Mutwillige Stauverursachung am Fernpass

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ThomasZ
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Re: Mutwillige Stauverursachung am Fernpass

Beitrag von ThomasZ »

Seilbahnjunkie hat geschrieben: 08.09.2024 - 01:29 Nein, es ist statistisch belegte Lehrmeinung in der Verkehrswissenschaft. Da könnt ihr euch solange auf euer Bauchgefühl berufen wie ihr wollt, das ändert nichts an den Tatsachen.
Das wird nicht richtiger, weil du es laufend wiederholst. Und es hat schon viele sogenannte Lehrmeinungen gegeben, die sich irgendwann als zumindest fragwürdig herausgestellt haben. Schlüssige Beweise habe ich noch nicht gesehen.

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Seilbahnjunkie
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Re: Mutwillige Stauverursachung am Fernpass

Beitrag von Seilbahnjunkie »

Ihr glaubt ernsthaft, dass die Stausituationen niemanden in der Region davon abhalten Ausflüge zu unternehmen? Dann kann es ja nicht so schlimm sein, fährt man halt einfach wo anders lang.
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Petz
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Re: Mutwillige Stauverursachung am Fernpass

Beitrag von Petz »

Die Ausweichmöglichkeiten sind ja leider sehr beschränkt. Mal abgesehen davon das das Hahntennjoch im Winter nicht zur Verfügung steht, ist das ne elende Kraxlerei die z. B. mein Automatikfahrzeuge so gar nicht mag weil das Getriebe zu Überhitzung neigt, außerdem noch verbunden einer guten halben Stunde Zeitverlust wenn man über Oberjoch weiterfährt.
Über Garmisch - Ehrwald spart man sich zwar den Paß aber auch die Reststrecke ist genauso stauanfällig wie der Paß selbst.

Im Gegensatz zu früher hab ich deshalb meine Fahrten gravierend reduziert weil ich auf früher recht zahlreichen Besuche bei Allgäuer Freunden verzichte und nur mehr dann rausfahre wenn es Arbeit zu erledigen gilt.
Petz setzt seine Aktivitäten mit Ende Juni 2020 stark zurück. Ich bleibe aber bis auf weiteres in Ausnahmefällen und per PN für Fragen, Hilfe beim Modellbau etc. noch aktiv.
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Seilbahnjunkie
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Re: Mutwillige Stauverursachung am Fernpass

Beitrag von Seilbahnjunkie »

Schau an, und genau daran erkennt man, dass es halt doch stimmt.
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Re: Mutwillige Stauverursachung am Fernpass

Beitrag von Che »

Seilbahnjunkie hat geschrieben: 08.09.2024 - 17:50 Schau an, und genau daran erkennt man, dass es halt doch stimmt.
Nicht für den Durchgangsverkehr, lediglich für den Zielverkehr.
Bei mir exakt das Gleiche:
Tagestrips finden eben eher nach Vorarlberg statt, wenn ich jedoch nach Italien fahre geht’s weiterhin über den Fernpass. Meiner Meinung nach das Gegenteil vom eigentlich Ziel, aber selbst Schuld.
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Re: Mutwillige Stauverursachung am Fernpass

Beitrag von Ilcko »

Unbenannt.jpg
Kickl will die große Lösung am Fernpass :-)
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Seilbahnjunkie
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Re: Mutwillige Stauverursachung am Fernpass

Beitrag von Seilbahnjunkie »

Da steht so viel Bullshit in dem Absatz, da fällt das auch nicht mehr auf.
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Re: Mutwillige Stauverursachung am Fernpass

Beitrag von GIFWilli59 »

Semi OT, aber ich finde interessant, dass man sowohl die Luegbrücke sanieren als auch den Tunnel planen (und vermutlich? bauen) will.
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Re: Mutwillige Stauverursachung am Fernpass

Beitrag von talent »

Ilcko hat geschrieben: 02.10.2024 - 16:02 Unbenannt.jpg
Kickl will die große Lösung am Fernpass :-)
Lieber Ilcko, es gibt da ein Forum namens alpinfans.com, schau doch mal dort vorbei, und lass uns hier bitte künftig in Frieden mit deiner Protesthuperei und deinen *Sympathien* für einschlägige Populisten.
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Re: Mutwillige Stauverursachung am Fernpass

Beitrag von Seilbahnjunkie »

Und genau da bringt man eure beiden Beiträge zusammen. Die Forderung nach Lueg Brückensanierung und Tunnel ist nämlich nichts anderes als Populismus. Das ist sau teuer und die Kohle fehlt dann wo anders. Das Versprechen würden die darum auch nie einhalten.
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Petz
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Re: Mutwillige Stauverursachung am Fernpass

Beitrag von Petz »

GIFWilli59 hat geschrieben: 02.10.2024 - 16:51Semi OT, aber ich finde interessant, dass man sowohl die Luegbrücke sanieren als auch den Tunnel planen (und vermutlich? bauen) will.
Ich ebenfalls denn für mich würde dies eigentlich implizieren, das man seinen Gedanken folgend die Luegbrücke nicht in nachhaltiger Form sanieren würde denn wozu würde man sonst den Tunnel errichten wollen. Rein verkehrstechnisch gesehen läge er ja mit der großen Fernpaßlösung auch nicht falsch nur durchsetzbar ist die sicherlich nicht. Und an der Kontrollstelle Musau wird schon seit Jahren der LKW - Verkehr in jener Form und hoher Intensität kontrolliert wie er es fordert damit die Transitbeschränkungen auf der Fernpaßroute befolgt werden.
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Re: Mutwillige Stauverursachung am Fernpass

Beitrag von Tyrolens »

Die Luegbrücke muss saniert werden, sonst muss sich direkt für den Verkehr gesperrt werden.
Bis ein Luegtunnel fertig gestellt würde, würden locker 20 Jahre vergehen.
Ein Luegtunnel wäre reinste Geldverschwendung. Dort oben stehen ~ 10 Häuser, die davon profitieren würden.


Das Problem mit dem Fernpass ist: Je besser die Straßen, desto mehr Verkehr ziehen sie an.
Alleine mit dem, was bisher geplant ist, würde das zusätzliche Verkehrsaufkommen die Brennerautobahn vollends zum Kollaps bringen. Dazu gibt's reichlich Studien.
Kurzum: Wenn ich einen Flaschenhals beseitige, erzeuge ich woanders einen neuen.
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Re: Mutwillige Stauverursachung am Fernpass

Beitrag von scratch »

Tyrolens hat geschrieben: 02.10.2024 - 19:37 Das Problem mit dem Fernpass ist: Je besser die Straßen, desto mehr Verkehr ziehen sie an.
Für manche Nutzer hier sind bessere Straßen ein Allheilmittel und führen niemals zu mehr Verkehr. :mrgreen:
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Re: Mutwillige Stauverursachung am Fernpass

Beitrag von GIFWilli59 »

Tyrolens hat geschrieben: 02.10.2024 - 19:37 Die Luegbrücke muss saniert werden, sonst muss sich direkt für den Verkehr gesperrt werden.
Achso, ich dachte, mit Sanierung wäre der mittelfristige Neubau der Brücke gemeint und nicht die aktuelle Sanierung, die eher den Charakter einer Notreparatur hat.
Tyrolens hat geschrieben: 02.10.2024 - 19:37 Bis ein Luegtunnel fertig gestellt würde, würden locker 20 Jahre vergehen.
Naja, meinst du nicht, es reichen 4 Jahre Planung + 6 Jahre Bauzeit?
Tyrolens hat geschrieben: 02.10.2024 - 19:37 Ein Luegtunnel wäre reinste Geldverschwendung. Dort oben stehen ~ 10 Häuser, die davon profitieren würden.
Stimmt, unmittelbar an der Brücke stehen kaum mehr. Der Ortskern von Gries am Brenner würde davon nicht profitieren. Ferner ist auch die Frage, ob die Lärmbelastung so hoch ist, wenn die Brücke sich oberhalb der Häuser befindet und zusätzlich noch Lärmschutzwände gebaut werden.
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Re: Mutwillige Stauverursachung am Fernpass

Beitrag von Seilbahnjunkie »

Das ist eh was das mich an der Brennerautobahn immer wieder wundert, dass es nicht mehr Lärmschutzwände gibt. Das betrifft ja auch andere Stellen.
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Petz
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Re: Mutwillige Stauverursachung am Fernpass

Beitrag von Petz »

Das dürfte aber daran liegen das die BA außer im Bereich von Schönberg meist deutlich über dem Talboden verläuft und Fahrbahnen den Schall wenn dann zur Seite oder nach oben reflektieren.
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Re: Mutwillige Stauverursachung am Fernpass

Beitrag von CrystalMountain »

Bürgerinitiativen lehnen Fernpass-Paket weiter ab
Mit dem Fernpass-Paket will die Landesregierung die verkehrs- und staugeplagte Region entlasten. Das Transitforum Austria-Tirol und Bürgerinitiativen fordern stattdessen ein Gesamtverkehrskonzept, die Überarbeitung der Ausnahmen vom 7,5-Tonnen-Lkw-Fahrverbot und eine staufreie Verkehrsdosierung.
https://tirol.orf.at/stories/3276639/

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Re: Mutwillige Stauverursachung am Fernpass

Beitrag von Ilcko »

Schaut euch mal die an!

Dosierung ohne Stau
statt Tunnelbau

Frage an alle. Wie soll das gehen? Fehlt es da einfach an Intelligenz? So dumm kann doch wirklich kein Mensch sein, um zu glauben, dass es eine Dosierung ohne Stau geben kann.
Die Dosierung ist an ganz vielen Tagen DIE URSACHE des Staus

Die geplanten Tunnel werden kaum Entlastung bringen. Der Verkehr fließt weiter durch Obsteig, bzw Tarrenz, der Stau entsteht durch die Dosierampeln und zwischen Reutte und Heiterwang.

Die Landesregierung will nur abzocken, die Bürgerinitiativen fordern etwas, was sich selbst ausschließt. Dosierung ohne Stau.

Gegen so einen Blödsinn: Immer alle paar Kilometer einen Protesthuper auf dieser Strecke!



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Re: Mutwillige Stauverursachung am Fernpass

Beitrag von Seilbahnjunkie »

Kannst du nicht einfach wo anders hin fahren, so Gäste wie dich braucht hier keiner. Das führt nur dazu, dass die Stimmung gegen den Tourismus noch schlimmer wird.
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Re: Mutwillige Stauverursachung am Fernpass

Beitrag von Petz »

Ilcko hat geschrieben: 13.11.2024 - 08:20Frage an alle. Wie soll das gehen?
Gegen so einen Blödsinn: Immer alle paar Kilometer einen Protesthuper auf dieser Strecke!
Es geht um Stauverhinderung auf der Fernpaßstrecke um den Verkehr flüssig zu halten; der sicher immer wieder auftretende überlastungsbedingte Stau muß in Bereiche verlagert werden wo es für Einsatzfahrzeuge Umfahrungsmöglichkeiten oder eine Rettungsgasse gibt.
Und Protesthuper können teuer werden denn die Praxis wäre nicht nur ein Verstoß gegen die Warnzeichenabgaberegel sondern auch einer gegen das Kraftfahrgesetz; bei Letzerem kommst es zur Anzeige.
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Re: Mutwillige Stauverursachung am Fernpass

Beitrag von Ilcko »

Es geht um Stauverhinderung auf der Fernpaßstrecke um den Verkehr flüssig zu halten; der sicher immer wieder auftretende überlastungsbedingte Stau muß in Bereiche verlagert werden
Damit bestätigst du die Dummheit der Demonstranten. Wenn der Stau verlagert wird, ist er nicht weg, sondern nur wo anders.
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Re: Mutwillige Stauverursachung am Fernpass

Beitrag von TiPi »

Ilcko hat geschrieben: 13.11.2024 - 10:17
Es geht um Stauverhinderung auf der Fernpaßstrecke um den Verkehr flüssig zu halten; der sicher immer wieder auftretende überlastungsbedingte Stau muß in Bereiche verlagert werden
Damit bestätigst du die Dummheit der Demonstranten. Wenn der Stau verlagert wird, ist er nicht weg, sondern nur wo anders.
Wie beim Laubbläser :mrgreen:
Glück Auf!
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Re: Mutwillige Stauverursachung am Fernpass

Beitrag von Petz »

Ilcko hat geschrieben: 13.11.2024 - 10:17Damit bestätigst du die Dummheit der Demonstranten. Wenn der Stau verlagert wird, ist er nicht weg, sondern nur wo anders.
Aber verlagert in Bereiche wo er keine Gefahr für die Notfallversorgung der Bevölkerung darstellt; das ist das Ziel denn eine Stauvermeidung kann es mit den geplanten Ausbaumaßnahmen an der Fernpaßroute niemals geben und die große Lösung mit u. a. Tschirganttunnel und teilweise dreispurigen Streckenteilen ist politisch nicht durchsetzbar.
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Re: Mutwillige Stauverursachung am Fernpass

Beitrag von GIFWilli59 »

Ilcko hat geschrieben: 13.11.2024 - 08:20 Schaut euch mal die an!

Dosierung ohne Stau
statt Tunnelbau

Frage an alle. Wie soll das gehen? Fehlt es da einfach an Intelligenz? So dumm kann doch wirklich kein Mensch sein, um zu glauben, dass es eine Dosierung ohne Stau geben kann.
Die Dosierung ist an ganz vielen Tagen DIE URSACHE des Staus

Die geplanten Tunnel werden kaum Entlastung bringen. Der Verkehr fließt weiter durch Obsteig, bzw Tarrenz, der Stau entsteht durch die Dosierampeln und zwischen Reutte und Heiterwang.

Natürlich führen Dosierampeln nur dazu, dass man auf einem Abschnitt mehr, auf dem anderen weniger Stau hat.
So kann man das mehr an Stau dorthin verlegen, wo man weniger Probleme damit hat, z. B. an die Grenze von Deutschland und Österreich.
Wo diese Stelle auf der anderen Seite ist, weiß ich allerdings nicht.
Ilcko hat geschrieben: 13.11.2024 - 08:20 (...) , die Bürgerinitiativen fordern etwas, was sich selbst ausschließt. Dosierung ohne Stau.

Das widerspricht nicht unbedingt der Natur einer BI, dass man Sachen fordert, die nicht umsetzbar oder sinnlos sind. Das ist auch nicht das einzige Verkehrsprojekt, wo das so ist. Gibt es zB. auch bei dem geplanten Ausbau der Schienenstrecke Hannover-Hamburg.
Ilcko hat geschrieben: 13.11.2024 - 08:20 Gegen so einen Blödsinn: Immer alle paar Kilometer einen Protesthuper auf dieser Strecke!

Sowas ist in meinen Augen ineffektiv, da nicht zielgerichtet.
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Re: Mutwillige Stauverursachung am Fernpass

Beitrag von Petz »

GIFWilli59 hat geschrieben: 13.11.2024 - 12:55Wo diese Stelle auf der anderen Seite ist, weiß ich allerdings nicht.
Bis jetzt wurde dafür in Richtung Deutschland die Tunnelampel der Umfahrung Nassereith genutzt. Allerdings führt an Urlauberrückreisewochenenden auch der Flaschenhals der Autobahnmautstelle Sterzing zu einer Vordrosselung.
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