Neuer Tourismuskoordinator der Bundesregierung gegen neue Skigebiete in Bayern

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NeusserGletscher
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Re: Neuer Tourismuskoordinator der Bundesregierung gegen neue Skigebiete in Bayern

Beitrag von NeusserGletscher »

albe-fr hat geschrieben: 30.01.2023 - 20:40
Theo hat geschrieben: 30.01.2023 - 19:40
Für jemanden, der die aktuelle Regierung nicht gewählt hat mag das doof sein, aber wir leben in einer Demokratie, und anscheinend seid ihr mit eurer Meinung in der Minderheit, das sollte man akzeptieren und nicht mit krudem Verschwörungsmüll um sich werfen. Politiker werden an Positionen eingesetzt, um die Themen, wegen denen sie gewählt wurden, umzusetzen ...
Das kann dann mitunter auch schon mal in einem Krieg enden.
da ist er wieder der alte mann aus den Bergen, der sofort alle Probleme mit Waffengewalt lösen will - geht doch in eins deiner rechtsradikalen Foren und betätige dich dort - wir brauch Leute wie dich hier nicht!
Da hast Du Theo wohl grundsätzlich missverstanden. Aber das scheint in Deinen Kreisen eine beliebte Masche zu sein. Jemanden etwas in den Mund zu legen, was er gar nicht gesagt hat. Nur um es empört und wortgewaltig zu widerlegen. Das ist fast so wie bei dem first level support heutiger Unternehmen. Die gehen auch bei Reklamationen mit keiner Silbe auf das Anliegen des Kunden ein sondern antworten nur mit vorgefertigten Textbausteinen.
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Tiob
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Re: Neuer Tourismuskoordinator der Bundesregierung gegen neue Skigebiete in Bayern

Beitrag von Tiob »

Wooly hat geschrieben: 30.01.2023 - 21:24
Tiob hat geschrieben: 30.01.2023 - 20:28 Die deutsche Bahn befindet sich seit ihrer Gründung zu 100% im Staatsbesitz. Wenn man sich das Chaos und die Ineffizienz anschaut hätte ihr zumindest eine Teilprivatisierungen gut getan. So kann dem Unternehmen alles egal sein. Der Steuerzahler übernimmt ja brav die Verluste jedes Jahr, und einen Anreiz besser zu werden hat man auch nicht.
Merke: Der (deutsche) Staat ist ein miserabler Unternehmer.
da hast du massiv was verpasst:

https://www.deutschlandfunk.de/erfolgre ... n-100.html
Eine Überführung in eine private Rechtsform ist noch keine Privatisierung. Das Ziel wäre erst erreicht gewesen wenn man teilweise den Anteil des Staates reduziert hätte. Im Regionalverkehr gibt es zumindest etwas mehr Konkurrenz bei Ausschreibungen. Bein Fernverkehr ist die DB aber faktisch bis heute Monopolist, was ihr scheinbar nicht gut tut. Die Privatisierung der Post und Telekom war eine große Erfolgsgeschichte. Bei der DB ist man leider auf halbem Weg stecken geblieben. Dazu kommt, dass bis heute die überfällige Trennung von Schienennetz Bahn nicht vollzogen wurde. Die Überführung der Bahn in eine private Rechtsform muss heute immer als Sündenbock herhalten, dabei zeigt sich: Konkurrenz führt dazu dass man endlich aufwacht. Man erinnere sich an den „Fernbus Schock“, der u.a. dazu geführt hat, dass man endlich freies WLAN in Zügen bekommt. Der Staat sollte sich nicht anmaßen unternehmerische Entscheidungen zu treffen. Dort versagt er immer wieder auf ganzer Linie. Und das tut er hier wieder bei den Skigebieten. Denn was oft vergessen wird Ganzjahrestourismus heißt auch Winter Tourismus.

Aber wir weichen vom Thema ab….
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Re: Neuer Tourismuskoordinator der Bundesregierung gegen neue Skigebiete in Bayern

Beitrag von NeusserGletscher »

Dass private Bahnen pauschal den Job besser erledigen ist quatsch. In der Schweiz gabs vor >150 Jahren fast nur Privatbahnen, von denen viele defizitär waren und die sich gegenseitig die Kunden abwarben. Am Ende waren sie froh, ihre Anteile an die neu gegründete Staatsbahn SBB übertragen zu können. Und welches Land hat heute eine der besten Bahninfrastruktur der Welt? Richtig, die Schweiz. Die noch verbliebenen großen Privatbahnen werden auch massiv von der öffentlichen Hand subventioniert. Anders kann man IMHO öffentliche Infrastruktur auch nicht flächendeckend betreiben.

Die Privatisierung der Bahn in Neuseeland war auch ein Schuß in den Ofen und in GB macht man sogar die Privatisierung für mehrere tödliche Unfälle verantwortlich.

Dass die DB so schlecht ist wie sie ist, ist schlicht auch eine Frage der Finanzierung. Die Schweiz investiert 3x mehr in ihre Infrastruktur als Deutschland. Das ist natürlich auch den vielen Kunstbauten geschuldet. Aber während man in D halt das Geld in Prestigeprojekte wie S21 versenkt, gräbt man in der Schweiz Transversalen, die allen zu gute kommen, selbst dem europäischen Verbund.

Die wenigen privatisierten Leuchtturmprojekte in D beschränken sich halt auf die Strecken, wo sie Profite einfahren. Das ist aber nun mal kein Konzept, um Deutschland auch bis in den letzten Winkel mit ÖPNV zu versorgen.
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Re: Neuer Tourismuskoordinator der Bundesregierung gegen neue Skigebiete in Bayern

Beitrag von albe-fr »

NeusserGletscher hat geschrieben: 30.01.2023 - 21:55 Da hast Du Theo wohl grundsätzlich missverstanden.
nein, es ist ja nicht das erste mal, dass er hier von links vergiften Ideologien schwadroniert und zum bewaffnetem Kampf aufruft - das was von ihm kommt ist klarer Reichbuergersprech - wie auch immer man das in der Schweiz nennt - zumindest aus meiner Sicht ganz ganz triefst dunkelbraunes Milieu - aber dem stehst du ja mit deinen Äusserungen auch immer ganz ganz nah.
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Re: Neuer Tourismuskoordinator der Bundesregierung gegen neue Skigebiete in Bayern

Beitrag von Wooly »

Theo hat geschrieben: 30.01.2023 - 19:40 Die Chavez, Lukaschenko, Mugabe Kritiker sind oder waren ja dann sicher auch alles Verschwörungstheoretiker und diese drei Herren wurden ja zumindest für ihre erste Amtszeit demokratisch gewählt.
Polen und Ungarn hat doch auch demokratisch gewählte Regierungen, oder etwa nicht? Sind denn alle Kritiker dieser Regierungen auch Volldeppen?
Wieso reissen wir bei denen dann das Maul auf wenn uns dort etwas nicht passt?
Entweder darf man diese Regierungen kritisieren, dann darf man auch die Deutsche Regierung kritisieren oder andersrum, wenn man die Deutsche Regierung nicht kritisieren darf dann darf man auch keine andere demokratisch gewählte Regierung kritisieren.
Du hast die Wahl was gelten soll, aber dass was gilt gilt ausnahmslos für alle.
Nein, ich will Deutschland in seiner derzeitigen Situation und Konstellation nicht auf die gleiche Stufe stellen wie einige der genannten Länder, aber wenn man dann nur mehr so Obrigkeitsgläubig argumentiert dann ist man auf dem besten Weg genau dorthin.
Theo, es kommt schon noch drauf an, WAS der Politik vorgeworfen wird. Mugabe & Lukaschenko brauchen wir wohl nicht durchkauen ... Polen und Ungarn wurden und werden massiv kritisiert und reglementiert, weil sie versucht haben ihre Gerichtsbarkeit und Presse einzuschränken.

Was bei Herrn Janecek kritisiert wurde, wörtlich:
Mt. Cervino hat geschrieben: 30.01.2023 - 14:48 Berufspolitiker mit keinerlei Erfahrung im "richtigen Leben", grün, staatsalimentiert. Was soll man da anderes erwarten?
https://de.wikipedia.org/wiki/Dieter_Janecek
Ein Trauerspiel das da aktuell in DE passiert. An alle Schlüsselstellen werden solche Trojaner installiert, die nichts anders als Erfüllungsgehilfen der Politik sind, und die die Transformation in eine von verboten geleitete Gesellschaft vorantreiben.
Also, der Mann hat keine Ahnung, ist ein "Trojaner" für eine "Transformation" in eine "Gesellschaft von Verboten"

Mal davon abgesehen, das er wie schon dargelegt meiner Meinung nach nur seinen Job macht, und zwar so wie er ihn machen soll, zitieren ich einfach mal kurz aus der Lebensgeschichte dieses ahnungslosen Nichtskönners laut Wikipedia Artikel:

- Er ist seit 2001 Diplom-Politologe der Hochschule für Politik in München
- Janecek arbeitete nach seinem Studium zunächst als PR-Berater und wurde 2003 Referent für interne Kommunikation bei Bündnis 90/Die Grünen Bayern.[1] Er war von 2005 bis 2008 ihr Landesgeschäftsführer und wurde auf der Landesdelegiertenkonferenz im Oktober 2008 in Rosenheim zum bisher jüngsten Landesvorsitzenden der bayerischen Grünen gewählt.[3]
Janecek hat die Zukunftskongresse Mein Bayern und die Dialogreihe Nachhaltiges Wirtschaften der bayerischen Grünen initiiert,[6] und auf seine Initiative hin starteten die Münchner Grünen das erfolgreiche Bürgerbegehren gegen die 3. Startbahn am Flughafen München.[7] Er ist Gründungsmitglied des überparteilichen Thinktanks Die Transformateure.[8] Zu seinen Schwerpunktthemen gehören ökologische Transformation, grüne Industriepolitik, Mobilität, Energiepolitik und nachhaltiger Umgang mit natürlichen Ressourcen.[9] Janecek gilt als regelmäßiger Ansprechpartner von Industrie und Mittelstand und ist für seine aktive Rolle in den sozialen Medien bekannt.[10]
Von 2008 bis 2013 vertrat er die Grünen im Bezirkstag von Oberbayern und von 2010 bis 2013 auch im Münchener Bezirksausschuss Neuhausen-Nymphenburg.[5]
Janecek sorgte 2008 für Aufsehen, als er ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs erwirkte, das direkt betroffenen Bürgern das Recht einräumt, von den zuständigen Behörden Maßnahmen zur Verringerung von grenzwertüberschreitenden Feinstaubbelastungen einzufordern. Die Stadt München war deshalb gezwungen, eine Umweltzone auszuweisen.[11]
Im Juli 2012 wurde er zum Direktkandidaten der Grünen im Wahlkreis 221 München-West/Mitte für die Bundestagswahl 2013 nominiert.[12] Er erzielte 13,1 % der Erststimmen, weniger als das Zweitstimmenergebnis der Grünen von 15,5 % in diesem Wahlkreis; das Direktmandat ging mit 42,6 % an den CSU-Bewerber Hans-Peter Uhl. Janecek zog über die Landesliste (Listenplatz 4) der bayerischen Grünen in den Bundestag ein.[13] Janecek war in der 18. Wahlperiode (2013–2017) wirtschaftspolitischer Sprecher seiner Fraktion, in der 19. Wahlperiode (2017–2021) fungierte er zunächst als Obmann seiner Fraktion im Digitalausschuss sowie als Sprecher für Digitalwirtschaft und Digitale Transformation.[14] Seit Oktober 2019 ist er Sprecher für Industriepolitik und digitale Wirtschaft seiner Fraktion und zusätzlich Obmann im Wirtschaftsausschuss.[15] Seit 2013 ist er Vollmitglied im Ausschuss für Energie und Wirtschaft sowie im Ausschuss für die Digitale Agenda.[16] Seit September 2018 ist er weiterhin Mitglied der neu konstituierten Enquete-Kommission Künstliche Intelligenz – Gesellschaftliche Verantwortung und wirtschaftliche, soziale und ökologische Potenziale des Deutschen Bundestages.[17] Zudem ist er stellvertretender Vorsitzender der Deutsch-Österreichischen Parlamentariergruppe.[2]
Bei der Bundestagswahl 2021 verfehlte er das Direktmandat knapp und zog über Platz 4 der Landesliste wieder in den 20. Deutschen Bundestag ein.[19] Dort ist er ordentliches Mitglied im Wirtschaftsausschuss und stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung sowie im Ausschuss für Klimaschutz und Energie.[1]
Janacek wurde am 18. Januar 2023 zum Koordinator der Bundesregierung für die maritime Wirtschaft und Tourismus berufen.[20] In diesem Amt folgte er Claudia Müller nach.


klingt für mich nicht so, als hätte er keine Ahnung von seinem Job und wäre total ahnungslos ....
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Re: Neuer Tourismuskoordinator der Bundesregierung gegen neue Skigebiete in Bayern

Beitrag von Harzwinter »

Für mich persönlich ist es schon ein Schenkelklopfer, dass sich hier der Koordinator der Bundesregierung für die maritime Wirtschaft zum Thema Skifahren äußert. Vielleicht kommt sein Knowhow ja vom Wasserskifahren ...

Im Ernst: Was Wooly zitiert hat, hab' ich mir in der Originalquelle auch durchgelesen und war verwirrt. Herr Janecek hat jahrelang in München gelebt. In München kann man gar nicht 'nicht' mitbekommen, dass die halbe Stadt samt Speckgürtel seit Jahrzehnten an jedem Spätfrühjahrs-, Sommer- und Herbstwochenende den Ganzjahrestourismus in den bayerischen Alpen praktiziert oder dass Investitionen in mechanisiertes Alpinskifahren in Bayern längst auf dem absteigenden Ast und mittlerweile dünn gesät sind. Insofern gehe ich eher davon aus, dass beim zitierten Artikel der Praktikant des Pressebüros der Grünen aus dem Kontext gerissene Inhalte verbreitet hat, die hier Emotionen verursachen. Nehmt das bitte einfach nicht so ernst.

Egal ob Aiwanger oder Janecek: Wo sich in Bayern Investitionen in mechanisiertes Alpinskifahren betriebswirtschaftlich nicht mehr lohnen, werden sie von den Betreibern auch nicht mehr getätigt, völlig unabhängig von jeglicher Diskussion. Das ist einfach und trifft wohl auf 90% der bayerischen Skiflächen zu, und dafür benötigt kein potenzieller Investor eine entsprechende Belehrung. Wo neue Lifte oder Beschneiung vor 10 Jahren aufgestellt wurden und heute unrentabel sind, wird das Material abgeschraubt, verkauft ... und ist wieder weg. Eine weitere Dekade später sieht man davon quasi nichts mehr, und diese Zeit geht schnell vorbei.

Insofern schaue ich der ganzen Diskussion etwas verwundert zu. Wintersportmöglichkeiten in Bayern werden - wie überall - vom Klima, der Nachfrage und der Rentabilität von Investitionen diktiert, und an all das passt sich der Markt zwangsläufig an, ganz ohne Grüne, BUND, Aktivisten oder Verbote, aber auch ohne politische Schönredner oder Seilbahnlobbys, die das Weiße vom Himmel versprechen. Mir fallen in Bayern dutzende von Touristenorten bzw. Bergbahnbetrieben ein, die mechanisiertes Alpinskifahren schon vor Jahren aufgegeben haben oder es aktuell auslaufen lassen, aber kaum welche, die in diesen Sektor noch massiv investieren wollen. Darum empfehle ich zum Thema Gelassenheit statt Reflexprotest oder Regulierungswut. Bergbahnbetriebe in Bayern, die Alpinski aufgeben, werden auch in den nächsten Jahren von ganz allein deutlich mehr. Die Zeit spielt für die Wintersportgegner, also sollten sie die gegebene Situation z.B. für ein Gewinnspiel nutzen, welches bayerische Skigebiet wohl als nächstes das Handtuch wirft. Von den Einnahmen kann man dann Renaturierungen fördern, falls das irgendwo notwendig ist.
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Re: Neuer Tourismuskoordinator der Bundesregierung gegen neue Skigebiete in Bayern

Beitrag von Wooly »

Harzwinter hat geschrieben: 31.01.2023 - 00:35 Egal ob Aiwanger oder Janecek: Wo sich in Bayern Investitionen in mechanisiertes Alpinskifahren betriebswirtschaftlich nicht mehr lohnen, werden sie von den Betreibern auch nicht mehr getätigt, völlig unabhängig von jeglicher Diskussion. Das ist einfach und trifft wohl auf 90% der bayerischen Skiflächen zu, und dafür benötigt kein potenzieller Investor eine entsprechende Belehrung. Wo neue Lifte oder Beschneiung vor 10 Jahren aufgestellt wurden und heute unrentabel sind, wird das Material abgeschraubt, verkauft ... und ist wieder weg. Eine weitere Dekade später sieht man davon quasi nichts mehr, und diese Zeit geht schnell vorbei.
Das wäre gut und sinnvoll, ist aber nicht so. Spätestens seit 2019 fährt vor allem Herr Aiwanger wieder massive Unterstützung für Beschneiungsanlagen in Bayern hoch, und zwar vollkommen unabhängig ob es Sinn macht oder nicht. Das die Investitionen größtenteils nicht nachhaltig sind und die von dir beschriebenen Szenarien eintreten ist auch sicher ... aber bis daher hat der bayrische Steuerzahler noch einmal für viel Geld den Skifahrern ein paar Jahre die Saison gerettet ...
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Re: Neuer Tourismuskoordinator der Bundesregierung gegen neue Skigebiete in Bayern

Beitrag von Wooly »

Harzwinter hat geschrieben: 31.01.2023 - 00:35 Egal ob Aiwanger oder Janecek: Wo sich in Bayern Investitionen in mechanisiertes Alpinskifahren betriebswirtschaftlich nicht mehr lohnen, werden sie von den Betreibern auch nicht mehr getätigt, völlig unabhängig von jeglicher Diskussion. Das ist einfach und trifft wohl auf 90% der bayerischen Skiflächen zu, und dafür benötigt kein potenzieller Investor eine entsprechende Belehrung. Wo neue Lifte oder Beschneiung vor 10 Jahren aufgestellt wurden und heute unrentabel sind, wird das Material abgeschraubt, verkauft ... und ist wieder weg. Eine weitere Dekade später sieht man davon quasi nichts mehr, und diese Zeit geht schnell vorbei.
Das wäre gut und sinnvoll, ist aber nicht so. Spätestens seit 2019 fährt vor allem Herr Aiwanger wieder massive Unterstützung für Beschneiungsanlagen in Bayern hoch, und zwar vollkommen unabhängig ob es Sinn macht oder nicht. Und die Bergbahnen nehmen das Geld natürlich gerne mit. Das die Investitionen größtenteils nicht nachhaltig sind und die von dir beschriebenen Szenarien eintreten ist auch sicher ... aber bis daher hat der bayrische Steuerzahler noch einmal für viel Geld den Skifahrern ein paar Jahre die Saison gerettet ...
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Re: Neuer Tourismuskoordinator der Bundesregierung gegen neue Skigebiete in Bayern

Beitrag von NeusserGletscher »

Wooly hat geschrieben: 31.01.2023 - 01:06 Das wäre gut und sinnvoll, ist aber nicht so. Spätestens seit 2019 fährt vor allem Herr Aiwanger wieder massive Unterstützung für Beschneiungsanlagen in Bayern hoch, und zwar vollkommen unabhängig ob es Sinn macht oder nicht. Und die Bergbahnen nehmen das Geld natürlich gerne mit. Das die Investitionen größtenteils nicht nachhaltig sind und die von dir beschriebenen Szenarien eintreten ist auch sicher ... aber bis daher hat der bayrische Steuerzahler noch einmal für viel Geld den Skifahrern ein paar Jahre die Saison gerettet ...
Die Debatte hatten wir doch erst neulich.
NeusserGletscher hat geschrieben: 11.12.2022 - 18:25 Da der Freistaat insgesamt Liftanlagen, Schneiteiche und Schneekanonen im Mittel der Jahre 2009 bis 2019 mit 5 Millionen Euro förderte und Schneekanonen dabei nur zu 10% förderungsfähig sind, kann es am Ende keine große Summe sein.
Bis 2019 ging es bei der Förderung um Kleckerbeträge. Kannst Du bitte die Zahlen ab 2019 liefern oder worauf gründet sich Deine Aussage? Wie viel haben bayrische Skigebietsbetreiber denn seit 2019 in Beschneiungstechnik investiert und mit welchem Betrag wurde dies gefördert?
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Re: Neuer Tourismuskoordinator der Bundesregierung gegen neue Skigebiete in Bayern

Beitrag von Kapi »

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Re: Neuer Tourismuskoordinator der Bundesregierung gegen neue Skigebiete in Bayern

Beitrag von gfm49 »

Wooly hat geschrieben: 30.01.2023 - 23:13
Mt. Cervino hat geschrieben: 30.01.2023 - 14:48 Berufspolitiker mit keinerlei Erfahrung im "richtigen Leben", grün, staatsalimentiert. Was soll man da anderes erwarten?
https://de.wikipedia.org/wiki/Dieter_Janecek
...
....
.... zitieren ich einfach mal kurz aus der Lebensgeschichte dieses ahnungslosen Nichtskönners laut Wikipedia Artikel:

....

klingt für mich nicht so, als hätte er keine Ahnung von seinem Job und wäre total ahnungslos ....
Dieser - wohl überwiegend selbst geschriebene - aufgeblähte Lebenslauf bestätigt doch genau die These von Cervino: reiner Berufspolitiker, ausschließlich staats- oder verbandsalimentierte Funktionen, keine einzige Aktivität am "normalen" Arbeitsmarkt oder als Selbstständiger
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Re: Neuer Tourismuskoordinator der Bundesregierung gegen neue Skigebiete in Bayern

Beitrag von NeusserGletscher »

Wer hat denn überhaupt Lust darauf, im Winter ins Sauerland oder in die bayrischen Berge zum biken zu fahren? Selbst die Wanderer kommen überwiegend wegen der eingezuckterten Landschaft und nicht wegen des trüben nebeligen Wetters bei braunen Wiesen und matschigen Böden.

Wenn es wirklich eines Tages keinen Schnee mehr geben sollte, dann gehts halt im Winter in den Süden zum Sonne tanken. Und Welless finde ich im Winter am Mittelmeer oder auf den Kanaren auch zu günstigeren Konditionen und in größerem Umfang.

Sprich, der hier diskutierte Ersatz für Wintersport ist in Wahrheit keiner, weil er dazu führt, dass viele Hotels im Winter dann gleich wegen mangelnder Auslastung dicht machen können. Dann ist Winterberg im Winter was Zürs im Sommer ist, ein ausgestorbenes Nest. Nur, dass sich mit Wintersport so viel Geld verdienen lässt, dass man davon auch im Sommer ein halbes Jahr die Bude zumachen kann. Umgekehrt funktioniert das IMHO nicht.
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Re: Neuer Tourismuskoordinator der Bundesregierung gegen neue Skigebiete in Bayern

Beitrag von turms »

was ich nicht verstehe : wieso reden wir über "neue Skigebiete"? und wieso hat er so etwas gesagt? meint er Modernisierungen? neue Skigebiete ? von null anfangen?
So weit ich weiß es gibt keine Planung für "neue Skigebiete". Nicht nur in Deutschland aber auch in den anderen Ländern.

und "Die Investitionen sollten nicht in hochtechnisierte Anlagen gehen, sondern in die Stärkung ganzjähriger Angebote"
Und was bedeutet das? wie kannst du etwas anbieten ohne "hochtechnisierte Anlagen"

d.h. kein Liftbetrieb, kein Hallenbad, Rodelbahn, kein MTB etc? nur Wandern? wie kann man etwas ganzjähriges anbieten ohne hochtechnisierte Anlagen und nur mit Wandern ? oder meint er als hochtechnisierte Anlagen nur die Schneekanonen?
Für mich die Bergbahnen, Spa, Rodelbahn etc sind auch "hochtechnisierte Anlagen"
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Nur ein Snowboarder kennt dieses Feeling. Und wenn du es einmal selbst gefühlt hast, ist es unmöglich, nicht mehr zu wollen. Es macht so süchtig, dass es eigentlich illegal sein sollte, aber das ist es nicht und deshalb machen sie so gute Snowboards, dass du nach dem Fahren darauf alles verkaufen und in die Berge ziehen willst, weil ein Mann ein Gleichgewicht in seinem Leben haben muss, und dieses Gleichgewicht sollte 80% Snowboarden und 20% Arbeit sein.
Es sei denn natürlich, es schneit sehr stark, in diesem Fall ist es 100% Einsatz - jeder sagt, wenn du erfolgreich sein willst, musst du dich einsetzen - für den Spaß am Fahren mit deinen Brüdern.
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Re: Neuer Tourismuskoordinator der Bundesregierung gegen neue Skigebiete in Bayern

Beitrag von turms »

NeusserGletscher hat geschrieben: 31.01.2023 - 09:52 Wer hat denn überhaupt Lust darauf, im Winter ins Sauerland oder in die bayrischen Berge zum biken zu fahren? Selbst die Wanderer kommen überwiegend wegen der eingezuckterten Landschaft und nicht wegen des trüben nebeligen Wetters bei braunen Wiesen und matschigen Böden.

Wenn es wirklich eines Tages keinen Schnee mehr geben sollte, dann gehts halt im Winter in den Süden zum Sonne tanken. Und Welless finde ich im Winter am Mittelmeer oder auf den Kanaren auch zu günstigeren Konditionen und in größerem Umfang.

Sprich, der hier diskutierte Ersatz für Wintersport ist in Wahrheit keiner, weil er dazu führt, dass viele Hotels im Winter dann gleich wegen mangelnder Auslastung dicht machen können. Dann ist Winterberg im Winter was Zürs im Sommer ist, ein ausgestorbenes Nest. Nur, dass sich mit Wintersport so viel Geld verdienen lässt, dass man davon auch im Sommer ein halbes Jahr die Bude zumachen kann. Umgekehrt funktioniert das IMHO nicht.
du kannst ein paar Sachen auch in Sommer anbieten. Wie zb SFL im Sommer. Dort hat man viel zu tun. Aber ohne Bergbahnen geht es nicht. Und wie du gesagt hast, Umgekehrt wird das nicht funktionieren.
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Nur ein Snowboarder kennt dieses Feeling. Und wenn du es einmal selbst gefühlt hast, ist es unmöglich, nicht mehr zu wollen. Es macht so süchtig, dass es eigentlich illegal sein sollte, aber das ist es nicht und deshalb machen sie so gute Snowboards, dass du nach dem Fahren darauf alles verkaufen und in die Berge ziehen willst, weil ein Mann ein Gleichgewicht in seinem Leben haben muss, und dieses Gleichgewicht sollte 80% Snowboarden und 20% Arbeit sein.
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Re: Neuer Tourismuskoordinator der Bundesregierung gegen neue Skigebiete in Bayern

Beitrag von Tiob »

NeusserGletscher hat geschrieben: 30.01.2023 - 22:24 Dass private Bahnen pauschal den Job besser erledigen ist quatsch. In der Schweiz gabs vor >150 Jahren fast nur Privatbahnen, von denen viele defizitär waren und die sich gegenseitig die Kunden abwarben. Am Ende waren sie froh, ihre Anteile an die neu gegründete Staatsbahn SBB übertragen zu können. Und welches Land hat heute eine der besten Bahninfrastruktur der Welt? Richtig, die Schweiz. Die noch verbliebenen großen Privatbahnen werden auch massiv von der öffentlichen Hand subventioniert. Anders kann man IMHO öffentliche Infrastruktur auch nicht flächendeckend betreiben.

Die Privatisierung der Bahn in Neuseeland war auch ein Schuß in den Ofen und in GB macht man sogar die Privatisierung für mehrere tödliche Unfälle verantwortlich.

Dass die DB so schlecht ist wie sie ist, ist schlicht auch eine Frage der Finanzierung. Die Schweiz investiert 3x mehr in ihre Infrastruktur als Deutschland. Das ist natürlich auch den vielen Kunstbauten geschuldet. Aber während man in D halt das Geld in Prestigeprojekte wie S21 versenkt, gräbt man in der Schweiz Transversalen, die allen zu gute kommen, selbst dem europäischen Verbund.

Die wenigen privatisierten Leuchtturmprojekte in D beschränken sich halt auf die Strecken, wo sie Profite einfahren. Das ist aber nun mal kein Konzept, um Deutschland auch bis in den letzten Winkel mit ÖPNV zu versorgen.
Du vermischst hier etwas. Ich sprach von der Privatisierung der Bahn nach Trennung des Schienennetzes. Auf bestimmten Strecken könnte man sich auf Subventionen bewerben, wie schon heute im Regionalverkehr üblich. Das würde dann zu mehr Konkurrenz und Qualität, und weniger Defizit beim Steuerzahler führen. GB muss immer als Negativbeispiel herhalten, wenn es um Privatisierungen geht. Das ist aber Schnee von vorgestern. MEn ist die Eisenbahn in GB pünktlicher und sauberer als in Deutschland. Da sollten wir mal von unserem hohen Ross herunterkommen. Sowohl die NEAT als auch S21 sind sinnvolle Projekte. S21, das in deinen Augen nur ein "Presitgeprojekt" sein soll, bringt Stuttgart übrigens bald tausende, dringend benötigte, innerstädtische Wohnungen.
Wooly hat geschrieben: 30.01.2023 - 23:13 Mal davon abgesehen, das er wie schon dargelegt meiner Meinung nach nur seinen Job macht, und zwar so wie er ihn machen soll, zitieren ich einfach mal kurz aus der Lebensgeschichte dieses ahnungslosen Nichtskönners laut Wikipedia Artikel: (...)
Ich denke was vor allem kritisiert wurde ist, dass der Mann null Hintergrund im Bereich Tourismus hat. Der Lebenslauf liest sich ziemlich nach Parteisoldat und Postengeschachere. Das ist leider ein parteiübergreifendes Phänomen. Ich bin da etwas ambivalent, da ich aus eigener Erfahrung weiß, wie zeitaufwändig schon Kommunalpolitik ist. Nebenbei ein Job in der freien Wirtschaft zu haben, ist echt schwer. Er scheint sich mit der Thematik auseinander setzen zu wollen. Das ist erst mal gut.
Wooly hat geschrieben: 31.01.2023 - 01:06
Harzwinter hat geschrieben: 31.01.2023 - 00:35 Egal ob Aiwanger oder Janecek: Wo sich in Bayern Investitionen in mechanisiertes Alpinskifahren betriebswirtschaftlich nicht mehr lohnen, werden sie von den Betreibern auch nicht mehr getätigt, völlig unabhängig von jeglicher Diskussion. Das ist einfach und trifft wohl auf 90% der bayerischen Skiflächen zu, und dafür benötigt kein potenzieller Investor eine entsprechende Belehrung. Wo neue Lifte oder Beschneiung vor 10 Jahren aufgestellt wurden und heute unrentabel sind, wird das Material abgeschraubt, verkauft ... und ist wieder weg. Eine weitere Dekade später sieht man davon quasi nichts mehr, und diese Zeit geht schnell vorbei.
Das wäre gut und sinnvoll, ist aber nicht so. Spätestens seit 2019 fährt vor allem Herr Aiwanger wieder massive Unterstützung für Beschneiungsanlagen in Bayern hoch, und zwar vollkommen unabhängig ob es Sinn macht oder nicht. Und die Bergbahnen nehmen das Geld natürlich gerne mit. Das die Investitionen größtenteils nicht nachhaltig sind und die von dir beschriebenen Szenarien eintreten ist auch sicher ... aber bis daher hat der bayrische Steuerzahler noch einmal für viel Geld den Skifahrern ein paar Jahre die Saison gerettet ...
Die bayrischen Alpen waren schon immer eine Ganzjahresdestination, dass man einseitig auf den Wintersport setzt, ist schlichtweg falsch. Viele bei Wanderern und Mountaibikern beliebte Seilbahnen gäbe es ohne die Quersubventionierung durch den Wintersport gar nicht. Was absolut nervt, ist, dass Beschneiung immer mehr in Deutschland von Personen, die null Hintergrund und Ahnung von Wintertourismus haben als Teufelszeug abgetan wird. Es sind keine gewaltigen Fördermittel, die in Beschneiung fließen. Der Kauf der Anlagen ist sowieso nur das eine. Die Kosten für den laufenden Betrieb können gewaltig sein. Der Markt wird also regeln, wo man in Zukunft noch Beschneiung sinnvoll einsetzen wird und wo nicht.
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Re: Neuer Tourismuskoordinator der Bundesregierung gegen neue Skigebiete in Bayern

Beitrag von Tiob »

NeusserGletscher hat geschrieben: 31.01.2023 - 09:52 Wenn es wirklich eines Tages keinen Schnee mehr geben sollte, dann gehts halt im Winter in den Süden zum Sonne tanken. Und Welless finde ich im Winter am Mittelmeer oder auf den Kanaren auch zu günstigeren Konditionen und in größerem Umfang.
Und dabei werden noch ein paar mehr Tonnen CO2 in die Atmosphäre durch Flugzeuge in die Luft gepustet. Der Umwelt wurde damit ein Bärendienst erwiesen. Ach ich vergaß, die Handvoll Schneekanonen in den bayrischen Alpen sind ja hier die "Bösen" und quasi alleine für den Klimawandel verantwortlich. :roll:
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Re: Neuer Tourismuskoordinator der Bundesregierung gegen neue Skigebiete in Bayern

Beitrag von Wooly »

NeusserGletscher hat geschrieben: 31.01.2023 - 06:45 Da der Freistaat insgesamt Liftanlagen, Schneiteiche und Schneekanonen im Mittel der Jahre 2009 bis 2019 mit 5 Millionen Euro förderte und Schneekanonen dabei nur zu 10% förderungsfähig sind, kann es am Ende keine große Summe sein.

Bis 2019 ging es bei der Förderung um Kleckerbeträge. Kannst Du bitte die Zahlen ab 2019 liefern oder worauf gründet sich Deine Aussage? Wie viel haben bayrische Skigebietsbetreiber denn seit 2019 in Beschneiungstechnik investiert und mit welchem Betrag wurde dies gefördert?
Von 2009 bis 2019 waren es laut bayrischem Landtag 52 Millionen, seit 2019 beträgt der Fördertopf 58 Millionen, für den Ausbau von Liften und Beschneiung ... für mich nicht unbedingt Kleckerlesbeträge, aber da kann man ja streiten.

Das große Problem ist, das hier Geld investiert wird, von dem man weiß das es mittelfristig sinnlos angelegt ist ... nachhaltiger Tourismus sieht wirklich anders aus. Der DAV hat dazu eine Studie in Auftrag gegeben. Und bei Aiwanger ist nirgends ein "Masterplan" zu sehen, nur stumpfes Festhalten am Skitourismus.

"So ist davon auszugehen, dass selbst bei einem weiteren Ausbau der Beschneiung in rund 20 Jahren nur noch 50 bis 70 Prozent dieser Skigebiete schneesicher sein werden. Auf lange Sicht könnte diese Quote bis unter fünf Prozent absinken. "Beschneiung wird also nur noch mittelfristig und nur an bestimmten Orten möglich sein", sagt Hanspeter Mair, Geschäftsbereichsleiter Hütten, Naturschutz und Raumordnung beim DAV. "Angesichts der immensen Investitionen und des riesigen Verbrauchs an Wasser, Energie und Landschaft gilt es, jedes einzelne Projekt genau zu prüfen." Am wichtigsten sei es, einen Masterplan zur touristischen Entwicklung des bayerischen Alpenraums zu entwerfen."

Hier die Studie:

https://www.alpenverein.de/natur/wir-fu ... 12694.html

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Re: Neuer Tourismuskoordinator der Bundesregierung gegen neue Skigebiete in Bayern

Beitrag von Tiob »

Wooly hat geschrieben: 31.01.2023 - 10:49
NeusserGletscher hat geschrieben: 31.01.2023 - 06:45 Da der Freistaat insgesamt Liftanlagen, Schneiteiche und Schneekanonen im Mittel der Jahre 2009 bis 2019 mit 5 Millionen Euro förderte und Schneekanonen dabei nur zu 10% förderungsfähig sind, kann es am Ende keine große Summe sein.

Bis 2019 ging es bei der Förderung um Kleckerbeträge. Kannst Du bitte die Zahlen ab 2019 liefern oder worauf gründet sich Deine Aussage? Wie viel haben bayrische Skigebietsbetreiber denn seit 2019 in Beschneiungstechnik investiert und mit welchem Betrag wurde dies gefördert?
Das große Problem ist, das hier Geld investiert wird, von dem man weiß das es mittelfristig sinnlos angelegt ist ... nachhaltiger Tourismus sieht wirklich anders aus. Der DAV hat dazu eine Studie in Auftrag gegeben. Und bei Aiwanger ist nirgends ein "Masterplan" zu sehen, nur stumpfes Festhalten am Skitourismus.
Und wer entscheidet, welche Investition sinnvoll und sinnlos ist? Niemand kann genau das Klima vorhersagen. Selbst im unwahrscheinlichen Fall, dass in 50 Jahren gar nichts mehr gehen sollte in den bayrischen Alpen, haben die heute aufgebauten Beschneiungsanlagen das Ende ihrer Lebensdauer bis dahin sowieso erreicht. Bis dahin haben sie vielen Menschen viel Freude und der lokalen Wirtschaft viel Wertschöpfung gebracht. Der DAV ist ein Lobbyverein und verfolgt seine eigene politische Agenda (was legitim ist), aber da muss man sich nicht über das Ergebnis dieser Studie wundern. Wer beißt schon in die Hand, die einen füttert. :wink:
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Re: Neuer Tourismuskoordinator der Bundesregierung gegen neue Skigebiete in Bayern

Beitrag von Wooly »

Tiob hat geschrieben: 31.01.2023 - 11:09
Und wer entscheidet, welche Investition sinnvoll und sinnlos ist? Niemand kann genau das Klima vorhersagen. Selbst im unwahrscheinlichen Fall, dass in 50 Jahren gar nichts mehr gehen sollte in den bayrischen Alpen, haben die heute aufgebauten Beschneiungsanlagen das Ende ihrer Lebensdauer bis dahin sowieso erreicht.
Ich gebe dir recht, niemand kann es genau voraussagen. Deswegen formuliere ich jetzt rein persönlich ;-) WENN ich die Aussagen der Klimaforscher von KIT bis DAV, von Umweltschützer bis Ministerium einigermaßen richtig interpretiere, dann haben wir, was den Schneemangel angeht und die Klimaveränderung angeht keine 50 Jahre mehr, sondern vielleicht noch 20-30. Ganz davon abgesehen, das sich die Meinung über Skifahren und vor allem Beschneiung gerade massiv dreht ... ob wir das gut finden oder nicht, der politische und gesellschaftliche Druck wird zunehmen, was Investitionen betrifft.

Von daher gehe ich jetzt mal von 20 Jahren aus, in denen sich in den deutschen Alpen massiv Dinge verändern müssen. Und wie wir auch hier in der Diskussion ja sehen, wird eine Umstellung, und vor allem wirklich neue Ideen, wie man Tourismus gestalten kann, eine Weile dauern, das geht nicht von heute auf morgen.

Also wäre es doch sinnig, jetzt die Umstellung einzuleiten. Es geht ja nicht nur darum, in 20-30 Jahren einfach die Lifte abzuschalten und dann ist alles gut. Man sollte als Wintersportort auf den Wandel gut vorbereitet sein. Mit Politikern wie Herrn Aiwanger wird das auf jeden Fall nichts. Und und kurz noch das "Berufspolitikerbashing" einzugehen, gerade an ihm sieht man gut, das es als (Bundes/Landes) Politiker eher darauf ankommt, Politik zu organisieren und Konzepte zu entwickeln, da ist man dann als Agraringenieur eher aufgeschmissen ... was man ja jeden Tag erleben kann. Hemdsärmelige Stammtischpolitik macht halt keine Zukunftsperspektiven ....
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Re: Neuer Tourismuskoordinator der Bundesregierung gegen neue Skigebiete in Bayern

Beitrag von Tiob »

Wooly hat geschrieben: 31.01.2023 - 11:53 Ganz davon abgesehen, das sich die Meinung über Skifahren und vor allem Beschneiung gerade massiv dreht ... ob wir das gut finden oder nicht, der politische und gesellschaftliche Druck wird zunehmen, was Investitionen betrifft.
Wir werden sehen. Die Diskussionen sind so alt wie die Beschneiungstechnologie selbst. In der Schweiz gab es in den 90ern mehreren Kantonen Volksabstimmungen mit dem Ziel technische Beschneiung zu verbieten. Der Fortschritt konnte zum Glück trotzdem nicht aufgehalten werden.
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Re: Neuer Tourismuskoordinator der Bundesregierung gegen neue Skigebiete in Bayern

Beitrag von turms »

Wooly hat geschrieben: 31.01.2023 - 11:53
Tiob hat geschrieben: 31.01.2023 - 11:09
Und wer entscheidet, welche Investition sinnvoll und sinnlos ist? Niemand kann genau das Klima vorhersagen. Selbst im unwahrscheinlichen Fall, dass in 50 Jahren gar nichts mehr gehen sollte in den bayrischen Alpen, haben die heute aufgebauten Beschneiungsanlagen das Ende ihrer Lebensdauer bis dahin sowieso erreicht.
Ich gebe dir recht, niemand kann es genau voraussagen. Deswegen formuliere ich jetzt rein persönlich ;-) WENN ich die Aussagen der Klimaforscher von KIT bis DAV, von Umweltschützer bis Ministerium einigermaßen richtig interpretiere, dann haben wir, was den Schneemangel angeht und die Klimaveränderung angeht keine 50 Jahre mehr, sondern vielleicht noch 20-30. Ganz davon abgesehen, das sich die Meinung über Skifahren und vor allem Beschneiung gerade massiv dreht ... ob wir das gut finden oder nicht, der politische und gesellschaftliche Druck wird zunehmen, was Investitionen betrifft.

Von daher gehe ich jetzt mal von 20 Jahren aus, in denen sich in den deutschen Alpen massiv Dinge verändern müssen. Und wie wir auch hier in der Diskussion ja sehen, wird eine Umstellung, und vor allem wirklich neue Ideen, wie man Tourismus gestalten kann, eine Weile dauern, das geht nicht von heute auf morgen.

Also wäre es doch sinnig, jetzt die Umstellung einzuleiten. Es geht ja nicht nur darum, in 20-30 Jahren einfach die Lifte abzuschalten und dann ist alles gut. Man sollte als Wintersportort auf den Wandel gut vorbereitet sein. Mit Politikern wie Herrn Aiwanger wird das auf jeden Fall nichts. Und und kurz noch das "Berufspolitikerbashing" einzugehen, gerade an ihm sieht man gut, das es als (Bundes/Landes) Politiker eher darauf ankommt, Politik zu organisieren und Konzepte zu entwickeln, da ist man dann als Agraringenieur eher aufgeschmissen ... was man ja jeden Tag erleben kann. Hemdsärmelige Stammtischpolitik macht halt keine Zukunftsperspektiven ....
eventuell für Aiwanger Wintersport vorbereiten heißt mehr Schneekanone. Aber auf der Anderen Seite für Janecek (und die meisten von seiner Partei etc) Wintersport auf den Wandel vorbereiten heißt einfach alles dicht machen. Und wenn du das nicht glaubst , schau mal was mit Grünten passiert wurde. Selbstverständlich niemand wird das so deutlich sagen.

Apropos er hat etwas über neue Skigebiete gesagt und ihr redet über Schneekanonen und Kunstschnee.
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Nur ein Snowboarder kennt dieses Feeling. Und wenn du es einmal selbst gefühlt hast, ist es unmöglich, nicht mehr zu wollen. Es macht so süchtig, dass es eigentlich illegal sein sollte, aber das ist es nicht und deshalb machen sie so gute Snowboards, dass du nach dem Fahren darauf alles verkaufen und in die Berge ziehen willst, weil ein Mann ein Gleichgewicht in seinem Leben haben muss, und dieses Gleichgewicht sollte 80% Snowboarden und 20% Arbeit sein.
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Re: Neuer Tourismuskoordinator der Bundesregierung gegen neue Skigebiete in Bayern

Beitrag von NeusserGletscher »

Wooly hat geschrieben: 31.01.2023 - 10:49 Das große Problem ist, das hier Geld investiert wird, von dem man weiß das es mittelfristig sinnlos angelegt ist ... nachhaltiger Tourismus sieht wirklich anders aus. Der DAV hat dazu eine Studie in Auftrag gegeben. Und bei Aiwanger ist nirgends ein "Masterplan" zu sehen, nur stumpfes Festhalten am Skitourismus.
Nun, 90% der Investitionssumme tragen die Skigebietsbetreiber, abzüglich steuerlicher Abzugsfähigkeit. Wenn ich überschlägig mal nachrechne, dann haben diese in 10 Jahren bei einer Verteilung von 30/70 für Beschneiung / Liftanlagen 1,5 Mio Euro Fördermittel erhalten bzw. insgesamt (10% der Investsumme sind förderfähig) 15 Mio Euro im Mittel pro Jahr investiert. Findest Du das viel?

Nun gibt es in der jüngeren Geschichte genügend Beispiele, in denen auch große Firmen scheiterten, weil sie zu lange an ihrem Erfolgsmodell festgehalten und Entwicklungen verschlafen haben. Aus Angst vor Veränderungen, Bräsigkeit, Ignoranz, Überheblichkeit. Die Liste ist lang. Kodak, Nokia und Nixdorf stehen hier stellvertretend für viele andere Firmen, denen ihr Geschäftmodell aus guten Jahren unterm Hintern weggebrochen ist.

Rein wirtschaftlich ist es nun einmal deren Problem. Es ist deren Entscheidung und mit Sicherheit kann niemand sagen, wie die Winter in 10 Jahren aussehen. Prognosen sind halt schwierig, vor allem, wenn sie die Zukunft betreffen. Da reicht schon eine kleine Änderung, etwa eine Verlagerung des Golfstroms, und schon haben wir wieder die schönsten Winter ever. Oder in 10 Jahren haben wir vielleicht nur noch einen gescheiten Winter im Jahrzehnt. Wer weiß? Sämtliche Modellrechnungen dazu basieren ja grundsätzlich auf den Daten der Vergangenheit. Wie wir aber aus verschiedenen Bereichen wissen, sind der Extrapolation in die Zukunft Grenzen gesetzt. Je weiter die Prognose in die Zukunft reicht, desto größer wird die Unsicherheit. Solange selbst die Kurzfristprognosen beim Wetter dermaßen auseinander driften, gebe ich auf Langzeitprognosen beim Klima nicht viel. Genau so wenig wie auf Prognosen zur Entwicklung der Börsenkurse in diesem Jahr. Auch dort reicht ein "black swan" Ereignis und alle Prognosen sind für die runde Ablage. :lol:

Als Kunde begrüße ich sogar, dass die Bergbahnen am Wintersport festhalten. Mach ich ja auch und habe grad noch in neue Ski investiert. Wäre echt blöd, wenn ich die am Ende nur eine Woche nutzen konnte. Daher teile ich nicht den Pessimismus bezüglich kommender Winter, obwohl eine gewisse kritische Distanz zu allzu optimistischen Prognosen eher mein Ding ist. Und selbst wenn, ändern kann ichs eh nicht. Aber stets das beste draus machen. Und da ich nun einmal gerne Ski fahre, wird sich auch irgendwie in den nächsten Jahren dazu noch eine Möglichkeit finden.

Da wir nun schon in diesem Jahrtausend einige "grüne" Weihnachten hatten, buchen trotzdem immer noch viele Wintersportler um diese Zeit. Trotzt aller negativen Schlagzeilen und Erfahrungen. Es ist schwierig, um diese Zeit eine Unterkunft zu finden. Wintersportler scheinen unverbesserliche Optimisten zu sein. :lol:
turms hat geschrieben: 31.01.2023 - 12:26 Apropos er hat etwas über neue Skigebiete gesagt und ihr redet über Schneekanonen und Kunstschnee.
Niemand plant ernsthaft noch neue Skigebiete und wenn, dann sicher nicht in D. Das ist aber eine typisch grüne Krankheit. Man definiert ein Problem, was für andere gar nicht existiert, um dann sofort medienwirksam eine Lösung auf allen Kanälen zu verbreiten. Und jeden als Leugner zu beschimpfen, der das Problem gar nicht sehen mag. :wink: :wink: :wink:
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Re: Neuer Tourismuskoordinator der Bundesregierung gegen neue Skigebiete in Bayern

Beitrag von Pancho »

Grünten ist als Argument für deine Thesen wenig hilfreich @turms
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Re: Neuer Tourismuskoordinator der Bundesregierung gegen neue Skigebiete in Bayern

Beitrag von turms »

Pancho hat geschrieben: 31.01.2023 - 12:43 Grünten ist als Argument für deine Thesen wenig hilfreich @turms
und wieso nicht?
Ok der Grund für was dort passiert ist liegt irgendwo anders, aber wer war gegen alle Investitionen?
wer hat protestiert etc ?
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Nur ein Snowboarder kennt dieses Feeling. Und wenn du es einmal selbst gefühlt hast, ist es unmöglich, nicht mehr zu wollen. Es macht so süchtig, dass es eigentlich illegal sein sollte, aber das ist es nicht und deshalb machen sie so gute Snowboards, dass du nach dem Fahren darauf alles verkaufen und in die Berge ziehen willst, weil ein Mann ein Gleichgewicht in seinem Leben haben muss, und dieses Gleichgewicht sollte 80% Snowboarden und 20% Arbeit sein.
Es sei denn natürlich, es schneit sehr stark, in diesem Fall ist es 100% Einsatz - jeder sagt, wenn du erfolgreich sein willst, musst du dich einsetzen - für den Spaß am Fahren mit deinen Brüdern.
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Re: Neuer Tourismuskoordinator der Bundesregierung gegen neue Skigebiete in Bayern

Beitrag von albe-fr »

turms hat geschrieben: 31.01.2023 - 12:56
Pancho hat geschrieben: 31.01.2023 - 12:43 Grünten ist als Argument für deine Thesen wenig hilfreich @turms
und wieso nicht?
Ok der Grund für was dort passiert ist liegt irgendwo anders, aber wer war gegen alle Investitionen?
wer hat protestiert etc ?
es gab 2000 Einwendungen beim Landratsamt gegen die Ausbaupläne, ich vermute, das waren alles versiffte auswärtige Linke.
I love the smell of napalm in the morning

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