Die umgekehrte Situation hatten wir nach Ostern, als wegen der plötzlich aufkommenden Lawinengefahr das Gebiet Schwarzsee geschlossen werden musste und alle Wintersportler aus dem Sektor Süd via MEX abfahren mussten. Da bildete sich auf Furgg eine riesige Menschentraube vor und nach den Drehkreuzen. Die Mitarbeiter waren in ständigem Telefonkontakt mit Schwarzsee und haben dann die Gondeln nur zu 2/3 besetzt fahren lassen, damit die auf Schwarzsee getrandeten Kunden zusteigen konnten. Eigentlich haben die Mitarbeiter dort vorbildlich reagiert. Was man von einigen Gästen leider nicht sagen kann. Zum Teil fehlte wohl nicht viel und es wäre zu handfesten Auseinandersetzungen gekommen. Das Kernproblem aber ist, dass der MEX in solchen Situationen völlig überlastet ist. Die Kapazität reicht in Spitzenzeiten nicht mehr aus. Anderswo hätte man längst eine 3s direkt von der Talstation auf Trockener Steg gebaut. Auch, um den Gästen die Möglichkeit zu bieten, schneller von Z nach IT zu wechseln.Romand hat geschrieben: 13.04.2024 - 07:38 - Bei grossem Ansturm, waren lassen Sie im MEX nicht jede 10. Kabine leer fahren damit man in Furi, Aroleid und Furgg schneller einsteigen kann?
Die Skigebietsverbindung mit der Querung auf 3.900 Meter Seehöhe ist ein Witz. Man ist mit Zwischenhalten und Wartezeiten fast eine geschlagene Stunde unterwegs, bevor man die erste Fahrt auf Ski machen kann. Die Alternative, auf Gornergrat oder Rothorn zu starten, macht oft auch keinen Sinn, wenn man dann auf Furi ewig auf einen freien Platz warten muss. In früheren Jahren lief zu Stoßzeiten wenigstens mal die PB Furi-TS.