Anfänger sucht Pistenhilfe: Garmisch / Zugspitze

Allgemeine Diskussionen zu Skigebieten weltweit: Erfahrungsaustausch, Reisetipps und Entscheidungshilfen für die Planung des nächsten Skiurlaubs.
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skinoob
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Anfänger sucht Pistenhilfe: Garmisch / Zugspitze

Beitrag von skinoob »

Hallo zusammen,
meine Freundin und ich haben uns das Skifahren selbst "beigebracht", sind also noch totale Anfänger. Wir haben 2 Skitage hinter uns. Bisher haben wir uns in Garmisch/ Hausberg an den Babyliften herumgeplagt, am Tag 2 sind wir den Rimmler-Moos-Lift (200m Länge, 40m Höhendifferenz) heruntergefahren. Mehr aber nicht....nun zur Frage:

Wäre uns die blaue Piste Nr. 7 in Garmisch classic "Kreuzwankl-Abfahrt" 1100m Länge, 180m Höhendiff.) zu schwer? Ich muss ehrlich gestehen, wir haben beide noch Probleme mit dem bremsen, das bedeutet wir schaffen es nicht die Skier ganz seitlich/prallel zum Berg zu stellen, sind aber über das Pflugstadium schon hinaus. Oder wäre an der Zugspitze die Gletscherabfahrt Nr. 1, blaue Piste 900m Länge, 160m Höhendifferenz (Schneefernerkopf 1+2), für uns besser geeignet? Während am Kreuzwankl die Hölle los ist und Raser die Anfänger wegfegen, kann ich die Zugspitze nicht beurteilen, weil wir dort eben noch nicht waren. Wir würden gerne viel Platz haben, da wir eben noch nicht die besten Bremser sind. Also eine weite Piste, die nicht so steil ist...

Was sollen wir tun? Weiter am Rimmler-Moos-Lift üben, oder uns auf die Kreuzwankl trauen, oder ist die Gletscherabfahrt auf der Zugspitze eher zu empfehlen? Als Skigebiet steht uns nur Garmisch classic oder die Zugspitze zur Verfügung.

Vielen Dank für eure Hilfe!

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Seilbahnjunkie
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Re: Anfänger sucht Pistenhilfe: Garmisch / Zugspitze

Beitrag von Seilbahnjunkie »

Ein Wort: Schischule
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OliK
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Re: Anfänger sucht Pistenhilfe: Garmisch / Zugspitze

Beitrag von OliK »

Zwei Worte: Sofort Schikurs
Es grüsst der Oli
Nitram70
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Re: Anfänger sucht Pistenhilfe: Garmisch / Zugspitze

Beitrag von Nitram70 »

Hallo,

schliess mich mit ein paar mehr Worten an.

Wenn Ihr keine aussergewöhnlichen Talente seit, wird das nix ohne Skikurs und umso früher umso besser.
Wenn Ihr mal richtig Spass am Skifahren haben wollt, geht kein Weg am Skikurs vorbei.

Kenne auch so Agenten die voller stolz behaupten noch nie einen Skikurs besucht zu haben,
die gefährden aber alle sich und vor allem auch die anderen Skifahrer ohne es zu wissen.

Vor allem du glaubst gar nicht wie schwer es ist ein einmal falsch eingeübter Bewegungsablauf wieder umzustellen.

Gruss und auf zum Skikurs und dann könnt Ihr fahren wo ihr wollt, egal ob blau oder rot.

Nitram
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Hochkönig
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Re: Anfänger sucht Pistenhilfe: Garmisch / Zugspitze

Beitrag von Hochkönig »

Und ich sag jetzt genau das Gegenteil.

In meiner Familie, meine Mutter, mein Vater und meine beiden Geschwister und Ich haben nie im Leben einen Skikurs besucht. Und inzwischen ist es sogar so, das uns Einheimische auf den Pisten ansprechen, warum wir so gut Skifahren können und wo wir her sind, Aus dem Flachland ist dann die Antwort und dann schauns immer alle ganz verdutzt.
Und heuer hat ein Freund von mir mit 22 Jahren zum Skifahren angefangen und wir sind dann, bei seinem 4ten (!!!) Skitag überhaupt in Dienten bei Frühjahrsschnee von 11 bis um 16 Uhr fast 10000 HM gefahren.
Also es geht auch ohne Skikurs. :o

Nun zu der ursprünglichen Frage.

Ich würde euch auf jeden Fall empfehlen, auf die Zugspitze zu fahren. Dort sollte, ohne die konkrete Situation vor Ort zu kennen, auf jeden Fall der bessere Schnee liegen, gerade für Anfänger.
Und von den Leuten her, denke ich, sollte gerade an den Gletscherliften nicht allzu viel los sein.
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OliK
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Re: Anfänger sucht Pistenhilfe: Garmisch / Zugspitze

Beitrag von OliK »

Na wenn euch sogar Einheimische ansprechen, das ist sick!!!einseinseinelf :lol:
Es grüsst der Oli
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Dachstein
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Re: Anfänger sucht Pistenhilfe: Garmisch / Zugspitze

Beitrag von Dachstein »

Nitram70 hat geschrieben: Kenne auch so Agenten die voller stolz behaupten noch nie einen Skikurs besucht zu haben,
die gefährden aber alle sich und vor allem auch die anderen Skifahrer ohne es zu wissen.
Das halte ich für zu stark pauschaliert. Denn ich gehöre selber zu jener Gruppe von Skifahrern, die in ihrem Leben nie einen Skilehrer gesehen haben. Jedoch haben mich meine Eltern mit 2 Jahren auf die Ski gestellt und in jungen Altern fällt das Erlernen vielfach einfacher als in älteren Altern. Es kommt meines Erachtens nicht nur darauf an, ob man einen Skilehrer hat oder nicht, sondern in was für einem Alter man Skifahren erlernt.

In diesem Falle würde ich aber auch zu einem Skilehrer tendieren, zumal es in wenigen Tagen möglich ist, je nach Talent, die Grundtechnik des Skifahrens zu erlernen. Das spart einem viel Antrengung und womöglich auch Verletzungen.

MFG Dachstein
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Mark Jan
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Re: Anfänger sucht Pistenhilfe: Garmisch / Zugspitze

Beitrag von Mark Jan »

@ Dachstein, deine Situation ist nicht vergleichbar mit denen von skinoob. Skinoob is kein kind und ich denke dass damals als du 2 Jahre alt warst, deine Eltern oder Grosseltern dich das Schifahren beigebracht haben. Gleich wie bei uns in die Niederlände das Schlittschuhlaufen.

@Hochkönig, deine freund war ja euch unter Begleitung von dich, und nicht alleine als total Anfänger auf der Piste.

Schifahren ist gleich wie jeder andere art von Sport etwas was man lernen muss. Je alter man ist, je schwieriger es ist sich etwas an zu lernen. Da zu, Schifahren ist nicht unbedingt ungefährlich, 50kmh erreicht man ja ganz einfach. Wenn du dann keine Kontrolle hast, ist dass schon ziemlich gefährlich, für dich und deine Umgebung.
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Fiescher
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Re: Anfänger sucht Pistenhilfe: Garmisch / Zugspitze

Beitrag von Fiescher »

Ich sehe es auch so wie Mark Jan, denn die meisten der hier angemeldeten User sind mit 2 oder max. 3 Jahren zum ersten Mal auf den Ski gestanden. Als Kleinkinder lernt man ganz anderst und unbekümmerter. Ich selbst habe auch nur mit 5-6 Jahren 1-2 Skikurse besucht (einmal Südschwarzwälder-Lifthang und im Wallis) und bin eigentlich immer sicher gefahren, bis ich vor 2-3 Jahren mich durch eigenes Training technisch verbessert habe. Aber da baut man ja auf den Grundstock auf, den man vor 25 oder mehr Jahren gelernt hat. Und alle langjährigen Skifahrer haben ja die Umstellung vom alten Material auf Carving hinter sich, der mir sogar zu gute kam.

Im Erwachsenen-Alter und dort sehe ich den Thread-Ersteller und seine Freundin geht man ganz anderst an die Sache ran. Das beste Beispiel war meine langjährige Lebenspartnerin, die von vorneherein bedenken gegen das Lernen mit Mitte 30 hatte und sich nicht mal nen Ski-Kurs zugetraut hat, weil Sie viel zu viele Gefahren im Bergabfahren gesehen hatte und deswegen das Thema gar nicht versucht hat.

Skifahren ist ein gefährlicher Sport und da können 20 - 30 km/h für Anfänger, wo unser eins noch eine Piruette dreht, schon sehr schnell sein und wenn dann jemand schreibt daß er noch nicht eigenhändig bremen kann, dann sollte er es professionell lernen. Denn gerade Bremsen und sicher auf den 2 Brettern zu stehen sollte das A und O sein. Und daß es tagtäglich meist von schwächeren Pistenteilnehmer schwere Stürze und Unfälle gibt, grade die Vielfahrer unter uns bekommen oft genug mit wenn der Heli unterwegs ist, sollte genau den Umkehrschluß zu den Postings einiger User bringen. Ohne Skischule sollte man als blutier Anfänger, grade mit und durch die Carving-Technik, nicht auf die Pisten.
Es ist ja nicht nur die blaue Piste im Pulverschnee, bei frischer Präparierung runterzukommen, sondern auch mit schlechten Verhältnissen klar zu kommen. Gerade heute habe ich sehr viele Skifahrer gesehen, die am Christlum überfordert waren und nicht wenige haben es sogar Ihre Vernunft walten lassen und sind mit der KSB runtergefahren.

@ Hochkönig

Dir sei aber auch die Frage gestellt, wann hast Du angefangen?? Mit 3 bis 5 oder mit 15 oder später? Und Du wohnst zwar im Niederbayrischen Flachland, aber Du warst sicher schon als Kind sehr oft im Bayer-Wald oder in den Alpen auf den Ski gestanden, das ist nämlich noch mal ein ganz anderer Aspekt als wenn Du den Vergleich mit einem Flachländer von der Küste oder aus Niedersachsen nimmst.

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talent
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Re: Anfänger sucht Pistenhilfe: Garmisch / Zugspitze

Beitrag von talent »

Also ich würde auch einen Skikurs machen.

Ich hab zwar auch nur einen besucht (zum Schauen wie so was ist, was ich davon halte), und danach nie wieder.
Das liegt aber daran, dass ich gewissermaßen Dauerskikurs hatte, da meine Eltern beide Skilehrer waren.

Also, macht mal einen 1-Tages-Kurs, und schaut wies euch zusagt. Danach überlegt ihr ob ihr länger Skikurs machen wollt (ich empfehle euch das).
Ihr kommt sicherlich schneller und besser voran wenn ihr einen Skikurs macht. Allein schon deswegen, weil das selbsterlernte auch falsch sein kann und die Korrektur von solchen Angewohnheiten sehr schwer ist. ;)
Saison 25/26: Crévacol, Riserva Bianca, Mondolè Ski, Courmayeur, Monterosa Ski, Espace San Bernard, Treffelhausen, Saalbach-Hinterglemm-Leogang-Fieberbrunn

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Mark Jan
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Re: Anfänger sucht Pistenhilfe: Garmisch / Zugspitze

Beitrag von Mark Jan »

talent hat geschrieben: Ich hab zwar auch nur einen besucht (zum Schauen wie so was ist, was ich davon halte), und danach nie wieder.
Mit so eine Name wie deiner brauchst du ja auch nicht mehr. :D :lol: :P
fettiz
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Re: Anfänger sucht Pistenhilfe: Garmisch / Zugspitze

Beitrag von fettiz »

Hochkönig hat geschrieben:Und ich sag jetzt genau das Gegenteil.

In meiner Familie, meine Mutter, mein Vater und meine beiden Geschwister und Ich haben nie im Leben einen Skikurs besucht. Und inzwischen ist es sogar so, das uns Einheimische auf den Pisten ansprechen, warum wir so gut Skifahren können und wo wir her sind, Aus dem Flachland ist dann die Antwort und dann schauns immer alle ganz verdutzt.
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Da lernt es einer dem nächsten. Was ja so was ähnliches ist wie ein Skikurs. Aber eben nicht vergleichbar, wenn einer das komplett alleine machen will.
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Re: Anfänger sucht Pistenhilfe: Garmisch / Zugspitze

Beitrag von fettiz »

skinoob hat geschrieben:Hallo zusammen,
meine Freundin und ich haben uns das Skifahren selbst "beigebracht", sind also noch totale Anfänger. Wir haben 2 Skitage hinter uns. Bisher haben wir uns in Garmisch/ Hausberg an den Babyliften herumgeplagt, am Tag 2 sind wir den Rimmler-Moos-Lift (200m Länge, 40m Höhendifferenz) heruntergefahren. Mehr aber nicht....nun zur Frage:

Wäre uns die blaue Piste Nr. 7 in Garmisch classic "Kreuzwankl-Abfahrt" 1100m Länge, 180m Höhendiff.) zu schwer? Ich muss ehrlich gestehen, wir haben beide noch Probleme mit dem bremsen, das bedeutet wir schaffen es nicht die Skier ganz seitlich/prallel zum Berg zu stellen, sind aber über das Pflugstadium schon hinaus. Oder wäre an der Zugspitze die Gletscherabfahrt Nr. 1, blaue Piste 900m Länge, 160m Höhendifferenz (Schneefernerkopf 1+2), für uns besser geeignet? Während am Kreuzwankl die Hölle los ist und Raser die Anfänger wegfegen, kann ich die Zugspitze nicht beurteilen, weil wir dort eben noch nicht waren. Wir würden gerne viel Platz haben, da wir eben noch nicht die besten Bremser sind. Also eine weite Piste, die nicht so steil ist...

Was sollen wir tun? Weiter am Rimmler-Moos-Lift üben, oder uns auf die Kreuzwankl trauen, oder ist die Gletscherabfahrt auf der Zugspitze eher zu empfehlen? Als Skigebiet steht uns nur Garmisch classic oder die Zugspitze zur Verfügung.

Vielen Dank für eure Hilfe!
Gletscherabfahrten sind sicher zu empfehlen. Supereasy, schöne Umgebung - bei gutem Wetter perfekt. Aber der Sprung zu den übrigen Pisten, wenn man dann was anderes machen will ist relativ groß. Da halt jede Piste doch irgendwo einen etwas schwereren Hang drinnen hat. Aber sonst ist eigentlich die Zugspitze für schwächere Skifahrer komplett fahrbar.

Und bietet halt mehr Möglichkeiten als die Classic. Zumindest für Anfänger. Classic ist doch teilweise ein relativ anspruchsvolles Terrain.
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