Silvretta Durchquerung 28.08.-02.09.2026

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TelserLuggi
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Silvretta Durchquerung 28.08.-02.09.2026

Beitrag von TelserLuggi »

Habe vor kurzem eine Lücke zwischen zwei Prüfungen genutzt um eine Hüttentour in der Silvretta zu machen. Insbesondere wollte ich mir die Gletscher dort noch anschauen, solange es diese noch gibt.

Es hat mir sehr gut gefallen, die Landschaft und Natur waren sehr schön. Außerdem sind auf einem großen Teil der Strecke auf Grund der langen Zustiege aus dem Tal keine Tagesgäste unterwegs, sodass man nicht auf all zu viele Menschen trifft.

Tag 1: Anreise - Heidelberger Hütte
13,42km +965Hm

Die Anreise mit dem ÖPNV ging problemlos, sowohl auf deutscher als auch auf österreichischer Seite. Der ursprüngliche Plan war über das Lareintal und das Ritzenjoch zur Heidelberger Hütte aufzusteigen. Aufgrund von angesagtem Regen und evtl. sogar Gewitter entschied ich mich aber für den Aufstieg ab Ischgl durchs Fimbatal. Und es war die richtige Entscheidung. Kurz nachdem ich um 14 Uhr in Ischgl aus den Bus ausgestiegen bin beginn es heftig zu Regnen.
Anreise über Bregenz und Landeck
Anreise über Bregenz und Landeck
Heftiger Regen im ersten Anstieg
Heftiger Regen im ersten Anstieg
Mittelstation
Mittelstation
Schwarzwasserlift (und kurz Sonne)
Schwarzwasserlift (und kurz Sonne)
nächster Schauer ist im Anmarsch
nächster Schauer ist im Anmarsch
schöner Regenbogen kurz nach verlassen des Skigebiets
schöner Regenbogen kurz nach verlassen des Skigebiets
Heidelberger Hütte 2264m
Heidelberger Hütte 2264m
.

Tag 2: Heidelberger Hütte - Jamtalhütte
21,67km +1580Hm -1683Hm

Am zweiten Tag ging es von der Heidelberger Hütte über die Dreitausender Breite Krone, Bischofspitze und Grenzeckkopf, sowie den Futschölpass zur Jamtalhütte. Nachmittags machte ich dann von dort noch eine kleine Tour zum Rußkopf um dem Jamtalferner etwas näher zu kommen.
Den gleichen Übergang bin ich mehr oder weniger schon diesen Winter gegangen, siehe viewtopic.php?t=72152
tolles Licht am Morgen
tolles Licht am Morgen
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12er Lager, aber nur von 4 Personen belegt
12er Lager, aber nur von 4 Personen belegt
Fluchthörner
Fluchthörner
Sehr schöner Anstieg durchs obere Fimbatal
Sehr schöner Anstieg durchs obere Fimbatal
IMG_20260829_092549.jpg
falsches Kronenjoch und hinten das "richtige"? Kronenjoch
falsches Kronenjoch und hinten das "richtige"? Kronenjoch
Blick von der breiten Krone (3079m) ins Fimbatal
Blick von der breiten Krone (3079m) ins Fimbatal
Val Urschai
Val Urschai
vergletscherter Augstenberg und davor die Bischofsspitze (3029m)
vergletscherter Augstenberg und davor die Bischofsspitze (3029m)
Blick vom Kronenjoch auf die Breite Krone
Blick vom Kronenjoch auf die Breite Krone
Piz Tasna und Grenzeckkopf (3048m)
Piz Tasna und Grenzeckkopf (3048m)
Futschöltal
Futschöltal
Über den Grat zum Futschöltal
Über den Grat zum Futschöltal
stets auf der Grenze zwischen Österreich und der Schweiz
stets auf der Grenze zwischen Österreich und der Schweiz
Blick zurück, der Grat ist an manchen Stellen durchaus etwas ausgesetzt.
Blick zurück, der Grat ist an manchen Stellen durchaus etwas ausgesetzt.
Finanzerstein
Finanzerstein
kleine Tour am Nachmittag Richtung Jamtalferner
kleine Tour am Nachmittag Richtung Jamtalferner
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Blick vom Rußkopf 2693m
Blick vom Rußkopf 2693m
Hier gab es wohl vor nicht all zu langer Zeit noch deutlich mehr Eis
Hier gab es wohl vor nicht all zu langer Zeit noch deutlich mehr Eis
Jamtalhütte 2165m
Jamtalhütte 2165m

TelserLuggi
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Re: Silvretta Durchquerung 28.08.-02.09.2026

Beitrag von TelserLuggi »

Tag 3: Jamtalhütte - Wiesbadener Hütte
17,94km +1729Hm -1448Hm

Früh morgens ging es an der Jamtalhütte los. Gleich zu Beginn waren auf dem Edmund-Lorenz-Weg einige Höhenmeter zu überwinden. Vor der 2839m hohen Getschner Scharte wurde der Weg dabei immer steiler und gerölliger. Anschließend durch das wunderschöne Bieltal zum Radsattel und Piz 6 R. Da noch genug Zeit übrig war wurde noch ein Abstecher zum hohen Rad (2934m) gemacht. Der Weg hinauf war steil und ungesichert, aber für den Ausblick von oben hat es sich auf jeden Fall gelohnt.
Von der Bielerhöhe lässt sich übrigens auch eine sehr schöne Tagestour durch das Bieltal und über den Radsattel zur Wiesbadener Hütte machen.
wieder schöne Stimmung am morgen
wieder schöne Stimmung am morgen
Überquerung des Jambachs
Überquerung des Jambachs
Die Sonne kommt hinter dem Berg hervor
Die Sonne kommt hinter dem Berg hervor
Getschner Scharte
Getschner Scharte
Blick von der Scharte Richtung Jamtalhütte und Futschöltal
Blick von der Scharte Richtung Jamtalhütte und Futschöltal
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Radsattel und hohes Rad
Radsattel und hohes Rad
Piz Buin 3321m
Piz Buin 3321m
Blick ins Ochsental, Pit Buin, Silvrettahorn
Blick ins Ochsental, Pit Buin, Silvrettahorn
Bieler Höhe und Silvretta-Stausee
Bieler Höhe und Silvretta-Stausee
Wiesbadener Hütte 2442m
Wiesbadener Hütte 2442m
Überbleibsel des Ochsentaler Gletschers
Überbleibsel des Ochsentaler Gletschers



Tag 4: Wiesbadener Hütte - Klosterpass - Silvrettahütte - Rote Furka - Klostertaler Umwelthütte
21,63km +1447Hm -1527Hm

Durch das Ochsental ging ich vor zum Silvretta Stausee um dann gleich wieder ins nächste Tal, das Klostertal einzubiegen. Bereits am vormittag erreichte ich die Unterkunft für die nächste Nacht. Bei der Klostertaler Umwelthütte (2366m) handelt es sich um eine Selbstversorgerhüttte. Um den gemütlichen Aufenthaltstraum inklusive Ofen und das Lager betreten zu können ist ein AV-Schlüssel notwenidig. Im Preis von 15€ pro Erwachsener ist die Benutzung des vorhandene Holz bereits mit inbegriffen. So kann man ein wärmendes Feuer machen und auf dem Ofen eine warme Mahlzeit zubereiten. Kochutensilien sind ausreichen vorhanden und vor der Hütte gibt es einen Brunnen mit fließendem Wasser.
Ich deponierte einen großen Teil des Gepäcks und machte mich auf den weg zum Klosterpass (2751m). Der Weg ist auf manchen Karten nicht eingezeichnet und insbesondere auf der Rückseite muss man teilweiße weglos absteigen. Markierungen bzw. Steinmännchen waren aber eigentlich immer ausreichend vorhanden. Vorbei an der Silvrettahütte SAC ging es zum Gletscherweg. Auf dem Weg zur roten Furka hat man stets tolle Blicke auf den Silvretta Gletscher. Von dort war es dann nicht mehr all zu weit zurück zur Klostertaler Umwelthütte.
Der kleine Gletscherbach den ich morgens zum Klosterpass überqueren musste hat sich im Laufe des Tages in der Breite fast verdoppelt, so dass ich wohl nicht mehr trockenen Fußes darüber gekommen wäre.
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Silvretta Stausee
Silvretta Stausee
hinein ins Klostertal
hinein ins Klostertal
Klsotertaler Umwelthütte
Klsotertaler Umwelthütte
Küchenbereich und Ofen der Klostertaler Umwelthütte
Küchenbereich und Ofen der Klostertaler Umwelthütte
Aufenthaltsbereich
Aufenthaltsbereich
Schlaflager
Schlaflager
Wegzeichen auf Steinen
Wegzeichen auf Steinen
Klostertaler Gletscher (Reste)
Klostertaler Gletscher (Reste)
Klosterpass
Klosterpass
hier ging es ca. 300m am Hang entlang...
hier ging es ca. 300m am Hang entlang...
... und anschließend weglos vorbei an den zwei Seen
... und anschließend weglos vorbei an den zwei Seen
Ober Silvretta
Ober Silvretta
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Blick talauswärts Richtung Klosters (CH)
Blick talauswärts Richtung Klosters (CH)
Silvrettahütte SAC
Silvrettahütte SAC
Gletscherweg
Gletscherweg
Silvrettagletscher
Silvrettagletscher
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schöner kleiner See mit Wollgras I
schöner kleiner See mit Wollgras I
schöner kleiner See mit Wollgras II
schöner kleiner See mit Wollgras II
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Rote Furka (2688m)
Rote Furka (2688m)
zurück in Österreich
zurück in Österreich
Klostertal
Klostertal
zurück an der Hütte
zurück an der Hütte
Kochen auf dem Holzofen
Kochen auf dem Holzofen
es gäbe zwar elektrisches Licht, aber das Kerzenlicht passt viel besser
es gäbe zwar elektrisches Licht, aber das Kerzenlicht passt viel besser
Tag 5: Klostertaler Umwelthütte - Tübinger Hütte
14,69km +1368Hm -1538Hm

Uber den Litzner Sattel ging es mit einem kleinen Abstecher auf den Sattelkopf zur Saarbrücker Hütte (2538m). Von dort weiter über die Seelücke und einem weiteren Abstecher zum Schottensee auf das Plattenjoch (2728m). Bevor der steile und im oberen Teil auch anspruchsvolle Abstieg zur Tübinger Hütte in Angriff genommen wurde ging es noch ca. 20min über einen ungesicherten und unmarkierten Stieg auf die westliche Plattenspitze, was sich nochmal als richtiges Highlight entpuppte. Vom Gipfel hatte man einen tollen 360° Blick und man konnte die gesamte Strecke der letzten Tage (und des nächsten Tag) im Kopf nochmal durchgehen lassen.
Guten Morgen!
Guten Morgen!
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Blick vom Sattelkopf (2863m)
Blick vom Sattelkopf (2863m)
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Bernina Gruppe
Bernina Gruppe
Litznersattel 2737m
Litznersattel 2737m
Saarbrücker Hütte
Saarbrücker Hütte
kleinerer Felssturz unterhalb des großen Litzners
kleinerer Felssturz unterhalb des großen Litzners
Vermuntsee
Vermuntsee
Großlitzner (3109m) und Litzner Gletscher
Großlitzner (3109m) und Litzner Gletscher
Seelücke
Seelücke
Seegletscher
Seegletscher
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See im Seetal, dort muss es wohl auch eine sehr nette Selbstversorgerhütte des SAC geben
See im Seetal, dort muss es wohl auch eine sehr nette Selbstversorgerhütte des SAC geben
Plattenjoch
Plattenjoch
Ausblicke von der Plattenspitze
Ausblicke von der Plattenspitze
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Plattenspitze
Plattenspitze
rechte Bildmitte: Breite Krone (Tag 2)
rechte Bildmitte: Breite Krone (Tag 2)
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Palinkopf Ischgl
Palinkopf Ischgl
Tübinger Hütte (2192m)
Tübinger Hütte (2192m)



Tag 5: Tübinger Hütte - St. Gallenkirch (Heimreise)
19,41km +816Hm -2108Hm

Von der Tübinger Hütte über Vergaldner Joch und Matschuner Joch zur Madriselle. Von dort im Trubel der Seilbahn-Touristen vorbei ein der Nova Stoba nach Garfrescha und letzendlich ins Tal. Heimfahrt über Schruns und Lindau.
Garneratal
Garneratal
Kuchenberg
Kuchenberg
schöner Weg über den Kamm
schöner Weg über den Kamm
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Skigebiet Silvretta Montafon
Skigebiet Silvretta Montafon
Madrisella (2466m)
Madrisella (2466m)
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Stausee Kops, dahinter Skigebiet Galtür. Ganz hinten Pardatschgrat, Idjochbahn und Greitspitz (Ischgl)
Stausee Kops, dahinter Skigebiet Galtür. Ganz hinten Pardatschgrat, Idjochbahn und Greitspitz (Ischgl)
Garneratal, hinten Tübinger Hütte
Garneratal, hinten Tübinger Hütte
Nova Stoba
Nova Stoba
Bereich Valisera
Bereich Valisera
Mit der Garfrescha Bahn hätten man sich einige Höhenmeter einsparen können
Mit der Garfrescha Bahn hätten man sich einige Höhenmeter einsparen können
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