Die Tochtergesellschaft von Andermatt Swiss Alps AG, Resort Dieni Development AG, kann mit dem Bau des Resort Dieni in Dieni bei Sedrun beginnen. Der Baustart des Projekts mit 410 Hotelzimmern und 119 Wohneinheiten ist für das Jahr 2026 geplant.
Also alles gut in Andermatt? Das lokale Gewerbe und die Angestellten sind zufrieden, die Ticketpreise wurden nicht markant angehoben.
Abwarten, ich befürchte das ist nur die Ruhe vor dem Sturm. Skepsis gegenüber Vail Resort ist sicher nicht falsch.
Da diese Piste (Lara Gut Run) schon vorher beschneibar war, kommen wohl grössere Rohre in den Boden, die dann auch gleich die gesamte Sonnenpiste abdecken können. Ich bin schon Gespannt wie die Beschneiung dort aussehen wird.
Da diese Piste (Lara Gut Run) schon vorher beschneibar war, kommen wohl grössere Rohre in den Boden, die dann auch gleich die gesamte Sonnenpiste abdecken können. Ich bin schon Gespannt wie die Beschneiung dort aussehen wird.
Die Sonnenpiste und ein Teil der Pisten auf dem Gurschen erhalten eine neue technische Beschneiung. Zudem wird auf der Sedruner Seite das Restaurant Milez umgebaut.
Mit den neuen Val-Val-Sesselliften wird es auf diese Saison noch nichts, da die Baubewilligungen länger gehen.
Die Sesselbahnen Calmut und Cuolm Val werden kommendes Jahr sicher ersetzt. Garaventa hat den Zuschlag erhalten und erstellt zwei D-Line Sechsersesselbahnen mit je 2400p/h auf gleicher Trasse. https://cache.pressmailing.net/content/ ... Sept24.pdf
Weiß jemand, wie es mit der Parkplatzsituation dieses Jahr in Dieni aussehen wird?
Lt. Webcam haben dort ja bereits Bauarbeiten begonnen (https://www.sedruncam.ch/).
Wird es Ausweichparkplätze geben oder muss man früh da sein (lifte sollen ja diese Saison bereits ab 8:30 Uhr öffnen).
Soweit ich weiß (war vor 2 Wochen da) wird alles, was geht vom Parkplatz geöffnet, also fast wie immer
Wenn du so willst gilt also früh da sein oder dann halt wie so oft am Straßenrand einreihen…
Hier die Profile der Tal- und Bergstationen 4KSB Parlet im Disentiser Gebietsteil:
Ich weiss nicht, ob das schon mal kam, aber hier einige Ausschnitte von Plänen der 6KSB Val Val, die bei den Sesselbahnen Val Val herumstehen:
Mehr Ausschnitte am Ende dieser Fotogalerie. Hier wird auch fündig, wer an ein paar alten Bildern vom Bau der Sesselbahnen Ende der 1980er interessiert ist.
Falls jemand Lust hat, mit Mike Goar ein Glas Wein zu trinken am kommenden Sonntag:
Letzte Fahrt «Val-Val» am 6. April 2025
Nach 36 Jahren Betrieb heisst es Abschied nehmen: Die 1988 erbauten Sesselbahnen Val Val – Calmut und Val Val – Cuolm Val treten am 6. April 2025 ihre letzte Fahrt an.
Mit dem Ersatz der beiden Sessellifte wird die Förderleistung von 1’200 auf 2’400 Personen pro Stunde verdoppelt. Es entstehen zwei moderne 6er-Sesselbahnen, inklusive neuer Tal- und Bergstationen.
Der Baubeginn ist im Frühling 2025, die Inbetriebnahme zum Start der Wintersaison 2025/26.
Vertreter von Vail Resorts und der Andermatt-Sedrun Sport AG fahren am 6. April 2025 um 16.00 Uhr mit dem «letzten» Sessel von Val Val nach Cuolm Val. Dort angekommen, halten Mike Goar (COO Vail Resorts Switzerland) und Silvio Schmid (Projektleiter) eine kurze Ansprache. Anschliessend sind alle Gäste und Einheimischen herzlich zu einem Abschiedsapéro eingeladen.
Ich war am letzten Sonntag nochmals und möglicherweise zum letzten Mal diese Saison in Andermatt. Ich wollte schon länger ein paar Updates geben, da wären wir nun:
1. Val Val:
Die beiden alten Sesselbahnen haben kommenden Sonntag ihren letzten "Arbeitstag". Wie bereits geschrieben gibt es nach Betriebsschluss einen kleinen Apéro mit Ansprachen. Es sind Stöcke bei den künftigen Standorten der Masten gesteckt. Ausserdem wurde eine Materialseilbahn von Tschamut bis zum kleinen See auf Cuolm Val gebaut (Seil fehlte den ganzen Winter noch, aber die Masten stehen schon). Ob diese für die Bergstation der neuen Sesselbahn oder für Sedrun Solar verwendet wird, weiss ich jedoch nicht.
Oberer Teil der 4-SBF Val Val - Cuolm Val mit der Materialseilbahn im Hintergrund.
2. Gemsstock:
Die Netze am Ende der Sonnenpiste sind meiner Meinung nach neu. Ich frage mich, ob in diesem Zusammenhang dort der gesamte Ziehweg neu gemacht wurde? Ich hatte nämlich auch das Gefühl, dass es am Ende (wo dann die Bergstation der 6-SBK Gurschengrat auftaucht) deutlich stärker nach oben ging als jetzt. Lustigerweise hatte ich das zu Beginn der Saison noch nicht bemerkt. Lag es schlicht daran, dass es seit Neujahr mehr Schnee hatte als vorher und in den letzten Jahren, sodass das "Loch" mehr gefüllt werden konnte?
Ausserdem stand letztes Wochenende auch ein Bagger direkt oberhalb der Gurschengrat-Sesselbahn. Wird da noch weiter an der Beschneiung gebaut im Sommer?
Neue Sicherheitsnetze am Ende der Sonnenpiste. Der "Hügel" am Ende des Ziehweges scheint kleiner (praktisch nicht vorhanden) als in anderen Jahren.
Zoom auf die vermeintlich neuen Netze.
3. Dorf Andermatt:
Das Hotel Drei Könige & Post wird aktuell abgerissen. Weiss da jemand, ob es da einen Neubau gibt oder wie die Pläne aussehen?
Lukasias1 hat geschrieben: 04.04.2025 - 16:39
2. Ausserdem stand letztes Wochenende auch ein Bagger direkt oberhalb der Gurschengrat-Sesselbahn. Wird da noch weiter an der Beschneiung gebaut im Sommer?
3. Dorf Andermatt:
Das Hotel Drei Könige & Post wird aktuell abgerissen. Weiss da jemand, ob es da einen Neubau gibt oder wie die Pläne aussehen?
Im Bereich Ende Sonnenpiste/Bergstation Sessellbahn Gurschengrat findet im Sommer ein Pistenbau statt - Ziel ist es, die Bereiche Sonnenpiste/Bergstation Sesselbahn/Übergangs zur Mittelstation zu entflechten. Zudem wird in der Sonnenpiste die technische Beschneiung bis auf 2600m verlängert. Die technische Beschneiung am Gurschen wurde letzten Sommer grösstenteils neu gebaut. So gab es neue, grössere Leitungen. Die Idee dahinter: dank grösserer Leistungsfähigkeit ist man auf weniger geeignete klimatische Zeitfenster angewiesen, zudem wir deutlich weniger Wasser und Strom verbraucht.
Dies war auch der Grund, dass letzten Sommer im Milez die Beschneiung neu gemacht wurde. Gemäss Interview mit Vail-Chef M. Goar soll die Beschneiung generell ausgebaut werden.
Das Hotel 3 Könige wurde an Tessiner Investoren verkauft, nachdem es während fast 90 Jahren in den Händen einer Andermatter Familie war. Es wird ein fünf-Sterne Hotel mit Appartements. Schade, dass es nicht im vier-Sterne-Bereich ist. Es heisst dann in Zukunft "Post Residences". https://postbyeliesaab.com/
Materialumschlagplatz am Oberalpass. Hier liegt Material dass höchstwahrscheinlich Lawinenverbauungen zuzuordnen ist.
Nach dem Oberalpass auf Bündner Seite startet im Tal unten die Materialseilbahn hoch nach Cuolm-Val
Die Stützenjöcher liegen an der Talstation in Dieni bereit und werden wohl von dort aus geflogen.
Daneben liegt noch ein wenig Material für den Ausbau der Beschneiung (wahrscheinlich im Bereich Milez).
Zoom zum Umschlagplatz an der Bergstation der Materialseilbahn.
Weiter hinten stehen zwei Silos. Dort wird eine Solaranlage (Energia Alpina) errichtet. Nun bin ich nicht mehr sicher wofür die Materialseilbahn wirklich errichtet wurde. Wahrscheinlich eher für den Bau der Solaranlage, aber vieleicht nutzt man sie auch für den Sesselbahnbau.
Die Bergstation Cuolm-Val im Zoom (ich war nur auf dem Calmut oben und habe daher keine Detailbilder von dieser Seite). Der Baufortschritt ist aber auf beiden Seiten nahezu identisch. Der Stationssteher ist fast fertig und Stützenfundamente stehen auch schon alle.
Blick auf einige der fertigen Stützenfundamente.
Zoom zum Installationsplatz mitten im steilen Hang auf Cuolm-Val-Seite. Wahrscheinlich für die Lawinenverbauungen.
Blick zu den beiden Talstationen. Die Betonarbeiten scheinen hier auch nahezu abegschlossen zu sein.
In den Big-Bags ist das Abbruchmaterial der alten Stützen abflugbereit. Daneben liegt überraschenderweise noch etwas Schnee
Am Calmut oben liegt die Einfahrtstütze (4er Wechsellast) schon bereit.
Der Kommandoraum wird wiederverwendet.
Das alte Fundament jedoch nicht mehr.
Hier entsteht der Aushub für den neuen Kommandoraum.
Am Stationssteher sind die Betonarbeiten fast abgeschlossen.
Hat sich eigentlich seit der Übernahme durch Vail was wirklich größeres verbessert? Denn auch wenn Lifterneuerungen zu begrüßen sind, finde ich, wäre es dringender, die Grind-Talabfahrt wieder herzustellen. Die hatte ja sogar bereits Beschneiung und war bis 2019 auf ganzer Länge präpariert, und war die einzige Möglichkeit, schnell vom Nätschen runter zu fahren. Heute gibt es so eine Möglichkeit nicht mehr, da jede Variante eine gewisse Strecke auf der Oberalppassstraße erfordert und die ist halt wie jede Passstraße die als Piste dient sehr flach und langweilig.
Auch die Verbindung Nätschen-Gemsstock gibt es nach wie vor nicht, die mit einer 700 Meter langen fixgeklemmten SB von unterhalb der Himalaya-Bar bis zur Verzweigung 77/77b schnell machbar wäre.
j-d-s hat geschrieben: 14.07.2025 - 01:25
Auch die Verbindung Nätschen-Gemsstock gibt es nach wie vor nicht, die mit einer 700 Meter langen fixgeklemmten SB von unterhalb der Himalaya-Bar bis zur Verzweigung 77/77b schnell machbar wäre.
Und in die Gegenrichtung müsste es ebenfalls mit einer kurzen fix geklemmten SB gehen. Bei beiden hat man allerdings den Nachteil, dass man bei der Talstation des jeweiligen Hauptzubringers landet. Aber direkt hoch zum Gurschen dürfte vermutlich wegen der Lawinengefahr nicht gehen. Apropos: Wie oft ist die Talabfahrt vom Gurschen deswegen zu? Das könnte evtl. der Hauptgrund sein, warum sich hier nicht viel tut.
j-d-s hat geschrieben: 14.07.2025 - 01:25
Auch die Verbindung Nätschen-Gemsstock gibt es nach wie vor nicht, die mit einer 700 Meter langen fixgeklemmten SB von unterhalb der Himalaya-Bar bis zur Verzweigung 77/77b schnell machbar wäre.
Und in die Gegenrichtung müsste es ebenfalls mit einer kurzen fix geklemmten SB gehen. Bei beiden hat man allerdings den Nachteil, dass man bei der Talstation des jeweiligen Hauptzubringers landet. Aber direkt hoch zum Gurschen dürfte vermutlich wegen der Lawinengefahr nicht gehen. Apropos: Wie oft ist die Talabfahrt vom Gurschen deswegen zu? Das könnte evtl. der Hauptgrund sein, warum sich hier nicht viel tut.
Die Talabfahrt Gurschen-Andermatt ist nicht lawinengefährdet, sie immer schnell wieder offen nach starken Schneefällen. Gerüchteweise heisst es in Andermatt, dass die Bergbahnen effektiv eine Verbindung planen - Sessellift mit Talstation nähe Schiesstand rüber auf die Oberalpstrasse (der Schiesstand ist nähe der kleinen Kirche). Da müssen natürlich auch wieder lange Verhandlungsprozesse mit den Umweltverbänden gemacht werden. Ein Sesselbahn direkt zum Gurschen ist nicht notwendig, da ja die Piste beschneit wird (und dies angesichts der Investitionskosten nicht tragbar wäre, zudem Landschaftsschutzproblem).
Dass die schwarze Talabfahrt Nätschen nicht mehr beschneit wird, hat gemäss einem Bergbahnmitarbeiter zwei Gründe: a) Wasserknappheit (es darf nur eine bestimmte Menge Wasser aus dem Oberalpssee gepumpt werden) und b) viele Anfänger hätte sich auf die schwarze Piste verirrt und es gab einige Unfälle. Mit letzterem Argument müsste man allerdings auch die Fellilücken-Piste Nr. 30 schliessen... da gibt es relativ viele Unfälle.
Die im obigen Thread angesprochenen Teile auf dem Parkplatz Dieni sind für die technische Beschneiung der Talabfahrt von Mulinatsch nach Dieni (Piste 48a), die neu erstellt wird, die Piste war vorher nicht beschneit. Finde ich etwas Luxus, dass man diese beschneit. Zudem wird auch die Talabfahrt Dieni neu beschneit.
Zuletzt geändert von benjamin am 14.07.2025 - 22:21, insgesamt 1-mal geändert.
j-d-s hat geschrieben: 14.07.2025 - 01:25
Hat sich eigentlich seit der Übernahme durch Vail was wirklich größeres verbessert?
Es wurde v.a. in die technische Beschneiung investiert: auf der Milez-Seite wurde diese vollständig erneuert, letztes Jahr auch am Gurschen. Dieses Jahr wird die Beschneiung der Sonnenpiste bis auf 2600m verlängert.
Am Gemsstock wurden durch den Neubau insbesondere die Leistungsfähigkeit der Beschneiung deutlich verbessert: es braucht deutlich weniger geeignete Zeitfenster, um zu beschneien, da die Anlage leistungsfähiger ist als die alte Anlage. Das war ein wichtiger Grund für die Erneuerung.
Vail hat schon Zahlen veröffentlich, was die bereits getätigten Investitionen betreffen. Dieses Jahr sollen es gegen 40 Mio. CHF sein, wenn ich mich richtig erinnere.