fuhr es vorwärts.
Der Radfahrer, der von dem Lkw, dem der Radfahrer folgte, verdeckt war, bog jedoch nach links in den Weg des Waymo-Fahrzeugs ein. Als der Radfahrer vollständig sichtbar war, bremste das Waymo-Fahrzeug stark ab, konnte aber die Kollision nicht vermeiden, sagte das Unternehmen.

Ein Sprecher der Feuerwehr von San Francisco teilte am Dienstag per E-Mail mit, dass der Zusammenstoss über einen Notruf gemeldet wurde und der Radfahrer nicht in ein Krankenhaus gebracht wurde. Das San Francisco Police Department sagte Reuters am Mittwoch, dass es die Ursache des Zusammenstosses untersucht.
Quelle:https://www.reuters.com/world/us/dr...-francisco-causes-minor-scratches-2024-02-07/

Eine Menschenmenge in San Franciscos Chinatown umzingelte am Samstagabend (10.02.2024) ein Waymo-Robotaxi, schlug die Scheiben ein und warf Feuerwerkskörper ins Innere, woraufhin das Fahrzeug in Flammen aufging, so das Unternehmen. Waymo sagte, dass das autonome Fahrzeug zum Zeitpunkt des Vorfalls keine Passagiere transportierte und keine Verletzungen gemeldet wurden.

Info: https://sfstandard.com/2024/02/10/w...mes-in-chinatown-after-crowd-attacks-vehicle/
 
Chlosterdörfler schrieb:
Waymo-Robotaxi-Unfall (07.02.2024) mit Radfahrer in San Francisco zieht behördliche Überprüfung nach sich.

Ein fahrerloses Waymo-Auto ist am Dienstag in San Francisco mit einem Radfahrer kollidiert und hat dabei leichte Verletzungen verursacht, und der Vorfall wird von der staatlichen Kfz-Aufsichtsbehörde untersucht. Alphabets Abteilung für autonomes Fahren, teilte am Dienstag per E-Mail mit, dass sie die Polizei zum Unfallort gerufen hat und auch die zuständigen Behörden über den Vorfall informiert hat.

Das kalifornische Department of Motor Vehicles (DMV) prüft den Vorfall und hat zu diesem Zeitpunkt keinen weiteren Kommentar, sagte es Reuters per E-Mail am Mittwoch.
Waymo sagte, dass sein Fahrzeug an einer Vier-Wege-Kreuzung zum Stillstand kam, als ein grosser LKW die Kreuzung in seine Richtung überquerte. Als das Waymo-Fahrzeug abbog, um weiterzufahren, fuhr es vorwärts.
Der Radfahrer, der von dem Lkw, dem der Radfahrer folgte, verdeckt war, bog jedoch nach links in den Weg des Waymo-Fahrzeugs ein. Als der Radfahrer vollständig sichtbar war, bremste das Waymo-Fahrzeug stark ab, konnte aber die Kollision nicht vermeiden, sagte das Unternehmen.

Ein Sprecher der Feuerwehr von San Francisco teilte am Dienstag per E-Mail mit, dass der Zusammenstoss über einen Notruf gemeldet wurde und der Radfahrer nicht in ein Krankenhaus gebracht wurde. Das San Francisco Police Department sagte Reuters am Mittwoch, dass es die Ursache des Zusammenstosses untersucht.
Quelle:https://www.reuters.com/world/us/dr...-francisco-causes-minor-scratches-2024-02-07/
Das ist wieder einmal eine ganz bescheuerte automatische Übersetzung. Im Original liest man, dass das Waymo-Fahrzeug nicht abbog, sondern an der Reihe zur Weiterfahrt war ("its turn").
 
Der Radfahrer, der von dem Lkw, dem der Radfahrer folgte, verdeckt war, bog jedoch nach links in den Weg des Waymo-Fahrzeugs ein. Als der Radfahrer vollständig sichtbar war, bremste das Waymo-Fahrzeug stark ab, konnte aber die Kollision nicht vermeiden, sagte das Unternehmen.

Stellt sich einfach die Frage ob ein Mensch den Radfahrer gesehen hätte?
Und vielleicht hat das Roboterauto sogar schneller gebremst als ein Mensch?
 
Wegen der Kollision mit dem Radfahrer habe ich das eine und das andre Film angesehen. Zeitbedarf nach Interesse.


So kommt ihr in das Robotaxi (12:14 Minuten)





Dieser Film habe ich mir angesehen, um zu sehen, wie auf der Karte die verschiedene Verkehrsteilnehmer dargestellt werden vom Programm. (17:17 Minuten)






In diesem Film steht die Sonne sehr tief, dass es zu Blendung kommt. Das verdeutlicht, warum ein Lidar Sensor verbaut wurde. Und wer sich den Film anseht, wird feststellen, wenn ein Lkw parallel fährt. Dass die andre Verkehrsteilnehmer "verschwinden" bzw. nicht mehr vom Programm berechnet werden. (20:01 Minuten)







Hier ein Film mit der neusten Tesla Software, wo in der USA freigegeben ist. Schon in den ersten Minuten fährt er in die Radstreifen Falle. Die nächste Falle ist eine gesperrte Strasse wegen Bauarbeiten. Was auch auffällt, ist die Kartendarstellung. Mal erkennt die Software alle Fussgänger, mal nur einer, obwohl eine zweite Person parallel läuft. (28:35 Minuten)







Das passiert, wenn ein Robotaxi nicht mehr weiter weiss. (35:08) Minuten






Fazit: Nach den Fotos ist die Unfallkreuzung durch vier Stoppschilder und entsprechende Fahrbahnmarkierungen gesichert. Aus den Berichten geht nicht hervor, um was für ein Fahrrad es sich handelt und wie sportlich der Radfahrer ist. Ebenso geht aus den Berichten nicht wirklich hervor, um was für einen LKW dabei es sich handelte, laut Aussagen war er gross. Ein sehr grosser und schwerer LKW beschleunigt nicht so schnell. Was noch zu berücksichtigen ist, ist, ob der Radfahrer auch vor der Kreuzung angehalten hat. Dazu gibt es keine Textaussage. Ansonsten kann man auch davon ausgehen, dass er sich wahrscheinlich länger im Sensorschatten des LKW befunden hat.

In beiden Fälle hätte auch ein menschlicher Fahrer den Radfahrer zu spät gesehen. Mit dem derzeitigen Kenntnisstand zum Unfallhergang sowie aus den Filmen der Software. Bei diesem Unfall muss auch das menschliche Verhalten mit berücksichtigen. Denn auch die beste Roboterautosteuerungssoftware mit der besten Sensoren hat ihre technischen Grenzen.

Meldung: https://sfstandard.com/2024/02/06/waymo-collides-san-francisco-cyclist-police-say/
Unfallort: https://maps.app.goo.gl/qgxvhKagS5GVGdBr9
 
Schweiz: Zahnradbahn Rheineck-Walzenhausen testen Kollisionswarnsystem für führerlosen Betrieb.

Die Zahnradbahn wurde im Jahr 1896 eröffnet. Das aktuelle Fahrzeug BDeh 1/2 wurde 1958 in Betrieb gesetzt und befindet sich am Ende seiner Lebensdauer. Eine Nachfolgelösung ist gefragt. Die Appenzeller Bahnen nutzen die Gelegenheit dieser Erneuerung, ein innovatives und einmaliges Projekt umzusetzen. Die zukünftige Bahn auf dieser Linie soll vollautomatisch und fahrerlos betrieben werden (Planungshorizont 2027).
Quelle: https://appenzellerbahnen.ch/de/reiseinformationen/streckenunterbrueche-bauprojekte/ato-rhw.html
Info:
https://www.tagblatt.ch/wirtschaft/...li-testet-ein-kollisionswarnsystem-ld.2610379
https://www.bahnonline.ch/63547/ab-testen-kollisionswarnsystem-fuhrerlosen-betrieb/
 
Und wieder mal wird Personal eingespart. Dafür wird dann der Fahrpreis schweiztypisch um moderate 100% angehoben.
 
Ja, ganz schlimm. Dabei sitzt jetzt schon so viel Personal auf der Straße und hat keinen Job.
 
Wenn ich die Meldung "alle 10 statt 5 Min. " sehe, dann wäre ich froh, wenn ich hier eine Meldung "alle 2 Stunden und das pünktlich mit +-10 Minuten" hätte. Und dann noch Fahrer, denen die Passagiere die Strecke und die Haltestellen zeigen müssen, sofern sie verstehen, was die Passagiere ihnen sagen...
 
Beim fahrerlosen Verkehr passiert etwas Ähnliches wie schon bei der E-Mobilität: Kalifornien experimentiert, bei uns in Europa wird reguliert, und in China wird skaliert.

Die National Highway Traffic Safety Administration sagte am Freitag, sie habe von neun weiteren Vorfällen erfahren, die Bedenken über die Leistung von Alphabets Waymo aufwerfen.
Anfang dieses Monats eröffnete die US-Autosicherheitsbehörde eine Untersuchung nach 22 Berichten über ihre Roboterachse, die ein Fahrverhalten zeigten, das möglicherweise gegen die Verkehrssicherheitsgesetze verstiess, oder ein anderes "unerwartetes Verhalten" demonstrierte, darunter 17 Kollisionen.
Quelle: Reuters 24.05.2024

Waymo werde mit der NHTSA zusammenarbeiten, habe das Unternehmen angekündigt. Erklärte demnach aber auch, dass die eigenen Robotaxis mittlerweile mehr als 50.000 Fahrten pro Woche absolvieren und man stolz auf die zugehörige Sicherheitsstatistik sei.

Speziell geht es laut dem Schreiben der NHTSA um Fahrzeuge, die mit dem ADS der fünften Generation ausgestattet sind. 17 Waymo-Robotaxis wären etwa mit geparkten Autos, Toren oder Ketten kollidiert und in fünf Fällen seien die Fahrzeuge beim Überholen schwächerer Verkehrsteilnehmer oder beim Einordnen in den Verkehr auf den dicht befahrenen Spuren des Gegenverkehrs gefahren.
Quelle: https://www.heise.de/news/Selbstfah...de-weitet-Waymo-Untersuchung-aus-9732036.html

Auf der andre Seite des Pazifik.

Das chinesische Technologieunternehmen Baidu sagte am Mittwoch 15.05.2024, dass sein Apollo Go Robotaxi-Arm erwartet, im nächsten Jahr profitabel zu werden.

Baidu gab am Mittwoch bekannt, dass Apollos Robotaxi der 6. Generation etwa 200.000 Yuan (28.169 Dollar) kosten wird - oder weniger als die Hälfte der vorherigen Generation, sagte das Unternehmen.

In diesem Jahr plant Baidu, 1.000 dieser Robotertaxis der 6. Generation in der Stadt Wuhan einzusetzen, wo das Unternehmen bereits eine Reihe von Fahrzeugen ohne menschliches Personal betreibt.

"Mit sinkenden Kosten und steigenden Aufträgen nähert sich Apollo Gos Einheitsökonomie (UE) kurz vor dem Break-Orlle, von dem erwartet wird, dass es im vierten Quartal 2024 einen ausgeglichenen wird und bis 2025 profitabel wird", sagte Baidu in einer Pressemitteilung.

Derzeit hat die Gesamtkilometer der Apollo-Automobil-Fahrtests und -Operationen 90 Millionen Kilometer überschritten und wächst um mehr als 100.000 Kilometer pro Tag, und es gab noch nie einen grossen Sicherheitsunfall, der durch autonomes Fahren gemeldet wurde, das zu Verletzungen oder zum Tod führte.
Quelle: https://www.wsj.com/articles/baidu-...xi-with-detachable-steering-wheel-11658396433
oder Original: https://www.apollo.auto/news/autonomous-driving/10989

Die Daten der letzten zwei Jahre zeigen jedoch, dass die tatsächliche Unfallrate der Fahrzeuge nur 1/14 der Unfallrate menschlicher Fahrer beträgt.
So steht es in der Originalquelle, ebenso wie es zu einer finanziellen Skalierung beim Fahrzeug gekommen ist.

Bei der Elektromobilität hiess es lange: Die Kunden wollen nicht, der Verbrenner ist eh unschlagbar und sollte sie dann doch kommen, würde es den deutschen Herstellern leichtfallen, ihre Technologieführerschaft auch im Elektrozeitalter zu behaupten.

Bekanntlich kam es anders: Ein Start-up aus Kalifornien hat gezeigt, dass es doch geht: Tesla. Und die deutschen Hersteller haben geschlafen und laufen ihrer angestammten Rolle als Technologieführer hinterher. Der lachende Dritte ist die chinesische Autoindustrie, nicht zuletzt dank der Initialzündung durch die Tesla-Ansiedlung in Shanghai vor gerade einmal fünf Jahren.

Eine ähnliche Entwicklung zeichnet sich beim autonomen Fahren ab.

Und bei uns? Luxuskarossen fahren selbstständig im Stau, und irgendwo poppt der x-te Pilotversuch mit Peoplemovern aus der Bastelbude auf. Wir sind regulatorisch Spitze, aber technologisch und anwendungsseitig höchstens Provinz.
Quelle und Rest: https://www.heise.de/hintergrund/Mi...ommen-auch-beim-autonomen-Fahren-9715042.html
 
Hakusan City High-Speed ​​Railway Visitor Center

Das Museum wurde direkt an die Shinkansen-Wartungsanlagen angebaut. Wer den Film mit deutschen Untertitel ansieht, bekommt einen kleinen Einblick in das Zugsystem. Dazu, wie die japanische Zugkultur an die nächste Generation weiter gegeben wird. Zeitbedarf: 40:32 Minuten





Für mich ist das japanische Eisenbahnsystem eines der besten der Welt und nicht nur die Shinkansen Strecken. Vom Servicegedanken und dem inszenierten Eisbahnerlebnis sind die meisten europäischen Eisenbahnen Lichtjahre entfernt.


E-Fuel Forschung

Klimaneutrales E-Fuel aus einem bioelektrischen Prozess gewonnen. Das Sporomusa ovata ist ein Bakterium, das in einem Anaeroben Milieu (Sauerstoff frei) gedeiht. Und steht bei den Forschern hoch im Kurs.

Studie Titel: Sporomusa ovata as Catalyst for Bioelectrochemical Carbon Dioxide Reduction: A Review Across Disciplines From Microbiology to Process Engineering

Auszug
Elektrotrophe Organismen wie Sporomusa ovata sind in der Lage, die von Elektroden gesammelten Elektronen als Energiequelle zu nutzen. Zusammen mit der autotrophen Fähigkeit, komplexe organische Verbindungen aus Kohlendioxid (CO₂) herzustellen, ermöglichen diese Fähigkeiten die Produktion verschiedener Chemikalien in einem Prozess, der als mikrobielle elektrochemische Synthese (MES; Jourdin und Burdyny, 2020) bezeichnet wird. Da die MES die Herstellung von Chemikalien aus CO₂ und erneuerbarer Energie ermöglicht (Abbildung 1), fördert sie die Reduzierung von CO₂-Emissionen und ermöglicht die Umsetzung einer Kreislaufwirtschaft.

Die wichtigsten bisher berichteten Produkte von MES sind Essigsäure, Ethanol, n-Buttersäure, n-Butanol, Hexansäure und n-Hexanol (Jourdin und Burdyny, 2020). Unter diesen stellt Acetat in 75 % aller Studien das Produkt dar (Flexer und Jourdin, 2020). Die weltweite industrielle Acetatproduktion liegt bei 3,5 Millionen Tonnen (Jourdin et al., 2020) und trotz der politischen Bemühungen zum Klimaschutz durch die Verringerung des Erdölverbrauchs werden immer noch 90% aus fossilem Öl und Gas hergestellt (Vidra und Nemeth, 2018). Die Hauptbedeutung von Acetat liegt in seiner Rolle als C2-Plattformchemikalie, die zur Herstellung einer Vielzahl verschiedener Produkte in der organischen Chemieindustrie verwendet wird. Ausgehend von Acetat kann z. B. Essigsäureanhydrid durch Kettenverlängerung hergestellt werden, das anschließend in Celluloseacetat umgewandelt wird. Celluloseacetat wird zur Herstellung von Textilfasern, Zigarettenfiltern und Kunststoffen verwendet (Bajracharya, 2016; Falcke et al., 2017).
Quelle: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC9253864/

Wer nicht lesen mag, kann auch diesen Film ansehen, in Deutsch. Wenn ihr danach von CO₂ Elefanten und Elektropinguinen im Schulunterricht redet, bin ich nicht verantwortlich. Zeitbedarf: 10:17 Minuten



 
Eine weitere Möglichkeit für klimaneutralen Flugtreibstoff

Alternative zur Herstellung von CO₂-neutralem Flugtreibstoff und Diesel 10 %. Bei diesem Ansatz wurde das Bakterium Clostridium autoethanogenum für den industriellen Einsatz gentechnisch verändert. Wer mehr wissen möchte, kann sich die Links im Film Quellenverzeichnis ansehen.

https://youtu.be/R7DohGfnh80?si=wiH42r17yvgnwycv
Zeitbedarf: ca. 12:35
 
Mobilitätsforscherin Kathrin Karola Viergutz hat diesen Vortrag unterhaltsam präsentiert. Danke, liebe Öffis! Zeitbedarf: 10:18 Minuten





Stellt euch folgende Situation vor: Nach der Arbeit steigt ihr erschöpft von einem langen Tag in euer Auto. Entspannt schliesst ihr die Augen und lauscht der neuesten Folge eures Lieblingspodcasts, während sich euer Auto ganz von alleine durch den nervigen Feierabendverkehr schlängelt. Zu Hause angekommen, streckt ihr euch, klopft dem Auto dankbar auf das Armaturenbrett, steigt aus und freut euch auf den wohlverdienten Feierabend, während sich das Auto auf die Suche nach dem nächsten Parkplatz macht.

Zu schön, um wahr zu sein? Ist es auch. Zumindest noch. Die Mobilitätsforscherin Kathrin Viergutz untersucht, ob autonomes Fahren die Situation auf unseren Strassen verbessern kann und ob es vielleicht sogar besser für die Umwelt ist. Kleiner Teaser: Der ÖPNV könnte dafür eine wichtige Rolle spielen. In ihrem Science-Slam-Vortrag erfahrt ihr, warum autonome Fahrzeuge in Zukunft so wichtig sein werden – und was Begriffe wie „autonom“, „selbstfahrend“ oder „hochautomatisiert“ bedeuten.
Quelle: Filmtext

Was sie übersehen hat, auch Lkw Fernfahrer gehen in Rente. Das wäre ein Thema für einen neuen Vortrag.
 
Wird die Deutsche Bahn jemals besser?




Zeitbedarf: 27:03 Minuten

Erstens sollten die finanziellen Fehlanreize (Streckenunterhalt und Bahnhöfe) auf gesetzlicher Ebene angegangen werden.
Zweitens muss ein Finanzfonds für den Unterhaltsbedarf und für Neubaumassnahmen eingerichtet werden. Damit dieser nicht mehr vom jährlichen Bundeshaushalt bzw. der Prioritätensetzung der jeweiligen Regierung abhängig ist.
Drittens: Der Servicegedanke gegenüber den Kunden ist bei einigen Managern und Mitarbeitern ausbaufähig.

Wettbewerb allein wird es nicht richten. Der sparsame Umgang mit Steuermitteln erfordert eine Verzahnung zwischen Infrastrukturbetreiber und Fahrzeugbetreiber. Für den Kunden ist es unerheblich, wer für die Verspätung verantwortlich ist, sofern es sich nicht um Fremdeinflüsse (z.B. Autokollision Bahnübergang) handelt.
 
Autonom fliegender Personenbeförderungsdienst mit Lufttaxi während der diesjährigen Pilgersaison (Hadsch) in Saudi-Arabien zugelassen.

Das elektrische Flugtaxi soll Pilger zu heiligen Stätten transportieren, den schnellen Transport von medizinischen Notfällen und Hilfsgütern erleichtern und Waren ausliefern, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur SPA.
Quelle: https://www.arabnews.com/node/2528991/saudi-arabia

Ein mehr oder weniger vergleichbares Angebot wird es auch bei den Olympischen Sommerspielen in Frankreich geben.
 
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