Strafverfahren gegen „Liftkaiser“ Heinz Schultz

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Richie
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Strafverfahren gegen „Liftkaiser“ Heinz Schultz

Beitrag von Richie »

Strafverfahren gegen „Liftkaiser“ Heinz Schultz
...Im Skizentrum Hochzillertal wird mehr Strom mit Wasserkraft erzeugt als genehmigt...

hagelschlag
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Re: Strafverfahren gegen „Liftkaiser“ Heinz Schultz

Beitrag von hagelschlag »

Alles und mehr hat NUR Einer aufgedeckt, Markus Wilhelm
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Auf die Zeitung ist kein Verlass.
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HBB
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Re: Strafverfahren gegen „Liftkaiser“ Heinz Schultz

Beitrag von HBB »

@hagelschag:
Damit hast Du sicher recht. Ich finde allerdings, dass der gute Herr Wilhelm in seiner Wortwahl öfter mal arg über die Stränge schlägt. Die investigative Leistung steht außer Frage, manche Formulierungen klingen aber schon sehr hasserfüllt und sind deutlich über der Grenze.
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starli
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Re: Strafverfahren gegen „Liftkaiser“ Heinz Schultz

Beitrag von starli »

Vielleicht musste ja bei dem heurigen schenereichen Winter einfach weniger beschneit werden und somit konnte mehr Wasser zum Stromproduzieren verwendet werden?

Der soll mal lieber wegen den falschen Höhenmeterangaben in seinen diversen Skigebieten verklagt werden, nicht wegen "zu viel Strom produzieren" ...
molotov
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Re: Strafverfahren gegen „Liftkaiser“ Heinz Schultz

Beitrag von molotov »

Darum gehts ja nicht. Ist ja klar was mit diesen Wasserkraftanlagen produziert wird: Spitzenstrom. Und den Inhalt von nem Speicherteich lässt man mehr als schnell durchrauschen, selbst bei so ner Anlage. Daher wird der Speicherteich permanent nachgefüllt und scheinbar wird da aus nicht genehmigten Entnahmestellen Wasser zugeführt und an anderen Stellen die Restwasserdotierung nicht eingehalten. Die großen Turbinen rechnen sich bei der Spitzenlasterzeugung natürlich schnell, wenn man das Wasser dafür hat...
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Theo
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Re: Strafverfahren gegen „Liftkaiser“ Heinz Schultz

Beitrag von Theo »

Ja dann soll er doch mal eine ordentliche Busse zahlen. Der Staat kann ja dann mit diesem Geld den Tschechen ein bisschen für einen weiteren Reaktor in Temelin unter die Arme greifen. Den wirds nämlich brauchen wenn wir uns nicht langsam mal gescheiter anstellen.

Wie hiess doch das Wort des Jahres 2011? ENERGIEWENDE
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Frankenski
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Re: Strafverfahren gegen „Liftkaiser“ Heinz Schultz

Beitrag von Frankenski »

Theo hat geschrieben:
Wie hiess doch das Wort des Jahres 2011? ENERGIEWENDE
Aber nur in Deutschland :wink: die anderen wollen ja nicht :cry:
kaldini
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Re: Strafverfahren gegen „Liftkaiser“ Heinz Schultz

Beitrag von kaldini »

Ja dann soll er doch mal eine ordentliche Busse zahlen. Der Staat kann ja dann mit diesem Geld den Tschechen ein bisschen für einen weiteren Reaktor in Temelin unter die Arme greifen. Den wirds nämlich brauchen wenn wir uns nicht langsam mal gescheiter anstellen.

Wie hiess doch das Wort des Jahres 2011? ENERGIEWENDE
naja, aber an gewisse Regeln sollte man sich schon halten! Und wenn man eine gewisse Wassermenge an Wasserrecht hat, dann sollte man diese auch einhalten (gegen ein paar % mehr spricht sicherlich keiner) - aber hier scheint es ja so, als ob die Diskrepanz viel größer ist.

Wo Du Recht ist, warum diese ganzen Speicherteiche, die wie Meteoriteneinschläge auf dem Mond immer mehr werden, nicht gleich so geplant werden, dass sie auch Strom erzeugen können. Damit könnte man sicherlich im Jahresmittel gut Strom erzeugen. Aber genau dann, wenn der meiste Strom benötigt wird (Vorwinter) dann würden diese Kleinkraftwerke ausfallen. Also Temelin und Co wird man irgendwie auch weiterhin brauchen.
State buoni, se potete
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Theo
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Re: Strafverfahren gegen „Liftkaiser“ Heinz Schultz

Beitrag von Theo »

Dass man das Gesetz ( wann und wo immer das möglich ist ) einhalten sollte, da geb ich dir schon recht. Blos wenn das gesetz so ist wie es im Artikel dargestellt wird, dann ist da Hopfen und Malz verloren. es sit ja anscheinend die turbinierte menge Wasser vorgegeben, nicht etwa die Restwassermenge.
Da die Wassermenge nie gleich sein wird kann es nun zu der paradoxen Situation klommen, dass wenn wenig Wasser vorhanden ist die Bachbetten trocken sind obwohl die bewilligte Wassermenge gar nicht erreicht wird, da aber anscheinend die kontrolliert wird keiner drauf kommt wenn die Fische verdursten.
Zuviel bezogenes Wasser ( in Jahren wo genügend vorhanden ist ) ist scheinbar leichter nachweisbar. Da frag ich mich jetzt nur was für die Umwelt besser ist?

Dann gibt es noch ein weiteres Kuriosum, zumindest hier im Wallis. 95% der gefangenen Fische in den Flüssen, Bächen und Seen werden von den Fischern, den zuständigen Ämtern und naturnahen Kreisen Jahr für Jahr ausgesetzt. Die Restwassermenge ist also zu einem grossen Teil nur dazu da Fische am Leben zu erhalten ( zumindest bis sie auf dem Grill landen ) welche es dort normalerweise eigentlichngar nicht gibt. Das ist halt auch eine Art dem Herrgott ins Handwerk zu pfuschen.

Eine Restwassermenge ist wichtig, aber bitte eine wo was bringt.

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Re: Strafverfahren gegen „Liftkaiser“ Heinz Schultz

Beitrag von ATV »

@theo: Die Aussage im Artikel komnt falsch rüber. In AT gibt es auch eine gesetzlich festgelegte Restwassermenge.
Nach § 13 Absatz 4 WRG 1959 ist das Maß der Wasserbenutzung in der Bewilligung in der Weise zu beschränken, daß ein Teil des jeweiligen Zuflusses zur Erhaltung des ökologischen Zustandes des Gewässers sowie für andere, höherwertige Zwecke, insbesondere solche der Wasserversorgung, erhalten bleibt. Ausnahmen hievon können befristet zugelassen werden, insoweit eine wesentliche Beeinträchtigung des öffentlichen Interesses nicht zu besorgen ist.
-> meine Fotos könnt ihr weiterhin auf meiner Webseite --> www.stahlseil.ch ansehen.
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Re: Strafverfahren gegen „Liftkaiser“ Heinz Schultz

Beitrag von Tyrolens »

Es geht hier auch nicht um eine kleine Überschreitung.

Und denkt mal an jene, die auch Rechte an diesem Wasser haben. Die schauen durch die Finger, weil ihnen Schultz das Wasser stiehlt.
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Re: Strafverfahren gegen „Liftkaiser“ Heinz Schultz

Beitrag von Arlbergfan »

Ich kann es gar nicht glauben, wie hier so mancher auch noch für die Gesetzüberschreitung von Herr Schultz argumentiert. Es ist so, wie in dem Artikel geschrieben. Allein die Tatsache, dass der Turbinenhersteller die Projekte von ihrer Seite nimmt, spricht doch Bände. Wieso soll sich einer nicht an Gesetze halten müssen, wenn es andere doch tun. Das Hochzillertal hat ordentlich Dreck am Stecken. Wird Zeit, dass da von Wien aus hart durchgegriffen wird!!
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Kris
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Re: Strafverfahren gegen „Liftkaiser“ Heinz Schultz

Beitrag von Kris »

Das Wasserrecht ist ja nicht nur ein Papier mit Stempelmarke drauf. Vielmehr hoffe(!) ich, dass der Gemeinde ein Teilrecht an den Erlösen aus der Stromproduktion zusteht. Schliesslich ist es "ihre" Energie die da nutzbar gemacht wird.

Übrigens: Ich habe auch ein neues Geschäftmodell entdeckt: In seinem Skigebiet statte ich Erwachsenen Skigruppen gewerblich mit Kinderkarten aus, ene Win-Win Situation für alle wie ich meine: Es kommen mehr Skigäste aufgrund der günstigeren Karten, ich freue mich weil ich ein klein wenig auf den Kinderskipass aufschlage (nur ganz wenig), und die Skigäste freuen sich sowieso.

Wenn Schulz mich dann doch erwischen sollte, ist sodann in der Tiroler Tageszeitung zu lesen "Im Skizentrum Hochzillertal fahren nicht genehmigte Skigäste". Ich bestreite das natürlich vehement, denn schliesslich waren wir ja alle mal Kind, oder? Vorwürfe des gewerblichen Betrugs weise ich empört zurück und spreche von einer politisch motivierten Schmutzkampagne.
>> Die unaufhaltsame Industrialisierung des Skiraums führt zu Banalisierung und somit zum Verlust der magischen Skisportfreude<<
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Re: Strafverfahren gegen „Liftkaiser“ Heinz Schultz

Beitrag von Klosterwappen »

Arlbergfan hat geschrieben:... Wird Zeit, dass da von Wien aus hart durchgegriffen wird!!
Wo sollte Wien da durchgreifen!
Das ist alles indirekte Bundesverwaltung bzw. Landesverwaltung und daher in Tirol selbst abzuhandeln.

Ich liebe Österreichs Föderalismus!
Darf ich die Gelegenheit nutzen, allen Usern dieses Forums bereits jetzt ein gesegnetes Weihnachtsfest und Alles Gute für 2024 zu wünschen!
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Re: Strafverfahren gegen „Liftkaiser“ Heinz Schultz

Beitrag von Tyrolens »

In diesem Fall geht die Sache wirklich ans Bundesministerium (und nicht an den Landeshauptmann).
Richie
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Re: Strafverfahren gegen „Liftkaiser“ Heinz Schultz

Beitrag von Richie »

Schultz-Gruppe erhielt 17 Mio. € Landesförderung
...Laut Landesrechnungshof lukrierten Firmen der Schultz-Gruppe von 1995 bis 2011 rund 42 % der gesamten Seilbahnförderung von 40,5 Mio. Euro...
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HBB
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Re: Strafverfahren gegen „Liftkaiser“ Heinz Schultz

Beitrag von HBB »

Bei aller Vorsicht muss man aber auch sehen, wohin der Großteil dieser Mittel geflossen ist.
Die größte Förderung entfiel dabei mit zehn Millionen Euro auf den Skigebietszusammenschluss Matrei/Kals.
Ich weiß übrigens nicht, ob die Meldung hierher passt - mit dem Verfahren wegen der Wasserentnahme hat das ja nichts zu tun, sondern vielmehr mit der Causa Switak.
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Richie
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Re: Strafverfahren gegen „Liftkaiser“ Heinz Schultz

Beitrag von Richie »

Sorry, aber ich wollte nicht nochmal ein eigenes Topic wegen Herrn Schultz aufmachen...
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talent
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Re: Strafverfahren gegen „Liftkaiser“ Heinz Schultz

Beitrag von talent »

Da zu dem Thema hier ja schon ein bisschen was drinsteht, verlinke ich nochmal Artikel zum Thema Förderungen:

Zu den Förderungen des Bundes: http://www.tt.com/Tirol/5598782-2/bund- ... -mio.-.csp
Die Kritik daran: http://www.tt.com/Tirol/5609022-2/dinkh ... bahner.csp
Sonderausschuss zum Thema: http://www.tt.com/Tirol/5604866-2/regie ... ung-ab.csp
Saison 24/25: Ischgl-Samnaun, Sonnenkopf, Hochlitten, Hochoetz, Kühtai, Kitzbühel, Arosa-Lenzerheide, Vals Dachberg, Adelboden-Lenk, Tschentenalp, Elsigenalp, Lenk-Betelberg, Elsigen-Metsch, St. Moritz Corviglia, Corvatsch

Saison 23/24: Ski Dubai, Serfaus-Fiss-Ladis, Ski Arlberg, Grasgehren, Ifen & Walmendinger Horn - Heuberg, Lermoos & Wettersteinbahnen, Crans-Montana, Grimentz-Zinal, St. Luc & Chandolin, Vercorin

Saison 22/23: Ladurns, Kronplatz, Gitschberg-Jochtal, Grimentz-Zinal, St. Luc & Chandolin, Malbun, Kühtai, Ratschings, Stubaier Gletscher, St. Moritz Corviglia
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Re: Strafverfahren gegen „Liftkaiser“ Heinz Schultz

Beitrag von Widdi »

Heute in der Tiroler Tageszeitung das gelesen. Hab mir die Mittags auf David's Schihütte (Obergurgl) geholt und bissl reingeschaut und dann finde ich diesen Artikel:

http://www.tt.com/Nachrichten/5788172-6 ... llegal.csp

Also hmm. Mir ist das ziemlich gleich, ob die 6 Fassungen illegal sind oder ned. Aber den habe ich trotz nur kurzem Überfliegen mir dann doch durchgelesen.Also blöd sind die von der Schultz-Gruppe ned: Geld rausschlagen wo es geht und das Problem wg diesen 6 Fassungen haben klar: Beamte!

Weiss ned ob das hier so reinpasst, falls nicht bitte abspalten, bin nach 20h auf den Beinen heute nimmer so ganz auf der Höhe.
EDIT: thx

mFg Widdi
Zuletzt geändert von TPD am 02.12.2012 - 11:06, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Beitrag wurde in passenden Thread verschoben
Stop war, Save Ukraine!

Stoppt den Krieg, Rettet die Ukraine!

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Winter 2021/22 28 Tage
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Re: Strafverfahren gegen „Liftkaiser“ Heinz Schultz

Beitrag von Tyrolens »

Das Wasser, das er für sich nutzt, fehlt natürlich an anderer Stelle. Es geht da nicht nur um naturschutzrechtliche Dinge, sondern auch um gutes Geld. Wasserrechte haben einen hohen Wert.
Richie
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Re: Strafverfahren gegen „Liftkaiser“ Heinz Schultz

Beitrag von Richie »

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Re: Strafverfahren gegen „Liftkaiser“ Heinz Schultz

Beitrag von chianti »

Behörde strafte Schultz neun Monate zu spät, Strafe verjährt (tt)

Einfach mal den Strafbefehl ein Dreivierteljahr liegenlassen, man ist ja in einem Rechtsstaat ...
Drei Weisungen von ehemaligen Naturschutzreferenten führten zu positiven Bescheiden von Schultz-Projekten: eine von Fritz Astl (VP), der im November 2000 verstorben ist, und zwei von Anna Hosp (VP). Der LRH stellte sich die Frage, warum es in den konkreten Fällen überhaupt der Weisungen bedurft habe. „Aus den bereitgestellten Akten war zu entnehmen, dass die zuständige Fachabteilung Bedenken hinsichtlich der behördlichen Genehmigung der betreffenden Projekte hatte.“ Die Bedenken würden sich auf Gutachten der Sachverständigen stützen, „die sich eindeutig gegen das jeweilige Projekt aussprachen“.

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