Quelle: US-Skigebietsbetreiber will in Europa weiter zulegenVail Resorts, US-amerikanischer Betreiber von Skigebieten, plant nach der Übernahme von Andermatt und Crans-Montana weitere Expansionen innerhalb Europas.
US-Skigebietsbetreiber will in Europa weiter zulegen
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US-Skigebietsbetreiber will in Europa weiter zulegen
Da gäbe es doch noch genug zu retten ... aber an kleineren Gebieten wird Vail Resorts wohl eher nicht interessiert sein ...
Kanada - 29.01.2017 bis 10.02.2017
Du kannst Dir Glück nicht kaufen. Aber Du kannst skifahren gehen und das ist ziemlich dasselbe!
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Re: US-Skigebietsbetreiber will in Europa weiter zulegen
Vail Resorts baut auf starke Vertikale Integration, was unter dem Motto "Own The entire Mountain" zusammengefasst werden kann: Am Berg gehört alles Vail, also nicht nur Lifte, sondern auch Restaurants, Skiverleih, Skischulen, Sportshops. Im Tal dazu noch idealerweise Hotels und Baugrund.
Gleichzeitig wurden die bisweilen in der Vergangenheit traditionell eher wenig effizient geführten Skigebiete auf höchstes Niveau gehoben (wertfrei formuliert), und Synergien auf allen Ebenen genutzt.
Dadurch entspringen mittlerweile nur mehr weniger als die Hälfte der Einnahmen (2019: 46%) aus dem Verkauf von Liftpässen.
Der Epic Pass ist mit 909$ für US-Verhältnisse geradezu billig. Es drängt sich ein Vergleich mit HP auf:
Was für HP der Tintenstrahldrucker ist, ist für Vail der Epic Pass: Tintenstrahldrucker, wie auch der Epic Pass, sind überaus attraktiv. Der Epic Pass hat die Auslastung der Vail-Skigebiete markant erhöht (was dann auch zum häufigen "Epic Crowding" führt). Teuer werden dann erst die Tintenpatronen, und hier gibt es bei HP wie bei Vail-Resorts kein Ausweichen auf "Fremdhersteller":
Skigäste in Nordamerika reisen oft mit dem Flugzeug von weit her an. Diese nehmen die Skiausrüstung selten selber mit, sondern mieten vor Ort. In Whistler kostet die Skiausrüstung 66$ für einen Tag. Logieren die Gäste dann noch an der Schneefront, dürfte auch die Logis an Vail gehen. Und essen gehen will man ja auch, unter 30$ gibt es allenfalls eine Bratwurst. Geht èbenso an Vail.
Selbst wenn bspw. der Ski-Rental woanders wesentlich günstiger wäre, oder die Übernachtung: Der Gast muss in ein vail Resort fahren, denn er hat ja den Epic-Pass....
Daher die Frage:
Wie kann dieses Konzept in von Vail aufgekauften Resorts in den Alpen aufgehen?
In Nordamerika kann noch dazu der Preis vom Tagesskipasses für uns astronomische Höhen erreichen. Das geht in den Alpen zum Glück nicht, denn aufgrund der hohen Dichte an Skigebieten fährt man dann einfach zur nahen Konkurrenz. Was in N-Amerika aufgrund der großen Distanzen zwischen Skigebieten eher nicht sinnvoll ist: Wer in der Region ist, hat keinen Ausweg...
Allzu gut erinnere ich mich, als ich in Blackcomb eines Morgens vor dem Kassahäuschen stand, und der "Epic DayPass" mit "today 189CAD" (ca. 125EUR) angepriesen wurde. Dafür nahm sich die nette Verkäuferin besonders viel Zeit beim Verkauf, auch mein Name wurde handgeschrieben am Liftticket vermerkt. Kamen da noch 5% sales tax drauf? War dann auch schon egal. Es wurde dann ein toller Tag: Sei nie zu knausrig im Leben.
Übrigens, an all jene, die über Laax schimpfen: 189CAD waren noch günstig (Jahr 2020). Heuer kostet die Tageskarte in Whistler-Blackcomb in der Hauptsaison auch mal 299CAD (203€), plus 5% sales tax. Im online Vorverkauf wohlgemerkt:
https://globalnews.ca/video/10041148/da ... imb-to-300
Als im Jahr 2015 Whistler noch eigenständig war, kostete der Saisonpass nur für das eine Skigebiet 1680CAD, ca. 1480US$ damals. Während der seit 2017 auch in Whistler gültige Epic Pass jetzt 909$ kostet, und zig Gebiete auf drei Kontinenten bietet....
Gleichzeitig wurden die bisweilen in der Vergangenheit traditionell eher wenig effizient geführten Skigebiete auf höchstes Niveau gehoben (wertfrei formuliert), und Synergien auf allen Ebenen genutzt.
Dadurch entspringen mittlerweile nur mehr weniger als die Hälfte der Einnahmen (2019: 46%) aus dem Verkauf von Liftpässen.
Der Epic Pass ist mit 909$ für US-Verhältnisse geradezu billig. Es drängt sich ein Vergleich mit HP auf:
Was für HP der Tintenstrahldrucker ist, ist für Vail der Epic Pass: Tintenstrahldrucker, wie auch der Epic Pass, sind überaus attraktiv. Der Epic Pass hat die Auslastung der Vail-Skigebiete markant erhöht (was dann auch zum häufigen "Epic Crowding" führt). Teuer werden dann erst die Tintenpatronen, und hier gibt es bei HP wie bei Vail-Resorts kein Ausweichen auf "Fremdhersteller":
Skigäste in Nordamerika reisen oft mit dem Flugzeug von weit her an. Diese nehmen die Skiausrüstung selten selber mit, sondern mieten vor Ort. In Whistler kostet die Skiausrüstung 66$ für einen Tag. Logieren die Gäste dann noch an der Schneefront, dürfte auch die Logis an Vail gehen. Und essen gehen will man ja auch, unter 30$ gibt es allenfalls eine Bratwurst. Geht èbenso an Vail.
Selbst wenn bspw. der Ski-Rental woanders wesentlich günstiger wäre, oder die Übernachtung: Der Gast muss in ein vail Resort fahren, denn er hat ja den Epic-Pass....
Daher die Frage:
Wie kann dieses Konzept in von Vail aufgekauften Resorts in den Alpen aufgehen?
In Nordamerika kann noch dazu der Preis vom Tagesskipasses für uns astronomische Höhen erreichen. Das geht in den Alpen zum Glück nicht, denn aufgrund der hohen Dichte an Skigebieten fährt man dann einfach zur nahen Konkurrenz. Was in N-Amerika aufgrund der großen Distanzen zwischen Skigebieten eher nicht sinnvoll ist: Wer in der Region ist, hat keinen Ausweg...
Allzu gut erinnere ich mich, als ich in Blackcomb eines Morgens vor dem Kassahäuschen stand, und der "Epic DayPass" mit "today 189CAD" (ca. 125EUR) angepriesen wurde. Dafür nahm sich die nette Verkäuferin besonders viel Zeit beim Verkauf, auch mein Name wurde handgeschrieben am Liftticket vermerkt. Kamen da noch 5% sales tax drauf? War dann auch schon egal. Es wurde dann ein toller Tag: Sei nie zu knausrig im Leben.
Übrigens, an all jene, die über Laax schimpfen: 189CAD waren noch günstig (Jahr 2020). Heuer kostet die Tageskarte in Whistler-Blackcomb in der Hauptsaison auch mal 299CAD (203€), plus 5% sales tax. Im online Vorverkauf wohlgemerkt:
https://globalnews.ca/video/10041148/da ... imb-to-300
Als im Jahr 2015 Whistler noch eigenständig war, kostete der Saisonpass nur für das eine Skigebiet 1680CAD, ca. 1480US$ damals. Während der seit 2017 auch in Whistler gültige Epic Pass jetzt 909$ kostet, und zig Gebiete auf drei Kontinenten bietet....
>> Die unaufhaltsame Industrialisierung des Skiraums führt zu Banalisierung und somit zum Verlust der magischen Skisportfreude<<
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Re: US-Skigebietsbetreiber will in Europa weiter zulegen
Es wird sicher sehr darauf ankommen, wie Vail Resorts sich auf europäische und evtl. sogar länderspezifische Gegebenheiten einstellen kann.
Das amerikanische Konzept mit der Brechstange durchzuziehen wird - jedenfalls meiner Meinung nach - nicht funktionieren. Dazu ticken die europäischen Gäste doch recht anders und ich denke dass teilweise die lokalen Dorfkönige Vail das Leben schwer machen können wenn die angefressen sind.
Walmart ist zumindest in Deutschland grandios gescheitert, weil dort niemand mit Freude eingekauft oder gearbeitet hat. Vielleicht ist Vail da cleverer.
Noch hat man aus Andermatt nichts Negatives gehört (jedenfalls nichts was gross bekannt geworden wäre). Grundsätzlich finde ich es gar nicht so falsch, wenn ein solider Konzern Synergieeffekte nutzt. Einen Ar***loch-Investor wie in Crans Montana braucht niemand. Dann lieber ein professioneller Konzern. Wenn der individuelle Charme dadurch aber begraben wird und nur die Preise steigen, dann prognostiziere ich Gästeflucht und dürfte es für das jeweilige Skigebiet schwierig werden. Ganz Europa wird Vail kaum so schnell aufkaufen können.
Das amerikanische Konzept mit der Brechstange durchzuziehen wird - jedenfalls meiner Meinung nach - nicht funktionieren. Dazu ticken die europäischen Gäste doch recht anders und ich denke dass teilweise die lokalen Dorfkönige Vail das Leben schwer machen können wenn die angefressen sind.
Walmart ist zumindest in Deutschland grandios gescheitert, weil dort niemand mit Freude eingekauft oder gearbeitet hat. Vielleicht ist Vail da cleverer.
Noch hat man aus Andermatt nichts Negatives gehört (jedenfalls nichts was gross bekannt geworden wäre). Grundsätzlich finde ich es gar nicht so falsch, wenn ein solider Konzern Synergieeffekte nutzt. Einen Ar***loch-Investor wie in Crans Montana braucht niemand. Dann lieber ein professioneller Konzern. Wenn der individuelle Charme dadurch aber begraben wird und nur die Preise steigen, dann prognostiziere ich Gästeflucht und dürfte es für das jeweilige Skigebiet schwierig werden. Ganz Europa wird Vail kaum so schnell aufkaufen können.
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Re: US-Skigebietsbetreiber will in Europa weiter zulegen
Andere haben aber auch schon sehr erfolgreich US Geschäftsmodelle in Europa etabliert.
30 € für ein Essen sind auch in Österreich nicht ungewöhnlich und 30 CAD (solltest du das gemeint haben) sind eh nur 20 €, USD wären auch etwas weniger als 30 €.
Auch bei uns gehört im Gebiet vieles direkt oder indirekt den Bergbahnen, bzw. die gehören umgekehrt den Hoteliers (Ischgl). Wenn mir was Sorgen macht, dann ist es der "optimierte" Dienst am Kunden, sprich die Geschichten von abgeschalteten Anlagen in der Hauptsaison (hört man halt so) und, dass die klassischen regionalen Saisonpässe dort nicht mehr gelten. Ich brauche keinen Pass der irgendwo in der Welt gilt, aber bei mir in der Nähe nur 2-3 Gebiete beinhaltet, die ich dann mit meinem regionalen Pass nicht mehr fahren kann.
Ich weiß jetzt nicht, ob du das damit sagen wolltest, aber die Preise schocken mich jetzt überhaupt nicht. Wenn du bei uns im Gebiet leihen willst, dann zahlst du mehr, und ich rede da nicht von der Schweiz und ohne Schuhe.Kris hat geschrieben: 24.01.2024 - 18:12 Skigäste in Nordamerika reisen oft mit dem Flugzeug von weit her an. Diese nehmen die Skiausrüstung selten selber mit, sondern mieten vor Ort. In Whistler kostet die Skiausrüstung 66$ für einen Tag. Logieren die Gäste dann noch an der Schneefront, dürfte auch die Logis an Vail gehen. Und essen gehen will man ja auch, unter 30$ gibt es allenfalls eine Bratwurst. Geht èbenso an Vail.
Selbst wenn bspw. der Ski-Rental woanders wesentlich günstiger wäre, oder die Übernachtung: Der Gast muss in ein vail Resort fahren, denn er hat ja den Epic-Pass....
30 € für ein Essen sind auch in Österreich nicht ungewöhnlich und 30 CAD (solltest du das gemeint haben) sind eh nur 20 €, USD wären auch etwas weniger als 30 €.
Auch bei uns gehört im Gebiet vieles direkt oder indirekt den Bergbahnen, bzw. die gehören umgekehrt den Hoteliers (Ischgl). Wenn mir was Sorgen macht, dann ist es der "optimierte" Dienst am Kunden, sprich die Geschichten von abgeschalteten Anlagen in der Hauptsaison (hört man halt so) und, dass die klassischen regionalen Saisonpässe dort nicht mehr gelten. Ich brauche keinen Pass der irgendwo in der Welt gilt, aber bei mir in der Nähe nur 2-3 Gebiete beinhaltet, die ich dann mit meinem regionalen Pass nicht mehr fahren kann.
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Re: US-Skigebietsbetreiber will in Europa weiter zulegen
Nächstes Jahr soll der Epic Pass nach Europa kommen:
Und zum Wachstum von Vail Resorts:
Schon jetzt finde ich den Epic Pass in Europa überraschhend attraktiv:
- Andermatt-Sedrun-Disentis: unbegrenzt
- Crans-Montana: unbegrenzt
- Skirama Dolomiti (Madonna di Campiglio - Val di Sole, Passo Tonale, Pejo, Paganella, Monte Bondone, Alpe Cimbra, Folgaria-Lavarone): 7 aufeinanderfolgende Tage, weitere Tage mit 50% Rabatt
- Les 3 Vallées: 7 aufeinanderfolgende Tage
- 4 Vallées: 5 aufeinanderfolgende Tage (es muss für alle Skitage eine Hotelbuchung über Verbier 4 Vallées vorliegen + Vorabinfo an die Bergbahnen)
- Ski Arlberg: 3 aufeinanderfolgende Tage (es muss für mind. 3 Tage eine Hotelbuchung in einem der definierten Partnerhotels vorliegen)
Und auch der Icon Pass (Alterra) ist schon nicht schlecht:
- Kitzbühel, 7 Tage
- St Moritz: 7 Tage
- Zermatt: 7 Tage (ohne Italienische Seite)
- Dolomiti Superski: 7 Tage
- Chamonix: 7 Tage
- Grandvalira: 7 Tage
https://www.htr.ch/story/tourismus/cran ... -vor-41237Da der Epic Pass derzeit lediglich in Dollar zu kaufen ist, sei hingegen die Nachfrage von Europäern noch nicht allzu gross. «Sobald der Kauf aber in mehreren Währungen möglich ist, werden wir den Epic Pass in Europa bewerben. Das wird wahrscheinlich bereits im nächsten Jahr der Fall sein.»
Und zum Wachstum von Vail Resorts:
Vail Resorts sucht künftig vor allem in den Alpen nach weiteren Skigebieten, die ins Portfolio passen. «Wir konzentrieren uns auf mittelgrosse bis grosse Gebiete mit Wachstumspotenzial», sagt Goar. Ein gutes Beispiel dafür sei der Einstieg in Andermatt, wo sich das Hotelangebot in den nächsten Jahren um mehr als 1000 Betten vergrössern werde. Gerüchte, wonach die Amerikaner Interesse am Bündner Skigebiet Flims Laax oder an Verbier im Wallis haben, wollte Goar nicht kommentieren.
Schon jetzt finde ich den Epic Pass in Europa überraschhend attraktiv:
- Andermatt-Sedrun-Disentis: unbegrenzt
- Crans-Montana: unbegrenzt
- Skirama Dolomiti (Madonna di Campiglio - Val di Sole, Passo Tonale, Pejo, Paganella, Monte Bondone, Alpe Cimbra, Folgaria-Lavarone): 7 aufeinanderfolgende Tage, weitere Tage mit 50% Rabatt
- Les 3 Vallées: 7 aufeinanderfolgende Tage
- 4 Vallées: 5 aufeinanderfolgende Tage (es muss für alle Skitage eine Hotelbuchung über Verbier 4 Vallées vorliegen + Vorabinfo an die Bergbahnen)
- Ski Arlberg: 3 aufeinanderfolgende Tage (es muss für mind. 3 Tage eine Hotelbuchung in einem der definierten Partnerhotels vorliegen)
Und auch der Icon Pass (Alterra) ist schon nicht schlecht:
- Kitzbühel, 7 Tage
- St Moritz: 7 Tage
- Zermatt: 7 Tage (ohne Italienische Seite)
- Dolomiti Superski: 7 Tage
- Chamonix: 7 Tage
- Grandvalira: 7 Tage
Saison 25/26: Crévacol, Riserva Bianca, Mondolè Ski, Courmayeur, Monterosa Ski, Espace San Bernard, Treffelhausen, Saalbach-Hinterglemm-Leogang-Fieberbrunn
Saison 24/25: Ischgl-Samnaun, Sonnenkopf, Hochlitten, Hochoetz, Kühtai, Kitzbühel, Arosa-Lenzerheide, Vals Dachberg, Adelboden-Lenk, Tschentenalp, Elsigenalp, Lenk-Betelberg, Elsigen-Metsch, St. Moritz Corviglia, Corvatsch
Saison 23/24: Ski Dubai, Serfaus-Fiss-Ladis, Ski Arlberg, Grasgehren, Ifen & Walmendinger Horn - Heuberg, Lermoos & Wettersteinbahnen, Crans-Montana, Grimentz-Zinal, St. Luc & Chandolin, Vercorin
Saison 22/23: Ladurns, Kronplatz, Gitschberg-Jochtal, Grimentz-Zinal, St. Luc & Chandolin, Malbun, Kühtai, Ratschings, Stubaier Gletscher, St. Moritz Corviglia
Saison 24/25: Ischgl-Samnaun, Sonnenkopf, Hochlitten, Hochoetz, Kühtai, Kitzbühel, Arosa-Lenzerheide, Vals Dachberg, Adelboden-Lenk, Tschentenalp, Elsigenalp, Lenk-Betelberg, Elsigen-Metsch, St. Moritz Corviglia, Corvatsch
Saison 23/24: Ski Dubai, Serfaus-Fiss-Ladis, Ski Arlberg, Grasgehren, Ifen & Walmendinger Horn - Heuberg, Lermoos & Wettersteinbahnen, Crans-Montana, Grimentz-Zinal, St. Luc & Chandolin, Vercorin
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Re: US-Skigebietsbetreiber will in Europa weiter zulegen
Attraktiv? Was habt ihr denn alle für Jobs mit so viel Urlaub? Und vor allem geht das ja ins Geld wenn man jedes Mal eine Unterkunft braucht. Das taugt ja alles nicht für regelmäßige Tagesausflüge und verstreut ist es auch noch.
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Re: US-Skigebietsbetreiber will in Europa weiter zulegen
Naja, "attraktiv" für mich persönlich sind die Pässe nicht.Seilbahnjunkie hat geschrieben: 27.09.2024 - 21:54 Attraktiv? Was habt ihr denn alle für Jobs mit so viel Urlaub? Und vor allem geht das ja ins Geld wenn man jedes Mal eine Unterkunft braucht. Das taugt ja alles nicht für regelmäßige Tagesausflüge und verstreut ist es auch noch.
Aber für per heute ca. 1.220 € für den Icon Pass bzw 920 € für den Epic Pass bekommt man in Europa schon einiges geboten.
Wer die "besten/ größten" Skigebiete quer durch die Alpen anfahren will kann z.B. mit dem Icon Pass schon einiges machen - v.a. weil keine Unterkunftsbindung. Der Epic Pass ist da schon restriktiver, das stimmt, wobei das Thema Unterkunft "nur" am Arlberg und in Verbier gilt. Aber klar, die Pässe "nur" in den Alpen zu nutzen macht aktuell noch wenig Sinn - außer man wohnt nahe bei Crans-Montana oder Andermatt-Sedrun-Disentis und möchte dort eh einen Saisonpass kaufen.
"Überraschend attraktiv" hatte ich geschrieben weil landläufig der Epic Pass ja v.a. mit den Vail Resorts Crans-Montana und Andermatt-Sedrun-Disentis assoziiert wird und weniger mit den weiteren Partnern. Wenn weitere Skigebiete aufgekauft werden oder weitere Partner dazukommen, dann könnte es schnell gehen und die Pässe werden bald auch in Europa beworben und populärer.
https://www.blick.ch/wirtschaft/sehen-m ... 60947.html
https://www.nzz.ch/wirtschaft/wie-pepsi ... ld.1846083
Es ist nur eine Frage der Zeit bis die nächste Übernahme kommt. In den USA gibt es lt. dem von Blick zitierten Bloomberg-Interview mit Kirsten Lynch nicht mehr viele unabhängige Skigebiete, die zum Verkauf stehen, also schaut man sich in den Alpen und in Ozeanien weiter um. Dazu kommt, dass man sich geographisch diversifizieren möchte um Risiken durch Klimawandel und wirtschaftliche Krisen abzuschwächen.
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Re: US-Skigebietsbetreiber will in Europa weiter zulegen
Ich hab schnell die fast 200 Seiten Bilanz 2023 überflogen, Vail-Resorts haben rd 2,8 Mrd Dollar Schulden.
Spektakulär wie es die Amis geschafft haben die reale Welt vom Buchgeld zu entkoppeln.
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Hermann ist der Skilehrer für uns alle (Aksel Lund Svindal über Hermann Maier)
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Re: US-Skigebietsbetreiber will in Europa weiter zulegen
2024
2,8 Mrd. US-Dollar Umsatz/ 2,5 Mrd €
4,6 Mrd. US-Dollar Verbindlichkeiten /4,12 Mrd. €
Gewinn 230 Mill. US-Dollar /206 Mill. €
53000 Mitarbeiter
CdA
1,22 Mrd. € Umsatz
1,1 Mrd. € Schulden
Gewinn 101 Mill. €
6448 Mitarbeiter
2,8 Mrd. US-Dollar Umsatz/ 2,5 Mrd €
4,6 Mrd. US-Dollar Verbindlichkeiten /4,12 Mrd. €
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CdA
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Gewinn 101 Mill. €
6448 Mitarbeiter
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Re: US-Skigebietsbetreiber will in Europa weiter zulegen
Der Rest steht hier zum Lesen: https://www.blick.ch/wirtschaft/flims-l ... 09349.htmlReto Gurtner, von der Weissen Arena Flims-Laax, prognostiziert, dass Tageskarten in zehn Jahren 200 bis 300 Franken kosten könnten.
Nicht nur der Klimawandel, auch die beiden US-Skigebietsbetreiber werden einen Einfluss haben in seiner Prognose.
Wer Träume hat der lebt noch.
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Re: US-Skigebietsbetreiber will in Europa weiter zulegen
200 Franken in 10 Jahren? Das ist doch alles andere als abwegig, wenn man mal Zinseszins rechnet.