Von diesen Lieferketten sind wir absolut abhängig und ich sehe keine Möglichkeit da rauszukommen. Dummerweise sind das nämlich genau diese Rohstoffe die für den Ausbau der Technologien für die Energiewende inklusive E-Mobilität unabdingbar sind und wo anders sind sie nicht ohne weiteres und in den benötigten Mengen herzubekommen. Wir können eine Abhängigkeit gegen eine andere eintauschen.Petz hat geschrieben: 09.07.2025 - 14:09 In der Lieferkette von jenen Strukturen die ein Erpressungspotential aufweisen wozu beispielsweise die OPEC oder auch China was gewisse Rohstoffe betrifft, gehört.
Die große Klima-Diskussion
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Re: Die große Klima-Diskussion
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Re: Die große Klima-Diskussion
Da schließt sich dann allerdings wieder der Kreis zum Pumpspeicher. Der braucht im Verhältnis zu Batterien doch sehr wenig Lieferungen aus potenziell "unangenehmen" Ländern. Am Ende macht's bei den Speichertechnologien vermutlich die richtige Mischung zum richtigen Zeitpunkt. Zu spät dran ist Deutschland sowieso schon, weil man parteiübergreifend seitens der Politik zu lang auf die falschen Pferde gesetzt hat.
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Re: Die große Klima-Diskussion
Noch schon aber mit deutlich höherem finanziellen Aufwand als dieser gewesen wäre wenn man, als China begann diese Ressourcen für sich zu requirieren, ebenfalls tätig geworden wäre. Jedenfalls müsste man als EU sobald sich irgendwo rauskristallisierte, das ein Land das seltene Erden fördert seine Schulden bei China nicht mehr bedienen kann (was in einigen Fällen zweifellos geschehen wird) die Tilgung übernehmen und sich im Gegenzug die Bezugsrechte sichern.Spezialwidde hat geschrieben: 09.07.2025 - 14:19Von diesen Lieferketten sind wir absolut abhängig und ich sehe keine Möglichkeit da rauszukommen. Dummerweise sind das nämlich genau diese Rohstoffe die für den Ausbau der Technologien für die Energiewende inklusive E-Mobilität unabdingbar sind und wo anders sind sie nicht ohne weiteres und in den benötigten Mengen herzubekommen.
@ judyclt ; nicht nur zum Pumpspeicher sondern vor allem würde ich für einen weiteren Ausbau der Grundlast plädieren. Das geht auch komplett ohne große Bauwerke wie Stauwehre wenn man beispielsweise solche spezielle, einfache und fast unsichtbare Wasserräder
https://www.topagrar.com/energie/news/w ... 92609.html
in großer Menge hintereinander im Uferbereich etwas größerer Bäche und Flüssen installierte und sie elektrisch zu größeren Energieerzeugungseinheiten zusammenfasste.
Petz setzt seine Aktivitäten mit Ende Juni 2020 stark zurück. Ich bleibe aber bis auf weiteres in Ausnahmefällen und per PN für Fragen, Hilfe beim Modellbau etc. noch aktiv.
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Re: Die große Klima-Diskussion
Während wir hier um geeignete Maßnahmen zur CO2-Reduzierung diskutieren, versuchen die Konservativen dieser Welt gleichzeitig alles, doch noch mehr von ihren geliebten fossilen Brennstoffen zu verkaufen...
Das Donald Trumps Motto wieder "drill baby drill" sein würde, war ja eigentlich klar, aber dass in Deutschland nun auch von der CDU so krass gegen den Klimaschutz polemisiert wird, hätte ich niemals gedacht. Bei #GasKathi Reiche ist tatsächlich jedes zweite Wort "Gas", und Friedrich Merz haut gestern im Bundestag Stammtischparolen raus ("Wir machen ja nur 2%, bringt ja nix"). Unfassbar. Und nun lese ich bei Twitter,
https://x.com/micha_bloss/status/1942891968050122925
dass im Europaparlament die Konservativen die bisherigen Brandmauer zu den Rechtsextremisten (Patrioten für Europa) eingerissen haben, diese können nun das Klima-Dossier leiten.
https://de.euronews.com/my-europe/2025/ ... -patrioten
Da werden wohl die bisherigen Klimaziele aufgeweicht werden. Ich hatte neulich auch gelesen, dass befürchtet wird, die Konservativen könnten mit den Rechtsextremen auch ETS-2 noch verhindern. Nach dem jetzigen Schritt scheint das absolut plausibel. Es ist nur noch zum k*tzen. Die Fossil-Lobby ist einfach zu stark
Das Donald Trumps Motto wieder "drill baby drill" sein würde, war ja eigentlich klar, aber dass in Deutschland nun auch von der CDU so krass gegen den Klimaschutz polemisiert wird, hätte ich niemals gedacht. Bei #GasKathi Reiche ist tatsächlich jedes zweite Wort "Gas", und Friedrich Merz haut gestern im Bundestag Stammtischparolen raus ("Wir machen ja nur 2%, bringt ja nix"). Unfassbar. Und nun lese ich bei Twitter,
https://x.com/micha_bloss/status/1942891968050122925
dass im Europaparlament die Konservativen die bisherigen Brandmauer zu den Rechtsextremisten (Patrioten für Europa) eingerissen haben, diese können nun das Klima-Dossier leiten.
https://de.euronews.com/my-europe/2025/ ... -patrioten
Da werden wohl die bisherigen Klimaziele aufgeweicht werden. Ich hatte neulich auch gelesen, dass befürchtet wird, die Konservativen könnten mit den Rechtsextremen auch ETS-2 noch verhindern. Nach dem jetzigen Schritt scheint das absolut plausibel. Es ist nur noch zum k*tzen. Die Fossil-Lobby ist einfach zu stark
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Re: Die große Klima-Diskussion
Es gibt dazu ein sehr interessantes Interview mit Jean-Baptiste Fressoz.
https://www.derstandard.at/story/300000 ... -gar-nicht
https://www.derstandard.at/story/300000 ... -gar-nicht
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Re: Die große Klima-Diskussion
Aber auch einen Artikel der die wirtschaftliche Seite des Umstiegs beleuchtet - in dem Fall allerdings auf die österreichischen Verhältnisse bezogen:
https://www.derstandard.at/story/300000 ... aussteigen
https://www.derstandard.at/story/300000 ... aussteigen
Petz setzt seine Aktivitäten mit Ende Juni 2020 stark zurück. Ich bleibe aber bis auf weiteres in Ausnahmefällen und per PN für Fragen, Hilfe beim Modellbau etc. noch aktiv.
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Re: Die große Klima-Diskussion
Deutschland hat bei natürlichen Energiequellen mit gesicherter Leistung nur wenig Potential. Das ist nicht die Schuld einer bösen Fossillobby, das sind einfach die Gegebenheiten, mit denen wir hier leben müssen. Andere Länder haben auch neben Sonne und / oder Wind mindestens eine Stromquelle, die nicht so unmittelbar von Wetter, Tages- oder Jahreszeit abhängt. Geothermie, Biomasse, Wasserkraft oder konventionelle Kraftwerke. Das ist technisch bedingt und lässt sich auch nicht wegdiskutieren. Dass Deutschland aus der einzigen nicht-fossilen grundlastfähigen Energiequelle ausgestiegen ist, verdanken wir nicht dem Einfluss der Fossillobby, sondern dem Einfluss der Solar- und Windlobby. Dass diese Entscheidung zu Lasten der Klimaschutzziele gehen wird, wussten die Verantwortlichen bereits vor 25 Jahren:
Ich hätte ja noch Verständnis für die hohen Kosten und Strompreise, wenn es wenigstens theoretisch dem Klima nutzen würde. Aber die höchsten Preise und gleichzeitig beim CO2 Ausstoß die rote Laterne, das geht nicht zusammen.
Mit 30% Anteil von Nuklear am Strommix könnten wir heuer im Winter die Wärmepumpen heißlaufen lassen, die Elektroautos bis zum Anschlag laden und hätten unterm Strich günstigere Strompreise. Wir könnten einen ähnlich niedrigen spezifischen CO2 Ausstoß haben wie Frankreich. Wir wären längst unabhängiger von Kohle und Öl.
Bedankt Euch bei denen, denen das Klima egal war, als sie auf Kohle und Gas gesetzt haben. Denn die Wunderspeicher haben sie leider auch nicht erfunden.
GB hat seit 1990 kontinuierlich Gaskraftwerke gebaut, ab 2005 auch Wind und Biomasse. Solar spielt bis heute keine große Rolle. Mit dem Erfolg, dass GB seinen spezifischen CO2 Ausstoß um ca. 2/3 gesenkt hat, Deutschland dagegen lediglich um ca. 1/3. Welches Land hat nun eine bessere Klimapolitik betrieben? GB mit seinen 30% Anteil von Gas am Strommix plus 14% Nuklear oder D mit 38% Gas und Kohle?Plenarprotokoll 14/209 vom 14.12.2001 - Birgit Homburger (FDP) hat geschrieben:Der [kürzlich vom Wirtschaftsministerium vorgestellte Energie-] Bericht zeigt zwei Szenarien auf: Das eine Szenario geht davon aus, dass man auf Gas und Kohle ausweicht; das andere Szenario geht davon aus, dass man auf Gas und erneuerbare Energien ausweicht. Beide Szenarien gehen also davon aus, dass Gas als fossiler Energieträger massiv genutzt wird. Daher muss die Nutzung dieser Energieträger ausgeweitet werden, wenn Sie die Kernenergie ersetzen wollen. Das geht voll zulasten des Klimaschutzziels.
Ich hätte ja noch Verständnis für die hohen Kosten und Strompreise, wenn es wenigstens theoretisch dem Klima nutzen würde. Aber die höchsten Preise und gleichzeitig beim CO2 Ausstoß die rote Laterne, das geht nicht zusammen.
Mit 30% Anteil von Nuklear am Strommix könnten wir heuer im Winter die Wärmepumpen heißlaufen lassen, die Elektroautos bis zum Anschlag laden und hätten unterm Strich günstigere Strompreise. Wir könnten einen ähnlich niedrigen spezifischen CO2 Ausstoß haben wie Frankreich. Wir wären längst unabhängiger von Kohle und Öl.
Bedankt Euch bei denen, denen das Klima egal war, als sie auf Kohle und Gas gesetzt haben. Denn die Wunderspeicher haben sie leider auch nicht erfunden.
Der kleine Unterschied zu Deutschland: 57% sind Wasserkraft, lediglich 23% Sonne und Wind. Zur Wasserkraft kommt noch 6,5% Biomasse als grundlastfähige Energiequelle dazu. Das sind Relationen, von denen man in Deutschland nur träumen kann. Wasserkraft liegt in Deutschland bei 5%, Sonne und Wind bei 43%. Wäre es umgekehrt, dann würde es auch funktionieren.Petz hat geschrieben: 10.07.2025 - 11:59 Aber auch einen Artikel der die wirtschaftliche Seite des Umstiegs beleuchtet - in dem Fall allerdings auf die österreichischen Verhältnisse bezogen:
https://www.derstandard.at/story/300000 ... aussteigen
Was Du selber richtig machst können andere nicht falsch machen
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Re: Die große Klima-Diskussion
Bei Wasserkraft wäre noch jede Menge Potential vorhanden wenn man es nur nutzen würde. Aber es wird nur in größeren Einheiten gedacht anstelle das man z. B. den Genehmigungsaufwand für kleine Laufkraftwerke an jedem größeren Bach auf ein absolutes Minimum reduzierte. Jedes wirkungsgradlausige unterschlächtige Mühlrad könnte schon für paar Haushalte Grundlast zur Verfügung stellen und brächte als positiven Nebeneffekt durch sein Geplansche auch noch einen erhöhten Sauerstoffeintrag in die Gewässer.NeusserGletscher hat geschrieben: 11.07.2025 - 20:35Deutschland hat bei natürlichen Energiequellen mit gesicherter Leistung nur wenig Potential. Das ist nicht die Schuld einer bösen Fossillobby, das sind einfach die Gegebenheiten, mit denen wir hier leben müssen.
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Re: Die große Klima-Diskussion
Ein aktueller Bericht zum Zustand der Gletscher mit sehr vielen aktuellen Bildern von Gletschern aus den Hohen Tauern.
https://salzburg.orf.at/stories/3313191/
Die Gletscher sind jetzt schon zur Hälfte blank. Damit Gletscher nicht an Masse verlieren, müssten sie zum Ende der Schmelzperiode eigentlich noch zu 60% bis 70% schneebedeckt sein. Die Schmelzperiode kann aber durchaus noch bis zu drei Monate dauern.
https://salzburg.orf.at/stories/3313191/
Die Gletscher sind jetzt schon zur Hälfte blank. Damit Gletscher nicht an Masse verlieren, müssten sie zum Ende der Schmelzperiode eigentlich noch zu 60% bis 70% schneebedeckt sein. Die Schmelzperiode kann aber durchaus noch bis zu drei Monate dauern.
2024/2025
Rosskopf, Ratschings, Gitschberg/Jochtal, Plose, Kronplatz, Rittner Horn, Reinswald, Schwemmalm, Schöneben, Saalbach, Saalbach, Kappl/See, Ischgl, Ischgl, Silvretta Montafon, Gargellen, Aletsch Arena, Aletsch Arena, Hintertuxer Gletscher
Berichte gibt es hier
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Re: Die große Klima-Diskussion
Du machst dir aber keine Vorstellung mit welchen bürokratischen und wasserrechtlichen Schwierigkeiten man in D konfrontiert wird. Es wurden und werden teilweise sogar bestehende und funktionierende Anlagen stillgelegt. Privat hat man nahezu keine Chance.Petz hat geschrieben: 11.07.2025 - 21:17Bei Wasserkraft wäre noch jede Menge Potential vorhanden wenn man es nur nutzen würde. Aber es wird nur in größeren Einheiten gedacht anstelle das man z. B. den Genehmigungsaufwand für kleine Laufkraftwerke an jedem größeren Bach auf ein absolutes Minimum reduzierte. Jedes wirkungsgradlausige unterschlächtige Mühlrad könnte schon für paar Haushalte Grundlast zur Verfügung stellen und brächte als positiven Nebeneffekt durch sein Geplansche auch noch einen erhöhten Sauerstoffeintrag in die Gewässer.NeusserGletscher hat geschrieben: 11.07.2025 - 20:35Deutschland hat bei natürlichen Energiequellen mit gesicherter Leistung nur wenig Potential. Das ist nicht die Schuld einer bösen Fossillobby, das sind einfach die Gegebenheiten, mit denen wir hier leben müssen.
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Re: Die große Klima-Diskussion
Genau diese Schwierigkeiten kritisiert Petz doch. Als Laie hat man natürlich keine genaue Vorstellung, aber zumindest eine leise Ahnung.
Halbwegs zum Thema, wenn auch interessenbedingt einseitig beleuchtet (leider ist trotzdem was dran):
https://www.pv-magazine.de/2025/07/09/w ... ch-machen/
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Re: Die große Klima-Diskussion
@ Spezialwidde ; doch und glaube aber ja nicht das es bei uns besser ist...
Wenn es bez. Genehmigungsverfahren für Anlagen, die erneuerbare Energie erzeugen nicht überall ein radikales Umdenken in dem Sinne gibt, das das öffentliche Interesse absolute Priorität hat, wird das nix mehr mit des Menschen Zukunft.
Und um das Beispiel eines konventionellen unterschlächtigen Wasserrades nochmal zu bemühen das noch nichtmal einen einzigen Fisch schreddert, würde ich in einem solchen Fall Einspruchsrechte einzig den direkten Nachbarn zugestehen die mit der zukünftigen Geräuschentwicklung leben müssen. Und selbst die fiele bei einem unter der Wasseroberfläche arbeitenden, wie von mir oben verlinkten sogg. "stillen Energieconverter" auch noch weg.
Für eine solche Anlage hätte meiner Ansicht nach bereits eine einfache Bauanzeige auszureichen weil das die Lebensumstände keines Anderen in nur irgendeiner Art und Weise beeinträchtigen würde. Nachdem auch das Energieerzeugungsmedium in exakt gleichem Zustand und Menge eine solche Anlage verlässt wie es eingetreten ist, sehe ich absolut keinen Grund überhaupt andere Institutionen außer dem Bürgermeister als Baubehörde erster Instanz damit zu befassen.
Wenn man die Energieerzeugung dann auch noch dezentralisiert organisiert wie es z. B. dieser Verein betreibt, bleibt die Alternativenergieerzeugung nicht nur wirtschaftlich für alle interessant sondern man spart sich Netzausbau in großem Stil und Preisbelastung durch Gewinnabschöpfung der EVU´s.
https://www.dieeeg.at/
Wenn es bez. Genehmigungsverfahren für Anlagen, die erneuerbare Energie erzeugen nicht überall ein radikales Umdenken in dem Sinne gibt, das das öffentliche Interesse absolute Priorität hat, wird das nix mehr mit des Menschen Zukunft.
Und um das Beispiel eines konventionellen unterschlächtigen Wasserrades nochmal zu bemühen das noch nichtmal einen einzigen Fisch schreddert, würde ich in einem solchen Fall Einspruchsrechte einzig den direkten Nachbarn zugestehen die mit der zukünftigen Geräuschentwicklung leben müssen. Und selbst die fiele bei einem unter der Wasseroberfläche arbeitenden, wie von mir oben verlinkten sogg. "stillen Energieconverter" auch noch weg.
Für eine solche Anlage hätte meiner Ansicht nach bereits eine einfache Bauanzeige auszureichen weil das die Lebensumstände keines Anderen in nur irgendeiner Art und Weise beeinträchtigen würde. Nachdem auch das Energieerzeugungsmedium in exakt gleichem Zustand und Menge eine solche Anlage verlässt wie es eingetreten ist, sehe ich absolut keinen Grund überhaupt andere Institutionen außer dem Bürgermeister als Baubehörde erster Instanz damit zu befassen.
Wenn man die Energieerzeugung dann auch noch dezentralisiert organisiert wie es z. B. dieser Verein betreibt, bleibt die Alternativenergieerzeugung nicht nur wirtschaftlich für alle interessant sondern man spart sich Netzausbau in großem Stil und Preisbelastung durch Gewinnabschöpfung der EVU´s.
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Re: Die große Klima-Diskussion
Du willst mir doch nicht ernsthaft erzählen dass du da auch nur noch einen Funken Hoffnung hast
Mühlräder shreddern natürlich keine Fische. Aber gehen wir mal beispielhaft in den Schwarzwald wo es noch viele Mühlen und dergleichen gibt, aber ich könnte auch sonstwo hinschauen... Da heißt es dann aus der Naturschützerfraktion: Ein Mühlrad, eine Wasserturbine oder was auch immer stellt ein Aufstiegshindernis dar. Also müssen Aufstiegshilfen für die Fische her. Nun kommt das Totschlagargument: Deren ordnungsgemäßen Zustand und Betrieb wäre bei vielen privaten Kleinanlagen nicht zu überprüfen. Dafür hat man schließlich kein Personal. Vor allem wenn in den immer trockeneren Sommern die Fließgewässer zu wenig Wasser führen könnten die Betreiber das komplette Wasser ausleiten und verstromen, das kann niemand behördlich flächendeckend kontrollieren und unterbinden. Also wirds gleich abgeschmettert. Wenn man Glück hat darf man eine Bestandsanlage weiter nutzen. Es gäbe ja diverse moderne fischschonende Anlagen, zum Beispiel Wasserkraftschnecken. Die sind sogar noch unfassbar leise.
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Re: Die große Klima-Diskussion
Nein denn abgesehen davon das immer noch Gewinnmaximierung der wirkliche Regent dieser Welt ist; wenn ich mir vor Augen führe was die Menschheit, zumindest seit dem Eintritt in das industrielle Zeitalter mit dieser Erde aufgeführt hat, ist es zweifellos besser sie stirbt aus und dies so schnell wie möglich.Spezialwidde hat geschrieben: 14.07.2025 - 14:35Du willst mir doch nicht ernsthaft erzählen dass du da auch nur noch einen Funken Hoffnung hast
Und dem Argument, die Jugend hätte ein Anrecht auf eine lebenswerte Zukunft stelle ich immer den Konter entgegen, man möge doch mal die Zig Millionen jungen Kriegstoten fragen welche Rechte man denn ihnen angedeihen ließ...
Bei unterschlächtigen Wasserrädern oder der Stecontechnologie braucht´s nichtmal ne Fischtreppe etc. weil diese ja nur die Fließgeschwindigkeit des abgezweigten Teils des Wassers aber keine Höhendifferenz nutzen und jeder Fisch mit einer gewissen Grundintelligenz daran vorbeischwimmen kann. Für jene die sogar dafür zu dämlich sind ist´s ohnehin besser sie werden dann gefressen weil sie sich nicht weitertrauen und geben ihren Sägemehl - IQ dadurch wenigstens auch nicht weiter...
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Re: Die große Klima-Diskussion
Vom Wetter zum Klima:
https://www.telepolis.de/features/Auswe ... ?seite=all
NeusserGletscher hat geschrieben: 22.07.2025 - 10:23Der "Rest" ist wissenschaftlich erwiesen. Seit 1980 nimmt die Globalstrahlung in Europa zu. Nicht, weil die Sonne ihre Aktivität erhöht hat, sondern weil nicht mehr so viel Dreck in die Luft geblasen wird.TONI_B hat geschrieben: 21.07.2025 - 09:28 Das gehört eigentlich in den Klimawandel-Thread.
Mit den ersten beiden Sätzen kann ich mich anfreunden. Mit den Rest nicht. Schon gar nicht mit dem letzten Satz.
[...]
zonk hat geschrieben: 23.07.2025 - 16:45Das macht aber nur 10 bis maximalst 25 % der Klimaerwärmung aus.und das auch nur in europa.undndas auch nur in Wahrscheinlichkeit .Global gesehen macht das kaum einen Unterschied/kaum einflussNeusserGletscher hat geschrieben: 23.07.2025 - 08:56https://www.meteoschweiz.admin.ch/ueber ... 80-zu.htmlzonk hat geschrieben: 22.07.2025 - 20:28
Was für ein unertræglicher Unsinn das ist,was du schreibst.
Nix davon,also vom Rest,deinem Rest,ist wissenschaftlich erwiesen
Zumal es nur in westlichen,bzw eurostaaten eine Verbesserung der Luft gab und dies vielleiiiiicht zu einer stärkung der Sonneneinstrahlung führen kann.aber nix von statistischem Belang.Was ein furchtbarer Unsinn,den du da vom Stapel læsst.Nicht mal dieser von dir genanntenJahre und die Anzahl dieser stimmen.Höchstens in deiner eigenen Wahrnehmung,das wars dann aber auch
https://www.focus.de/earth/fataler-smog ... 241e4.html
https://www.dwd.de/DE/leistungen/solare ... richt.html
Gehört in das Klima-Topic. Wir können dort gerne die Diskussion fortführen, wenn Du nach der Lektüre der Links noch Diskussionsbedarf siehst.
Das sind schon fast 40%. Tatsache ist, dass die Globalstrahlung in Europa in einigen Regionen seit 1980 um 20% bis 25% zugenommen hat. Und es ist offensichtlich, dass man höhere Durchschnitts-Temperaturen misst, wenn die Sonne häufiger scheint. Asien holt seit einigen Jahren bei der Luftreinhaltung auf und auf den Weltmeeren wurden die Emissionen durch bessere Filter reduziert, dazu gab es auf Telepolis mal einen Artikel:Focus hat geschrieben:Seit 2010 hat sich die Erde pro Jahrzehnt um rund 0,25 °C erwärmt. In den Jahrzehnten davor lag der Anstieg bei durchschnittlich 0,18 °C
https://www.telepolis.de/features/Auswe ... ?seite=all
Die spannende Frage ist eine andere: Hat die Luftverschmutzung seit 1850 den Temperaturanstieg gedämpft und fallen uns nun die Sünden der Vergangenheit vor die Füße oder gab es bereits vor 1850 Schmutzpartikel menschlichen Ursprungs (Brandrodung, Ziegeleien, Hausbrand, ....) in einem relevanten Ausmaß, welche den Temperaturanstieg bereits vor 1850 gedämpft haben?Telepolis hat geschrieben:Rahmstorf weist allerdings wie auch andere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler darauf hin, dass insbesondere für die Hitzewelle im Nordatlantik noch andere Erklärungen gesucht werden müssen. Als Kandidaten nennt er einen Mangel an Aerosolen, das heißt, kleine Schwebeteilchen in der Luft, die aufgrund sauberer Schiffsabgase und schwacher Winde aus der Sahara fehlten.
Was Du selber richtig machst können andere nicht falsch machen
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Re: Die große Klima-Diskussion
Gib doch diese deine Fragen mal an eine KI weiter!
Ich habs gemacht:
Deine vermutenden Effekte sind da, können aber den Effekt des CO2 bestenfalls maskieren.
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Re: Die große Klima-Diskussion
Damit Partikel überhaupt einen Effekt auf das globale Wetter haben müssen die mind. in eine Höhe von 10 - 15 km geschleudert werden. Dieser Effekt tritt bei Vulkanausbrüchen der Stärke 3 oder 4 (VEI) auf aber sicher nicht bei einem Waldfeuer geschweige denn Hausbrand. Da müsste schon sehr sehr viel Wald brennen. Selbst das Große Feuer von London 1666 konnte nicht in Eiskernbohrungen nachgewiesen werden.NeusserGletscher hat geschrieben: 23.07.2025 - 17:33 Die spannende Frage ist eine andere: Hat die Luftverschmutzung seit 1850 den Temperaturanstieg gedämpft und fallen uns nun die Sünden der Vergangenheit vor die Füße oder gab es bereits vor 1850 Schmutzpartikel menschlichen Ursprungs (Brandrodung, Ziegeleien, Hausbrand, ....) in einem relevanten Ausmaß, welche den Temperaturanstieg bereits vor 1850 gedämpft haben?
Gruß Mark13
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Re: Die große Klima-Diskussion
Nein, es ist schon richtig, dass es diesen Effekt gibt bzw. gab. Durch die Umweltschutzmaßnahmen der 1980 Jahre wurde die Luft wieder klarer und ein (sehr geringer!) Teil der Erwärmung der letzten 100 Jahre ist darauf zurück zu führen. Das perfide an solchen Aussagen ist halt, dass damit gleich die globale anthropogene Klimaveränderung in Zweifel gezogen wird.
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Re: Die große Klima-Diskussion
Die Bildung von Wolken wird durch Schmutzpartikel verstärkt (Kondensationskeime). Das findet weit unterhalb von 10 km Höhe statt.mark13 hat geschrieben: 24.07.2025 - 00:43 Damit Partikel überhaupt einen Effekt auf das globale Wetter haben müssen die mind. in eine Höhe von 10 - 15 km geschleudert werden.
Wissenschaft basiert auf Zweifeln. Sonst würden wir heute noch immer glauben, die Erde sei eine Scheibe.TONI_B hat geschrieben: 24.07.2025 - 06:21 Das perfide an solchen Aussagen ist halt, dass damit gleich die globale anthropogene Klimaveränderung in Zweifel gezogen wird.
Was Du selber richtig machst können andere nicht falsch machen
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judyclt
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Re: Die große Klima-Diskussion
Zweifeln = Hinterfragen ist richtig. Manche Dinge sind aber auch geklärt (oder prüfst du noch, ob die Erde nicht doch eine Scheibe ist?
) und können nur noch ergänzend erforscht werden. So ist es mit dem Klimawandel. Da steckt sicher noch viel mehr dahinter als wir heutzutage wissen, aber zweifelsohne sind unsere menschlichen Taten nicht unbeteiligt.
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mark13
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Re: Die große Klima-Diskussion
Korrekt. Das ist aber kein globaler Einfluss sondern eben lokales Wetter. Es wurde ja über Klima im Kontext einer globalen Erwärmung geredet.NeusserGletscher hat geschrieben: 24.07.2025 - 09:33Die Bildung von Wolken wird durch Schmutzpartikel verstärkt (Kondensationskeime). Das findet weit unterhalb von 10 km Höhe statt.mark13 hat geschrieben: 24.07.2025 - 00:43 Damit Partikel überhaupt einen Effekt auf das globale Wetter haben müssen die mind. in eine Höhe von 10 - 15 km geschleudert werden.
Ist das jetzt nur meine persönliche Wahrnehmung oder gibt es jetzt einen Trend, dass in der Klima-Diskussion diverse Gruppierungen jetzt für eine Luftverschmutzung argumentieren.
Gruß Mark13
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Re: Die große Klima-Diskussion
Das ist richtig, aber entscheidend ist, dass der Mensch nicht der einzige "Klimawandler" ist und man den Klimawandel komplett stoppen könnte und müsste.
Klimawandel gab und gibt es schon immer, auch lange bevor der Mensch auf der Erde war. Und auch dieser Klimawandel wird weitergehen.
Die aktuelle Frage ist ja, welchen Anteil der Mensch am momentanen Klimawandel und am Klimawandel der letzten 100 Jahre hat und wie man dessen Einfluss beschränken und reduzieren kann.
Leider wird in der Diskussion heute oftmals der Eindruck erweckt, als ob der Klimawandel aktuell nur vom Menschen allein bewirkt würde. Und diese Argumentation gibt den Skeptikern beim Thema Klimawandel immer wieder Futter.
Heute wird ja oft der Eindruck erweckt, als hätte es vor 30 oder 40 Jahren keine Waldbrände, Hochwasser oder nie schneearme Winter gegeben, oder als ob ein Bergsturz wie kürzlich in Blatten geschehen, ein neuartiges nur durch den Menschen verursachtes Phänomen wäre.
Klimawandel gab und gibt es schon immer, auch lange bevor der Mensch auf der Erde war. Und auch dieser Klimawandel wird weitergehen.
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Leider wird in der Diskussion heute oftmals der Eindruck erweckt, als ob der Klimawandel aktuell nur vom Menschen allein bewirkt würde. Und diese Argumentation gibt den Skeptikern beim Thema Klimawandel immer wieder Futter.
Heute wird ja oft der Eindruck erweckt, als hätte es vor 30 oder 40 Jahren keine Waldbrände, Hochwasser oder nie schneearme Winter gegeben, oder als ob ein Bergsturz wie kürzlich in Blatten geschehen, ein neuartiges nur durch den Menschen verursachtes Phänomen wäre.
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Re: Die große Klima-Diskussion
Nein, dieser Eindruck wird nicht erweckt, es wird immer gesagt und geschrieben, dass solche Vorgänge auch natürlich vorkommen. Das sind lediglich Versuche von Klimawandelleugnern den anthropogenen Klimawandel in Zweifel zu ziehen. Wie wir hier sehen, funktioniert das vielfach recht gut.Mt. Cervino hat geschrieben: 24.07.2025 - 11:01 Heute wird ja oft der Eindruck erweckt, als hätte es vor 30 oder 40 Jahren keine Waldbrände, Hochwasser oder nie schneearme Winter gegeben, oder als ob ein Bergsturz wie kürzlich in Blatten geschehen, ein neuartiges nur durch den Menschen verursachtes Phänomen wäre.
Die Luftverschmutzung nach dem zweiten Weltrkrieg bis in die 80er Jahre hinein hatte einen messbaren Einfluss aufs Klima, zumindest in Europa. Wir kennen alle den Begriff "Waldsterben" durch sauren Regen. Die kühlen Sommer in den 60er und 70er Jahren, die in den Alpen sogar zu einem kleinen Gletschervorstoß geführt haben, liegen nicht nur zufällig in diesem Zeitraum. Der folgende Anstieg der Durchschnittstemperaturen fiel allerdings nicht direkt mit dem Zusammenbruch der Sowjetunion zusammen.. Bereits ab Beginn der 80er Jahre wurde es wärmer. Das Absinken der Temperaturen in den 60er und 70er Jahren ist allerdings im Vergleich zu folgenden Temperaturanstieg, marginal. Wir liegen heute in Europa bereits etwa +2°C über dem Niveau von 1970!
Zum Ende der "kleinen Eiszeit" habe ich auch mal gelesen, dass der Rückgang der Alpengletscher ab 1850 nicht temperaturbedingt eingeläutet wurde, sondern starke Rußablagerungen der industriellen Revolution auf den Gletscherzungen und eine damit verbundene, stärkere Schmelze, ein noch weiteres Vorrücken gestoppt habe. Um das zu bewirken, müssen Schadtstoffe nicht besonders hoch in die Atmosphäre gelangen.
Da mein Bildhoster seine Verzeichnisstruktur geändert hat, werden die Bilder in meinen Berichten z.T. nicht mehr angezeigt. Auf konkreten Wunsch stelle ich sie wieder her.
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Re: Die große Klima-Diskussion
Worauf willst du hinaus? Ab welchen Prozentsatz können wir so weiter machen wie bisher? Und wie genau muss es bestimmt sein?Mt. Cervino hat geschrieben: 24.07.2025 - 11:01 Die aktuelle Frage ist ja, welchen Anteil der Mensch am momentanen Klimawandel und am Klimawandel der letzten 100 Jahre hat und wie man dessen Einfluss beschränken und reduzieren kann.
Nehmen wir an, die Wissenschaft sagt, es sind 98%. Dann kommt unser Zweifler und sagt, dass man das natürlich hinterfragen muss.
Hätte man das beim SO2, Blei, NOx, FCKW usw. In den 1980er bis 2000er Jahren auch gemacht, würden die Wälder und die Ozonschicht viel schlechter da stehen. Damals gabs zum Glück noch kein Internet und Zweifler…