Meinungsumfrage Bergwandern und Mountainbiking

Diskussionen rund um Alpinsport und Equipment: Kaufberatung für Ski und Schuhe, Materialtests, Servicetipps und Austausch zur Fahrtechnik.
Seilbahn123
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Meinungsumfrage Bergwandern und Mountainbiking

Beitrag von Seilbahn123 »

Liebes Forum

Eine einfache Meinungsumfrage:
In jedem Wanderurlaub begegnen mir immer wieder Mountainbiker auf Wegen, die explizit für Mountainbiker gesperrt sind. Meistens fühlen sie sich damit noch im Recht (stehend neben dem Schild "No Mountainbiking, only Hiking Trail", welches mehrsprachig ausgeführt ist).

Jetzt meine Frage: Erlebt ihr auch soetwas immer wieder?
Frage an Mountainbiker: Was reitzt euch daran auf falschen Wegen zu fahren?

MfG

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Kris
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Re: Meinungsumfrage Bergwandern und Mountainbiking

Beitrag von Kris »

Die Einschränkung "hier nur fussgänger" ist ein rein normatives konstrukt. Als solches kann man es hinterfragen, indem man überlegt welche auswirkungen eine respektierung dieser regelung nach sich zieht, und welche auswirkungen ein brechen der regeln bewirkt.

Da gibts viele viele argumente....

Meines ist: Möglichst wenig andere Menschen zu stören, allerdings erwarte ich anderseits auch möglichst wenig normative einschränkungen, insbes. wenn diese "neu" sind, d.h. auf einmal aufpoppen. und die praktiken in der vergangenheit daher plötzlich "illegal" zu betrachten seien...
>> Die unaufhaltsame Industrialisierung des Skiraums führt zu Banalisierung und somit zum Verlust der magischen Skisportfreude<<
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Fab
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Re: Meinungsumfrage Bergwandern und Mountainbiking

Beitrag von Fab »

Kris hat geschrieben:Die Einschränkung "hier nur fussgänger" ist ein rein normatives konstrukt. Als solches kann man es hinterfragen, indem man überlegt welche auswirkungen eine respektierung dieser regelung nach sich zieht, und welche auswirkungen ein brechen der regeln bewirkt.

Da gibts viele viele argumente....

Meines ist: Möglichst wenig andere Menschen zu stören, allerdings erwarte ich anderseits auch möglichst wenig normative einschränkungen, insbes. wenn diese "neu" sind, d.h. auf einmal aufpoppen. und die praktiken in der vergangenheit daher plötzlich "illegal" zu betrachten seien...
:lach: du bist Politiker? Ein Nichtpolitiker hätte geschrieben "Ich mach mir meine Regeln selber"
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Kris
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Re: Meinungsumfrage Bergwandern und Mountainbiking

Beitrag von Kris »

Fab hat geschrieben:
Kris hat geschrieben:Die Einschränkung "hier nur fussgänger" ist ein rein normatives konstrukt. Als solches kann man es hinterfragen, indem man überlegt welche auswirkungen eine respektierung dieser regelung nach sich zieht, und welche auswirkungen ein brechen der regeln bewirkt.

Da gibts viele viele argumente....

Meines ist: Möglichst wenig andere Menschen zu stören, allerdings erwarte ich anderseits auch möglichst wenig normative einschränkungen, insbes. wenn diese "neu" sind, d.h. auf einmal aufpoppen. und die praktiken in der vergangenheit daher plötzlich "illegal" zu betrachten seien...
:lach: du bist Politiker? Ein Nichtpolitiker hätte geschrieben "Ich mach mir meine Regeln selber"
:-) Um himmelswillen, liest sich obiges derart nach politiker? Falls ja muss ich mir ernste gedanken um meine psych. verfassung machen.

Aber halt, ""Fab Dein Ich mach mir meine Regeln selber"" wäre ja nur die halbe antwort gewesen. Denn diese Kurzantwort würde ja bedeuten, dass ich mir die regeln ohne ethische leitplanken nach gutdünken erwürfeln würde. So ist dem aber nicht. Blabla braucht also Platz. :-)
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thun
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Re: Meinungsumfrage Bergwandern und Mountainbiking

Beitrag von thun »

Mir sind Biker bisher fast nur auf Forststraßen begegnet, wo es kein Problem ist, auszuweichen. Erst einmal habe ich einen Downhiller Slalom zwischen Wanderern fahren sehen, was auch nicht ungefährlich war. Die Nerven, die es kosten würde, sich darüber aufzuregen, wären allerdings ein größerer Verlust, also einfach relaxed sehen, das Ganze.
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Fab
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Re: Meinungsumfrage Bergwandern und Mountainbiking

Beitrag von Fab »

Mich haben beim Talwärtsgehen, auch auf Wanderwegen die als gesperrt markiert waren, schon öfters MTB überholt. Meist bemerk ich die von selbst, tret zur Seite - fertig. Stört mich nicht.

Hab aber schon beobachtet, dass verhinderte Hilfsheriffs sich schwer aufgeregt haben.
judyclt
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Re: Meinungsumfrage Bergwandern und Mountainbiking

Beitrag von judyclt »

Da ich mich in beiden Bereichen betätige:
Jetzt meine Frage: Erlebt ihr auch soetwas immer wieder?
Ja, erlebe ich immer wieder.
Frage an Mountainbiker: Was reitzt euch daran auf falschen Wegen zu fahren?
Ich fahre meistens auf den richtigen Wegen meiner Tour.

Jetzt mal ernsthaft:
Es ist wie immer. Eigentlich können Wanderer und MTBler wunderbar miteinander auskommen.
Als Wanderer: Höre ich ein Bike kommen, gehe ich einen Schritt zur Seite und sage "servus".
Als MTBler: Sehe ich Wanderer, bremse ich ab, fahre langsam vorbei und sage "servus und danke".

Verbotsschilder schaffen nur böses Blut und sind Ergebnisse gelangweilter Regionalpolitiker und die o.a. Hilfssherrifs gibt es auf beiden Seiten zu genüge.
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scratch
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Re: Meinungsumfrage Bergwandern und Mountainbiking

Beitrag von scratch »

Ich hab damit wohl noch zu wenig Erfahrung. Weil ich die letzten Jahre nur einmal beim Bergwandern war und nur letztes Jahr in den Bergen biken.

Aber grundsätzlich sehe ich es als Fahrradfahrer so: wo es explizit untersagt ist mit dem MTB zu fahren, da fahre ich dann auch nicht runter. Man sollte die gegebenen Grenzen schon respektieren.
Besonders wenn es eng, unübersichtlich und steil ist, dann muss ich damit nicht Wanderer damit gefährden. Aber gerade das könnte der Kick für manche sein, dass sie genau solche Trails fahren.
Inzwischen gibts in den Bergen ja immer mehr ausgeschilderte und gute MTB-Trails, so dass dann jeder auf seinen ausgeschilderten Wegen bleiben sollte.

Allerdings gibts bei uns in der Gegend oft Verkehrsschilder, nach denen man im Prinzip auch nicht fahren dürfte, aber die kann ich oft nicht ernst nehmen (kann ja nicht sein, dass man laut Schild nicht durchfahren dürfte, aber als Radweg ausgeschildert ist usw.).

Letztendlich gilt auch hier der Grundsatz, gegenseitige Rücksichtnahme und Verständnis schadet nicht.
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Re: Meinungsumfrage Bergwandern und Mountainbiking

Beitrag von Skimax »

Man sollte sich nicht so anstellen. Die tuen niemandem weh und haben Spaß. Das sollte man niemanden verbieten..
Shred on Max

Seilbahn123
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Re: Meinungsumfrage Bergwandern und Mountainbiking

Beitrag von Seilbahn123 »

Skimax hat geschrieben:Man sollte sich nicht so anstellen. Die tuen niemandem weh und haben Spaß. Das sollte man niemanden verbieten..
Außer sie kommen im Schusstempo an dir vorbei ohne Rücksicht zu nehmen, oder wenn die ausschließlichen Wanderwege komplett zerfahren werden, sodass es keinen Spaß mehr macht diese Wege zu laufen.

Zu streng sehe ich das ja auch nicht, aber wozu gibt es Regeln? (man sagt ja auch nicht "Scheiß auf Rechts vor Links im Straßenverkehr, jetzt komme ich", wobei dies in einigen Orten auch ein Sport ist)
-> Rücksichtnahme ist oberste Priorität
Doch die haben viele leider nicht!!
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Dachstein
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Re: Meinungsumfrage Bergwandern und Mountainbiking

Beitrag von Dachstein »

Seilbahn123 hat geschrieben: In jedem Wanderurlaub begegnen mir immer wieder Mountainbiker auf Wegen, die explizit für Mountainbiker gesperrt sind. Meistens fühlen sie sich damit noch im Recht (stehend neben dem Schild "No Mountainbiking, only Hiking Trail", welches mehrsprachig ausgeführt ist).
Es gibt beispielsweise bei Innsbruck im Senderstal Richtung Kalkkögel ein absolutes Fahrverbot (mit Ausnahme für die Hüttenwirting der Bichlerhütte). Selbst wenn man in in den Kalkögel Arbeiten für die Uni schreibt, bekommt man keine Fahrgenehmigung bzw. nur unter äußerst strengen Auflagen. Und dennoch gibt es immer wieder Mountainbiker, die sich nicht an das Verbot (absolutes Ruhegebiet!) halten. Nur wenn sie erwischt werden, wird es richtig teuer. :P

MFG Dachstein
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Re: Meinungsumfrage Bergwandern und Mountainbiking

Beitrag von schmittenfahrer »

Soweit ich weiß, ist in Ö das Mountainbiken in Wäldern grundsätzlich verboten, außer es ist ausdrücklich erlaubt. Was soll man nun also machen, wenn es im ganzen Umkreis nur 1-2 solcher Routen gibt? Immer die gleiche fahren?
Mountainbiken ist ja eine, wenn man es mit den Gesetzen vergleicht, sehr junge Sportart, die in solcher Art und Weise, wie sie heute praktiziert wird, noch nicht im Gesetz festgehalten ist. Das Radfahren auf einem schmalen Wanderweg (Trail) ist schonmal gar nicht festgehalten bzw. grundsätzlich verboten, weil man zur Zeit der Gesetzesentstehung nicht an die heutigen Möglichkeiten mit Allmountain Fullys und Co denken konnte, weil es sie schlicht und einfach nicht gab.
Nun möchte man mit einem entsprechenden Gerät aber doch mal solche Fahrten machen - beim Skifahren möchte man schließlich nicht auch immer nur auf der blauen, superflachen Piste herumfahren, sondern auch mal die schwarze fahren oder ins Gelände gehen.
Persönlich nutze ich solche Wege auch mit dem MTB -- obwohl es offiziell verboten ist (in D gelten übrigens ähnliche Regeln). Ich bin jedoch der Meinung, dass man hier als Fahrer eines MTB schon darauf achten sollte, dass man vielleicht nicht zur Hauptansturmszeit von Wanderern diese Strecken fährt und auch auf Wanderer aufpasst und zudem nicht die extremsten Strecken fahren sollte, wo man als Wanderer also noch die Möglichkeit hat, auszuwiechen, ohne sich in Lebensgefahr zu begeben. Leider gibt es Biker, die diese Dinge nicht einhalten und somit dem gesamten Ansehen der Mountainbiker schaden. Jedoch finde ich verallgemeinerungen auch wieder voll daneben. Dass man als Mountainbiker allgemein von Leuten beschimpft wird, obwohl man 1. seiner Gegenwart kund getan und 2. sein Tempo stark reduziert hat, ist auch Grenzwertig und entspricht nicht wirklich dem netten Umgang.
Was ich auch schon erlebt habe ist, dass ich von Fußgängern auf einer Forststraße zum Anhalten gezwungen wurde, um mich von diesen "Hilfpolizisten" an den Pranger stellen zu lassen - zugegebenermaßen war das jetzt keine zugelassene MTB Route. Trotzdem, was sollen solche Aktionen, wenn ich als Mountainbiker niemanden behindere und entsprechend langsam und rücksichtsvoll fahre, weil ich in diesem Gebiet mit Wanderern rechne?
Diese Fälle sind aber zum Glück recht selten, die meisten Grüßen freundlich wie ich das auch mache.
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Re: Meinungsumfrage Bergwandern und Mountainbiking

Beitrag von Pistenbully 400 »

Mich wunderts, was sich manche Mountainbiker antun, über Wege die zu Fuß nicht gerade toll sind, zB die Straße zu Pfitscher Joch Haus
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Re: Meinungsumfrage Bergwandern und Mountainbiking

Beitrag von eMGee »

Das ist wie bei vielen Dingen heutzutage. Würde man respektvoll miteinander umgehen, dann gäbe es wesentlich weniger Verbote. Wobei es immer Querulanten geben wird, denen man es nie Recht machen kann.
Bin sowohl mit dem Bike wie auch zu Fuß in den Bergen unterwegs, sehe da eigentlich kein Problem für ein "Miteinander".
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Re: Meinungsumfrage Bergwandern und Mountainbiking

Beitrag von Pistenbully 400 »

eMGee hat geschrieben:Das ist wie bei vielen Dingen heutzutage. Würde man respektvoll miteinander umgehen, dann gäbe es wesentlich weniger Verbote. Wobei es immer Querulanten geben wird, denen man es nie Recht machen kann.
Bin sowohl mit dem Bike wie auch zu Fuß in den Bergen unterwegs, sehe da eigentlich kein Problem für ein "Miteinander".
Ich auch nicht, aber hat mal jemand von denen die sich über alles mögliche beschweren darüber nachgedacht, dass immer die Biker die Bösen sind, dabei können die gar nichts dafür, wenn die Fußgänger den ganzen Weg "blockieren" , schon mal in diese Richtung gedacht?
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Re: Meinungsumfrage Bergwandern und Mountainbiking

Beitrag von Seilbahn123 »

Pistenbully 400 hat geschrieben:
eMGee hat geschrieben:Das ist wie bei vielen Dingen heutzutage. Würde man respektvoll miteinander umgehen, dann gäbe es wesentlich weniger Verbote. Wobei es immer Querulanten geben wird, denen man es nie Recht machen kann.
Bin sowohl mit dem Bike wie auch zu Fuß in den Bergen unterwegs, sehe da eigentlich kein Problem für ein "Miteinander".
Ich auch nicht, aber hat mal jemand von denen die sich über alles mögliche beschweren darüber nachgedacht, dass immer die Biker die Bösen sind, dabei können die gar nichts dafür, wenn die Fußgänger den ganzen Weg "blockieren" , schon mal in diese Richtung gedacht?
Die Fußgänger versperren den ganzen Fußweg. Da hat der Radfahrer auf dem Fußweg, auch das Recht sich über Fußgänger auf dem Fußweg zu beschweren.

Ich Laufe ja auch nicht den X-Line(schwere Mountainbikestrecke) in Saalbach runter und beschwere mich, dass so viele Radfahrer an mir vorbeigeschossen kommen.

Anderes Beispiel: Mord
Wenn ich jemanden umgebracht habe, dann sage ich ja auch nicht "Der ist daran Schuld. Warum stellt der sich da auch hin wenn ich Messerwerfen spiele."

MfG
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Re: Meinungsumfrage Bergwandern und Mountainbiking

Beitrag von Pistenbully 400 »

:top: Weil du recht hast, aber nur zum Beispiel wies mir heuer im Sommer am Penken gegangen ist, da geht eine Straße entlang von der Bergstattion der ZUB zum 6er, für Radfahrer und Fußgänger, ich war zu zweit mit einem Kollegen, vor uns eine Gruppe Wanderer, da klingeln nichts brachte sind wir einfach über die Wiese an denen vorbei, haben sie sich schon aufgeregt.
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Drahtseil
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Re: Meinungsumfrage Bergwandern und Mountainbiking

Beitrag von Drahtseil »

Jip, Fußgänger sind manchmal echt ignorant. Man klingelt x-mal und nicht passiert. Und wenn man dann was sagt wir man als Mountainbiker gleich dumm angemacht :naja:
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Re: Meinungsumfrage Bergwandern und Mountainbiking

Beitrag von Seilbahn123 »

Pistenbully 400 hat geschrieben::top: Weil du recht hast, aber nur zum Beispiel wies mir heuer im Sommer am Penken gegangen ist, da geht eine Straße entlang von der Bergstattion der ZUB zum 6er, für Radfahrer und Fußgänger, ich war zu zweit mit einem Kollegen, vor uns eine Gruppe Wanderer, da klingeln nichts brachte sind wir einfach über die Wiese an denen vorbei, haben sie sich schon aufgeregt.
Für solche Fälle Fälle habe ich immer meinen Rammbock dabei!
7ZwergeOFF
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Das ist für mich auch nicht verständlich. Auf breiten Wegen kann man problemlos Platz machen!!

MfG
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thun
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Re: Meinungsumfrage Bergwandern und Mountainbiking

Beitrag von thun »

Mein Weg zur Uni führt auch über einen Fußweg, und zwar sowohl per pedes als auch auf dem Radl. Ein gewisser Prozentsatz (tendentiell die Älteren) regen sich einfach auf. Wenn ich dann absteige und doppelt so viel Platz brauche um vorbei zu kommen ists auf einmal ok.

Ich habe eigentlich noch an keinem Bergweg ein "Fußweg"-Schild gesehen und habe auch kein Problem, wenn Radler auf den Trails unterwegs sind, solange sie nicht zu schnell bzw. riskant fahren. Also pro ziviles Miteinander. Die Meinung, dass das reine Fußwege seien, stammt natürlich aus einer Zeit, als in den Bergen praktisch ausschließlich Wanderer unterwegs waren (was tatsächlich in den seltensten Fällen wirklich so war, schließlich wurden die Wege schon immer zur Bewirtschaftung und auch zur Freizeit mit Tieren begangen - a propos: Regen sich diese Leute dann eigentlich auch über die Nutzung der Wanderwege durch Wiederkäuer beim Alpauf- und abtrieb auf?). Jedoch sind die Zeiten vorbei, bei manchen scheint das noch nicht angekommen zu sein.
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Re: Meinungsumfrage Bergwandern und Mountainbiking

Beitrag von Seilbahn123 »

thun hat geschrieben:Mein Weg zur Uni führt auch über einen Fußweg, und zwar sowohl per pedes als auch auf dem Radl. Ein gewisser Prozentsatz (tendentiell die Älteren) regen sich einfach auf. Wenn ich dann absteige und doppelt so viel Platz brauche um vorbei zu kommen ists auf einmal ok.

Ich habe eigentlich noch an keinem Bergweg ein "Fußweg"-Schild gesehen und habe auch kein Problem, wenn Radler auf den Trails unterwegs sind, solange sie nicht zu schnell bzw. riskant fahren. Also pro ziviles Miteinander. Die Meinung, dass das reine Fußwege seien, stammt natürlich aus einer Zeit, als in den Bergen praktisch ausschließlich Wanderer unterwegs waren (was tatsächlich in den seltensten Fällen wirklich so war, schließlich wurden die Wege schon immer zur Bewirtschaftung und auch zur Freizeit mit Tieren begangen - a propos: Regen sich diese Leute dann eigentlich auch über die Nutzung der Wanderwege durch Wiederkäuer beim Alpauf- und abtrieb auf?). Jedoch sind die Zeiten vorbei, bei manchen scheint das noch nicht angekommen zu sein.
Da stehen keine "Fußweg"-Schilder, sondern "Für Räder gesperrt"-Schilder. Daran halten sich viele nicht! Es gibt aber auch an ausgewiesenen Mountainbikestrecken "Für Fußgänger gesperrt"-Schilder, nur komischerweise habe ich bis jetzt dort noch nie einen Wanderer gesehen. Die meisten Wanderer können Schilder lesen, viele Mountainbiker aber leider nicht!

MfG
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Re: Meinungsumfrage Bergwandern und Mountainbiking

Beitrag von Pistenbully 400 »

Jokemodus an: Wie soll man bei der Geschwindigkeit lesen :lach: Jokemodus aus: Vollpfosten gibts überall, zum Beispiel ist vor zwei Wochen ein Holländer ungebremst in die Skischulgruppe reingerast (nichts gegen Holländer ich mag die)
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thun
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Re: Meinungsumfrage Bergwandern und Mountainbiking

Beitrag von thun »

Hab solche Schilder in den Bergen noch nie bewusst gesehen. Als Wanderer.
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Re: Meinungsumfrage Bergwandern und Mountainbiking

Beitrag von Seilbahn123 »

thun hat geschrieben:Hab solche Schilder in den Bergen noch nie bewusst gesehen. Als Wanderer.
Selten, gebe ich zu, aber bei genauem hinsehen und leise sein, kann es sein, das man mal eins erwischt.
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Re: Meinungsumfrage Bergwandern und Mountainbiking

Beitrag von rmai »

Also ich finde im großen und ganzen kommen die Mountainbiker und Wanderer sehr gut mit einender aus und man respektiert sich. Ich persönlich (nur Wanderer) komme sehr gut aus mit den Bikern. Es wird aber wie in anderen Bereichen auch immer welche geben (Biker und Wanderer) die meinen, dass sie alleine sind und die anderen missachten.

Zu den Verbotsschilder:
Ich glaube, dass die Almbauern die das Gebiet bewirtschaften Verbotsschilder für Biker aufstellen damit sie aus der Haftung sind falls mal etwas passiert (in Deutschland?). Wer dann trotzdem fährt fährt auf eigene Gefahr.

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