Habe vor kurzem eine Lücke zwischen zwei Prüfungen genutzt um eine Hüttentour in der Silvretta zu machen. Insbesondere wollte ich mir die Gletscher dort noch anschauen, solange es diese noch gibt.
Es hat mir sehr gut gefallen, die Landschaft und Natur waren sehr schön. Außerdem sind auf einem großen Teil der Strecke auf Grund der langen Zustiege aus dem Tal keine Tagesgäste unterwegs, sodass man nicht auf all zu viele Menschen trifft.
Tag 1: Anreise - Heidelberger Hütte
13,42km +965Hm
Die Anreise mit dem ÖPNV ging problemlos, sowohl auf deutscher als auch auf österreichischer Seite. Der ursprüngliche Plan war über das Lareintal und das Ritzenjoch zur Heidelberger Hütte aufzusteigen. Aufgrund von angesagtem Regen und evtl. sogar Gewitter entschied ich mich aber für den Aufstieg ab Ischgl durchs Fimbatal. Und es war die richtige Entscheidung. Kurz nachdem ich um 14 Uhr in Ischgl aus den Bus ausgestiegen bin beginn es heftig zu Regnen.
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Tag 2: Heidelberger Hütte - Jamtalhütte
21,67km +1580Hm -1683Hm
Am zweiten Tag ging es von der Heidelberger Hütte über die Dreitausender Breite Krone, Bischofspitze und Grenzeckkopf, sowie den Futschölpass zur Jamtalhütte. Nachmittags machte ich dann von dort noch eine kleine Tour zum Rußkopf um dem Jamtalferner etwas näher zu kommen.
Den gleichen Übergang bin ich mehr oder weniger schon diesen Winter gegangen, siehe viewtopic.php?t=72152
Silvretta Durchquerung 28.08.-02.09.2026
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Re: Silvretta Durchquerung 28.08.-02.09.2026
Tag 3: Jamtalhütte - Wiesbadener Hütte
17,94km +1729Hm -1448Hm
Früh morgens ging es an der Jamtalhütte los. Gleich zu Beginn waren auf dem Edmund-Lorenz-Weg einige Höhenmeter zu überwinden. Vor der 2839m hohen Getschner Scharte wurde der Weg dabei immer steiler und gerölliger. Anschließend durch das wunderschöne Bieltal zum Radsattel und Piz 6 R. Da noch genug Zeit übrig war wurde noch ein Abstecher zum hohen Rad (2934m) gemacht. Der Weg hinauf war steil und ungesichert, aber für den Ausblick von oben hat es sich auf jeden Fall gelohnt.
Von der Bielerhöhe lässt sich übrigens auch eine sehr schöne Tagestour durch das Bieltal und über den Radsattel zur Wiesbadener Hütte machen.
Tag 4: Wiesbadener Hütte - Klosterpass - Silvrettahütte - Rote Furka - Klostertaler Umwelthütte
21,63km +1447Hm -1527Hm
Durch das Ochsental ging ich vor zum Silvretta Stausee um dann gleich wieder ins nächste Tal, das Klostertal einzubiegen. Bereits am vormittag erreichte ich die Unterkunft für die nächste Nacht. Bei der Klostertaler Umwelthütte (2366m) handelt es sich um eine Selbstversorgerhüttte. Um den gemütlichen Aufenthaltstraum inklusive Ofen und das Lager betreten zu können ist ein AV-Schlüssel notwenidig. Im Preis von 15€ pro Erwachsener ist die Benutzung des vorhandene Holz bereits mit inbegriffen. So kann man ein wärmendes Feuer machen und auf dem Ofen eine warme Mahlzeit zubereiten. Kochutensilien sind ausreichen vorhanden und vor der Hütte gibt es einen Brunnen mit fließendem Wasser.
Ich deponierte einen großen Teil des Gepäcks und machte mich auf den weg zum Klosterpass (2751m). Der Weg ist auf manchen Karten nicht eingezeichnet und insbesondere auf der Rückseite muss man teilweiße weglos absteigen. Markierungen bzw. Steinmännchen waren aber eigentlich immer ausreichend vorhanden. Vorbei an der Silvrettahütte SAC ging es zum Gletscherweg. Auf dem Weg zur roten Furka hat man stets tolle Blicke auf den Silvretta Gletscher. Von dort war es dann nicht mehr all zu weit zurück zur Klostertaler Umwelthütte.
Der kleine Gletscherbach den ich morgens zum Klosterpass überqueren musste hat sich im Laufe des Tages in der Breite fast verdoppelt, so dass ich wohl nicht mehr trockenen Fußes darüber gekommen wäre.
Tag 5: Klostertaler Umwelthütte - Tübinger Hütte
14,69km +1368Hm -1538Hm
Uber den Litzner Sattel ging es mit einem kleinen Abstecher auf den Sattelkopf zur Saarbrücker Hütte (2538m). Von dort weiter über die Seelücke und einem weiteren Abstecher zum Schottensee auf das Plattenjoch (2728m). Bevor der steile und im oberen Teil auch anspruchsvolle Abstieg zur Tübinger Hütte in Angriff genommen wurde ging es noch ca. 20min über einen ungesicherten und unmarkierten Stieg auf die westliche Plattenspitze, was sich nochmal als richtiges Highlight entpuppte. Vom Gipfel hatte man einen tollen 360° Blick und man konnte die gesamte Strecke der letzten Tage (und des nächsten Tag) im Kopf nochmal durchgehen lassen.
Tag 5: Tübinger Hütte - St. Gallenkirch (Heimreise)
19,41km +816Hm -2108Hm
Von der Tübinger Hütte über Vergaldner Joch und Matschuner Joch zur Madriselle. Von dort im Trubel der Seilbahn-Touristen vorbei ein der Nova Stoba nach Garfrescha und letzendlich ins Tal. Heimfahrt über Schruns und Lindau.
17,94km +1729Hm -1448Hm
Früh morgens ging es an der Jamtalhütte los. Gleich zu Beginn waren auf dem Edmund-Lorenz-Weg einige Höhenmeter zu überwinden. Vor der 2839m hohen Getschner Scharte wurde der Weg dabei immer steiler und gerölliger. Anschließend durch das wunderschöne Bieltal zum Radsattel und Piz 6 R. Da noch genug Zeit übrig war wurde noch ein Abstecher zum hohen Rad (2934m) gemacht. Der Weg hinauf war steil und ungesichert, aber für den Ausblick von oben hat es sich auf jeden Fall gelohnt.
Von der Bielerhöhe lässt sich übrigens auch eine sehr schöne Tagestour durch das Bieltal und über den Radsattel zur Wiesbadener Hütte machen.
Tag 4: Wiesbadener Hütte - Klosterpass - Silvrettahütte - Rote Furka - Klostertaler Umwelthütte
21,63km +1447Hm -1527Hm
Durch das Ochsental ging ich vor zum Silvretta Stausee um dann gleich wieder ins nächste Tal, das Klostertal einzubiegen. Bereits am vormittag erreichte ich die Unterkunft für die nächste Nacht. Bei der Klostertaler Umwelthütte (2366m) handelt es sich um eine Selbstversorgerhüttte. Um den gemütlichen Aufenthaltstraum inklusive Ofen und das Lager betreten zu können ist ein AV-Schlüssel notwenidig. Im Preis von 15€ pro Erwachsener ist die Benutzung des vorhandene Holz bereits mit inbegriffen. So kann man ein wärmendes Feuer machen und auf dem Ofen eine warme Mahlzeit zubereiten. Kochutensilien sind ausreichen vorhanden und vor der Hütte gibt es einen Brunnen mit fließendem Wasser.
Ich deponierte einen großen Teil des Gepäcks und machte mich auf den weg zum Klosterpass (2751m). Der Weg ist auf manchen Karten nicht eingezeichnet und insbesondere auf der Rückseite muss man teilweiße weglos absteigen. Markierungen bzw. Steinmännchen waren aber eigentlich immer ausreichend vorhanden. Vorbei an der Silvrettahütte SAC ging es zum Gletscherweg. Auf dem Weg zur roten Furka hat man stets tolle Blicke auf den Silvretta Gletscher. Von dort war es dann nicht mehr all zu weit zurück zur Klostertaler Umwelthütte.
Der kleine Gletscherbach den ich morgens zum Klosterpass überqueren musste hat sich im Laufe des Tages in der Breite fast verdoppelt, so dass ich wohl nicht mehr trockenen Fußes darüber gekommen wäre.
Tag 5: Klostertaler Umwelthütte - Tübinger Hütte
14,69km +1368Hm -1538Hm
Uber den Litzner Sattel ging es mit einem kleinen Abstecher auf den Sattelkopf zur Saarbrücker Hütte (2538m). Von dort weiter über die Seelücke und einem weiteren Abstecher zum Schottensee auf das Plattenjoch (2728m). Bevor der steile und im oberen Teil auch anspruchsvolle Abstieg zur Tübinger Hütte in Angriff genommen wurde ging es noch ca. 20min über einen ungesicherten und unmarkierten Stieg auf die westliche Plattenspitze, was sich nochmal als richtiges Highlight entpuppte. Vom Gipfel hatte man einen tollen 360° Blick und man konnte die gesamte Strecke der letzten Tage (und des nächsten Tag) im Kopf nochmal durchgehen lassen.
Tag 5: Tübinger Hütte - St. Gallenkirch (Heimreise)
19,41km +816Hm -2108Hm
Von der Tübinger Hütte über Vergaldner Joch und Matschuner Joch zur Madriselle. Von dort im Trubel der Seilbahn-Touristen vorbei ein der Nova Stoba nach Garfrescha und letzendlich ins Tal. Heimfahrt über Schruns und Lindau.