Seilbahnfan 05 hat geschrieben: 26.11.2022 - 19:27
Am Gemsstock ist es wohl ein riesiger Aufwand die Schneileitung bis nach oben zu ziehen, da ein Gletscher und mehrere kleine Felswände im Weg sind, aus diesem Grund besitzt wohl auch die Bergstation bis heute kein Strom.
Seilbahnfan 05 hat geschrieben: 26.11.2022 - 19:27
Am Gemsstock ist es wohl ein riesiger Aufwand die Schneileitung bis nach oben zu ziehen, da ein Gletscher und mehrere kleine Felswände im Weg sind, aus diesem Grund besitzt wohl auch die Bergstation bis heute kein Strom.
Seilbahnfan 05 hat geschrieben: 26.11.2022 - 19:27
Am Gemsstock ist es wohl ein riesiger Aufwand die Schneileitung bis nach oben zu ziehen, da ein Gletscher und mehrere kleine Felswände im Weg sind, aus diesem Grund besitzt wohl auch die Bergstation bis heute kein Strom.
Schneegott hat geschrieben: 20.12.2022 - 08:49
Wo ist diese? Bei der Gurschenflyer Bergstation? Ist aufjedenfall auch nicht im Pistenplan.
Im neuen Winterpanoramaplan (PDF) ist die Piste als gestrichelte rote Linie eingetragen - was das auch immer heissen mag (ev. Projekt, mit gestrichelter Linie war wenigstens letztes Jahr die projektierte Verlängerung des Fussgängerwegs eingetragen)
Investor Samih Sawiris: Streicht 150 Millionen Schweizer Franken im Jahr 2022 ein, das ist eine neue Rekordsumme für seine Immobilienverkäufe dort.
Der US-Skiriese plant ca. für 150 Millionen SFr. Investitionen für weitere Angebotsverbesserungen. Das kommt den weiteren Immobilienverkäufen zu gut, nicht nur in Andermatt.
Seit dem Projektstart vor 15 Jahren hat Andermatt Swiss Alps bereits etwa 1,3 Milliarden Franken investiert, weitere 500 Millionen sollen folgen. Ein neues Sporthotel wird in Andermatt gebaut und eine neue Einkaufsmeile wird es geben.
Beschreibung: Es gibt nur fünf Einfamilienhäuser auf Aspen Mountain. Die kultigste Residenz mit einer geschichtsträchtigen Geschichte verfügt über 14.000 Quadratmeter, zehn Schlafzimmer und mehr als ein Fussballfeld mit echtem Ski-in- und Ski-out-Skizugang. Es gibt einfach nichts Vergleichbares. Nur ein paar hundert Meter von der Aspen Mountain Gondel entfernt, auf einem 1,4 Hektar grossen Grundstück in Ajax! Privat, bewaldet, eingebettet in einen Hain von Aspen-Bäumen.
Die Spitze vom diesem Angebot, es hat keine direkte Tiefgarage. In dieser Preisklasse kann man sich den Car Service leisten, um so zum dortigen Fluglatz zu kommen. Wo natürlich der eigene Flieger wartet.
Am 18.02 sollen erste Pläne von Vail-Resort fürs die Skiarena bekannt gegeben werden - so interpretiere ich wenigstens die Einladung von Andermatt Swiss Alps zu einer öffentlichen Veranstaltung:
Nehme während der Wintersaison in Andermatt an einer exklusiven Reihe von Kamingesprächen mit führenden Köpfen der Branche teil. Wir wollen dabei Ideen austauschen und Debatten anregen, welche die Zukunft des alpinen Schweizer Lebensstils gestalten. Am 18. Februar geht es darum "ein Skigebiet von Weltrang [zu] schaffen". Eine Après-Ski-Fragerunde mit Olympiasiegern und eine Gelegenheit, mehr über die aufregenden Pläne von Vail Resorts für die SkiArena Andermatt-Sedrun zu erfahren. Folge unseren Social-Media-Kanälen, um mehr über die besonderen Gastredner und Gastrednerinnen zu erfahren, die an diesen Veranstaltungen bei uns auftreten.
Quelle: Facebook Andermatt Swiss Alps
Wie konkret bezüglich Plänen das Ganze sein wird, ist natürlich eine andere Fragen
Ich war am Sa 18.02 ab Feierabendgespräch der Andermatt Swiss Alps zum Thema "Creating a word class Skidestination" mit B. Russi und dem amerikanischen Chef der Skiarena (M. Gore)
Primär viele Floskeln aus dem Marketingbereich (Customer Experience erhöhen usw.). Es wäre interessant gewesen zu hören, was aus amerikanischer Sicht ein Top-Skigebiet ausmacht. Aktuell wird für jede Anlage und Piste untersucht, wie man das Kundenerlebnis erhöhen kann. Dies könnten auch "einfache" Massnahmen sein, z.B. Was für Musik wollen die Kunden überhaupt hören?
Bezüglich Investitionen wollte M. Gore sich nicht so recht festlegen. Es bestehe eine Liste. Was als erstes kommt: Ersatz der Sesselbahnen im Val-Val sowie ein neues Restaurant in Kinderskigebiet Valtgeva (Sedrun-Dorf). Bei den Sesselbahnen (Baujahr 1988) könnten - gemäss meiner Einschätzung - ja auch bald die Konzessionen ablaufen. Geplant ist das Ganze für die Saison 2024.
Berhard Russi machte sich denn noch stark für einen neuen, verlängerten Sessellift am Lutersee mit Zwischenstation. Dies könnte man angesichts der Zubringerkapazitäten am Gemsstock auch rechtfertigen. Problem am Gemsttock gemäss Russi: ein Ausbau der Gondelkapazitäten ist sehr teuer und da müsse man gut überlegen, was sinnvoll sei. Die bescheidenen Kapazitäten hätten auch Vorteile (weniger Leute auf den Pisten).
M. Gore meint dann noch, ohne einen Skiberg für ambionierte Fahrer könne man keine Weltdestination werden. Also immerhin ein klares Commitment der Amerikaner zum Gemsstock.
In der Fragerunde wurde u.a. noch eine kritische Frage zu den Ziehwegen am Gütsch gestellt (v.a. wenn man von Oberalp zurückwill). Könnten man nicht durch zusätzliche Pisten das Problem lösen, wollte die Fragerin wissen. Das ist sich das Team von M. Gore ist sich dem Problem bewusst und dies wäre ein Bestandteil um das Kundenerlebnis zu erhöhen.
Aktuell ist man noch an der Planung einer Escape-Lösung: Was passiert, wenn der Gütsch-Flyer aussteigt und x-hunderte Skifahrer am Abend zurück nach Andermatt wollen? Die Idee ist, eine Piste zu reaktivieren, welche eigentlich schon mal bestanden hat. Nämlich von der Talstation des Gütschflyers runter auf die Passstrasse. Die Piste wurde zum ersten Mal ein Jahr vor dem Bau des Skilifts Grossboden gemacht (im Jahr 1993). Man konnte zu dieser Zeit von der Bergstation des Tellerskilifts ein Teil der Grossbodenpiste fahren und dann weiter runter auf die Passstrasse. Es ist eine schwarze Piste. Die wurde dann aber nach dem Bau des Skilfts Grossboden bald aufgegeben.
benjamin hat geschrieben: 19.02.2023 - 09:50
Ich war am Sa 18.02 ab Feierabendgespräch der Andermatt Swiss Alps zum Thema "Creating a word class Skidestination" mit B. Russi und dem amerikanischen Chef der Skiarena (M. Gore)
also was du so schreibst passt ja ganz gut zu deinem Vertipper viele Wörter, aber wenig konkretes.
Aber danke für die Zusammenfassung des Treffens!
Das der Lutersee SL ersetzt werden soll hat man hier und da schonmal gehört. Wurde auch etwas konkreteres (Bahntyp?) zum Neubau der beiden 4SB Coulm Val gesagt? Früher oder später wird in einem wor(l)d class resort auch ein Ersatz des Milez-Flyer folgen (ein kuppelbarer Vierer ohne Haube ist ja wohl bekanntlich das letzte ).
Die Val-Val Lifte sollen mit logischerweise mit kuppelbaren Sesseln ersetzt werden. Eigentlich wollte man dies bereits im kommenden Sommer machen, hat aber noch keine Bewilligung. Das Problem sind die neuen Gefahrenkarten, siehe https://edit.geo.gr.ch/mobile/theme/Na ... te?lang=de.
Die beiden Talstationen liegen in der roten Gefahrenstufe1, was eigentlich einem Bauverbot gleichkommt. Bei einem Ersatz müssen einige Schutzmassnahmen getroffen werden, damit es bewilligt wird. Dies war anscheinend nicht zur Zufriedenheit der Behörden erledigt worden.
benjamin hat geschrieben: 19.02.2023 - 09:50
Was als erstes kommt: Ersatz der Sesselbahnen im Val-Val sowie ein neues Restaurant in Kinderskigebiet Valtgeva (Sedrun-Dorf).
Das folgende Thema passt am ehesten ins Infra-Topic.
Die Andermatt Swiss Alps haben im 2022 das Gremium „Andermatt Responsible Board“ etabliert, welches die Nachhaltigkeitsthemen strategisch Die ASA Gruppe und die SkiArena Andermatt-Sedrun sollen bis 2030 klimaneutral im Betrieb sein, die Diversität unter den Mitarbeitenden gesteigert haben und als Unternehmen nachhaltig profitabel sein.
schafruegg hat geschrieben: 09.05.2023 - 19:59
Das folgende Thema passt am ehesten ins Infra-Topic.
Die Andermatt Swiss Alps haben im 2022 das Gremium „Andermatt Responsible Board“ etabliert, welches die Nachhaltigkeitsthemen strategisch Die ASA Gruppe und die SkiArena Andermatt-Sedrun sollen bis 2030 klimaneutral im Betrieb sein, die Diversität unter den Mitarbeitenden gesteigert haben und als Unternehmen nachhaltig profitabel sein.
"Diversität unter Mitarbeitern"... gut, die Seilbahnbranche ist sicher nicht so extrem wie der Bau oder Arzthelferinnen, aber sicherlich ein Berufsfeld, in dem es eben einen sehr deutlichen Männerüberschuss gibt.
Außerdem würde ich auch einen "nicht-Migrationshintergrund-Überschuss" sehen, sogar bei den Gästen.
Das ist aber alles nichts negatives, weil eben unterschiedliche Menschen - auch unterschiedliche Gruppen von Menschen - unterschiedliche Vorlieben haben. Wenn unter Migranten von außerhalb Europas eben Fußball, Basketball oder Tischtennis beliebter ist als Skisport, dann ist das auch in Ordnung und hat nichts mit Diskriminierung zu tun.
j-d-s hat geschrieben: 11.05.2023 - 12:04
"Diversität unter Mitarbeitern"... gut, die Seilbahnbranche ist sicher nicht so extrem wie der Bau oder Arzthelferinnen, aber sicherlich ein Berufsfeld, in dem es eben einen sehr deutlichen Männerüberschuss gibt.
Außerdem würde ich auch einen "nicht-Migrationshintergrund-Überschuss" sehen, sogar bei den Gästen.
Ich glaube das ist eine 1:1 Übersetzung aus dem Amerikanischen dank dem neuen Haupteigentümer. Bei globalen Konzern muss nicht immer alles sinnvoll erscheinen
j-d-s hat geschrieben: 11.05.2023 - 12:04
"Diversität unter Mitarbeitern"... gut, die Seilbahnbranche ist sicher nicht so extrem wie der Bau oder Arzthelferinnen, aber sicherlich ein Berufsfeld, in dem es eben einen sehr deutlichen Männerüberschuss gibt.
Außerdem würde ich auch einen "nicht-Migrationshintergrund-Überschuss" sehen, sogar bei den Gästen.
Ich glaube das ist eine 1:1 Übersetzung aus dem Amerikanischen dank dem neuen Haupteigentümer. Bei globalen Konzern muss nicht immer alles sinnvoll erscheinen
Aber von echten infrastrukturellen Neuigkeiten ist nichts bekannt, oder? Also an Pisten und Liften. Scheint bisher hauptsächlich Gelaber zu kommen von den neuen Eigentümern...
Grade eine Verbindungsbahn (da reicht ne relativ kurze SB) zwischen Gemsstock und Nätschen wäre wichtig, ebenso die Reaktivierung der schwarzen Talabfahrt am Nätschen, die ja vor ca. 2 Jahren eingestampft wurde, hatte zuvor Beschneiung und war präpariert, ne Route ist da nicht vergleichbar.
Wichtig wäre die schwarze Talabfahrt vor allem, weil die Passstraßen-Talabfahrt wirklich nervig flach ist, eigentlich nahezu durchgehend ein Skiweg und die Abkürzungen erlauben nicht ausreichend echtes Skifahren, also auf Pisten mit entsprechender Neigung.