Wieder Gletscherskigebiet in den Alpen zu verkaufen!
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Wieder Gletscherskigebiet in den Alpen zu verkaufen!
Dreistellige Pistenkilometer, anscheinend weltbekannt, die Auswahl in Frage kommender Kandidaten ist gering: http://seilbahn.net/sn/index.php?i=60&k ... 0Kauf%20an
Saison 24/25: Ischgl-Samnaun, Sonnenkopf, Hochlitten, Hochoetz, Kühtai, Kitzbühel, Arosa-Lenzerheide, Vals Dachberg, Adelboden-Lenk, Tschentenalp, Elsigenalp, Lenk-Betelberg, Elsigen-Metsch, St. Moritz Corviglia, Corvatsch
Saison 23/24: Ski Dubai, Serfaus-Fiss-Ladis, Ski Arlberg, Grasgehren, Ifen & Walmendinger Horn - Heuberg, Lermoos & Wettersteinbahnen, Crans-Montana, Grimentz-Zinal, St. Luc & Chandolin, Vercorin
Saison 22/23: Ladurns, Kronplatz, Gitschberg-Jochtal, Grimentz-Zinal, St. Luc & Chandolin, Malbun, Kühtai, Ratschings, Stubaier Gletscher, St. Moritz Corviglia
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Re: Wieder Gletscherskigebiet in den Alpen zu verkaufen!
Österreich kann man glaube ich ausschließen.
Saas-Fee?
Saas-Fee?
Hermann ist der Skilehrer für uns alle (Aksel Lund Svindal über Hermann Maier)
- Af
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Re: Wieder Gletscherskigebiet in den Alpen zu verkaufen!
Österreich würd mir nur der Kaunertaler einfallen... aber der ist wohl kleiner...
Stilfserjoch? IMO auch zu klein. Italien fällt mir sonst nichts so grosses ein...
Schweiz könnte sein, oder halt Frankreich...
Stilfserjoch? IMO auch zu klein. Italien fällt mir sonst nichts so grosses ein...
Schweiz könnte sein, oder halt Frankreich...
2011: HtPgWmSflSjZaSwHfAbHfHtSjKiKiKiKiHtSöSöSö
2012: HtSöSöSwZaWmWsRoSwRoRoAlHtRoAhStjRoSö
2013: KrIsRaWmRkBxAbAbAbAbAbRaRoTx
2014: MkRo
2015: KiSpRoRoRoZu
2016: RaClRoHtSö
2017: RaLaWsJoTx
2018: ClRaLaBaSwAlRaBaLaMuRaRa
2019: RaLaLaRaRaLaRaTx - Corona shutdown
2020: AlSwPeSwSwSwZ3AxTx
2021: LaRa
2022: RoRaLaRa
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Re: Wieder Gletscherskigebiet in den Alpen zu verkaufen!
Rentabel? Saas Fee sicher nicht...
Und dreistellige Pisten-km auch kaum
Und dreistellige Pisten-km auch kaum
Meine Berichte findet man seit 23.11.23 in einem anderen Forum
- talent
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Re: Wieder Gletscherskigebiet in den Alpen zu verkaufen!
Saas Fee ist lauf Geschäftsbericht definitiv nicht rentabel, kommt aber laut Eigendarstellung auf über 100 km (die haben ja mit den Bahnen in Saas-Almagell fusioniert) und die vier großen Eigentümer auch auf ca 70 Prozent der Aktien was zu den Angaben passt. Investitionsbedarf ist auch hoch...
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Re: Wieder Gletscherskigebiet in den Alpen zu verkaufen!
Saas Fee passt sicher am besten, aber rentabel
?
Wie sieht es mit Glacier 3000 aus? Gehört das mit den Gstaad Skiegieten zusammen? Dann wären die 100 km wohl auch gegeben. Der Investitionsbedarf ist dort immens und ich glaube die Eigentümer würden das Skigebiet lieber heute als morgen loswerden. Aber rentabel ist da natürlich auch nichts...
Wie sieht es mit Glacier 3000 aus? Gehört das mit den Gstaad Skiegieten zusammen? Dann wären die 100 km wohl auch gegeben. Der Investitionsbedarf ist dort immens und ich glaube die Eigentümer würden das Skigebiet lieber heute als morgen loswerden. Aber rentabel ist da natürlich auch nichts...
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- Kris
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Re: Wieder Gletscherskigebiet in den Alpen zu verkaufen!
Ha, das ist ja wieder ein sehr spannedes Alpinfoum-Rätsel, nach jenem der Schnalstaler Gletscherbahnen 
Löscht man das Maklersprech Bla-bla aus dem Offertentext heraus, bleibt dieses mal leider erstaunlich wenig übrig. Das Ganze in drei Bereiche Kategorisiert ergibt folgenden kompakten Rätseltext:
1. Kategorie Skigebiet:
1.1 Eines der bekanntesten Schigebiete der Welt
-->Saas Fee: OK Marketersprech
1.2 ... Mega-Schigebiet in den Alpen
-->Saas Fee: Naja, Ok in Marketersprech
1.3 ... über einen sehr großen Gletscherbereich verfügt
-->Saas Fee: 100%, mehr als alle anderen, ausg. Zermatt.
1.4 ...eine dreistellige Anzahl an Pistenkilometern hat,
-->Saas Fee: 100%, offiziell sind es genau "100km". Daher die ungelenke Wortwahl "dreistellige Anzahl an Pistenkilometern" statt der eher gebräuchlichen "über 100km"
2. Kategorie Finanzielles:
2.1 Mit dem Verkauf von bis zu 70 % der Anteile ...
--> Saas Fee: Siehe unten Punkte a. und d.
2.2 ...das Gesamt-Investitionsvolumen bei über 200 Millionen Euro liegen wird.
--> Saas Fee, siehe unten Punkt b.
2.3 ...das Skigebiet ausgesprochen rentabel ist
--> Saas Fee -jein-, siehe unten Punkt c.
3. Kategorie Käufer:
3.1 ... [Interessenten] mit großer Erfahrung in der Führung von Seilbahngesellschaften eingeladen und zugelassen.
2.3 ... Bekannte .. aus Tirol, Südtirol, Salzburg, den USA und der Schweiz haben das Gletscherskigebiet besichtigt und bereits mit der Due Diligence begonnen.
2.4 ... bestätigt der Headbroker ... Dr. Bodo Graf von Hardenberg heute in Zürich ... Mandat zum ... Verkauf
Mehr ist der Verkaufsofferte nicht zu entnehmen. Die Kristallkugel blinzelt mir damit folgendes zu:
a.) Dass (bis zu) 70% der Anteile der Anteile zu verkaufen sind, deutet darauf hin dass diese 70% derzeit in der Hand eines einzelnen Eigentümers/Gesellschaft sind (oder zwei, die sich geeinigt haben). Das ist glaube ich die wichtigste Info.
b.) Zweite signifikante Info könnte "das Gesamt-Investitionsvolumen" von 200e6 Eur sein. Was immer mit "das Gesamt-Investitionsvolumen" genau gemeint ist,der Kaufpreis wird der primäre Anteil daran sein (und nicht Lifterneuerungen).
Bezogen auf 100% ergäbe sich etwa 285 millionen Euro. Geht man davon aus dass beim Verkauf von Unternehmen (mit "üblicher" Rendite) in etwa der 10-fache Jahresumsatz angesetzt werden kann, würde das zu Verkaufende Unternehmen derzeit einen Umsatz von etwa 30 Mio Euro erzielen.
Googel ich jetzt nach dem Geschäftsbericht von Saas Fee, so erscheinen dort für das Geschäftsjahr 2013/14 ... 23,4 mio. Franken also in etwa Euro. Ooops, das passt besser, als gedacht ..
b1.) Sollte es sich bei dem 200Mio € um Kaufpreis inklusive unumgänglicher Investitionen handeln, und würde man 40 mio. Franken/Euro für diese Investitionen vorsehen (Betrag wie in der regionalen Presse 2012 kolpotiert), verringert dich der reine Kaufpreis auf etwa 160 Mio. Fr./Eur. Dieser Kaufpreis/0,7 führt mit der Daumenpeilformel "Verkaufspreis = Jahresumsatz * 10" zu einem angenommenen Jahresumsatz von knapp 23 mio Franken, nahezu ident mit den offiziellen 23,4 mio. Fr. aus dem Geschäftsbericht :--).
b2.) Sollte es sich bei den 200Mio € tatsächlich um Investitionen handeln, die ein Käufer zusätzlich zum Kauf tätigen muss, so wäre dies nur denkbar, wenn die Gemeinde Saas-Fee ihren Anteil verkauft unter der Auflage dass der Investor (als Zukunftschance für das Tal) die Projekte nach Macugnaga und/oder Zermatt realisiert. Diese Klausel wäre durchaus denkbar, anderseits doch wieder nicht da die Projekte noch viel zu wenig konkretisierbar und insbes. unfinanzierbar sind (zehnfacher Jahresumsatz BB Saas Fee. Wer hat so viel Geld?)
c.) Für Saas-Fee spricht auch, dass es sich bei diesem Gebiet (insbes. nach der Aufsaugung von Saas Almagell) um ein seit 2012 nach knallhart ökonomischen Prinzipien durch einen Hedge-Fund geführtes Unternehmen handelt. Die neuen Eigentümer sind also ohne jegliche regionale Verbindung und Verantwortung, im Ggs. zu Zermatt, Kaprun, Stubai, Zillertal etc. Nach dem Kauf wurden damals die finanzökonomisch üblichen Massnahmen eingeleitet wie Reduzierung des Aufwandes, Expansion und massives Marketing etc. Dadurch lassen sich einige ökonomische Kennzahlen für einige Jahre gut verbessern(gute EBITDA-Marge, wieder Gewinn...) bevor das Ganze dann (mangels langfristiger innerer Substanzentwicklung) für an der eigentlichen Sache völlig uninteressierten Fachökonomen unbeeinflussbar zusammenbröckelt. Die Bergahnen Saas sind m.A.n. an genau diesem Höhepunkt, kurz bevor es ökonomisch bergab geht: Und genau dann verkaufen Finanzkonzerne ihre Unternehmen! So auch hier meine Intention ...
d.) Was mir jedoch noch nicht ganz zusammenpasst sind die 70% Anteile, die zum Verkauf stehen: Der Hedge-Fonds ist zwar Hauptaktionär bei den BB Saas, hält aber keine 70%. Hierfür habe ich Daten (leider nur 2012) ergoogeln können:
* Hedge-Fonds Edmond Offermann 39%,
* Gemeinde Saas-Fee mit Saas-Fee Tourismus 30%, (--> verkauft wohl eher nicht)
* Diverse Seilbahnhersteller- und Baufirmen: 7%,
* Rest Streubesitz: 24%.
Es ist durchaus möglich, dass der Fonds in den letzten drei Jahren den 7% Anteil der Seilbahn- und Baufirmen (="unbezahlte Rechnungen") sowie den Streubesitz weitgehend und billigst zusammenkaufte, zumal die Aktie bis auf Ramsch Niveau abgeglitten ist. Oder es bestehen unter den obigen Aktionären Willensbekundungen zum gemeinsamen Verkauf (aus. Gemeinde Saas-Fee), was auch Sinn ergeben würde. Aktienchart:
http://www.finanzen.at/aktien/Saas-Fee_Bergbahnen-Aktie
(oder stimmt der Chart nicht da keine freie Preisbildung aufgrund zu geringer Nachfrage/Angebot?)
e.) Andere Gebiete im Verkauf?
Cervinia? Weitgehend in Staatshand, eine Verkaufsabsicht wäre bekannt und sowieso unmöglich da nicht rentabel
Kaunertal? Kennt keiner, zu geringe PistenKm, zu klein.
Zermatt? Niemals, die Verflechtung mit lokalen Akteuren ist zu eng und symbiotisch. Preis zu gering.
Les Diablerets? Kennt keiner, Minigletscher, zu klein, Preis zu teuer.
Ötztal, Zillertal, Stubaital? No way solange es das Amen in der Kirche gibt wird das nicht verkauft.
Kaprun? Erst seit kurzem nahezu vollständig in einigen regionalen Händen, die geben das nicht wieder her bzw. es wäre bekannt da Einigung zahlreicher Akteure nötig.
Stilfser Joch? Hmm. Grosse Gletscherfläche, aber Pistenbetrieb zu klein, 200Mio Euro wären x-fach zu viel. Pistenkilometer würden passen wenn Bormio dabei wäre. Due Diligence wäre bei der SIFAS völlig sinnlos *g*.
Marmolada?: Wenig Gletscher, zu klein (Pisten-KM), Preis zu teuer, Regionenstreit.
Frankreich scheidet ganz aus weil keine Interessenten aus F geladen (insbes. Compagnie des Alpes, übrigens im Wallis gut präsent(?), und Aktionär bei den Saas Feern bis der Hedge Fonds aufkaufte...).
Schnalstal? haha, Schröcksnadel hat erst grad mit dem Festbeissen begonnen dort...
===> Daher, Wie schon Werna76 weiter oben feststellt:
SAAS-FEE ist der Tipp für dieses spannende Rätsel. Der Makler Dr. Bodo Graf möge bitte lösen

Interessante Geschichte die Entwicklung der Bergbahnen Saas Fee übrigens im Spannungsfeld "Bedürfnisse der Gemeinde" vs. "externe Investoren". Die Gemeinde steht m.M.n. vor einem sich abzeichnenden Scherbenhaufen. Viellicht kauft ja die öffentliche Hand? Das wäre der übliche Lauf der Dinge...
Disclaimer: Vieles oder alles vom Obigen entspringt reiner Intuition oder Meinung ohne objektiven Wahrheitsgehalt, kann also gut falsch sein teilweise oder ganz. Nicht dass hier irgendwo ein Hebel zur Klage gefunden wird ...
Löscht man das Maklersprech Bla-bla aus dem Offertentext heraus, bleibt dieses mal leider erstaunlich wenig übrig. Das Ganze in drei Bereiche Kategorisiert ergibt folgenden kompakten Rätseltext:
1. Kategorie Skigebiet:
1.1 Eines der bekanntesten Schigebiete der Welt
-->Saas Fee: OK Marketersprech
1.2 ... Mega-Schigebiet in den Alpen
-->Saas Fee: Naja, Ok in Marketersprech
1.3 ... über einen sehr großen Gletscherbereich verfügt
-->Saas Fee: 100%, mehr als alle anderen, ausg. Zermatt.
1.4 ...eine dreistellige Anzahl an Pistenkilometern hat,
-->Saas Fee: 100%, offiziell sind es genau "100km". Daher die ungelenke Wortwahl "dreistellige Anzahl an Pistenkilometern" statt der eher gebräuchlichen "über 100km"
2. Kategorie Finanzielles:
2.1 Mit dem Verkauf von bis zu 70 % der Anteile ...
--> Saas Fee: Siehe unten Punkte a. und d.
2.2 ...das Gesamt-Investitionsvolumen bei über 200 Millionen Euro liegen wird.
--> Saas Fee, siehe unten Punkt b.
2.3 ...das Skigebiet ausgesprochen rentabel ist
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3. Kategorie Käufer:
3.1 ... [Interessenten] mit großer Erfahrung in der Führung von Seilbahngesellschaften eingeladen und zugelassen.
2.3 ... Bekannte .. aus Tirol, Südtirol, Salzburg, den USA und der Schweiz haben das Gletscherskigebiet besichtigt und bereits mit der Due Diligence begonnen.
2.4 ... bestätigt der Headbroker ... Dr. Bodo Graf von Hardenberg heute in Zürich ... Mandat zum ... Verkauf
Mehr ist der Verkaufsofferte nicht zu entnehmen. Die Kristallkugel blinzelt mir damit folgendes zu:
a.) Dass (bis zu) 70% der Anteile der Anteile zu verkaufen sind, deutet darauf hin dass diese 70% derzeit in der Hand eines einzelnen Eigentümers/Gesellschaft sind (oder zwei, die sich geeinigt haben). Das ist glaube ich die wichtigste Info.
b.) Zweite signifikante Info könnte "das Gesamt-Investitionsvolumen" von 200e6 Eur sein. Was immer mit "das Gesamt-Investitionsvolumen" genau gemeint ist,der Kaufpreis wird der primäre Anteil daran sein (und nicht Lifterneuerungen).
Bezogen auf 100% ergäbe sich etwa 285 millionen Euro. Geht man davon aus dass beim Verkauf von Unternehmen (mit "üblicher" Rendite) in etwa der 10-fache Jahresumsatz angesetzt werden kann, würde das zu Verkaufende Unternehmen derzeit einen Umsatz von etwa 30 Mio Euro erzielen.
Googel ich jetzt nach dem Geschäftsbericht von Saas Fee, so erscheinen dort für das Geschäftsjahr 2013/14 ... 23,4 mio. Franken also in etwa Euro. Ooops, das passt besser, als gedacht ..
b1.) Sollte es sich bei dem 200Mio € um Kaufpreis inklusive unumgänglicher Investitionen handeln, und würde man 40 mio. Franken/Euro für diese Investitionen vorsehen (Betrag wie in der regionalen Presse 2012 kolpotiert), verringert dich der reine Kaufpreis auf etwa 160 Mio. Fr./Eur. Dieser Kaufpreis/0,7 führt mit der Daumenpeilformel "Verkaufspreis = Jahresumsatz * 10" zu einem angenommenen Jahresumsatz von knapp 23 mio Franken, nahezu ident mit den offiziellen 23,4 mio. Fr. aus dem Geschäftsbericht :--).
b2.) Sollte es sich bei den 200Mio € tatsächlich um Investitionen handeln, die ein Käufer zusätzlich zum Kauf tätigen muss, so wäre dies nur denkbar, wenn die Gemeinde Saas-Fee ihren Anteil verkauft unter der Auflage dass der Investor (als Zukunftschance für das Tal) die Projekte nach Macugnaga und/oder Zermatt realisiert. Diese Klausel wäre durchaus denkbar, anderseits doch wieder nicht da die Projekte noch viel zu wenig konkretisierbar und insbes. unfinanzierbar sind (zehnfacher Jahresumsatz BB Saas Fee. Wer hat so viel Geld?)
c.) Für Saas-Fee spricht auch, dass es sich bei diesem Gebiet (insbes. nach der Aufsaugung von Saas Almagell) um ein seit 2012 nach knallhart ökonomischen Prinzipien durch einen Hedge-Fund geführtes Unternehmen handelt. Die neuen Eigentümer sind also ohne jegliche regionale Verbindung und Verantwortung, im Ggs. zu Zermatt, Kaprun, Stubai, Zillertal etc. Nach dem Kauf wurden damals die finanzökonomisch üblichen Massnahmen eingeleitet wie Reduzierung des Aufwandes, Expansion und massives Marketing etc. Dadurch lassen sich einige ökonomische Kennzahlen für einige Jahre gut verbessern(gute EBITDA-Marge, wieder Gewinn...) bevor das Ganze dann (mangels langfristiger innerer Substanzentwicklung) für an der eigentlichen Sache völlig uninteressierten Fachökonomen unbeeinflussbar zusammenbröckelt. Die Bergahnen Saas sind m.A.n. an genau diesem Höhepunkt, kurz bevor es ökonomisch bergab geht: Und genau dann verkaufen Finanzkonzerne ihre Unternehmen! So auch hier meine Intention ...
d.) Was mir jedoch noch nicht ganz zusammenpasst sind die 70% Anteile, die zum Verkauf stehen: Der Hedge-Fonds ist zwar Hauptaktionär bei den BB Saas, hält aber keine 70%. Hierfür habe ich Daten (leider nur 2012) ergoogeln können:
* Hedge-Fonds Edmond Offermann 39%,
* Gemeinde Saas-Fee mit Saas-Fee Tourismus 30%, (--> verkauft wohl eher nicht)
* Diverse Seilbahnhersteller- und Baufirmen: 7%,
* Rest Streubesitz: 24%.
Es ist durchaus möglich, dass der Fonds in den letzten drei Jahren den 7% Anteil der Seilbahn- und Baufirmen (="unbezahlte Rechnungen") sowie den Streubesitz weitgehend und billigst zusammenkaufte, zumal die Aktie bis auf Ramsch Niveau abgeglitten ist. Oder es bestehen unter den obigen Aktionären Willensbekundungen zum gemeinsamen Verkauf (aus. Gemeinde Saas-Fee), was auch Sinn ergeben würde. Aktienchart:
http://www.finanzen.at/aktien/Saas-Fee_Bergbahnen-Aktie
(oder stimmt der Chart nicht da keine freie Preisbildung aufgrund zu geringer Nachfrage/Angebot?)
e.) Andere Gebiete im Verkauf?
Cervinia? Weitgehend in Staatshand, eine Verkaufsabsicht wäre bekannt und sowieso unmöglich da nicht rentabel
Kaunertal? Kennt keiner, zu geringe PistenKm, zu klein.
Zermatt? Niemals, die Verflechtung mit lokalen Akteuren ist zu eng und symbiotisch. Preis zu gering.
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Ötztal, Zillertal, Stubaital? No way solange es das Amen in der Kirche gibt wird das nicht verkauft.
Kaprun? Erst seit kurzem nahezu vollständig in einigen regionalen Händen, die geben das nicht wieder her bzw. es wäre bekannt da Einigung zahlreicher Akteure nötig.
Stilfser Joch? Hmm. Grosse Gletscherfläche, aber Pistenbetrieb zu klein, 200Mio Euro wären x-fach zu viel. Pistenkilometer würden passen wenn Bormio dabei wäre. Due Diligence wäre bei der SIFAS völlig sinnlos *g*.
Marmolada?: Wenig Gletscher, zu klein (Pisten-KM), Preis zu teuer, Regionenstreit.
Frankreich scheidet ganz aus weil keine Interessenten aus F geladen (insbes. Compagnie des Alpes, übrigens im Wallis gut präsent(?), und Aktionär bei den Saas Feern bis der Hedge Fonds aufkaufte...).
Schnalstal? haha, Schröcksnadel hat erst grad mit dem Festbeissen begonnen dort...
===> Daher, Wie schon Werna76 weiter oben feststellt:
SAAS-FEE ist der Tipp für dieses spannende Rätsel. Der Makler Dr. Bodo Graf möge bitte lösen
Interessante Geschichte die Entwicklung der Bergbahnen Saas Fee übrigens im Spannungsfeld "Bedürfnisse der Gemeinde" vs. "externe Investoren". Die Gemeinde steht m.M.n. vor einem sich abzeichnenden Scherbenhaufen. Viellicht kauft ja die öffentliche Hand? Das wäre der übliche Lauf der Dinge...
Disclaimer: Vieles oder alles vom Obigen entspringt reiner Intuition oder Meinung ohne objektiven Wahrheitsgehalt, kann also gut falsch sein teilweise oder ganz. Nicht dass hier irgendwo ein Hebel zur Klage gefunden wird ...
Zuletzt geändert von Kris am 25.02.2015 - 21:59, insgesamt 2-mal geändert.
>> Die unaufhaltsame Industrialisierung des Skiraums führt zu Banalisierung und somit zum Verlust der magischen Skisportfreude<<
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Re: Wieder Gletscherskigebiet in den Alpen zu verkaufen!
Vielen Dank für diese wirklich Interesannten und Aufschlussreichen Ausführungen,Kris!
Du lässt uns hier wenig Raum für weitere Spekulationen
Insbesondere die Definition "Weltbekanntes Skigebiet" schränkt -trotz Maklerdeutsch- den Kreis der Verdächtigen ja stark ein.
Dreistellige Anzahl Pistenkilometer - Pah...das kann ja nur Stubai sein
Du lässt uns hier wenig Raum für weitere Spekulationen
Dreistellige Anzahl Pistenkilometer - Pah...das kann ja nur Stubai sein
Saison 2016/2017: 24 Skitage
5x Pitztal - 4x Kleinwalsertal - 5x Stubai - 2x Fellhorn - 2x Nebelhorn - 2x Flumserberg - 1x Bolsterlang - 1x Ofterschwang - 1x Laax - 1x SkiArlberg - finished!
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Re: Wieder Gletscherskigebiet in den Alpen zu verkaufen!
Hier direkt der Link zum Geschäftsbericht: http://files.gadmin.ch/82868Kris hat geschrieben:
d.) Was mir jedoch noch nicht ganz zusammenpasst sind die 70% Anteile, die zum Verkauf stehen: Der Hedge-Fonds ist zwar Hauptaktionär bei den BB Saas, hält aber keine 70%. Hierfür habe ich Daten (leider nur 2012) ergoogeln können:
* Hedge-Fonds Edmond Offermann 39%,
* Gemeinde Saas-Fee mit Saas-Fee Tourismus 30%, (--> verkauft wohl eher nicht)
* Diverse Seilbahnhersteller- und Baufirmen: 7%,
* Rest Streubesitz: 24%.
Es ist durchaus möglich, dass der Fonds in den letzten drei Jahren den 7% Anteil der Seilbahn- und Baufirmen (="unbezahlte Rechnungen") sowie den Streubesitz weitgehend und billigst zusammenkaufte, zumal die Aktie bis auf Ramsch Niveau abgeglitten ist. Oder es bestehen unter den obigen Aktionären Willensbekundungen zum gemeinsamen Verkauf (aus. Gemeinde Saas-Fee), was auch Sinn ergeben würde. Aktienchart:
http://www.finanzen.at/aktien/Saas-Fee_Bergbahnen-Aktie
(oder stimmt der Chart nicht da keine freie Preisbildung aufgrund zu geringer Nachfrage/Angebot?)
Daraus geht hervor:
Zum Aktienchart: Die Aktien wurden 1:25 gesplittet (Nominalwert von 25 CHF auf 1 CHF je Aktie, wer bisher eine Aktie hatte hat nun 25). Wobei die Aktie seitdem noch weiter abgestürzt ist...Dr. Offermann Edmond 39.04 %
Burgergemeinde Saas-Fee 17.18 %
Munizipalgemeinde Saas-Fee 6.90 %
Saas-Fee/Saastal Tourismus 6.68 %
Zu den Investitionen schreiben die Bergbahnen hier: http://files.gadmin.ch/74848
Kurze Zusammenfassung: Spielbodenbahn läuft im April die Konzession aus (ein Neubauprojekt gibts es ja auch, bzw. man möchte wohl erstmal die Konzession verlängern), des Weiteren ist eine "Erweiterung des Skigebiets über das Mittelallalin Richtung Mattmark über den Allalin/Hohlaubgletscher" geplant.
Saison 24/25: Ischgl-Samnaun, Sonnenkopf, Hochlitten, Hochoetz, Kühtai, Kitzbühel, Arosa-Lenzerheide, Vals Dachberg, Adelboden-Lenk, Tschentenalp, Elsigenalp, Lenk-Betelberg, Elsigen-Metsch, St. Moritz Corviglia, Corvatsch
Saison 23/24: Ski Dubai, Serfaus-Fiss-Ladis, Ski Arlberg, Grasgehren, Ifen & Walmendinger Horn - Heuberg, Lermoos & Wettersteinbahnen, Crans-Montana, Grimentz-Zinal, St. Luc & Chandolin, Vercorin
Saison 22/23: Ladurns, Kronplatz, Gitschberg-Jochtal, Grimentz-Zinal, St. Luc & Chandolin, Malbun, Kühtai, Ratschings, Stubaier Gletscher, St. Moritz Corviglia
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Re: Wieder Gletscherskigebiet in den Alpen zu verkaufen!
Weiterhin steht in dem Link:
Wäre ja ein tolles Projekt, aber ich bezweifle dass sich das finanzieren lässt. Vor allem da Saas Fee und Macugnaga ja kaum Geld haben die existente Liftinfrastruktur zu erhalten. Cervinia ist auch defizitär und MonteRosaSki schwimmt auch nicht in Geld. Zermatt ist zwar solide aufgestellt, hat mit der 3S aber selbst ein Megaprojekt, das sie erst mal stemmen müssen.
Das ist also immer noch nicht vom Tisch.Grundlagen mit einem potentiellen Anschluss nach Italien werden gegenwärtig geprüft. Langfristig besteht die Vision der Anbindung der Destination an die „Monte Rosa Tour“. Erste konstruktive Gespräche mit den Umweltverbänden haben bereits stattgefunden. Auch die betroffenen vier Eigentümergemeinden haben sich grundsätzlich positiv zum Projekt geäussert.
Wäre ja ein tolles Projekt, aber ich bezweifle dass sich das finanzieren lässt. Vor allem da Saas Fee und Macugnaga ja kaum Geld haben die existente Liftinfrastruktur zu erhalten. Cervinia ist auch defizitär und MonteRosaSki schwimmt auch nicht in Geld. Zermatt ist zwar solide aufgestellt, hat mit der 3S aber selbst ein Megaprojekt, das sie erst mal stemmen müssen.
Das stützt auch wieder Kris` These. Die Gemeinden/Tourismusverbände behalten ihre zusammen genommen 30%, der Anteil des Investors und die Aktien in Streubesitz (zusammen ca. 70%) werden als Paket verkauft.talent hat geschrieben: Hier direkt der Link zum Geschäftsbericht: http://files.gadmin.ch/82868
Daraus geht hervor:Dr. Offermann Edmond 39.04 %
Burgergemeinde Saas-Fee 17.18 %
Munizipalgemeinde Saas-Fee 6.90 %
Saas-Fee/Saastal Tourismus 6.68 %
Last Destinations: Alpe Mondovi (I) / Lurisia (I) / Quattre Vallées-Verbier (CH) / Abetone (I) / Pragelato (I) / Via Lattea-Sestriere (I) / Zermatt-Cervinia-Valtournanche (CH/I) / Pila (I) / Venet (AT) / Hochzeiger (AT) / Hochoetz (AT) / Kühtai (AT) / Pitztaler Gletscher-Rifflsee (AT) / Valtournanche-Cervinia-Zermatt (I/CH) / Obertoggenburg (CH) / St. Moritz (CH) / Arlberg-Lech-Zürs (AT) / Skiwelt (AT) / Cervinia-Zermatt (I/CH) / Serfaus-Fiss-Ladis (AT) / Kleinwalsertal-Ifen-Fellhorn-Söllereck (AT/DE) / Pila (I) / Valtournanche-Cervinia-Zermatt (I/CH) / Bardonecchia (I) / Via Lattea-Sauze D`Oulx-Sestriere (I) / Serre Chevalier (F) / Kleinwalsertal-Ifen (AT) / Tignes-Val d`Isere (F) / Kaunertal (AT) / Gstaad (CH) / Kleinwalsertal-Ifen-Fellhorn (AT/DE) / Isola 2000 (F) / Valberg (F) / Rosiere-Thuile (I/F) / Valtournanche-Cervinia-Zermatt (I/CH) / Portes du Soleil (CH/F) / Vars-Risoul (F) / Serre Chevalier (F) / Carezza (I) / Catinaccio-Vigo di Fassa (I) / Latemar-Obereggen (I)
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Re: Wieder Gletscherskigebiet in den Alpen zu verkaufen!
Entweder so oder die vier Großaktionäre wollen ihre Anteile verkaufen. Angesichts dessen dass viele kleine Eigentümer in so einem Verkaufsprozess nur schwer unter einen Hut zu bekommen sind bzw wohl kaum alle verkaufen wollen bzw bereit waren einen Makler zu beauftragen halte ich das für wahrscheinlicher.Mt. Cervino hat geschrieben: Das stützt auch wieder Kris` These. Die Gemeinden/Tourismusverbände behalten ihre zusammen genommen 30%, der Anteil des Investors und die Aktien in Streubesitz (zusammen ca. 70%) werden als Paket verkauft.
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Re: Wieder Gletscherskigebiet in den Alpen zu verkaufen!
http://www.rro.ch/cms/saas-fee-ruhige-g ... -77084#pos
Kapitalerhöhung in Saas-Fee. Das spricht eher gegen einen Verkauf! Wozu Geld in eine Firma stecken die man eh verkaufen will? Also doch eine andere Destination?
Kapitalerhöhung in Saas-Fee. Das spricht eher gegen einen Verkauf! Wozu Geld in eine Firma stecken die man eh verkaufen will? Also doch eine andere Destination?
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Re: Wieder Gletscherskigebiet in den Alpen zu verkaufen!
talent hat geschrieben:http://www.rro.ch/cms/saas-fee-ruhige-g ... -77084#pos
Kapitalerhöhung in Saas-Fee. Das spricht eher gegen einen Verkauf! Wozu Geld in eine Firma stecken die man eh verkaufen will? Also doch eine andere Destination?
Hm, weiss nicht wie die Kapitalerhöhung um 9Mio Franken zu deuten ist. Zunächst wird durch Ausgabe von neuen Aktien Geld für Investitionen lukriert, hier wohl für den Neubau der nicht weiter aufschiebbaren EUB Spielboden.
Man mag sich jedoch fragen, weshalb bei dzt. extrem niedrigen Zinsen eine Kapitalerhöhung überhaupt sinnvoll ist? Immerhin muss sich erst mal jemand/viele am Kapitalmarkt finden, der hier 9Mio Fr. in das Unternehmen einbringt!
Durch eine Kapitalerhöhung steht die Bilanz gegenüber einer Kreditfinanzierung auf jedem Fall schöner da, einige Fundamentaldaten liegen dadurch günstiger (wg. geringerem Fremdfinanzierungsanteil). Das mag also eher Verkaufsfördernd wirken.
Kapitalerhöhungen scheuen i.d.R. jedoch Altaktionäre, da deren Aktienanteil verwässert wird, sie also weniger Anteil am Ganzen behalten sofern sie nicht zukaufen. Das kann aber auch bewusst gemacht werden, um Besitzverhältnisse zu verschieben, zB. dem zukünftigen Verkäufer (Hedge Fonds bringt 9mio ein) mehr Gewicht zu verleihen, und zugleich das Unternehmen für die Zukunft zu stärken (Zb. wird darauf die Gemeinde viel wert legen, aber nicht unbedingt Geld dafür einbringen können).
Das macht insbesondere dann Sinn, wenn dadurch eine wichtige Schwellen der Sperrminorität überschritten wird, k.a. ob das hier machbar wäre, kenne mich im CH Aktienrecht nicht aus, wahrscheinlich brauchts das hier nicht da die Hauptaktionäre untereinander in der (Verkaufs-)Sache sowieso eins sein müssten...
Freilich ist das alles spekulativ, aber so sollen doch ein Alpinformsrätsel sein, oder?
Mag sein dass in dem Artikel auch falsche Fährten gelegt sind, um das wahre Gebiet zu schützen..wobei, was macht es eigentlich aus, wenn bekannt würde dass es sich z.B. um die BB Saastal AG handelt? Muss doch eigentlich nicht geheim bleiben, oder?
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Re: Wieder Gletscherskigebiet in den Alpen zu verkaufen!
Hm, vll Les Deux Alpes? Oder Alpe d'Huez? Frage wäre halt, wie viel dort überhaupt wem gehört usw....
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Re: Wieder Gletscherskigebiet in den Alpen zu verkaufen!
Les 2 Alpes gehört der Compagnie des Alpes. Das heißt aber dass der Verkauf dieses Areals wohl kaum wahrscheinlich ist.
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Re: Wieder Gletscherskigebiet in den Alpen zu verkaufen!
Die Beschreibung würde tatsächlich auf Saas Fee zutreffen.
Aber da bei diesem Gebiet auch die öffentliche Hand beteiligt ist, finde ich es schon sehr sonderbar, dass dieser Verkauf so geheim abgewickelt werden kann.
Und dass an der GV auch kein Wort über den Verkauf verloren wurde, spricht auch nicht gerade für diese Theorie.
Aber da bei diesem Gebiet auch die öffentliche Hand beteiligt ist, finde ich es schon sehr sonderbar, dass dieser Verkauf so geheim abgewickelt werden kann.
Und dass an der GV auch kein Wort über den Verkauf verloren wurde, spricht auch nicht gerade für diese Theorie.
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Re: Wieder Gletscherskigebiet in den Alpen zu verkaufen!
Hm, ok. Ich hatte ja zuerst an Sölden gedacht, aber das ist wohl zu erfolgreich, als dass es jemand verkaufen würde.talent hat geschrieben:Les 2 Alpes gehört der Compagnie des Alpes. Das heißt aber dass der Verkauf dieses Areals wohl kaum wahrscheinlich ist.
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Re: Wieder Gletscherskigebiet in den Alpen zu verkaufen!
Sölden gehört doch weitesgehend dem Herrn Falkner. Glaube es gibt noch ein zwei weitere Teilhaber. Würde mich schon sehr wundern wenn er sein Lebenswerk verkauft.
Vielleicht soll in Saas-Fee durch die Kapitalerhöhung ja irgendwie die Aktionärsstruktur für den "angepasst" werden. Denke dass da nicht alle Altaktionäre von der Kaufoption gebrauch machen und manch Großaktionär seine Position ausbauen kann.
Vielleicht soll in Saas-Fee durch die Kapitalerhöhung ja irgendwie die Aktionärsstruktur für den "angepasst" werden. Denke dass da nicht alle Altaktionäre von der Kaufoption gebrauch machen und manch Großaktionär seine Position ausbauen kann.
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