Darum wird es aber vielen Hotels in diesen Orten gehen. Für die ist der Winter nur die Hälfte der Saison, den Sommer gibt es auch noch.ich auch nicht nach Ischgl oder so im Sommer fahren
Und darum wird es gehen!
Dein Argument kann ich nicht wirklich nachvollziehen. Schließlich wird ja wohl in Ischgl im Winter genügend Geld für Neuinvestitionen umgesetzt, außerdem kann man ja wohl das Landschaftsbild in Ischgl schwer an einer einzigen Bahn festmachen.Schön. Nur muss man dann in den Berichten vom Alpinforum lesen, dass dieses Gebiet sch... ist, weil veraltete Anlagen vorhanden sind. Wird eine KSB-8 hingestellt, erhält man dann im Alpinforum die Antwort, dass man selber schuld sei, wenn man da im Sommer hinfährt...
Siehe oben: Es ist ja nicht per se verwerflich, seinen Sommerurlaub in Ischgl oder so zu verbringen, im Gegenteil. Dass die Hotels auch im Sommer Umsatz machen wollen ist auch ok. Ich will das auch niemandem vorwerfen.Zitat:
ich auch nicht nach Ischgl oder so im Sommer fahren
Darum wird es aber vielen Hotels in diesen Orten gehen. Für die ist der Winter nur die Hälfte der Saison, den Sommer gibt es auch noch.
Und darum wird es gehen!
Na, was dieser User zu Deinem Post sagt ... jetzt wird es aber persönlichthun hat geschrieben:Was ich auch schlimm finde sind im Hochgebirge, also oberhalb der bewirtschafteten Lagen, speziell für Flachlandtiroler angelegte, zwei Meter breite Wege, die man halt braucht wenn man in Halbschuhen und Waderlstrümpfen auf 2500m rumlatschen will.![]()
Einverstanden.Was ich auch nicht verstehe: Wenn man im Sommer in ein hocherschlossenes Gebiet fährt und sich dann drüber aufregt, dass im Sommer nicht alles zurückgebaut ist. Diese Verhaltensweise wäre hochgradig merkwürdig.
Du hast es richtig verstanden, so ein Verhalten gibt es hier aber, wenn ich die Postings am Anfang des Topic in Erinnerung habe.Chasseral hat geschrieben:^^ Wie meinst jetzt das genau?
Was ich auch nicht verstehe: Wenn man im Sommer in ein hocherschlossenes Gebiet fährt und sich dann drüber aufregt, dass im Sommer nicht alles zurückgebaut ist. Diese Verhaltensweise wäre hochgradig merkwürdig.
Was ich aber keinesfalls verwerflich finde und ein gutes Recht eines jeden Alpenurlaubers: Im Winter in ein hoch erschlossenes Gebiet fahren und im Sommer in ruhige Gebiete ohne die Winter-Infrastruktur-Reste. Daran gibts doch wohl nichts auszusetzen, oder? (Natürlich darf man sich dann nicht aufregen über die Gebiete, in die man im Sommer nicht fährt - das ist klar!)
Woher weisst Du, dass die Umfrage nicht repräsentativ ist? Gut, es ist als Stichprobe Touristen angegeben. Also sollte die Studie repräsentativ unter Touristen sein.Turm hat geschrieben:Ich sehe das ein wenig differenzierter:
1. Die Umfrage ist alles andere als repräsentativ bei 312 Leuten. Die statistische Fehlerquote ist einfach zu hoch.
Sommergäste stören sich an Schneeanlagen und Liften
Studie: Wie werden die Winter-Infrastrukturanlagen wahrgenommen?
In der heutigen Erlebnisgesellschaft ist die visuelle Wahrnehmung von ausschlaggebender Bedeutung. Insbesondere die Erlebnisse in Natur und Landschaft sind für Feriengäste wichtig. Zu dieser – nicht neuen – Erkenntnis kommt u.a. eine Studie des Forschungsinstituts für Freizeit und Tourismus der Universität Bern. Diese beruht auf einer Lizentiatsarbeit von Barbara Sandra Taufer. Die Wahrnehmung sei mit dem «Vorgang des Sehens» verbunden. Dabei sei von einem Datenverarbeitungs- und nicht von einem fotografischen Abbildungsvorgang auszugehen. Die visuelle Wahrnehmung sei ein individueller Prozess und bestehe aus einem subjektiven und selektiven Vorgang des Erfassens. Beeinflusst würde das Ganze durch die persönlichen Erwartungen und Erfahrungen. Der Gast nehme nicht die objektive Struktur des Aufenthaltsortes wahr, sondern die Beobachtungen konzentrierten sich oft auf ein kleineres Feld.
Barbara Sandra Taufer untersuchte bei ihrer Arbeit die «Wahrnehmung von wintertouristischer Infrastruktur durch Sommertouristen». Dabei beschränkte sie sich auf die drei
Destinationen Arosa, Bettmeralp und Engelberg.
Ein Fünftel kritisiert
Bei der Befragung von über 300 Feriengästen ergaben sich teilweise erstaunliche Ergebnisse. Schneesportpisten, Lift- und Beschneiungsanlagen, aber auch Informationstafeln und sogar Wegweiser wurden von rund einem Fünftel der Befragten als «störend» bezeichnet. Der überwiegende Teil der Gäste liess sich jedoch durch die erwähnten Winter-Infrastrukturen in ihrem Sommeraufenthalt nicht belästigen.
Hauptkritikpunkt bei Sommergästen sind aber die im warmen Halbjahr auf Wiesen oder Abfahrtspisten deponierten Schneekanonen oder -lanzen. Ebenso stiessen manchmal die Masten von Ski- und Sesselliften auf Ablehnung. Sie würden das Sommerbild der Landschaft stark beeinträchtigen, hiess es. Eher überraschend ist in der Lizentiatsarbeit nachzulesen, dass sich jüngere Gäste sogar ablehnender als jene der älteren Generation zeigten. Touristen, die nur im Sommer das Feriengebiet in den Bergen aufsuchen, waren überdies negativer eingestellt gegenüber Winterinfrastrukturen.
Sehr unterschiedlich ist die Beurteilung von Informationstafeln und Wegweisern. Auf einem Aussichtspunkt werden die Informationsträger häufig als «störend» bezeichnet. Überdurchschnittlich als «negativ» kritisiert wurde bei der Befragung die Sommer-Ansicht der Pisten in Engelberg. Die klar sichtbare Streckenführung und die Narben gefielen einigen gar nicht.
Im Oberengadin abgeräumt
Die Bergbahnen im Engadin sind sich der Problematik der visuellen Wahrnehmung bewusst, wie eine Kurzumfrage der «Engadiner Post» zeigt. «Selbstverständlich sei man sich dessen bewusst», sagt Markus Meili von der BEST, den Bergbahnen Engadin St.Moritz. Die Schneeanlagen würden darum im Sommer komplett abgeräumt und einge-
lagert. «Der Sommergast kommt ja vor allem wegen der Natur.» Zudem sei noch ein weiterer Grund für das Wegräumen der Schneelanzen und -kanonen vorhanden. «Es gibt so weniger Schäden», erklärt Meili.
Auch auf Corvatsch und Furtschellas sind die Schneeanlagen im Sommer eingelagert, bestätigt Markus Moser seitens der Geschäftsleitung der neuen Corvatsch AG. Das bedeute allerdings jeweils einen grossen Aufwand.
Stehen lassen «sinnvoll»
Die Problematik des Aufwandes für die Entfernung der Schneeanlagen im Sommer ist auch für Mario Jenal, Direktor der Samnauner Bergbahnen, gegeben. «Am sinnvollsten wäre es, sie stehen zu lassen», glaubt er. Umso mehr in «seinem» Gebiet im Sommer sehr wenige Gäste unterwegs sind und die Schneeanlagen oder Lifte nur ganz selten als «störend» empfunden werden. Die Schneekanonen im Gebiet verräume man, vor allem im tieferen Gelände, erklärt Jenal. Die Hochdrucklanzen in den höheren, schwierig zugänglichen Gebieten lasse man jedoch stehen. Das sei auch aus Umweltschutzgründen von Vorteil, müsste man diese Anlagen ansonsten mit Helikopter-Einsatz entfernen.
Wie stark sich effektiv Gäste im Engadin an den im Sommer allenfalls sichtbaren Schneeanlagen und an anderen an den Winter erinnernden Infrastrukturen stören, ist nicht feststellbar. Zahlen dazu fehlen, Befragungen wurden im Tal bisher nicht auf wissenschaftlicher Basis durchgeführt. Und bei den örtlichen Tourismusvereinen laden nur vereinzelt Sommergäste ihren Unmut über solche Beeinträchtigungen des Ferienvergnügens ab.
Diese Aussage zeigt doch schon, dass das Thema für jede Destintion individuell zu betrachten ist und dass generelle Schlussfolgerungen zu diesen Dingen nicht zielführend sein dürften.... «Am sinnvollsten wäre es, sie stehen zu lassen», glaubt er. Umso mehr in «seinem» Gebiet im Sommer sehr wenige Gäste unterwegs sind ...
Wenn eine EUB aber durch einen Wald geht, fällt sie aber aus der Distanz auch ziemlich deutlich auf. Gut, im waldlosen Teil fällt die Schiene mehr auf, aber deren Stationen sind häufig in Restaurants untergebracht, so fallen die weniger auf. Da fallen irgendwelche Kompaktstationen aller Art wieder mehr auf.Oscar hat geschrieben:die Schiene siehste aber wie eine Narbe in der Landschaft von weiter weg, da fällt aus der selben entfernung ne EUB weniger auf. Ausserdem ist mehr Fläche bei der SSb verbaut als bei der EUB.
Die SSB im Wald doch genauso da kann ich ned den Unterschied festellenMirco hat geschrieben:...
Wenn eine EUB aber durch einen Wald geht, fällt sie aber aus der Distanz auch ziemlich deutlich auf.....
Häh? was ist das für ne Logik die Gebäde fallen doch auf egal was drin ist?Mirco hat geschrieben:Gut, im waldlosen Teil fällt die Schiene mehr auf, aber deren Stationen sind häufig in Restaurants untergebracht, so fallen die weniger auf....
naja mehr wien Restaurant wage ich sehr zu bezweifeln ....Mirco hat geschrieben:...Da fallen irgendwelche Kompaktstationen aller Art wieder mehr auf.
Ich würde auch als Wanderer ehr eine Sesselbahn oder sogar EUB bevorzugen, schon allein weil man einen besseren Ausblick hat als aus der SSB. Und lieber sitzend in einer Sesselbahn an der frischen Luft als stehend in einer miefigen SSB.GMD hat geschrieben:So ist es. Darum ist beispielsweise die Allmendhubelbahn in Mürren immer noch eine SSB. Für Skifahrer wäre eine KSB sicher angenehmer, aber die Spaziergänger und Wanderer im Sommer (und auch im Winter) fühlen sich in einem geschlossenen Fahrbetriebsmittel wöhler. Natürlich könnte man nun eine EUB oder eine Kombibahn ins Spiel bringen. Doch diese fügt sich weniger harmonisch in die Landschaft ein als das Gleis einer SSB. Was wiederum den Sommergast erfreut.
Jop volle Zustimmung, das hatte ich auch schonmal in einem anderen Topic angedeutet. Schliesslich geniesse ich die touristische Infrastucktur im Winter, dann kan ich im Somemr mich ned dagegen wehren ...schifreak hat geschrieben:Also mir haben die Bergbahn und Schiliftanlagen noch nie gestört-- außerdem finde ichs sehr schön, daß die meisten Berge jetz nen See haben. ...
...wer die Technik net braucht, der soll Bergbahnfreie Berge suchen, es sind nur ein paar Prozent der Alpen von Bergbahnen erschlossen.
...
Allein der Titel dieses Topics ist schon etwas .... najaOscar hat geschrieben:Wer das nicht mag sollte die Sachen dan auch im Winter nicht nutzen, wenn er glaubhaft bleiben möchte.
Andersherum: Wennn er es im Winter gerne in Anspruch nimmt, sollte er sich im Sonmmer nicht drüber aufregen, ....
Aber dann gäbs ja nichts mehr zu meckern ....
Ist vielleicht auch noch ne komische Logik: Die schienen sind ja eher dunkler und füllen die Schneise mehr auf als eine EUB, weil da ja nur manchmal Stützen kommen. Da fällt mir eine grösstenteils "leere" Schneisse mit grünem Boden schon ein wenig mehr auf als eine "gefülltere" Schneise. Aber das geht ja auch wieder in die Geschmacksrichtung, wo es ja bekanntlich verschiedene Meinungen gibt.Oscar hat geschrieben:Die SSB im Wald doch genauso da kann ich ned den Unterschied festellenMirco hat geschrieben:...
Wenn eine EUB aber durch einen Wald geht, fällt sie aber aus der Distanz auch ziemlich deutlich auf.....
Gut, einerseits hast du recht, andererseits stören Häuser die Landschaft weniger als weiss ich was für eine knallgelbe oder Glas-Station. Aber wenn sie so ein Riesen-Glaskomplex als Restaurant haben, das eher in die Stadt gehört, hast du natürlich Recht.Oscar hat geschrieben:naja mehr wien Restaurant wage ich sehr zu bezweifeln ....Mirco hat geschrieben:...Da fallen irgendwelche Kompaktstationen aller Art wieder mehr auf.
Was ja leider immer weniger gebaut wird! Hingegen gibt es nicht viele Standseilbahnen, die eine reine Station haben, denn meistens ist da ein Restaurant oder weiss ich was.Oscar hat geschrieben:Ausserdem müsste man wenn, gleiches mit gleichen vergleichen in deinem Fall wäre die EUB-Station in nem Bau eines Restaurantkomplexes untergebracht!