Liftanlagen stören Touristen

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baeckerbursch
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Beitrag von baeckerbursch »

ich auch nicht nach Ischgl oder so im Sommer fahren
Darum wird es aber vielen Hotels in diesen Orten gehen. Für die ist der Winter nur die Hälfte der Saison, den Sommer gibt es auch noch.

Und darum wird es gehen!

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thun
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Beitrag von thun »

Ok, ich hab mich vielleicht etwas missverständlich ausgedrückt. Mein letzter Beitrag gibt allein meine persönlcihe Ansicht zum Thema wider und enthält keine Abwertungen gegenüber Urlaubern mit anderen Präferenzen:
Schön. Nur muss man dann in den Berichten vom Alpinforum lesen, dass dieses Gebiet sch... ist, weil veraltete Anlagen vorhanden sind. Wird eine KSB-8 hingestellt, erhält man dann im Alpinforum die Antwort, dass man selber schuld sei, wenn man da im Sommer hinfährt...
Dein Argument kann ich nicht wirklich nachvollziehen. Schließlich wird ja wohl in Ischgl im Winter genügend Geld für Neuinvestitionen umgesetzt, außerdem kann man ja wohl das Landschaftsbild in Ischgl schwer an einer einzigen Bahn festmachen. :wink:
Wichtiger ist aber: Ich sage nicht, dass man selbst schuld ist, wenn man im Sommer nach Ischgl fährt. Bestimmt lässt sich dort ein schöner Urlaub verbringen. Ich sage nur, dass man sich vorher bewusst machen sollte was einen ungefähr erwartet (bei jedem Urlaub, und sagt jetzt bitte nicht, dass man das vorher nicht wissen kann). Dann kann man sich a, darauf einstellen und erlebt b, keine bösen Überraschungen über die man danach jammert :roll:
Was ich sagen wollte ist, dass ich dem Vergleich mit dem Malle-Urlauber, der sich über den Ballermann beschwert, so zustimmen will.

Zitat:
ich auch nicht nach Ischgl oder so im Sommer fahren


Darum wird es aber vielen Hotels in diesen Orten gehen. Für die ist der Winter nur die Hälfte der Saison, den Sommer gibt es auch noch.

Und darum wird es gehen!
Siehe oben: Es ist ja nicht per se verwerflich, seinen Sommerurlaub in Ischgl oder so zu verbringen, im Gegenteil. Dass die Hotels auch im Sommer Umsatz machen wollen ist auch ok. Ich will das auch niemandem vorwerfen.
Ich will sagen, dass solche Orte nicht mein persönliches Traumziel für einen Urlaub sind (im Fall Ischgl übrigens weder im Sommer noch im Winter).
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TPD
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Beitrag von TPD »

@thun
Bitte schau mal zu welchem Zitat ich Stellung genommen habe.
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Beitrag von snowflat »

thun hat geschrieben:Was ich auch schlimm finde sind im Hochgebirge, also oberhalb der bewirtschafteten Lagen, speziell für Flachlandtiroler angelegte, zwei Meter breite Wege, die man halt braucht wenn man in Halbschuhen und Waderlstrümpfen auf 2500m rumlatschen will. :wink: :twisted:
Na, was dieser User zu Deinem Post sagt ... jetzt wird es aber persönlich :lol: ... Spass beiseite ...

Im Sommer sich über die "Reste" des Winters aufregen, aber trotzdem dann dort hin zu fahren, wo sich Schneilanzen, Lifte etc. befinden ist einfach inkonsequent. Ist ja so wie sich über hohe Benzinpreise aufzuregen, aber mit dem PKW nur zum Briefkasten zu fahren.

Es passt nicht, wenn sich Leute im Sommer über Sachen aufzuregen, die durch diese im Winter liebendgern benutzt werden.

Mich wundert, dass keinen die künstlich ausgeholzten Waldschneisen stören ... Talabfahrten brauchen wir doch gar nicht :wink:
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Chasseral
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Beitrag von Chasseral »

^^ Wie meinst jetzt das genau?

Was ich auch nicht verstehe: Wenn man im Sommer in ein hocherschlossenes Gebiet fährt und sich dann drüber aufregt, dass im Sommer nicht alles zurückgebaut ist. Diese Verhaltensweise wäre hochgradig merkwürdig.

Was ich aber keinesfalls verwerflich finde und ein gutes Recht eines jeden Alpenurlaubers: Im Winter in ein hoch erschlossenes Gebiet fahren und im Sommer in ruhige Gebiete ohne die Winter-Infrastruktur-Reste. Daran gibts doch wohl nichts auszusetzen, oder? (Natürlich darf man sich dann nicht aufregen über die Gebiete, in die man im Sommer nicht fährt - das ist klar!)
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thun
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Beitrag von thun »

@ TPD: was meinst Du denn mit "dort"? Kleinskigebiet oder Großskigebiet?

Wie gesagt: Ich denke nicht, dass jeder, der nach Ischgl (oder ähnlichen Orten) fährt dämlich ist.
Aber: Wenn ich Aufstiegshilften benutzen will/muss, dann bin ich doch nicht gezwungen in einen Ort zu fahren, wo die Berge durch eine massiv ausgebaute Winterinfrastruktur "verschandelt" sind. Dann kann ich -wenn ich mich an so einer Infrastruktur störe- auch in Orte fahren, die auch eine Seilbahn haben, aber oben mehr Natur erhalten haben.
Das hat mit der Kritik an einem Skigebiet (ob veraltete Anlagen oder verschandelte Landschaft) gar nichts zu tun, im Gegenteil, von uns ist doch jeder froh, wenn auch die kleinen Bergbahnen nicht zusperren müssen.
Darüber hinaus ist doch einem Urlauber egal, was ein Alpinforumler denkt.

edit: Chasseral hat meine Meinung in einem Satz ausgedrückt. Ach wäre ich doch auch so eloquent... :oops: :D


Ach ja, @ Flachlandtiroler: Der Kommentar war nicht böse gemeint. :wink:
Wenn jemand einen besseren Ausdruck für dieses wandernde Klischee hat, bitte melden. :) [/i]
Zuletzt geändert von thun am 04.07.2007 - 21:07, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitrag von TPD »

Was ich auch nicht verstehe: Wenn man im Sommer in ein hocherschlossenes Gebiet fährt und sich dann drüber aufregt, dass im Sommer nicht alles zurückgebaut ist. Diese Verhaltensweise wäre hochgradig merkwürdig.
Einverstanden.
Nur muss das Umgekehrte auch gelten. Falls man im Winter in ein Gebiet fährt, das hauptsächlich vom Sommertourismus lebt, darf man sich dann eben auch nicht über den veralteten Schlepplift beklagen.
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Beitrag von snowflat »

Chasseral hat geschrieben:^^ Wie meinst jetzt das genau?

Was ich auch nicht verstehe: Wenn man im Sommer in ein hocherschlossenes Gebiet fährt und sich dann drüber aufregt, dass im Sommer nicht alles zurückgebaut ist. Diese Verhaltensweise wäre hochgradig merkwürdig.

Was ich aber keinesfalls verwerflich finde und ein gutes Recht eines jeden Alpenurlaubers: Im Winter in ein hoch erschlossenes Gebiet fahren und im Sommer in ruhige Gebiete ohne die Winter-Infrastruktur-Reste. Daran gibts doch wohl nichts auszusetzen, oder? (Natürlich darf man sich dann nicht aufregen über die Gebiete, in die man im Sommer nicht fährt - das ist klar!)
Du hast es richtig verstanden, so ein Verhalten gibt es hier aber, wenn ich die Postings am Anfang des Topic in Erinnerung habe.

Ne, ich finde es auch nicht verwerflich, im Winter in hocherschlossene Gebiete zu fahren, aber im Sommer unverbaute Natur sucht ... das finde ich konsequent. Dann braucht man sich auch über so was nicht aufregen, wenn einen die Hinterlassenschaften des Wintertourismus stören.

Kam vielleicht etwas mißverständlich rüber.

@TPD: Oder so herum.
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Beitrag von Theo »

Den Sommerurlauber stört eigentlich nicht so sehr die Winterinfrastruktur an sich, sonder wie diese Infrastruktur im Sommer teilweise in der Landschaft rumliegt.

Den ganzen Sommer am seil hängende Sessel von festgeklemmten Anlagen oder KSB's ohne Garage schauen bestimmt nicht schön aus. Ich bin vor Jahren in Verbier am gleichen Tag mehr sicher 10 solcher Fälle begegnet.
Die Sessel gehören im Sommer nun mal bei der Station versorgt und fertig.

Die Pistenmaschinen gehören den Sommer über mindestens in einen überdachten Unterstand.
Das gleiche gilt für Propelllerkanonen.
Schneilanzen gehören versorgt oder an Stellen wo nicht mit einem geländewagen erreichbar sind zumindest niedergelegt.

Restaurants welche im Sommer geschlossen sind dürfen aber nach der Schneeschmelze ruhig mal den Abfall rund um die Hütte wgräumen und auch die Bude ordentlich hinterlassen und nicht so das es ausschaut wie wenn alles fluchtartig verlassen worden wäre.

Werden solche Sachen konsequent gemacht hat man gleich viel zufriedenere Sommergäste.

fettiz
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Beitrag von fettiz »

Turm hat geschrieben:Ich sehe das ein wenig differenzierter:

1. Die Umfrage ist alles andere als repräsentativ bei 312 Leuten. Die statistische Fehlerquote ist einfach zu hoch.
Woher weisst Du, dass die Umfrage nicht repräsentativ ist? Gut, es ist als Stichprobe Touristen angegeben. Also sollte die Studie repräsentativ unter Touristen sein.

Das was uns in den Medien immer als repräsentativ verkauft wird, sind Umfragen mit sagen wir mal 2000 bis 10000 befragten. In Wahrheit sind diese aber nicht mehr oder weniger repräsentativ, als eine Studie mit 100 Teilnehmern.

Den Unterschied macht hier nur die Schwankungsbreite bzw. Irrtumswahrscheinlichkeit. Die Schwankungsbreite hängt dabei von der befragten Anzahl, wie auch vom Ergebnis ab. Ich schätze jetzt mal, dass bei 300 Befragten der tatsächliche Wert um +-8% schwankt. Bei 100 Befragten wären es dagegen schon um die 15%, bei 3000 Tausend nur noch 3%. Nagelt mich jetzt bitte nicht auf die Werte fest - müsste ich erst ausrechnen.

Viel wichtiger zur Repräsentativität ist die Stichprobenauswahl. Die entscheidet, was repräsentativ bedeutet. Wird es per CATI/CAPI oder wie auch immer durchgeführt. Ist die Auswahl wirklich zufällig, oder geschichtet. Bsp. wenn ich 100 Touristen zufällig per Telefon anrufe ist das repräsentativ. Es langt dabei aber auch nicht 300 Leute in der Schweiz anzurufen. Sondern es müssten auch Leute im Ausland angerufen werden... (das könnte man z.B. nach der Verteilung schichten) Wenn ich mich in St. Moritz in die Fußgängerzone stelle und zufällig 100 Touristen befrage ist das nicht mehr repräsentativ - zumindest nicht für alle Touristen (sondern nur noch für Touristen, welche St. Moritz besuchen).

Und zur Methodik steht ja überhaupt nichts im Text...

So, jetzt wieder Klugscheissmodus aus. Aber bin nun mal Marktforscher, und ich kann nicht anders...
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Vadret
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Sommergäste stören sich an Schneeanlagen und Liften

Beitrag von Vadret »

Hier ein interessanter Artikel auf der ersten Seite der heutigen Engadiner Post /Posta Ladina
Sommergäste stören sich an Schneeanlagen und Liften



Studie: Wie werden die Winter-Infrastrukturanlagen wahrgenommen?

In der heutigen Erlebnisgesellschaft ist die visuelle Wahrnehmung von ausschlaggebender Bedeutung. Insbesondere die Erlebnisse in Natur und Landschaft sind für Feriengäste wichtig. Zu dieser – nicht neuen – Erkenntnis kommt u.a. eine Studie des Forschungsinstituts für Freizeit und Tourismus der Universität Bern. Diese beruht auf einer Lizentiatsarbeit von Barbara Sandra Taufer. Die Wahrnehmung sei mit dem «Vorgang des Sehens» verbunden. Dabei sei von einem Datenverarbeitungs- und nicht von einem fotografischen Abbildungsvorgang auszugehen. Die visuelle Wahrnehmung sei ein individueller Prozess und bestehe aus einem subjektiven und selektiven Vorgang des Erfassens. Beeinflusst würde das Ganze durch die persönlichen Erwartungen und Erfahrungen. Der Gast nehme nicht die objektive Struktur des Aufenthaltsortes wahr, sondern die Beobachtungen konzentrierten sich oft auf ein kleineres Feld.
Barbara Sandra Taufer untersuchte bei ihrer Arbeit die «Wahrnehmung von wintertouristischer Infrastruktur durch Sommertouristen». Dabei beschränkte sie sich auf die drei
Destinationen Arosa, Bettmeralp und Engelberg.

Ein Fünftel kritisiert

Bei der Befragung von über 300 Feriengästen ergaben sich teilweise erstaunliche Ergebnisse. Schneesportpisten, Lift- und Beschneiungsanlagen, aber auch Informationstafeln und sogar Wegweiser wurden von rund einem Fünftel der Befragten als «störend» bezeichnet. Der überwiegende Teil der Gäste liess sich jedoch durch die erwähnten Winter-Infrastrukturen in ihrem Sommeraufenthalt nicht belästigen.
Hauptkritikpunkt bei Sommergästen sind aber die im warmen Halbjahr auf Wiesen oder Abfahrtspisten deponierten Schneekanonen oder -lanzen. Ebenso stiessen manchmal die Masten von Ski- und Sesselliften auf Ablehnung. Sie würden das Sommerbild der Landschaft stark beeinträchtigen, hiess es. Eher überraschend ist in der Lizentiatsarbeit nachzulesen, dass sich jüngere Gäste sogar ablehnender als jene der älteren Generation zeigten. Touristen, die nur im Sommer das Feriengebiet in den Bergen aufsuchen, waren überdies negativer eingestellt gegenüber Winterinfrastrukturen.
Sehr unterschiedlich ist die Beurteilung von Informationstafeln und Wegweisern. Auf einem Aussichtspunkt werden die Informationsträger häufig als «störend» bezeichnet. Überdurchschnittlich als «negativ» kritisiert wurde bei der Befragung die Sommer-Ansicht der Pisten in Engelberg. Die klar sichtbare Streckenführung und die Narben gefielen einigen gar nicht.

Im Oberengadin abgeräumt

Die Bergbahnen im Engadin sind sich der Problematik der visuellen Wahrnehmung bewusst, wie eine Kurzumfrage der «Engadiner Post» zeigt. «Selbstverständlich sei man sich dessen bewusst», sagt Markus Meili von der BEST, den Bergbahnen Engadin St.Moritz. Die Schneeanlagen würden darum im Sommer komplett abgeräumt und einge-
lagert. «Der Sommergast kommt ja vor allem wegen der Natur.» Zudem sei noch ein weiterer Grund für das Wegräumen der Schneelanzen und -kanonen vorhanden. «Es gibt so weniger Schäden», erklärt Meili.
Auch auf Corvatsch und Furtschellas sind die Schneeanlagen im Sommer eingelagert, bestätigt Markus Moser seitens der Geschäftsleitung der neuen Corvatsch AG. Das bedeute allerdings jeweils einen grossen Aufwand.

Stehen lassen «sinnvoll»

Die Problematik des Aufwandes für die Entfernung der Schneeanlagen im Sommer ist auch für Mario Jenal, Direktor der Samnauner Bergbahnen, gegeben. «Am sinnvollsten wäre es, sie stehen zu lassen», glaubt er. Umso mehr in «seinem» Gebiet im Sommer sehr wenige Gäste unterwegs sind und die Schneeanlagen oder Lifte nur ganz selten als «störend» empfunden werden. Die Schneekanonen im Gebiet verräume man, vor allem im tieferen Gelände, erklärt Jenal. Die Hochdrucklanzen in den höheren, schwierig zugänglichen Gebieten lasse man jedoch stehen. Das sei auch aus Umweltschutzgründen von Vorteil, müsste man diese Anlagen ansonsten mit Helikopter-Einsatz entfernen.
Wie stark sich effektiv Gäste im Engadin an den im Sommer allenfalls sichtbaren Schneeanlagen und an anderen an den Winter erinnernden Infrastrukturen stören, ist nicht feststellbar. Zahlen dazu fehlen, Befragungen wurden im Tal bisher nicht auf wissenschaftlicher Basis durchgeführt. Und bei den örtlichen Tourismusvereinen laden nur vereinzelt Sommergäste ihren Unmut über solche Beeinträchtigungen des Ferienvergnügens ab.


Quelle: Engadiner Post Autor: Stephan Kiener

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Re: Sommergäste stören sich an Schneeanlagen und Liften

Beitrag von Chasseral »

... «Am sinnvollsten wäre es, sie stehen zu lassen», glaubt er. Umso mehr in «seinem» Gebiet im Sommer sehr wenige Gäste unterwegs sind ...
Diese Aussage zeigt doch schon, dass das Thema für jede Destintion individuell zu betrachten ist und dass generelle Schlussfolgerungen zu diesen Dingen nicht zielführend sein dürften.
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Beitrag von GMD »

So ist es. Darum ist beispielsweise die Allmendhubelbahn in Mürren immer noch eine SSB. Für Skifahrer wäre eine KSB sicher angenehmer, aber die Spaziergänger und Wanderer im Sommer (und auch im Winter) fühlen sich in einem geschlossenen Fahrbetriebsmittel wöhler. Natürlich könnte man nun eine EUB oder eine Kombibahn ins Spiel bringen. Doch diese fügt sich weniger harmonisch in die Landschaft ein als das Gleis einer SSB. Was wiederum den Sommergast erfreut.
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Beitrag von Oscar »

die Schiene siehste aber wie eine Narbe in der Landschaft von weiter weg, da fällt aus der selben entfernung ne EUB weniger auf. Ausserdem ist mehr Fläche bei der SSb verbaut als bei der EUB.

Da kann ich deiner Argumentation nicht folgen
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Beitrag von Mirco »

Oscar hat geschrieben:die Schiene siehste aber wie eine Narbe in der Landschaft von weiter weg, da fällt aus der selben entfernung ne EUB weniger auf. Ausserdem ist mehr Fläche bei der SSb verbaut als bei der EUB.
Wenn eine EUB aber durch einen Wald geht, fällt sie aber aus der Distanz auch ziemlich deutlich auf. Gut, im waldlosen Teil fällt die Schiene mehr auf, aber deren Stationen sind häufig in Restaurants untergebracht, so fallen die weniger auf. Da fallen irgendwelche Kompaktstationen aller Art wieder mehr auf.
Ob eine Sache gelingt, erfährst du nicht, wenn du darüber nachdenkst, sondern wenn du es ausprobierst.

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Beitrag von Oscar »

Mirco hat geschrieben:...
Wenn eine EUB aber durch einen Wald geht, fällt sie aber aus der Distanz auch ziemlich deutlich auf.....
Die SSB im Wald doch genauso da kann ich ned den Unterschied festellen
Mirco hat geschrieben:Gut, im waldlosen Teil fällt die Schiene mehr auf, aber deren Stationen sind häufig in Restaurants untergebracht, so fallen die weniger auf....
Häh? was ist das für ne Logik die Gebäde fallen doch auf egal was drin ist?

Mirco hat geschrieben:...Da fallen irgendwelche Kompaktstationen aller Art wieder mehr auf.
naja mehr wien Restaurant wage ich sehr zu bezweifeln ....
Ausserdem müsste man wenn, gleiches mit gleichen vergleichen in deinem Fall wäre die EUB-Station in nem Bau eines Restaurantkomplexes untergebracht!

Bleibt also als einziger Unterschied in der Auffälligeit nur noch die auffälligere Trasse im waldlosenteil, wo die SSB mehr auffällt, wie du selbst sagst. Genau das hatte ich gemeint!
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Berge im Sommer

Beitrag von schifreak »

Also mir haben die Bergbahn und Schiliftanlagen noch nie gestört-- außerdem finde ichs sehr schön, daß die meisten Berge jetz nen See haben. Ich mein, es iss schon n Unterschied zwischen Grasberge wie Schiwelt, oder baumfrei wie Ischgl etc. ganz ehrlich, die UNI G Stationen gfalln ma net so wie die früheren Stationen, meistens mit schönen Holzverkleideten Häusern wie s die meisten DSB `s und auch ältere Schlepper hatten. Was mir auch net so gut gefällt, sind dominante PB Stationen wie sie z.B. in Zermatt teils zu sehn sind, ich sag immer s kommt auch auf den Hintergrund an. Wenn ma von unten raufschaut, und die Riesen Betonburg ganz oben, und dahinter der Himmel zu sehn iss, dann gfällt mir das net so gut wie z.B. bei der Alpspitzbahn, wo im Hintergrund die Felsen sind. Die iss trotz ihrer Größe eher unauffällig. zumindestens von Garmisch aus. Von Grainau siehts dann wieder ganz anders aus. Aber es iss schon wahr, man muß ja net unbedingt auf Schibergen wandern-- es gibt ja selbst auf Seilbahnbergen Wege, die ganz weit von den Liften entfernt sind. Und doch sind die Seilbahnen sehr wichtig, weil manche Berge schafft ma ja ohne Bergbahn gar net .
Jetz nur ein Beispiel, geht man von der Bergbahnstation Brauneck auf die Benediktenwand-- spätestens in einer Stunde iss ma am letzten Lift, und dann hat ma schigebietsfreie teils steile Felsberge. Ohne Bergbahn iss diese Tour a Wahnsinn. Da gehst ewig lang.

Nochwas wegs Allmendhubel, ich finde diese Bahn weit besser in die Landschaft integriert, als z.B. eine Brückenbahn ala Ellmau. Die passt doch Super zu Mürren, mit ihren schönen Steinbrücken.
Genauso wie die Reißeckbahnen, grad die oberste Strecke -- find ich sehr schön. Natur und Technik, daß iss mein Leben...wer die Technik net braucht, der soll Bergbahnfreie Berge suchen, es sind nur ein paar Prozent der Alpen von Bergbahnen erschlossen.

Noch viel unschöner als Bergbahnen sind Passtrassen-- aber auch hier, es hat irgendwie was - schaut teils schon sehr imposant aus, und es iss immer ne Meisterleistung sowas zu baun. genauso die Gebirgseisenbahnstrecken, wo ja auch die Schweiz unübertroffen die Besten und schönsten Anlagen hat.
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Beitrag von Jens »

GMD hat geschrieben:So ist es. Darum ist beispielsweise die Allmendhubelbahn in Mürren immer noch eine SSB. Für Skifahrer wäre eine KSB sicher angenehmer, aber die Spaziergänger und Wanderer im Sommer (und auch im Winter) fühlen sich in einem geschlossenen Fahrbetriebsmittel wöhler. Natürlich könnte man nun eine EUB oder eine Kombibahn ins Spiel bringen. Doch diese fügt sich weniger harmonisch in die Landschaft ein als das Gleis einer SSB. Was wiederum den Sommergast erfreut.
Ich würde auch als Wanderer ehr eine Sesselbahn oder sogar EUB bevorzugen, schon allein weil man einen besseren Ausblick hat als aus der SSB. Und lieber sitzend in einer Sesselbahn an der frischen Luft als stehend in einer miefigen SSB.
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mic
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Beitrag von mic »

^^Hier ist St. Anton anzuführen. Die haben die SSB auch entfernt und durch eine Sesselbahn ersetzt!!
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Re: Berge im Sommer

Beitrag von Oscar »

schifreak hat geschrieben:Also mir haben die Bergbahn und Schiliftanlagen noch nie gestört-- außerdem finde ichs sehr schön, daß die meisten Berge jetz nen See haben. ...

...wer die Technik net braucht, der soll Bergbahnfreie Berge suchen, es sind nur ein paar Prozent der Alpen von Bergbahnen erschlossen.

...
Jop volle Zustimmung, das hatte ich auch schonmal in einem anderen Topic angedeutet. Schliesslich geniesse ich die touristische Infrastucktur im Winter, dann kan ich im Somemr mich ned dagegen wehren ...

Oscar hat geschrieben:Wer das nicht mag sollte die Sachen dan auch im Winter nicht nutzen, wenn er glaubhaft bleiben möchte.

Andersherum: Wennn er es im Winter gerne in Anspruch nimmt, sollte er sich im Sonmmer nicht drüber aufregen, ....


Aber dann gäbs ja nichts mehr zu meckern ....
Allein der Titel dieses Topics ist schon etwas .... naja
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Beitrag von Mirco »

Oscar hat geschrieben:
Mirco hat geschrieben:...
Wenn eine EUB aber durch einen Wald geht, fällt sie aber aus der Distanz auch ziemlich deutlich auf.....
Die SSB im Wald doch genauso da kann ich ned den Unterschied festellen
Ist vielleicht auch noch ne komische Logik: Die schienen sind ja eher dunkler und füllen die Schneise mehr auf als eine EUB, weil da ja nur manchmal Stützen kommen. Da fällt mir eine grösstenteils "leere" Schneisse mit grünem Boden schon ein wenig mehr auf als eine "gefülltere" Schneise. Aber das geht ja auch wieder in die Geschmacksrichtung, wo es ja bekanntlich verschiedene Meinungen gibt.
Oscar hat geschrieben:
Mirco hat geschrieben:...Da fallen irgendwelche Kompaktstationen aller Art wieder mehr auf.
naja mehr wien Restaurant wage ich sehr zu bezweifeln ....
Gut, einerseits hast du recht, andererseits stören Häuser die Landschaft weniger als weiss ich was für eine knallgelbe oder Glas-Station. Aber wenn sie so ein Riesen-Glaskomplex als Restaurant haben, das eher in die Stadt gehört, hast du natürlich Recht.
Oscar hat geschrieben:Ausserdem müsste man wenn, gleiches mit gleichen vergleichen in deinem Fall wäre die EUB-Station in nem Bau eines Restaurantkomplexes untergebracht!
Was ja leider immer weniger gebaut wird! Hingegen gibt es nicht viele Standseilbahnen, die eine reine Station haben, denn meistens ist da ein Restaurant oder weiss ich was.
Ob eine Sache gelingt, erfährst du nicht, wenn du darüber nachdenkst, sondern wenn du es ausprobierst.

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Beitrag von Chasseral »

^^ Da kann ichs mir jetzt doch nicht verkneifen, eine kürzlich gefallene Bemerkung zu zitieren:

Ihr habt Probleme!?! *kopfschüttel*

Und ausserdem dreht ihr euch mit der Diskussion im Kreis.
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Oscar
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Beitrag von Oscar »

;) Oli (chasseral) hats gemerkt was ich bezwecken wollte! ;)
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Beitrag von mic »

Zum Glück kann sich ja jeder aussuchen wo er rumlatscht!
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schifreak
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Seilbahnen im Sommer

Beitrag von schifreak »

Nochmal Standseilbahn, ich finde SSB und PB `s im Sommer als wenig störend. Lediglich einige Stationsbauten sind hässlich--

als Beispiel einer sehr vorbildlichen Bahn-- in der Schweiz, die historische Reichenbachfallbahn in Meiringen. Eine reine Sommerausflugsbahn --selbstverständlich mit hochmoderner Technik, aber im Retrostyle. Viel schöner als die typischen Kabinen im ``Aufzugsstyle`` ala Sprungschanzenanlagen, oder Salzbergbahn ( Salzburg, sowie Hallstatt).
In diesem Fall find ich die weiße Forststrasse viel hässlicher, als die Bahnanlagen. Und schwitzen tut man auch nicht...
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die Salzbergbahn in Hallstatt, eine reine Brückenbahn mit sogenannten Schrägaufzugskabinen
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SSB Reichenbachfall in Meiringen.jpg
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TSC 2012-13, Stand 20.01.2013 - 17 Sektionen Bike, 20 Schitage in Tirol ; Zillertal, Stubaital, Ötztal, Kitzbühel,Schiwelt , Schijuwel Alpbach ;
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