Wirtschaftliche Situation der Seilbahnbranche in Österreich

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ski-chrigel
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Re: Wirtschaftliche Situation der Seilbahnbranche in Österreich

Beitrag von ski-chrigel »

Danke. Dafür bringen wir die hochwillkommenen Devisen und stützen so den Euro 8) :lol:
Meine Berichte findet man seit 23.11.23 in einem anderen Forum

molotov
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Re: Wirtschaftliche Situation der Seilbahnbranche in Österreich

Beitrag von molotov »

ski-chrigel hat geschrieben: 24.08.2022 - 12:28 Danke. Dafür bringen wir die hochwillkommenen Devisen und stützen so den Euro 8) :lol:
du siehst ja wie das in Österreich bevorzugt gehandhabt wird: Nehmen ohne Gegenleistung, du kannst also einfach auch überweisen, falls es dir zu stressig wird ;) Gibt Ecken wo das ehh bevorzugt wird. Das Geld gerne aber der widerliche Tourist muss nicht sein.
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ski-chrigel
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Re: Wirtschaftliche Situation der Seilbahnbranche in Österreich

Beitrag von ski-chrigel »

In unserem Lieblingshotel tun sie zumindest so, als wäre man willkommen. Darum nehmen wir den Stress vorderhand noch auf uns 😅
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j-d-s
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Re: Wirtschaftliche Situation der Seilbahnbranche in Österreich

Beitrag von j-d-s »

Ganz grundsätzlich sind ja die "Lockdown-Ausgleichs-Zahlungen" ein bedeutender Grund (aus einer Reihe von Gründen) für die hohe Inflation. Während der Lockdowns hat man schließlich Millionen Arbeitnehmern auf Staatskosten den Lohn einfach weiterbezahlt, obwohl sie nicht gearbeitet haben (Gesamtkosten der Ausgleichszahlungen in D ca. 1,5 Bio. Euro, also 1.500 Mrd.). Blöderweise wurde davon das meiste dann auch nicht ausgegeben (weil ja so vieles geschlossen war), und jetzt wo erstmals in großem Maße wieder wirtschaftlicher Normalbetrieb herrscht wird eben auf einen Schlag das während der Lockdowns gesparte Geld ausgegeben, mit der Folge, dass viel mehr Geld im Umlauf ist also zuvor, und wenn die Geldmenge im Umlauf stärker steigt als das Angebot an Waren und Dienstleistungen, gibts eben ne Inflation.
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Re: Wirtschaftliche Situation der Seilbahnbranche in Österreich

Beitrag von molotov »

j-d-s hat geschrieben: 24.08.2022 - 20:33 Ganz grundsätzlich sind ja die "Lockdown-Ausgleichs-Zahlungen" ein bedeutender Grund (aus einer Reihe von Gründen) für die hohe Inflation. Während der Lockdowns hat man schließlich Millionen Arbeitnehmern auf Staatskosten den Lohn einfach weiterbezahlt, obwohl sie nicht gearbeitet haben (Gesamtkosten der Ausgleichszahlungen in D ca. 1,5 Bio. Euro, also 1.500 Mrd.). Blöderweise wurde davon das meiste dann auch nicht ausgegeben (weil ja so vieles geschlossen war), und jetzt wo erstmals in großem Maße wieder wirtschaftlicher Normalbetrieb herrscht wird eben auf einen Schlag das während der Lockdowns gesparte Geld ausgegeben, mit der Folge, dass viel mehr Geld im Umlauf ist also zuvor, und wenn die Geldmenge im Umlauf stärker steigt als das Angebot an Waren und Dienstleistungen, gibts eben ne Inflation.
Naja, das Geld war aber ein Lohnersatzleistung.... Gabs ja nicht oben drauf und bei vielen auch nur ca. 60% des normalen Lohns....
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talent
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Re: Wirtschaftliche Situation der Seilbahnbranche in Österreich

Beitrag von talent »

j-d-s hat geschrieben: 24.08.2022 - 20:33 Ganz grundsätzlich sind ja die "Lockdown-Ausgleichs-Zahlungen" ein bedeutender Grund (aus einer Reihe von Gründen) für die hohe Inflation. Während der Lockdowns hat man schließlich Millionen Arbeitnehmern auf Staatskosten den Lohn einfach weiterbezahlt, obwohl sie nicht gearbeitet haben (Gesamtkosten der Ausgleichszahlungen in D ca. 1,5 Bio. Euro, also 1.500 Mrd.). Blöderweise wurde davon das meiste dann auch nicht ausgegeben (weil ja so vieles geschlossen war), und jetzt wo erstmals in großem Maße wieder wirtschaftlicher Normalbetrieb herrscht wird eben auf einen Schlag das während der Lockdowns gesparte Geld ausgegeben, mit der Folge, dass viel mehr Geld im Umlauf ist also zuvor, und wenn die Geldmenge im Umlauf stärker steigt als das Angebot an Waren und Dienstleistungen, gibts eben ne Inflation.
Wie immer - viel Polemik, wenig richtig.

Die aktuelle europäische Inflation wird nicht "bedeutend", sondern nur in begrenztem Maße von den coronabedingten Ersparnissen getrieben. Für die europäische Inflation maßgeblich verantwortlich ist die Knappheit von Ressourcen und Rohstoffen, insbesondere von Energie in Form von Gas und Strom. Dazu kommt die Euroschwäche, welche Importe verteuert. Auch die Euroschwäche wird nur begrenzt durch die Geldmenge getrieben. Hauptsächlich profitiert der Dollar derzeit als sichere Krisenwährung, während der Euroraum in einem Strudel aus Energie- und Ukrainekrise steckt.
Sofern die EZB entschlossener den Leitzins erhöht (und damit das Thema Geldumlauf angeht), würde das natürlich helfen, aber eben nur begrenzt, denn die Energiekrise wird dadurch nicht gelöst.

Das ist auch ein bedeutender Unterschied zur USA: dort sehen wir eher eine "klassische" Inflation, bedingt durch die im Umlauf befindliche Geldmenge. Daher fällt es der FED auch leichter, diese zu bekämpfen, wenngleich man dort auch wesentlich entschlossener vorgeht als in Europa.
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Saison 22/23: Ladurns, Kronplatz, Gitschberg-Jochtal, Grimentz-Zinal, St. Luc & Chandolin, Malbun, Kühtai, Ratschings, Stubaier Gletscher, St. Moritz Corviglia
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Re: Wirtschaftliche Situation der Seilbahnbranche in Österreich

Beitrag von Weisshorn »

Der obigen Analyse von talent ist nicht viel hinzuzufügen, ausser dass man aus Euro-Sicht neben dem Dollar auch noch den CH-Franken als klassische Krisenwährung nennen könnte (deren Entwicklung/Bewertung aber aufgrund ihres vergleichsweise kleinen Gesamtvolumens freilich einen weit geringeren Impact auf die globalen Finanzmärkte und das Inflationsgeschehen hat).
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skifam
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Re: Wirtschaftliche Situation der Seilbahnbranche in Österreich

Beitrag von skifam »

kann ich nur zustimmen... mit einer Ergänzung:

Auch wenn das DIW (SPD) Herr Fratzscher, immer wieder gebetsmühlenartig das absurde Gegenteil behauptet, für die derzeitige seit über einem halben Jahr auch offiziell gemessene galloppierende Inflation spielt die Lohnentwicklung in Europas mit Abstand grösster Wirtschaftnation Deutschland, auch eine entscheidende Rolle.

Jeder der nicht im Angestellten-Deutschland sein Leben lebt, sondern auch Rechnungen als Unternhemer begleichen muss, kennt seit Jahren die vorher weitgehend unbekannten Schreiben der Geschäftspartner zu den Lohnerhöhungen (tarifl.) der Mitarbeiter mit exakten Anlagen dazu die dies belegen. Die reale Inflation betrgägt hier schon seit einigen jahren mit einer Coronapause über 10% pro Jahr. Dies ist z.B auch ganz reduziert in der Rentenentwicklung abzulesen, die nachhängend die Lohnentwicklung abbildet. Nur in einem Bereich hat dies keine Entwicklung angeschoben:
im Bereich der gesundheitsversorgung hier steht jeder Ökonom vor einem Lohn/Preisrätsel:
Obwohl die Beitragseinnahmen von Jahr zu Jahr auf immer neue Rekordhöhen schnellen, erhalten Krabkenhäuser und ambulant medizinisch Versorgende inflationsbereinigt immer weniger.
Ein neues Bonbon dazu die Krankenkassen bieten bei den Verhandlungen des Orientierungswertes für 2023 generös 8wie so oft seit 25 Jahren) 0% an, d.h. ein Minus von fast 10%(offiziell)
Ich sage dazu nur: irgendwann werdet Ihr merken das Akten Euch nicht behandeln können. Ein Großteil der problematische Sitaution in den Kliniken während der Pandemie war ausschliesslich aus diesem Grund entstanden - wurde aber nie in den Medien thematisiert - d.h. die haben sich spätestens da mit schuldig gemacht.
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2020/21 Zermatt, Ftan-Scuol
2019/20 mir war 7 bis 15Tage danach ziemlich coronerich...: :naja: WolkensteinSelva,Val diFassa, Arabba, Corvara, St.Christina, FlimsLaaxFalera, Klinovec, Stubaital
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Re: Wirtschaftliche Situation der Seilbahnbranche in Österreich

Beitrag von chatmonster »

Das ist super, ich muss mich nur selber zitieren :lol:
chatmonster hat geschrieben: 05.08.2022 - 08:09 Wenn uns jetzt noch jemand erklären könnte, was der Künstler uns damit sagen wollte?
:?: :lupe: :kapierichnicht:
Schöne Grüße

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skifam
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Re: Wirtschaftliche Situation der Seilbahnbranche in Österreich

Beitrag von skifam »

:top:
Musste einfach sein....
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Re: Wirtschaftliche Situation der Seilbahnbranche in Österreich

Beitrag von Werna76 »

AKTUALISIERUNG 21/22:

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Re: Wirtschaftliche Situation der Seilbahnbranche in Österreich

Beitrag von Werna76 »

AKTUALISIERUNG 22/23:

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Re: Wirtschaftliche Situation der Seilbahnbranche in Österreich

Beitrag von Werna76 »

Interessehalber habe ich mal die Gästebeförderungen durch die Skier Days dividiert, sprich wie viele Liftfahrten werden im Schnitt pro Tag gemacht.
Es zeigt sich ein sinkender Trend. Ein Anzeichen dafür, dass die Menschen auf den Pisten älter werden und weniger fahren?
Oder einfach nur dafür, dass das Angebot auf den Hütten zu verweilen immer besser/komfortabler/luxuriöser wird?

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Re: Wirtschaftliche Situation der Seilbahnbranche in Österreich

Beitrag von hch »

Oder das zunehmend mehr kürzere Anlagen durch weniger längere Ersetzt werden. Dazu der Effekt dass immer weniger Ersteintritte in den Kleinstskigebieten mit nur einem oder zwei kurzen Schleppliften sind, und mehr in den Großskigebieten mit längeren Anlagen.

Wobei gut 10 Fahrten wirklich nicht viel sind, das ist ne bessere Mittagspause :)
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Re: Wirtschaftliche Situation der Seilbahnbranche in Österreich

Beitrag von Werna76 »

AKTUALISIERUNG 23/24:

Skierdays (unter Skierdays versteht man Gäste, die an einem Tag das 1. Mal eine Liftanlage benutzen, dh auch bei mehrmaliger Beförderung wird pro Gast nur ein Skifahrertag gezählt):
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Kassenumsatz 2023/24: rd 1,8 Mrd
Wertschöpfung 2023/24: insgesamt 12,6 Mrd
Pistenfläche: 23.700 Hektar
2.536 Lifte

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Re: Wirtschaftliche Situation der Seilbahnbranche in Österreich

Beitrag von leogang.rocks »

Zur wirtschaftlichen Situation der Liftbetreiber fällt mir nur folgendes ein:

Viele Fantasten glauben Liftkarten sind so teuer, weil die Liftbetreiber so gierig sind und den Hals nicht voll bekommen können, bzw. diese Liftkaiser schwimmen im Geld und wissen gar nicht mehr wohin damit. :lol:

Die Realität sieht leider völlig anders aus. Die meisten Liftgesellschaften sitzen auf einem gigantischen Schuldenberg, der langsam, Jahr für Jahr, etwas reduziert wird. Dann wird die nächste Bahn gebaut und der Schuldenberg ist höher als je zuvor. D.h., die Liftbetreiber müssen viel Geld für Liftkarten verlangen, sonst ist der laufende Betrieb nicht gedeckt. Wenn das einmal nicht mehr geht, dann wird es relativ rasch relativ eng. Das ist auch der Grund, dass schon einige Liftgesellschaften in finanziellen Problemen sind oder gar zusperren müssen.

Es wird einige Liftbetreiber geben die besser dastehen, aber bei der durchschnittlichen Liftgesellschaft schaut es so aus. [meiner Meinung nach]
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Re: Wirtschaftliche Situation der Seilbahnbranche in Österreich

Beitrag von Werna76 »

AKTUALISIERUNG 24/25:

Skierdays (unter Skierdays versteht man Gäste, die an einem Tag das 1. Mal eine Liftanlage benutzen, dh auch bei mehrmaliger Beförderung wird pro Gast nur ein Skifahrertag gezählt):
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2016/17: 587 Mio
2017/18: 599 Mio
2018/19: 590 Mio
2019/20: 511 Mio
2020/21: 99 Mio
2021/22: 469 Mio
2022/23: 522 Mio
2023/24: 521 Mio
2024/25: 568 Mio

Quelle: WKO
Hermann ist der Skilehrer für uns alle (Aksel Lund Svindal über Hermann Maier)

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