Lawinen- und Bergunglücke 2022/2023

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Theo
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2022/2023

Beitrag von Theo »

Ich beende jetzt diese Diskussion, denn es macht keinen Sinn hier weiter zu diskutieren, wenn solche Aussagen kommen..
Das ist vielleicht besser so, denn manches was du sagst ist qualitativ dann leider auch nicht besser und teilweise dazu noch grundfalsch.
Über eine solche Freigabe entscheidet in Bayern eine Lawinenkommission aus ehrenamtlichen Vertretern ( Bergführer, Skilehrer, Bergrettung.. ) zusammen mit den Bergbahnen über die Freigabe von gefährdeten Skipisten.
In Österreich ist dieses ähnlich, nur ist dort in vielen Fällen der Obmann der örtliche Bürgermeister....
( welches in meinen Augen nicht so ideal ist... )
Den mit dem Bürgermeister kannst du knicken, zumindest in der Form wie du es darstellst ist das nämlich komplett falsch. Da wo die Bürgermeister eingreifen sind dass dann ganz andere Situationen und es geht dann auch um komplett andere Dinge. Müsste man aber bei Zeit und Gelegenheit an einer anderen Stelle hier im Forum darlegen was dann sSche ist.
Das ist auch kein Wunder, denn die Verantwortlichen kommen vermutlich allesamt aus dem Ort...
Bitte nochmals selber durchlesen und dann einfach mal 5 Minuten überlegen ob das eine gute und faire Aussage ist.

Die Presseberichte sind und waren teilweise kompletter Quatsch, was aber auch damit zusammen hängt dass die Presse zum Unglücksort keinen Zugang, was aber wiederum völlig richtig war da es andere Prioritäten gab.

Oliver.O
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2022/2023

Beitrag von Oliver.O »

Arlbergfan hat geschrieben: 27.12.2022 - 10:57 Was ich wirklich nicht nachvollziehen kann: Wenn ich bei dieser Lawine beteiligt bin, dann ist es doch das mindeste, dass ich an der Talstation Bescheid sage und meine Kontaktdaten hinterlege.
Ja, klar, wer weiß, was in so einem Fall abgeht, macht das.
Arlbergfan hat geschrieben: 27.12.2022 - 10:57 Die ganze Region ist im Aufruhr und sie fahren einfach so nach Hause? Da kann ich nur den Kopf schütteln.
Ich bin nicht überrascht. Das sind schließlich keine Tourengeher. Wer von den Gelegenheits-Pistennutzern weiß wirklich etwas über die Rettungskette und das Absuchen von Lawinenkegeln?

Nee, den Gelegenheitsnutzern wird seitens der Tourismus-Industrie Wintersport als sorgloses Freizeitvergnügen ohne größere Natur-Risiken vermittelt. Lawinen auf Pisten gibt es in dem Bild nicht. Und sonst hat ja jeder irgendwo einen Recco-Transponder in den Klamotten und das Skigebiet hat eine entsprechende Sonde und bewirbt eine Scheinsicherheit (dass das passive Zeug im Ernstfall eher wenig hilft, wird nicht thematisiert). Freizeitsportler werden dahingehend konditioniert, dass sie sich um gar nichts kümmern und auch nicht wirklich viel wissen müssen – ist halt besser fürs (Massen-)Geschäft.
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2022/2023

Beitrag von valdebagnes »

Arlbergfan hat geschrieben: 27.12.2022 - 10:57 Was ich wirklich nicht nachvollziehen kann: Wenn ich bei dieser Lawine beteiligt bin, dann ist es doch das mindeste, dass ich an der Talstation Bescheid sage und meine Kontaktdaten hinterlege.
Die ganze Region ist im Aufruhr und sie fahren einfach so nach Hause? Da kann ich nur den Kopf schütteln.
Sachlich völlig richtig, aber funktioniert das ist der Praxis in einer solchen Sitution auch?
Ich stell mir grad vor, ich geh an der Talstation, ja zu wem geh ich da eigentlich?
Kasse, Liftbediensteter? Sind das dann auch die geschulten Leute die in einer solchen Situation dem Kunden die richtigen Fragen stellen, die Informationen korrekt und vollständig aufnehmen und weiterleiten?
Oder vielleicht doch Hilfskräfte, die dann auch nicht wissen was genau zu tun ist?
Ich meine, der Pistenchef wird in diesem Moment ja etwas anderes zu tun haben al am Infostand an der Talstation zu sitzen.
Ich finde Theorie und Praxis liegen bei solchen Ereignissen oft sehr weit auseinander und erst hinterher ist natürlich klar was richtig gewesen wäre…
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2022/2023

Beitrag von burgi83 »

valdebagnes hat geschrieben: 27.12.2022 - 18:53
Arlbergfan hat geschrieben: 27.12.2022 - 10:57 Was ich wirklich nicht nachvollziehen kann: Wenn ich bei dieser Lawine beteiligt bin, dann ist es doch das mindeste, dass ich an der Talstation Bescheid sage und meine Kontaktdaten hinterlege.
Die ganze Region ist im Aufruhr und sie fahren einfach so nach Hause? Da kann ich nur den Kopf schütteln.
Sachlich völlig richtig, aber funktioniert das ist der Praxis in einer solchen Sitution auch?
Ich stell mir grad vor, ich geh an der Talstation, ja zu wem geh ich da eigentlich?
Kasse, Liftbediensteter? Sind das dann auch die geschulten Leute die in einer solchen Situation dem Kunden die richtigen Fragen stellen, die Informationen korrekt und vollständig aufnehmen und weiterleiten?
Oder vielleicht doch Hilfskräfte, die dann auch nicht wissen was genau zu tun ist?
Ich meine, der Pistenchef wird in diesem Moment ja etwas anderes zu tun haben al am Infostand an der Talstation zu sitzen.
Ich finde Theorie und Praxis liegen bei solchen Ereignissen oft sehr weit auseinander und erst hinterher ist natürlich klar was richtig gewesen wäre…
Also da bin ich der Meinung, dass jeder Mitarbeiter der Bergbahnen so geschult ist, dass letzten Endes die Informationen bei der richtigen Person landen.
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Highlander
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2022/2023

Beitrag von Highlander »

Theo hat geschrieben: 27.12.2022 - 18:38
Ich beende jetzt diese Diskussion, denn es macht keinen Sinn hier weiter zu diskutieren, wenn solche Aussagen kommen..
Das ist vielleicht besser so, denn manches was du sagst ist qualitativ dann leider auch nicht besser und teilweise dazu noch grundfalsch.
Über eine solche Freigabe entscheidet in Bayern eine Lawinenkommission aus ehrenamtlichen Vertretern ( Bergführer, Skilehrer, Bergrettung.. ) zusammen mit den Bergbahnen über die Freigabe von gefährdeten Skipisten.
In Österreich ist dieses ähnlich, nur ist dort in vielen Fällen der Obmann der örtliche Bürgermeister....
( welches in meinen Augen nicht so ideal ist... )
Den mit dem Bürgermeister kannst du knicken, zumindest in der Form wie du es darstellst ist das nämlich komplett falsch. Da wo die Bürgermeister eingreifen sind dass dann ganz andere Situationen und es geht dann auch um komplett andere Dinge. Müsste man aber bei Zeit und Gelegenheit an einer anderen Stelle hier im Forum darlegen was dann sSche ist.
Das ist auch kein Wunder, denn die Verantwortlichen kommen vermutlich allesamt aus dem Ort...
Bitte nochmals selber durchlesen und dann einfach mal 5 Minuten überlegen ob das eine gute und faire Aussage ist.

Die Presseberichte sind und waren teilweise kompletter Quatsch, was aber auch damit zusammen hängt dass die Presse zum Unglücksort keinen Zugang, was aber wiederum völlig richtig war da es andere Prioritäten gab.
aha der Theo, der 'Allesbesserwisser' aus der Schweiz muss hier natürlich auch noch seinen Senf dazu geben..

und vermutlich ist er dort noch nie in seinem Leben zum skifahren gewesen, und kennt diese Gegebenheiten vor Ort überhaupt nicht...
aber dann hier den Klugscheißer raushängen...

Ich habe eine fundierte Ausbildung, inclusive Verschütteten Suche in einer Lawine...
und habe bisher 3 Lebendbergungen in einer Lawine live miterlebt...
( ich brauche dieses nicht ein zweites Mal auch wenn es gut ausgegangen ist )

Das dieses hier so glimpflich ausgegangen ist, ist nur einem Riesen Glück zu verdanken...
Bei diesem Ausmaß der Lawine, hätten ebenso alle 10 Verschütteten Ihr Leben verlieren können...
und dieses auf einer offiziell geöffneten und freigegebenen Skipiste...

Aber ein Theo aus der Schweiz kennt natürlich alle Details, weiß natürlich alles qualitativ 100 prozentig...
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2022/2023

Beitrag von Meckelbörger »

Highlander hat geschrieben: 27.12.2022 - 19:13 aha der Theo, der 'Allesbesserwisser' aus der Schweiz muss hier natürlich auch noch seinen Senf dazu geben..

und vermutlich ist er dort noch nie in seinem Leben zum skifahren gewesen, und kennt diese Gegebenheiten vor Ort überhaupt nicht...
aber dann hier den Klugscheißer raushängen...

Ich habe eine fundierte Ausbildung, inclusive Verschütteten Suche in einer Lawine...
und habe bisher 3 Lebendbergungen in einer Lawine live miterlebt...
( ich brauche dieses nicht ein zweites Mal auch wenn es gut ausgegangen ist )

Das dieses hier so glimpflich ausgegangen ist, ist nur einem Riesen Glück zu verdanken...
Bei diesem Ausmaß der Lawine, hätten ebenso alle 10 Verschütteten Ihr Leben verlieren können...
und dieses auf einer offiziell geöffneten und freigegebenen Skipiste...

Aber ein Theo aus der Schweiz kennt natürlich alle Details, weiß natürlich alles qualitativ 100 prozentig...
Naja, zumindest in der Schweiz kennt er sich sehr gut aus. Und hier jemanden als Klugscheißer zubetiteln, der den fachlichen Hintergrund hat, finde ich nicht fair.
Tante Edit sagt: Ich habe mit Theo schom mehrere Skitage in Zermatt erlebt. Also kein Internetskifahrer!
Zuletzt geändert von Meckelbörger am 27.12.2022 - 19:27, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2022/2023

Beitrag von burgi83 »

Highlander hat geschrieben: 27.12.2022 - 19:13
Theo hat geschrieben: 27.12.2022 - 18:38
Ich beende jetzt diese Diskussion, denn es macht keinen Sinn hier weiter zu diskutieren, wenn solche Aussagen kommen..
Das ist vielleicht besser so, denn manches was du sagst ist qualitativ dann leider auch nicht besser und teilweise dazu noch grundfalsch.
Über eine solche Freigabe entscheidet in Bayern eine Lawinenkommission aus ehrenamtlichen Vertretern ( Bergführer, Skilehrer, Bergrettung.. ) zusammen mit den Bergbahnen über die Freigabe von gefährdeten Skipisten.
In Österreich ist dieses ähnlich, nur ist dort in vielen Fällen der Obmann der örtliche Bürgermeister....
( welches in meinen Augen nicht so ideal ist... )
Den mit dem Bürgermeister kannst du knicken, zumindest in der Form wie du es darstellst ist das nämlich komplett falsch. Da wo die Bürgermeister eingreifen sind dass dann ganz andere Situationen und es geht dann auch um komplett andere Dinge. Müsste man aber bei Zeit und Gelegenheit an einer anderen Stelle hier im Forum darlegen was dann sSche ist.
Das ist auch kein Wunder, denn die Verantwortlichen kommen vermutlich allesamt aus dem Ort...
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Die Presseberichte sind und waren teilweise kompletter Quatsch, was aber auch damit zusammen hängt dass die Presse zum Unglücksort keinen Zugang, was aber wiederum völlig richtig war da es andere Prioritäten gab.
aha der Theo, der 'Allesbesserwisser' aus der Schweiz muss hier natürlich auch noch seinen Senf dazu geben..

und vermutlich ist er dort noch nie in seinem Leben zum skifahren gewesen, und kennt diese Gegebenheiten vor Ort überhaupt nicht...
aber dann hier den Klugscheißer raushängen...

Ich habe eine fundierte Ausbildung, inclusive Verschütteten Suche in einer Lawine...
und habe bisher 3 Lebendbergungen in einer Lawine live miterlebt...
( ich brauche dieses nicht ein zweites Mal auch wenn es gut ausgegangen ist )

Das dieses hier so glimpflich ausgegangen ist, ist nur einem Riesen Glück zu verdanken...
Bei diesem Ausmaß der Lawine, hätten ebenso alle 10 Verschütteten Ihr Leben verlieren können...
und dieses auf einer offiziell geöffneten und freigegebenen Skipiste...

Aber ein Theo aus der Schweiz kennt natürlich alle Details, weiß natürlich alles qualitativ 100 prozentig...
Du du weißt das natürlich alles qualitativ 100 prozentig...
Scheinst wohl der einzige zu sein der eine fundierte Ausbildung hat.

PS: Finde es klasse wenn man sich nicht an seine eigenen Vorsätze hält:
Highlander hat geschrieben: 27.12.2022 - 12:51 Ich beende jetzt diese Diskussion, denn es macht keinen Sinn hier weiter zu diskutieren, wenn solche Aussagen kommen...
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2022/2023

Beitrag von Theo »

Das dieses hier so glimpflich ausgegangen ist, ist nur einem Riesen Glück zu verdanken...
Bei diesem Ausmaß der Lawine, hätten ebenso alle 10 Verschütteten Ihr Leben verlieren können...
und dieses auf einer offiziell geöffneten und freigegebenen Skipiste...
Da gebe ich dir vollkommen recht, das hätte so eintreffen können.
Der Rest von dem was du mir anhängst ist jetzt aber wirklich nur mehr ein frustrierter Rundumschlag, zumal ich mich zum meisten ja nicht mal geäussert habe und weder jemanden verurteilt noch jemanden freigesprochen habe. Das was ich geschrieben habe hat auch nichts mit den Gegebenheiten dort vor Ort zu tun und deshalb ist es auch egal ob ich da schon mal Skifahren war oder nicht.
Also jetzt bitte mal langsam machen, durchschnaufen und sachlich bleiben.
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Highlander
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2022/2023

Beitrag von Highlander »

Theo hat geschrieben: 27.12.2022 - 18:38
Ich beende jetzt diese Diskussion, denn es macht keinen Sinn hier weiter zu diskutieren, wenn solche Aussagen kommen..
Das ist vielleicht besser so, denn manches was du sagst ist qualitativ dann leider auch nicht besser und teilweise dazu noch grundfalsch.
Über eine solche Freigabe entscheidet in Bayern eine Lawinenkommission aus ehrenamtlichen Vertretern ( Bergführer, Skilehrer, Bergrettung.. ) zusammen mit den Bergbahnen über die Freigabe von gefährdeten Skipisten.
In Österreich ist dieses ähnlich, nur ist dort in vielen Fällen der Obmann der örtliche Bürgermeister....
( welches in meinen Augen nicht so ideal ist... )
Den mit dem Bürgermeister kannst du knicken, zumindest in der Form wie du es darstellst ist das nämlich komplett falsch. Da wo die Bürgermeister eingreifen sind dass dann ganz andere Situationen und es geht dann auch um komplett andere Dinge. Müsste man aber bei Zeit und Gelegenheit an einer anderen Stelle hier im Forum darlegen was dann sSche ist.
....
Bevor Du meine Ausführungen als grundfalsch beurteilst, empfehle ich Dir einmal die Literatur über das 250 seitige Dokument unter nachfolgenden Link...

Es behandelt zufällig die Optimierung der Lawinensicherheit des hier betroffenen Skigebietes Lech und Sankt Anton.
Dieses Dokument ist zwar schon aus 2003, aber die rechtlichen Grundlagen haben sich in den letzten 20 Jahren nicht groß verändert...

https://boku.ac.at/fileadmin/data/H0300 ... EP0084.pdf

auf Seite 94 findest Du nachfolgenden Auszug : nur soviel zum Deiner Meinung nach, Knicken der Position vom Bürgermeister in der Lawinenkommission..
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2022/2023

Beitrag von 1970 »

Highlander hat geschrieben: 27.12.2022 - 20:04
Theo hat geschrieben: 27.12.2022 - 18:38
Ich beende jetzt diese Diskussion, denn es macht keinen Sinn hier weiter zu diskutieren, wenn solche Aussagen kommen..
Das ist vielleicht besser so, denn manches was du sagst ist qualitativ dann leider auch nicht besser und teilweise dazu noch grundfalsch.
Über eine solche Freigabe entscheidet in Bayern eine Lawinenkommission aus ehrenamtlichen Vertretern ( Bergführer, Skilehrer, Bergrettung.. ) zusammen mit den Bergbahnen über die Freigabe von gefährdeten Skipisten.
In Österreich ist dieses ähnlich, nur ist dort in vielen Fällen der Obmann der örtliche Bürgermeister....
( welches in meinen Augen nicht so ideal ist... )
Den mit dem Bürgermeister kannst du knicken, zumindest in der Form wie du es darstellst ist das nämlich komplett falsch. Da wo die Bürgermeister eingreifen sind dass dann ganz andere Situationen und es geht dann auch um komplett andere Dinge. Müsste man aber bei Zeit und Gelegenheit an einer anderen Stelle hier im Forum darlegen was dann sSche ist.
....
Bevor Du meine Ausführungen als grundfalsch beurteilst, empfehle ich Dir einmal die Literatur über das 250 seitige Dokument unter nachfolgenden Link...

Es behandelt zufällig die Optimierung der Lawinensicherheit des hier betroffenen Skigebietes Lech und Sankt Anton.
Dieses Dokument ist zwar schon aus 2003, aber die rechtlichen Grundlagen haben sich in den letzten 20 Jahren nicht groß verändert...

https://boku.ac.at/fileadmin/data/H0300 ... EP0084.pdf

auf Seite 94 findest Du nachfolgenden Auszug : nur soviel zum Deiner Meinung nach, Knicken der Position vom Bürgermeister in der Lawinenkommission..
Lawinenkommission_AT.JPG
In den größeren Schidestinationen gibt es meist zwei Lawinenkommissionen.
Die eine ist für den Siedlungsbereich, Langlaufloipen usw. zuständig. Hier ist der Bürgermeister der oberste Verantwortliche.
Die zweite ist für das Schigebiet zuständig. Hier ist der Pistenchef zuständig.

Am Arlberg sind meistens Pistenretter und Schilehrer dafür zuständig.
Die Ischgler Silvretta Seilbahn AG hat eigene Leute dafür angestellt, die ausschließlich nur für das zuständig sind.
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2022/2023

Beitrag von Highlander »

1970 hat geschrieben: 27.12.2022 - 20:53 .....

In den größeren Schidestinationen gibt es meist zwei Lawinenkommissionen.
Die eine ist für den Siedlungsbereich, Langlaufloipen usw. zuständig. Hier ist der Bürgermeister der oberste Verantwortliche.
Die zweite ist für das Schigebiet zuständig. Hier ist der Pistenchef zuständig.

Am Arlberg sind meistens Pistenretter und Schilehrer dafür zuständig.
Die Ischgler Silvretta Seilbahn AG hat eigene Leute dafür angestellt, die ausschließlich nur für das zuständig sind.
Ich habe auch nie behauptet, das dieses in Lech so geregelt sein muss...

ich habe nur pauschal gesagt das in Österreich in vielen Gebieten der örtliche Bürgermeister,
als oberster Sicherheitsverantwortlicher der Gemeinde, der Obmann dieser Lawinenkommission ist.

Falls der Bürgermeister dieses nun nicht ist, hat er trotzdem noch Entscheidungsgewalt ( oder dieser Obmann ) über das künstliche Absprengen von Lawinen...
Lawinenkommission_AT2.JPG
Lawinenkommission_AT2.JPG (32.55 KiB) 1718 mal betrachtet
Wie dieses in Lech geregelt ist, wird sicherlich im Laufe der Ermittlungen der Alpinpolizei zu diesem Vorgang noch veröffentlicht werden.
Vielleicht weiß es ja auch Arlbergfan, wer aktuell in dieser Lawinenkommission in Lech, welche über die Freigabe von Pisten entscheidet, den Vorsitz hat.

Bevor ein Theo hier alle meine Ausführungen als grundlegend falsch einstuft...
sollte er sich vorher einmal besser informieren..
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2022/2023

Beitrag von Highlander »

Es wurde sogar bereits veröffentlicht...
und es ist so wie vielerorts in Österreich, der Bürgermeister der Gemeinde Lech ist auch der Vorsitzende dieser Lawinenkommission...
Lawinenkommission_AT3.JPG
Lawinenkommission_AT3.JPG (37.43 KiB) 1674 mal betrachtet


https://www.sn.at/panorama/oesterreich/ ... -131707912
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2022/2023

Beitrag von hch »

Ich finde es interessant dass einige hier Lawinenkommisionen nur im Kontext des Skitourismus sehen. Die haben in exponierten Orten vor allem auch für den Siedlungsraum und die Verkehrswege Verantwortung. In der Hinsicht ist natürlich der Vorsitz durch den Bürgermeister ziemlich logisch. Wer sollte denn sonst am Ende verantwortlich sein? Für touristisch intensiv genutzte Gebiete ohne große Einwirkung auf den Siedlungsraum und Verkehrswege kann man das sich delegieren. Aber wo wäre das am Trittkopf denn der Fall?
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2022/2023

Beitrag von Meckelbörger »

Highlander hat geschrieben: 27.12.2022 - 23:08 Es wurde sogar bereits veröffentlicht...
und es ist so wie vielerorts in Österreich, der Bürgermeister der Gemeinde Lech ist auch der Vorsitzende dieser Lawinenkommission...
Lawinenkommission_AT3.JPG


https://www.sn.at/panorama/oesterreich/ ... -131707912
Das hat ja auch keiner bestritten. Theo und 1970 haben nur darauf hingewiesen, dass die Pisten durch die Pistenchefs und ähnliche Funktionäre freigegeben wird und der Bürgermeister wohl dann eingreift wenn es um infrastrukturelle Sachen geht, wie Straßen und Siedlungsräume oder besondere Lagen.
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2022/2023

Beitrag von Highlander »

Meckelbörger hat geschrieben: 28.12.2022 - 07:40
Highlander hat geschrieben: 27.12.2022 - 23:08 Es wurde sogar bereits veröffentlicht...
und es ist so wie vielerorts in Österreich, der Bürgermeister der Gemeinde Lech ist auch der Vorsitzende dieser Lawinenkommission...
Lawinenkommission_AT3.JPG


https://www.sn.at/panorama/oesterreich/ ... -131707912
Das hat ja auch keiner bestritten. Theo und 1970 haben nur darauf hingewiesen, dass die Pisten durch die Pistenchefs und ähnliche Funktionäre freigegeben wird und der Bürgermeister wohl dann eingreift wenn es um infrastrukturelle Sachen geht, wie Straßen und Siedlungsräume oder besondere Lagen.
Dann lese bitte einmal genau durch, was Theo und 1970 geschrieben haben...
das was Du hier geschrieben hast, stimmt hinten und vorne nicht...
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2022/2023

Beitrag von Meckelbörger »

Highlander hat geschrieben: 28.12.2022 - 08:00
Meckelbörger hat geschrieben: 28.12.2022 - 07:40
Highlander hat geschrieben: 27.12.2022 - 23:08 Es wurde sogar bereits veröffentlicht...
und es ist so wie vielerorts in Österreich, der Bürgermeister der Gemeinde Lech ist auch der Vorsitzende dieser Lawinenkommission...



https://www.sn.at/panorama/oesterreich/ ... -131707912
Das hat ja auch keiner bestritten. Theo und 1970 haben nur darauf hingewiesen, dass die Pisten durch die Pistenchefs und ähnliche Funktionäre freigegeben wird und der Bürgermeister wohl dann eingreift wenn es um infrastrukturelle Sachen geht, wie Straßen und Siedlungsräume oder besondere Lagen.
Dann lese bitte einmal genau durch, was Theo und 1970 geschrieben haben...
das was Du hier geschrieben hast, stimmt hinten und vorne nicht...
Okay, dann hat mich mein Leseverständnis verlassen. Ich bin raus.
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2022/2023

Beitrag von NeusserGletscher »

Highlander hat geschrieben: 27.12.2022 - 12:51
die notfalls mit ihren Ski den Verschütteten ausgraben
so etwas mag vielleicht bei einer Lawine in der Skihalle in Neuss funktionieren.....

in den Alpen ist hierfür mindestens eine Lawinenschaufel notwendig..

ausserdem ist die Gefahr, das man mit den scharfen Skikanten, den Verschütteten noch zusätzlich verletzt, nicht unerheblich....
Also meine Lawinenschaufel ist auch nicht unbedingt stumpf. Sie soll halt auch Betonschnee durchdringen. Aber was wäre denn Dein Vorschlag, wenn Du einen Teilverschütteten mit Oberkörper und Kopf im Schnee siehst? Gehst Du dann zu ihm hin, drückst Dein Bedauern darüber aus, dass Du grad nicht das passende Equipment zur Rettung dabei hast und er bitte bis zum Eintreffen professioneller Rettungskräfte so lange durchhalten möge?

Klar, ein Ski ist nicht ansatzweise so effektiv wie eine Lawinenschaufel. Aber je nach Härte des Lawinenkegels und der Verschüttungstiefe immer noch besser, als mit bloßen Händen zu graben. Natürlich nicht direkt am Körper bzw. Kopf, aber da gehört auch die Lawinenschaufel nicht mehr eingesetzt.
Was Du selber richtig machst können andere nicht falsch machen

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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2022/2023

Beitrag von ghostbikersback »

Die eigentlich interessante Frage (aus der man für die Zukunft etwas lernen kann), geht doch bei den aktuellen Diskussionen (ala „Weihnachtswunder“, „wer hat sich wann wo bei wem gemeldet?“) vollkommen unter: Wie konnte es auf der gleichen Piste an der selben Stelle zum zweiten Mal innerhalb von 8 Jahren zu einer großen Lawine mit Verschütteten und Schwerverletzten kommen? 2014 wurden dort ja bereits 2 Personen auf der Piste verschüttet. Mir scheint, dass beim dortigen Betreiber des Skigebiets entweder eine Person ohne die erforderlichen Fachkenntnisse sitzt oder ein verschobenes Risikobewusstsein vorherrscht. Grund für die Lawine dürfte ja aller Wahrscheinlichkeit nach die (angekündigte und damit vorhersehbare) extreme tageszeitliche Erwärmung in Verbindung mit der nicht erfolgreichen Sprengung am Morgen gewesen sein.Man muss sich nur mal den Temperaturverlauf der Station Zürs Hexenboden ansehen. Die Piste hätte daher eigentlich nicht aufgemacht werden dürfen. Für jeden, der sich auch nur ein bisschen mit Lawinen auskennt, standen alle Warnzeichen auf rot: Bekannter Lawinenstrich, Warnstufe 3/4, jede Menge Neuschnee oberhalb von 2400m, erster schöner Tag nach dem Schneefall, extreme Tagezeitliche Erwärmung (wie im Frühjahr) angekündigt und die Sprengungen erfolgten zu einem Zeitpunkt als der Schnee durch den Frost noch gebunden war. Ich hätte die Piste an dem Tag nicht geöffnet. Im Nachhinein hat man natürlich immer gut reden aber dass hier an diesem Tag ein sehr hohes Risiko für einen Abgang bestand war schon am Morgen - auch ohne die spätere Lawine- klar. Mal schauen was die offizielle Untersuchung bringt. Der Zeitverzug und die nicht vorhandene Berichterstattung zur Ursache lässt ja nichts gutes ahnen. Wahrscheinlich hat der Herrgott mal wieder für einen kurzen Moment das Licht ausgemacht…
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br403
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2022/2023

Beitrag von br403 »

100% Sicherheit gibt es nicht, sieht man mal wieder. Letztlich ist die Fahrt zum Skifahren mit dem Auto gefährlicher.
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Highlander
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2022/2023

Beitrag von Highlander »

Meckelbörger hat geschrieben: 28.12.2022 - 08:14
Highlander hat geschrieben: 28.12.2022 - 08:00
Meckelbörger hat geschrieben: 28.12.2022 - 07:40 Das hat ja auch keiner bestritten. Theo und 1970 haben nur darauf hingewiesen, dass die Pisten durch die Pistenchefs und ähnliche Funktionäre freigegeben wird und der Bürgermeister wohl dann eingreift wenn es um infrastrukturelle Sachen geht, wie Straßen und Siedlungsräume oder besondere Lagen.
Dann lese bitte einmal genau durch, was Theo und 1970 geschrieben haben...
das was Du hier geschrieben hast, stimmt hinten und vorne nicht...
Okay, dann hat mich mein Leseverständnis verlassen. Ich bin raus.
Dann helfe Ich Deinem Leseverständnis etwas auf die Sprünge...
einfach hier etwas reinschreiben und andere User persönlich angreifen, obwohl man selbst gar keine Ahnung hat.... solche User braucht kein Forum...

1970 hat unter anderem geschrieben:
In den größeren Schidestinationen gibt es meist zwei Lawinenkommissionen.
Die eine ist für den Siedlungsbereich, Langlaufloipen usw. zuständig. Hier ist der Bürgermeister der oberste Verantwortliche.
Die zweite ist für das Schigebiet zuständig. Hier ist der Pistenchef zuständig.

Am Arlberg sind meistens Pistenretter und Schilehrer dafür zuständig.


In Lech zuim Beispiel gibt es keine 2 Lawinenkommissionen, es gibt nur eine und der Vorsitzende ist der Bürgermeister..
und nichts anderes habe ich geschrieben...

aber dieser User 1070 bekommt noch zahlreiche Danke Buttons für seine inkorrekten Aussagen ?

und mir ist auch kein Ort bekannt in welchem es 2 Lawinenkommissionen gibt...
wenn 1970 so etwas schreibt, wäre es hilfreich dieses dann auch zu belegen...
mit Orten wo es so gehandhabt wird..

aber der Oberhammer ist dieser User Theo, der in seinem Post mich persönlich mit allen Zitaten in seinem Post, dem Vorwurf der falschen Behauptung konfrontiert, aber selbst erstens noch nie dort vor Ort war, und zweitens mit seinen Aussagen absolut keine Ahnung hat...

Theo hat geschrieben:
'Ich beende jetzt diese Diskussion, denn es macht keinen Sinn hier weiter zu diskutieren, wenn solche Aussagen kommen..'

Das ist vielleicht besser so, denn manches was du sagst ist qualitativ dann leider auch nicht besser und teilweise dazu noch grundfalsch.

'Über eine solche Freigabe entscheidet in Bayern eine Lawinenkommission aus ehrenamtlichen Vertretern ( Bergführer, Skilehrer, Bergrettung.. ) zusammen mit den Bergbahnen über die Freigabe von gefährdeten Skipisten.
In Österreich ist dieses ähnlich, nur ist dort in vielen Fällen der Obmann der örtliche Bürgermeister....
( welches in meinen Augen nicht so ideal ist... ) '

Den mit dem Bürgermeister kannst du knicken, zumindest in der Form wie du es darstellst ist das nämlich komplett falsch. Da wo die Bürgermeister eingreifen sind dass dann ganz andere Situationen und es geht dann auch um komplett andere Dinge. Müsste man aber bei Zeit und Gelegenheit an einer anderen Stelle hier im Forum darlegen was dann sSche ist.

'Das ist auch kein Wunder, denn die Verantwortlichen kommen vermutlich allesamt aus dem Ort...'

Bitte nochmals selber durchlesen und dann einfach mal 5 Minuten überlegen ob das eine gute und faire Aussage ist.

Die Presseberichte sind und waren teilweise kompletter Quatsch, was aber auch damit zusammen hängt dass die Presse zum Unglücksort keinen Zugang, was aber wiederum völlig richtig war da es andere Prioritäten gab.
Meine Aussagen habe ich in Hochkomma gesetzt, und für Lech sind alle meine Ausagen korrekt und entsprechen der Wahrheit...
aber selbst User Theo hat für seinen inkorrekten Post noch einen Danke Buttons erhalten..

Man kann eben mal schnell andere User als Lügner hinstellen, obwohl man selbst nicht die geringste Ahnung hat,
man muss es eben nur gut verkaufen....
Zuletzt geändert von maba04 am 28.12.2022 - 22:58, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Zitat korrigiert!
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2022/2023

Beitrag von ghostbikersback »

Lieber Highlander, ich würde mich nicht über diese Posts aufregen. Jeder, der ein bisschen Sachverstand hat, weiß das einzuordnen…ich kann mich z.B. an einen anderen Nutzer aus der Schweiz erinnern mit dem ich 2020 um einen Kasten Bier/einen guten Wein gewettet habe, dass Ischgl in der Saison 2021/2022 nicht wieder die gleichen Gästezahlen haben wird wie vor der Pandemie. Wette habe ich gewonnen aber vom Nutzer nie wieder etwas gehört. Die Kurve des Vergessens schlägt bei manchem hier schnell zu. Und es gibt viele stille Mitleser, die trotz allem immer wieder dankbar für fundierte Beiträge sind.
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2022/2023

Beitrag von Highlander »

NeusserGletscher hat geschrieben: 28.12.2022 - 08:42
Highlander hat geschrieben: 27.12.2022 - 12:51
die notfalls mit ihren Ski den Verschütteten ausgraben
so etwas mag vielleicht bei einer Lawine in der Skihalle in Neuss funktionieren.....

in den Alpen ist hierfür mindestens eine Lawinenschaufel notwendig..

ausserdem ist die Gefahr, das man mit den scharfen Skikanten, den Verschütteten noch zusätzlich verletzt, nicht unerheblich....
Also meine Lawinenschaufel ist auch nicht unbedingt stumpf. Sie soll halt auch Betonschnee durchdringen. Aber was wäre denn Dein Vorschlag, wenn Du einen Teilverschütteten mit Oberkörper und Kopf im Schnee siehst? Gehst Du dann zu ihm hin, drückst Dein Bedauern darüber aus, dass Du grad nicht das passende Equipment zur Rettung dabei hast und er bitte bis zum Eintreffen professioneller Rettungskräfte so lange durchhalten möge?

Klar, ein Ski ist nicht ansatzweise so effektiv wie eine Lawinenschaufel. Aber je nach Härte des Lawinenkegels und der Verschüttungstiefe immer noch besser, als mit bloßen Händen zu graben. Natürlich nicht direkt am Körper bzw. Kopf, aber da gehört auch die Lawinenschaufel nicht mehr eingesetzt.
Jetzt habe ich sogar noch aus Versehen auf den Danke Button gedrückt...

Natürlich ist die Lawinenschaufel nicht stumpf, aber dafür kann man diese sehr kontrolliert einsetzen..
was man von einem Ski nicht gerade behaupten kann...

Bei meinen 3 Lebendbergungen bei welchen ich vor Ort war, war auch eine Teilverschüttung mit dabei...
und diese haben wir zu zweit mit den bloßen Händen ausgegraben...
Dieses war noch zu Zeiten als man beim Abseitsfahren nur mit einem Lawinenpieps unterwegs war..
( ohne einen Rucksack mit Schaufel und Sonde.. )
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2022/2023

Beitrag von ski-chrigel »

burgi83 hat geschrieben: 27.12.2022 - 19:01
valdebagnes hat geschrieben: 27.12.2022 - 18:53
Arlbergfan hat geschrieben: 27.12.2022 - 10:57 Was ich wirklich nicht nachvollziehen kann: Wenn ich bei dieser Lawine beteiligt bin, dann ist es doch das mindeste, dass ich an der Talstation Bescheid sage und meine Kontaktdaten hinterlege.
Die ganze Region ist im Aufruhr und sie fahren einfach so nach Hause? Da kann ich nur den Kopf schütteln.
Sachlich völlig richtig, aber funktioniert das ist der Praxis in einer solchen Sitution auch?
Ich stell mir grad vor, ich geh an der Talstation, ja zu wem geh ich da eigentlich?
Kasse, Liftbediensteter? Sind das dann auch die geschulten Leute die in einer solchen Situation dem Kunden die richtigen Fragen stellen, die Informationen korrekt und vollständig aufnehmen und weiterleiten?
Oder vielleicht doch Hilfskräfte, die dann auch nicht wissen was genau zu tun ist?
Ich meine, der Pistenchef wird in diesem Moment ja etwas anderes zu tun haben al am Infostand an der Talstation zu sitzen.
Ich finde Theorie und Praxis liegen bei solchen Ereignissen oft sehr weit auseinander und erst hinterher ist natürlich klar was richtig gewesen wäre…
Also da bin ich der Meinung, dass jeder Mitarbeiter der Bergbahnen so geschult ist, dass letzten Endes die Informationen bei der richtigen Person landen.
Meine Zeit als Mitarbeiter einer Bergbahn sagt hier ganz was anderes… aber ist schon lange her.
Meine Berichte findet man seit 23.11.23 in einem anderen Forum
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2022/2023

Beitrag von NeusserGletscher »

Highlander hat geschrieben: 28.12.2022 - 12:23 Jetzt habe ich sogar noch aus Versehen auf den Danke Button gedrückt...
Mit Dank zurück :wink:
Highlander hat geschrieben: 28.12.2022 - 12:23 Natürlich ist die Lawinenschaufel nicht stumpf, aber dafür kann man diese sehr kontrolliert einsetzen..
was man von einem Ski nicht gerade behaupten kann...
Ausprobiert habe ich es auch noch nie. Im Gelände fahre ich halt (meist :rolleyes: ) mit Sonde und Schaufel und auf der Piste sehe ich keine Notwendigkeit, eine Schaufel mit mir herum zu schleppen. Aber vielleicht probiere ich es bei nächster Gelegenheit einfach mal aus. Letztendlich ist es keine Glaubensfrage, es muss halt funktionieren. Und da es unzählige Varianten von Lawinen und Verschüttungen gibt, würde ich bis zum Beweis des Gegenteils erst einmal grundsätzlich alles in Erwägung ziehen, was die Bergung beschleunigt.
Was Du selber richtig machst können andere nicht falsch machen
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2022/2023

Beitrag von NeusserGletscher »

ski-chrigel hat geschrieben: 28.12.2022 - 14:49 Meine Zeit als Mitarbeiter einer Bergbahn sagt hier ganz was anderes… aber ist schon lange her.
Deswegen war halt mein erster Gedanke, vor Ort erst einmal zu helfen, bis die Profis eintreffen und dann nach Feststellung der Personalien das Feld zu räumen. Natürlich nicht grad unter einem Lawinenhang, der als nächstes herunterkommt. Aber auch da gibt es so viele Varianten, die man gar nicht theoretisch durchspielen kann. Da muss man schon vor Ort entscheiden. Und so oft kommen Lawinenabgänge auf die Piste ja nun auch nicht vor. Vor ca. 10 Jahren habe ich selbst eine Lawine gesehen, die wenige Minuten vor mir auf die Kanzelwand-Talabfahrt unterhalb der Zwerenalp niedergegangen ist. So was kommt halt leider immer wieder vor und ich glaube nicht, dass es da eine Rolle spielt, wer der Vorsitzende der Lawinenkommission ist. Ich würde grundsätzlich erst einmal unterstellen, dass die Verantwortlichen nach bestem Wissen und Gewissen handeln.
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