Neues am Grossglockner Heiligenblut
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Re: Neues am Grossglockner Heiligenblut
Nein, überhaupt nicht. Ich wollte es hier nur mal kurz zusammenfassen…
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gernot
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Re: Neues am Grossglockner Heiligenblut
kleiner Lichtblick
https://www.kleinezeitung.at/kaernten/o ... -erweitertHeiligenblut
Millioneninvestition in bekanntes Hotel geplant
Investor Thomas Seitlinger lässt Chalet-Hotel Senger in Heiligenblut ab 2024 ausbauen. 280 Gästebetten sind künftig geplant. Ein Betreiber wird noch gesucht.
- snowflat
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Re: Neues am Grossglockner Heiligenblut
Denke, dass das ganze hin und her schon einiges an verbrannter Erde hinterlassen haben wird und viel Gäste abgeschreckt hat dort zu buchen oder sogar Buchungen storniert haben. Negative Presse geht sehr schnell, das zu wandeln ist ein vielfaches schwerer.
Kanada - 29.01.2017 bis 10.02.2017
Du kannst Dir Glück nicht kaufen. Aber Du kannst skifahren gehen und das ist ziemlich dasselbe!
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Re: Neues am Grossglockner Heiligenblut
In Heiligenblut geht das Geschacher um die Zukunft des Skigebiets munter weiter.
Der Liftbetrieb wird nach dem Ferienende erstmal wieder eingeschränkt:
Für die Zukunft braucht es mehr Ersteintritte und damit 500-1000 neue Betten. Diese sind aber geplant:
- Neueröffnung Kärtnerhof (im Dezember erfolgt)
- Neueröffnung Hotel Senger mit 280 Betten in 2024
- Wiedereröffnung Sporthotel Heiligenblut durch den ungarischen Investor Hunguest
- Planung eines neuen Aparthotels mit 400 Beten neben dem Hallenbad durch die Bergbahnen selbst (wie auch in Hinterstoder schon erfolgt und am Hochficht geplant)
Die Gemeinde hat darüber hinaus Interesse an einer Übernahme der Lifte bekundet, will aber keine Verluste tragen. Weitere Investoren werden gesucht.
https://kaernten.orf.at/stories/3239237/
https://www.kleinezeitung.at/kaernten/o ... t-moeglich
Der Liftbetrieb wird nach dem Ferienende erstmal wieder eingeschränkt:
Für den Liftbetrieb diese Saison wurden je 200.000 € von der Miteigentümerin Schmidl Heiligenblut GmbH und dem Wirtschaftsförderungsfonds des Landes Kärnten bereitgestellt.Das heißt, die Tunnelbahn Fleißalm und der Sessellift in der Fleiß sind ab kommender Woche nur mehr von Freitag bis Sonntag offen. Dafür gelten unter der Woche die Nebensaisonpreise. Die Lifte Viehbühl und Hochfleiß stehen komplett still.
Für die Zukunft braucht es mehr Ersteintritte und damit 500-1000 neue Betten. Diese sind aber geplant:
- Neueröffnung Kärtnerhof (im Dezember erfolgt)
- Neueröffnung Hotel Senger mit 280 Betten in 2024
- Wiedereröffnung Sporthotel Heiligenblut durch den ungarischen Investor Hunguest
- Planung eines neuen Aparthotels mit 400 Beten neben dem Hallenbad durch die Bergbahnen selbst (wie auch in Hinterstoder schon erfolgt und am Hochficht geplant)
Die Gemeinde hat darüber hinaus Interesse an einer Übernahme der Lifte bekundet, will aber keine Verluste tragen. Weitere Investoren werden gesucht.
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Saison 24/25: Ischgl-Samnaun, Sonnenkopf, Hochlitten, Hochoetz, Kühtai, Kitzbühel, Arosa-Lenzerheide, Vals Dachberg, Adelboden-Lenk, Tschentenalp, Elsigenalp, Lenk-Betelberg, Elsigen-Metsch, St. Moritz Corviglia, Corvatsch
Saison 23/24: Ski Dubai, Serfaus-Fiss-Ladis, Ski Arlberg, Grasgehren, Ifen & Walmendinger Horn - Heuberg, Lermoos & Wettersteinbahnen, Crans-Montana, Grimentz-Zinal, St. Luc & Chandolin, Vercorin
Saison 22/23: Ladurns, Kronplatz, Gitschberg-Jochtal, Grimentz-Zinal, St. Luc & Chandolin, Malbun, Kühtai, Ratschings, Stubaier Gletscher, St. Moritz Corviglia
Saison 23/24: Ski Dubai, Serfaus-Fiss-Ladis, Ski Arlberg, Grasgehren, Ifen & Walmendinger Horn - Heuberg, Lermoos & Wettersteinbahnen, Crans-Montana, Grimentz-Zinal, St. Luc & Chandolin, Vercorin
Saison 22/23: Ladurns, Kronplatz, Gitschberg-Jochtal, Grimentz-Zinal, St. Luc & Chandolin, Malbun, Kühtai, Ratschings, Stubaier Gletscher, St. Moritz Corviglia
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- GMD
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Re: Neues am Grossglockner Heiligenblut
Wie will man mit einem verkrüppelten Skigebiet all diese Hotels mit Gästen füllen? Da beisst sich die Katze doch selber in den Schwanz!
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Jay
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Re: Neues am Grossglockner Heiligenblut
Haha, so würde ich auch jede Firma der Welt übernehmen wollen...talent hat geschrieben: 06.01.2024 - 11:08 Die Gemeinde hat darüber hinaus Interesse an einer Übernahme der Lifte bekundet, will aber keine Verluste tragen.
- GMD
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Re: Neues am Grossglockner Heiligenblut
Anderseits auch verständlich, dass die Gemeinde diese Suppe, die sie sich nicht selber eingebrockt hat, nicht alleine auslöffeln will. Das wäre dann wieder so ein Fall von Schönwetterkapitalismus. Solange es gut geht, schön die Gewinne in private Taschen fliessen lassen. Wenn es jedoch schlecht läuft, dann nach der öffentlichen Unterstützung schreien. Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren...
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Tiroler Oldie
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Re: Neues am Grossglockner Heiligenblut
Eine Gemeinde ist eine Gemeinschaft vieler Einwohner. Daher eine sozialistische Vereinigung. Diese kann keinen Schönwetterkapitalismus oder Kapitalismus machen. Und wenn dies ein Bürgermeister samt Gemeinderat versucht ( Mehr Privat weniger Staat ) geht es auch meistens schief.GMD hat geschrieben: 06.01.2024 - 22:20 Anderseits auch verständlich, dass die Gemeinde diese Suppe, die sie sich nicht selber eingebrockt hat, nicht alleine auslöffeln will. Das wäre dann wieder so ein Fall von Schönwetterkapitalismus. Solange es gut geht, schön die Gewinne in private Taschen fliessen lassen. Wenn es jedoch schlecht läuft, dann nach der öffentlichen Unterstützung schreien. Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren...
Was aber eine Gemeinde machen sollte!
Entweder man verbietet den Bau eines Skigebietes oder man genehmigt den Bau eines Skigebietes. Aber dann in einer Größe das dieses für Wochengäste attraktiv ist. Denn in dieser Lage wird man wenige Tagesgäste haben.
Frühzeitig erkennen von Fehlentwicklungen in der Gemeinde und ein Gegensteuern wäre auch wichtig.
Ist einmal die Spirale weniger Gäste und weniger Lifte in einer Gemeinde in Schwung ist es sehr schwer die Spirale in die andere Richtung zu lenken.
- GMD
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Re: Neues am Grossglockner Heiligenblut
@Tiroler Oldie: Du hast im Prinzip schon recht. Was mich auf die Palme bringt sind diese sich häufig neoliberal bezeichnenden Unternehmer bzw. Investoren, die vom der öffentlichen Hand erwarten, dass sie ihnen beim Geschäfte machen möglichst wenig oder gar nicht reinredet (Stichwort Nachtwächterstaat), und natürlich wenig bis gar nichts von den dadurch erzielten Gewinnen mittels Steuern abschöpft. Die dann aber völlig unverfroren und dreist erwarten, dass sie von ihr gerettet werden, wenn sie sich verzockt haben. Bzw. die Folgen für die Gemeinschaft abfedert. Ein ganz übles, dreckiges Spiel in meinen Augen.
Gerade in Heiligenblut habe ich das Gefühl, dass hier etwas ähnliches abläuft. Dass Investoren bereit sind, einen ganzen Tourismusort gegen die Wand zu fahren um ihre eigenen Schäfchen ins Trockene zu bringen. Bzw. das Gefühl haben, die Gemeinde soll ihnen gefälligst gratis einen Stall bauen.
Gerade in Heiligenblut habe ich das Gefühl, dass hier etwas ähnliches abläuft. Dass Investoren bereit sind, einen ganzen Tourismusort gegen die Wand zu fahren um ihre eigenen Schäfchen ins Trockene zu bringen. Bzw. das Gefühl haben, die Gemeinde soll ihnen gefälligst gratis einen Stall bauen.
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Tiroler Oldie
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Re: Neues am Grossglockner Heiligenblut
Das ist richtig.GMD hat geschrieben: 07.01.2024 - 11:22 @Tiroler Oldie: Du hast im Prinzip schon recht. Was mich auf die Palme bringt sind diese sich häufig neoliberal bezeichnenden Unternehmer bzw. Investoren, die vom der öffentlichen Hand erwarten, dass sie ihnen beim Geschäfte machen möglichst wenig oder gar nicht reinredet (Stichwort Nachtwächterstaat), und natürlich wenig bis gar nichts von den dadurch erzielten Gewinnen mittels Steuern abschöpft. Die dann aber völlig unverfroren und dreist erwarten, dass sie von ihr gerettet werden, wenn sie sich verzockt haben. Bzw. die Folgen für die Gemeinschaft abfedert. Ein ganz übles, dreckiges Spiel in meinen Augen.
Gerade in Heiligenblut habe ich das Gefühl, dass hier etwas ähnliches abläuft. Dass Investoren bereit sind, einen ganzen Tourismusort gegen die Wand zu fahren um ihre eigenen Schäfchen ins Trockene zu bringen. Bzw. das Gefühl haben, die Gemeinde soll ihnen gefälligst gratis einen Stall bauen.
Das Problem ist aber nicht der Unternehmer der den Zuschuß fordert.
Das Problem sind schwache Politiker die den Zuschuß gewähren.
Wenn ein Schigebiet wirtschaftlich nicht überleben kann gehört es geschlossen und rückgebaut.
Egal ob es wirtschaftlich zu klein ist, wegen dem Klimawandel zu niedrig liegt oder in einem Ort mit zu wenig Übernachtungsbetten oder sonstwas liegt.
Gute Schigebiete sollte es aber erlaubt sein das Skigebiet auszubauen.
Wenn die derzeitige Politik weitergeführt wird das marode Skigebiete durch die öffentliche Hand am Leben erhalten werden oder deren Sterben um 10 - 20 Jahre verzögert wird und man andererseits den wirtschaftlich guten Gebieten den Ausbau verhindert schadet man langfristig der ganzen Branche in Österreich.
Mit solch einer Politik bekommt Österreich langfristig das Image das viele kleine marode Skigebiete hat und einige größere die nichts mehr weiterbringen.
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moimel
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Re: Neues am Grossglockner Heiligenblut
Letzte Woche bin ich mit einer Gruppe auf der Mesenatenhütte (die Hütte oberhalb vom Wallackhaus) gewesen. Einige der Gruppe fahren seit 25 Jahren nach Heiligenblut, sodass wir ein paar altgediente Liftler über die jetzige Situation ausfragen konnten. Die Situation ist recht verfahren:
1. Viele Hotels im Ort sind im Generationenübergang. Aufgrund der sinkenden Gästezahlen und der Unsicherheit bzgl. der Bergbahnen sind langfristige Investitionen nicht kalkulierbar. Folglich wird der Zustand vieler Hotels immer schlechter und werden dann beim Übergang geschlossen.
2. Es entsteht das bekannte Henne Ei Problem: Gästezahlen sinken kontinuierlich, die Bergbahnen werden immer unrentabler.
Schröcksnadel, die anderen Gesellschafter und die Hoteliers haben es also nicht geschafft einen langfristigen Plan aufzubauen. Keiner will Zusagen ohne die Anderen machen. Nun macht Schröcksnadel massiv Druck und will die Anteile nur noch loswerden. Fleißig wird die Drohkulisse mit der angekündigten Schließung/ Abbau der Anlagen immer weiter aufgebaut.
Persönlich fände ich es sehr schade, wenn dieses Skigebiet wegfallen sollte. Letzte Woche waren die Bergbahnen gut gefüllt, es gab je nach Wetter durchaus Wartezeiten an allen Anlagen.
1. Viele Hotels im Ort sind im Generationenübergang. Aufgrund der sinkenden Gästezahlen und der Unsicherheit bzgl. der Bergbahnen sind langfristige Investitionen nicht kalkulierbar. Folglich wird der Zustand vieler Hotels immer schlechter und werden dann beim Übergang geschlossen.
2. Es entsteht das bekannte Henne Ei Problem: Gästezahlen sinken kontinuierlich, die Bergbahnen werden immer unrentabler.
Schröcksnadel, die anderen Gesellschafter und die Hoteliers haben es also nicht geschafft einen langfristigen Plan aufzubauen. Keiner will Zusagen ohne die Anderen machen. Nun macht Schröcksnadel massiv Druck und will die Anteile nur noch loswerden. Fleißig wird die Drohkulisse mit der angekündigten Schließung/ Abbau der Anlagen immer weiter aufgebaut.
Persönlich fände ich es sehr schade, wenn dieses Skigebiet wegfallen sollte. Letzte Woche waren die Bergbahnen gut gefüllt, es gab je nach Wetter durchaus Wartezeiten an allen Anlagen.
- GIFWilli59
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Re: Neues am Grossglockner Heiligenblut
Der SL Tauernberg blieb aber trotz Andrang zu?
Übersicht über meine Berichte
2020/21: 101 Tage
Skitouren (75): 18x Willingen, 15x Steinach, 12x Winterberg, 7x Gr. Inselsberg, 6x Ilmenau, 6x Ernstthal, 5x Schneekopf, je 1x Elkeringhausen, Döllberg/Suhl, Goldlauter, Jena, Kassel, Oberhof
Ski Alpin (14): 8x Willingen, 5x Winterberg, 1x Winterberg+Willingen
Resteski (12): 8x Winterberg, 2x Schneekopf, 2x Steinach
2020/21: 101 Tage
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xxxforce
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Re: Neues am Grossglockner Heiligenblut
Damit ist der Seppenalm aber auch endgültig als LSAP anzusehen und sollte mal aus dem Pistenplan gestrichen werden, war ja schon in den letzten 10 Jahren defakto nie in Betrieb.
- GIFWilli59
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Re: Neues am Grossglockner Heiligenblut
Bleiben Tunnel- und Fleißbahn eigentlich bis Saisonende in Betrieb?
Ich plane aktuell, an Ostern einen Tag hinzufahren.
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xxxforce
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Re: Neues am Grossglockner Heiligenblut
Rettungsversuch für Skigebiet Heiligenblut
Das Skigebiet Heiligenblut soll um einen Euro an neue Betreiber verkauft werden. Dieses Angebot will die Gemeinde gemeinsam mit dem Land den jetzigen Eigentümern, den Familien Schröcksnadel und Schmidl, am kommenden Montag vorlegen. Die Eigentümer zeigen sich vom Termin überrascht
100 Prozent der Gesellschaftsanteile sollen an den neuen Eigentümer, der bereits am Montag präsentiert wird, übergehen. Steuergelder sollen keine fließen, heißt es seitens des zuständigen politischen Referenten Sebastian Schuschnig (ÖVP): „Wir haben in den letzten Monaten intensive Gespräche geführt, nicht nur mit den Eigentümern, sondern auch mit Unternehmern aus der Region und mit der Gemeinde.“
„Eigentümer sollen Weg frei machen“
Nun gebe es ein mögliches Lösungsszenario. In der Region gebe es Unternehmer, die willens und in der Lage wären, Anteile an den Bergbahnen zu übernehmen, aber nur 100 Prozent. Man brauche einen völligen Neustart, so Schuschnig. Mit einer Übernahme von 100 Prozent gehen natürlich auch alle bisherigen Lasten einher. Dem Vernehmen nach seien die Interessenten bereit dazu.
Die öffentliche Hand lasse sich nicht von der Drohung eines Abbaus der Lifte unter Druck setzen, damit die Abgänge finanziert werden, so Schuschnig. Es liege an den Eigentümern, nun den Weg für einen Neustart freizumachen.
Hoffnung auf Einigung beim Bürgermeister
Wobei noch gar nicht klar ist, ob die Familie Schmidl überhaupt ihre Anteile hergeben möchte, zumindest bis vor wenigen Wochen war davon noch keine Rede. Bürgermeister Martin Lackner (Liste Martin Lackner – Unabhängige und ÖVP Heiligenblut) sagte im ORF-Interview: „Für die Zukunft des Skigebiets mit langfristiger Perspektive appelliere ich auch an die Eigentümer, damit eine Übergabe zustande kommt.“
Die Gästezahlen gingen in den vergangenen Jahren stark zurück, weshalb es in diesem Winter nur eingeschränkten Liftbetrieb gab. 2,5 Millionen Euro investierten die Gesellschafter laut eigenen Angaben in den vergangenen fünf Jahren in den Weiterbestand des Skigebiets, doch so könne es nicht mehr weitergehen. Nun soll ein Neustart erfolgen, so die Hoffnung von Gemeinde und Land.
Eigentümer „überrascht“ von Termin
Der Druck der von Seiten des Landes und der Gemeinde gemacht werde, sei überhaupt nicht nachvollziehbar, heißt es von den Eigentümern. Es sei eigentlich Stillschweigen vereinbart worden über die aktuell laufenden, konstruktiven Gespräche mit dem Land, wie es weitergehen solle. Der Termin am Montag sei völlig überraschend gekommen. Sie teilten aber mit, man wolle die Gespräche positiv fortsetzen. Vielleicht ergebe sich schon am Montag die Möglichkeit eine, für alle tragbare, eventuell auch neue Variante einer wirtschaftlich vertretbaren und nachhaltigen Zukunft der Bergbahnen Heiligenblut im Interesse der gesamten Region zu finden, wurde mitgeteilt.
red, kaernten.ORF.at
https://kaernten.orf.at/stories/3248131/
- F. Feser
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Re: Neues am Grossglockner Heiligenblut
Starli übernimmt den Laden fürn Euro bestimmt 
Simmer mal gespannt wer da hinterm Busch hervorgesprungen kommt. Starke potentielle (mehr oder weniger) lokale Investorenfamilien gibt’s ja einige…
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Re: Neues am Grossglockner Heiligenblut
Das würde wohl keine 5min gut gehen ehe ihn das halbe Mölltal mit Fackeln und Heugabel verfolgt
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Re: Neues am Grossglockner Heiligenblut
Zukunft der Heiligenbluter Skilifte ungewissEs werden auf jeden Fall namhafte Beträge notwendig sein, um das Skigebiet zukunftsfit zu halten und zu entwickeln.
Kanada - 29.01.2017 bis 10.02.2017
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Re: Neues am Grossglockner Heiligenblut
Quelle: Oberkärntner Skigebiet Heiligenblut droht Schließung mit SaisonendeDie Eigentümer der Bergbahnen bekräftigten am Montag ihre Ablehnung des Übernahme-Vorschlags: "Der einzige auf dem Tisch liegende Vorschlag seitens Land und Gemeinde ist aus unserer Sicht nicht umsetzbar." Weiters sei unklar, "warum die Namen der Kaufinteressenten nicht genannt werden und warum diese der Vermittlung des Landes/der Gemeinde bedürfen" und nicht einfach direkt Kontakt mit den Eigentümern aufnehmen würden. Die Gesellschafter wollen nun noch diese Woche über das weitere Vorgehen diskutieren.
Quelle: Mitarbeiter im Skigebiet Heiligenblut wurden gekündigtGroßglockner Seilbahnen wurden von Landesrat Schuschnig aufgefordert, die Liftanlagen in Heiligenblut für einen Euro an eine neue Betreibergruppe zu übergeben. Der Vorschlag wurde abgelehnt.
Quelle: Skigebiet Heiligenblut: Spiel auf ZeitErgebnislos zu Ende gegangen ist am Montag in der Landesregierung die Gesprächsrunde zur Zukunft des Skigebietes Heiligenblut. Eine neue Investorengruppe wäre bereit, das Skigebiet zu übernehmen – die Eigentümer spielen jedoch offenbar auf Zeit, ein Ja zum Angebot gibt es nicht. 20 Mitarbeiter wurden zur Kündigung angemeldet.
Quelle: Zittern um Liftbetrieb in Heiligenblut: Krisengipfel ohne ErgebnisMit Ende März wollen die Bergbahnen nun den Betrieb einstellen. 20 Mitarbeiter sollen bereits zur Kündigung angemeldet sein.
Kanada - 29.01.2017 bis 10.02.2017
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Re: Neues am Grossglockner Heiligenblut
Ein sehr "aufschlussreicher" Bericht über das Imperium "Schröcksnadel" - Ein Schelm wer hier parallelen erkennt
AB 10:30
https://tvthek.orf.at/profile/Eco/11523 ... n/15580896
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Re: Neues am Grossglockner Heiligenblut
Gemeinde und Land sind bei den Verhandlungen raus, ein Weiterbetrieb, auch wenn das Gebiet nicht verkauft werden würde, scheint jedoch fix:
https://www.kleinezeitung.at/kaernten/1 ... stisch-aus
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Re: Neues am Grossglockner Heiligenblut
Nach der ORF-Reportage nicht überraschend, dass sich Gemeinde und Land nicht auf irgendwelche Deals einlassen. Auch wenn es schmerzhaft sein könnte, wenn man den letzten Satz liest. Ganz nüchtern betrachtet, wird man das Angebot so zurechtstutzen bzw. weiter einschränken, dass ein Weiterbetrieb betriebswirtschaftlich sinnvoll ist. Aber die Abwärtsspirale dreht sich doch schon längst ... daher würde mich wundern, wenn nicht doch wieder die Drohgebärde der Schließung kommt und der Eiegntümer Gemeinde und Land erneut versucht in Geiselhaft zu nehmen.
Kanada - 29.01.2017 bis 10.02.2017
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Re: Neues am Grossglockner Heiligenblut
Das "mit der Schließung drohen" ist beim Schröcksnadel ja anscheinend ein Geschäftsmodell.