• Willkommen im neuen Alpinforum!

    Das Alpinforum ist erfolgreich auf die neue Forensoftware XenForo umgezogen. Benutzerkonten und Foreninhalte wurden übernommen, sodass ihr euch wie gewohnt anmelden könnt.

    Schaut euch gerne um und probiert die neuen Funktionen aus. Solltet ihr Fehler oder Unstimmigkeiten entdecken, meldet sie bitte im entsprechenden Thema.

    Alle Informationen zur Migration und zum neuen Forum findet ihr hier:

    Zur ausführlichen Ankündigung

    Viel Spaß im neuen Alpinforum!

    Euer Alpinforum-Team

Zwischenfall bei der Panoramic / Aiguille du Midi

Stefan

Alpspitze (2628m)
Registriert
28. Aug. 2003
Beiträge
2.806
Reaktionspunkte
56
Am späten Nachmittag hat sich an der Panoramic zwischen Aiguille du Midi und Pointe Helbronner
ein Zwischenfall ereignet: Ersten Berichten zufolge hat eine Windbö dafür gesorgt, dass die Seile der Bahn
übereinandergeworfen wurden, worauf die Anlage stoppte.
Rund 110 Menschen waren unterwegs, die Bergung ist im Gange, vier Helikopter sind im Einsatz.

Link zum Ticker des Dauphiné:
http://www.ledauphine.com/haute-sav...ees-dans-une-telecabine-a-plus-de-3000-metres
 
Ich war ja letztes Wochenende dort, hab mich während der Fahrt gefragt wie dort eine Bergung funktionieren soll.

Wie machen die das dort, best Helipilot on planet oder kommen die Helfer da irgendwie übers Seil?
 
Das ist jetzt zwar eine geniale Bahn um Ausgeflogen zu werden ( lange Flugzeit + Panorama = mehr Spassfaktor ) zum darin übernachten ist es aber glaub ich die verschissenste Situation die man sich vorstellen kann. Über dem Gletscher und dann noch in einer vielleicht vollen, engen Viererkabine in der man sich nicht gross bewegen kann. Da war die Übernachtung in der halbvollen Tegelbergkabine vor ein paar Jahren sicher der reinste Plausch dagegen.

Zum Kommentar: Wir wurden nicht informiert.
Wir hatten vor ca. 2 Wochen um kurz vor 18.00 eine Panne an der Tunnel-SSB ( Wagen in der Station ) und da kam nach 5min die glasklare Ansage: Die Bahn fährt heute Abend nicht mehr. Vielleicht fahren wir noch mal, dauert evt. eine Stunde etc. sind keine guten Antworten. Aus, finito, geht bestimmt nichts mehr sind vielleicht im ersten Moment ein bisschen ein Schock, aber ehrlich.
Es ging dann auch wirklich nichts mehr, aber bevor es dunkel war waren alle im Tal.
 
Eine ganze Nacht in einer Gondel zu verbringen, das ist schon heftig. Schon alleine wenn man irgendwann auf die Toilette muss, stelle ich mir jetzt nicht soo lustig vor; besonders wenn die Gondel voll besetzt ist. Und trotz windgeschütztem Raum wird es wohl irgendwann auch kalt.

Die eigentliche Helikopter Evakuierung hingegen ist bestimmt spektakulär!

Wünsche den Letzten, dass morgen früh dann alles glatt läuft!
 
Theo schrieb:
Das ist jetzt zwar eine geniale Bahn um Ausgeflogen zu werden ( lange Flugzeit + Panorama = mehr Spassfaktor ) zum darin übernachten ist es aber glaub ich die verschissenste Situation die man sich vorstellen kann. Über dem Gletscher und dann noch in einer vielleicht vollen, engen Viererkabine in der man sich nicht gross bewegen kann. Da war die Übernachtung in der halbvollen Tegelbergkabine vor ein paar Jahren sicher der reinste Plausch dagegen.

Zum Kommentar: Wir wurden nicht informiert.
Wir hatten vor ca. 2 Wochen um kurz vor 18.00 eine Panne an der Tunnel-SSB ( Wagen in der Station ) und da kam nach 5min die glasklare Ansage: Die Bahn fährt heute Abend nicht mehr. Vielleicht fahren wir noch mal, dauert evt. eine Stunde etc. sind keine guten Antworten. Aus, finito, geht bestimmt nichts mehr sind vielleicht im ersten Moment ein bisschen ein Schock, aber ehrlich.
Es ging dann auch wirklich nichts mehr, aber bevor es dunkel war waren alle im Tal.

Ich versteh irgendwie den Punkt des Kommentars nicht. Offenbar hat der Schreiber von Chamonix aus die Fahrt gemacht. Wieso wartet der stundenlang auf der Helbronner und dann unten bei Courmayeur noch mal? Worauf denn? Runter nach Courmayeur, Taxi nehmen, durch den Tunnel nach Chamonix, Rechnung an Bergbahngesellschaft, fertig.
 
Wenn man als Flachländer nicht etwas akklimatisiert ist, ist es nicht gerade angenehm in dieser Höhe zu übernachten.
 
j-d-s schrieb:
Ich versteh irgendwie den Punkt des Kommentars nicht.
Ich vermute, Theo bezieht sich dabei auf die Sunnegga SSB.

In der Gondel übernachten? Hoffentlich hat niemand ein schwache Blase oder findet wenigstens ein Loch in der Kabinenwand. Ein kleines Loch im Boden wäre auch schon hilfreich. In großen Gondeln soll es so was ja geben. Wieso findet sich in den tollen Ratschlägen, was man im Hochgebirge mitführen soll (Rettungsdecke, Signallampe, Funk etc. ) nie ein praktischer Hinweis auf Kondome (um die Blase zu entleeren) oder Klopapier, wenn mal die Gondel streikt? Und wieso gibt es in den Gondeln nicht ein erste Hilfe Set mit solch nützlichen Dingen? Mal ganz abgesehen von Menschen, die auf Medikamente angewiesen sind (Diabetiker).

Alles in allem stelle ich mir das nicht sehr angenehm vor. Vor allem, wenn der Akku des Smartphone nach wenigen Stunden leer ist und man nicht mehr per whatsapp und Facebook seinen Freunde den neuesten Stand berichten kann. Das ist dann aber eine richtige Katastrophe :wink:
 
AHHH! Ich krieg nen Schreikrampf. Überall steht eine andere Zahl, wieviel nun in den Gondeln übernachtet haben. Denkt sich das jeder Journalist selbst aus oder wie?! Allein in dem zuletzt verlinkten SWR-Artikel steht einmal 33, dann 34.
 
Eigentlich ein Wunder, dass bei dieser waghalsigen (aber geilen!) Bahn in derart unwirtlichem Gelände und Wetterverhältnissen nicht schon viel mehr passiert ist. Da muss ja der Wind drüberpfeifen, dass es nur eine Freude ist.
Das Ding scheint ja auch keine Seilreiter zu haben, da baumelt einfach alles zwischen den Gipfeln runter.
 
Ich werf hier mal ein paar Fotos vom letzten Wochenende rein und wiederhole meine Frage aus einem anderen Topic, dürfte die Bahn in dieser Form heutzutage noch so gebaut werden?:
dsc013774nuwj.jpg

dsc01379c1u2x.jpg

dsc01380gtuls.jpg

dsc01383gcuo3.jpg

dsc01386wmuda.jpg

dsc01388ebutj.jpg

dsc01397pxuwk.jpg
 
Werna76 schrieb:
Ich werf hier mal ein paar Fotos vom letzten Wochenende rein und wiederhole meine Frage aus einem anderen Topic, dürfte die Bahn in dieser Form heutzutage noch so gebaut werden?:

Natürlich nicht !

Kühne Projekte bleiben der weiten Vergangenheit vorbehalten !

Oder gibt es irgendwo ein aktuelles Projekt, was man als "kühn und visionär " bezeichnen kann ?


Unsere Generation kann dafür wunderbare Industriehallen, Betonblöcke oder Windmühlen bauen, Haltbarkeit maximal 40 Jähre, dafür ewig hässlich.
 
Wobei ich in Blickrichtung auch auf andere windböenverursachte Seilüberwürfe mir schon die Frage stelle warum eine Evakuierung nötig ist. Zugseil mit nem Heli vorsichtig wieder überheben und die Anlage leerfahren denn einen so gravierenden Seilschaden das die Seile das Leerfahren nicht mehr überstehen gibt es meiner Ansicht nach auch aufgrund des Überdimensionierungssicherheitsfaktors in den Fällen nicht. Mir ist auch kein Fall bekannt wo das Seil nach eine windverursachten Überwurf getauscht werden musste.
 
Rüganer schrieb:
Werna76 schrieb:
Ich werf hier mal ein paar Fotos vom letzten Wochenende rein und wiederhole meine Frage aus einem anderen Topic, dürfte die Bahn in dieser Form heutzutage noch so gebaut werden?:

Natürlich nicht !

Kühne Projekte bleiben der weiten Vergangenheit vorbehalten !

Oder gibt es irgendwo ein aktuelles Projekt, was man als "kühn und visionär " bezeichnen kann ?


Unsere Generation kann dafür wunderbare Industriehallen, Betonblöcke oder Windmühlen bauen, Haltbarkeit maximal 40 Jähre, dafür ewig hässlich.
Ich hab das jetzt weniger auf kühn/spektakulär bezogen, sondern eher auf geltende Normen/Gesetze. Diese fliegende Stütze sieht für mich so aus, als ob man den Entwurf dafür beim Wirten nach dem 8. Bier auf einen Zettel gekritzelt hätte.
 
Naja, ich denke mal die vorgeschlagene Variante von Petz ist zu Risikoreich.
Was ist wenn dabei was schief geht?
Dann hat man mehrere Tote.
 
Zurück
Oben