Die große Klima-Diskussion

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von tobi27 » 09.03.2019 - 19:47

stavro_ hat geschrieben:
09.03.2019 - 18:33
Die Einstellung (wenn der, dann ich auch) kann man natürlich haben, wenn die aber alle haben, wird das fürchte ich, unsere Gesellschaft nicht weiter bringen.
Wenn hundert oder tausend Leute so denken wie du, dann ist der Heli schnell das kleiner Übel. Verstehe mich bitte nicht falsch, ich finde gut, dass du jetzt schon, wie du schreibst
eine ressourcensparende Lebensweise lebst und das sollten eigentlich alle tun.

Letztendlich muss eh jeder für sich selbst wissen, was er für sich vertreten kann.
Im Prinzip wollte ich damit die Leute ansprechen, die Wasser predigen aber Wein saufen. Konkret ging es mir da um zwei Fälle, die mir selber so untergekommen sind. Nämlich zum einen wurde ich von einer Person mit einem blöden Seitenhieb angequatscht, warum ich zum Skifahren bis nach Tirol oder Vorarlberg fahren muss während wir so viele Lifte vor der Haustüre haben (ich will halt etwas Abwechslung). Besagte Person fliegt im Jahr 2-4 mal mit dem Flugzeug in den Urlaub nach Thailand usw. (ich selber bin noch nie geflogen und werde es auch mein Leben lang nicht tun).

Zweiter Fall war ein Fahrer eines Porsche Cayennes mit ca. 420PS, welcher sich darüber aufregte dass ich drei Autos besitze (26, 60 und 105 PS, also in Summe nicht mal halb so viel wie der Porsche! Davon werden zwei der Autos nur ca. 1000km im Jahr bewegt, der meiste Weg ist Berufs- und Familienbedingt, also unvermeidbar.)

Gilt übrigens auch für Politiker, die uns zum Sparen auffordern und den Privatbesitz am Liebsten auf ein Minimum schrumpfen lassen wollen, selber aber mit dem nobelsten Privatjet die halbe Welt durchreisen "müssen".

Damit war eben das Beispiel in Lech gemeint, kam vielleicht etwas falsch rüber.

Viele Grüße
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Pancho » 10.03.2019 - 05:52

Ich glaube auch, man sollte immer erst vor der eigenen Haustür kehren, bevor man anderen Vorhaltungen macht. Da findet jeder genug, wenn er möchte. Bashing ist der falsche Weg, Motivation der richtige.

Es gibt sehr viele Dinge, die man tun kann. Nicht alles ist gleich ein Verzicht, vieles ist auch ein Gewinn. Energie sparen bringt bares Geld in den eigenen Geldbeutel. Fahrradfahren bringt Fitness, bessere Figur, macht Spaß und spart Geld.

Lebensmittel aus lokaler Erzeugung kaufen unterstützt die Infrastruktur in der Nachbarschaft. Wenn man direkt beim Bauern im Hofladen saisonal verfügbares Obst und Gemüse kauft, schmeckt es einfach besser als der Apfel aus Neuseeland oder Chile im Supermarkt, oder die Erdbeeren im Januar.

Ich habe da großes Vertrauen in die Kreativität des einzelnen. Wichtig ist die richtige Motivation in der breiten Masse zu erreichen. Desinformationskampagnen sind dafür (und nicht nur dafür) das eigentliche Gift.

Und es gibt keine Bagatellgrenze. Ebenso wie sich die CO2-Belastung, die zum menschengemachten Klimawandel führt, aus vielen Einzelposten zusammensetzt und sich aufaddiert, ergeben viele kleine Einsparungen am Ende eine große.

Wenn in D alle aufs Standby verzichten würden, und ihre Geräte ganz ausschalten würden, würde das ein komplettes Kraftwerk einsparen (hab ich mal gelesen). Also auch Kleinigkeiten zählen.

Zu guter letzt stehen Wahlen Ende Mai an. Wäre schon viel erreicht (auch für das Klima im bildlichen Sinn - das humane, politische und gesellschaftliche), wenn man sein Kreuz nicht an der falschen Stelle setzt.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von NeusserGletscher » 10.03.2019 - 08:23

Und dann stehst Du noch vor der Morgendämmerung auf, schaltest Licht und Computer ein um im Internet zu surfen? :wink: :wink:
Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten

Erst, wenn im Frühjahr der letzte Schnee getaut und das letzte Skigebiet geschlossen ist, wirst Du merken, dass die Wintersaison 20/21 ohne Dich gelaufen ist

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Pancho » 10.03.2019 - 08:42

Der Scheißregen hat mich in unserem Appartment im Bregenzerwald geweckt...

IPhone geht ohne extra Licht.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von wetterstein » 10.03.2019 - 15:30

Pancho hat geschrieben:
10.03.2019 - 05:52
Wäre schon viel erreicht (auch für das Klima im bildlichen Sinn - das humane, politische und gesellschaftliche), wenn man sein Kreuz nicht an der falschen Stelle setzt.
Danke für die Aufklärung. Denkst du dabei an diese Heuchlerin mit deiner Warnung " sein Kreuz nicht an der falschen Stelle (zu) setzen" ?

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Petz » 10.03.2019 - 16:12

scratch hat geschrieben:
05.03.2019 - 21:12
Und da ist die Ölindustrie und alle damit verbundenen Branchen wohl weltweit die klar dominierende.
Zwei große USA - Ölkonzerne hatten lt. einer ZDF - Reportage schon in den Sechzigerjahren eigene Studien bez. der Auswirkungen der Ölförderung auf das Klima in Auftrag gegeben, diese aber aufgrund der Ergebnisse nie veröffentlicht.
Die Studien sind jetzt durchgesickert und in den USA wurden börsenrechtliche Strafverfahren gegen beide Konzerne eingeleitet da sie offenbar nach Börsenrecht die Studien zur Aktionärsinfo hätten veröffentlichen müssen selbst wenn die Ergebnisse eigenen Interessen zuwiderlaufen.
Petz beendet seine Mitgliedschaft mit Ende Juni 2020 aufgrund unüberbrückbarer Differenzen bez. der Auslegung der Forennettique welche ich in der aktuell von den Moderatoren praktizierten Form als Zensur einstufe. Ich bleibe aber bis auf weiteres im persönlichen Ausstiegstopic und per PN für Fragen, Hilfe beim Modellbau etc. noch aktiv.

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von NeusserGletscher » 10.03.2019 - 16:57

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von wetterstein » 10.03.2019 - 17:06

Petz hat geschrieben:
10.03.2019 - 16:12
Zwei große USA - Ölkonzerne hatten lt. einer ZDF - Reportage schon in den Sechzigerjahren eigene Studien bez. der Auswirkungen der Ölförderung auf das Klima in Auftrag gegeben, diese aber aufgrund der Ergebnisse nie veröffentlicht.
Der Ölkonzern war Exxon, jetzt ExxonMobil. Aber diese Studien stammen nicht aus den Sechzigerjahren sondern von Ende 1970er und 80er Jahre.
Vorher befürchteten die Forscher ja noch eine bevorstehende Eiszeit:
12.08.1974
WETTER
Katastrophe auf Raten
Kommt eine neue Eiszeit? Nicht gleich, aber der verregnete Sommer in Nordeuropa, so befürchten die Klimaforscher, war nur ein Teil eines weltweiten Wetterumschwungs -- ein Vorgeschmack auf kühlere und nassere Zeiten.

Die sich in den letzten Jahren häufenden Meldungen über Naturkatastrophen und extreme Wetteränderungen in aller Welt glichen anfangs eher den Bruchstücken eines Puzzle-Spiels: Ein Orkan, der heftigste seit einem Jahrhundert, verwüstete im November 1972 weite Teile Niedersachsens.

Weit dramatischer kündigte sich unterdes der globale Klima-Umschwung in Südostasien, Afrika oder auf dem südamerikanischen Kontinent an. ........ In Argentinien, in Indien und Südafrika sanken im letzten Winter die Temperaturen auf Werte, wie sie seit Beginn der wissenschaftlichen Wetterbeobachtung vor etwa 300 Jahren noch nie registriert wurden.......
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41667249.html
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Pancho » 10.03.2019 - 18:01

Und es ist ja nicht so, dass da eine Umkehr zu beobachten wäre. Statt dessen schmiedet man neue Allianzen, und wir vergeuden wertvolle Zeit und lassen uns weiter verladen, anstatt uns mit dem menschengemachtem Klimawandel zu befassen:
Forscher: Argumente der Ölindustrie landen bei der AfD

Dabei stützen sich die deutschen Rechtspopulisten gerne auf Argumente, wie sie vom Klimaskeptiker-Verein Eike vorgebracht werden. Der Vizepräsident von Eike, Michael Limburg, hat sogar am Programm der AfD mitgearbeitet. Darin wird zum Beispiel behauptet, die deutsche Regierung unterschlage die „ positive Wirkung des CO2 auf das Pflanzenwachstum und damit auf die Welternährung.“ Limburg sitzt im Bundesfachausschuss Energie der AfD, arbeitet auf einer Viertelstelle im Bundestagsbüro des Abgeordneten Hilse. Sein Verein ist in der internationalen Szene der Leugner des menschengemachten Klimawandels gut vernetzt. „Lose verbündet“, sagt Limburg sei man beispielsweise mit US-Institutionen wie dem „Heartland Institute“ und dem „Committee for a Constructive Tomorrow“. Beide wurden von der Ölindustrie gesponsert.

So kommt es, dass die Argumente dieser Industrie schließlich bei der AfD landen. Klimaforscher Rahmstorf sagt etwa, die AfD habe im Bundestagswahlkampf „uralte Argumente von Exxon Mobile aus den 80er Jahren recycelt, die längst widerlegt sind.“ Dabei ging es um den Anteil des menschengemachten CO2 am gesamten Kohlendioxid-Aufkommen.
Quelle:
https://www.tagesspiegel.de/themen/agen ... 38640.html
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von stavro_ » 10.03.2019 - 20:30

Da hat die AfD wohl historische Vorbilder. Auch der Aufstieg der NSDAP wurde maßgeblich von der Großindustrie finanziert.
Wahrscheinlich verspricht man sich da ähnliches, wenn man den Clowns von EIKE Unterschlupf und eine Platform bietet.

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von wetterstein » 10.03.2019 - 21:15

stavro_ hat geschrieben:
10.03.2019 - 20:30
Da hat die AfD wohl historische Vorbilder.
Diese Fraktion hätte es bei den NationalSozialisten wohl eher nicht gegeben, oder ?

Bundesvereinigung Juden in der AfD e.V.
https://www.j-afd.org/index.php
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Skitobi » 10.03.2019 - 21:43

wetterstein hat geschrieben:
10.03.2019 - 21:15
Diese Fraktion hätte es bei den NationalSozialisten wohl eher nicht gegeben, oder ?

Bundesvereinigung Juden in der AfD e.V.
https://www.j-afd.org/index.php
Zumindest so ähnlich: https://de.wikipedia.org/wiki/Verband_n ... cher_Juden
Zitat:
Die politisch-ideologische Ausrichtung des VnJ gipfelte nach der Machtübergabe an Hitler in Loyalitätsbekundungen gegenüber dem NS-Regime
Außerdem hetzt die AfD ja auch nur "nebenbei" gegen Juden, vor allem gegen Muslime.

Und jetzt wieder zurück zum Klima :rolleyes:
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Pancho » 11.03.2019 - 10:09

Möchte noch kurz was zu meinem letzten Beitrag ergänzen...
(...)

Der Vizepräsident von Eike, Michael Limburg, hat sogar am Programm der AfD mitgearbeitet. Darin wird zum Beispiel behauptet, die deutsche Regierung unterschlage die „ positive Wirkung des CO2 auf das Pflanzenwachstum und damit auf die Welternährung.“
(...)
Quelle:
https://www.tagesspiegel.de/themen/agen ... 38640.html


Es ist ja nicht so, dass man damit etwas inhaltlich haltbares geäußert hätte. Da bleibt man sich schon konsequent treu im Daneben-liegen...
Fakt ist: Ein Düngeeffekt von CO2 aufs Pflanzenwachstum in der Landwirtschaft wird von negativen Auswirkungen der Erderwärmung mehr als wettgemacht
Antwort: Etwaige Düngeeffekte durch höhere CO2-Konzentrationen sind längerfristig gering oder null, da die Wirkung anderer für das Wachstum entscheidende Faktoren stärker ist. Mit weiter zunehmenden Kohlendioxid-Werten werden die negativen Effekte des Klimawandels für die Landwirtschaft in vielen Regionen überwiegen. Beispielsweise warnen Forscher, mehr CO2 in der Luft lasse den Eiweißgehalt von Weizen sinken - und damit die Güte des daraus gebackenen Brots.
Quelle:
https://www.klimafakten.de/behauptungen ... schadstoff

Umfragen prognostizieren einen signifikanten Stimmenzuwachs dieser Spezis bei der Europawahl Ende Mai...

Also an alle klar denkenden: Geht wählen!

EDIT: Quellenangabe bei erstem Zitat hinzugefügt
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von wetterstein » 11.03.2019 - 20:18

Pancho hat geschrieben:
11.03.2019 - 10:09
Antwort: Etwaige Düngeeffekte durch höhere CO2-Konzentrationen sind längerfristig gering oder null, da die Wirkung anderer für das Wachstum entscheidende Faktoren stärker ist. Mit weiter zunehmenden Kohlendioxid-Werten werden die negativen Effekte des Klimawandels für die Landwirtschaft in vielen Regionen überwiegen. Beispielsweise warnen Forscher, mehr CO2 in der Luft lasse den Eiweißgehalt von Weizen sinken - und damit die Güte des daraus gebackenen Brots.
Die Geschichte der Landwirtschaft spricht gegen die Klimaalarmisten:
wetterstein hat geschrieben:
28.02.2019 - 22:06
So hat zum Beispiel die Warmzeit (=Klimaoptimum) des Altholozän erst die Neolithische Revolution (erstmaliges Aufkommen produzierender Wirtschaftsweisen https://en.wikipedia.org/wiki/Neolithic_Revolution ) ermöglicht. Später hat das Klimaoptimum der Römerzeit mit seinen überwiegend warmen und feuchten Bedingungen die Bevölkerungszahl stark ansteigen lassen und sogar den Anbau von Wein auf den Britischen Inseln ermöglicht !
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von wetterstein » 11.03.2019 - 20:32

Pancho hat geschrieben:
11.03.2019 - 10:09
Quelle:
https://www.klimafakten.de/behauptungen ... schadstoff
Seit 2010 bündelt die Stiftung Mercator ihre Projekte in den Bereichen Klimawandel, Europa, Integration und kulturelle Bildung. Ihr vielleicht prominentestes Projekt ist die Initiative Agora Energiewende, die auch von der European Climate Foundation unterstützt wird. Agora Energiewende versteht sich als energiepolitisches Denklabor und will durch Studien, Expertisen, Workshops und ähnlichen Initiativen der Energiewende den Weg bereiten.
https://de.wikipedia.org/wiki/Stiftung_Mercator

Gut zu wissen, oder?
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Pancho » 11.03.2019 - 20:36

Bin grad auf etwas gestoßen, was mich wirklich hat gruseln lassen. 8O

Monitorbericht vom 06.12.2018, inkluisve auf Reporter einprügelndem EIKE-Chef, verstörenden Einblicken in eine "Konferenz" der Leugnerszene, dem Chef von Heartland (Exxon-finanziert, früher Leugner der Schädlichkeit des Passivrauchens :lach: vermutlich solange die Zigarettenindustrie die Spesen gezahlt hat), der damit prahlt, den Ausstieg der USA aus dem Klimaschutzabkommen erreicht zu haben, und vieles mehr:
http://mediathek.daserste.de/Monitor/Mo ... d=58393156

...gleich am Anfang und dann ab 08:34 wieder in voller Länge...

- ein "must see" auch die aufblasbare Weltkugel mit der Schnur bei 09:43 :ja: , aber ich will nicht zu viel spoilern.
Wirklich sehenswert... 8O

Schön rausgearbeitet auch, warum die AfD sich der Sache angenommen hat... 16% potentielle Aluhutträger wollen als Stimmvieh abgeschöpft und vor den Karren der Rechten gespannt werden.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von wetterstein » 11.03.2019 - 22:09

scratch hat geschrieben:
05.03.2019 - 21:12
Und da ist die Ölindustrie und alle damit verbundenen Branchen wohl weltweit die klar dominierende.
Das ist schon lange vorbei.
“Interest in climate change is becoming an increasingly powerful economic driver, so much so that some see it as an industry in itself whose growth is driven in large part by policymaking, notes Don Jergler, an analyst for Insurance Journal, an industry publication

“The $1.5 trillion global ‘climate change industry’ grew at between 17 and 24 percent annually from 2005-2008, slowing to between 4 and 6 percent following the recession with the exception of 2011’s inexplicable 15 percent growth, according to Climate Change Business Journal,” he writes.
https://www.washingtontimes.com/news/20 ... lobal-bus/
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von stavro_ » 11.03.2019 - 22:39

Pancho hat geschrieben:
11.03.2019 - 20:36
Bin grad auf etwas gestoßen, was mich wirklich hat gruseln lassen. 8O
.....
http://mediathek.daserste.de/Monitor/Mo ... d=58393156
Ja sehr gruselig aber gleichzeitig wenig überraschend. Genau so hab ich mir diese Clowns vorgestellt.

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von wetterstein » 23.03.2019 - 20:35

Pancho hat geschrieben:
25.02.2019 - 10:47
Danke, Mainstream, bleib bitte zumindest bei den hier aufgezeigten Alternativen so wie du bist...!
Für diese Kolumne von Jan Fleischhauer kann ich dir wirklich einmal voll und ganz zustimmen ;D
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Das erste Buch Greta

Für Greta Thunberg ist die Atomkraft eine Option. Was heißt das für die Bewegung, die sie als Prophetin verehrt? Und was machen jetzt die vielen Journalisten, die sich als Thunberg-Fans zu erkennen gegeben haben?

Muss man Thunbergs Bekenntnis zur Atomenergie ernst nehmen? Unbedingt. Dass sie eine Prophetin ist, das hat gerade Katrin Göring-Eckardt, die Frau, die mit den Bienen spricht, bestätigt. In einer Rede verglich die Fraktionsvorsitzende der Grünen Greta Thunberg mit Amos, dem ersten Propheten, dessen Worte in Schriftform überliefert sind, und der den Zeitgenossen ein schreckliches Strafgericht verkündete....
Chapeau! Touché!

http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 58986.html
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Petz » 23.03.2019 - 21:31

Wenn Thunberg mit der Atomkraft die Kernfusionsenergiegewinnung (wenn sie denn mal praktisch nutzbar würde) meinte hätt ich kein Problem damit - mit konventioneller Atomenergie sehr wohl.

Letztlich wird meiner Einschätzung nach trotz aller menschlicher Bemühungen Mutter Erde das weitere Schicksal bestimmen; wenn die beispielsweise Lust dazu bekommt den Yellowstonesupervulkan wieder mal ausbrechen zu lassen (und nach Meinung einiger Wissenschaftler ist der überfällig) hätten wir keine Chance eine neue Eiszeit zu verhindern selbst wenn wir wirklich alles anfeuerten was brennbar ist.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Pancho » 24.03.2019 - 19:45

Er will es nicht verstehen
Quelle:
http://www.taz.de/!5556295/

Oder warum auch Menschen bereits jetzt mit Uploadfilter herumlaufen...?
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Theo » 25.03.2019 - 17:52

Wenn ihr es schon von der Landwirtschaft habt, dann sei noch dies gesagt. Für die meisten Regionen in Europa ( das gilt auch vor allem auch für die höheren Lagen ) ist das derzeitige Klima jedenfalls um Welten besser als es dass Klima vor 150 - 200 Jahren war. Hungersnöte und daraus resultierende Auswanderungswellen wegen jahrelanger Missernten haben wir jedenfalls momentan keine.
Ich kann es mit 2 Aussagen auch noch anders ausdrücken:
1. Vor 150 Jahren wäre man froh drum gewesen wenn man das heutige Klima gehabt hätte.
2. Niemand von uns möchte für längere Zeit in einem Klima wie von vor 150 Jahren leben.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von wetterstein » 25.03.2019 - 18:15

Theo hat geschrieben:
25.03.2019 - 17:52
Wenn ihr es schon von der Landwirtschaft habt, dann sei noch dies gesagt. Für die meisten Regionen in Europa ( das gilt auch vor allem auch für die höheren Lagen ) ist das derzeitige Klima jedenfalls um Welten besser als es dass Klima vor 150 - 200 Jahren war. Hungersnöte und daraus resultierende Auswanderungswellen wegen jahrelanger Missernten haben wir jedenfalls momentan keine.
Ich kann es mit 2 Aussagen auch noch anders ausdrücken:
1. Vor 150 Jahren wäre man froh drum gewesen wenn man das heutige Klima gehabt hätte.
2. Niemand von uns möchte für längere Zeit in einem Klima wie von vor 150 Jahren leben.
Ja, es ist schon sehr auffällig, dass die positiven Effekte der Klimaerwärmung im Mainstream nahezu gänzlich verschwiegen werden:
Carbon Dioxide Fertilization Greening Earth, Study Finds

From a quarter to half of Earth’s vegetated lands has shown significant greening over the last 35 years largely due to rising levels of atmospheric carbon dioxide, according to a new study published in the journal Nature Climate Change on April 25.
Direktlink


https://www.nasa.gov/feature/goddard/20 ... ning-earth
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von EKL » 25.03.2019 - 18:21

Theo hat geschrieben:
25.03.2019 - 17:52
Wenn ihr es schon von der Landwirtschaft habt, dann sei noch dies gesagt. Für die meisten Regionen in Europa ( das gilt auch vor allem auch für die höheren Lagen ) ist das derzeitige Klima jedenfalls um Welten besser als es dass Klima vor 150 - 200 Jahren war. Hungersnöte und daraus resultierende Auswanderungswellen wegen jahrelanger Missernten haben wir jedenfalls momentan keine.
Ich kann es mit 2 Aussagen auch noch anders ausdrücken:
1. Vor 150 Jahren wäre man froh drum gewesen wenn man das heutige Klima gehabt hätte.
2. Niemand von uns möchte für längere Zeit in einem Klima wie von vor 150 Jahren leben.
Das mag für Regionen stimmen, welche ausreichend Wasser zur richtigen Zeit zur Verfügung haben. Diese sind global gesehen aber in der Minderheit.
Wenn wir uns auf die mitteleuropäische Region konzentrieren wirken die gestiegene Durchschnitts(!)temperatur (damit verbunden auch weniger schädliche Frostereignisse und früherer Vegetationsstart) und der erhöhte CO2-Gehalt der Luft ertragssteigernd.
Ertragsmindernd wirken sich Hitzewellen (werden zunehmen), verstärkte Verdunstung durch die höhere Temperatur, die Verlagerung der Niederschläge von den Sommer- in die Wintermonate (zwar nur in geringem Umfang und vor allem bei Sommerkulturen (Mais, Zuckerrüben..) wirksam) und eventuell zunehmende Extremwetterergeignisse wie Hagel (darüber besteht ja aktuell noch keine abschließende Bewertung) aus.
https://www.pflanzenforschung.de/de/jou ... unter-1263 Die Veränderung des Klimas hat in den vergangenen Jahren bereits Ertrag gekostet.

Auch hierzulande (gemeint ist Deutschland) wird es in einigen Regionen Probleme geben, wenn die Veränderungen so eintreffen wie vorhergesagt. Von der Situation in südlicheren Gefilden Europas, Afrika, Australien und großen Teilen Nord- und Südamerikas gar nicht zu sprechen. Darüber inwiefern in nördlicheren Regionen Ertragszuwächse erzielt werden können bzw. Flächen überhaupt erst in Nutzung genommen werden können bin ich nicht informiert.

Edit: Wie man am Datum sieht, ist das Thema im landwirtschaftlichen Diskurs absolut angekommen. https://www.topagrar.com/acker/news/kli ... Ugwdzw3ufk
Zuletzt geändert von EKL am 25.03.2019 - 23:04, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Pancho » 25.03.2019 - 19:14

Standpunktsache. Die fanden es jetzt schon nicht lustig, und es kommt noch dicker:
https://www.google.com/search?q=klimawa ... 36&bih=728
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