Das hat bislang bei der Aussage "97% der Klimaforscher stimmen überein, der Klimawandel sei menschengemacht", niemanden gestört.Pancho hat geschrieben: 04.11.2024 - 15:32 Bisherige anerkannte Arbeiten zum Thema Klimawandel:
Exakt Zero, Null, Nix.
Weiterhin:Spiegel.de hat geschrieben: Eine allgemeine Abstimmung unter Klimaforschern sei auch deshalb sinnlos, weil die meisten Wissenschaftler Spezialisten seien, ergänzt Judith Curry , Atmosphärenforscherin am Georgia Institute of Technology. Die wenigsten forschten über die Ursache des Klimawandels - sie zu gerade diesem Thema zu befragen, sei eine Art "Konsens zweiter Ordnung".
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Die Studie belegt also lediglich eine Banalität: Wissenschaftler sind sich weitgehend einig, dass der Mensch zur Klimaerwärmung beiträgt.
Mit dem letzten Satz haben sich die Akteure der Studie als Aktivisten geoutet. Der Artikel ist bereits 10 Jahre alt. Gibt es eine neuere Studie unter Klimaforschern, die tatsächlich nach der Ursache forschen und die zu einem anderen Ergebnis kommt?Spiegel.de hat geschrieben: Weniger als ein Prozent der [tausende untersuchten] Studien widersprachen ausdrücklich dem Einfluss des Menschen. Gut zwei Drittel hatten keine Position zu dem Thema - sie blieben außen vor. Das Resümee von Cook und seinen Kollegen: 97 Prozent legten einen menschlichen Einfluss zugrunde.
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Zu den eigentlich entscheidenden Fragen jedoch macht die Cook-Studie keine Aussage: Wie groß ist der menschengemachte Anteil am Klimawandel?
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Die bedeutendsten Fragen der Umweltforschung sind weitaus schwieriger zu beantworten - und hier gehen die Meinungen der Wissenschaftler weit auseinander.
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Warum erwecken die 97 Forscher mit ihrer Kampagne den gegenteiligen Eindruck? Die Öffentlichkeit, so begründen die Autoren die Idee zu ihrer Studie, zögere bei der Unterstützung des Klimaschutzes ....
... die auch morgen noch ein geregeltes Einkommen haben möchten, die ihre Vorlesungen nicht vor leeren Reihen halten möchten, die auf Kollegen angewiesen sind, um wissenschaftliche Arbeiten zu veröffentlichen, die auf Drittmittel und staatliche Förderung angewiesen sind, um ihre Forschung zu finanzieren......
Leider haben entscheidende Änderungen der letzten Jahrzehnte auf gesellschaftlicher Ebene und auch bei Hochschulreformen dazu geführt, dass die Freiheit von Forschung und Lehre eher abgenommen hat.