Spiegel: Hang der weißen Bänder

Medienberichte rund um den Wintersport: Aktuelle TV-Tipps, Presseartikel, Unfallmeldungen und Diskussionen zu Nachrichten aus der Alpinwelt.
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talent
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Spiegel: Hang der weißen Bänder

Beitrag von talent »

Der aktuelle Spiegel Print hat in seiner gestrigen Ausgabe eine große Reportage über die Zukunft des Skifahrens in Österreich veröffentlicht. Dazu kommt ein weiterer Artikel über künstliche Beschneiung. Die Reportage berichtet aus Kitzbühl, Goldegg / Arltal im Salzburger Land sowie vom Bödele in Vorarlberg. Im Beschneiungs-Artikel werden ein IPCC-Report sowie der Innsbrucker Ökonom Robert Steiger zitiert.

Die Kernaussagen:
Das Skifahren, das über Jahrzehnte eine Demokratisierung erlebte, wird so wieder zum Luxusprodukt: für eine Oberschicht, die es sich leisten kann. Und für Enthusiasten, die es sich unbedingt leisten wollen, bei allen ökologischen Bedenken. Für diese zahlungskräftige Klientel wird dann kein Aufwand gescheut.
In den vergangenen Jahren konnte Kunstschnee so die Skisaison gar verlängern, in Österreich laut Schätzungen im Mittel um 39 Tage. »Trotz des Klimawandels können wir heute also länger Ski fahren als noch vor 30 Jahren«, sagt Steiger. Der Zenit sei nun allerdings erreicht.
Online leider hinter der Bezahlschranke:
https://www.spiegel.de/wirtschaft/winte ... 9e7a00b171
https://www.spiegel.de/wissenschaft/nat ... text=issue
Saison 25/26: Crévacol, Riserva Bianca, Mondolè Ski, Courmayeur, Monterosa Ski, Espace San Bernard, Treffelhausen, Saalbach-Hinterglemm-Leogang-Fieberbrunn

Saison 24/25: Ischgl-Samnaun, Sonnenkopf, Hochlitten, Hochoetz, Kühtai, Kitzbühel, Arosa-Lenzerheide, Vals Dachberg, Adelboden-Lenk, Tschentenalp, Elsigenalp, Lenk-Betelberg, Elsigen-Metsch, St. Moritz Corviglia, Corvatsch
Saison 23/24: Ski Dubai, Serfaus-Fiss-Ladis, Ski Arlberg, Grasgehren, Ifen & Walmendinger Horn - Heuberg, Lermoos & Wettersteinbahnen, Crans-Montana, Grimentz-Zinal, St. Luc & Chandolin, Vercorin
Saison 22/23: Ladurns, Kronplatz, Gitschberg-Jochtal, Grimentz-Zinal, St. Luc & Chandolin, Malbun, Kühtai, Ratschings, Stubaier Gletscher, St. Moritz Corviglia
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don pipone
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Re: Spiegel: Hang der weißen Bänder

Beitrag von don pipone »

Ach, der Spiegel.....

Der Artikel in der Printausgabe gestern war ja sogar ganz okay. Aber was die Wochen davor online veranstaltet wurde...unsäglich. Gefühlt jeden Tag 3 Berichte über weiße Bänder und diese nur aus der Sicht eines Hamburgers oder Berliners, der für Skifahren nichts übrig hat und für den alle Skifahrer Umweltsäue sind. In die Kommentare darf man erst gar nicht reinschauen.

Generell hat das Blatt leider in den letzten Jahren derartig abgebaut und sich zu einem reinen links-grünen Kampfblatt entwickelt, so dass ich nun kurz davor stehe nach ca. 20 Jahren mein Abo zu kündigen. Objektive Berichterstattung findet da kaum mehr statt.

Auf jeden Fall habe ich vor einigen Tagen schonmal die app gelöscht und mir selber ein Verbot erteilt. Jetzt les ich nur noch das handelsblatt.
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Pancho
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Re: Spiegel: Hang der weißen Bänder

Beitrag von Pancho »

don pipone hat geschrieben: 22.01.2023 - 11:57 Jetzt les ich nur noch das handelsblatt.
Gut gewählt:
https://www.handelsblatt.com/politik/in ... 27856.html

;D
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Pancho
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Re: Spiegel: Hang der weißen Bänder

Beitrag von Pancho »

Berichte von weißen überfüllten Bändern (zu heftigen Tarifen) habe ich aus erster Hand von eingefleischten Skifans aus dem Freundeskreis erhalten, die ihren Urlaub über Weihnachten / Neujahr - wie einige Forenkollegen hier ja auch - vorzeitig frustriert beendet haben…🤷‍♂️
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skifam
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Re: Spiegel: Hang der weißen Bänder

Beitrag von skifam »

Ziel der Hetze sind nicht wir Freaks, sondern "Der böse arbeitende Mensch...."

Das Bruttojahreseinkommen lt. Handelsblatt liegt in D bei fast 50000 per anno ...d.h. knapp unter Spitzensteuersatz:
https://www.handelsblatt.com/unternehme ... 28226.html

Komisch warum können sich Besserverdienende kaum noch etwas leisten in D?
https://www.google.com/amp/s/www.capita ... ten-790012

Wer daran wohl Schuld ist?

Einfach mal jeden Monat auf die Lohnabrechnung schauen....
Die Leistungen dafür werden allerdings seit Jahrzehnten immer geringer...
https://www.google.com/amp/s/amp.focus. ... 14327.html

Die Linke radikalisiert dich seit Jahren immermehr ohne auch nur einen wirklichen Lösungsansatz zu bieten....Realitätsverlust ist die korrekte Bezeichnung.
Weil sie und ihre Wähler direkt vom den massiven Abgaben zwar abhängig profitieren, jedoch keinesfalls der steigenden Höhe der absoluten Abgabemenge entsprechend.
Ausbeutung des Menschen durch den Menschen muss nämlich exorbitant verwaltet werden.
Kein Bereich wächst in D so massiv und dauerhaft wie die Verwaltung und frist immermehr der Abgaben auf und die Kosten der Überalterung der Gesellschaft werden seit 30 Jahren verschwiegen....
MagnumPISkifam:

"Ein Leben ohne Skifoan ist zwar möglich, aber sinnlos."
2023/24 Hintertux,Feldberg,LaBresse,Selva
2022/23 Hintertux, Klinovec, Arlberg mit Lech, Zürs, Warth, Stuben, St.Christop, St Anton, Bublava/Bleiberg,, Klinovec, Espace Killy,Hintertux
2021/22 Hintertux, Feldberg, St.Moritz-Corviglia, Klinovec, SerfausFissLadis
2020/21 Zermatt, Ftan-Scuol
2019/20 mir war 7 bis 15Tage danach ziemlich coronerich...: :naja: WolkensteinSelva,Val diFassa, Arabba, Corvara, St.Christina, FlimsLaaxFalera, Klinovec, Stubaital
2018/19 Sierra Nevada, KlinovecNeklid,Othal, KlinovecNeklid, Feldberg, EngelbergTitlis, HaslibergMeieringen, GrindelwaldWengen, Klinovec, Stubaital
2017/18 Stubaital, Klinovec,Klinovec,Klinovec (skiline 15957hm pro Tag alltimerecord)
2016/17 Stubaital, Klinovec, Zermatt, Klinovec, Othal, Klinovec, Sierra Nevada,
2015/2016 Zermatt, Kandel(ohneSchwarzmoos)

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Pancho
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Re: Spiegel: Hang der weißen Bänder

Beitrag von Pancho »

Wenn jede Richtung in die man schaut, Süden ist… wo steht man da eigentlich selbst…?
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skifam
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Re: Spiegel: Hang der weißen Bänder

Beitrag von skifam »

In Panchos Wohnzimmer.
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Theo
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Re: Spiegel: Hang der weißen Bänder

Beitrag von Theo »

Berichte von weißen überfüllten Bändern (zu heftigen Tarifen) habe ich aus erster Hand von eingefleischten Skifans aus dem Freundeskreis erhalten, die ihren Urlaub über Weihnachten / Neujahr - wie einige Forenkollegen hier ja auch - vorzeitig frustriert beendet haben
Wo deine Bekannten waren weis ich nichts und kann dazu dementsprechend nichts sagen. Die Forenkollegen, oder zumindest der Chef, sind aber nicht wegen den weissen Bändern abgereist sondern weil es nur mehr braune Bänder waren falls es überhaupt noch Bänder gab.
Zwischen weissen Bändern und dem was da teilweise angeboten wurde besteht aber ein nicht unerheblicher Unterschied.
Dass da. da es auch noch dauernd regnete, einige die Reissleine gezogen haben ist voll verständlich.
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Re: Spiegel: Hang der weißen Bänder

Beitrag von Tyrolens »

Billiger wird Skisport sicher nicht mehr.
Da beißt in den kommenden Jahren auch die neue Geldpolitik gehörig. Macht schon einen Unterschied, ob ein 25 Mio Hotel mit 1,25% oder 2,5% Zinssatz kalkulieren muss.

Dazu die Kosten für Mobilität.

Schneeerzeugung muss auch erst mal auf höhere Effizienz umgestellt werden, Speicherseen vergrößert ...


Heuer könnte wieder ein Rekordjahr werden. Die Frage ist, ab wann es eine Wende geben wird, also weniger Touristen.

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don pipone
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Re: Spiegel: Hang der weißen Bänder

Beitrag von don pipone »

Pancho hat geschrieben: 22.01.2023 - 12:45
don pipone hat geschrieben: 22.01.2023 - 11:57 Jetzt les ich nur noch das handelsblatt.
Gut gewählt:
https://www.handelsblatt.com/politik/in ... 27856.html

;D
Es ist ja auch okay darüber zu berichten. Aber im Handelsblatt findet das ganze halt objektiv statt und nicht wertend und in Dauerschleife wie bei spon.

Wobei ja der Artikel in der gestrigen print-Ausgabe wie gesagt auch deutlich objektiver war als das Gekreische auf spon in den letzten Wochen.
Tyrolens
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Re: Spiegel: Hang der weißen Bänder

Beitrag von Tyrolens »

Bin auch HB Leser und die WiWo kann ich auch empfehlen.

Was auch für die Zukunft des Alpentourismus spricht: Die geographische Nähe. Die Urlaube werden immer kürzer. Flugreisen lohnen sich damit immer weniger.
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ThomasZ
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Re: Spiegel: Hang der weißen Bänder

Beitrag von ThomasZ »

Pancho hat geschrieben: 22.01.2023 - 12:59 Berichte von weißen überfüllten Bändern (zu heftigen Tarifen) habe ich aus erster Hand von eingefleischten Skifans aus dem Freundeskreis erhalten, die ihren Urlaub über Weihnachten / Neujahr - wie einige Forenkollegen hier ja auch - vorzeitig frustriert beendet haben…🤷‍♂️
Gab sicherlich bessere Jahre, aber weiße Bänder hatten wir in der Weihnachtswoche nicht, oben gings wirklich gut und Sonnenschein. Kein Grund zum Abbrechen. Da wir das erste Mal dort waren, habe ich keinen Vergleich. Bis auf den 28.12. war es vom Füllgrad okay.
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don pipone
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Re: Spiegel: Hang der weißen Bänder

Beitrag von don pipone »

Tyrolens hat geschrieben: 22.01.2023 - 18:36 Heuer könnte wieder ein Rekordjahr werden. Die Frage ist, ab wann es eine Wende geben wird, also weniger Touristen.
Ich denke bald, da m.E. kaum mehr neue, große Märkte erschlossen werden können. Osteuropa vielleicht noch etwas, aber da bremsen die höheren Preise wahrscheinlich. RU ist fürs erste erstmal erledigt. Und dann wird es halt auch irgendwann zu weit für Massentourismus. Reiche Chinesen, Araber und Inder vielleicht. Aber das sind halt überhaupt keine Skinationen und da sind Europa-Trips dann auch eher einmalige Geschichten mit Städte anschauen und nicht 1 Woche Skifahren.

Ich sehe die Chance auch eher im Ganzjahrestourismus mit Pause im November. Wobei der auch sehr schön zum Radeln und Wandern sein kann. Eher ist zu befürchten, dass Dezember der neue Saure-Gurken-Monat wird.
judyclt
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Re: Spiegel: Hang der weißen Bänder

Beitrag von judyclt »

don pipone hat geschrieben: 22.01.2023 - 11:57 Generell hat das Blatt leider in den letzten Jahren derartig abgebaut und sich zu einem reinen links-grünen Kampfblatt entwickelt...
Ich hab's auch aufgegeben. Früher viele interessante Recherchen zum Horizont erweitern. Heute werden eher Meinungen (in der Tat idR von links) in Artikeln verpackt. Und ja, der Online Auftritt ist noch viel schlimmer.
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baeckerbursch
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Re: Spiegel: Hang der weißen Bänder

Beitrag von baeckerbursch »

Früher war es normal das bis in die 1. oder 2. Januarwoche das Schneeangebot, gerade in tieferliegenden Gebieten, noch eingeschränkt war.

Das hat man wohl vergessen und es kam dieses Jahr mit voller Wucht zurück.

War halt zu schon die ganze Infrastruktur schon planmäßig Anfang Dezember aufzusperren.

Natur ist halt Natur, und die ändert sich nunmal.

Ach ja: Spiegel hab ich bereits vor 10 Jahren gekündigt, hat mich einfach immer mehr aufgeregt. Am schlimmsten war es immer im Sommer. Weil wenn nix los war kam immer eine Artikelserie über den 2.wk.
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Re: Spiegel: Hang der weißen Bänder

Beitrag von j-d-s »

Ich poste das mal hier rein: https://orf.at/stories/3303507/

Dort wird, als Alternative zum einseitigen Arlarmismus, auch berechnet, welche Effekte der Klimawandel auf die Beschneiung hat - was ja sonst oftmals geflissentlich ignoriert wird ("Tage mit Schneedecke" usw. bezieht sich nur auf Naturschnee).

Hier wird angegeben, dass auf 1.000 Meter Seehöhe 1971-2000 1.400 Beschneiungsstunden pro Jahr möglich gewesen seien, bei Erreichen des 2-Grad-Ziels im Jahr 2100 1.200, und ohne Klimaschutzmaßnahmen im Jahr 2100 immer noch 670.

Und 670 Beschneiungsstunden reichen dicke, wenn man die Beschneiungsanlagen entsprechend ausbaut, also so wie Schladming, Ischgl, die Sellaronda oder der Kronplatz.
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Re: Spiegel: Hang der weißen Bänder

Beitrag von NeusserGletscher »

Pancho hat geschrieben: 22.01.2023 - 14:30 Wenn jede Richtung in die man schaut, Süden ist… wo steht man da eigentlich selbst…?
Oben. :wink:
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Re: Spiegel: Hang der weißen Bänder

Beitrag von Reginleif »

skifam hat geschrieben: 22.01.2023 - 13:05 Das Bruttojahreseinkommen lt. Handelsblatt liegt in D bei fast 50000 per anno ...d.h. knapp unter Spitzensteuersatz:
https://www.handelsblatt.com/unternehme ... 28226.html
Solche Mittelwerte haben sehr wenig Aussagekraft über den finanziellen Wohlstand der Gesamtbevölkerung.
Aus dem einfachen Grund dass man maximal 50.000€ weniger als der Durchschnitt, also nichts, aber unendlich viel mehr als der Durchschnitt verdienen kann.

Auf einen Fußballer der im Monat 1 Million verdient kommen sehr viele Leute die deutlich unter dem Durchschnitt verdienen.
Bereits mit etwa 2.400€ netto im Monat gehört man zum bestverdienenden Drittel, das Medianeinkommen liegt bei unter 2.000€ netto im Monat.
https://www.businessinsider.de/wirtscha ... -test-r18/
Saison 22/23: Skitage 7: 1x Hochgurgl/Obergurgl, 1x Pitztaler Gletscher, 1x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Sölden, 1x Hintertuxer Gletscher, 1x See, 1x Ischgl
Saison 21/22: Skitage 6: 1x Ofterschwanger Horn, 1x Ischgl, 1x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Nauders, 1x Hochgurgl/Obergurgl, 1x Sölden
Saison 19/20: Skitage 9: 2x Hochgurgl/Obergurgl, 1x Kappl, 1x See, 1x Nauders, 1x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Pitztaler Gletscher, 1x Diedamskopf, 1x Fellhorn/Kanzelwand
Saison 18/19: Skitage 16: 2x Hochgurgl/Obergurgl, 3x Davos, 1x Hochzeiger, 2x Sölden, 2x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Thaler Höhe, 1x Arlberg, 1x Iberg, 1x Oberjoch, 1x Brandnertal, 1x Pitztaler Gletscher
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Re: Spiegel: Hang der weißen Bänder

Beitrag von NeusserGletscher »

Julian96 hat geschrieben: 04.02.2023 - 10:31 Bereits mit etwa 2.400€ netto im Monat gehört man zum bestverdienenden Drittel, das Medianeinkommen liegt bei unter 2.000€ netto im Monat.
https://www.businessinsider.de/wirtscha ... -test-r18/
Der übliche statistische Trick besteht darin, dass man nicht die Höhe des Einkommens in Dezile teilt, also z.B. 10 Millionen Euro Netto pro Monat / 10. Sondern die Zahl der Einkommensbezieher. Dabei erhält man 9 Dezile, in denen das monatliche Nettoeinkommen in Trippelschritten von gemittelt ca. 400 Euro ansteigt. Während man im "reichsten" Dezil eine Spanne von ca. 4k bis zu einem monatlichen Nettoeinkommen im niedrigen zweistelligen Millionenbereich hat. Der Sinn einer Statistik sollte eigentlich sein, möglichst homogene Gruppen zu bilden. Offenbar liegt hier aber eine andere Intention zugrunde.

Und während Dich der Staat bereits als "Spitzenverdiener" besteuert und Dich nach allen Regeln der Kunst wie eine Weihnachtsgans ausnimmt, wunderst Du Dich, wieso Du Dir die preiswerten Sonderangebote der Hotels außerhalb der Weihnachtszeit von > 10.000 SFR für zwei Wochen Arosa, Ischgl oder St. Moritz partout nicht leisten kannst (oder willst). Natürlich nur ÜF, Halbpension und Garage kosten extra. :wink:
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Pancho
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Re: Spiegel: Hang der weißen Bänder

Beitrag von Pancho »

NeusserGletscher hat geschrieben: 04.02.2023 - 10:50Offenbar liegt hier aber eine andere Intention zugrunde.
Mal wieder einer großen Sache auf der Spur? :D :wink:
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Re: Spiegel: Hang der weißen Bänder

Beitrag von j-d-s »

Es ist allerdings wenig sinnvoll, Nicht-Einkommensbezieher zur Berechnung von Einkommensstatistiken heranzuziehen. Ich würde ja sogar ausschließlich Vollzeitarbeitende einrechnen, weil die Höhe anderer Einkommen entweder politisch bestimmt ist (Rente, Hartz IV etc.) oder es sich um Kapitaleinkommen handelt.
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don pipone
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Re: Spiegel: Hang der weißen Bänder

Beitrag von don pipone »

NeusserGletscher hat geschrieben: 04.02.2023 - 10:50 Der übliche statistische Trick besteht darin, dass man nicht die Höhe des Einkommens in Dezile teilt, also z.B. 10 Millionen Euro Netto pro Monat / 10.
10 Millionen € Euro netto/Monat verdient in Deutschland vermutlich niemand mit Erwerbsarbeit.....
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GIFWilli59
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Re: Spiegel: Hang der weißen Bänder

Beitrag von GIFWilli59 »

NeusserGletscher hat geschrieben: 04.02.2023 - 10:50 Der übliche statistische Trick besteht darin, dass man nicht die Höhe des Einkommens in Dezile teilt, also z.B. 10 Millionen Euro Netto pro Monat / 10.
In dem Fall hätte man 10 Einkommensklassen/-dezile:
1) 0-1 Mio € netto/Monat
2) 1-2 Mio € netto/Monat
3) 2-3 Mio € netto/Monat
4) 3-4 Mio € netto/Monat
5) 4-5 Mio € netto/Monat
6) 5-6 Mio € netto/Monat
7) 6-7 Mio € netto/Monat
8) 7-8 Mio € netto/Monat
9) 8-9 Mio € netto/Monat
10) 9-10 Mio € netto/Monat

Oder?
Zumindest mit der Aufteilung würden wahrscheinlich 99% der Menschen im ersten Dezil landen, fraglich, wie aussagekräftig die Statistik/Aufbereitung dann ist. Und da zwischen dem reichsten und dem ärmsten immer eine Riesenspanne klafft, ist das nicht sonderlich sinnvoll. Anders wäre es, wenn man Die Dezile in 1.000€-Schritten (netto p. Monat) macht und das letzte dann 9.000€ oder mehr nennt.

Kurzfristig habe ich das leider nicht so gefunden, darum setze ich mal nur 777 € als Schrittgröße fest.
1) 0 - 777 € netto/Monat --> 4 %
2) 777 - 1554 € netto/Monat --> 26 %
3) 1554 - 2331 € netto/Monat --> 33 %
4) 2331 - 3108 € netto/Monat --> 20 %
5) 3108 - 3885 € netto/Monat --> 8 %
6) 3885 - 4662 € netto/Monat --> 4 %
7) 4662 - 5439 € netto/Monat --> 2 %
8) 5439 - 6216 € netto/Monat --> 1 %
9) 6216 - 6993 € netto/Monat --> 1 %
10) >7000 € netto/Monat --> 1 %

Ich finde, da sieht man recht gut, warum es eher wenig Sinn ergibt, ausgehend vom Höchsteinkommen in 10 gleiche Einkommensdezile zu teilen. Intention hier: einem Normalverdiener zeigen, wo er sich genau in der Gesellschaft einkommenstechnisch einordnet.
So ist es auch bei der Quelle: https://www.finanzfluss.de/blog/einkommen-im-vergleich/

Bei deinem Vorschlag wäre wohl die Intention, zu zeigen, dass das Einkommen hochgradig ungleichmäßig verteilt ist und die meisten Menschen quasi gar keins haben, während einige wenige Tausend die höchsten Einkommen einstreichen.
NeusserGletscher hat geschrieben: 04.02.2023 - 10:50 Sondern die Zahl der Einkommensbezieher. Dabei erhält man 9 Dezile, in denen das monatliche Nettoeinkommen in Trippelschritten von gemittelt ca. 400 Euro ansteigt. Während man im "reichsten" Dezil eine Spanne von ca. 4k bis zu einem monatlichen Nettoeinkommen im niedrigen zweistelligen Millionenbereich hat. Der Sinn einer Statistik sollte eigentlich sein, möglichst homogene Gruppen zu bilden. Offenbar liegt hier aber eine andere Intention zugrunde.
Meist wird dann weiter unterteilt, z. B. die obersten 1% oder 0,1%.

Und eigentlich ist es doch auch ausreichend, wenn man 95 % homogen eingeteilt hat?
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Re: Spiegel: Hang der weißen Bänder

Beitrag von j-d-s »

Eine Rechnung mit "Haushaltsnettoeinkommen" ist aber auch kaum aussagekräftig, ebenso wie Nettoangaben. Den sowohl am Netto als auch an der Haushaltspersonenanzahl (und den Vollzeit arbeitenden in diesem) kann jeder selbst was ändern, ohne dass das Brutto (welches für den Arbeitgeber entscheidend ist) sich ändert.

In aller Regel kriegt man keinen höheren Bruttolohn, nur weil man eine Familie hat oder sich die Besteuerung ändert (Steuerklasse/Heirat etc.), ein Singlehaushalt hat in solchen Berechnungen die nicht auf Vollzeitarbeitnehmer alleine abstellen daher immer einen höheren Wert selbst bei niedrigerem Bruttolohn, aber genau der ist es, um den es geht.
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Re: Spiegel: Hang der weißen Bänder

Beitrag von NeusserGletscher »

GIFWilli59 hat geschrieben: 04.02.2023 - 13:52 Kurzfristig habe ich das leider nicht so gefunden, darum setze ich mal nur 777 € als Schrittgröße fest.
2015 lag die Grenze bei 3.300 Euro. Aktuell reichen irgendwo zwischen 3.600 und 4.00 Euro netto pro Monat, um zu den "reichsten 10%" zu zählen. 400 Euro als Schrittweite in den unteren 9 Dezilen ist daher schon eine gute Näherung.
GIFWilli59 hat geschrieben: 04.02.2023 - 13:52 Und eigentlich ist es doch auch ausreichend, wenn man 95 % homogen eingeteilt hat?
Leider nicht. Denn mit dieser verzerrten Darstellung wird ja aktiv der Neid auf sog. Besserverdiener geschürt. Menschen, die aufgrund ihres Lebensstandards eher zu der Mittelschicht gehören, werden frech als Spitzenverdiener umdefiniert, um ihnen Entlastungen beim Soli und der kalten Progression zu verweigern und immer weitere Abgaben aufzubürden.

Der Meister, der sich einmal alle 10 Jahre einen neuen Golf leistet, gehört aber definitiv nicht in einem Atemzug mit Leuten genannt, die sich jeden Monat einen Porsche leisten können. Zumal diese Einkommen aus Kapitaleinkünften bestritten werden, die pauschal mit 25% versteuert werden und auf die keine Sozialabgaben erhoben werden. Während die Summe der Belastungen des Meisters mit Steuern und Abgaben effektiv in der Größenordnung von 2/3 seines AG-Bruttos liegen wird.

Und während das reichste Promille der oberen 10% Preise aufrufen kann, welche Du mit einem normalen Arbeitseinkommen nie zahlen kannst, wird es für die Mitte der Gesellschaft immer schwieriger, sich einen Skiurlaub oder ein Eigenheim in gefragter Lage zu leisten. Auch, wenn Du z.B. so eine Immobilie besitzt, kommst Du in massive Schwierigkeiten, wenn der Staat plötzlich auf Basis dieser Mondpreise Grund- oder Erbschaftssteuer in einer Höhe kalkuliert, die Du nie aus Arbeitseinkommen oder Mieteinkünften stemmen kannst.
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